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Hifi und PC´s - ein Widerspruch?

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Autor
Beitrag
dobro
Inventar
#1 erstellt: 08. Feb 2008, 22:42
Hallo,

seit ein paar Jahren nehme ich Sendungen vom Radio zeitgesteuert über den audiograbber auf meinen Windows XP-PC auf und bearbeite die dabei entstehenden wave-Dateien mit Audacity und brenne die Tracks mit Nero. Insgesamt war und bin ich ganz zufrieden. Ich wollte allerdings die Klangqualität durch eine externe USB-Soundkarte verbessern und bin aktuell mit der Audiophile-USB von M-Audio ziemlich reingefallen - vielleicht war sie auch nicht o.k. - sie geht auf jeden Fall zurück an den Händler.

Hat irgendwer im Forum einen Tipp für eine externe USB-Soundkarte, die zudem klanglich noch was drauf hat und so bis 200 € kostet?

Ich hatte erst eine von Tascam im Auge, bin allerdings davon abgegangen, weil sie den Strom aus der USB-Schnittstelle zog und den Input über eine 6,3 mm-Klinke bezog- vielleicht war das von mir ein Fehler?

Zum Abspielen der Dateien nutze ich zurzeit iTunes von Apple. Die digitalen Daten von der Festplatte kommen dabei klanglich gut rüber - wie ich finde. Insgesamt glaube ich, dass den neuen Medien die Zukunft gehören wird, ob dies Musik oder Filme sind, sie werden von SD-Karten oder Festplatten kommen und nicht mehr von der CD oder DVD und dabei hochauflösend die Verstärker bedienen -irgendwie schade, da ich nach wie vor gerne die Medien aus dem Schrank nehme und sie auf- oder einlege.

Ich würde mich über viele Beiträge sehr freuen

Gruss
Peter
Ueli
Inventar
#2 erstellt: 08. Feb 2008, 22:48
HiFi und PC sind für mich kein Widerspruch.

Aber solange der PC nicht das beste derzeit verfügbare Audioformat, die SACD abspielen kann, bleibt er für mich außen vor.

Ueli
cr
Moderator
#3 erstellt: 08. Feb 2008, 22:54
Mit Tascam hättest du nicht viel falsch machen können. Und 6.3mm ist üblicher Studio-Standard, wo liegt das Problem? Cinch zu 6.3 mm bekommt man überall als Adapter.

1. Externe Soundkarte ist mal ein guter Ansatz, weil damit allfällige elektromagnetische Störungen vom PC auf den Analogteil wegfallen.
2. Die Soundkarte muß bitidentisch arbeiten, dh keine interne Wandlung von 44.1 kHz-Signalen auf 48 kHz.
3. Wenn es nicht schon die Software der Soundkarte erledigt, sind gewisse Einstellungen vorzunehmen.
Dazu würde ich dir diesen Thrtead sehr empfehlen:
http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=81

Prinzipiell spricht nichts dagegen, mit dem PC dieselbe Klangqualität zu erreichen wie mit einem xxxx Euro teuren HiFi-Quellgerät.
ft/o8
Inventar
#4 erstellt: 08. Feb 2008, 23:02
Nun - wir Konsumenten folgen nur den Musikern.
Die arbeiten in ihren Studios schon mit Rechnern, als die meisten von uns den Pro und Kontras der Vynyl/CD Fraktionen lauschten.
Ob die Musik nun von einer Festplatte oder von einer Plastikscheibe kommt - dürfte letztendlich schnurzpiepe sein.

Zumal in der heutigen Zeit Breitbandanschlüsse die verlustbehafteten Codecs quasi überflüssig machen, sollte es doch auch möglich, sein excellente Klangqualität per Download auf den Rechner zu bekommen.


[Beitrag von ft/o8 am 08. Feb 2008, 23:04 bearbeitet]
cr
Moderator
#5 erstellt: 08. Feb 2008, 23:14
Es wird Zeit, daß endlich der verlustfreie Download ein Thema wird. Leider hat nicht mal die Dt. Grammophon in ihrer jüngsten Klassik-Online-Offensive das genützt. Dabei wäre gerade bei Klassik-Hörern das Interesse an so was besonders hoch.
bergteufel_2
Inventar
#6 erstellt: 08. Feb 2008, 23:40

ft/o8 schrieb:
Zumal in der heutigen Zeit Breitbandanschlüsse die verlustbehafteten Codecs quasi überflüssig machen, sollte es doch auch möglich, sein excellente Klangqualität per Download auf den Rechner zu bekommen.


Theoretisch sollte das möglich sein, in der Praxis sieht es leider eher dürftig aus.
chilman
Inventar
#7 erstellt: 08. Feb 2008, 23:52

Ob die Musik nun von einer Festplatte oder von einer Plastikscheibe kommt - dürfte letztendlich schnurzpiepe sein.

vom klang her natürlich schon, adäquate hardware vorrausgesetzt, auch wenn das die werbungsfinanzierte fachpresse nicht anerkennen will.

das handling und damit der "charakter" der medien ist aber schon unterschiedlich: viele leute hören zb. vinyl, weil sie das grosse cover und die prozedur des auflegens mögen.

der pc mit den sw-playern und einzeldownloads neigt imho leider dazu die alben-struktur zu zerstören, d.h. nur noch einzelne songs sind gefragt und damit ergeben sich künstlerische veränderungen (muss jetz nicht zwangsläufig schlecht sein), welche dann die musiker schon recht stark beeinflussen, wie es auch schon der rechner im studio getan hat.



Dabei wäre gerade bei Klassik-Hörern das Interesse an so was besonders hoch.

glaub' ich ehrlich gesagt weniger, ich würde klassik hörer eher so einschätzen, dass sie dem pc im wohn/hör zimmer eher kritisch gegenüber stehen, allein schon weil die zielgruppe älter ist (natürlich hören auch junge menschen klassik).
ft/o8
Inventar
#8 erstellt: 09. Feb 2008, 11:23

chilman schrieb:

Ob die Musik nun von einer Festplatte oder von einer Plastikscheibe kommt - dürfte letztendlich schnurzpiepe sein.

vom klang her natürlich schon, adäquate hardware vorrausgesetzt, auch wenn das die werbungsfinanzierte fachpresse nicht anerkennen will.

das handling und damit der "charakter" der medien ist aber schon unterschiedlich: viele leute hören zb. vinyl, weil sie das grosse cover und die prozedur des auflegens mögen.

der pc mit den sw-playern und einzeldownloads neigt imho leider dazu die alben-struktur zu zerstören, d.h. nur noch einzelne songs sind gefragt und damit ergeben sich künstlerische veränderungen (muss jetz nicht zwangsläufig schlecht sein), welche dann die musiker schon recht stark beeinflussen, wie es auch schon der rechner im studio getan hat.



In der Tat, ich gebe Dir da vollkommen Recht.
Was mich persönlich immer an den CDs störte, ist die Tatsache dass die Kunst der Covergestaltung mit dem kleineren Format regelrecht kastriert wurde.
Die größere Darstellungsfläche die LP Vinyl bot und bietet,macht die Langrille einfach einzigartig.
Andererseits - wir Menschen neigen nun mal zu Faulheit - bedurfte es doch einer sehr sorgsamen Pflege der schwarzen Schätze.
Angefangen beim vorsichtigen herausholen aus der Plattenhülle
bis hin zum behutsamen Umgang mit dem Abtastsystem.
Viel Aufwand für knappe zwanzig Minuten des ungezwungenen Hörens.
Die CD hat sich unter anderem auch deshalb durchgesetzt, weil sie den Aufwand, der vor dem Hörgenuss steht, drastisch reduziert hat.
Von dem finanziellen Aufwand, einen Plattendreher über die Jahre hinweg auf höchsten Klangniveau zu halten,braucht man gar nicht erst reden.(Nadelwechsel/ Plattenreinigen/ Tonarm justieren ect.)
Wer dieses Ritual mag der wird dem Vinyl bis in alle Ewigkeit dem Vorzug geben.

Kommen wir aber zurück zum Rechner:

Der aktuelle Nachteil ist im Moment doch nur das miese Angebot an FLAC -Files.
Einige Künstler bieten das zwar in ihren eigenen Onlineshops an, doch große Musikvermarkter ( z.B. Apple iTS ) scheinen nicht mal die Absicht zu haben verlustfreie Formate als Alternative zu mp3 oder m4a anzubieten.

Die Vorteile hingegen sind doch bemerkenswert.
Ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit realtiv bequem an neue Musik rankommen.
Kann in Ruhe reinhören.
Muss nicht ein komplettes Album kaufen wenn mir nur zwei Titel gut gefallen.
Und und und...

Es bringt Vorteile - speziell wenn man den wichtigen Faktor Faulheit berücksichtigt.

Achso: Und zumindest in iTunes sind die grossen Cover wieder zurückgekehrt.Und damit auch das schöne blättern in der Albensammlung.
ciorbarece
Inventar
#9 erstellt: 09. Feb 2008, 16:35

dobro schrieb:
Ich wollte allerdings die Klangqualität durch eine externe USB-Soundkarte verbessern und bin aktuell mit der Audiophile-USB von M-Audio ziemlich reingefallen - vielleicht war sie auch nicht o.k. - sie geht auf jeden Fall zurück an den Händler.

Hat irgendwer im Forum einen Tipp für eine externe USB-Soundkarte, die zudem klanglich noch was drauf hat und so bis 200 € kostet?


Warum hat Dir die M-Audio Karte nicht gefallen ? Ich plane die Abschaffung meines CDP durch eine M-Audio Transit Karte, und bin jetzt mehr oder weniger verunsichert.

Lags an der Karte oder an den abgespielten Medien ? Hast Du die Karte auch analog angeschlossen, um die internen Wandler der Karte zu nutzen ?

Bis 200€ hab ich viel gutes über die EMU 0404 Usb gehört.


Chris
sn0opy
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Feb 2008, 16:52

cr schrieb:
1. Externe Soundkarte ist mal ein guter Ansatz, weil damit allfällige elektromagnetische Störungen vom PC auf den Analogteil wegfallen.

das stimmt so nicht - die strom- und datenleitungen sind auch ausgezeichnete pfade für EM-störungen. es gibt mainboards, wo sich der einfluß der EM-störungen sogar auf dem usb-bus größer ist als auf dem pci-bus, weil die +5V-schiene schlecht ausgelegt ist.
dobro
Inventar
#11 erstellt: 09. Feb 2008, 18:16
Hallo Chris,

mein Problem mit der M-Audio war, dass ich sie nicht richtig installiert bekam. Bei der Installation kam die Fehlermeldung, dass die Software inkompatibel zu XP sei und die Installtion abgebrochen werden sollte. Ich habe aber die Installation weitergeführt und mein System dabei an die Erde gerissen - ein ziemlicher XP-Stillstand war die Folge. Auch ein Download von M-Audio brachte keine Verbesserung. Es kam zwar etwas Musik aus den LS meiner Stereoanlage, die war aber derart verzerrt, dass die Tieftöner in den Lautsprechern "unanständige" Bewegungen machten. Ich habe einen HP-PC mit XP Prof und USB 2.0-Anschlüssen, die normalerweise funktionieren. Vielleicht war das M-Audio-Modul auch defekt. Ich möchte M-Audio auf keinen Fall schlecht machen, ein Kollege von mir hat die PCI-Version 2496 und ist als Musiker vollkommen zufrieden damit.

Gruss
Peter
ciorbarece
Inventar
#12 erstellt: 09. Feb 2008, 18:31
Oh, okay, ich dachte schon die Karte wäre klangtechnisch schei** Hoffentlich werd ich mit meiner M-Audio Transit mehr Glück haben.

Hast Du jetzt schon was neues bestellt ?

Ich hab sehr viel gutes über das EMU 0404 gehört, aber auch über das 0202. Für 250€ auch ein feinest Teil, und v.A. optisch superleckeres Gerät wäre das Audio Kontrol 1 hier:

http://www.nativeinstruments.de/index.php?id=audiokontrol1_de

Sind halt alle USB Geräte.
bergteufel_2
Inventar
#13 erstellt: 09. Feb 2008, 22:19

ft/o8 schrieb:
Der aktuelle Nachteil ist im Moment doch nur das miese Angebot an FLAC -Files.


Das sehe ich etwas anders, da mp3 in gescheiter Qualität keine hörbaren Nachteile hat.
cr
Moderator
#14 erstellt: 10. Feb 2008, 01:07

das stimmt so nicht - die strom- und datenleitungen sind auch ausgezeichnete pfade für EM-störungen. es gibt mainboards, wo sich der einfluß der EM-störungen sogar auf dem usb-bus größer ist als auf dem pci-bus, weil die +5V-schiene schlecht ausgelegt ist.


Das Problem läßt sich aber mit einer richtig auslegten ext. Soundkarte leicht beheben (Den Geleichstrom noch weiter filtern und Glätten). Einstreuungen in eine interne Karte im Smog-verseuchten PC sind da schon schwerer zu verhindern.
Hyperlink
Inventar
#15 erstellt: 10. Feb 2008, 02:01
Ich würde den externen SK auch den Vorzug geben, egal ob nun USB 2.x, Firewire oder einem in diesem Falle unwichtigen BUS nach außen geführt.
Accuphase_Lover
Inventar
#16 erstellt: 10. Feb 2008, 02:45

dobro schrieb:
Hallo,
Ich wollte allerdings die Klangqualität durch eine externe USB-Soundkarte verbessern und bin aktuell mit der Audiophile-USB von M-Audio ziemlich reingefallen - vielleicht war sie auch nicht o.k. - sie geht auf jeden Fall zurück an den Händler.

Hat irgendwer im Forum einen Tipp für eine externe USB-Soundkarte, die zudem klanglich noch was drauf hat und so bis 200 € kostet?


Inwiefern warst du mit der M-Audio nicht zufrieden und was versprichst du dir an Klangsteigerung durch ein USB-Interface ?
Die tatsächlichen klanglichen Unterschiede sind nämlich ziemlich gering !
Brauchst du das Interface nur zur Wiedergabe ?



Grüsse
analogos
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 10. Feb 2008, 03:27
Ob die Musik nun von einer Festplatte oder von einer Plastikscheibe kommt - dürfte letztendlich schnurzpiepe sein.

Wer solch einen Schwachsinn verbreitet, dem reicht es offenbar, wenn irgendwelche Töne irgendwo rauskommen. Mit Musikgenuss hat das jedoch wenig zu tun. Musik auf CD ist ja schon kastriert, als MP3-File (kompremiert auf ca. 10 Prizent der CD-Daten) bleibt von der analogen (natürlichen Quelle, wie sich Musik live anhört) nicht viel mehr übrig. Also, wem Geräusch reicht, empfindet jede Tonquelle als Musik - schade eigentlich.
Hyperlink
Inventar
#18 erstellt: 10. Feb 2008, 03:40

analogos schrieb:
Musik auf CD ist ja schon kastriert, als MP3-File (kompremiert auf ca. 10 Prizent der CD-Daten) bleibt von der analogen (natürlichen Quelle, wie sich Musik live anhört) nicht viel mehr übrig.


Wobei es auch da noch einen Unterschiede gibt!
Sobald nämlich für den Hörenden transparent encodiert wird, jetzt mal unabhängig vom Lossy-Codec, reichen selbst die gebotenen 141,1 kbps VBR mit einem modernen Codec aus. Im DBT sieht oft genug düster aus, will man das vom Original unterscheiden.
sn0opy
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Feb 2008, 10:51
whoa, analogos, so viel schwachsinn in drei zeilen - respekt! ich empfehle dringend das studium der signaltheorie, insbesondere des shannon-theorems, sowie der ABX-testtheorie.
Reset
Gesperrt
#20 erstellt: 10. Feb 2008, 12:53

sn0opy schrieb:
whoa, analogos, so viel schwachsinn in drei zeilen - respekt! ich empfehle dringend das studium der signaltheorie, insbesondere des shannon-theorems, sowie der ABX-testtheorie.
lorenz4510
Inventar
#21 erstellt: 10. Feb 2008, 14:01

Hyperlink schrieb:
Im DBT sieht oft genug düster aus, will man das vom Original unterscheiden.


kannst ma verraten was DBT heist. (sagt mir nix)
Butti2
Stammgast
#22 erstellt: 10. Feb 2008, 14:32
Doppelblindtest
lorenz4510
Inventar
#23 erstellt: 10. Feb 2008, 14:44

Butti2 schrieb:
Doppelblindtest


danke, bin wieder im bilde.

ich schliese mich zumindest in der hinsicht an, das ich ne externe soundlösung bevorzuge.

aus der diskussion "was klingt besser lossy,lossless oder vinyl" halt ich mich raus.
dobro
Inventar
#24 erstellt: 10. Feb 2008, 20:05
Hallo Accuphase Lover,

Ich hätte gern eine externe Soundkarte aus verschiedenen Gründen. Erst einmal kann ich theoretisch eine solche Karte an mehreren Rechner verwenden - sofern ein USB-Anschluss verfügbar ist. Ferner tausche ich häufiger die Rechner und da spare ich mir die Umbauerei. Ich kann auch digitale Quellen anschließen und Aufnahmen erstellen und last not least gehe ich davon aus, dass sie auf Grund der geringeren äußeren Einflüsse besser klingt als eine eingebaute Karte.

Ich würde sie zurzeit eher für Aufnahmezwecke nutzen, z.B. Kopie von LP´s für das Auto, für das Mitschneiden von Radiosendungen in der Nacht und das Sichern meiner Cassettensammlung. Die Wiedergabe ist zurzeit für micht nicht so interessant - kann es aber noch werden. Wer kann sagen, wie die Zukunft aussehen wird? Wie ich bereits oben geschrieben habe, glaube ich, dass künftig sehr viel Musik über Musikserver, Speicherkarten, externe Festplatten (o.ä.) oder sonstwie von Computerähnlichen Systemen die Verstärker erreichen werden, ob Surround oder Stereo - völlig egal. Ich habe kürzlich eine Werbung aus dem Musikhandel in der Hand gehalten, wo Geräte direkt auf SD-Karten aufnehmen können und auch sonst viele Geräte die Computertechnik zu Aufnahmezwecken nutzen, ob 16, 24 oder gar 32 Bit. Ein Kollege von mir ist Musiker und die nutzen die Computertechnik zu Aufnahmezwecken schon lange. Da wird ausgetauscht, gemailt, gebrannt, zusammengeschnitten usw.

Unabhängig von diesen Entwicklungen, höre ich dennoch gerne meine LP´s und krame auch noch alte Cassetten heraus, denn ich höre nach wie vor gerne Musik und darum geht es doch, oder?

Gruss
Peter
Accuphase_Lover
Inventar
#25 erstellt: 10. Feb 2008, 20:58
Bei deinem Anforderungsprofil brauchst du also ein gutes ext. Interface, dass aber schon recht preiswert zu bekommen ist, teilweise bereits für unter 100 €, mit ASIO 2.0 Support.
Der Mehrpreis schlägt sich meist in besserer Ausstattung (Hardware wie Software) und besserer Verarbeitungsqualität nieder, nicht unbedingt in wirklich hörbar (!) besserem Klang.
Für Radioaufzeichnungen und für's CC-Digitalisieren braucht man sowieso nicht wirkliche Topqualität, da hier die systemimmanenten Schwächen von Radio und CC doch zu gross sind.
Beim Vinyl-Digitalisieren kommt es auf deine Ansprüche drauf an, was verwendest du denn zur LP-Wiedergabe ?

Mal was zur Quantisierungstiefe und Samplingfrequenz :
Hier mit HD (also 24bit / 96 / 192 kHz) zu arbeiten, bringt eigentlich nur dann etwas, wenn du allerhöchste Qualitätsansprüche stellst, du also HighEnder mit entsprechendem Equipment bist ODER du umfangreiche Nachbearbeitungen wie Denoising, Decrackling, Declicking usw. durchführen willst, wofür du dann natürlich auch Profitools benötigst um wirklich hohes Niveau zu erreichen, was dann keine Sache mehr ist, die man so nebenbei machen kann. Auch wenn einem die Werbung gerne suggeriert, dass es Programme für 100€ gibt, die mit ein paar Klicks die ganze Arbeit erledigen.
Ernsthafte Audio-Restauration ist aufwendiger.




Grüsse
dobro
Inventar
#26 erstellt: 11. Feb 2008, 08:27
Hallo Accuphase Lover,

du hast recht, meine Ansprüche sind nicht so ambitioniert. Ich komme eigentlich sogar mit einer 16 Bit auflösenden SK aus, an die ich allerdings analoge wie digitale Quellen anschließen können möchte. Ich bearbeite auch die Originaldaten nicht nach. Die "normalen" Programme verschlechtern i.d.R. den Klang - wenn man mal ehrlich ist-und teure Profiprogramme habe ich nicht.

Als Quellen habe ich zurzeit meinen Thorens 146 MK VI mit einem Ortofon VM Red, ein analoges Radio, ein analoges Tape-Deck von Yamaha 393 - zurzeit. Im Augenblick habe ich keine digitalen Quellen, könnte sich aber mit der weiteren Einführung des digitalen Radios ändern. Angeschlossen habe ich alles an die Rotel Kombi (980/981). Die Daten laufen zurzeit über Tape-Out an die interne SK des Rechners.

Ich werde mir die von dir vorgeschlagene SK einmal ansehen, ich werde mir auch noch die SK von Tascam ansehen und schauen, ob ich sie mir zur Ansicht kommen lassen kann und entscheide dann.

Gruss
Peter
analogos
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 18. Feb 2008, 00:23

sn0opy schrieb:
whoa, analogos, so viel schwachsinn in drei zeilen - respekt! ich empfehle dringend das studium der signaltheorie, insbesondere des shannon-theorems, sowie der ABX-testtheorie.

Kaufe Dir mal eine zumindest halbwegs gute gute Stereoanlage. Dann kannst Du hören, was ich meine. Du solltest weniger lesen (internet oder sogenannte Fachzeitschriften), sondern Deine Infos von der Quelle besorgen. Es wird von den Leuten, die damit viel Geld verdienen, viel Mist verbreitet. Du könntest mit mal erklären, ob ein Lautsprecherkabel, das mehr als 5000 Euro pro Meter kostet, den Preis rechtfertigt.
sn0opy
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Feb 2008, 00:42
a) ...
b) mein wissen beziehe ich weder aus fachzeitschriften noch aus dem internet.
c) von welcher quelle?
d) http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=2281#Kabel
Accuphase_Lover
Inventar
#29 erstellt: 18. Feb 2008, 00:47

analogos schrieb:

Kaufe Dir mal eine zumindest halbwegs gute gute Stereoanlage. Dann kannst Du hören, was ich meine. Du solltest weniger lesen (internet oder sogenannte Fachzeitschriften), sondern Deine Infos von der Quelle besorgen. Es wird von den Leuten, die damit viel Geld verdienen, viel Mist verbreitet. Du könntest mit mal erklären, ob ein Lautsprecherkabel, das mehr als 5000 Euro pro Meter kostet, den Preis rechtfertigt.


Was hast du eigentlich gegen Musik aus dem PC ?

Aus deinem Post geht nicht hervor worauf du hinaus willst !

Erläutere bitte mal näher.




Grüsse
enkidu2
Inventar
#30 erstellt: 18. Feb 2008, 00:51

analogos schrieb:
Du solltest weniger lesen (internet oder sogenannte Fachzeitschriften), sondern Deine Infos von der Quelle besorgen. Es wird von den Leuten, die damit viel Geld verdienen, viel Mist verbreitet.


Von welcher Quelle denn: Fachhandel scheidet ja demnach auch aus, von den Herstellern ganz zu schweigen.
djs
Stammgast
#31 erstellt: 18. Feb 2008, 01:07
Hifi und PC? Definitiv.

Nur in den Studios und Aufnahmeorten erhoffe ich mir mehr, als eine graue Kiste die uns kompromisslose Masterqualität für zukünftige Generationen beschert.

Gruss
analogos
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 18. Feb 2008, 01:34

bergteufel_2 schrieb:

ft/o8 schrieb:
Der aktuelle Nachteil ist im Moment doch nur das miese Angebot an FLAC -Files.


Das sehe ich etwas anders, da mp3 in gescheiter Qualität keine hörbaren Nachteile hat.


Prüfe Dein Gehör. CD ist "kompremiertes" Analog (Platte) und MP3 ist kompremierte CD (auf etwa 10 Prozent). Da hörst Du keine "hörbaren Nachteile"?
Gruß
Analogos
Accuphase_Lover
Inventar
#33 erstellt: 18. Feb 2008, 02:04

analogos schrieb:
CD ist "kompremiertes" Analog (Platte)


Aha, du glaubst an die Überlegenheit von Vinyl !
Das hatten wir schon in einigen Threads, welch beschränktes Medium die LP doch ist !


analogos schrieb:

und MP3 ist kompremierte CD (auf etwa 10 Prozent).


Es bleibt dir überlassen auf weniger als 10% zu komprimieren.
Und die Hörbarkeit der Kompression durch lossy codecs ist von diversen Parametern abhängig.
Eine Aussage, dass lossy compression immer schlechter klingt, ist Unfug. Man muss den "Einzelfall" sehen.



Grüsse
analogos
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 18. Feb 2008, 02:26
Zu viele englische Begriffe, die die meisten Forum-Nutzer ohnehin nicht verstehen (mit recht!). Nochmal: Was von einem "kastrierten" Analogsignal übrig bleibt, kann nicht besser als das Original sein. Das versteht man auch ohne großartige elektrotechnische Kenntnisse. Das ist gesunder Menschenverstand. Die Industrie versucht, das durch erfundene Fachbegriffe zu verschleiern. Ich habe einen absoluten Top-CD-Spieler (viel teuer) und haben aktuell eijnen recht unspektakulären Plattenspieler aktuell etwas auf Vordermann (wenig teuer) gebracht. Nach den ersten Hörtest habe ich gedacht, mich haut der Hammer (gilt für gute Pressungen und Direktschnittplatten) - im Vergleich zur CD. Da schwärmst Du für MP3-Files - Da kanst Du mir erzählen, was Du willst.
cr
Moderator
#35 erstellt: 18. Feb 2008, 02:53

Prüfe Dein Gehör. CD ist "kompremiertes" Analog (Platte) und MP3 ist kompremierte CD (auf etwa 10 Prozent). Da hörst Du keine "hörbaren Nachteile"?
Nochmal: Was von einem "kastrierten" Analogsignal übrig bleibt, kann nicht besser als das Original sein. Das versteht man auch ohne großartige elektrotechnische Kenntnisse. Das ist gesunder Menschenverstand. Die Industrie versucht, das durch erfundene Fachbegriffe zu verschleiern. Ich habe einen absoluten Top-CD-Spieler (viel teuer) und haben aktuell eijnen recht unspektakulären Plattenspieler aktuell etwas auf Vordermann (wenig teuer) gebracht. Nach den ersten Hörtest habe ich gedacht, mich haut der Hammer (gilt für gute Pressungen und Direktschnittplatten) - im Vergleich zur CD. Da schwärmst Du für MP3-Files - Da kanst Du mir erzählen, was Du willst.


Und täglich grüßt das Murmeltier. Von Digitaltechnik scheinst du ja nicht viel Ahnung zu haben. Muß man auch nicht, sollte man aber, wenn man was in den Raum stellt.

Direktschnittplatten. Ja kenne ich auch. Auswahl gabs und gibts nicht. Bringt also nichts, darauf hinzuweisen.


Was von einem "kastrierten" Analogsignal übrig bleibt, kann nicht besser als das Original sein.

Klar, weil ja nach wie vor alles analog aufgenommen wird
Drehen wir den Spieß um: Es wird in der Praxis digital aufgenommen. Somit ist die Platte ein kastriertes Digitalsignal, das mittels einem werkstoffzerstörenden Prozeß ausgelesen wird (Nadel kratzt sich durch Rille), was leider ohne Zerstörung nicht abgeht. Ja, das tut weh!


MP3 ist kompremierte CD (auf etwa 10 Prozent).


Und wer sagt das? MP3 kann genauso gut den Faktor 4 (25%) haben, dann entspricht es der Minidisk und die wurde ja mal von den HiFi-Zeitungen hochgelobt.
analogos
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Feb 2008, 03:12
Hallo, CR, ich vestehen Dich Dein folgendesZitat nicht: "Klar, weil ja nach wie vor alles analog aufgenommen wird
Drehen wir den Spieß um: Es wird in der Praxis digital aufgenommen."

Mir macht dieses Forum viele Spaß und ich habe schon einen echt guten Hinweis bekommen. Es gibt nur ein Problem. Der Hintergrund der Forum-Teilnehmer ist dem Nutzer nicht bekannt. Interessant wäre das Alter (mein jüngster Patersohn, 21 Jahre alt, kennt nur MP3 und Subwoofer im Autokofferraum - mein Ältstes (35 Jahre) lädt fast nur MP3-Files aus dem Internet runter). Auch weiß man nicht, ob das Gegenüber Eletroingenieur oder Tontechniker ist (was sich ja nicht ausschließt), oder sein Wissen aus sogenannten Fachzeitzeitschriften (mag dieser sogar bei diesen Arbeiten) bezieht.
Aber der Spaß besteht doch dabei, dass sich Leuten mit verschiedenen Ansichten (mit fachlichem Hintergrund oder ohne) sich freundschaftlich aneinander reiben.

Vor diesem Hindergrund freue mich auch Dein Antwort.

mmG

Analogos
Gelscht
Gelöscht
#37 erstellt: 18. Feb 2008, 03:17
Freundschaftlich aneinander reiben bedeutet für Dich zu sagen: "Ich mache es so, Du machst es anders. Du kannst mir erzählen, was Du willst."

Rede mit Dir selbst, dann hört Dir auch jemand zu.
analogos
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 18. Feb 2008, 03:33
Hallo Piggel,

ich weiß nicht, ob Du Dich freundschaftlich an mir reiben wills, aber offensichtlich will Du Dich reiben. Aber noch mal für kleine Piggels: In einem Bereich, wie in diesem Forum, wo es um ein Thema geht, das nur bedingt messbar ist und viel von allen möglichen Seiten beeinflussten Emotionen geht und ganz unterschiedlichen Ansprüchen (vom Hörgefühl und Geldbeutel) geht, spielt auch Verständnis und Toleranz eine Rolle. Der erste Punkt geht an Dich, weil Du mich mit einem Zweizeiler verleitest hat, so umfangreich zu antworten.

Gruß Analogos
cr
Moderator
#39 erstellt: 18. Feb 2008, 03:51
Hallo Analogos!

Nun ohne Polemik.

Ich bin so alt, daß ich die ganze Misere mit den Schallplatten noch etwa 7 Jahre live miterlebt habe (auch wenn der von mir damals verwendete Tonabnehmer "nur" ein Shure V15/4 war (der aber mehr kostete als heute ein Mittelklasse-CDP)), bis sie endlich von der CD abgelöst wurden. Damals interessierte ich mich überwiegend für Klasik und mußte bei CDs einen entscheidenden Klangvorteil gegenüber LPs feststellen. Zudem wurden ja schon seit etwa 1979 Klassikaufnahmen fast ausschließlich in 16 Bit/44 oder 48 kHz augezeichnet. Allein schon deshalb machte eine Konservierung auf LP keinen Sinn mehr, weil hier ein weiterer analoger Zwischenschritt nötig war (mit den vielen zusätzlichen Problemen der LP). Daß einige der damaligen Digitalaufnahmen schlecht waren, ist ein anderes Kapitel. Viele waren aber deutlich besser als die Bandaufnahmen.
Mit den Grundlagen der Digitaltechnik bin ich dank eines Mathematikstudiums, wo die mathematischen Grundlagen in einer Spezialveranstaltung ausgiebig behandelt wurden (Shannon, Fourier) ausreichend vertraut.
ciorbarece
Inventar
#40 erstellt: 18. Feb 2008, 04:01

analogos schrieb:
Hallo Piggel,

ich weiß nicht, ob Du Dich freundschaftlich an mir reiben wills, aber offensichtlich will Du Dich reiben. Aber noch mal für kleine Piggels: In einem Bereich, wie in diesem Forum, wo es um ein Thema geht, das nur bedingt messbar ist und viel von allen möglichen Seiten beeinflussten Emotionen geht und ganz unterschiedlichen Ansprüchen (vom Hörgefühl und Geldbeutel) geht, spielt auch Verständnis und Toleranz eine Rolle. Der erste Punkt geht an Dich, weil Du mich mit einem Zweizeiler verleitest hat, so umfangreich zu antworten.

Gruß Analogos


Erst provozierst Du die Leute und forderst sie auf sich Mal ne gescheite Anlage zuzulegen, und dann bittest Du um Verständnis und Toleranz...

Reife Leistung
analogos
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 18. Feb 2008, 04:17
Hallo cr,

ich wollte garnicht polemisch sein, höchstens etwas polarisieren. Ich versuche es noch einmal deutlich zu machen: In dem Bereich, in dem wir uns in diesem Forum bewegen, ist zu einem hohem Maß von Emotionen beeinflusst. Es gibt uns aber die Möglichkeit, Meinungen auszutauschen. Wenn ich mir die Foren-Themen ansehe, ist das absolute Gros der Teilnehmer nicht daran interessiert, für Musikanlagen Summen im 5-stelligen Eurobereich auszugeben (wer kann das schon in der heutigen Zeit). Ich haben für meine Anschluss und Lautsprechderkabel ein Durchschnitts-Netto-Monatseinkommen eines Normalverdieners ausgegeben. Das sind beim Angebot auf Markt "Peanuts". Aber man muss bei aller Freude zu einem Hobby auch mal die Verhältnismäßigkeit sehen. Was mich in diesem Forum bisweilen etwas stört, ist der Umgang mit Neueinsteigern. Jemand, der Musik, welcher Richtung auch immer, mag, und als Student oder Azubi wenig Geld in der Tasche hat, dem können wir mit unseren Tipps weiterhelfen. Und so soll jeder nach seinen Möglichkeiten optimal Musik hören können. Das ist mein Spaß in diesem Forum. Ich will nicht meinen Musikgeschmack und das Positiver meiner Anlage nach Vorne bringen. Wir sind ein Forum mit einer großen Spannbreite an Erfahrung und Wissen, das es sich lohnt auszutauschen. Deshalb freue ich mich auf jeden Betrag vorn Dir - auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Wir lernen von einander.

mmG

Analogos
Zweck0r
Moderator
#42 erstellt: 18. Feb 2008, 06:02

analogos schrieb:
Was mich in diesem Forum bisweilen etwas stört, ist der Umgang mit Neueinsteigern. Jemand, der Musik, welcher Richtung auch immer, mag, und als Student oder Azubi wenig Geld in der Tasche hat, dem können wir mit unseren Tipps weiterhelfen. Und so soll jeder nach seinen Möglichkeiten optimal Musik hören können.


Und Du meinst, Neueinsteigern wäre mit völlig aus der Luft gegriffenen Vorurteilen geholfen wie...


Wer solch einen Schwachsinn verbreitet, dem reicht es offenbar, wenn irgendwelche Töne irgendwo rauskommen. Mit Musikgenuss hat das jedoch wenig zu tun. Musik auf CD ist ja schon kastriert, als MP3-File (kompremiert auf ca. 10 Prizent der CD-Daten) bleibt von der analogen (natürlichen Quelle, wie sich Musik live anhört) nicht viel mehr übrig. Also, wem Geräusch reicht, empfindet jede Tonquelle als Musik - schade eigentlich.


...?

Grüße,

Zweck
Reset
Gesperrt
#43 erstellt: 18. Feb 2008, 11:22

cr schrieb:

Prüfe Dein Gehör. CD ist "kompremiertes" Analog (Platte) und MP3 ist kompremierte CD (auf etwa 10 Prozent). Da hörst Du keine "hörbaren Nachteile"?
Nochmal: Was von einem "kastrierten" Analogsignal übrig bleibt, kann nicht besser als das Original sein. Das versteht man auch ohne großartige elektrotechnische Kenntnisse. Das ist gesunder Menschenverstand. Die Industrie versucht, das durch erfundene Fachbegriffe zu verschleiern. Ich habe einen absoluten Top-CD-Spieler (viel teuer) und haben aktuell eijnen recht unspektakulären Plattenspieler aktuell etwas auf Vordermann (wenig teuer) gebracht. Nach den ersten Hörtest habe ich gedacht, mich haut der Hammer (gilt für gute Pressungen und Direktschnittplatten) - im Vergleich zur CD. Da schwärmst Du für MP3-Files - Da kanst Du mir erzählen, was Du willst.


Und täglich grüßt das Murmeltier. Von Digitaltechnik scheinst du ja nicht viel Ahnung zu haben. Muß man auch nicht, sollte man aber, wenn man was in den Raum stellt. (...)


Entweder man hat Ahnung oder man ist Analogy
Gelscht
Gelöscht
#44 erstellt: 18. Feb 2008, 13:24

analogos schrieb:
Hallo Piggel,

ich weiß nicht, ob Du Dich freundschaftlich an mir reiben wills, aber offensichtlich will Du Dich reiben.


Eigentlich nicht, ich lese diesen Thread schon seit es ihn gibt und habe mich eigentlich mehr oder weniger zurückgehalten. Nur wenn Du so argumentierst, wie ich es herausgestellt habe, dann wird Dir wirklich keiner zuhören. Völlig unabhängig davon, ob Du recht hast oder nicht.


analogos schrieb:
Aber noch mal für kleine Piggels: In einem Bereich, wie in diesem Forum, wo es um ein Thema geht, das nur bedingt messbar ist und viel von allen möglichen Seiten beeinflussten Emotionen geht und ganz unterschiedlichen Ansprüchen (vom Hörgefühl und Geldbeutel) geht, spielt auch Verständnis und Toleranz eine Rolle.


Also in diesem Bereich des Forums geht es um die Verwendung von PC als Audiogerät. Hier ist alles messbar. Um Einbildung, bzw. 'von allen möglichen Seiten beeinflusste Emotionen' wird eher in der Voodoo-Abteilung gestritten.

Ich toleriere gern Dein Horgefühl, auch Deinen Geldbeutel. Aber wenn Du so diskutieren willst, dass Du denen mit anderer Meinung von vorneherein sagst, dass sie in den Wind reden, dann habe ich kein Problem damit, Dir zu sagen, dass die Art und Weise, in der Du diskutierst, Dich disqualifiziert.


analogos schrieb:
Der erste Punkt geht an Dich, weil Du mich mit einem Zweizeiler verleitest hat, so umfangreich zu antworten.

Gruß Analogos


Ach, den ersten Punkt hatte ich bereits 1997, als ich mein ganzes Hifi-Geraffel auf die Deponie gebracht habe und mir stattdessen eine Hauppauge Win-TV Radio in meinen PC gebaut habe.

Du machst übrigens gerade den zweiten Fehler, Du nimmst mich nicht ernst, nennst mich 'kleine Piggels' - klingt fast so, als hieltest Du mich für eine Hautunreinheit. Ohne, dass Du überhaupt eine Ahnung von meinem Hintergrund hast. Auch ein ziemlich schlechter Stil, der ebenfalls über kurz oder lang zu einer Alleinstellung Deiner Person führen wird.


analogos schrieb:
Hallo cr,

ich wollte garnicht polemisch sein, höchstens etwas polarisieren. Ich versuche es noch einmal deutlich zu machen: In dem Bereich, in dem wir uns in diesem Forum bewegen, ist zu einem hohem Maß von Emotionen beeinflusst. Es gibt uns aber die Möglichkeit, Meinungen auszutauschen.


Und wie passt das Austauschen von Meinungen zu diesem Satz?:


analogos schrieb:
Nach den ersten Hörtest habe ich gedacht, mich haut der Hammer (gilt für gute Pressungen und Direktschnittplatten) - im Vergleich zur CD. Da schwärmst Du für MP3-Files - Da kanst Du mir erzählen, was Du willst.


Damit hast Du Accuphase-Lover schon mal zum Nichtteilnehmer an dieser Diskussion erklärt, weil seine Emotionen sich von Deinen unterscheiden.


Wenn ich mir die Foren-Themen ansehe, ist das absolute Gros der Teilnehmer nicht daran interessiert, für Musikanlagen Summen im 5-stelligen Eurobereich auszugeben (wer kann das schon in der heutigen Zeit).


Ich könnte das. Ich glaube, einige hier könnten das auch. Du kannst es vielleicht nicht, aber auch hier gilt wieder: Andere sind anders.


analogos schrieb:
Ich haben für meine Anschluss und Lautsprechderkabel ein Durchschnitts-Netto-Monatseinkommen eines Normalverdieners ausgegeben. Das sind beim Angebot auf Markt "Peanuts".


Ab hier ist eigentlich kein Kommentar mehr nötig, Dein Abstellgleis hast Du selbst gewählt.


analogos schrieb:
Aber man muss bei aller Freude zu einem Hobby auch mal die Verhältnismäßigkeit sehen. Was mich in diesem Forum bisweilen etwas stört, ist der Umgang mit Neueinsteigern. Jemand, der Musik, welcher Richtung auch immer, mag, und als Student oder Azubi wenig Geld in der Tasche hat, dem können wir mit unseren Tipps weiterhelfen. Und so soll jeder nach seinen Möglichkeiten optimal Musik hören können.


Hauptsache, er macht es nicht über den PC, oder was?


analogos schrieb:
Das ist mein Spaß in diesem Forum. Ich will nicht meinen Musikgeschmack und das Positiver meiner Anlage nach Vorne bringen.


Kannst Du Dir den letzten Satz ein paar hundert mal auf der Zunge zergehen lassen?


analogos schrieb:
Wir sind ein Forum mit einer großen Spannbreite an Erfahrung und Wissen, das es sich lohnt auszutauschen.


Wir sind der Papst, sonst nichts. Es gibt hier einige, auf die Deine Beschreibung zutrifft, dazu noch ein paar wenige, die ein pekuniäres Interesse an der Bevorzugung bestimmter Geräte haben und viele andere, die einfach nur Spaß daran haben, Musik zu hören.

Und wenn ich die Entrüstungsstürme hier erinnere, als die ersten kamen und sagten mp3 sei etwas für gute Hifi-Anlagen, dann würde ich das Wort 'austauschen' gern durch 'Lernresistenz' ersetzen.

Hifi hat die Digitaltechnik völlig missverstanden und hat jetzt Mühe, den Anschluss wiederzufinden. Nicht ohne Grund sind in den letzten fünf Jahren die HTPC und Digimedia wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die Squeezebox ist von Logitech, nicht von Marantz, das sollte Dir doch eigentlich zu denken geben.

Die Straße hat sich gegen Hifi und für den PC entschieden. Du bist ein Relikt aus alten Zeiten. Auch wenn Du dreißig Jahre jünger sein magst als ich, bin ich Dir um mindestens das vergangene Jahrzehnt voraus.

Mir geht es im wesentlichen darum, dass ich meine 4000 Alben nicht immer mit mir herumschleppen muss, sondern dass ich online auf meine Titel zugreifen kann, egal wo ich mich gerade aufhalte. Das erreicht man übrigens nur mit einem PC ;), und ob ich FLAC oder mp3 verwende, ist davon völlig unabhängig. Und man konnte das schon vor zehn Jahren, wenn man einen schnellen Internetanschluss hatte.


analogos schrieb:
Deshalb freue ich mich auf jeden Betrag vorn Dir - auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Wir lernen von einander.

mmG

Analogos


Als erstes aber bitte mal einen ordentlichen Diskussionsstil, der Deine Gesrächspartner nicht von vorneherein stigmatisiert.

In diesem Sinne vielen Dank und einen schönen Tag.

Piggel


Zum Thema eine kleine Erklärung, ich habe seit 2001 einen eigenen HTPC, der von den Werten her mit einer Vorstufen-Playerkombination der oberen Mittelklasse mithalten kann. Dazu habe ich als einziges Hifi-Teil eine Endstufe für die Lautstärke. Als Lautsprecher verwende ich Studiolautsprecher, weil die gesoundeten Hifi-Lautsprecher mir nicht gefallen.

Diese Kombination macht mich seit Jahren glücklich, so dass ich bisher auch keinen Bedarf nach Verbesserung hatte. Ich habe die Zeiten überlebt, in denen es hieß, mp3 mache die Ohren kaputt. Und ich habe mich auslachen lassen, ohne wirklich davon betroffen zu sein, hatte ich doch schon meine ersten Blindtests gemacht, bevor das Wort in diesem Forum das erste mal aufgetaucht ist. Alle Testkandidaten waren übrigens der Ansicht, sie könnten mp3 heraushören, keiner konnte es wirklich.

PS. Wenn ich die griechische Vorsilbe ana - was so viel heißt wie 'gegen', mit dem Wort Logos, was so viel heißt wie 'Vernunft', zusammenbringe, würde ich den Namen Analogos eher als: 'wider die Vernunft' überstzen.



Piggelinski
dobro
Inventar
#45 erstellt: 18. Feb 2008, 13:33
Hallo,

ich höre seit nunmehr 30 Jahren Musik aus Stereoanlagen, die Anfangs sehr einfach gehalten waren und zwischenzeitlich einen Stand erreicht haben, mit dem ich zufrieden bin - auch angesichts des Preises, den ich dafür gezahlt habe. Besseres gibt es immer - und sei dies auch sehr subjektiv, denn einen direkten Vergleich zum Original haben wir alle denn doch sehr sehr selten. Was bleibt sind die Vergleiche zwischen x und y und z und nochmal z mit x usw. - und was kommt dann näher an das Original? Für mich soll die Musik vor allem Spaß bereiten, die Technik dazu finde ich interessant. Sie ist aber für mich nur Mittel zum Zweck. Und ein immer interessanter werdendes Mittel ist inzwischen der Computer, der, wie ich finde, eine Vielzahl von Stereo-Komponenten ersetzen kann (CD/DVD-Player/Rekorder, Fernsehempfänger usw.). Mir ging es zum Thema eben darum, festzustellen, wie die Erfahrungen damit sind, ob es Grenzen gibt, mit welchen Komponenten gute Erfahrungen gemacht wurden und mit welchen eben nicht.

So lese ich im Stereo Jahrbuch, dass die Plextor-CD/DVD-Brenner die Medien besonders gut auslesen und beschreiben. Auch soll die Qualität der Rohlinge unterschiedlich sein, was sich im Klang bemerkbar machen soll (ich kann dies bestätigen, die goldenen Kodak-Rohlinge klingen bei mir besser / angenehmer als z.B. die Audio-Rohlinge von Sony). Auch gibt es gute oder eben auch weniger gute Soundkarten, die wiederum Schnittstelle zu den Verstärkern sind. Ich hatte z.B. auch Schwierigkeiten eine USB-Soundkarte von M-Audio an meinen HP-Rechner zu bekommen, ein Forum-Kollege konnte dies bei sich ebenfalls feststellen, beim Händler wiederum funktionierte es; welchen Einfluss haben also u.a. die Hersteller der Mainboards?

Zum Thema analog oder digital - ich denke viele der Forenmitglieder haben beide Systeme. Ich nutze beide und tendiere zurzeit eher zu den einfacher zu handhabenden digitalen Medien. Einen klanglichen Vergleich konnte ich einmal bei Soltis Aufnahme von Bilder einer Ausstellung herstellen. Die Aufnahme ist meines Erachtens sehr gut und ein Vergleich brachte an meiner Anlage seinerzeit keinen eindeutigen Sieger hervor. Beides klang sehr gut aber eben hier und dort anders - ob "richtiger" oder "falscher" kann ich nicht sagen.

Gruß
Peter
Gelscht
Gelöscht
#46 erstellt: 18. Feb 2008, 14:19
Vom Prinzip her ist der PC das präzisere Gerät, gerade bei CDs, denn die Hifi-Industrie hat mal wieder alles durcheinander gebracht, dadurch, dass sie beim Audio-CD-Format auf Prüfsummen und damit auf Bitgenauigkeit verzichtet haben.

So muss die Computertechnik statistische Methoden anwenden, um die Audio-CD genau auszulesen, aber sie ist wenigstens dazu in der Lage. Ein CD-Spieler liest ein mal und korrigiert die Lesefehler nach Gusto, was dazu führt, dass CDs entgegen den Prinzipien der digitalen Daten, auf verschiedenen Playern unterschiedlich klingen, wenn die Player unterschiedliche Fehlerkorrekturen verwenden.

Der Klangunterschied liegt aber in den Fehlerkorrekturen, nicht im CD-Material selbst.

Wenn in einem Player die eine Rohling-Sorte besser klingt als eine andere, dann liegt das einfach daran, dass das Laufwerk die eine Sorte mit wenigen Fehlern, die andere Sorte mit vielen Fehlern ausliest.
Accuphase_Lover
Inventar
#47 erstellt: 18. Feb 2008, 16:47

analogos schrieb:
Zu viele englische Begriffe, die die meisten Forum-Nutzer ohnehin nicht verstehen (mit recht!).


Solch simple Begriffe sind in Hifi-Kreisen, zu denen du dich doch wohl auch zählst, Standard. Zumindest sollte man sie kennen wenn man schon glaubt, eine noch dazu kaum von technischem Wissen getrübte, qualitative Aussage bezüglich der Audiokompression als solcher, machen zu können oder gar zu müssen !


analogos schrieb:

Nochmal: Was von einem "kastrierten" Analogsignal übrig bleibt, kann nicht besser als das Original sein. Das versteht man auch ohne großartige elektrotechnische Kenntnisse. Das ist gesunder Menschenverstand. Die Industrie versucht, das durch erfundene Fachbegriffe zu verschleiern.

Eine solche, doch eher verworrenen Aussage, zeugt nur von Unkenntnis bezüglich des Sachverhaltes !


analogos schrieb:

Ich habe einen absoluten Top-CD-Spieler (viel teuer) und haben aktuell eijnen recht unspektakulären Plattenspieler aktuell etwas auf Vordermann (wenig teuer) gebracht. Nach den ersten Hörtest habe ich gedacht, mich haut der Hammer (gilt für gute Pressungen und Direktschnittplatten) - im Vergleich zur CD. Da schwärmst Du für MP3-Files - Da kanst Du mir erzählen, was Du willst.


Ich habe nicht von MP3 "geschwärmt", sondern festgestellt, dass es Unfug ist, MP3 aufgrund seiner Funktionsweise von vornherein als minderwertig abzustempeln, zumal du mit deiner "10%-Aussage" eine falsche Pauschalisierung betreibst !



analogos schrieb:

ich wollte garnicht polemisch sein, höchstens etwas polarisieren. Ich versuche es noch einmal deutlich zu machen: In dem Bereich, in dem wir uns in diesem Forum bewegen, ist zu einem hohem Maß von Emotionen beeinflusst. Es gibt uns aber die Möglichkeit, Meinungen auszutauschen. Wenn ich mir die Foren-Themen ansehe, ist das absolute Gros der Teilnehmer nicht daran interessiert, für Musikanlagen Summen im 5-stelligen Eurobereich auszugeben (wer kann das schon in der heutigen Zeit).


Tatsächlich habe ich eine Anlage "im 5-stelligen Eurobereich", so wie viele andere hier auch !
Das heisst aber nicht, dass ich mich, der ich einen technischen Beruf erlernt habe und Mastering am PC betreibe und mich auch sonst ein wenig mit der Technik (HiFi, Studiotechnik, Hörwahrnehmung etc.) beschäftige UND grosser Musikfan bin, beim Kauf und bei der Bewertung von Technologien, nur von Emotionen leiten lasse !


analogos schrieb:

Was mich in diesem Forum bisweilen etwas stört, ist der Umgang mit Neueinsteigern.


Der von dir bemängelte Umgang hat oft etwas damit zu tun, wie der Neueinsteiger sich präsentiert.
Wenn man neu ist und sogleich Pauschalisierung oder Unterstellung betreibt und sich dann zu einer Sache (Audiokompression, Digital-, Analogtechnik) äussert, bei der man eher durch Abwesenheit von Kenntnis "glänzt", darf man sich nicht über heftige Reaktionen wundern !

Natürlich haben wir alle unterschiedliche Meinungen zu verschiedensten Dingen und natürlich kannst du nicht wissen, wer sich hinter welchem Nick verbirgt, aber zu unterstellen, dass hier Einwände gegen deine "Argumente" von Leuten erhoben werden (und das hast du de facto getan), deren Wissen du gleich mal anzweifelst, ist definitiv die taktisch unklügste Herangehensweise.

Einige Leute hier wissen ziemlich gut bescheit über das was sie so schreiben, da kannst du sicher sein !

Im Sinne einer fruchtbaren Diskussionskultur empfehle ich dir, dich bezüglich einiger Themen wie z.B. Audiokompression oder Digitaltechnik, kundig zu machen. Die Möglichkeiten dazu hast du sowohl hier im Forum, als auch ganz allgemein und quasi unbegrenzt (!) im Internet !



Grüsse
cr
Moderator
#48 erstellt: 18. Feb 2008, 16:55

Vom Prinzip her ist der PC das präzisere Gerät, gerade bei CDs, denn die Hifi-Industrie hat mal wieder alles durcheinander gebracht, dadurch, dass sie beim Audio-CD-Format auf Prüfsummen und damit auf Bitgenauigkeit verzichtet haben.

So muss die Computertechnik statistische Methoden anwenden, um die Audio-CD genau auszulesen, aber sie ist wenigstens dazu in der Lage. Ein CD-Spieler liest ein mal und korrigiert die Lesefehler nach Gusto, was dazu führt, dass CDs entgegen den Prinzipien der digitalen Daten, auf verschiedenen Playern unterschiedlich klingen, wenn die Player unterschiedliche Fehlerkorrekturen verwenden


Das stimmt alles nicht.
Audio-CDs sind prinzipiell sowohl vom PC als auch CDP bitgenau auslesbar, man kann die Kopie bit für bit mit dem Original vergleichen.
Prüfsummen gibts auf 2 Ebenen (c1, c2), nur die dritte der CDROM fehlt.
Was fehlt ist die sektorale Adressierung, und daher kann irgendein Billigschrott-CDROM-Laufwerk die bitidentische Auslese ohne EAC nicht garantieren, dafür geeignete Laufwerke (ua die Plextors) aber schon.
Gelscht
Gelöscht
#49 erstellt: 18. Feb 2008, 17:25
Jain, die dritte Prüfsummenebene hat man sich erspart, E32-Fehler sind nicht behebbar, und ab hier wird geraten oder geknackst. Sehe ich das auch falsch?
cr
Moderator
#50 erstellt: 18. Feb 2008, 17:43
Irgendwann ist halt mal Schluß mit den Korrekturmöglichkeiten, auch CDROMs konnen so verdreckt/zerkratzt sein, daß sie unlesbar werden.
De facto konnte ich selbst bei leicht verkratzten, verstaubten (Staubflusen unter 1mm) CDs noch nie feststellen, daß unkorrigierbare Fehler aufgetreten wären, weder am PC noch am CDP (sendet Error-Bit, das man mit gewissen Schaltungen auf einfache Weise sichtbar machen kann). Der Tod jeder Fehlerkorrektur sind fette Fingerprints.
Somit kommt es normalerweise eben zu keiner Interpolation.

Am besten schaust du dir mal die Fehlerverteilung einer CD mit einem Plextor Premium oder px 712, 716, 755 oder 760 und Plextools an, dann siehst du, daß meist die mittlere Fehlerrate der c1 weit unter 10/sek (Spitzen bei 20) liegt. Zulässig sind aber 220 im Mittel, echt korrigierbar sind nach meinen Erfahrungen mit defekten gebrannten bis zu 400.
C2 treten meist nur bei größeren Verschmutzungen auf (oder grobe Fehler in der Infospur) und sind auch korrigierbar (auch einige 100/sek). Sie äußern sich graphisch meist als steile Peaks (eben um den Fehler herum bei zeitlicher Betrachtung). Und für diese Analyse kann man immerhin 10-24x Testgeschwindigkeit wählen. Bei 1x normaler CDPS ist alles noch viel unproblematischer. Hier treten nach meiner Erfahrung bei gut adjustierten Laufwerken unkorr. Fehler erst dann auf, wo das PC-Laufwerk schon den Geist aufgegeben hat.


[Beitrag von cr am 18. Feb 2008, 17:43 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#51 erstellt: 18. Feb 2008, 18:02
hm, danke. Dummerweise habe ich mein Plextor-Laufwerk neulich verschenkt weil es ein reines Combo-Lauwerk war und ich auch DL-DVD brenne ab und zu. Welches Laufwerk ist denn da zu empfehlen?
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