Einige Fragen zu HighLow Adaptern

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-breaker87-
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Okt 2006, 23:01
Hey Leute!

Mich würde interssieren, was denn überhaupt in einem High-Low Adapter an Bauteilen verwendet wird. Ich habe schon gelesen, das es sich um Spannungsteiler handelt. Gibt es denn für den Normalhörer merkbare Unterschiede, zwischen den Wandlern um 17€ und denen um 170€?

lg Patrick
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 16. Okt 2006, 01:36
Es werden wohl ausschließlich ohmsche Widerstände verwendet.
Klangliche Differenzen sind praktisch nicht zu erwarten.
Gegenüber Selbstbau sind selbst 17 Euro viel.


[Beitrag von Amperlite am 16. Okt 2006, 01:37 bearbeitet]
-breaker87-
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Okt 2006, 18:27
Und wie genau würde die Schaltung dann aussehen? Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen einem High und einem Low Signal?

lg
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 16. Okt 2006, 20:59

-breaker87- schrieb:
Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen einem High und einem Low Signal?

Eigentlich ist es nur eine unterschiedlich hohe Spannung. Man kann wohl etwa vom Faktor 10 ausgehen, um den die Highlevel-Ausgänge verstärkt sind.


-breaker87- schrieb:
Und wie genau würde die Schaltung dann aussehen?

Es sind nur zwei Widerstände (R1 und R2) pro Kanal einzulöten:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0201111.htm


RL ist schon der Eingangswiderstand der Endstufe.
Mit etwas Lötgeschick kann man winzige SMD-Widerstände verwenden und diese in einen Cinch-Stecker einlöten.
-breaker87-
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Okt 2006, 21:02
Nun, die Ausgänge meines Radios haben ja etwas viel leistung, für kleine SMD-Chips, oder?
Wenn das so einfach ist, warum gibt es dann dafür so teure Adapter?
Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?

lg
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 16. Okt 2006, 21:08

-breaker87- schrieb:
Nun, die Ausgänge meines Radios haben ja etwas viel leistung, für kleine SMD-Chips, oder?

Du verwendest ja sehr hohe Widerstände und dadurch fließt ein winzig kleiner Strom - die Bauteile halten das also locker aus.
Du machst aus der Endstufe praktisch eine Quelle für eine "Steuerspannung".


-breaker87- schrieb:
Wenn das so einfach ist, warum gibt es dann dafür so teure Adapter?

Es gibt welche, die gleich ein Remote-Signal generieren. Aber auch wenn es da über 30 Euro geht, will sich jemand wohl eine goldene Nase verdienen.


-breaker87- schrieb:
Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?

Im Auto und fest im Stecker eingelötet noch nicht, aber für kleine Endstufen hab ich sowas schon gebaut (regelbar).
-breaker87-
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Okt 2006, 21:17
Und wie sollte ich die Widerstände dimensionieren?
Ich muss jetzt also nicht auf die Leistungs achen --> also sollten auch 1/4W Widerstände reichen...

lg
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 16. Okt 2006, 22:00

-breaker87- schrieb:
Ich muss jetzt also nicht auf die Leistungs achen --> also sollten auch 1/4W Widerstände reichen...

Stimmt.


-breaker87- schrieb:
Und wie sollte ich die Widerstände dimensionieren?

R1 mit 10 kOhm und R2 mit 1 kOhm würd ich mal vorschlagen. Kannst dir ja noch R1 mit 20 kOhm mitnehmen, falls es zu laut ist.


[Beitrag von Amperlite am 16. Okt 2006, 22:01 bearbeitet]
-breaker87-
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Okt 2006, 22:04
Was wäre, wenn ich anstatt der Widerstände gleich Potis nehme?

lg
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 16. Okt 2006, 22:47

-breaker87- schrieb:
Was wäre, wenn ich anstatt der Widerstände gleich Potis nehme?

lg

Für den Zweck etwas schlecht. Die können sich ggf. verstellen und haben von vornherein keine sonderlich gute Kanalgleichheit. Ausserdem passen sie nicht in den Stecker.
Die Widerstände auf dem Bild sind übrigens Halbwätter, die 1/4-Watt passen da besser rein.
-breaker87-
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 16. Okt 2006, 22:53
Sollte ich das ganze nicht etwas an den Augangspegel des Radios anpassen können? Oder reichen die von dir vorgeschlagenen Werte aus?

Würde die Lösung auch an einem etwas hochwertigerem System wie dem Eton Pro 170 an einer Eton PA 1502?


lg
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 16. Okt 2006, 23:57

-breaker87- schrieb:
Sollte ich das ganze nicht etwas an den Augangspegel des Radios anpassen können? Oder reichen die von dir vorgeschlagenen Werte aus?

Ausprobieren. Sollten aber halberwegs passen.


-breaker87- schrieb:
Würde die Lösung auch an einem etwas hochwertigerem System wie dem Eton Pro 170 an einer Eton PA 1502?

Klar. Das ist nix anderes als der Gain-Regler der Endstufe. Tendenziell sogar genauer.

Dass manches Radio über Cinch mehr Funktionen bietet, brauchen wir hier ja nicht diskutieren.
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