4x50 Watt - Berechnung der Amperestd.

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Riker001
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Apr 2012, 22:19
Hallo,

ich habe eine Mini-Verstärker (4 Kanal) für eine kleine Outdoor Musikbox.

Da ich mich nun für einen Akku entscheiden muss, möchte ich den Stromverbrauch des Verstärkers wissen.

Bei der Berechnung durch Watt / Volt = Ampere müsste ich aber wissen ob ich 4x50 Watt, egal ob einer oder mehrere Lautsprecher, rechnen muss, oder nur 2x oder 3x 50 Watt, wenn ich nur 2 oder 3 Leutsprecher dran hänge.

Weiß das jemand ?


Viele Grüße
zuckerbaecker
Inventar
#2 erstellt: 25. Apr 2012, 03:42
Als erstes sollte man mal wissen um welchen Verstärker es sich handelt.
Denn bei solch einem Gerät ist der Wirkungsgrad zu beachten,
DAS was Du vorne an Energie reinsteckst,
kommt meist nur zu 60% hinten wieder raus.

Der Stromverbrauch ist übrigens stufenlos regelbar.
Du hast ihn quasi selbst in der Hand.
Er ist NICHT abhängig vom Lautsprecher,
sondern von Deinen individuellen Pegelwünschen.

Wenn Du wenig Strom zur Verfügung hast,
schaue nach einer Digitalendstufe und einem Lautsprecher mit hohem Kennschalldruck.


http://orbid-sound.de/index.php?id=praxis
http://orbid-sound.de/index.php?id=praxis&hifiid=seite02
Riker001
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 25. Apr 2012, 13:41
Der Wirkungsgrad interessiert mich nicht, da ich nicht wissen möchte wie viel hinten raus kommt.

4x50 Watt hat der Verstärker maximal, wieviel davon in Wärme, Kinetik
oder sonstwas verloren geht ist mir erstmal wurscht.

Ich muss nur wissen ob die 200 Watt immer relevant für den Stromverbrauch sind oder ob das abhängig ist wieviel Kanäle ich nutze. 1 Kanal --> 50 Watt; 2 Kanäle -->100 Watt;...; 4 Kanäle --> 200 Watt.
zuckerbaecker
Inventar
#4 erstellt: 25. Apr 2012, 14:20

4x50 Watt hat der Verstärker maximal


Diese "Maximale Musikleistung" Angaben vergisst mal bitte ganz schnell wieder - das sind Werte aus der Märchenwelt,
die der Verstärker kurz vor abglühen leistet.




Wenn ich Dir hier was erzähle, musst schonmal vorher ein wenig Dein Gehirn einschalten.


Der Wirkungsgrad interessiert mich nicht


Sollte er aber, weil mit der Leistungsangabe des Herstellers wird ja nur die AUSGANGSLEISTUNG benannt,
zur Stromversorgung solltest Du aber auf die EINGANGSLEISTUNG achten.

DANACH richtet sich der Stromverbrauch.






Als erstes sollte man mal wissen um welchen Verstärker es sich handelt.
Riker001
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 28. Apr 2012, 22:02

Diese "Maximale Musikleistung" Angaben vergisst mal bitte ganz schnell wieder - das sind Werte aus der Märchenwelt,
die der Verstärker kurz vor abglühen leistet.


Das weiß ich, ich nehme Sie auch nur zur Berechnung der Akkukapazität, da ich sonst keine konkreten Angaben habe.


Sollte er aber, weil mit der Leistungsangabe des Herstellers wird ja nur die AUSGANGSLEISTUNG benannt,zur Stromversorgung solltest Du aber auf die EINGANGSLEISTUNG achten.
DANACH richtet sich der Stromverbrauch.


Ich denke meine Frage ist sehr einfach gestellt: 4x50 Watt nur wenn ich 4 Kanäle oder auch wenn wenn ich nur 1, 2 oder 3 Kanäle nutze. Alles andere interessiert mich nicht, ich muss die Berechnung nicht in einer E-Technik Bachelorarbei veröffentlichen.

Noch einfacher formuliert: Ist die "4" vor dem "x" beim Stromverbrauch abhängig von den genutzten Kanälen oder nicht ?


Modell:
Conrad


[Beitrag von Riker001 am 28. Apr 2012, 22:08 bearbeitet]
zuckerbaecker
Inventar
#6 erstellt: 28. Apr 2012, 23:03

Riker001 schrieb:



Das weiß ich, ich nehme Sie auch nur zur Berechnung der Akkukapazität,


Was bringt es, mit falschen Zahlen zu rechnen?


Die Musikleistung ist eine nicht genormte und in der Werbung für Audiogeräte wie Audioverstärker und Lautsprecher häufig verwendete Leistungsangabe in Watt. Die elektrische Leistung, welche an einen Lautsprecher abgegeben wird, bestimmt die Schallleistung.

Die Musikleistung und insbesondere die verwandte Angabe der PMPO, auch P.M.P.O. für englisch Peak Music Power Output, werden durch wenig seriöse Messmethoden oder gar beliebige Berechnungsmethoden bestimmt, um in Datenblättern oder Kundendokumentationen möglichst hohe scheinbare Leistungswerte angeben zu können.


Der Link funzt nicht.
XTJ7
Stammgast
#7 erstellt: 28. Apr 2012, 23:13
Also, ganz vereinfacht ausgedrückt: Wenn du an dem Ding 4 Kanäle hast und nur zwei nutzt, verbrauchst du natürlich auch näherungsweise nur halb so viel Strom.

Näherungsweise, weil der begrenzende Faktor meist das Netzteil da drin ist. Hinzu kommt, dass deine Musikleistung ohnehin ein übertriebener Wert ist. Und selbst wenn er das nicht ist, müsstest du schon ein Sinussignal anstatt von Musik an den Eingang legen, damit diese Leistung überhaupt gezogen wird. Der reale Wert liegt oft deutlich darunter.
Deine zugrundeliegenden Zahlen sind also nicht nur "leicht" falsch, sondern um Größenordnungen falsch. Die Berechnung kannst du dir also sparen
Riker001
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 29. Apr 2012, 14:10

Also, ganz vereinfacht ausgedrückt: Wenn du an dem Ding 4 Kanäle hast und nur zwei nutzt, verbrauchst du natürlich auch näherungsweise nur halb so viel Strom.


Vielen Dank, genau darum gings.




Hier nochmal der Link:
Conrad
Falls er wieder nicht geht: Es handelt sich um die Mini-Endstufe "Basetech 4-Kanal AP-4012"
Herstellerangabe Musikleistung: 4x50 W
RMS: 4x11,5 W

Edit: Ok er geht wieder nicht, schade. Auf der Conrad Seite lässt sich der Verstärker aber sehr einfach finden.

Dass man auf die max. Herstellerangabe pfeiffen kann und die reelle Leistung deutlich darunter liegt, weiß ich. Allerdings impliziert das, dass wenn ich mit dieser utopischen Leistung rechne, meine Batteriekapazität für meinen gewünschten Zeitraum wohl kaum zu niedrig angesetzt ist, sondern eher höher. Diese Reserve ist im mobilen Bereich durchaus erwünscht.
So hab ich mir das gedacht und deshalb auch die Herstellerangabe genommen.


[Beitrag von Riker001 am 29. Apr 2012, 14:13 bearbeitet]
Kalle_1980
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2012, 14:18
was für ne milchmädchenrechnung^^

die stromaufnahme ist wohl eher doppelt so hoch, wie der strom der durch die ausgangsleistung und spannung berechnet wird. aber der wirkungsgrad ist ja scheinbar hier egal

naja, was solls.

XTJ7
Stammgast
#10 erstellt: 29. Apr 2012, 15:21
Ja, aber glücklicherweise kommt er ja wieder näherungsweise hin. Da spielt ihm in die Karten, dass die RMS Leistung deutlich niedriger ist und er somit selbst bei einem Sinus Signal und nur 25% Wirkungsgrad noch immer effektiv weniger Strom verbraucht, als wenn er 1:1 von der Herstellerangabe ausgeht.

Als kleiner Hinweis: wenn du das Gerät schon hast, ist vielleicht ein Netzteil dabei (kenne es leider nicht). Auf dem Netzteil steht dann z.B. 12V 2A, d.h. das Netzteil liefert maximal 24 Watt - und mehr kann dann deine Endstufe auch nicht verbrauchen
Riker001
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 09. Mai 2012, 10:18
Jo aber weil leider kein sichtbares Netzteil vorhanden ist, hab ich die Angaben der Stromaufnahme nicht.

Und aufgrund der Differenz zur RMS Leistung bin ich davon ausgegangen dass 200 W (4x50 W), als einziger konkreter Wert den ich hab, wohl tatsächlich zur Berechnung genügen. Es war ja nur die Frage, ob die Anzahl der genutzten Kanäle berücksichtigt werden muss.

Ich wollte nur einen groben Überblick, weil ich überhaupt keine Ahnung hatte welche Akku-Kapazität notwendig ist.


[Beitrag von Riker001 am 09. Mai 2012, 10:26 bearbeitet]
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