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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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Yamahaphilist
Stammgast
#2457 erstellt: 30. Mrz 2026, 12:34
Ich hatte ja kürzlich mal kurz Herzfrequenzaussetzer, als ich einen Artikel gelesen hatte, dass man schon so in etwa 10K anlegen solle, um vernünftig Musik hören zu können. (Heute 10K € sind inflationsbereinigt damals in der guten alten Zeit im letzten Jahrtausend wohl mal nur etwa 7K DM gewesen!!!)
Nun stolpere ich über den entsprechenden 1K € Artikel und frage mich, ob da noch ein Äquivalent zu umgerechnet wohl etwa 700 DM besteht? Hat es damals schon aktive Systeme gegeben? Oder, wenn man sich die NAD Kombi heute ansieht, damals den 3020 mit günstigen LS und wohl sogar besserem Dreher hätte es für kaum mehr als 1K DM gegeben.
Mein Fazit: mit 1K Euro kommt man heute kaum weiter als damals mit 1K DM, obwohl die Relation wohl nur bei 700 DM wären.

https://hifi.de/best...wir-empfehlen-196288


[Beitrag von Yamahaphilist am 30. Mrz 2026, 12:44 bearbeitet]
skorpi1211
Stammgast
#2458 erstellt: 30. Mrz 2026, 12:49

Mein Fazit: mit 1K Euro kommt man heute kaum weiter als damals mit 1K DM.


Wenn du den Plattenspieler weg lassen kannst, und alles Digital kommt,
dann bekommst du eine deutlich bessere Qualität als früher mit 1K DM

Der Dreher kostet hat Geld weil es Trendy ist.
Elektronik ist über die Jahre deutlich besser und günstiger geworden.

Meine Meinung.

Skorpi1211
8erberg
Inventar
#2459 erstellt: 30. Mrz 2026, 16:33
Hallo,

aktive Lautsprecher gibt es schon relativ lange, Philips hatte schon in den 70er Jahren wirklich gute Systeme, Grundig folgte - im Profibereich gab es damals auch schon aktive Monitore, als Edelhersteller kam erst Backes & Müller und dann weitere.

Wenn jemand erzählt es "gäbe neues": gäääähn - bis auf das zum Teil unterirdisch grottige Gefasel irgendwelcher Highend-Heinis entsetzlich wenig - von den steigenden Preise für Nulpe abgesehen.

Wirklich Innovation gäb es nur wenn die Evolution einen Sprung beim menschlichen Gehör machen würde... was weniger zu erwarten ist.

Peter
rat666
Inventar
#2460 erstellt: 30. Mrz 2026, 17:21
Naja, ein bissl was hat sich in der Zeit schon verändert, z.B. Class D Endstufen und Einmesssysteme.

Anonsten sind allerdings die meisten Innovationen eher hergeredet.


[Beitrag von rat666 am 30. Mrz 2026, 17:21 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#2461 erstellt: 30. Mrz 2026, 17:36

rat666 (Beitrag #2460) schrieb:
Class D Endstufen und Einmesssysteme.

Die Meinungen sind geteilt, ob so etwas noch als echtes Hifi zu werten ist.

BB
Peppermint-PaTTy
Inventar
#2462 erstellt: 30. Mrz 2026, 18:26
Was ist „echtes HiFi“ und warum sollte es das nicht sein?
Weil es eine neue Entwicklung ist, die einigen quasi „automatisch“ nicht geheuer ist?
8erberg
Inventar
#2463 erstellt: 30. Mrz 2026, 19:14
Hallo,

Die klassische DIN 45500 legte nur Mindestanforderungen bei Geräten fest, nicht bei Räumlichkeiten.
Erkenne den Unterschied

Peter
Peppermint-PaTTy
Inventar
#2464 erstellt: 30. Mrz 2026, 19:50
Das ist klar. Aber das soll jetzt heißen, dass alles heutzutage über die Mindestanforderungen Hinausgehendes nicht mehr HiFi ist?
Nicht dass es mir irgendwie wichtig wäre, aber dann wurde HiFi schon früher verlassen, und nicht erst mit dem Teufelszeug Class D und Einmesssystemen, das DJ_Bummbumm zu seiner Bemerkung veranlasste.
rat666
Inventar
#2465 erstellt: 30. Mrz 2026, 23:44

Die Meinungen sind geteilt, ob so etwas noch als echtes Hifi zu werten ist


Das kommt auf deine Definition von HiFi an.

Per allgemeiner Definition ist es erstmal die möglichst naturgetreue Wiedergabe der Aufmnahme.

es ist nirgends definiert wie die Geräte und Schallwandler dafür auszusehen haben oder welche Technologie verbaut sein muss, es geht nur ums Ergebnis.

Also lässt sich Hifi im klassischen Sinn mit einer Class D Endstufe problemlos erreichen, während die bei manchen so beliebten single ended Röhrenverstärkerlein mit ihren heftigen harmonischen Verzerrungen und quasi nicht vorhandenen Dämpfungsfaktor davon weit entfernt sind.

Einmessysteme greifen dort ein wo passive Raumakustik aus verschiedensten Gründen nicht mehr realisierbar ist und verringert den Raumeinfluss deutlich, wodurch wir wieder der klassischen Definition von Hifi im Ergebnis ein ganzes Stück näher kommen.

Wer Einmessysteme als "Klangverbieger" bezeichnet hat die Wirkungsweise nicht verstanden. Der eigentliche "Klangverbieger" ist der Raum selbst. Das Einmessystem verbiegt das Musiksignal so, dass es durch die Verbiegung durch den Raum am Hörplatz möglichst gerade ankommt.

Echtes solides Hifi auf sehr hohem Niveau lässt sich mit 1000€ heute problemlos hinbekommen, z.B. mit einem guten digitalen Zuspieler mit eingebautem Kopfhörerverstärker und guten InEars oder Kopfhörern. Mit Lautsprechern und mehreren Quellen muss der Preisansatz allerdings etwas höher sein.
sohndesmars
Inventar
#2466 erstellt: 31. Mrz 2026, 06:15
Warum wird class D immer noch diskreditiert? Class D Verstärker stecken mittlerweile in fast allen Tonverstärkergeräten der UE, allein schon aus Effizienzgründen. In modernen Flach-TV, in Notebooks, in Eventlautsprechern, in Streamingsystemen mit eigenen Lautsprechern, in vielen modernen Receivern..... Ja, Neumann verwendet noch bei einigen Aktivmonitoren A/B-Verstärker, aber der Standard ist es längst nicht mehr bei den Profis. Und ja, viele AV-Receiver verwenden (wieder) verstärkt A/B-Verstärker und Linearnetzteile. Hauptgrund: sie machen diese Geräte groß und schwer. Denn das ist typischer HIFI-ristenstandpunkt: "nur was schwer ist kann was taugen"
.
Und da sind wir beim Wesendlichen: was ist HIFI heute? High Fidelity? Ehrlich? HIFI ist zum Mythos verkommen, mit dem sich Traditionalisten alter UE-Technik abgrenzen wollen. Tatsächlich ist das UE-Geschäft fast vollständig von Süd-Ostasien übernommen wurden. Einige europäische und US.-Hersteller wollen es so nicht einsehen.
Und die alten Geschichten vom "toten" Klang durch Digitalisierung wirken bei vielen noch immer, die Digitalisierung einfach nicht begreifen wollen.

Ist ja erstmal relativ egal, belogen, durch den Kakau und über den Tisch gezogen werden wir auch an vielen anderen Stellen. Und den Bären haben wir uns faktisch schon selbst aufgebunden. Solange das alte Pferd noch irgendwie zuckt, wollen es halt einige reiten. Soweit sollte die Erkenntnis in diesem Thread hoffentlich gereift sein.
skorpi1211
Stammgast
#2467 erstellt: 31. Mrz 2026, 06:58

Die Meinungen sind geteilt, ob so etwas noch als echtes Hifi zu werten ist.

BB


Deine Meinung, oder die Meinung andere???

Die DIN Norm ist so Einfach, wer diese nicht erfüllt, naja, sagen wir es mal so, der macht bewusst etwas falsch...

Ich kenne genug Leute die einen verquillten Freguenzgang lieben, oder eine Zeitrichtigkeit die sensationell schlecht ist.
Oder einen CD Player mit Röhrenausgangsstufe an einen Vorverstärker mit Röhren anbinden...
Und dies !!und nur DIES!! als echten Klang betiteln.
Das Feld Hifi ist echt groß und auch wohl eine Scheibe....
Die leben in Ihrer Welt, wo ich nicht gerne zu Besuch bin, weil es mir nichts mehr bringt. Genug Versuche habe ich unternommen...
Ändern oder nicht einmal, bewusst zuhören und reflektieren versuchen Sie erst gar nicht.

Ist mir meine kostbare Zeit zu schade..

Ich werde über die Feiertage endlich meine Trinnov CI richtig einbinden.
Und dann werden wir sehen was die Bits und Bytes so anstellen...
DJ_Bummbumm
Inventar
#2468 erstellt: 31. Mrz 2026, 08:38

skorpi1211 (Beitrag #2467) schrieb:

Die Meinungen sind geteilt, ob so etwas noch als echtes Hifi zu werten ist.

BB


Deine Meinung, oder die Meinung andere???

Wenn es meine persönliche Meinung wäre, hätte ich es auch so formuliert.

Ich betreibe selbst die neuen Geräte, wenn auch in unterdimensionaler Form.

BB
8erberg
Inventar
#2469 erstellt: 31. Mrz 2026, 08:43
Hallo

vor Jahren gab es in einem Nachbarforum eine "Highend-Bastelarbeit" die dort noch gefeiert wurde...

Tuning CD-Player

Jaja...

Peter
stoske
Inventar
#2470 erstellt: 31. Mrz 2026, 09:08
Grundgütiger.

Aber, nun ja, jeder darf so bekloppt sein wie er möchte.
Hüb'
Moderator
#2471 erstellt: 31. Mrz 2026, 11:59

8erberg (Beitrag #2469) schrieb:
vor Jahren gab es in einem Nachbarforum eine "Highend-Bastelarbeit" die dort noch gefeiert wurde...

Das sieht aber ganz schlimm nach Clockwork-Bullshit (gibt es die Bastelbude noch? - ich hoffe doch sehr das nicht...) im Endstadium aus...



[Beitrag von Hüb' am 31. Mrz 2026, 12:06 bearbeitet]
flexiJazzfan
Inventar
#2472 erstellt: 31. Mrz 2026, 12:24
https://ftbw.de/xp/clockwork.html
Ein kleiner Artikel zum Clockwerk Bastelpfusch. Wenn es um "Klang" geht werden alle (bürokratischen) Regeln gebrochen.

Gruß
Rainer
Sunlion
Inventar
#2473 erstellt: 31. Mrz 2026, 12:50
Hat der da Bananenscheiben reingeklebt?
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#2474 erstellt: 31. Mrz 2026, 13:10
Es handelt sich hier um sogenanntes Klangholz.
(Lat. Baumus-musikaliä)

Hier gilt es aber unbedingt die Art des Baumes, die Stärke, den Durchmesser und die Lagerungszeit der entsprechenden Klangholzscheiben zu beachten!
flexiJazzfan
Inventar
#2475 erstellt: 31. Mrz 2026, 13:20
Ich dachte schon es wären Gurkenscheiben, die (anfangs) für einen frischeren Klang sorgen sollen.

Gruß
Rainer
AusdemOff
Inventar
#2476 erstellt: 31. Mrz 2026, 13:57

sohndesmars (Beitrag #2466) schrieb:
Warum wird class D immer noch diskreditiert?

Ist eigentlich in diesem Thread off-topic, bedarf mM nach aber doch einer Antwort.

Class D wird nicht diskreditiert. Und die Geschichte mit dem groß und schwer spielt auch nur eine untergeordnete Rolle.

Class D ist in der Theorie relativ simpel. Das hatten sich die damaligen Pioniere auch gedacht. Nun hängen denen
halt die Fehler von damals noch nach.

Nichtsdestotrotz ist Class D, wenn es gegen hervorragende Class A/B-Verstärker geht, recht komplex. Der Entwicklungsaufwand
war und ist immer noch enorm. Ernstzunehmende Class D Verstärker bedienen sich meist gleich der fertigen Module von
Purify, Hypex oder ICEpower. Alle drei haben ihr für und wieder. Verwendet man deren fertigen Schaltungskonzepte oder gar
Module, so weiß der Entwickler um die Schwächen. In Subwoofern spielt das keine Rolle. Ebensowenig in von außen nicht
zugänglichen Verstärker/LS Kombinationen wie z.B. Soundbars oder TVs.

Kritisch wird es dann, wenn der Class D Verstärker nicht weiß welche "Last" auf ihn zukommt. Will man das in den Griff bekommen
wird es noch komplexer und teurer.

Wirtschaftliche Gründe treiben also die Entwickler und Hersteller dazu wieder zurück auf Class A/B in der UE zu gehen. Eben weil
die fertigen Module von Purify, Hypex und ICEpower eben immer noch nicht fertig entwickelt sind und darüber hinaus auch nicht
unbedingt preiswert.

In der Summe sind den Class D Verstärkern eigentlich nur zwei Vorteile geblieben:
- Effektivität (geringerer Stromverbrauch)
- geringeres Gewicht und geringere Bauform

Ironie: für Allerweltsanwendungen sind die Module eigentlich zu teuer. Für gehobene Ansprüche immer noch nicht fertig entwickelt.
Hüb'
Moderator
#2477 erstellt: 31. Mrz 2026, 14:53

Sunlion (Beitrag #2473) schrieb:
Hat der da Bananenscheiben reingeklebt? :?

Nein. Das ist was aus dem eigenen Hirnstamm. Wird eh nicht benötigt...
Radiowaves
Inventar
#2478 erstellt: 31. Mrz 2026, 16:37

8erberg (Beitrag #2469) schrieb:
vor Jahren gab es in einem Nachbarforum eine "Highend-Bastelarbeit" die dort noch gefeiert wurde...

Das ganze Elend inkl. Fußbodenfliese und fabelhaften NOS-Messwerten hier:

https://web.archive.....de/thread-9524.html
Blechdackel
Inventar
#2479 erstellt: 31. Mrz 2026, 17:21
Ich habe seit über zwei Jahren auch einen Marantz CD 40 in meiner Sammlung und das ganze geht über 10 Seiten.
Aber wenn ich in Beitrag 7 das Foto vom "Innenleben" sehe, dann wird klar was Bastelarbeit hier bedeutet, sieht ja wirr aus.
Erinnert an Lampizator, der auch so was ähnliches mit einem CD 40 anstellte.

https://www.lampizat...40%20lampizator.html

Eine CD-Spieler Rundreise, wie hier mit Kopfhörern, muss mir bei Gelegenheit durchlesen, was dabei klanglich raus kam.
Für solche Basteleien hätte ich gar keine Zeit(so ich sie überhaupt hinbekäme) und mein Elektronikservice würde den Kopf schütteln, der hat schon genug Arbeit mit richtigen Reparaturen und Servicearbeit.
DJ_Bummbumm
Inventar
#2480 erstellt: 31. Mrz 2026, 17:44

AusdemOff (Beitrag #2476) schrieb:

In der Summe sind den Class D Verstärkern eigentlich nur zwei Vorteile geblieben:
- Effektivität (geringerer Stromverbrauch)
- geringeres Gewicht und geringere Bauform

Aus Old-School-Hifi-Sicht sind das keine Vorteile, sondern Nachteile.

BB
Radiowaves
Inventar
#2481 erstellt: 31. Mrz 2026, 18:44

DJ_Bummbumm (Beitrag #2480) schrieb:

Aus Old-School-Hifi-Sicht sind das keine Vorteile, sondern Nachteile.

Ich dachte, bei HiFi geht es um hochwertige Audioqualität und nicht darum, sich die Bude mit großvolumigen Heizgeräten zuzustellen.
8erberg
Inventar
#2482 erstellt: 31. Mrz 2026, 19:38
Hallo

Ich hab auch noch nen klassischen Old-School-Verstärker, so richtig mit DIN Ein- und Ausgängen.

Alleine schon die Strichpunkt-Lautsprecherbuchsen würden jeden Highend-Freund Amok laufen lassen.

Peter
rat666
Inventar
#2483 erstellt: 31. Mrz 2026, 19:57

für Allerweltsanwendungen sind die Module eigentlich zu teuer


Wo sind die Module denn teuer? Wenn ich die Dinger google bekomme ich jede Menge für kleines Geld angezeigt, egal ob hypex oder Purifi.

Der Vorteil von Class D liegt auf der Hand, kleinere Netzteile, kleinere Kühlkörper, insgesamt deutlich weniger Material, Gewicht, Wärme und Stromverbrauch.

Im Blindtest wird keiner Class A, B und D unterscheiden können.
Sunlion
Inventar
#2484 erstellt: 31. Mrz 2026, 20:57

Hüb' (Beitrag #2477) schrieb:

Sunlion (Beitrag #2473) schrieb:
Hat der da Bananenscheiben reingeklebt? :?

Nein. Das ist was aus dem eigenen Hirnstamm. Wird eh nicht benötigt... :D

Coole Idee! Das mach ich auch. Bei mir ist eh gerade der Deckel offen, ich hol mal eben ein Messer aus der Küche ...
AusdemOff
Inventar
#2485 erstellt: 31. Mrz 2026, 22:01

rat666 (Beitrag #2483) schrieb:

für Allerweltsanwendungen sind die Module eigentlich zu teuer


Wo sind die Module denn teuer?

Du darfst nicht die Endkundenpreise sehen, sondern die Gestehungskosten. Diskret aufgebaute nicht Class D
sind bis auf den Faktor 5-10 preisgünstiger in der Herstellung. Provokant gesprochen: Class A baue ich dir für zweifuffzig.


Im Blindtest wird keiner Class A, B und D unterscheiden können.

Da wäre ich mir nicht ganz sicher. Ist aber müßig darüber zu spekulieren. Wie ich schon schrieb, Class D hat seine Berechtigung.
Aber eben nicht immer und überall.

Kleiner Nachtrag:

Der Vorteil von Class D liegt auf der Hand, kleinere Netzteile, kleinere Kühlkörper, insgesamt deutlich weniger Material, Gewicht, Wärme und Stromverbrauch.

Ist das alles? Nichts davon interessiert einen Highender. Messnerds genausowenig. Das sind eher "grüne" Argumente, die zwar
bei der einen oder anderen Zielgruppe durchaus Gewicht haben, aber eben nicht überall.
dialektik
Inventar
#2486 erstellt: 31. Mrz 2026, 22:03

rat666 (Beitrag #2483) schrieb:

Im Blindtest wird keiner Class A, B und D unterscheiden können.


genau auch bei mir mir mit offenen Augen.


8erberg (Beitrag #2482) schrieb:

Alleine schon die Strichpunkt-Lautsprecherbuchsen


Weder Art des Verstärkers noch Art des Anschlusses der LS, ich komme auch noch aus der DIN-Zeit, gefolgt von den Klemmanschlüssen für max 1,5mm. Der Kabelwahn kam dann in den 80ern und dazu gehört auch der Querschnitt


[Beitrag von dialektik am 31. Mrz 2026, 22:09 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#2487 erstellt: 31. Mrz 2026, 22:24

dialektik (Beitrag #2486) schrieb:

rat666 (Beitrag #2483) schrieb:

Im Blindtest wird keiner Class A, B und D unterscheiden können.

...

8erberg (Beitrag #2482) schrieb:

Alleine schon die Strichpunkt-Lautsprecherbuchsen


Weder Art des Verstärkers noch Art des Anschlusses der LS, ... DIN-Zeit, gefolgt von den Klemmanschlüssen für max 1,5mm. Der Kabelwahn kam ... dazu gehört auch der Querschnitt :L

Seit ca. 24 Jahren mit Aktivlautsprechern habe ich alle diese Sorgen nicht (mehr) ... Passivlautsprecher sind wohl auch für ein Publikum, das sich darin suhlt, wenn es sich permanent Sorgen um irgendwelche Details machen will. Ich spendiere dann mal ein Sorgenpüppchen

Gruss, Werner B.
AusdemOff
Inventar
#2488 erstellt: 31. Mrz 2026, 23:16
Ja, Werner, die Aktiv-LS habe ich oben in der Aufzählung vergessen. Hier kann man getrost Class D einsetzen.
Aber nicht überall :).

Quadral hatte einmal eine sehr schöne aktive Serie die sogar auf Höhe einer Titan/Vulkan/Montan mitspielen konnten.
Wenn die nicht sogar besser waren. Aber: Im Hochtonbereich setzte man in den 3-Wege-Boxen immer noch einen Class A
ein, obwohl ein DSP samt DIRAC mit an Board war. Hatte vielleicht so seine Gründe.
flexiJazzfan
Inventar
#2489 erstellt: 31. Mrz 2026, 23:42
Vielleicht sind es auch diese Art von Diskussionen, die im Hifi Bereich schief laufen.

Gruß
Rainer
dialektik
Inventar
#2490 erstellt: 01. Apr 2026, 00:35
Scheinbar
sohndesmars
Inventar
#2491 erstellt: 01. Apr 2026, 06:07
Nicht scheinbar, ANSCHEINEND!

Das Problem in der HIFI (nicht nur da), es echauffieren sich die am stärksten laut und öffentlich, die nicht bereit sind sich mit den wichtigsten Fakten und Skills zu "bewaffnen". Dunning/Kruger ist noch heftiger anzutreffen als z.B. im Geschäftsbereich Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Und leider sind einige der intellektuell gut Ausgestatteten so in die Themen involviert, dass sie massive geschäftliche Interessen vertreten, die geradezu von der "Dummheit" der Konsumenten abhängig sind. "Halt du sie arm, ich halte sie dumm!" war lange eine wichtige Arbeitsteilung zum Machterhalt. Kommt gleich nach "divide et impera".

Habe ich ein Problem damit? Wenn nicht, gäbe es diesen Thread nicht. Soll aber nur zum Nachdenken anregen, bewirkt letztendlich sowieso nichts, gell?
8erberg
Inventar
#2492 erstellt: 01. Apr 2026, 07:33

AusdemOff (Beitrag #2488) schrieb:
Ja, Werner, die Aktiv-LS habe ich oben in der Aufzählung vergessen. Hier kann man getrost Class D einsetzen.
Aber nicht überall :).

Quadral hatte einmal eine sehr schöne aktive Serie die sogar auf Höhe einer Titan/Vulkan/Montan mitspielen konnten.
Wenn die nicht sogar besser waren. Aber: Im Hochtonbereich setzte man in den 3-Wege-Boxen immer noch einen Class A
ein, obwohl ein DSP samt DIRAC mit an Board war. Hatte vielleicht so seine Gründe.


Denke eher AB-Verstärker. Waren die das mit Magnetostaten-Hochtöner? Würde die Wahl erklären.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 01. Apr 2026, 10:40 bearbeitet]
rat666
Inventar
#2493 erstellt: 01. Apr 2026, 09:56

Du darfst nicht die Endkundenpreise sehen, sondern die Gestehungskosten. Diskret aufgebaute nicht Class D
sind bis auf den Faktor 5-10 preisgünstiger in der Herstellung. Provokant gesprochen: Class A baue ich dir für zweifuffzig.


Wenn ich meine Class A/B Kisten aufschrauben sehe ich dort vor Allem massive Ringkerntrafos, fette Elkos, jede Menge Transen und zwei massive Kühlkörperblöcke. Das sind alles Teile (vor allem die Trafos und die großen Elkos) die echt teuer sind und das Ganze mit 70kg Gewicht für 2x250W.
Alleine meine 4 großen Elkos kosten mich als Endkunde mehr als ein Hypex oder Purifi Modul.
Da fällt es mir schwer zu glauben, dass ne Class D Endstufe mit gleicher Leistung teurer in der Herstellung sein soll.



Seit ca. 24 Jahren mit Aktivlautsprechern habe ich alle diese Sorgen nicht (mehr) ...


Hab ich an meiner Hauptanlage auch und möchte nichts mehr anderes haben. Objektiv spricht absolut nichts für Passivlautsprecher.
Sunlion
Inventar
#2494 erstellt: 01. Apr 2026, 10:17

sohndesmars (Beitrag #2491) schrieb:
Nicht scheinbar, ANSCHEINEND!


Anscheinend kennt er den Unterschied nicht. Scheinbar ein klassischer Fall.
Nee, wadde ma … dit stümpt ja ooch nicht, wa?
Vielleicht so:?
Scheinbar korrekt. Anscheinend nicht.


[Beitrag von Sunlion am 01. Apr 2026, 10:20 bearbeitet]
flexiJazzfan
Inventar
#2495 erstellt: 01. Apr 2026, 10:17
Ich nenne bei Aktivlautsprechern das Thema Fehlersuche, Wartung und Reparatur - insbesondere wenn sie schwerer als 25 Kg sind.

Gruß
Rainer
Werner_B.
Inventar
#2496 erstellt: 01. Apr 2026, 10:53

Werner_B. (Beitrag #2487) schrieb:
Seit ca. 24 Jahren mit Aktivlautsprechern habe ich alle diese Sorgen nicht (mehr) ...

Und noch eins dazu: Tri(!)-Amping und Tri(!)-Wiring sind schon serienmässig eingebaut ... Entirely hazzle-free, wie der Angelsachse wohl formulieren würde ... Man kann sich halt keine Sorgen mehr drum machen ...


flexiJazzfan (Beitrag #2495) schrieb:
Ich nenne bei Aktivlautsprechern das Thema Fehlersuche, Wartung und Reparatur - insbesondere wenn sie schwerer als 25 Kg sind.

Das halte ich für ein Scheinargument: zum einen gibt es auch beliebig viele Passiv-LS in dieser Gewichtsklasse. Und gerade die "schwer-ist-besser"-Fraktion steht doch auf 20+kg-Endstufen, oder? Darin sehe ich letztlich keinen massgeblichen prinzipiellen Unterschied bezüglich Wartungsproblematik zwischen den Architekturprinzipien.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 01. Apr 2026, 11:01 bearbeitet]
rat666
Inventar
#2497 erstellt: 01. Apr 2026, 11:18

Ich nenne bei Aktivlautsprechern das Thema Fehlersuche, Wartung und Reparatur - insbesondere wenn sie schwerer als 25 Kg sind.


Du musst bei deinen Kriterien bei Passivlautsprechern auch die Endstufen mit einbeziehen.
Der Vergleich lautet also Aktiv LS gegenüber passiv LS+Endstufen.

Wenn ich den Vergleich so aufstelle, dann sehe ich keinerlei Vor oder Nachteile bei deinen drei Kriterien.
Zaianagl
Inventar
#2498 erstellt: 01. Apr 2026, 11:26
Son Aktivmodul ist ja auch mal schnell ausgebaut und weggeschickt. Da muss nicht zwingen der ganze LS zur Verfügung gestellt werden.
Schon so gemacht...
flexiJazzfan
Inventar
#2499 erstellt: 01. Apr 2026, 11:55
Woher weißt Du an welchem Aktivmodul ein Fehler ist und ob der Fehler/Effekt nicht doch von einem LS Chassis herrührt?

Ich habe meine Endstufe in einer stabilen Einkaufstasche zum Hifi Laden zur Überprüfung getragen. Die Hochtöner meiner LS habe ich paarweise zum LS Hersteller geschickt, sie waren einfach auszubauen. Die B&M Lautsprecher, die ich vorher hatte, habe ich persönlich nach Saarbrücken gebracht - sie hatten Schäden an Elektronik und einem Chassis, wie dort festgestellt wurde.

Gruß
Rainer
skorpi1211
Stammgast
#2500 erstellt: 01. Apr 2026, 12:23

Woher weißt Du an welchem Aktivmodul ein Fehler ist und ob der Fehler/Effekt nicht doch von einem LS Chassis herrührt?


Hier wird doch wieder krampfhaft versucht, an seiner These fest zu halten.

Mit unserem jetzigen Wissenstand sind Passive Systeme mit einer Analogen Frequenzweiche, jedem Aktiven System mit Akrivweiche/ DSP so was von unterlegen. Deine Mär von AB Verstärkern ist schon lange nicht mehr tragbar. Ja, sie sind nett anzuschauen....
Aber das wollen diese Jünger nicht wahrhaben.
Sicher, du kannst auch mit einem Passiven System/Analogweiche sehr gut Musik hören. bestreitet hier auch niemand.
Aber, der Rest ist Humbug.
Und? Kommt jetzt wieder, Aber ich habe es gehört? Das sind Welten!! Du hast ja keine Ahnung!!

Doch, habe ich...
Zaianagl
Inventar
#2501 erstellt: 01. Apr 2026, 12:57

flexiJazzfan (Beitrag #2499) schrieb:
Woher weißt Du an welchem Aktivmodul ein Fehler ist und ob der Fehler/Effekt nicht doch von einem LS Chassis herrührt?


Sows lässt zB durch Quertausch und Ausschlussprinzip beurteilen. Wenn nicht eh schon durch Symptomatik klar.



Ich habe meine Endstufe in einer stabilen Einkaufstasche zum Hifi Laden zur Überprüfung getragen. Die Hochtöner meiner LS habe ich paarweise zum LS Hersteller geschickt, sie waren einfach auszubauen. Die B&M Lautsprecher, die ich vorher hatte, habe ich persönlich nach Saarbrücken gebracht - sie hatten Schäden an Elektronik und einem Chassis, wie dort festgestellt wurde.

Gruß
Rainer


Ich denk in dem Fall war das eine die Folge eines anderen, primären Defektes. Wäre im Falle Passiv LS dann wohl auch so gekommen, dann wäre die Endstufe auch hinüber gewesen...

Für mich ist die Reparatur/Defekt Thematik kein wirkliches Argument, als gebranntes Kind mag man das anders sehen.,..


[Beitrag von Zaianagl am 01. Apr 2026, 13:58 bearbeitet]
rat666
Inventar
#2502 erstellt: 01. Apr 2026, 13:19
Schlechte Erfahrungen prägen einen immer.

Dennoch ist es objekt betrachtet kein Argument mehr.

Auch klanglich gibt es keine Argumente, der LS Markt wird mit den aktiven heftig aufgerollt.

Nimm z.B. ne Palmer Orbit 11 (1600€/Paar) und einen Streamer mit regelbarer Digitalausgang (alternatv Analogausgang).

Vom Streamer direkt digital in die Aktivlautsprecher hast du für ca. 2k€ eine Anlage die viele "Highendanlagen" an die Wand spielt.

Wenn du statt nem Streamer einen MiniDSP SHD Studio (1100€) dranhängst hast du für ca 3800€ Komplettpreis (inkl. UMIK-1 Einmessmicro) eine Anlage mit Streamer (ist im SHD eingebaut) UND dirac live. Wieder digital in die Palmer hast du ne Anlage die in einem Raum bis 30qm 95% der klassischen "Highend Anlagen" an die Wand spielt (wenn es nicht unmenschlich laut werden muss).


[Beitrag von rat666 am 01. Apr 2026, 13:20 bearbeitet]
Frank1963
Ist häufiger hier
#2503 erstellt: 01. Apr 2026, 13:33
Zum thema Quadral und Aktief:
Was ist aus die Quadral Aurum Alpha, Gamma und Altan geworden?
War offenbar zu einem kurzen Leben bestimmt.


LG
Frank
raindancer
Inventar
#2504 erstellt: 01. Apr 2026, 15:23

rat666 (Beitrag #2502) schrieb:
Auch klanglich gibt es keine Argumente, der LS Markt wird mit den aktiven heftig aufgerollt.

Und das seit über 40J, denke an Canton CA 10/20.
8erberg
Inventar
#2505 erstellt: 01. Apr 2026, 15:40
Hallo,

ja, damals gab es schon verdammt gute Aktive z.B. von Grundig (!) aber die hatten das Maxsche Imageproblem und waren von innen ein "Freudenfest für jeden RFT" ...

Peter
flexiJazzfan
Inventar
#2506 erstellt: 01. Apr 2026, 17:15
Es geht hier doch viel allgemeiner um das Thema Modularität gegen All-In-One Geräte. Wir sollten alle Gerätschaften immer als Kompromiss mit einem bestimmten Eigenschaftsspektrum betrachten. Es gibt nicht das „ideale“ oder „optimale“ oder „weltbeste“ Gerät. Man wird daher auch bei klanglich hervorragenden Geräten auf den Energieverbrauch oder ein abschreckendes Design oder schlechte Reparierbarkeit hinweisen dürfen.

Man sieht exemplarisch wozu im PC Bereich eine tragbare benutzerfreundliche Lösung führt: zum Smartphone. Gleichzeitig hat hier die hohe Integration von verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten dazu geführt, dass die Geräte als Ganzes veralten und zu Millionen technisch funktionsfähig aber trotzdem nicht benutzbar in der Schublade liegen.

Ähnliches kann man auch von den All-In-One Geräten im Audiobereich behaupten und zwar schon bei der Musiktruhe beginnend bis etwa zu einer kombinierten B&O Anlage. Bei einem „Alten“ Hifi Freak hat/hatte dagegen jede Funktion ein eigenes Gehäuse (und die ganze Wunderwelt der Kabel).

Gruß
Rainer
Yamahaphilist
Stammgast
#2507 erstellt: 01. Apr 2026, 17:16
Und wenn jetzt so ein aktives LS Paket noch eine Art dynamisches Dirac dabei hätte, welches sich in Echtzeit an sich verändernde Raumsituationen anpasst (Hörer bewegt sich im Raum, weitere Hörer kommen hinzu, Möbelstücke werden umgestellt, usw.), dann hätte man wohl ein tatsächlich perfektes System
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