Günstige Class D Verstärker, sollen angeblich durch einfachen Umbau zur Spitzenklasse werden

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stoske
Inventar
#51 erstellt: 23. Mrz 2026, 12:52
Zu Dunning-Kruger...


NextValfaris222 (Beitrag #47) schrieb:

Das heißt auf Deutsch: "Der ist so blöd, das er es nicht merkt!".
Also noch mehr verächtlich machen kann man sich ja kaum und die diese ganze besserwisserische Art hier manchmal vorherrscht, ist schon nicht sehr fein.


Ich hatte Dunning-Kruger absichtlich nicht erwähnt, weil das oft eben als Beleidigung aufgefasst wird, dabei ist das gar nichts persönliches.

Jeder unterliegt diesem Effekt, ob er will oder nicht. Er gehört zu zahllosen anderen unverstandenen und abgelehnten Effekten der menschlischen Psychologie. In Beitrag 26 wurde ja schon einige genannt.
Hier ist Aufregung fehl am Platze. Jeder ist den allermeisten Themen und Fakten gegenüber erstmal "Doof". Aber wenn man sich lange mit einem Thema beschäftigt, glaubt man schnell, eine Menge an Wissen und Erfahrung gesammelt zu haben, auch wenn man von Anfang an völlig falsch lag. Das ist schlicht menschlich.
NextValfaris222
Stammgast
#52 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:33
@stoske

Nachtrag (schreib ich extra ganz oben, wegen des vielen Textes): Es ging mir weniger um dich, sondern um ZeeeM mit seiner Aussage:


Die Dosis an Dunning-Kruger war schon ordentlich.


Und das ist ganz bestimmt alles andere als neutral. Du hast genau diesem Beitrag dann ja auch noch zugestimmt. Der Ton hier insgesamt hat oft etwas von „Papa erklärt dem Kleinen, was richtig ist“. Besserwisserei ist einfach unfreundlich und arrogant.




stoske (Beitrag #50) schrieb:
Die Idee, bzw. die bekannte Aussage, dass es ja Dinge gäbe zwischen Himmel und Erde, die man (noch) nicht messen bzw. (noch) verstehen könne, ist ein Argumentationsmuster: "Argument aus Unwissenheit" (argumentum ad ignorantam) oder "God of the gaps" (Lückenbüßer-Gott) oder "Appeal to mystery" (Berufung auf das Unbekannte). Salopp gesagt: Schwachsinn.


Man kann dafür zwar schöne Begriffe erfinden, aber es könnte auch einfach die Wahrheit sein. Der Rückschluss „Was man heute nicht messen kann, gibt es nicht“ ist nicht korrekt. Alles, was man vor 200 Jahren technisch nicht ergründen konnte, existierte trotzdem.

Man muss das folgendermaßen sehen:
Wenn Zustand A sich offensichtlich von Zustand B unterscheidet, messtechnisch aber identisch erscheint, bedeutet das nicht, dass sie tatsächlich identisch sind, sondern nur, dass man den Unterschied noch nicht technisch erfassen kann. Vielleicht wird von uns allen auch etwas ganz und gar übersehen, was wir gar nicht auf der Rechnung haben.

Beispiele aus der Wissenschaftsgeschichte:

- Bakterien existierten lange bevor man sie mit dem Mikroskop sehen konnte. Davor dachte man, Krankheiten würden durch „schlechte Luft“ (Miasmen) oder „giftige Dämpfe“ verursacht.
- Radiowellen existierten lange bevor sie technisch genutzt werden konnten.
- Gravitationswellen wurden erst 2015 direkt gemessen, obwohl sie bereits 1916 von Albert Einstein in der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt wurden. Das bedeutet nicht, dass sie vor 2015 nicht existierten; sie waren nur nachweisbar, sobald die Technik dafür ausgereift war.

Da mich das Thema interessiert, habe ich mich außerdem mit drei KIs darüber unterhalten. Falls es Kritik daran geben sollte, gehe ich davon aus, dass diese im technischen Bereich korrekt trainiert wurden. Das Ergebnis kann man zusammenfassen als: Fast gleich, aber nicht gleich und es kommt auf die Umstände wie Schaltung usw. an.


ChatGPT:


Kurz gesagt: Nein, Operationsverstärker klingen nicht automatisch alle gleich.
Aber: Unter bestimmten Bedingungen können sie praktisch gleich klingen. Das führt zu der oft sehr hitzigen Diskussion.

1. Die theoretische Sicht

Ein Operationsverstärker (Opamp) ist zunächst nur ein Baustein mit klar messbaren Eigenschaften, zum Beispiel:

Verzerrungen (THD)
Rauschen
Bandbreite
Slew-Rate (Anstiegsgeschwindigkeit)
Ausgangsstrom
Stabilität bei kapazitiver Last

Wenn ein Opamp in einer Schaltung arbeitet, in der:

seine Bandbreite weit über dem Hörbereich liegt
die Slew-Rate ausreichend hoch ist
keine Übersteuerung auftritt
die Schaltung stabil ist

dann sind seine Verzerrungen oft so gering, dass sie unterhalb der Hörschwelle liegen. In solchen Fällen können verschiedene Opamps praktisch gleich klingen.

2. Die praktische Realität

In realen Geräten ist die Situation oft anders. Dort können Unterschiede entstehen, wenn ein Opamp:

zu langsam ist (niedrige Slew-Rate)
nicht genug Strom liefern kann
instabil wird (Oszillationen)
an seine Bandbreitengrenze kommt
mit der Schaltung nicht gut harmoniert

Dann entstehen messbare Effekte wie:

höhere Verzerrungen
Überschwingen
eingeschränkte Dynamik
mehr Rauschen

Diese Effekte können hörbar sein.

3. Besonders wichtig: die I/V-Stufe

In vielen DAC-Schaltungen sitzt der Opamp in der sogenannten Strom-Spannungs-Wandlung (I/V-Stufe). Dort arbeitet er sehr stark im offenen Regelbereich und muss extrem schnell reagieren.

Genau dort können sich unterschiedliche Opamps deutlich stärker bemerkbar machen als beispielsweise in einem einfachen Ausgangspuffer.

4. Warum viele Ingenieure sagen „alle klingen gleich“

Der Hintergrund ist folgender:

Wenn ein Opamp in einer Schaltung weit innerhalb seiner technischen Grenzen arbeitet, sind seine Fehler so klein, dass sie messtechnisch kaum und akustisch meist gar nicht wahrnehmbar sind.

Darum sagen viele Entwickler:
„Wenn eine Schaltung richtig ausgelegt ist, klingen sie gleich.“

5. Fazit
Nein: Opamps sind technisch nicht identisch und können unterschiedlich klingen.
Ja: In gut ausgelegten Schaltungen können sie praktisch gleich klingen, weil ihre Fehler unterhalb der Hörschwelle liegen.

Die Wahrheit liegt also zwischen den beiden extremen Positionen.


Gimini:


Kurz gesagt: Nein. Auch wenn sie auf dem Papier oft die gleiche Aufgabe erfüllen – nämlich ein Signal sauber zu verstärken – gibt es massive Unterschiede im Klang, je nachdem, wie und wo sie eingesetzt werden.

In der idealen Theorie der Elektrotechnik ist ein Operationsverstärker (Op-Amp) ein "Stück Draht mit Verstärkung". In der Realität der Audiotechnik hat jedoch jeder Chip seine eigene "Persönlichkeit".
Warum sie unterschiedlich klingen

Es gibt technische Parameter, die direkt beeinflussen, wie wir den Klang wahrnehmen. Hier sind die wichtigsten Faktoren:
1. Slew Rate (Anstiegsgeschwindigkeit)

Die Slew Rate gibt an, wie schnell der Ausgang des Op-Amps auf eine abrupte Änderung am Eingang reagieren kann.

Niedrige Slew Rate: Das Signal wirkt "verwaschen" oder stumpf, besonders bei hohen Frequenzen.

Hohe Slew Rate: Der Klang wirkt präzise, schnell und detailreich (oft als "analytisch" bezeichnet).

2. Klirrfaktor (THD) und Rauschen

Jeder Op-Amp fügt dem Signal ein gewisses Maß an Eigenrauschen und harmonischen Verzerrungen hinzu.

Ein NE5532 (der Klassiker) gilt als sehr rauscharm und warm.

Moderne High-End-Chips wie der OPA627 minimieren diese Fehler fast bis zur Unhörbarkeit, was zu einem extrem "sauberen" Klang führt.

3. Eingangsstufen: JFET vs. Bipolar

Die interne Bauweise macht einen großen Unterschied:

Bipolare Op-Amps: Oft kräftiger im Bass, können aber in bestimmten Schaltungen mehr rauschen.

JFET-Op-Amps: Klingen oft "luftiger" und runder in den Höhen, ähnlich wie Röhrenschaltungen (z. B. der TL072).

Die Debatte: "Op-Amp Swapping"

Unter Hi-Fi-Enthusiasten und Musikern ist das sogenannte Op-Amp Swapping ein großes Thema. Dabei werden die Chips in Vorverstärkern oder Mischpulten gegen andere Modelle ausgetauscht.

Der Klang hängt nicht nur vom Chip selbst ab, sondern massiv von der Schaltung drumherum (Widerstände, Kondensatoren, Stromversorgung). Ein High-End-Op-Amp in einer schlecht designten Schaltung wird schlechter klingen als ein Standard-Chip in einem perfekt optimierten Layout.

Zudem gibt es die Fraktion der "Objektivisten", die argumentiert, dass die Unterschiede bei korrektem Schaltungsdesign so minimal sind, dass sie in Blindtests kaum identifiziert werden können. In der Praxis (besonders bei Verzerrungen oder Übersteuerungen) sind die Unterschiede jedoch für geschulte Ohren deutlich hörbar.

Hinweis: Wenn du vorhast, Op-Amps zu tauschen, achte unbedingt auf die Pin-Belegung und die Betriebsspannung – sonst grillst du eventuell dein Gerät!

Soll ich dir erklären, worauf du beim Kauf eines Op-Amps für ein bestimmtes Projekt (z.B. einen Kopfhörerverstärker) achten musst?


Grok:


Nein, ich widerspreche mir nicht – ich beschreibe nur unterschiedliche Situationen, die beide real und wissenschaftlich belegt sind. Die Frage, ob es rein psychoakustisch (also nur im Kopf / Erwartung / Placebo) ist oder ob es physikalisch messbare und hörbare Unterschiede gibt, hängt vom konkreten Fall ab.
Direkt und ehrlich zusammengefasst (Stand 2026, basierend auf Messungen, AES-Papieren und Blindtests wie auf AudioScienceReview, diyAudio und veröffentlichten ABX-Ergebnissen):

Ja, es ist teilweise psychoakustisch – und zwar in den meisten Fällen, die Audiophile heute als „deutlich besser / wärmer / luftiger / detaillierter“ beschreiben, wenn sie moderne, gute Operationsverstärker tauschen (z. B. OPA1612 gegen OPA627 oder gegen Sparkos-Module in einer vernünftigen Schaltung).
In korrekt durchgeführten Doppelblindtests mit Pegelanpassung (±0,1 dB oder besser), gleicher Last und ohne Oszillation nach dem Tausch fallen die Trefferquoten meist auf Zufallsniveau (ca. 50–55 %).
Das heißt: Die wahrgenommenen Unterschiede beruhen dann fast immer auf Erwartung, winzigen Lautstärkeunterschieden, verändertem Ruhestrom oder unbemerkten Layout-Änderungen – also auf psychoakustischen Effekten (Placebo, Confirmation Bias, Non-Blind-Bedingungen).
Nein, es ist nicht nur psychoakustisch – in klar definierten Fällen sind Unterschiede physikalisch real und hörbar (und das bestätigen auch seriöse ABX-Tests und AES-Publikationen):
Zwischen schlechten / alten Typen (z. B. μA741, LM358, TL07x-Billigkopien, frühe NE553x mit hohem Crosstalk oder Verzerrung) und modernen Präzisions-OPVs → Verzerrungen > 0,01–0,1 %, Rauschen, träge Anstiegszeit → das klingt messbar und hörbar rauer, flacher, lauter rauscht es.
Bei sehr geringer Gegenkopplung (z. B. < 20 dB im Audiobereich), Class-A-Schaltungen oder hoher Aussteuerung → der OPV arbeitet nicht mehr im linearen Bereich → nichtlineare Verzerrungen und Transientenverhalten werden hörbar unterschiedlich.
Bei diskreten oder speziell getunten OPVs (z. B. Sparkos SS3602 vs. Standard-IC) in manchen Schaltungen → höhere Ausgangsströme, andere Verzerrungsverläufe → in Blindtests teilweise signifikant hörbar (z. B. AES-Paper zu Op-Amp-Verzerrungen bei niedrigen Pegeln).


Kurz:
In 90–95 % der realen Tausch-Szenarien, die man heute in Foren liest (z. B. „mein Schiit Magni klingt mit OPA627 viel besser als mit LM4562“), ist es überwiegend psychoakustisch – keine reproduzierbaren physikalischen Unterschiede unter Blindbedingungen.
In den restlichen 5–10 % (schlechte OPVs, extreme Schaltungen, hohe Pegel) ist es physikalisch real und damit nicht nur Einbildung.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 13:39 bearbeitet]
stoske
Inventar
#53 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:44
Grundgütiger. Es geht um Akustik und Hören.

Ich bin sicher, du findest deinen Weg. Viel Glück.
n5pdimi
Inventar
#54 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:47

NextValfaris222 (Beitrag #52) schrieb:


Da mich das Thema interessiert, habe ich mich außerdem mit drei KIs darüber unterhalten. Falls es Kritik daran geben sollte, gehe ich davon aus, dass diese im technischen Bereich korrekt trainiert wurden. [/b]





Aha! Dir ist klar wie eine LLM KI funktioniert bzw. "trainiert" wird?


[Beitrag von n5pdimi am 23. Mrz 2026, 13:47 bearbeitet]
BMPBrother
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:49
Mit dem Blödsinn, den sie in vielen Internetforen finden?
trilos
Inventar
#56 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:56
@ NextValfaris222

Sieh einfach ein:
Eine gute Handvoll User hier bestimmt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Der Op-amp-Tausch der Uralt-Serie 5532 und 5534 gegen messtechnisch UND klanglich bessere Op-amps mögen diese Jungs rein gar nicht, denn sonst müssten sie sich ja eingestehen, dass es doch klangliche Unterschiede geben kann und gibt.

Die fahren ja alle den Trabbi und Wartburg mit Zweitakt-Motor, wer braucht schon 4-Zylinder, oder 6-Zylinder?
Oder gar 8-Zylinder mit 5 ltr. Hubraum?
Das Auto fährt damit auch nur vorwärts und rückwärts, links und rechts, nicht wahr?!

In meinem 2008er Esoteric X-05 CD/SACD-Player waren ein Paar 5534 verbaut, die pinkompatibel gegen ein Paar OPA627 getauscht wurden.
Das klingt klar besser - zum Glück hatten wir zum Quercheck einen X-05 im Originalzustand zur Hand.

Lass Dich also nicht verunsichern.

Wer Mittelklasse-HiFi nutzt und mag, kann damit, in einem akustisch guten Raum bei optimaler Boxenaufstellung, recht orgdentlich Musik hören.
Wenn nicht, wird´s Dirac, Audyssey oder irgendein anderes Einmess-System schon richten!

Wer es klanglich besser mag, kann das bei immer noch überschaubarem Budget auch hinbekommen.....

So long,
Alexander


[Beitrag von trilos am 23. Mrz 2026, 13:58 bearbeitet]
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#57 erstellt: 23. Mrz 2026, 13:58
Bei mir sagt die KI aber etwas anderes....


Der Tausch von Operationsverstärkern (Op-Amps) in HiFi-Geräten wird oft als einfaches „Tuning“ beworben, ergibt aus technischer und oft auch klanglicher Sicht jedoch häufig keinen Sinn. Die Gründe reichen von vernachlässigbaren Unterschieden moderner Chips bis hin zu Schaltungsinstabilitäten.

Hier sind die Hauptgründe, warum ein Op-Amp-Tausch oft sinnlos ist:
Hohes Niveau moderner Standard-ICs: Viele moderne Standard-Op-Amps (wie der NE5532 oder TL072), die in günstigeren Geräten verbaut sind, haben bereits Verzerrungs- und Rauschwerte, die weit unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegen. Ein Austausch gegen „High-End“-Chips bringt messbar oft keine Verbesserung.

Schaltungsabhängigkeit (Das Umfeld zählt): Ein Op-Amp ist nur so gut wie die Schaltung, in der er arbeitet. Die Verstärkung und Klangcharakteristik werden primär durch externe Widerstände und Kondensatoren bestimmt (Gegenkopplung), nicht nur durch den Chip selbst. Der Austausch eines Chips ohne Anpassung der Peripherie ist oft ineffektiv.

Placebo-Effekt & Erwartungshaltung: Bei subjektiven Hörtests, insbesondere ohne Verblindung (ABX-Test), führt die Erwartung, dass ein teurerer Chip besser klingen muss, oft zu einer subjektiven Wahrnehmung von Verbesserungen, die messtechnisch nicht haltbar ist.

Risiko von Instabilität und Schwingen: Hochfrequente „High-End“-Chips haben andere Anforderungen an die Stromversorgung und Stabilisierung. Werden sie einfach gegen Standard-Chips getauscht, kann die Schaltung instabil werden und im Ultraschallbereich schwingen, was zu Verzerrungen im hörbaren Bereich und Hitzeproblemen führt.

Flaschenhals-Prinzip: Oft sind nicht die Op-Amps der limitierende Faktor, sondern die Lautsprecher, der Raum oder die Qualität der Aufnahme. Ein Austausch bringt nur dann etwas, wenn der Op-Amp tatsächlich defekt oder eklatant unterdimensioniert ist.

Zusammenfassend: Während der Tausch bei extrem minderwertigen Komponenten theoretisch Verbesserungen bringen kann, ist er bei gut konstruierten HiFi-Geräten meist eine teure Maßnahme ohne hörbaren Mehrwert, die oft auf Marketingversprechen und Placebo beruht.
trilos
Inventar
#58 erstellt: 23. Mrz 2026, 14:01
Echt jetzt, "moderne Standard-Op-amps"?

Darf ich jetzt mal lachen?

Die hier zitierten Dinger "Viele moderne Standard-Op-Amps (wie der NE5532 oder TL072)," sind aus dem 1970er Jahren!

Da war der Trabbi ja auch noch "modern". Zumindest im Ostblock....


[Beitrag von trilos am 23. Mrz 2026, 14:01 bearbeitet]
NextValfaris222
Stammgast
#59 erstellt: 23. Mrz 2026, 14:04
@stoske

Du hast verallgemeinert:


„Argument aus Unwissenheit“ (argumentum ad ignorantiam) oder „God of the gaps“ (Lückenbüßer-Gott) oder „Appeal to mystery“ (Berufung auf das Unbekannte). Salopp gesagt: Schwachsinn.


Dann verallgemeinere ich auch, sonst passt es ja nicht.

@n5pdimi

Ich gehe davon aus, mit wissenschaftlichem Fachwissen. Alles andere wäre ja unsinnig. Aber scheinbar ist es wohl nicht so? <- Ernst gemeinte Frage, keine Veralberung oder so.

Dennoch stimmt es, dass Opamps unterschiedlich aufgebaut sind, und bräuchte man immer das gleiche Ergebnis, gäbe es keinen Grund, sie unterschiedlich zu gestalten. Es gibt ja nicht nur die 80 Euro Sparkos, sondern auch viele unterschiedliche im Cent- oder niedrigen Euro Bereich. Diese könnte man sich dann vollkommen schenken.

Das ergibt also keinen Sinn: Wenn das Ergebnis immer gleich wäre, bräuchte man keine 100 verschiedenen.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 14:06 bearbeitet]
BMPBrother
Ist häufiger hier
#60 erstellt: 23. Mrz 2026, 14:07
Und warum gibt es dann so viel verschiedene Autos und nicht nur eins?
Ano_Malie
Stammgast
#61 erstellt: 23. Mrz 2026, 14:29
Mannomann

Kann mal jemand dem TE einen Fosi ZA3 schenken oder kaufen. Oder er kauft ihn sich in selbst, Der Wert des Fosi steigt ja dann um 29900€ bei korrekter Lötung. Dann kann er uns ja mal berichten. Das sollte einem so ein bisschen Voodoo schon wert sein, zumal wenn der Ertrag so riesig ist.

Ich habe mal wieder versucht ein Video von Hr. Kirchner zu schauen, aber das klappt nicht. Entweder schläft er (teilweise) irgendwann beim Reden ein, aber wahrscheinlicher ich beim zuhören. Für mich hat das so einen Hifi- Esoterikeinschlag und ich glaube der is mit dem Thomas Mewes verwandt. Der is aber noch mehr von sich überzeugt.

Auch toll: Meine KI hat gesagt so und so. Der nächste hat dann schon mehrere KI am Start und beim nächsten hat die KI aber was ganz anderes ermittelt. Was soll das? Gibt´s dafür kein anderes Forum?

Ich weiß, ich muss es ja nicht lesen und hab`s auch ab dem zweiten KI-Post gelassen. Danach nur noch stichpunktartig quer usw.

Und sich dann wegen so einem Kram auch noch gegenseitig angehen... Vergeudete Lebenszeit.

LG und viel Spaß noch
8erberg
Inventar
#62 erstellt: 23. Mrz 2026, 16:13
Hallo,

alles klar. Wieder einer mehr...

Peter
jandus
Stammgast
#63 erstellt: 23. Mrz 2026, 16:14

Die Erfahrungen aus langjährigen Doppelblind-Hörtests von Audiogeräten werden zusammengefasst. Die Ergebnisse stimmen im Allgemeinen mit Schwellenwertschätzungen aus der psychoakustischen Literatur überein, d. h. Zuhörer können oft nicht beweisen, dass sie einen Unterschied hören können, nachdem nicht kontrolliertes Zuhören darauf hingewiesen hat, dass es einen gibt. Die Fantasie hörbarer Unterschiede hält jedoch trotz der Tatsache der Hörschwellen an.

Übersetzt mit Google
https://aes2.org/publications/elibrary-page/?id=5549

Nur als Info

Ob das mit der Fantasie beim Threadersteller auch so ist...
NextValfaris222
Stammgast
#64 erstellt: 23. Mrz 2026, 16:29
@Ano_Malie

Jetzt wird sogar noch über den Kirchner hergezogen, weil er beim Sprechen mal eine Pause machen muss? Der Mann ist alt und offensichtlich kurzatmig! Sich über Alte und Kranke lustig zu machen, geht gar nicht!

Genau das meinte ich: Es ist die Überheblichkeit, die hier so viele an den Tag legen. Nicht, dass man anderer Meinung ist, stört mich, aber die Art, wie hier kommuniziert wird, ist von manchen Leuten hier unter aller Sau. Anstatt dass man sich vernünftig über die Dinge unterhält, weiß immer einer alles besser als der andere und muss einem das mit der möglichst hochnäsigsten Art entgegenschmeißen.

Da habe ich jetzt auch keinen Bock mehr drauf – bedudelt Euch weiter in Eurer Echokammer! Thema kann geschlossen werden.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 16:45 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#65 erstellt: 23. Mrz 2026, 16:52
Hallo

Nur nicht: Du behauptest etwas - aber ohne Beweise.

Danach folgen Beleidigungen, pauschale Falschaussagen und dann solche Vorwürfe...

Ähhhh. Da frag ich mal nach Deiner Kinderstube?

Und warum Du überhaupt diese "Diskussion" begonnen hast. "Mal wieder Holzohren aufmischen"?

Dieses Forum ist technisch, denn Hifi ist angewandte Technik.

Wenn Du das anders siehst - es gibt noch soooviel zu entdecken... Und Deinen Dealer glücklicher machst

Peter
Zaianagl
Inventar
#66 erstellt: 23. Mrz 2026, 16:54
Es waren doch sachliche Beiträge vorhanden.
Wenn diese allerdings mit KI-Gelaber und unsinnigen Beispielen beantwortet werden, darf man sich nicht wundern wenn das Echo ähnlich "anspruchsvoll" ausfällt...


[Beitrag von Zaianagl am 23. Mrz 2026, 16:56 bearbeitet]
NextValfaris222
Stammgast
#67 erstellt: 23. Mrz 2026, 17:02
@8erberg

Was soll das denn?! Das ist ja wohl ne Frechheit! Man macht sich über mich verächtlich und wenn ich das passende zurückschreibe, wirfst Du mir vor ich hätte beleidigt! Aber sich über mich lustig machen geht klar oder was?! Dann wird sich abschließend noch über einen älteren kranken Herrn lustig gemacht und das soll jetzt alles so in Ordnung sein?! Du Vogel hast es echt drauf die Tatsachen zu verdrehen!

Wie ich schon sagte, wer mir ins Gesicht haut, bekommt eine zurück! Ich hab nicht damit angefangen!

Und eine Diskussion hab ich schon zweimal nicht angefangen, sondern nur einen Umbauvorschlag vorgestellt über den ich mich austauschen wollte! Die Sache mit den Opamps hab ich auch nicht angefangen. Und wenn Du mit dem Thema nix anfangen kannst, musst Du ja nicht schreiben - hat ja keiner hier gerufen!


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 17:16 bearbeitet]
Silenced_Music
Ist häufiger hier
#68 erstellt: 23. Mrz 2026, 17:39
Also ich bin hier noch nicht lange in dem Forum. Ich habe aber bisher die Erfahrung gemacht, dass wenn man seine Wahrnehmung oder Hypothesen also solche deklariert durchaus auch zu "kontroversen" Themen weitgehend gesittet diskutieren kann. Wenn du schreibst "Operationsverstärker können einen gewaltigen Unterschied machen.", dann stimmt das so einfach nicht weil du das nicht beweisen kannst. Dass heißt nicht, dass du da kein Unterschied gehört hast, das ist ja die Crux bei der Sache. Aber man muss anerkennen, dass Hören sehr subjektiv ist und dass es psychoakustische Phänomene gibt die belegt sind. So wie ich das in vielen gelesenen Threads wahrgenommen habe ist es der Umstand, dass jemand seine Meinung als Fakt darstellt, der hier viele triggert. Dann läuft so eine Diskussion aus dem Ruder und es wird emotional. Es erweckt schon manchmal den Eindruck das einige TE hier posten um bestätigt zu werden. Wie dieser zuletzt mit den R2R Dacs und den Budget IEM. Soweit ich das beurteilen kann bekommt man das hier definitiv nicht. Das kann man für sich nutzen um auf dem Boden zu bleiben oder sich dran aufreiben und beleidigt den Account löschen..
NextValfaris222
Stammgast
#69 erstellt: 23. Mrz 2026, 17:51
@Silenced_Music

Es geht mir doch nicht um andere Meinung. Die lasse ich wirklich jedem. Und wenn jemand an die flache Erde glauben will, ist das auch okay – von mir aus geht das klar. Ich muss mich ja nicht anschließen. Es geht mir nur um den Ton und die Art und Weise, und das ist hier leider etwas aus dem Ruder gelaufen. Aber wie gesagt, damit habe ich nicht angefangen.

Eindruck, dass einige TE hier posten, um bestätigt zu werden

Es ging ja eigentlich um den Umbau eines Class D Verstärkers durch vier größere Spulen. Ich hatte dazu keine Meinung und wollte auch nicht bestätigt werden. Das war auch für mich vollkommen offen.

Und zu den Opamps (das Thema ist erst viel später aufgekommen): Ich habe nun einmal reichlich praktische Erfahrung damit. Vielleicht kann das nicht messtechnisch bewiesen werden, dennoch kann ich ja meine Meinung dazu vertreten. Und wer anderer Meinung ist, kann das ja sein. Nur der Umgang derer, die eine andere Meinung haben, war bisher häufig hämisch und selten besonders nett. Und ein paar mal, nicht nur nicht mehr nett, sondern richtig unverschämt.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 17:56 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#70 erstellt: 23. Mrz 2026, 17:54

8erberg (Beitrag #65) schrieb:
Dieses Forum ist technisch, denn Hifi ist angewandte Technik.

genau das ist der Haken, daß Hifi und Musik hören rein subjektiv, also jedem sein eigenes Empfinden, ist

Denn mit welchem Meßgerät willst du "messen", ob mir ein Lautsprecher, Verstärker, gesamte Anlange besser gefällt, als eine Andere
Ich kann dir genug Lautsprecher nennen, die meßtechnisch einen astreinen Meßschrieb haben, sich für mich aber total "grottig" anhören. Von der Optik z.T. ganz zu schweigen. Und ja, genau die ganzen (Sinnes)Eindrücke, also auch optisch, gehören ebenfalls dazu, ich höre schließlich nicht nur mit geschlossenen Augen. Darum ist ein doppelter Blindtest ebenso nichtssagend. Und wenn irgend eine Änderung, nur weil ich die z.B. auch sehe, für mich besser/angenehmer ist, ist das Ergebnis für mich doch idealer, als vorher. Glückshormone werden ausgestoßen - perfekt.

Würdest du in einem Koch-Forum auch so argumentieren, und bei einen Grünkernbrätling gegen ein Rumpsteak eine messtechnische Ermittlung (vlt. sogar bei Amir ) einfordern, anstatt es selbst zu probieren. Und würdest du nicht auch komisch reagieren, wenn du dann schreibst, daß dir z.B. das Steak besser geschmeckt hätte, dann aber sofort ein anderer Forumskollege sagt, das kann nicht sein, da man keinen Unterschied im Brennwert o.ä. feststellen kann bzw. der nicht expliziet benannt wurde oder es sich nicht um ein verblindetes Testessen gehandelt habe.
Aber ich will ja sehen, was ich esse, das gehört bei mir auch dazu. Sonst könnte ich mir ja einfach Astronautennahrung reinziehen, erfüllt den gleichen Zweck - und messtechnisch absolute Referenz

Vor Kurzem war ich mit meinem Bekannten wieder mal auf einer Hifimesse, da waren auch Anlagen, von denen er total begeistert war und ich die absolut schlimm empfand. Wie willst du das messen, wir hatten sogar extra die Plätze getauscht Und da waren auch mehr Anlagen, bei denen wir gleicher Meinung waren, die uns beiden gefielen, auch wenn die womöglich schlechere Meßwerte und/oder Raum und Aufstellung hatten. Und wir kannten dabei gar nicht die Messwerte vorher - und nicht mal danach haben die uns interessiert. Aber ich weiß jetzt, welche Anlage mir gefallen würde und welche nicht - das Alles ohne Meßgerät .

Außerdem finde ich es sehr witzig hier (leider ist es eher traurig), daß sich hier um einen Umbau (egal, ob die Kondensatoren, Spule oder OP) für ein paar EURO derart aufgeregt wird, hochwissenschaftliche Meßmethoden eingefordert werden, anstatt es selbst auszuprobieren. Oder zumindest, wenn man das nicht will/kann/möchte, die Erfahrung desjenigen, der es gemacht hat, einfach zu akzeptieren.
Ich gebe zu, daß Anfangs verlinkte Video pcke ich auch nicht, lasse es aber dabei besein.

Als "Meßgerät-Fetischisten" wäre doch ein eigenes Wissenschaftsforum viel interessanter, wieso unterstützt ihr z.B Amir nicht dabei, oder ergötzt euch an den aktuell besten Mikro und Meßcomputer. Ums Musikhören und Hifi/High-End-Anlagen geht es doch hier schon lange nicht mehr

@NextValfaris222
teste einfach selbst, es zählt eh nur dein eigener Eindruck
NextValfaris222
Stammgast
#71 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:12

der_Lauscher (Beitrag #70) schrieb:
Würdest du in einem Koch-Forum auch so argumentieren, und bei einen Grünkernbrätling gegen ein Rumpsteak eine messtechnische Ermittlung (vlt. sogar bei Amir ) einfordern, anstatt es selbst zu probieren. Und würdest du nicht auch komisch reagieren, wenn du dann schreibst, daß dir z.B. das Steak besser geschmeckt hätte, dann aber sofort ein anderer Forumskollege sagt, das kann nicht sein, da man keinen Unterschied im Brennwert o.ä. feststellen kann bzw. der nicht expliziet benannt wurde oder es sich nicht um ein verblindetes Testessen gehandelt habe.
Aber ich will ja sehen, was ich esse, das gehört bei mir auch dazu. Sonst könnte ich mir ja einfach Astronautennahrung reinziehen, erfüllt den gleichen Zweck - und messtechnisch absolute Referenz


Ja, das trifft es ziemlich gut. Vorstellbar das zwei vollig unterschiedliche Speisen die identischen Nährwerte haben, gleich viel wiegen, und vielleicht sogar gleich aussehen. Messteisch gibt's da nichts vorzuziehen, dennoch kann das Ganze vollkommen unterschiedlich schmecken oder einfach nicht gleich.


Außerdem finde ich es sehr witzig hier (leider ist es eher traurig), daß sich hier um einen Umbau (egal, ob die Kondensatoren, Spule oder OP) für ein paar EURO derart aufgeregt wird, hochwissenschaftliche Meßmethoden eingefordert werden, anstatt es selbst auszuprobieren. Oder zumindest, wenn man das nicht will/kann/möchte, die Erfahrung desjenigen, der es gemacht hat, einfach zu akzeptieren.


Es wurde hier ja schon geschrieben, dass man es nicht ausprobiere, weil einem der Versand sage, dass es so sein muss und nicht anders sein könne. Also die Verweigerung des Selbstversuchs. Und dafür muss man auch keine Unsummen ausgeben. Die meisten Opamps kosten nur wenige Euro. Einfach mal OPA2134 vs. OPA1642 teste, dann sehen wir weiter. Da würde einem manchen hier der Mund offen bleibe.

Nachtrag für die, die es dennoch mal versuchen wollen: Ich sage nochmal, dass es auf die Schaltung ankommt und wo in dieser Schaltung der Opamp eingesetzt wird. Ein OPA2134 bspw. klingt von seinem Charakter zwar immer stark ähnlich, aber je nach Schaltung nicht identisch.

Dieses Video könnte ebenfalls interessant sein: https://youtu.be/nQS030YSiWk
Wer es nicht sehen will, okay aber dann auch nicht darüber herziehen oder sagen der Typ wirke so und so und habe wahrscheinlich diese oder jene Absicht.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 18:23 bearbeitet]
jandus
Stammgast
#72 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:12

der_Lauscher (Beitrag #70) schrieb:
Denn mit welchem Meßgerät willst du "messen"

Dies Messgerät gibt es doch schon...

Die menschliche Wahrnehmung ist der Maßstab für die Beurteilung der Audioqualität. MDAQS von HEAD acoustics ist eine Option für die ACQUA-Testsoftware und nutzt binaurale Aufnahmen, um die menschliche Wahrnehmung in der instrumentellen Bewertung der Audioqualität zu modellieren.

https://www.head-acoustics.com/de/technologie-fokus/mdaqs


Hörversuche unter kontrollierten Bedingungen


Wird der TE sicherlich nicht gemacht haben...


[Beitrag von jandus am 23. Mrz 2026, 18:16 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#73 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:19

jandus (Beitrag #72) schrieb:
Dies Messgerät gibt es doch schon...

ok, dann schicke ich das auf die nächste Messe, diesmal ist zumindest keiner/keine damit rumlaufen
Würde mich interessieren, welches als die "beste" Anlage dieses "Meßgerät" benennen würde


[Beitrag von der_Lauscher am 23. Mrz 2026, 18:20 bearbeitet]
jandus
Stammgast
#74 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:23

der_Lauscher (Beitrag #73) schrieb:

jandus (Beitrag #72) schrieb:
Dies Messgerät gibt es doch schon...

ok, dann schicke ich das auf die nächste Messe, diesmal ist zumindest keiner/keine damit rumlaufen


Weil es wahrscheinlich nichts für Hifi-Träumer ist,die mit der Realität nichts anfangen können
der_Lauscher
Inventar
#75 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:33
es klang doch "real" gut für mich/uns und schade, wenn du dich nicht an dieser "Sinneswahrnehmung" erfeuen kannst. Wer da von uns 2 nichts mit der "Realität" (bitte genauer definieren und Meßergebnisse zeigen ) anfangen kann, frage ich erst gar nicht

Dann könnten wir auch diskutieren: "gibt es ein Leben vor dem Tod"
NextValfaris222
Stammgast
#76 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:35

jandus (Beitrag #72) schrieb:
Wird der TE sicherlich nicht gemacht haben...


Eine Behauptung. Da ich vor Kurzem noch auf DAC-Suche war, habe ich einiges ausprobiert.

Und ja, unter Laborbedingungen wie Du es vielleicht verlangst, hab ich keine Versuche gemacht. Dennoch habe ich zwischen einem Fosi ZH3 einem Xiang Sheng DAC 03B hin und her geschaltet. Ich hatte beides hier (den Xiang Sheng immer noch). Und bei beiden habe ich auch verschiedenste Opamps versucht. Auch wenn in beiden DACs die gleichen Opamps drin waren, klangen sie nicht identisch.

Also NEIN, sie klangen nicht gleich und zwar nie.

Was vielleicht daran liegt, dass im AKM4493SEQ des ZH3 schon eine I/V-Stufe enthalten ist und ich somit keinen Einfluss auf diese hatte.

Zudem waren beide DACs auf max. Lautstärke und ich hatte einen RCA-Umschalter zwischen.

Kein perfekter Versuchsaufbau, aber gut genug für mich.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 18:41 bearbeitet]
jandus
Stammgast
#77 erstellt: 23. Mrz 2026, 18:51

der_Lauscher (Beitrag #75) schrieb:
es klang doch "real" gut für mich/uns und schade, wenn du dich nicht an dieser "Sinneswahrnehmung" erfeuen kannst


Ich will dich aus deinen Hifi-Träumen nicht wecken, weil ja deine Meinung schon fest steht

Für mich klingt Musik über meine bescheidene Anlage auch relativ real und erfreue mich...
trilos
Inventar
#78 erstellt: 23. Mrz 2026, 19:00
Zitat Jandus:
"Für mich klingt Musik über meine bescheidene Anlage auch relativ real und erfreue mich... "

Jandus, das ist ja auch völlig OK.

Eine Bekannte von mir schaut TV auf einem 1995er Grundig 82 cm Röhren-TV und ist glücklich.
Erzähle ihr mal was von OLED, LED-LCD, 65", 77", 82", 4K-UHD, Schwarzwert, etc.

Der Unterschied ist, dass sie nicht meint, ihr Grundig sei state-of-the-art....

Sie meint nicht, hier alle bekehren zu müssen, dass "mehr" nichts bringt, es nicht sichtbar sei, ich und viele andere vom bösen Fachhändler über´n Tisch gezogen worden sind, dazu der verderbte Einfluss der Fachpresse....

Merkste was?

So long,
Alexander


[Beitrag von trilos am 23. Mrz 2026, 19:03 bearbeitet]
NextValfaris222
Stammgast
#79 erstellt: 23. Mrz 2026, 19:29

trilos (Beitrag #78) schrieb:
Merkste was? ;)


Hier merkt keiner mehr irgendwas. Hier sind alle nur noch angepisst. Ich hab auch keine Lust mehr.

Wir beendet das einfach damit, dass wir uns alle einig sind, uns nicht einig zu sein und lassen einander in Frieden ziehen.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 19:31 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#80 erstellt: 23. Mrz 2026, 19:52
Was ich hier nicht verstehe: wenn es solch eindeutige Unterschiede geben soll, egal ob durch Spulen oder Op Amps oder was weiß ich, warum kann derjenige, der das „herausgefunden“ haben will nicht:
A) das messtechnisch belegen (und bitte nicht mit dem Schwachfugargument kommen, dass man nicht alles messen kann was Mensch hört - anderherum wird ein Schuh draus)
und
B) das nicht derm Hersteller gegen passenden „Finderlohn“ zusenden?


Solange das nur durch ausprobieren ohne messtechnische Nachweise behauptet und noch nicht einmal mittels einem validen Blindtest bestätigt wird, ist das für mich rein anekdotisch.
trilos
Inventar
#81 erstellt: 23. Mrz 2026, 20:05
Na dann schau dir mal die Messwerte verschiedener Op-amps an:

Vergleiche mal die offiziellen Datenblätter eines 5534 und TL-072 mit denen des OPA627 und OPA1642.

Aber ich höre euch schon protestieren: Diese besseren Messwerte der moderneren Op-amps bringen ja gar keinen klanglichen Zugewinn....

So long,
Alexander
jandus
Stammgast
#82 erstellt: 23. Mrz 2026, 20:09

sealpin (Beitrag #80) schrieb:
Solange das nur durch ausprobieren ohne messtechnische Nachweise behauptet und noch nicht einmal mittels einem validen Blindtest bestätigt wird, ist das für mich rein anekdotisch.



In der HiFi-Szene wird viel erzählt, wenn der Tag lang ist. Das Wenigste davon stimmt.

https://www.hifiaktiv.at/luege-und-wahrheit/

David Messinger hat sich dazu Gedanken gemacht
NextValfaris222
Stammgast
#83 erstellt: 23. Mrz 2026, 20:28

jandus (Beitrag #82) schrieb:
https://www.hifiaktiv.at/luege-und-wahrheit/

David Messinger hat sich dazu Gedanken gemacht


LÜGE UND WAHRHEIT

Hier die Wahrheit und nichts als die Wahrheit…..


Da hat aber jemand eine heilige Mission. Messinger weiß es am besten.

Ein kleines bisschen bescheidener ging es nicht?

Aber gut, wenn der Herrgott David Messinger es sagt, geb ich mich geschlagen. Opamps klingen alle gleich und alle haben sich jegliche Unterschiede nur eingebildet. Ihr habt gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt mich überzeugt.


[Beitrag von NextValfaris222 am 23. Mrz 2026, 20:34 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#84 erstellt: 23. Mrz 2026, 20:43
Ich würde nie behaupten ALLE Op-Amps klingen gleich, es muss halt valide nachgewiesen werden. Aber wenn es durch einen Menschen detektierbare Unterschiede geben sollte, dann ist es doch ein leichtes, diese messtechnisch nachzuweisen…nur dazu kommt von den „Berufenen“ nix.

Und nein, Unterschiede in technischen Datenblätten sind kein hinreichender Nachweis.

Weiterhin: nur weil ein Op-Amp Design schon Jahre alt ist, kann er doch für den angedachten Zweck optimal arbeiten.
trilos
Inventar
#85 erstellt: 23. Mrz 2026, 21:25
Kann es, ja, klar.
Und ein anderes Op-amp Design kann das ggfl. besser: Messtechnisch und klanglich....

Erst heißt es "ohne messtechnische Unterschiede gibt es keine klanglichen Unterschiede", und dann heißt es plötzlich "selbst wenn es messtechnische Unterschiede gibt, spielen sie keine Rolle".

Ja watt denn nu?

Und: Diese schräge Argumentation einiger weniger, aber lauter User, gibt es scheinbar nur bei Audio!

Schaut mal in den TV-Bereich dieses Forum: Wie da winzigste Unterschiede und Weiterentwicklungen diskutiert werden, Jahr für Jahr größere Helligkeit, bessere Schwarzwerte, LCD vs. OLED, WOLED OLED vs. QD-OLED, etc. etc. etc.
Winzigste Nuancen, jedes Jahr.
Gibt es aber nur bei Video, ich schwöre es.....

So long,
Alexander

P.S.:
Werter sealpin:
Die offiziellen Datenblätter, wie z.B. die TI Datenblätter zu den Op-amps, sind keine "Werbeprospekte", die man anzweifeln müsste.
Das sind "Tools", die u.a. von Entwicklungsabteilungen zum Gerätedesign/Geräteentwicklung genutzt werden, da steht kein Quatsch drin!


[Beitrag von trilos am 23. Mrz 2026, 21:27 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#86 erstellt: Gestern, 00:41

trilos (Beitrag #85) schrieb:

P.S.:
Werter sealpin:
Die offiziellen Datenblätter, wie z.B. die TI Datenblätter zu den Op-amps, sind keine "Werbeprospekte", die man anzweifeln müsste.
Das sind "Tools", die u.a. von Entwicklungsabteilungen zum Gerätedesign/Geräteentwicklung genutzt werden, da steht kein Quatsch drin!



Hab ich das irgendwo behauptet? Und genau, diese Datenblätter werden herangezogen, um die Eignung eines Op-Amps für den gewünschten Zweck zu checken. Und dann nimmt man genau den, der die geforderten Parameter mitbringt. Nur eine Übererfüllung von Werten (z.B. der Slew Rate) macht i.d.R. für Audiozwecke ggf. keinen Sinn. Kein Hersteller wird einen ungeeigneten Op-Amp nutzen um dann den User „bessere“ finden zu lassen. Dieses Op-Amp rolling bzw. die Möglichkeit dazu, ist eine Modeerscheinung, die einige Hersteller meinen nutzen zu müssen, um sich von anderen abzuheben - mehr nicht.

Und nochmal: wer einen vom Menschen hörbaren Unterschied postuliert, hat den Beweis dazu zu erbringen und den auch messtechnisch nachzuweisen, um ernst genommen zu werden. Alles andere ist für mich nicht seriös.

Wie man ernsthaft mit Messungen im HiFi Bereich umgeht zeigt Amir von audiosiencereview.
Yamahaphilist
Stammgast
#87 erstellt: Gestern, 07:07
Nebenbei: An sich wäre das ja direkt eine Marktlücke im zunehmend darbenden HiFi Bereich. >Verändern Sie den Klang unserers neuen Supadupa Verstärkers nach ihren Vorstellungen. Nutzen sie die beiliegenden Tausch Op Amps, Spulen u.a. Komponenten, in dem Sie diese in den entsprechend farbig markierten Sockeln umstecken.< … das wär’s doch. Ob sich klanglich, messtechnisch, usw. tatsächlich etwas ändert, egal, es würde zumindest Umsatz generieren.
RoA
Inventar
#88 erstellt: Gestern, 07:29
Alles, was gesockelt ist, wird wild getauscht. Sicherungen, OPs, Röhren, und jedes Mal öffnen sich Welten.
trilos
Inventar
#89 erstellt: Gestern, 08:36
@ sealpin

Dein Zitat: "Kein Hersteller wird einen ungeeigneten Op-Amp nutzen um dann den User „bessere“ finden zu lassen."

Sorry, aber das ist -leider- eine völlig falsche Annahme.

So gut wie jeder Hersteller spart bei der Bauteilequalität, setzt das Minimum dessen ein, was gerade so ausreicht.

Da ich den einen oder anderen Hersteller kenne, auch "von innen", weiß ioch, wie da gerechnet wird, wie kalkuliert wird.
Da geht es um Cent-Beträge und Bruchteile von Cent-Beträgen.
Da mag der Entwickler noch A oder B vorsehen, also die gut passenden Teile, und dann kommt der Kostenkontrolleur, und verfügt C oder D, weil das viel billiger ist, und es damit ja auch irgendwie tut....

Und das ist nun nichts Neues - warum sollte es bei HiFi anders sein, als in der Automobilindustrie (oder jedem anderen industriell hergestelltem Produkt)?

Bitte mal einen realistischen Blick für die wirtschaftliche Gegenwart entwickeln.....

So long,
Alexander
8erberg
Inventar
#90 erstellt: Gestern, 08:42

trilos (Beitrag #89) schrieb:
@ sealpin

Dein Zitat: "Kein Hersteller wird einen ungeeigneten Op-Amp nutzen um dann den User „bessere“ finden zu lassen."

Sorry, aber das ist -leider- eine völlig falsche Annahme.

So gut wie jeder Hersteller spart bei der Bauteilequalität, setzt das Minimum dessen ein, was gerade so ausreicht.

ach? Garantiezeit sollte aber schon überleben, ober?



Da ich den einen oder anderen Hersteller kenne, auch "von innen", weiß ioch, wie da gerechnet wird, wie kalkuliert wird.
Da geht es um Cent-Beträge und Bruchteile von Cent-Beträgen.

das kosten Bauteile in großen Mengen auch nur: Bruchteile von Cent-Beträgen


Da mag der Entwickler noch A oder B vorsehen, also die gut passenden Teile, und dann kommt der Kostenkontrolleur, und verfügt C oder D, weil das viel billiger ist, und es damit ja auch irgendwie tut....

Und das ist nun nichts Neues - warum sollte es bei HiFi anders sein, als in der Automobilindustrie (oder jedem anderen industriell hergestelltem Produkt)?

Bitte mal einen realistischen Blick für die wirtschaftliche Gegenwart entwickeln.....

So long,
Alexander


Die Autoindustrie verlangt aber auch das max. 1 ppm darf ausfallen. Wer da an der falschen Stelle spart...
BTW sind elektronische Bauteile von der Kostenseite bei der Kalkulation eines Verstärkers wohl eher im 1-stelligen Prozentbereich.

Woher kommt der Drang alles "optimieren" zu wollen? Selbst auf die Gefahr das dadurch die Konformitätserklärung des Gerätes erlischt?
Bastelt Ihr am Auto auch herum?

Peter


[Beitrag von 8erberg am 24. Mrz 2026, 08:43 bearbeitet]
trilos
Inventar
#91 erstellt: Gestern, 08:43
Und, @ RoA, bitte nicht alles völlig undifferenziert miteinander in einen Topf werfen!

Sicherungen zu tauschen ist Quatsch, das entbehrt jeder technischen Plausibilität.

Wer um die -auch messtechnisch nachweisbaren- Streuungen und produktionsbedingten Qualitätsunterschiede bei der Röhrenherstellung weiß, wird klar erkennen, dass es -je nach Einsatzzweck (!) einer Röhre- durchaus gute Gründe dafür geben kann, Röhren zu tauschen.

Dieses Thema ist auch kein neues Thema, keine "Mode" oder "Trend" der 1990er oder 2000er Jahre, das gab es auch schon zuvor, in der früheren Ära der HiFi-Geschichte, wo es ja noch kein "Vooodoo" gegeben haben soll....
8erberg
Inventar
#92 erstellt: Gestern, 08:46

trilos (Beitrag #91) schrieb:

....

Dieses Thema ist auch kein neues Thema, keine "Mode" oder "Trend" der 1990er oder 2000er Jahre, das gab es auch schon zuvor, in der früheren Ära der HiFi-Geschichte, wo es ja noch kein "Vooodoo" gegeben haben soll....


Natürlich gab es damals schon Voodoo, aufgrund der Möglichkeiten wurde damals auch von "besseren Röhren" geraunt oder tollen handgewickelten Übertragern.

Ja, ich erinnere mich. Damals waren es aber meist nur "Freaks", denn damals war die große Mehrheit der Leute froh sich überhaupt sowas wie eine "Stereoanlage" leisten zu können, selbst ohne Hifi-Siegel.

Peter
trilos
Inventar
#93 erstellt: Gestern, 08:49
Garantiezeit?

Werter 8erberg, höre auf zu träumen!

Es geht ja nicht darum, dass ein Gerät vor Ablauf der 2 Jahre kaputt geht, was aber auch oft genug vorkommt (Stichwort "geplante Obszoleszenz"!).

Es geht darum, dass nicht das Richtige, somit das Optimum, zum Einsatz kommt, sondern das, was irgendwie gerade noch geht.

Über das Sparen in der Automibilindustrie informiere dich da mal, ich sage nur: Das Wirken des Top-Auto-Managers Lopez, die Qualitätskrise von Mercedes und anderer Hersteller, bis hin zum offenen Betrug durch VW im Zuge des Diesel-Abgas-Skandals.

Und da träumst du davon, dass Hersteller korrekt und am Optimuim orientiert arbeiten?

Guten Morgen!


[Beitrag von trilos am 24. Mrz 2026, 08:50 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#94 erstellt: Gestern, 09:47

trilos (Beitrag #93) schrieb:
Garantiezeit?

Werter 8erberg, höre auf zu träumen!

Es geht ja nicht darum, dass ein Gerät vor Ablauf der 2 Jahre kaputt geht, was aber auch oft genug vorkommt (Stichwort "geplante Obszoleszenz"!).

Das ist immer betriebswirtschatlicher GAU! Garantiefall kostet, Aufwand, Zeit.
Hast Du einmal in den letzten 15-20 Jahren in der Industrie gearbeitet? Ein Theater hoch sieben.




Es geht darum, dass nicht das Richtige, somit das Optimum, zum Einsatz kommt, sondern das, was irgendwie gerade noch geht.

Nochmals: bei den Preisen für Bauelemente ist das das geringste Problem.



Über das Sparen in der Automibilindustrie informiere dich da mal, ich sage nur: Das Wirken des Top-Auto-Managers Lopez, die Qualitätskrise von Mercedes und anderer Hersteller, bis hin zum offenen Betrug durch VW im Zuge des Diesel-Abgas-Skandals.

Und da träumst du davon, dass Hersteller korrekt und am Optimuim orientiert arbeiten?

Guten Morgen! ;)


Die Zeiten der Pfeifen ist lange vorbei... OK, ein KüTiBa ist weder ISO- oder wenn wir im KFZ-Bereich sind VDA-Zertifiziert (wer die Zertifikate nur als Wandschmuck denkt wird beim nächsten Audit böse überrascht).

Peter
sealpin
Inventar
#95 erstellt: Gestern, 14:04

trilos (Beitrag #89) schrieb:


So gut wie jeder Hersteller spart bei der Bauteilequalität, setzt das Minimum dessen ein, was gerade so ausreicht.




Das widerspricht nicht meiner Aussage..es kommt drauf an, wie man „…was gerade so ausreicht…“ definiert.
Audiotechnik allgemein und DAC im Audiobereich im speziellen ist technisch mIttlerweile völlig anspruchslos, so dass man auch zu sehr günstigen Kosten passende Bauteile bekommt. Meist sind die für Audiozwecke schon völlig überdimensioniert in ihren Leistungsdaten aber weil so preiswert, nimmt man die. Ist dann nur eine Frage der Mengen, der gewünschten Toleranzen und Verfügbarkeit. Die wirklichen <kostentreiber sind eher dire Gehäuse oder mögliche Lizenzen als ein banales Op-Amp.

Ich bleibe bei meiner Aussage: Hersteller (viele sind OEM Fabrikanten in Shenzen China, die für namhafte Marken produzieren) nehmen genau die Produkte, die die geforderte Funktion erfülllen. Und die geforderte Funktion von z.B. Fosi oder Topping oder SMSL oder anderen, ist halt messtechnisch einwandfreie und klanglich transparente Geräte zu bauen. Das ist heutzutge keine Raketenwissenschft mehr.

Und nochmals bemerkt, ich zwefle nicht daran, dass man mit bauteileswapping klangliche Änderungen erzeugen KANN, nur dann weist das doch bitte mal valide nach, dass dem so ist und vor allem, dass das eine Verbesserung darstellt.

Solange das alles fehlt, bleibe ich dabei: Höreindrücke durch (wildes) Bauteile tauachen ist nur anekdotisch.
flexiJazzfan
Inventar
#96 erstellt: Gestern, 14:12
Die Vorstellung des „optimalen“ Bauteils ist genau so eine Fiktion wie die Idee des „kompromisslosen“ Schaltungsaufbaus. Ein Verstärker an einem ohmschen Widerstand „klingt“ nicht, das macht er erst mit einem Lautsprecher. Zufriedenstellend macht er das auch nur mit einer bestimmten Auswahl von Lautsprechern und dort in einem bestimmten Einsatzbereich. Die meisten punktuellen Basteleien an einem bestehenden Verstärker beeinflussen nur die Größe und den Charakter dieses Arbeitsbereichs aber nicht die Gesamtqualität.

Die Vorstellung, eine „billige“ Spule im Ausgangstiefpass eines Class D Verstärkers sei der entscheidende (einzige ?) Engpass in der Leistung eines bestimmten Verstärkers, den man nur beseitigen müsse um ungeahnte Qualitäten freizulegen, scheint mir daher sehr unrealistisch.

Der Umbau von Schaltungen durch Wechsel von OP Amps nach der Methode „vielleicht höre ich was“ ist da noch sinnfreier als z.B. das Herumprobieren mit Equalizern.

Gruß
Rainer
BMPBrother
Ist häufiger hier
#97 erstellt: Gestern, 15:06
Na ganz so unrealistisch ist das nicht! Ein Verstärker ist eine elektronische Schaltung mit tlw über hundert Bauteilen (Widerstände, Kondensatoren, Spulen, Transistoren, Dioden). Und die gibt es eben in diversen Ausführungen von „ganz billig“ bis „highend“. Wesentlicher Unterschied zwischen diesen Bauteilen sind Toleranzen (also Abweichungen vom Sollwert), schon allein im uneingebauten Zustand wie auch unter Belastung (Widerstände erwärmen sich im Betrieb, womit ihr ohmscher Widerstand zunimmt). Bei der Ansteuerung einer Lampe oder LED mag das irrelevant sein, in einer Verstärkerschaltung ist das schon wesentlich relevanter und bei der Steuereinheit eines KKW erst recht

Wenn du jetzt in einem Verstärker hundert Bauteile hast, die schon von Hause aus nominelle Abweichungen von vll 10% hast, dann summieren sich diese Abweichungen bei hundert Bauteilen eben entsprechend. Das kann schon erhebliche Klang oder Leistungsunterschieden zwischen linkem und rechtem Kanal mit sich bringen! Fährst du den dann nich unter Last, wo sich die Bauteile nich stark erhitzen und somit zusätzliche Abweichungen auftreten können, kann sich das nich verstärken! Es kommt nich von ungefähr, dass seriöse Hersteller von hochwertiger Hifitechnik sämtliche eingekauften Bauteile im eigenen Labor extra selber nochmal durchmessen, um genau sowas ausschließen zu können (ich meine bspw. Sowas bei Audiotec Fischer mal gelesen zu haben).

Weil sich das ja letztendlich auch auf meßwerte auswirkt. Ein Verstärker, der (auf dem Papier) 100W bringt (bei 1% KF) kann ja deutlich mehr Leistung bringen (vll bis zu 150W), aber eben dann bei deutlich höherem Klirrfaktor! Nd genau DEr ist letztendlich eigentlich DER maßgebliche Laborwert, der letztendlich über „Klang“ entscheidet. Bei 10W klingen nahezu alle Verstärker super, bei 50W hört man uU schon mehr Unterschiede, aber je mehr man sich dem Maximalpegel nähert, umso größer wird der KF und somit umso schlechter der Klang
8erberg
Inventar
#98 erstellt: Gestern, 15:25
Hallo

Nicht unbedingt, harmonischer Klirr gilt als "warm", darum werden im highend Bereich "gerne" Röhren genommen. Die Leute mögen das, obwohl das dem Hifi-Ideal widerspricht.

Die Wiedergabequalität wird von vielen Faktoren wie u.a. Intermodulation und der slew Rate bestimmt.

Und nochmal: das für menschliche Ohren hinzukriegen ist keine Raketenwissenschaft.

Ob die Schaltung innerhalb der Spezifikation arbeitet wird im Prüffeld gecheckt. Und das sehr präzise.

Meine Güte: die Fertiger haben hochmoderne Anlagen... Was anderes lohnt auch in der Fernost nicht mehr.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 24. Mrz 2026, 15:34 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#99 erstellt: Gestern, 15:28
…es geht hier um Spulen bzw. Op-Amp Tausch.

Ich kann sehr leicht Bauteile und Schaltungen theoretisch betrachten, durch Annahmen von Toleranzen Auswirkungen beschreiben, darum geht es aber hier explizit ja nicht!

Es geht um ein IMHO vernüftig designtes und gebautes Gerät (Fosi Amp v3?) das durch Tausch vorhandener (und sicherlich für den Einsatzzweck ausreichend dimensionierte Bauteile) klanglich besser (?) werden soll, das ganze nur durch den Mensch als Messgerät validiert…findet die Fehler…
BMPBrother
Ist häufiger hier
#100 erstellt: Gestern, 15:48
Ich kann diesen Amp überhaupt nicht einschätzen. Aber bei so einer kleinen Kiste für 130€, die angeblich 2x300W bringen soll bin ich skeptisch. Das riecht mir so ein bißchen nach „Chinaböller“, aber die sind bekannterweise auch ziemlich riskant, obwohl Schwarzpulver im Grunde auch überall gleich sein sollte (ist nur eine Mischung aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel). Da ich früher selber mal welches hergestellt habe weiß ich, dass da im Grunde auch wenig Raum für Pfusch gibt, aber offenbar gibt es da trotzdem Unterschiede, sonst würden nicht so viele Chinaböller in der Hand explodieren.

Und auf Grund der genannten Angaben gehe ich auch davon aus, dass da mutmaßlich irgendwo ganz billige Bauteile verwendet werden, deren Austausch durchaus Raum für Verbesserungen geben könnte.

Ich will damit nur sagen, dass das nicht zwangsläufig Hokuspokus sein muss
jandus
Stammgast
#101 erstellt: Gestern, 16:16

sealpin (Beitrag #99) schrieb:
Mensch als Messgerät

Wer kalibriert denn einen Menschen als Messgerät? HNO-Ärzte?

Es wird bei den Anekdoten bleiben, die du schon mehrfach erwähnt hast,wenn es um Klang geht.

Man kann sich ja selbst was vormachen und wenn dann noch Überschätztes Selbstbewusstsein dazu kommt wird es im HiFi-Forum.de unterhaltsam.
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