Kabelschuhe mit Cripzange dranmachen?

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Scarecrow
Stammgast
#1 erstellt: 17. Feb 2007, 17:32
Hi,

Ich hab ne frage was ist ist besser, die Kabelschuhe mit ner Cripzange an das Kabel zu machen, oder reicht es wenn ich die irgendwie zusammendrück, z.b. mit zange, oder schraubstock.
Weil ich hasse es ich frag so rum nach ner Cripzange, und dann kommt Kumpel und meint es reicht ne Zange, er hat das so in der Ausbildung gelernt. Jetzt steh ich als unwissender halt wieder mal dumm da, weil ich nicht weiß was ich glauben soll ^^. Weil mit Zange oder Schraubstock wäre für mich günstiger als ne Cripzange . ^^

Gruß Jochen und shcon einmal danke für eure hilfreichen Komments
worrest-t
Stammgast
#2 erstellt: 17. Feb 2007, 17:44
Mit nem Schraubstock und ner Zange bekommst das bestimmt zusammen, dass es hält.

Besser ist natürlich die Cripzange, gibt einfach einen besseren halt.
h4nfi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Feb 2007, 17:55
ahoi

also so ne crimpzange is sicher was feines. aber wenn du ne normale zange/schraubstock verwendet hält das genausogut. musst nur schaun,dass sich dann die beidne "lappen" (da wos kabel rankommt ist ja meistens nen schnitt oben in der runden öffnung) sich sozsuagen einer über den anderen schiebt und dann kräftig zusmamenpressen dann passt das derbar. dann noch bischen schrumpfschlauch drum und es sitz perfekt.

grüsse

p.s. für kleine kabelschuhe beim LS z.b. hab ich ne kleine zange aus der schmuckproduktion genommen. is wie nen minischraubstock blos mit einer hand wie ne zange zu bedienen. quetscht das ganze perfekt zusammen.


[Beitrag von h4nfi am 17. Feb 2007, 17:57 bearbeitet]
gznw15
Inventar
#4 erstellt: 17. Feb 2007, 17:56
Ich presse sie auch ohne Crimpzange zusammen, jedenfalls die Großen. Aber einfach in den Schraubstock einspannen und zudrehen ist auch nicht so schön. Ich mache das immer von verschiedenen Seiten und vorher mit der Wasserpumpenzange die Enden so hinbiegen, daß sie in das Kabel hineindrücken. Danach einmal seitlich, dann von oben und unten zusammendrücken, so daß das Ende nicht platt, sondern einigermaßen rund ist, das dauert zwar wesentlich länger als mit Crimpzange, aber dafür braucht man sich keine Crimpzange kaufen. Danach verlöte ich das ganze noch und ich denke, das hält bombenfest.
Die eleganteste Variante ist aber sicherlich mit Crimpzange.
tbird
Stammgast
#5 erstellt: 17. Feb 2007, 18:10
sachtma leute, ihr vergesst wohl, dasses hier an dieser stelle nicht um den HALT geht, sondern um einen möglichst niedrigen, am besten NICHT VORHANDENEN übergangswiderstand?

diese schraubstock-methode ist absoluter mist, und auch lot in der verbindung zwichen kabelschuh und leiter ist schrott, da lötzinn einen verhältnissmässig hohen widerstand hat.

die EINZIGE RICHTIGE methode ist das kaltverschweissen mit einer passenden presszange, wie es sie für unter 100€ zu kaufen gibt. damit bekommt man eine unlösbare, saubere verbindung ohne den geringsten übergangswiderstand hin.

es hat schon gründe, warum die carhifi-einbauer sich werkzeug für mehrere 100€ zulegen, wenns doch eigentlich auch nen schraubstock täte?


[Beitrag von tbird am 17. Feb 2007, 18:11 bearbeitet]
gznw15
Inventar
#6 erstellt: 17. Feb 2007, 18:20
meinst Du wirklich, daß der Übergangswiderstand bei 35er oder 50er Kabel so stark ansteigt wenn man diese Variante wählt?
Ich denke eher, daß Profis diesen Weg wählen, weil es professineller aussieht. Man muß ja auch beachten wie der Strom weitergeht, also eine ANL-Sicherung hat einen recht geringen Leitungsquerschnitt und in der Endstufe sind auch keine 50er Kabel in der Platine. Das heißt zwar nciht, daß man ruhig schlampen darf, aber daß der Übergangswiderstand im Vergleich meßbar ist, das bezweifle ich sehr!
tbird
Stammgast
#7 erstellt: 17. Feb 2007, 18:26
ich HABE es gemessen und komme bei der "einfachen" quetsch-methode ("es hält") auf einen Übergangswiderstand von ca. 1 bis 5mOhm, je nachdem wie gut die verbindung ist.

bei der variante kaltverschwissen mit press-crimpzange komme ich auf werte, die um den faktor 10 darunter liegen.

was heisst das nun?

nehmen wir 2mOhm mal an bei der verbingung und lassen 50A drüber fliessen. dann fällt NUR AN DIESER STELLE eine Spannung von 100mV ab. okay, nicht viel, aber immer etwas, was sich vermeiden lässt.
Nicht zu vergessen ist auch die leistung, die dann bei 50A an dieser stelle umgesetzt wird. sie beträgt 5W, was durchaus zu einer erhitzung und darüberhinaus auf lange sicht zu korrosion führen kann, was widerum den übergangswiderstand erhöht.

DARUM benutzen die profis die zangen. weil sie WISSEN, auf was es ankommt...
h4nfi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Feb 2007, 18:34
hm

gut möglich, dass es dann weniger wiederstand gibt. hatte allerdings bisher noch keine probleme damit.

unter anderem habe ich auch massive kabelschuhe verwendet, für die anschlüsse kabel an der 2.batterie.
andernendhülse drauf und fein festgeschraubt. ist das dann auch so ein mist wie die schraubstockmethode ??

mfg
tbird
Stammgast
#9 erstellt: 17. Feb 2007, 18:50
an sich schon, weil du hier durch die schraubverbindung viel potential der batterie (was stromlieferfähigkeit angeht) verschenkst.

am besten ist wie gesagt immer noch, massive kabelschuhe, die verpresst sind mit dem kabel, mit ner dicken schraube und polfett an die batterie schrauben.

man kann nicht alle übergangswiderstände eliminieren. aber man sollte es da tun, wo´s wirklich machbar ist.
gznw15
Inventar
#10 erstellt: 17. Feb 2007, 18:52
hmm, also ein 50er Kabelschuh hat doch so ca. 350 quadratmillimeter Kontaktfläche, oder? Ist es wirklich so schlimm wenn da Lötzinn im Spiel ist? Außerdem denke ich, daß die Kontaktfläche mit Lötzinn auch leicht vergrößert wird. UNd wie sieht es mit Korrosion aus?
Also die 0,1V finde ich wirklich nicht schlimm! Wie sieht es denn im Gesamten Stromkreis aus? Da fällt das doch nicht ins Gewicht, also ich meine Polklemme (Blei-Gold-Kupfer), die Verbindung Polklemme-Kabel, die Verbindung in den ANL-Sicherungshalter, 2x der Übergang ANL-Sicherung/Sicherungshalter , die ANL-Sicherung selbst, dann 5m 50er Kabel, dann noch 2-3x die besagte Quetschverbindung, die Verbindung zur der Endstufe, aus der Endstufe hinaus an den Massepunkt und dann nochma der Massepunkt über 50er Kabel in die Polklemme (Masse)..
Macht es da wirklich einen so großen UNterschied, ob Lötzinn in der Quetschverbindung ist?? Also sicherlich sollte man sehr geringe Spannungsverluste haben, aber ob man sich nun an diesem punkt so daruf versteifen sollte? Außerdem, wie soll man denn diese dünnen Bleche von den Kabelschuhen so extrem zusammenpressen, daß da eine 100%ige Verbindung entsteht wie es bei den großen Kabelschuhen bei Hochstrom-Verkabelung entsteht??
bulli13
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Feb 2007, 20:19
Ich benutze eine Cripzange die ich mir für 40 € bei ebay ersteigert habe und bin total glücklich mit dem guten Stück, diese Verbindungen bekommt mann nie wieder auseinander.

Dann noch ein paar Rohrkabelschuhe dazu und schon kanns losgehen. Von den geschlitzten dingern halte ich nicht viel.

Gruß Stefan
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