Sofa als Absorber?

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schmappel
Stammgast
#1 erstellt: 05. Okt 2011, 20:31
Hallo zusammen

Wie der Titel schon verrät, frage ich mich, ob ein grosses Sofa auch als Absorber agieren kann? Dieser soll Basswellen vor der Reflexion an der Rückwand bewahren.

Komische Frage, aber wie ich finde, gar nicht mal so unspannend
Dazu kommt auch noch eine Dachschräge genau über dem Superabsorber , was dann auch nochmal ne akustische Unbekannte darstellt..

Ich hoffe ich stosse hier auf Interesse zu diesem Thema



Gruss schmappel
schmappel
Stammgast
#2 erstellt: 06. Okt 2011, 10:31
Doch nicht so spannend?
Wäre wirklich cool, wenn da jemand helfen könnet

Gruss schmappel
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Okt 2011, 12:12
in einer professionellen regie steht meist das so genannte produzentensofa hinten vor den diffusoren.
dieses hat einen positiven einfluss auf die akustik und absorbiert messbar im bassbereich.

lg
schmappel
Stammgast
#4 erstellt: 06. Okt 2011, 13:31
Coole Sache Dann kann ich mir mein DBA ja sparen

Danke!

Gruss schmappel
Hifi-Tom
Inventar
#5 erstellt: 06. Okt 2011, 16:00
Ein Sofa ist kein Bassabsorber! Natürl. wird etwas absorbiert, aber wenn Du im Bassbereich Probleme hast solltest Du genau analisieren, bei welchen Frequenzen u. dann gezielt darauf etwas unternehmen. Oft hilft schon eine andere Aufstellung, eine andere Hörposition weiter. Dazu hier noch ein kleiner Artikel:

http://www.fairaudio...welle-raummoden.html
schmappel
Stammgast
#6 erstellt: 06. Okt 2011, 17:30
Ja klar. Aber, mein Raum und vor allem mein Budget lassen kein DBA zu, da kleiner Raum, Dachschräge, kaum Aufstellungsmöglichkeiten usw.

Ich sehe einen oder mehrere Absorber als lohnenswertere Lösung, als vier Subs und Delay-Gerätchen, lange Kabel und und und..

Die Frage entsprang reiner Neugier, praktisch aber kaum nützlich.. leider

Gruss schmappel
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Okt 2011, 21:02
ein sofa wird deine bassprobleme vlt. um 10% verbessern wenn überhaupt.

für eine ausreichende lösung müssen amtliche maßnahmen getroffen werden.

lg
Hifi-Tom
Inventar
#8 erstellt: 07. Okt 2011, 10:14

Black_Bender schrieb:
ein sofa wird deine bassprobleme vlt. um 10% verbessern wenn überhaupt.

für eine ausreichende lösung müssen amtliche maßnahmen getroffen werden.

lg


Meine Rede! Was ich nicht verstehe ist, wieso so wenig Bereitschaft besteht, den Hörraum akustisch zu verbessern, wo dies doch so wichtig ist. Im Bassbereich kann man aber sehr viel schon über die richtige Aufstellung und Hörposition regeln, dazu muß man allerdings mit der Aufstellung flexibel sein.
schmappel
Stammgast
#9 erstellt: 07. Okt 2011, 10:59
Weil mein Hörraum = Jugendzimmer = muss schön aussehen
Absorber anner Wand find ich optisch unpassend.

Falls mir irgendwann nur die Akustik wichtig ist, kann man da sicherlich mehr machen.
Deswegen versuche ich einen möglichst guten Kompromiss zu machen.


Gruss schmappel
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 07. Okt 2011, 21:28

schmappel schrieb:
Weil mein Hörraum = Jugendzimmer = muss schön aussehen
Absorber anner Wand find ich optisch unpassend.

Falls mir irgendwann nur die Akustik wichtig ist, kann man da sicherlich mehr machen.
Deswegen versuche ich einen möglichst guten Kompromiss zu machen.


Gruss schmappel


der meinung bin ich ganz und gar nicht.

ein raum mit gutem akustikkonzept sieht IMMER besser aus als ein raum ohne.

es gibt dem raum das besondere etwas.
ich habe noch nie jemanden jammern hörn dass sein raum schlechter als vorher aussieht als ich fertig war.
ganz im gegenteil.
die räume werden in jeder hinsicht aufgewertet.

Bassfallen Deckenkante + Raumecken
Polidiffuse Bassfalle
Akustikbauprojekt Bethanien
schmappel
Stammgast
#11 erstellt: 08. Okt 2011, 00:22
Ein bisschen Objektivität würde dir nicht schaden Eine wage Behauptung, es sähe hinterher IMMER besser aus. Ich mags eben anders als du.
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Okt 2011, 07:51

Ein bisschen Objektivität würde dir nicht schaden


das sagst du gerade einem obernerd der der subjektivität täglich die kalte schulter zeigt



Eine wage Behauptung, es sähe hinterher IMMER besser aus. Ich mags eben anders als du.


das sind keine behauptungen.
alles schon passierte vergangenheit unter fakten zu den akten gelegt.
vor allem wenn ich häßlichen müll bauen würde welcher kein kunde zufrieden stellt dann würd ich schon lange vom harz4 leben müssen.

zeig mir ein prof. akustisch optimierten raum der hinterher schlechter aussieht.

gibts einfach nicht. vor allem auch weil die designmöglichkeiten grenzenlos sind wie bei der auswahl der möbel und wandfarbe.
Klaus-R.
Inventar
#13 erstellt: 09. Okt 2011, 13:39

schmappel schrieb:
Wie der Titel schon verrät, frage ich mich, ob ein grosses Sofa auch als Absorber agieren kann? Dieser soll Basswellen vor der Reflexion an der Rückwand bewahren.


Zum Thema Absorptionsverhalten von Möbelstücken wie Sofas wurden Untersuchungen gemacht, wenn Du des Englischen ausreichend mächtig bist, kann ich Dir die Veröffentlichungen zuschicken, private Nachricht mit 'ner email-Addresse genügt.

Klaus
Hifi-Tom
Inventar
#14 erstellt: 10. Okt 2011, 11:00
Es steht außer Frage, das eine professionell durchgeführte Behandlung eines Hörraumes auch in optischer Hinsicht sehr geschmackvoll gestaltet werden kann, nur leider sind die wenigsten dazu bereit, dahingehend zu investieren, denn so eine professionelle Optimierung hat natürlich ihren Preis.


[Beitrag von Hifi-Tom am 10. Okt 2011, 11:00 bearbeitet]
DavidH83
Stammgast
#15 erstellt: 28. Okt 2011, 10:42
Wie wäre es denn, wenn man den im Sofa vorhandenen Hohlraum mit z.B. Sonorock ausstopft? Das wären bei mir immerhin ca. 300 Liter.

Oder gibt es eine sinnvollere Möglichkeit diesen Hohlraum zur Optimierung der Raumakustik im Bassbereich zu nutzen?

Gruß
David
Hifi-Tom
Inventar
#16 erstellt: 28. Okt 2011, 10:58
Zuerst müßtest Du doch mal analysieren, bei welchen Frequenzen Du in Deinem Raum im Bassbereich genau Probleme hast um diese dann gezielt u. nicht auf gut Glück anzugehen. Es besteht sonst immer die Möglichkeit zu verschlimmbessern, überzudämpfen bzw. Frequenzen zu absorbieren, die gar nicht absorbiert gehören.
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Okt 2011, 12:19

Hifi-Tom schrieb:
Es steht außer Frage, das eine professionell durchgeführte Behandlung eines Hörraumes auch in optischer Hinsicht sehr geschmackvoll gestaltet werden kann, nur leider sind die wenigsten dazu bereit, dahingehend zu investieren, denn so eine professionelle Optimierung hat natürlich ihren Preis.


in vielen teilen ein weit verbreiteter irrglaube.

eine gute akustik die gut aussieht muss nicht teurer sein als jede andere einrichtung eines zimmers.

klar gibts nach oben hin keine grenzen.
aber das bedeutet nicht dass es keine budget-angepassten lösungen gibt.

es ist doch nur holz stoff und dämmung.
kein gold und silber.
und handwerkerstunden sind kalkulierbar wenn man nicht selber bauen will/kann.

wer viel geld und zeit für seinen hifikram investiert sollte auch das geld für die akustik haben denn sonst hat man umsonst in den kram geld und zeit gepumpt.




Wie wäre es denn, wenn man den im Sofa vorhandenen Hohlraum mit z.B. Sonorock ausstopft? Das wären bei mir immerhin ca. 300 Liter.

Oder gibt es eine sinnvollere Möglichkeit diesen Hohlraum zur Optimierung der Raumakustik im Bassbereich zu nutzen?

Gruß
David



wenn das sofa mitten im raum steht wird das kaum was bringen.
steht es an einer wand wird man schon eher was erreichen.

steht es in ecknähe erreicht man das bestmögliche aber dann hat man keine rechts/links symmetrie mehr im raum es sei denn das sofa reicht von ecke zu ecke.

lg
Hifi-Tom
Inventar
#18 erstellt: 28. Okt 2011, 12:28

in vielen teilen ein weit verbreiteter irrglaube.


Nein, eine profesionelle Akustiklösung die höheren Designansprüchen gerecht wird hat ihren Preis.


eine gute akustik die gut aussieht muss nicht teurer sein als jede andere einrichtung eines zimmers.


Manche Zimmereinrichtungen sind sauteuer...! Das Problem aber ist, viele wollen eben für Akustik nicht soviel ausgeben obwohl es in klangtechnischer Hinsicht den größten Schritt nach vorne bedeuten würde..., leider.


klar gibts nach oben hin keine grenzen. aber das bedeutetnicht dass es keine budget-angepassten lösungen gibt.


Natürl. gibt es die nur wenn man oft hier im HF so mitliest, da sind schon die BAB Absorber vom Profi mbakustik zu teuer. Da wird lieber Glaswolle (Krebserregend) in Säcken verpackt an die Wand/Decke gehängt od. sich irgendwelche Platten selber gekauft u. oft genug verschlimmbessert. Das alles um einer profesionellen Lösung aus dem Wege zu gehen, ich nenne das Sparen am falschen Ende.


wer viel geld und zeit für seinen hifikram investiert sollte auch das geld für die akustik haben denn sonst hat man umsonst in den kram geld und zeit gepumpt.


Da gehe ich völlig konform mit Dir!
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Okt 2011, 12:57

Nein, eine profesionelle Akustiklösung die höheren Designansprüchen gerecht wird hat ihren Preis.

alles hat seinen preis.
wenn es kompliziert zu bauen ist wirds teurer weil es eben länger dauert.
das ist der einzige realistische preistreiber.

bei mir gibt es z.b. 2 verschiedene diffusordesigns.
einer ist nur deswegen fast das doppelte teurer weil ich etwa doppelt so lange daran sitze da mehr lackiert und geklebt werden muss.

deswegen sieht das design objektv betrachtet nicht schlechter aus als das andere.

diffusor stoffbespannt

diffusor lackiert










Natürl. gibt es die nur wenn man oft hier im HF so mitliest, da sind schon die BAB Absorber vom Profi mbakustik zu teuer. Da wird lieber Glaswolle (Krebserregend) in Säcken verpackt an die Wand/Decke gehängt od. sich irgendwelche Platten selber gekauft u. oft genug verschlimmbessert. Das alles um einer profesionellen Lösung aus dem Wege zu gehen, ich nenne das Sparen am falschen Ende.




LOL was denkst du was in den berühmtesten studios der welt von den berühmtesten studiodesignern eingesetzt wird ^^

ein professionelles studio is bis oberkante voll mit etlichen kubikmetern mineralwolle (stein und glaswolle)

deine informationen dass mineralwolle krebserregend ist sind leider falsch.
es ist einfach nicht wahr und es gibt auch keinerlei beweise dafür.
da sind die ausdünstungen der in fernost produzierten hifigeräte weit aus bedenklicher.

es gibt in deutschland für mineralwolle eine strenge verordnung wie biolöslich das zeug sein muss.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwolle


wenn dann erzeugen die phasern nur allergien und hautreizungen beim verarbeiten.
das tut aber auch hausstaub oder sonstige naturprodukte.

deswegen werden absorber auch entsprechend faserdicht verpackt.

weiterhin sind in allen häusern kumikmeter an mineralwolle verbaut. sogar noch die vor 1998 anders produzierte und als bedenklich eingestufte.

das zeug ist in trockenbauwänden, holzbalkendecken und dächern und meist nicht 100% phaserfrei verpackt und schwirrt im ganzen haus rum.


diese argumente sind einfach unhaltbar und sollen nur den verkauf von überteuerten produkten fördern.
angst ist halt immer ein gutes verkaufsargument.

ich benutze beim tonstudiobau zu 2/3tel steinwolle wie es überall auf der welt normal ist und gebe eine ganrantie dass das zeug 100% unbedenklich ist und auch professionell faserdicht verbaut wird.

lg
DavidH83
Stammgast
#20 erstellt: 28. Okt 2011, 13:49

Hifi-Tom schrieb:
Zuerst müßtest Du doch mal analysieren, bei welchen Frequenzen Du in Deinem Raum im Bassbereich genau Probleme hast um diese dann gezielt u. nicht auf gut Glück anzugehen. Es besteht sonst immer die Möglichkeit zu verschlimmbessern, überzudämpfen bzw. Frequenzen zu absorbieren, die gar nicht absorbiert gehören.


Im Moment ziehe ich vor allem bei knapp 90hz schmalbandig, aber massiv runter (per DCX). Messungen werde ich in den nächsten Tagen mal machen.

Meine Idee war durch das vollgestopfte Sofa den Tieftonbereich recht breitbandig zu bedämpfen, um den Diffusschall in dem Bereich generell zu verringern.
Ab dem Grundton dürfte diese Lösung doch eh überhaupt nicht mehr anschlagen, oder?! Und den Bass zu stark dämpfen?!? Von mir aus könnte gerne unter 100hz nur Direktschall am Hörplatz ankommen


Black_Bender schrieb:

wenn das sofa mitten im raum steht wird das kaum was bringen.
steht es an einer wand wird man schon eher was erreichen.

steht es in ecknähe erreicht man das bestmögliche aber dann hat man keine rechts/links symmetrie mehr im raum es sei denn das sofa reicht von ecke zu ecke.



Das Sofa steht recht mittig direkt an der Rückwand.
lgassner
Stammgast
#21 erstellt: 28. Okt 2011, 14:48

DavidH83 schrieb:
Das Sofa steht recht mittig direkt an der Rückwand.

Der Witz an der Sache ist, dass du schon eine erhebliche Klangverbesserung hinbekommst in dem du einfach das Sofa etwas von der Wand weg aufstellst (sofern das Sofa dein Hörplatz ist). Bringt vermutlich mehr als weiterhin an der Wand zu sitzen und dafür das Sofa mit Steinwolle auszustopfen. Also besser Sofa weg von der Wand und die Steinwolle separat irgendwo in eine Ecke.
DavidH83
Stammgast
#22 erstellt: 28. Okt 2011, 15:09
Ich weiß, ich weiß...
Ist aber aktuell leider nicht anders möglich.
Das Wohnzimmer in dem es steht ist recht schmal, so dass wir den Platz einigermaßen ausnutzen müssen.
Die Entfernung zwischen Sofa und Lautsprechern beträgt auch so nur gut 2 Meter. Dazwischen steht dann noch ein Couchtisch, dran vorbeigehen sollte man auch noch können...

Das Sofa ist zwar normalerweise Hörplatz, aber ich sitze dann auf der Kante (also immerhin einen knappen Meter von der Wand weg). Und wenn mir das zu blöd ist und ich entspannt und bewusst Musik hören will stelle ich mir einen Sessel vors Sofa

Mir geht es einfach darum unter den gegebenen Umständen mit relativ einfachen Mitteln den Bassbereich zu verbessern und - falls möglich - stehende Wellen und Nachhall zu reduzieren.
Für Eckabsorber, Bassfallen etc. habe ich keinen Platz (und könnte meine Frau wahrscheinlich auch nicht davon überzeugen, dass ich das Wohnzimmer über die großen Lautsprecher (1,20 m hoch, immerhin 45cm tief und dann auch noch MDF roh) hinaus noch mit weiteren "Kisten" vollstellen muss), also hatte ich gehofft das Sofa missbrauchen zu können, indem ich 300 Liter Luft durch etwas akustisch sinnvolleres ersetze.
Hifi-Tom
Inventar
#23 erstellt: 28. Okt 2011, 15:54

deine informationen dass mineralwolle krebserregend ist sind leider falsch. es ist einfach nicht wahr und es gibt auch keinerlei beweise dafür. da sind die ausdünstungen der in fernost produzierten hifigeräte weit aus bedenklicher. es gibt in deutschland für mineralwolle eine strenge verordnung wie biolöslich das zeug sein muss.
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwolle
[/url]

Da wäre ich mir nicht ganz so sicher.

http://wdb.ebb1.arch.tu-muenchen.de/infotext.php?mat=daemmst&id=8

Schöne Elemente sind das was Du da abgebildest hast, die beiden schwarzen Kleiderschränke. Kannst Du dazu was sagen, das interessiert mich.


[Beitrag von Hifi-Tom am 28. Okt 2011, 15:56 bearbeitet]
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 28. Okt 2011, 16:54
ich bin mir sicher.

und ich wiederhole nochmal.
zig kubikmeter sind in so gut wie jedem haus verbaut.

und nun?
sind wir jetzt alle des todes?

der mensch ist sein ganzes leben zig emmissionen ausgesetzt.
alles davon ist irgendwas erregend.

man kann jetzt die totale paranoia schieben und sein ganzes leben nicht froh werden oder versucht die ganze sache gelassen zu sehen.

da ich die mineralwolle sogar noch faserdicht verarbeite was in vielen häusern bei der dämmung gar nicht gemacht wird ist für akustische zwecke das zeug weiterhin die 1. wahl und völlig unbedenklich.

mein raum in dem ich schlafe ist voll mit akustischen elementen aus mineralwolle und ich arbeite tagsüber damit.

wer schiss hat der kann basotect nehmen (chemieprodukt von basf was wie alle anderen kunststoffe natürlich über die zeit ausdunstet).


ich kenn nur noch caruso produkte die wirklich 100% faser und ausdünstungsfrei sind.

das zeug ist aber extrem teuer.
wer es zahlen will bitte.

nötig?
mMn nicht wenn man weiß wie man mineralwolle emissionsfrei verbaut.


zu meinen diffusoren.

ich bau die als mobile stellwände damit sie für regie und aufnahmezwecke gleich gut geeignet sind.
herzstück ist ein 1D QRD.
Der wirkungsbereich wird individuell auf den jeweiligen schwerpunktnutzung abgestimmt.
wenn man das element umdreht hat man einen absorber.
stehen tut das ganze auf einem helmi mit rädern.
der helmi ist so gebaut dass man ihn bei umzug in einen anderen raum neu tunen kann.

wiegen tut das ganze ca 80-100kg je nach bautyp.

lg
Hifi-Tom
Inventar
#25 erstellt: 29. Okt 2011, 15:09

und ich wiederhole nochmal. zig kubikmeter sind in so gut wie jedem haus verbaut.


Ja aber sauber verbaut u. verputzt u. nicht einfach in Säcken verpackt an die Decke gehängt, so wie ich das hier schon als Vorschlag gelesen hatte.

Was kosten Deine Teile?
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 29. Okt 2011, 17:13
ich verpacke es je nach anwendungsfall in 0,05mm folie oder rieselschutzvlies.
einige der studios die ich gebaut habe sind extrem stark frequentiert. also täglich unterschiedliche leute arbeiten dort.
eine allergische reaktion auf die fasern wurde noch nie hervorgerufen. da ist eben alles faserdicht. und wenn ein "sack" keine fasern austreten lässt ist es nichts anderes und genauso gut wie dampfsperren oder gipskartonschalen. wie es am ende aussieht ist eine andere sache aber hat nichts mit der funktion zu tun.


zu meinen modulen.
ich wurde hier von der moderation schon gebeten mich als gewerblichen teilnehmer zu kennzeichnen aber hab das abgelehnt weil ich mit hifi-kunden in der vergangenheit keine guten erfahrungen gemacht habe da viel zu viel esoterik zu unnötigen diskussionen führt auf die ich keine lust habe und auch keine zeit.

für geld verkaufe ich nicht meine kompetenz und ruf.
ich lass mich also nicht weich reden irgendwelche unsinnigen esoterischen akustikideen, von denen die hifi-klienten total überzeugt sind, in mein konzept einfließen zu lassen die ein gutes ergebnis unmöglich machen und gerade zu lächerlich sind nur damit der klient sein fragwürdigen willen bekommt was mein beratungsmandat aber obsolet macht.
das ruiniert schnell den ruf in der studiobranche die mir um ein vielfaches wichtiger ist.

ich mach das aus überzeugung und nicht nach dem motto "hauptsache kohle"

meine module sind nur für studiozwecke einsetzbar.
darunter zählen proberäume, projektstudios, homestudios und kommerzielle studios.
ferner auch seminarräume, call-center, kindertagesstätten u.ä.


was hifi-anwendungen betrifft bin ich für kein geld der welt mehr zu haben.

ich geb hier nur kostenlose tips weil ich meine langeweile zwischendurch in der raucherpause lieber in foren totschlage. alles rein aus nächstenliebe ohne wirtschaftliche interessen.
auch weil mir selber schon oft genug in foren geholfen wurde. ich geb also nur was zurück.

lg


[Beitrag von Black_Bender am 29. Okt 2011, 17:18 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#27 erstellt: 30. Okt 2011, 15:05

was hifi-anwendungen betrifft bin ich für kein geld der welt mehr zu haben.


Das war in keinster Weise kritisch gemeint. Jedes Konzept, woher auch immer, welches die Raumakustik nachhaltig verbessert, interessiert mich. In diesem Sinne,
svelte
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 30. Okt 2011, 17:49

Black_Bender schrieb:
für geld verkaufe ich nicht meine kompetenz und ruf.

ich lass mich also nicht weich reden irgendwelche unsinnigen esoterischen akustikideen, von denen die hifi-klienten total überzeugt sind

das ruiniert schnell den ruf in der studiobranche die mir um ein vielfaches wichtiger ist.


Puhhh - Du machst ganz schön einen auf "Dicke Hose". Ruf in der Studiobranche? Also da muss ich doch fast lachen. Ich find's ja nett dass Du hier bereitwillig hilfst, aber wenn ich dann so Etwas wie oben lese...

Deine schier endlose praktische Erfharung hast Du in wie vielen Jahren Selbstständigkeit gesammelt? Ist es nicht so, dass man dir vor nicht einmal einem Jahr geraten hat, dein bis dato kahles Zimmer, dass als Studio dient, zu optimieren. Ist doch richtig?

Und ist es richtig dass Du erst seit 3-4 Monaten selbstständig in diesem Bereich bist? Ist es auch richtig, dass Du weder eine Ausbildung geschweige denn ein Studium in diese Richtung absolviert hast?

Da fragt man sich woher dein (vorgeschobenes?) Selbstbewusstsein kommt, Alles zu wissen und sogar noch fast Alles besser, insb. auch als Menschen die ihr ganzes Leben nichts anderes getan haben?

Schalte doch mal zwei Gänge runter, sonst machst Du dich nur (noch weiter) lächerlich.

PS: Ich bin in meinem Job seit 13 Jahren selbstständig und lerne jeden Tag dazu. Wie fast jeder in seinem Job.
Black_Bender
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 31. Okt 2011, 06:02
nicht ganz so aber fast.
ich mach auch kein geheimnis draus weil das JEDER in den threads lesen kann die ich hier oft verlinke.
du versuchst mir mit deinem post irgendwie zu schaden aber das wird nicht funktionieren weil mir das egal ist und eben kein geheimnis drum mache wo ich herkomme und was ich bisher getan habe.
ich schäme mich nicht meiner selbst.
jeder hat mal angefangen.
auch ein john sayers oder ethan winer.
audio-engineering allerdings mach ich nun schon seit über 10 jahren.
das grundlagenwissen war lange vorhanden und ich bin vor einem jahr nunmal auf diesen geschmack gekommen und hab da meine berufung entdeckt.

ich habe in den letzten 12monaten einen regelrechten raketenstart hinter mir und in der zeit viele studios mit eigenen händen selbst designed und gebaut die alle funktionieren und das sind halt die fakten.
die sache hat mich einfach völlig überrollt wie man es gut überall lesen kann wie gesagt es ist im netz überall zu lesen und ich mach kein geheimnis draus.

ich messe mich NICHT mit den alten hasen im geschäft und möchte auch gar nicht in deren konkurrenz treten.
mir reichen meine <10k€ projekte aus.
für größere hab ich gar keine infrastruktur und erfahrung und gebe das immer an kollegen weiter und schäme mich auch nicht zu sagen dass mir das noch zu groß ist.


meine handwerkliche begabung, physikalisches grundverständnis und die jahrelangen erfahrungen im musik produzieren sind hier die sachen die wiklich zählen.
der rest kam mit der praxis.


svelte... die studios stehen und funktionieren perfekt.
wenn nicht das was qualifiziert mich dann?
wie viele real existierenden regien, aufnahmeräume, proberäume usw hast du denn schon designed und mit eigenen händen gebaut dass du mir inkompetenz beweisen kannst?

überhaupt welches der bisher gebauten projekte beweist dass ich es nicht kann?
ich nehme gern (und stehe auch mit vielen in kontakt) kritik von anderen studiodesignern an. ich lerne viel und schnell dazu.

aber im hifisektor hab ichs 2-3 mal versucht und schnell erkannt dass da der wind anders weht und eben nicht mein stil ist.
sorry wenns dir nicht passt.

ich kann auch meine hilfe hier einstellen wenn mir der gegenwind zu doof wird.
bin ja noch in dutzenden anderen fachforen unterwegs mit anderen renomierten studiodesignern die viel länger dabei sind und die respektieren meine arbeit.

es gibt einfach keinen belegbaren grund meine erfahrung und kompetenz schlecht zu reden.

übrigens gibt es keine ausbildung in der richtung.
architekten oder ton- oder maschinenbauing's haben gute theoretische vorraussetzungen um das zu machen.

aber wenn man handwerklich nicht über etwas mehr als nur ein paar heimwerkerkenntnisse verfügt wird man keinen kunden zufrieden stellen trotz bester theoriekenntnisse über raumakustik denn das was man in der theorie baut muss man dem kunden auch bauen könn.

ein paar winkel genau auf papier zeichnen ist kinderleicht.

das ganze dann wirklich akkurat zu bauen wie man es geplant hat und auch noch wirtschaftlich...
soffit 4

soffit 3

soffit mounting

...stellt für die meisten ein unüberwindbares hindernis dar nach meinen erfahrungen.

ich finds scheiße von dir mir ständig hochnäsigkeit und inkompetenz anheften zu wollen wo ich doch einfach nur überzeugt von meiner oft extrem schwierigen arbeit bin und meine erfahrungen hier entgegen jeder hochnäsigkeit oft genug teile.
gibt es einen belegbaren beweis dass das was ich bisher gebaut habe nicht fachgerecht ausgeführt wurde und nicht richtig funktioniert?
wo ist der objektive beleg für meine unerfahrenheit und inkompetenz meiner arbeit?
liege ich richtig dass es keinen gibt?
dann sag mir was ist dein motiv für deine feindseeligkeit?
oder bist du allg. einfach nur ein menschenhasser der ständig schwachstellen sucht um leute zu schaden um sich gut zu fühlen?
soll ich mich für das ganze geacker in den letzten 12monaten schämen damit du meine erfahrungen und kompetenzen respektierst?
tut mir leid das kann ich nicht aus persönlichkeitsgründen. so bin ich einfach nicht.

ich bin glücklich und stolz drauf dass ich was gefunden habe was ich liebe und mir richtig liegt.
dieses glück wünsche ich jeden. selbst dir.


lg


[Beitrag von Black_Bender am 31. Okt 2011, 06:43 bearbeitet]
svelte
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 31. Okt 2011, 13:09
Hast Du eigentlich gelesen was ich geschrieben habe? Ich habe dir mit keinem Satz die Kompetenz abgesprochen, Studios funktionierend zu bauen. Ich habe dir den Rat gegeben mal zwei Gänge herunter zu schalten, in Bezug auf deine Selbstdarstellung hier im Forum.

Man lernt jeden Tag dazu, in jedem Job der Welt - man weiss nicht nach 6 Monaten "Alles", in keinem Job der Welt. Genau diesen Eindruck vermittelst Du aber. Ich würde da Nichts sagen, wenn Du eben schon jahrelang dabei wärst... Und - mal als ein Beispiel - das Buch von Fuchs gelesen hättest, bevor Du ihn als "klugscheißer" bezeichnest der nur "viel theoretischen müll" schreibt. Menschen die so wie Du auftreten nennt man im Allgemeinen "Klugscheißer".

Einfach nur mal darüber nachdenken und nicht gleich beleidigt sein. Vielleicht auch einfach mal das Kapitel zum Thema "Sprachverständlichkeit" von Fuchs lesen, ist sehr erhellend.
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