Hifi-System für Citroën C2 (BJ 2005) für max 250€ (Alubutyl und Sub ausgenommen)

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frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 25. Nov 2018, 16:58
Servus Leute,

da ich noch ziemlich neu in der Car-Hifi Branche bin, würde ich mich gerne mal erkundigen ob meine bis jetzt ausgesuchten Frontlautsprecher Akzeptabel sind.
Ich hätte schon gerne ein Paar, welches nicht nach nur 1 Jahr schon erneuert werden muss und wo ich auch mit kräftiger Lautstärke Musik hören kann.

Ich habe mir ein paar Lautsprecher mit Hochtönen raus gesucht, die
JBL Stage 600CE

An eine Dämmatte habe ich auch gedacht, wobei ich noch nicht ganz Weiß, wie Dick diese sein sollte.
Ich hätte entweder 10mm oder 7mm genommen.

Die Lautsprecher würde ich gerne direkt an mein Autoradio anschließen, welches ein Pioneer DEH-X5600BT ist, was seit Ungefähr Mai in meinem Auto eingebaut ist. Langsam nervt mich das Kratzen der höhe, daher soll eben ein Upgrade kommen.
Wenn ich dann noch genug Geld für einen Subwoofer habe, würde ich auch noch gerne ein Subwoofer, so wie eine Endstuffe einbauen.
Aber erstmal eins nach dem anderem.

Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.
Gruß Julez

P.S. : Ich habe mir auch schon einige Beiträge durchgelesen aber nicht wirklich Hilfe in dieser Preisklasse gefunden, meist wurde auf Lautsprecher verwiesen, die nur mit einer Endstufe oder einem Frequenzabweicher funktionieren, wenn ich dies richtig verstanden hatte.


[Beitrag von frankfurt_boy am 25. Nov 2018, 17:20 bearbeitet]
WhiteRabbit1981
Inventar
#2 erstellt: 25. Nov 2018, 17:51
Hi,
die Lautsprecher sind Mist. Wenn es direkt am Radio laufen soll, brauchst du etwas Wirkungsgradstarkes mit niedriger Impedanz. Das wären zum Beispiel die Eton POW 172.2, welche aber ausserhalb deines Budget liegen. Ich kann dir nur raten, die paar Euro mehr in die Hand zu nehmen - sonst hält es wirklich nicht mal ein Jahr.
Die Dämm-Matte ist ebenfalls Mist. Autotüren dämmt man mit AluButyl, für beide Türen wird Material im Wert von 75-100€ benötigt.
Subwoofer und Endstufe kann man dann immer noch nach rüsten.
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 25. Nov 2018, 18:28
Eine frage hätte ich jetzt noch zum Dämmaterial, ist an diesem Material etwas besonderes?
Oder was ist der Unterschied zu der Selbstklebenden Dämmmatte?

Und dann ist alles in allem eher schon was für Weihnachten, wenn man noch etwas Tanken will
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 25. Nov 2018, 18:36
Alles klar, frage mit AluButyl hat sich erledigt, habe es eben mal gegoolet, Besten Dank für den Tipp, sonst hätte ich jetzt echt die normale Dämmmatte besorgt.
Neruassa
Inventar
#5 erstellt: 26. Nov 2018, 01:55
Tu dir den Gefallen, und kauf die Eton POW 172 / POW 160 / PRO 170.
Meinetwegen auch Gebraucht.

Zu Alubutyl: Silent Coat ist recht günstig und gut (69€).

Spar lieber 2-3 Monate länger, dafür hast du was gutes, und was langes davon.
Meine erste Endstufe (6 Jahre), ist heute noch im Betrieb.

Meinetwegen bau die Eton's erstmal ordentlich ein (Holzadapter), Monat später dämmst du nach.


[Beitrag von Neruassa am 26. Nov 2018, 01:56 bearbeitet]
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 27. Nov 2018, 16:37
Ich glaube, dass ich die Lautsprecher und die Dämmung dann direkt zusammen mache.
Aber die Endstufe hole ich mir dennoch erst später.

Jetzt habe ich doch nochmal 2 Frage zur Dämmung:
Ich habe mir vllt 7 oder 8 Videos über die Anbringung von Dämmung angesehen, die eine hälfte hatte so eine dicke Filzschicht extra drauf gemacht und die andere hälfte nicht.
Was ist da für ein Unterschied? Brauche ich das?
Neruassa
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2018, 16:57
Du brauchst einfach nur Alubutyl.

Halbier die Rolle, damit auf beiden Seiten gleich viel ist.

Dann kleidest du einmal das Außenblech aus, das Innenblech und verschließt alle unnötigen Öffnungen im Innenblech mit Alubutyl. Den Rest auf die Türverkleidung, im Bereich des TMTs und auf großen Flächen.
Und kauf dir solch eine Andrückrolle aus dem Baumarkt, das hilft Wunder.


Schau mal hier, besser geht's nicht.
Da siehst du auch, wie man den LS auf einem Holzring befestigt.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-123-1827.html


Endstufe kannst du ja gerne noch später dazu nehmen. Die Lautsprecher sind und bleiben top, auch (vorallem) mit mehr Leistung!


[Beitrag von Neruassa am 27. Nov 2018, 16:57 bearbeitet]
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 27. Nov 2018, 17:04
Ai, besten Dank, habe da sogar eben schon rein gelesen.
Dafür kam jetzt meine erstmal letzten Fragen noch dazu:
Kabel.
Muss ich neue Kabel ziehen, oder kann ich da meine Alten verwenden?😅
Und wofür sind die Holzringe gut?
Einfach nur, dass die Lautsprecher weiter Raus schauen?


[Beitrag von frankfurt_boy am 27. Nov 2018, 17:15 bearbeitet]
Neruassa
Inventar
#9 erstellt: 27. Nov 2018, 17:23
Vorerst steckst du einfach nur um, verwendest die originalen Kabel.
Später, ziehst du neue, wenn du eine Endstufe verwendest.

Die Holzringe sind dafür gut, dass der Lautsprecher "Fest und stabil" verbaut ist.
Eine Türdämmung ist super, aber was bringt es, wenn der Lautsprecher, auf einem hauch dünnen, popeligen Kunststoffring verschraubt wird?
Hochwertige Lautsprecher sind auch in Holzkisten verbaut und verschraubt. Und nicht in Obstkörben.
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 23. Dez 2018, 21:37
Ok, lang ist es her.
Lautsprecher habe ich noch keine Besorgt, aber ein Kumpel hat mir seinen alten Subwoofer überlassen (Bull Audio BA-ESW-12) und jetzt brauche ich nur noch eine Endstufe dafür.
Da ich schon eine gefunden habe und nicht unbedingt ein neuen Thread dafür öffnen will frage ich hier nochmal nach.

Ich habe ein Angebot für ein Blaster BL-1000 bekommen und wollte mich erkundigen ob der BA-ESW-12 mit diesem Kompatible ist.
Zudem, ob 55€ zuviel für den BL-1000 sind oder nicht.

Besten Dank, Julez
Audiklang
Inventar
#11 erstellt: 23. Dez 2018, 23:43
hallo

die blaster ist schublade gaaaaanz unten , 55 € find ich dafür zu viel

Mfg Kai
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 24. Dez 2018, 10:08
Hey Kai,
könntest du mir denn eine Endstufe mit mindestens 400 Watt (nur Subwoofer) für gebraucht ca. 50 bis 80€ empfehlen?
Julez
Neruassa
Inventar
#13 erstellt: 24. Dez 2018, 12:58
Warum 400W?
Ne 4 Kanal, mit 400W, für dein Geld, wird sportlich.
Kauf dir lieber direkt eine 4 Kanal, anstatt eine 2 Kanal zu kaufen. Für die Front später.

200-300W tun's auch.

https://m.ebay-klein.../1015398624-223-6687
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 24. Dez 2018, 16:39
Die Front wollte ich eigentlich direkt ans Radio anschließen.
Aber auch wenn ich mit direkt für die Front den mit hole, sollte er schon etwas mehr Wums haben.
Der Subwoofer soll ja mit 400 Watt versorgt werden, und die Frontspeaker dann auch mit 150 das Stück.
Aber wo sollte ich dann die Hochtöne anschließen?
Direkt oder auch an der Endstufe?
Audiklang
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2018, 17:09
hallo

die hochtöner kommen über die passivweichen mit an die frontausgänge

Mfg Kai
Neruassa
Inventar
#16 erstellt: 24. Dez 2018, 20:30
Guck nicht auf die RMS auf den Lautsprechern.

Die sagen garnichts aus.

Du kannst die sowohl mit mehr, als auch viel weniger betreiben.

Die Endstufe, die ich den meisten privaten Leuten verbaut habe, ist ne ampire MB60.4. Die hat 2x 40W und 1x 120W.
Also in Summe "nur" 200W. Aber reicht vollkommen aus.

Denk dran:
Doppelte Leistung = +3dB (hörbare Unterschied)
+10dB = doppelt so laut wie zuvor

Ne Endstufe, mit 2x 150W und 1x 400W bricht dein Budget vollkommen aus. Da sind wir schon bei richtig starken und grossen Endstufen, die entsprechend auch teuer sind.

Bis 100€ kannst du kein Leistungsmonster erwarten... Ich kauf mir demnächst auch mal wieder ne starke Stufe, die kostet aber 300-400€ und neu 1000€.
Die hat aber auch 2x 60W, 2x 150W und 1x 740-960W.

Ist mir bewusst, dass du die Front über radio anschließen willst.

Aber warum vorne 15W und hinten 400W?
Dann mach doch lieber vorne 60-80W und hinten 200-300W...
Sonst übertönt dir hinten alles, was von vorne kommt.

Willst du doch soviel Leistung, schau nach einer Audio System Twister F4-600 oder 560. Da brauchst du dann aber auch min. 25mm2 Kupfer Leitungen.

Emphaser EA 4150D
Emphaser EA 4150
Eton PA 800.4
ESX Vision V800.4

Oder schau selbst: https://www.amp-performance.de/messergebnisse.html


[Beitrag von Neruassa am 24. Dez 2018, 20:39 bearbeitet]
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 25. Dez 2018, 11:31
Achso, ich habe bis eben gedacht, dass ich den Subwoofer mit den vollen 400 Watt ansteuern muss.
Also, ich kann weniger Watt nehmen, muss jedoch bei den 4 Ω bleiben und darf nicht auf 2 oder 8 Ω gehen, habe ich das jetzt richtig verstanden?

Und damit es besser abgestimmt ist, sollte ich hinten etwas von der Watt anzahl abnehmen und vorne hingeben.

Wenn ich dann 100 Watt Lautsprecher besorge, kann ich diese auch mit weniger ansteuern, sollte jedoch nicht mit mehr.

Habe ich das alles so richtig verstanden?

Und was Kabel angeht, muss ich da nicht so oder so neue Ziehen, wenn ich eine Endstufe ins Auto baue?
Car-Hifi
Inventar
#18 erstellt: 25. Dez 2018, 13:20
Tach auch,

kurzer Ausflug in die Physik (denn (Car)-HiFi ist nichts weiter als angewandte Physik …)

Die Leistungsangabe bei Lautsprechern nennt man "maximale Belastbarkeit". Leider gibt es keinen standardisierten Weg, unter welchen Umständen sie ermittelt wird. Daher können sich Hersteller hier quasi einen Wert ausdenken. Der eine Hersteller wird etwas konservativer sein und einen Wert wählen, den der Lautsprecher als Dauerleistung für einige Zeit aushält. Ein anderer Hersteller wird die Leitung angeben, bei der der Lautsprecher gerade mal so 0,1 sek überlebt. Und gerade die sehr preiswerten Produkte sind mit reinen Phantasiewerten bedruckt.

Wodurch wird nun aber die maximale Belastbarkeit wirklich begrenzt?
1.) Zum einen durch die maximale Auslenkung der Membrane. Diese folgt direkt der Ausgangsspannung des Verstärkers, wird aber durch das Resonanzvolumen hinter dem Lautsprecher bedämpft.
2.) Als nächstes haben wir den Strom durch die Spule. Der hängt von der Spannung aus dem Verstärker und der Impedanz der Spule ab. Wird der Strom zu hoch, erwärmt sich die Spule zu stark, zuerst kocht der Lack auf dem Draht, dann brennt der Draht durch.
3.) Nun ja, und zum Schluss ist da noch die Wärmeableitung der Spule und des Lautsprechers. Elektrodynamische Lautsprecher klingen toll, sind aber äußerst ineffizient. Die wandeln grob über den Daumen geschätzt nur 3% in akustische Energie um, 97% werden in Wärme verwandelt, diese Wärme muss von der Spule abgeleitet werden, sonst brennt sie durch. Diese Wärme muss aber nicht nur vom Lautsprecher abgeleitet werden, sondern auch vom Gehäuse aufgenommen werden. Und das kann manchmal (vor allem bei Subwoofern in sehr kleinen Gehäusen) schwierig werden.
4.) Ganz ist noch nicht Schluss. Ein weiteres Merkmal ist die tiefste zu übertragende Frequenz. Je tiefer ein Signal in der realen Musik wird, um so lauter wird es. (siehe Rosa Rauschen) Zudem nimmt der Energiegehalt zu, je tiefer ein Signal wird. Das ist der Grund, warum Lautsprecher, die mit viel Leistung betrieben werden, einen Hpchpassfilter brauchen - zumindest der Hochtöner im 2-Wege-System hat stets einen. Wenn man das nicht beachtet, kommen die Punkte 2 und 3 zum Tragen.

Wenn man also wirklich einen echten Vergleichswert bei der maximalen Belastbarkeit haben wollte, müsste man zum Beispiel angeben: in welchem Gehäuse, bei welcher Trennung, welche Leistung bei Rosa Rauschen für eine viertel Stunde nicht zur Zerstörung führt. So manch ein Hersteller macht das auch bei seinen Hoch- und Mitteltönern. (Da wird zum Beispiel angegeben: Belastbarkeit 60 Watt, bei 250 Hz/12dB - wer sich ein wenig mit Physik und HiFi auskennt, kann mit den Werten etwas anfangen.)

Was soll Dir der Aufsatz sagen? Betrachte die Leistungsangabe bei Lautsprechern als groben Richtwert für die maximale Belastbarkeit, nimm sie aber nicht als der Weisheit letzter Schluss.
zuckerbaecker
Inventar
#19 erstellt: 25. Dez 2018, 13:34
Also - nochmal langsam erklärt:

Die Wattangabe bei Lautsprechern zeigt deren Belastbarkeitsgrenze an.
Diese hat erstmal kaum Bedeutung für die Wahl der Leistung der Endstufe.
Der Lautsprecher wird schon mit einer 1 Watt Endstufe richtig Musik machen.

Meist so um die 80 - 90 dB, also Dezibel - die Maßeinheit für Lautstärke.
Das Ohr empfindet dann ca.10 dB mehr als doppelte Lautstärke.

Um 3 dB lauter zu werden, braucht der Lautsprecher die doppelte Leistung.
Gehen wir von einem Lautsprecher aus, der bei 1 Watt 85 dB macht, sinds bei 2 Watt also 88dB
bei 4 Watt 91 dB und bei 8 Watt 94 dB
Willst Du danach nochmal doppelt so laut hören, brauchst schon 16 - 32 - 64 Watt
dann sind wir schon bei 103 dB
Erst ab dieser Lautstärke brauchst dann ordentlich Leistung um nochmal doppelt so laut zu hören.
Nämlich 512 Watt.
Du siehst also, um in gehobener Zimmerlautstärke Musik zu hören brauchts nicht viel Leistung,
da reichen schon 20-30 Watt locker aus,
aber wenn Du Dir die Ohren föhnen willst gehts ins extreme.

Kommen wir also zu den Ohm, das bezeichnet die Impedanz der Lautsprecher,
also deren Widerstand.
Das kennst ausm Physikunterricht 8. Klasse.

Je weniger Widerstand Du dem Verstärker entgegensetzt, desto mehr Leistung bringt er.
Jeder Verstärker hat aber eine Untergrenze, niedriger darf die Impedanz des Lautsprechers also NICHT sein.
Meist liegt dieser Wert bei 2 Ohm, wenige Endstufen packen auch 1 Ohm Impedanz.
Die Leistungsangabe bei Endstufen, wird immer mit einem 4 Ohm Lautsprecher angegeben.
Mit einem 4 Ohm Lautsprecher bist also immer im grünen Bereich.
Mit einem 8 Ohm Lautsprecher halbiert sich die Ausgangsleistung der Endstufe,
mit einem 2 Ohm Lautsprecher verdoppelt sie sich.
Neruassa
Inventar
#20 erstellt: 25. Dez 2018, 23:17
Die wenigsten 4 kanal Endstufen, zumindest in seinem Budget, machen 2 Ohm mit.
Und selbst wenn, werden sie viel Strom benötigen. Bei schlechten Wirkungsgrad, also hoher Verlustleistung, kann es sogar dazu kommen, dass du dann schon eine 2. Batterie brauchst.

Der richtige Weg ist, erstmal ne Stufe zu finden, die preislich passt und bisschen Leistung hat.

Danach schaut man dann nach einem passenden Woofer. Die wird es aber wie Sand am Meer geben.

Eton, Gladen, Audio System, auch Alpine, selbst manche Mac Audio sind zu gebrauchen. Und viele mehr. Orientiere dich bei den Markenherstellern. Man schaut dass die Größe passt und die Ohm passen. Am besten geschlossenes Gehäuse, bassreflex geht auch. Aber bitte kein Bandpass mit VIEL Blingbling, wie es von Mac Audio, crunch oder hifonics gibt.
zuckerbaecker
Inventar
#21 erstellt: 25. Dez 2018, 23:27
Fast jede 4-Kanal Endstufe ist mit 2 Ohm belastbar.
Ansonsten würde sie ja nichtmal auf Brücke mit 4 Ohm belastbar sein.
Du meinst sicher 1 Ohm
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 26. Dez 2018, 13:22
Also, ich habe jetzt alle neuen Beiträge gelesen und muss gestehen, ich habe Physik abgewählt, da ich es davor nie richtig unterrichtet bekommen habe.
Aber was das mit dem Ohm ist sagt mir schon was.

Da ich ja schon ein Subwoofer habe, brauche ich ja nur eine passende Endstufe, grade wenn ich jetzt auch die Lautsprecher an die Endstufe packen will, sollte ich mindestens 300 Watt haben, 200 für den Subwoofer (da ich mächtigen Bass mag ) und 50 pro Lautsprecher vorne (hochtöne lassen sich, wenn ich es richtig verstanden habe, mit einer Weiche von den Frontspeacker trennen).

Alles sollte ja mit der Standard Batterie betrieben werden, da ich nirgends platz für eine Weiter oder Größere Batterie hätte, außer direkt mit im Kofferraum...

Mir wurde hier im Forum ja schon der Massive Audio NX 4 SQ empfohlen, und von einen Kumpel der Bull Audio PA4.200.

Die Bull Audio ist, meines Wissens nach, eine 800 Watt Endstufe und die Massive Audio eine 400 Watt.
Jetzt hinke ich zwischen den beiden, da ihr bestimmt besser wisst, welche ich nehmen sollte.

Der Subwoofer ist ja schon einer von Bull (BA-ESW-12), aber ich vermute dass es für den Egal ist, von welcher Marke die Endstufe ist,

Da Physik nicht meine Stärke ist und ich Endstufen jetzt auch noch nicht so gut kenne habe ich jetzt doch noch eine Frage:
Wenn ich die Massive Audio Endstufe nehme, kann ich dann 2x 100 Watt machen und mit einer Brücke 1x 200 Watt?
Car-Hifi
Inventar
#23 erstellt: 26. Dez 2018, 13:52

frankfurt_boy (Beitrag #22) schrieb:
Die Bull Audio ist, meines Wissens nach, eine 800 Watt Endstufe und die Massive Audio eine 400 Watt.

Und auch hier: gewöhne Dir ab, nur die Werbeaussagen zu lesen. Gewöhne Dir lieber an, die technischen Datenblätter zu lesen. Für beide Verstärker geben die Hersteller eine Leistung von 4x100 W RMS an 4 Ω an. Beide Verstärker sind 2-Ω-stabil. Leider fand ich keine zuverlässigen Messungen externer Quellen zur realen Leistung. Aber nominal gibt es erst mal keine Unterschiede.


Wenn ich die Massive Audio Endstufe nehme, kann ich dann 2x 100 Watt machen und mit einer Brücke 1x 200 Watt?

Jaein. Wenn man einen Lautsprecher gebrückt auf zwei Verstärkerkanäle anschließt "sieht" jeder Kanal die Hälfte der angeschlossenen Impedanz. In Deinem Fall wird also jeder Verstärkerkanal mit 2 Ω belastet. Durch die geringere Impedanz steigt der Strom bei gleicher Spannung an, was zu mehr Leistung führt. Im Idealfall verdoppelt sich die Leistung bei der Halbierung des Impedanzwertes. In der Praxis setzt oft das Netzteil Grenzen und man erreicht nur eine Steigerung um 70 bis 80%.

Das bedeutet, wenn 2 Kanäle 2x 100 W RMS an 4 Ω abgeben können, kann man, wenn man sie mit 4 Ω brückt, mit etwa 340 bis 360 Watt RMS rechnen.
Neruassa
Inventar
#24 erstellt: 26. Dez 2018, 14:46
Die Bull passt, wenn du sie günstig bekommst.
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 26. Dez 2018, 16:03
@Car-Hifi
Dann müsste es also möglich sein, 2x 80 und 1x 180 Watt zu machen, oder habe ich das mit der Brücke doch fehl verstanden?

@Neruassa
Ist 65 denn günstig für den? Habe leider keinen Neupreis gefunden gehabt bei dem, nur bei dem Massiv Sound mit 300$.
Car-Hifi
Inventar
#26 erstellt: 26. Dez 2018, 16:49
Mathe haste auch abgewählt? Nee, ist nicht böse gemeint.

Wenn man 2x80 Watt hat, kann man an den rechtlichen Kanälen gebrückt mit 270 bis 290 Watt rechnen.
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 26. Dez 2018, 20:07
Warte, was?
380/4=85
85*2=170

Wie kann ich bei 2x 80 Watt denn Rest als 270 bis 290 gebrückt haben?
Oder ist das Exponentiell?
zuckerbaecker
Inventar
#28 erstellt: 26. Dez 2018, 22:11
Nix Expotentiell!!


Wieso musst Du jedesmal nochmal nachfragen, wenn die Antwort schon geschrieben steht?
Ließ doch mal richtig!


Wenn man einen Lautsprecher gebrückt auf zwei Verstärkerkanäle anschließt "sieht" jeder Kanal
die Hälfte der angeschlossenen Impedanz.
In Deinem Fall wird also jeder Verstärkerkanal mit 2 Ω belastet.
Durch die geringere Impedanz steigt der Strom bei gleicher Spannung an, was zu mehr Leistung führt.
Im Idealfall verdoppelt sich die Leistung bei der Halbierung des Impedanzwertes.
In der Praxis setzt oft das Netzteil Grenzen und man erreicht nur eine Steigerung um 70 bis 80%.

Das bedeutet, wenn 2 Kanäle 2x 100 W RMS an 4 Ω abgeben können, kann man, wenn man sie mit 4 Ω brückt,
mit etwa 340 bis 360 Watt RMS rechnen.


Nix expotentiel.
2 x 100 bei 4 Ohm sind 2 x 200 bei 2 Ohm.
Hab ich Dir oben auchz schonmal erklärt. Halber Widerstand ist doppelte Leistung.

Sooo schwer is das doch net

Und 2 x 200 ist nunmal 1 x 400

Aber weil in der Praxis nunmal geringe Verluste mit dazukommen, sind es halt effektiv ca: 360W statt 400W
Car-Hifi
Inventar
#29 erstellt: 26. Dez 2018, 22:21
Die wichtigsten zwei Formeln für Car-HiFI:

P=U*I

P=Leistung, U=Spannung, I=Strom

R=U/I

R=Widerstand, den Rest kennst Du ja jetzt

Beide Formeln lassen sich zusammen fassen und umstellen zu

P=U*U/R

Dadurch ergibt sich: halbiert man R bei gleich bleibendem U, verdoppelt sich P …

so simple
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 27. Dez 2018, 22:52
Aaah, danke für die Formel, so wie nochmal das Zitieren Leute.
Ich hatte so verstanden, das die 4 Ω Brücke mit jeweils 4 Ω ist, was sonst 8 Ω wäre. Aber wenn ich bei beiden 2 Ω habe sind es am Ende 4 Ω. (Nur um es nochmal meinem Verständnis klar zu machen)

Dann auch nochmal zurück zu meiner anderen Frage: Ist 65€ für eine Endstufe wie den Bull günstig, oder sollte ich doch lieber die 90€ in die Massive Audio investieren?
Neruassa
Inventar
#31 erstellt: 28. Dez 2018, 10:11
Ich glaub die kostet(e) neu um die 90€.

Gib ihm 60€ und ein Bier beim nächsten Mal aus, dann passt das.
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 28. Dez 2018, 22:13
Der will 65+6€ versandt.
Da suche ich mir wohl lieber etwas anderes...
Audiklang
Inventar
#33 erstellt: 28. Dez 2018, 22:23
hallo

kannst auch richtig investieren und zum beispiel sowas nehmen , damit hat man gut einstellmöglichkeiten

https://www.ebay-kle...n/985319807-223-4234

Mfg Kai
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 28. Dez 2018, 22:40
Wow, ich bin ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was das ist, aber es sprengt auf jedenfall meinen Preisrahmen den ich bei ca. 150€ für die Endstufe so wie 150€ für die Lautsprecher hatte😅

Wenn ich es jedoch richtig verstanden habe, ist das eine Digitale Endstufe?
Audiklang
Inventar
#35 erstellt: 28. Dez 2018, 23:51
hallo

es sind 2 geräte in einem

8 endstufenkanäle digital + digitaler signalprozessor für aktivweichen / EQu / laufzeitkorektur

also sehr nützliche sachen um es im auto zum klingen zu bringen

Mfg Kai
zuckerbaecker
Inventar
#36 erstellt: 29. Dez 2018, 00:00

frankfurt_boy (Beitrag #34) schrieb:
Wow, ich bin ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was das ist, ?



Die Fahrzeugakustik verfälscht das Signal aus dem Lautsprecher
durch unzählige Reflektionen und Absorptionen bis es an Dein Ohr kommt.
Zudem sitzt Du außerhalb des Stereodreiecks.


https://de.wikipedia.org/wiki/Stereodreieck

Denn nur im "Sweetspot" bekommst Du das optimale Klangergebnis

Mit einem Prozessor kannst Du jetzt jeden Lautsprecher einzeln ansteuern.
Er kann mit einem Equalizer entzerrt werden,
um den Frequenzgang in die richtigen Bahnen zu lenken.

http://www.tobias-al.../rx7_fd_hifi_fg.html

Du kannst die optimale Trennfrequenz mit passender Flankensteilheit einstellen,
damit die Lautsprecher zueinander in Phase laufen.

http://www.teufel.de/phasenlage.html


Mit der Laufzeitverzögerung bekommen DIE Lautsprecher,
die am nächsten zu Deinem Ohr sind, das Signal verzögert,
somit wird die unterschiedliche Entfernung zu Deinem Ohr ausgeglichen.

http://www.db-junkie...ekt%20einstellen.pdf


Diese Klangwerkzeuge sind überhaupt erstmal die Grundlage um HiFi im Auto genießen zu können.


Bedenke aber, das so ein DSP vom Fachmann eingemessen werden muss.
Da muss auch noch Geld mit eingeplant werden
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 29. Dez 2018, 11:42
Also, so viel Geld wollte ich jetzt nicht umbedingt in mein momentanes Fahrzeug investieren, grade weil das Fahrzeug in ca. 1 1/2 Jahren weiter gegeben wird.
Ich weiss noch nicht ganz, welches Fahrzeug dann zu mir kommen wird, aber der Citroen geht dann an meinen Bruder weiter, welcher nicht grade viel auf ein gutes HiFi System setzt...

Daher würde ich schon gerne, wie schon gesagt, meinen Preisrahmen beibehalten von ca. 150€ für die Endstufe.

meinen Preisrahmen den ich bei ca. 150€ für die Endstufe so wie 150€ für die Lautsprecher
Neruassa
Inventar
#38 erstellt: 29. Dez 2018, 17:26
Frag mal ihn hier, was er für seine Eton EC 500.4 haben möchte.

http://www.hifi-foru..._id=107&thread=22004

Oder ihn, was er für die ampire möchte. Bis 90€ plus Versand fand ich okay.
https://m.ebay-klein.../1011358508-223-8058


[Beitrag von Neruassa am 29. Dez 2018, 17:28 bearbeitet]
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 11. Jan 2019, 12:51
Ok, ich hatte zwar bei beiden angefragt, aber die wollen entweder zu viel oder er war schon weg.
Aber das Endstufen Problem hat sich soeben gelöst, da ich eine ASA-700.5x von PowerBase bekommen habe (die ist iwie nicht im Foren Verzeichnis drinnen, wollte sie zu meinem Profil hinzufügen xD)
Jetzt muss ich nur noch Lautpsrecher finden und dann alles einbauen (wobei ich da an die mir empfohlen Eton Pro 170.2 gedacht habe).
Ich muss halt nochmal alle Maße für die Türen ausmessen (ob die Lautsprecher überhaupt rein passen) zudem bin ich am überlegen, ob ich echt Hichtöne brauche, da die bei mir vorne verbaut sind wo es echt anstrengend ist, diese zu wechseln.
Neruassa
Inventar
#40 erstellt: 11. Jan 2019, 15:45
Ja du brauchst hochtöner. Und du brauchst auch ein abgestimmtes 2 Wege Komponentensystem.

Die Pro gibt's auch als 13cm Version. Die heißen dann glaube Pro130 oder so?
Bzw POW130.2

Ansonsten schau halt mal im forum im biete Bereich, ob du was findest was passt.
Ich hätte auch noch ein 16er Kompo günstig abzugeben. Findest du dann dort in einem thread

Der link zum biete Bereich:
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=107


[Beitrag von Neruassa am 11. Jan 2019, 15:51 bearbeitet]
frankfurt_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 11. Jan 2019, 15:54
Danke, ich werde da mal durch schauen, aber 16, Bzw 17 cm Durchmesser gehen ohne Problem? Die Tiefe ist das Problem.
Da muss ich schauen, wie viel ich rein machen kann😅
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