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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?+A -A |
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| Autor |
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Kunibert63
Inventar |
#2306
erstellt: 11. Mrz 2026, 14:42
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10K habe ich bestimmt auch schon versenkt. Ne nee bin ich mir sicher. Kann schon sein, nach 40Jahren (1985 2-BR25 und RFT SR3990 war die Einstiegsdroge) HIFI-Zeugs zusammenstellen. Aber auf einen Haufen jetzt und sofort 10K...niemals. Vielleicht 3K wenn ich meine sowas brauchen zu müssen. Um dann festzustellen, dass die Hälfte auszugeben gereicht hätte .
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ardina
Inventar |
#2307
erstellt: 11. Mrz 2026, 14:54
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Ich finde diese Preisbetrachtung etwas merkwürdig. Hifi für zu Hause ist doch ein gutes Stück weit ein Live-Style Produkt und das kauft man doch nicht wie eine Waschmaschine, ich jedenfalls nicht. Da kann man schon mehr ausgeben für Optik, Haptik, etc. Allerdings bläst man bei Hifi.de in das gleiche Horn wie bei Peter L aus B. Die Anlage/Kette muss harmonisch abgestimmt werden und die Geräte passen angeblich nicht einfach zusammen und das kann natürlich nur der erfahrene und vertrauensvolle Hifi-Händler. |
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8erberg
Inventar |
#2308
erstellt: 11. Mrz 2026, 14:58
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Hallo Nahfeld geht auch Zuhause. Peter |
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ardina
Inventar |
#2309
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:02
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Das ist unbestritten Peter, aber dafür sind solche Teile nicht gedacht und werden in der Regel auch so nicht genutzt. |
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rat666
Inventar |
#2310
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:14
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Bei der 10k Betrachtung ging es ja vorrangig um den Klang. Klar kann man für Optik und Haptik deutlich mehr ausgeben nur Klangich wird sich nicht viel ändern. |
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puffreis
Inventar |
#2311
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:15
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So gesehen sind 99% aller je hergestellten Lautsprecher Nahfelder, weil die nicht angemessen bündeln können. @ wummew: Ja, es ist Spielzeug. Zeig mir einen einzigen Regallautsprecher, der nicht hohe zweistellige Klirrwerte im Bass hat. Selbst geklippeltes Zeugs. Ohne Sub und Hochpass-Filterung wird das nichts. Aber bei moderaten Pegeln reicht’s. |
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ardina
Inventar |
#2312
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:31
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Ja, man gaukelt dem Kunden vor er könne einen breiten Hörbereich bekommen, was natürlich so nicht stimmt. Würde man dem Kunden klar sagen, dass Stereo nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert und diese auch eingehalten werden müssen, wäre ja noch weniger Interesse beim Kunden. Da kann man sich doch direkt ein oder zwei BT-Lautsprecher irgendwo platzieren und hört damit einfach ein wenig Hintergrund-Musik. Würde man das mit solchen „Kinderboxen“ richtig machen, hätten die immer einen zuschaltbaren Hochpass, um sich mit ein paar Subwoofern zu vereinen. Dann könnte man die Teile wenigstens ein wenig verzerrungsfreier spielen lassen. Benutzt man einen modernen Verstärker, mit entsprechenden Funktionen, kann man das natürlich auch da einstellen. |
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ardina
Inventar |
#2313
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:36
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Ja, ich dachte das hätte ich zum Ausdruck gebracht, dass man den Klang deutlich günstiger haben kann. P.S. Respekt, wie du dich in einem anderen Thread der Diskussion über diese R2R-Wandlung hingiebst, da hätte ich schon längst die Gedult verloren. |
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rat666
Inventar |
#2314
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:42
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Ich wollte mich einfach mal mit dem Thema IEMs auseinandersetzen. Jetzt habe ich ungewollt ne Goldohrendiskussion an der Backe, das Thema klebt mir wohl wie ein alter Kaugummi am Schuh |
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wummew
Inventar |
#2315
erstellt: 11. Mrz 2026, 15:59
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Ich muss mich vermutlich erst an manche eurer Bezeichnungen für kompromissbehaftete Produktgruppen hier gewöhnen. |
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puffreis
Inventar |
#2316
erstellt: 11. Mrz 2026, 21:11
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Bei 3600€ für kleine Hupen sind die Erwartungen besonders hoch. Guckst du hier: Für nicht mal die Hälfte gibt's Sachen, die in allen Punkten besser sind. Revel Concerta 2 F36 ++ BLACK-DEAL-DAYS ++ white gloss Standlautsprecher Paar UVP 2698 € | Neu https://www.md-sound...andlautsprecher-Paar |
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wummew
Inventar |
#2317
erstellt: 12. Mrz 2026, 08:25
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Und? Ich verstehe den Hinweis gerade nicht. Es sind halt Standlautsprecher. Passen nicht auf die Kommode, schade. Kunde zieht enttäuscht von dannen. Dieses beispielhafte Angebot, das auf dieser Seite gezeigt wurde, scheint doch für Leute zu sein, die keine großen Standlautsprecher suchen. Dazu so ein kompaktes All-In-One-Teil und ein zierlicher Brettchen-Dreher. Keines der vorgestellten Teile würde ich mir zulegen, aber es passt doch zusammen. Ich denke, man muss nicht alles verteufeln, was dort draußen so präsentiert wird. Man könnte vielleicht auch nochmals wie bereits beiläufig geschehen erwähnen, dass hier eben auch bei dem anvisierten Preisbereich nicht direkt geschrieben steht, man sollte ein Drittel davon in die Verkabelung investieren. Es wird sogar darauf hingewiesen, dass Lautsprecher neben dem Raum den größten Klangeinfluss hätten, gefolgt von einem Hinweis betreffend Aktivlautsprecher. Es lohnt sich auch mal, die positiven Aspekte solcher Angebote hervorzuheben. ![]() Ich gebe zu, den Großteil des restlichen Textes habe ich auch nur überflogen. Aber falls ich mich für eine der gezeigten Anlagen entscheiden müsste, dann würde meine Wahl auf die zuletzt gezeigte, außer Konkurrenz laufende 70er Jahre Anlage fallen. Ich stehe auf die Optik. Sie würde zu meinen Lautsprechern passen. [Beitrag von wummew am 12. Mrz 2026, 08:26 bearbeitet] |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2318
erstellt: 12. Mrz 2026, 11:32
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Was nimmt man mit aus dem verlinkten HiFi.de Artikel? Neben der Botschaft, dass der Plattenspieler wieder in ist doch v.a. dass die Zahl 10K ausgesprochen wird, gerade in der heutigen Zeit, in der für viele Lebenshaltung, Arbeitsplätze, Renten, Urlaub an der Tankstelle, … im belastenden Vordergrund stehen, es aber eben auch die andere Seite der Medaille gibt, man schaltet den TV ein und sieht neben dem alltäglichen Irrsinn, dass allein ca 40T Deutsche aus Dubai und Co abgeholt werden mussten. Was machen die denn da anderes als Geld auszugeben, was also reichlich vorhanden ist. Es sei allen gegönnt. Aber das gerade in solchen Situationen sichtbare einseitig vorhandene Übermaß macht quasi die Preise kaputt für die andere Seite, weil Marktwirtschaft, so sozial sie auch sein mag, immer auslotet, was geht. In einigen Jahren wird in einem ähnlichen Artikel dann 15K oder 20K stehen…. |
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ardina
Inventar |
#2319
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:00
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Das ist eine weitverbreitete Krankheit hier im Forum, dass gerne Themen miteinander vermischt werden, oder gleich ganz aneinander vorbeigeredet wird. 1.Puffreis und ich z.B. sind der Meinung, dass man mit so einer 2-Wege Kompaktbox beim ernsthaften Musikhören nicht weit kommt. Möglichkeiten der Aufstellung interessieren dabei zunächst nicht. 2.Für dieses Paar Lautsprecher verlangt der Herstellen 3.600€. Selbst wenn man die gute Verarbeitung und das schicke Aussehen berücksichtigt ist der Preis viel zu hoch. Vielleicht 1.000€ bis 1.200€ könnte man als angemessen ansehen, aber das wars dann auch. Und wie schon unten von Yamahaphilist angesprochen, diese elende Preistreiberei ist höchst unschön. Angeschoben wird diese hauptsächlich von Kaufleuten, die sich für das absolut wichtigste in der Wirtschaft halten, aber eigentlich nur ihre Gier befriedigen. Alle drei Anlagen könnte man auch deutlich günstiger anbieten, aber das wäre ja nur für die Kunden, also die Geldgeber, interessant. Das man technisch auch andere, wohlmöglich bessere Wege gehen könnte, ist ein anderes Thema. |
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Hüb'
Moderator |
#2320
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:14
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Allerdings gibt es ähnliche Themen innerhalb von niedrigeren Preisklassen: Bis 5 TEUR bzw. bis 2 TEUR. |
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8erberg
Inventar |
#2321
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:16
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Natürlich, zu DM-Zeiten in den 90ern sagte man das man incl. Lautsprechern eine Anlage (damals CD-Player, Tuner, Tapedeck, Verstärker) für 2.500 bis 3000 DM kaufen könne. Könnte man bis auf Tapedeck auch noch heute (wenn man die Inflation rechnet dann mit 2000-3000 Euro) Es verschiebt sich nach "oben" weil das breite Mittelklasseangebot angeblich so dünn geworden wäre, komisch, was verkauft Denon, Yamaha & Co. denn überwiegend? Anscheinend schauen diverse Postillenschreiber beim Angebot immer nur "nach oben". Und dort wird es immer teurer, denn die kleinen Hersteller verkaufen wenig und auch die Läden die dieses im Programm haben müssen ihre Kosten irgendwie decken. Erkennen diese Schreiber denn "ihren Verstärker" im standardisierten Test? Peter |
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kölsche_jung
Moderator |
#2322
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:18
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naja, solange da Urlaub steht, kanns so schlimm nicht sein ... ansonsten 1: ja 10K sind Geld, aber überleg mal was "unsere" Jugendanlagen und das danach seinerzeit so gekostet haben ... Verstärker n Tausender, Dreher was weniger 500-1K, Cassette auch was weniger 500-1K, erster CDP was mehr ... ja alles in DM, aber wenn man da mal "das bischen Inflation" (und entsprechende Lohn- und Gehaltsteigerungen) mit einbezieht ... ansonsten 2: HiFi.de "botschaftet" genauso 5K und 2K... und auch wenn mich persönlich keiner der Artikel abholt, dass was da drin steht, wußte ich schon vor 20 Jahren, ich bin aber nicht alle und das Thema HiFi auch mal für jüngere (?) und unwissendere (?) Personen leicht verständlich (und dadurch natürlich auch etwas oberflächlich) ohne den unter_100K_ist_eh_Müll-Habitus eines PhonoPeters aufzubereiten, halte ich sogar für richtig gut.
oder in ein paar Wochen oder vielleicht sogar 50K ... und wenn dann immer noch keine Kabelgedönse darin erwähnt wird, mach ich ne Flasche Champagner auf |
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wummew
Inventar |
#2323
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:18
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Ich will ja diese Hifi Seite gar nicht in Schutz nehmen und bin eigentlich komplett bei euch, aber ich denke, ihr zieht euch da gerade unnötig an etwas hoch. Die haben doch ebenso einen Artikel gehabt mit Anlagen um 5.000 €. Und man könnte das auch mit Betrag X machen, das spielt doch überhaupt keine Rolle. Wenn es heisst, packe ein paar Artikel zusammen, die insgesamt ca. Summe X ergeben sollen, dann beginne ich doch nicht mit dem Argument, es ginge auch alles viel günstiger.Was ein Artikel am Markt kosten darf, da möchte ich mich nicht direkt dran beteiligen. Mir fällt aus beruflichen Gesprächen immer nur auf, das alles viel zu teuer sei, so lange nicht die eigene Leistung bewertet werden soll. |
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wummew
Inventar |
#2324
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:24
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Zusatz am Rande: Ich durfte kürzlich für eine Bekannte eine (neue!) HiFi-Anlage (ohne Plattenspieler) bis max. 300 € suchen. Da ist man schon nahe der Grenze zur Verzweiflung. [Beitrag von wummew am 12. Mrz 2026, 12:24 bearbeitet] |
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8erberg
Inventar |
#2325
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:25
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Hallo, um den Preis gehts im Grunde garnicht. Wenn jemand sagt er könne nur in einem exklusiven Sportwagen aus Maranello vernünftig von A nach B kommen würden viele Leute auch die Nase rümpfen... Peter |
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hifi_raptor
Inventar |
#2326
erstellt: 12. Mrz 2026, 12:31
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Morgähn Ganz ehrlich wo genau ist das Problem mit "hohen" Preisen? Ich kann's nicht nachvollziehen. Wenn mir etwas zu teuer ist werde ich doch in der Lage sein es nicht zu kaufen. Fertig! Wir reden über Luxusartikel, nicht über Brot. Wenn ein Hersteller "zu viel" verlangt, verkauft sich der Artikel nicht. Gerade bei LS ist das Angebot unüberschaubar. Also was soll's? Ich hatte auch mal Naim gekauft. Der HiFi-Wissende kann das nicht nachvollziehen, und spricht sofort eine Warnung aus. Und? Ich für mich habe eine bewusste Entscheidung für Naim getroffen, und natürlich in meinem Budgetrahmen. Eine Statement würde es nie werden. Wäre ich ein reicher Mensch würde ich schon eine kaufen. Der Verkäufer verlangt einen Preis von dem er glaubt einen geneigten Käufer zu finden. Ganz wichtig - man muss nicht, oder kann warten. Nix ist fix. Gruß |
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Radiowaves
Inventar |
#2327
erstellt: 12. Mrz 2026, 13:31
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Geld ist reichtlich vorhanden, nur sehr ungleich verteilt. Ich stamme aus Ostdeutschland, mein Elternhaus steht dort noch, in einer der gesellschaftlich finstersten Regionen des Landes (ich sage: gehört eigentlich nicht zum Geltungsbereich des Grundgesetzes). Auch dort hat man teils einen Wohlstand und Luxus, der eigentlich unfassbar ist. Mehrere Auslandsreisen pro Jahr, fette, maximal wenige Jahre alte Autos, die früher als "Staatskarossen" durchgegangen wären, für jedes volljähige Familienmitglied. Immer die allerneueste Heimtechnik (muss nicht unbedingt auf Audio bezogen sein, klassisches HiFi ist eher unwichtig, Multiroom-Sound, XXL-Fernseher der Premiumklasse und "Lifestyle"-IT-Ausstattung sowie Smarthome gehören aber dazu). Wohnungen / Häuser werden gefühlt im einstelligen Jahresrhythmus komplett renoviert mit Austausch fast der gesamten Inneneinrichtung. Küchenstudios, die "Traumküchen" um 50 - 100 kEUR anbieten, sind wirtschaftlich überlebensfähig, haben also Kundschaft. Ich fand mal dieses beeindruckende Beispiel aus Westsachsen, als ich für meine Mutter nur einen neuen Einbaukühlschrank suchte. In den Gärten lächeln einen auf Luftbildern die blauen Kreise oder Ovale der Pools für Kinder oder Enkel an und Dörfer wirken teils fast komplett wie ein Freiluftmuseum aufwendig saniert.Es gibt da eine sehr wohlhabende Schicht, soweit für mich erkennbar vor allem im Bereich Haus-/Grundbesitzer (also nicht die, die nur ihr eigenes kleines Haus besitzen, sondern die, denen gefühlt "die halbe Stadt" gehört) und bestimmte Bereiche der Handwerkerschaft, die über jedes mir erlebte Maß hinaus leben und genießen können - und die in einem Wohlstand leben, den sich etliche meiner in Westdeutschland lebenden und arbeitenden Freunde nicht leisten können - die sitzen teils nach Jahrzehnten Berufstätigkeit in kleinen Mietwohnungen. Mein Elternhaus war immer in einem intakten Zustand, und wenn da etwas nicht aus den letzten 10 Jahren stammte, war es dennoch sauber und benutzbar. Möbel sind teils knapp 70 Jahre alt (und genössen heute in hippen urbanen Umfeldern Kultstatus / brächten Höchstpreise). Vor einigen Jahren musste dringend eine Elektro-Grundsanierung vorgenommen werden, denn das war wirklich noch aus dem Bauzeitraum des Hauses vor über 90 Jahren. Damit verbunden war natürlich die Verwüstung aller Räume durch Schlitzarbeiten. Der uns über Freunde meiner Mutter vermittelte "Universalhandwerker" (er macht wirklich fast alles und das in exzellenter Qualität), der nach der Elektrosanierung die Räume wieder in Ordnung bringen sollte, störte sich an den geschüsselten Dielen (ich würde es nichtmal "Dielen" nennen, es sind eher schäbig dünne, unrepräsentative und mit ochsenblutroter Farbe gestrichene Holzbretter, die zeit des Hausbaus in den 1920er Jahren war dort "arme-Leute-Zeit") und an den allgemein in Raummitte leicht durchhängenden Fußböden. Sowas drin zu lassen wäre absolut unüblich. Das müsse alles raus und neu gemacht werden, das würde niemand heute akzeptieren, wenn man vermieten würde. Auch die Zimmerdecken - noch original verputzt auf dem Stroh-Draht-Geflecht als Putzträger - wären ein no-go, die müssten abgehangen werden, alles andere wäre Pfusch. Für meine Eltern und mich war das nie ein Thema. Auf den Böden im Wohnbereich liegt recht hochwertige Auslegware, wenn man barfuß gehen würde, könnte man die Schüsselung der Dielen fühlen - völlig egal, man trägt sowieso Hausschuhe. An den Decken wüssten wir gar nicht, was es zu beanstanden gäbe. Dieser Handwerker arbeitet auch für die Oberschicht, auch so Sachen wie "Familie macht 4 Wochen Reise durch die USA, er bekommt die Hausschlüssel und renoviert mit seinem Mitarbeiter derweil das ganze Haus". Da ist nur das Beste gut genug. Da muss alles höchste Präzision haben und es darf nur das Edelste verbaut werden. Auf der anderen Seite erleben Hausbesorger in der kommunalen Wohnungsverwaltung verwahrloste Wohnungen, die Zahl der vorgefundenen Messie-Wohnungen steigt laut Aussagen aus der Wohnungsbranche an, Menschen vegetrieren und sterben einsam und verarmt in völlig vergammelten Drecksbuden und in der Innenstadt sitzen die unteren 10 Prozent mit der Bierflasche hinter dem Einkaufszentrum. Als ich mich noch um das dortige TV-Kleinkabelnetz gekümmert habe, war ich teils in beinahe ärmlichen, aber sauberen Wohnungen (z.B. Familie mit 2 kleinen Kindern, Mann jung schwerbehindert), habe jedoch auch die pure Hölle erlebt (Kettenraucherfamilie aus Vater, Mutter und erwachsener Tochter, Sichtweite in der Wohnung gefühlt 2 Armlängen, blaue Rauchschwaden zogen durch die Räume). Die Spaltung könnte nicht größer sein - und wird sich doch immer weiter vergrößern. |
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8erberg
Inventar |
#2328
erstellt: 12. Mrz 2026, 13:52
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Jeder Mensch hat das Recht auf Verwahrlosung. Und damit ist gemeint das er sich gehen lassen kann wie er will. MEHR NICHT Wenn jemand Messie ist KANN er MUSS aber keine Hilfe annehmen und die armen Nachbarn können erst einschreiten wenn Ungeziefer über den Flur huscht, oder es gibt andere Zeichen für geistige Verwirrung über den dann Sachverständige zu urteilen haben. Und es sind nicht unbedingt immer ARME Leute die so verwahrlosen: in meinem Heimatkaff ging ein reicher Junggeselle so dem Ende zu: die Heizung tats nicht, aber ein Monteur kostet Geld, also wird keiner bestellt, Friseur, neue Klamotten: wozu, ist alles viel zu teuer. Er wollte (weil er sich mit seiner Familie zerstritten hat) alles an einen Fremden vererben, hat aber nie einen Notar aufgesucht, das hätte ja auch Geld gekostet. So starb er dann einsam in einer völlig versifften heruntergekommenen Wohnung und über das Vermögen freute sich die verhasste Familie, die alles in dem Fall erbte. Peter Tante Edith: ich muss das kurz richtigstellen damit das niemand in den falschen Hals bekommt [Beitrag von 8erberg am 12. Mrz 2026, 18:58 bearbeitet] |
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ardina
Inventar |
#2329
erstellt: 12. Mrz 2026, 14:13
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Peter, ich bin nicht ganz sicher, was du uns damit sagen willst. Arme und minderbemittelte Menschen sind prinzipiell selber an ihrem Schicksal schuld? Hätten sich lieber rechtzeitig eine Betätigung suchen sollen, wo man gut bescheißen und absahnen kann, möglichst in beide Richtungen, also Staat/Steuern und Kunden? Ja, die Gründe für Verarmung und Verwahrlosung sind vielfältig. Viele Menschen gehen da heute lieber den Weg des asozialen Egoismus, nicht selten Unternehmer im Vertriebsbereich, aber auch andere Sparten. Von den weniger als 1% der Weltbevölkerung, die mit ihren Schergen versuchen möglichst alles Kapital einzusammeln, rede ich jetzt noch nicht mal. [Beitrag von ardina am 12. Mrz 2026, 14:14 bearbeitet] |
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Hüb'
Moderator |
#2330
erstellt: 12. Mrz 2026, 15:26
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Zur Info: das Thema entwickelt sich in eine Richtung, die nicht mehr mit unseren NUB vereinbar ist.Ich bitte um Beachtung. Danke. [Beitrag von Hüb' am 12. Mrz 2026, 15:26 bearbeitet] |
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ardina
Inventar |
#2331
erstellt: 12. Mrz 2026, 15:58
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War klar Hüb, lässt sich bei solchen Diskussionen manchmal nicht vermeiden. |
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puffreis
Inventar |
#2332
erstellt: 12. Mrz 2026, 16:26
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Auch wenn Ardina & Co. schon darauf eingegangen sind, möchte ich noch was hinzufügen.
Wenn da stehen würde „Die schönste Anlage für 10000€“ hätte ich überhaupt kein Problem damit. Bei der besten Anlage verstehe ich das technisch bestmögliche. Das Wort Hifi assoziiere ich auch nicht mit irgendwelchen Techniken aus dem 19.Jahrhundert (oder Anfang 20 Jh.). Das zum Thema zierlicher Brettchen-Dreher. Sicherlich kann nicht jeder Standlautsprecher hinstellen. Selbst dann könnte man sich Folgendes mit Beryllium zulegen. https://www.md-sound...er-Klangtreue-StueckAuch ohne solch außergewöhnlichen und unnützen Materialien sind diese dem Canton einfach überlegen. Siehe Abstrahl-, Klirrverhalten, PIR etc. Und das für etwa die Hälfte! Auf noch billigere Neumann, JBL oder neuerdings Palmer gehe ich erst nicht ein.
Neu, gut und dann noch hübsch ist wirklich nicht machbar. Meinen Bekannten, die auch in diesem Preisbereich was haben wollten, habe ich nur Gebrauchtes empfohlen. Und das klappt prima. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2334
erstellt: 12. Mrz 2026, 18:21
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10K für an sich nur Standardgerümpel werden als das Normalste auf der Welt dargestellt. Da wird man doch mal zumindest mit einer Wimper zucken dürfen. Wenn man heutzutage für diese Summe mehr nicht mehr erwarten darf, dann scheint mir das sehr viel eingepreisste heiße Luft zu sein. Man mag sich gar nicht ausmalen, womit dann jede neue Gerätegeneration zukünftig zu Buche schlagen wird. |
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8erberg
Inventar |
#2335
erstellt: 12. Mrz 2026, 21:05
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Kurz und knackig, nur das. Freiheit heißt auch so leben zu können wie man will. Eine soziale Gesellschaft sollte aus sozial denkenden Menschen bestehen. Ich denke und hoffe das war genug um die Abweichung vom eigentlichen Thema beenden zu können. Peter |
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ardina
Inventar |
#2336
erstellt: 12. Mrz 2026, 22:36
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Danke für die Klarstellung Peter. Wie häufig sind wir nicht weit voneinander entfernt. Gruß, Andreas |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2337
erstellt: 13. Mrz 2026, 10:41
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Wenn sich die etablierten Firmen im Preisrange nach oben verabschieden, schafft das letztlich Platz im Lower Budget Range für neue Firmen, die niemand kennt oder vorher auf dem Schirm hatte und letztendlich kaum schlechter sind wie z.B. Eversolo, WiiM, usw. Manch ein Hersteller manövriert sich m.E. durch seine Preisgestaltung selbst ins nahende Aus. Auch ein vermeintlich edles Manufakturdasein muss sich am Ende des Tages rechnen. |
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hifi_raptor
Inventar |
#2338
erstellt: 13. Mrz 2026, 12:02
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Morgähn In den niedrigeren Preisregionen, und der mit den geringsten Margen kann ein traditioneller Händler, und auch manche Hersteller, gegen die Chinesischen Hersteller im "Gut und günstig" Markt, samt online Verkauf, nicht mithalten. Also sucht man sich als Hersteller / Händler eine Preisregion mit mehr Marge und Gerätschaften, die von China (noch) nicht beackert wird. Wie lange existieren Hersteller wie z.B. Räke schon? Laut Intelnet seit 1971. Gibt noch viele, viele andere Beispiele. Geiz ist geil, also wird gerne ein China Clon bekannter Marken versandkostenfrei in China bestellt. Die Löhne und Arbeitsbedingungen, samt massiver Staatssubventionen sorgen für entsprechende Preise. Dieses "haben wollen" von bekannten Marken für lau kann ich nachvollziehen, aber die Realität ist eine andere. Wenn alles gleich klingt kann man ja einen HiFi Berry kaufen. Aber über Firmen aus dem Luxussegment und ihre Preise herzufallen - muss doch alles billiger gehen - mutet schon merkwürdig an. Absolut niemand zwingt einen zum ahnungslosen Händler zum Kauf einer Stereoanlage für viel Geld. Im Jahr 2026 kann jeder China HiFi / Bluetooth Stereo bestellen, und sich daran erfreuen. Andere gehen zum Händler, und sind deshalb keine blöden, Marketing verblödeten Kaufschafe. Schönen Freitag den 13. |
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sohndesmars
Inventar |
#2339
erstellt: 13. Mrz 2026, 12:09
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Es kommt immer darauf an, welches Image man hat und zukünftig haben will. Nehmen wir zwei bisher noch erfolgreiche deutsche Firmen, und erfolgreich heißt mittlerweile in Deutschland "sie sind noch am Leben", Nubert und Teufel. Sie setzten schon frühzeitig auf das aktuelle Erfolgsmodell Onlinehandel und Selbstvermarktung. Nubert will mit eher traditioneller HIFI-Ware den Mittelpreismarkt bedienen. Teufel hat sich von der Selbstbastelbude über den Surroundspezialist zum Eventlautsprecherbauer für kleines Budget stetig weiterentwickelt. Und dabei den Kopfhörermarkt mit aufgemischt. Das Image, hochwertige, nachhaltige HIFI-Systeme anzubieten, ist längst perdu. Teufel ist moderne, kurzlebige Wegwerfware. Auch wenn der Versuch gestartet wird, davon weg zu kommen (Teufel Mynd). Nubert baut immer noch nebenbei passive Lautsprecher für die Ewigkeit, meine Nubert Nulines halten nun schon 15Jahre ohne Ermüdungserscheinungen. Bei den aktiven Systemen sieht es nicht ganz so rosig aus. Aber zumindest gibt es einen deutschen Support. Was haben beide gemeinsam, Teufel und Nubert? Sie umgehen den stationären HIFI-Handel. Allein das sollte Traditionalisten zum Denken geben. Und da sich Amazon und Co immer mehr etablieren, kommen nun auch immer mehr HIFI-Waren aus China die sich oft als ausgesprochen gute, preiswerte Alternativgeräte beweisen. Japan hat da schon auf vielen Gebieten kapituliert. Um wirtschaftlich zu bleiben lassen Japan und Südkorea längst ebenfalls verstärkt in China und Taiwan produzieren. [Beitrag von sohndesmars am 13. Mrz 2026, 12:12 bearbeitet] |
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8erberg
Inventar |
#2340
erstellt: 13. Mrz 2026, 12:18
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Hallo, inzwischen haben fast alle "Inverkehrbringer" (das Wort "Hersteller" krieg ich nicht mehr raus) einen Online-Shop. Das viele komplett den Handel umgehen hat doch mit dem "Ruf" des Hifi-Handels inzwischen zu tun. Zu viele unseriöse Aufdiepaukehauer treiben sich rum und verunsichern die Kundschaft mit abstrusesten Sprüchen. Es wäre einmal Zeit für die verbleibenen Seriösen mit einem eigenen Gütesiegel anzutreten - und zwar schnell sonst ist es ganz vorbei. Aber ich glaube kaum das das noch geschehen wird. Vergessen wir also den Handel... Peter |
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hifi_raptor
Inventar |
#2341
erstellt: 13. Mrz 2026, 12:44
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Morgen Na ja, also ein Händler / Hersteller hat genau welche Motivation? Genau - er möchte verkaufen! Und wie locke ich einen geneigten Käufer zum Kauf? Na bestimmt nicht mit einem Datenblatt voller toller Daten. Die kann er im Internet nachlesen. Also brauchst da noch was. Und wenn man als Händler / Hersteller merkt das es da Menschen gibt die viel Geld lassen wollen, dann unterstützte ich das als Händler. Da ist nichts verwerfliches drsn! Meine Arbeitskraft verkaufen ich auch so teuer als möglich. Niemand arbeitet umsonst. Man kann darüber nachdenken ob es noch Verkäufer / Makler braucht. Am Ende entscheidet der Markt. Muss sich nur fragen warum sich nicht alle Hersteller für den Direktvertrieb entscheiden. Aber auch da entstehen Kosten, die man als Hersteller auf den Preis aufschlägt. Schönen 13. noch |
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8erberg
Inventar |
#2342
erstellt: 13. Mrz 2026, 13:28
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Hallo, rechnen muss jeder ob er den einen oder anderen Weg des Vertriebs wählt, daher werden wohl auch Nubert wie Teufel auch über Ebay und Amazon verkaufen (trotz steigender Provisionen). Peter |
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kölsche_jung
Moderator |
#2343
erstellt: 13. Mrz 2026, 14:01
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ohgottohgottohgott ... mit "Gütesiegel" wird ja noch mehr beschissen (siehe Lebensmittel ... ) |
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8erberg
Inventar |
#2344
erstellt: 13. Mrz 2026, 14:18
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Hallo, nicht unbedingt. Es kommt darauf an WER das erstellt... Kleines Beispiel genau aus dem Lebensmittelbereich: wer bei DLG Auszeichnungen mogelt hat wirklich in die braune Masse getreten, da gibt es erst einmal einen Gütetermin (damit der der das macht genau versteht was ihm blüht) und wer nicht einlenkt bekommt die volle Breitseite. Ja, ich war bei so einem Gütetermin mal anwesend. Peter |
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skorpi1211
Stammgast |
#2345
erstellt: 13. Mrz 2026, 14:56
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Und beide produzieren Ihre meisten Produkte eben NICHT mehr in Deutschland. Teufel und auch Nubert mit den Marken von früher zu vergleichen, hinkt daher auch etwas... Teufel mit den Selbstbausätzen hatten noch sehr gute Chassis verbaut. Auch das Teufel THX Set hatte sehr gute Chassis verbaut. Das mal nur so am Rande. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2346
erstellt: 13. Mrz 2026, 15:55
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Direktverkauf spart Zwischenhändler und Vertriebskosten, in der Summe sicher 30-50%, was den eigenen Spielraum erweitert. Eine nicht zu verachtende Hausnummer. Was zwei Fragen aufwirft: Würde manch ein Teufel Lautsprecher, der jetzt superbillig ist und als Preis Leistungsriese gilt, auch noch in der Masse verkauft werden, wenn dieser mit Vertriebs- und Zwischenhandelskosten belastet wäre, somit quasi das doppelte kosten würde? Und zum anderen wird ja quasi bei Lautsprechertest gewissermaßen geschummelt, da LS mit und ohne Kostenaufschlag verglichen werden. Nubert für 5000 müßten demnach mit z.B. Canton, etc. für 10000 verglichen werden. [Beitrag von Yamahaphilist am 13. Mrz 2026, 16:05 bearbeitet] |
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wummew
Inventar |
#2347
erstellt: 13. Mrz 2026, 15:56
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Ich habe Teufel vor Jahren über deren günstige Mehrkanalsysteme, in meinem Fall Concept R und P, kennengelernt. Ich fand die kleinen Systeme damals sehr unterhaltsam. Daher habe ich kürzlich auch nochmals, quasi aus guter Erinnerung heraus, wieder bei Teufel ein System bestellt. Hört auf die Bezeichnung System 6, wenn ich mich richtig erinnere. Diese kompakten Lautsprecher gefallen mir gut, scheinen auch gut verarbeitet zu sein. Der Subwoofer allerdings macht zwar das, was er soll, passt aber optisch irgendwie nicht zum Rest. Gänzlich anders verarbeitet. Das kenne ich von früher anders. Wobei ich muss eigentlich schreiben, der macht vermutlich das, was er soll. Der hat nämlich einen Defekt, geht direkt zurück und wird ausgetauscht. Lobend erwähnen wollte ich an dieser Stelle aber eigentlich den Support von Teufel. Reaktion per Email sehr schnell, freundlich und hilfreich. Was passiert im Fall eines Problems, das ist für mich zum Beispiel sehr wichtig und habe ich von Herstellern "exklusiverer" Produkte schon anders erlebt. |
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Beaufighter
Inventar |
#2348
erstellt: 13. Mrz 2026, 16:32
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Moin, Teufel ist nix besser als alle anderen auch. In Leipzig im Teufel Laden wollte er die 160€ Lautsprecher mit 2*3 Meter Boxenkabel zu 50€ klangsteigernd verkaufen. Ich ließ mir das Kabel mal zeigen und sah im eigentlichen schnödes Baumarktkabel zu 1,5€ den Meter. Der Support bei Teufel ist dann anscheinend auch mal so und mal so. Ein Mitarbeiter von mir hatte mächtige Probleme mit dem Support. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2349
erstellt: 17. Mrz 2026, 11:02
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Kürzlich las ich folgendes über die Wirkung von Werbung: >Sind HiFi-Geräte technisch austauschbar, ist Werbung das primäre Instrument, um aus einem Commodity-Produkt ein begehrtes Markenprodukt zu machen.< >Da die Technik identisch ist, schafft Werbung "künstliche" Differenzierung durch Storytelling, Lifestyle-Verbindung und emotionale Botschaften.< >Werbung beeinflusst, wie wir ein Produkt erleben. Wenn Werbung hohe Qualität suggeriert, nehmen Konsumenten den Klang oft subjektiv besser wahr, auch wenn die Messwerte identisch sind.< … Daraus lässt sich folgern, dass in einem gesättigten Markt für die Sichtbarkeit einer Marke, die Werbung wichtiger ist als ein tatsächlicher qualitätsunterschied, damit die Marke im Moment der Kaufentscheidung präsent ist. Und, dass Werbung ein austauschbares Produkt in eine vertrauenswürdige Marke verwandelt. Starke Marken assoziieren Qualität, Status oder Zugehörigkeit, usw… was Kunden eben eher dazu bringt, ein Produkt trotz fehlender technischer Vorteile zu kaufen. Letztlich also, dass z.b. ein Naim im Körper eines Accuphase dann eben wie Accuphase klingt, etc. Das Äußere entscheidet über innere Merkmale. Ist das so? |
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kölsche_jung
Moderator |
#2350
erstellt: 17. Mrz 2026, 11:12
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Natürlich ist das so, aber dein Vergleich springt dennoch zu kurz. Die Reduzierung eines (jeden) Gerätes allein auf seinen (vermeintlichen) Hauptzweck, kann niemals ein realistisches (Gesamt-) Bild ergeben. ... oder meinst du ne Quarzuhr vom Feinkost Albrecht sei "besser" als ne mechanische Rolex? |
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8erberg
Inventar |
#2351
erstellt: 17. Mrz 2026, 11:41
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Hallo, von der grundsätzlichen Funktion her stellt sich nicht die Frage... da ist die Quarzuhr jedem Chronometer überlegen. Allein schon der von Rolex wenigstens nach Ablauf der 5-Jahres-Garantie empfohlene Service liegt preislich weit über den Wert einer Neuanschaffung einer Feinkost-Albrecht-Uhr (ca. 900 Euro, denke da bekommt man den gesamten "Vorrat" der Filliale) Nur will der Mensch ja ein wenig Luxus. Und das strahlt ein Denon- oder Yamaha-Verstärker der 4-500 Euro Klasse nunmal weniger aus... Peter |
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ardina
Inventar |
#2352
erstellt: 17. Mrz 2026, 11:46
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Sagen wir so, je nach Modell hat sie einen größeren Nutzen und man bleibt relativ entspannt, wenn sie eines Tages nicht mehr funktioniert. |
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ardina
Inventar |
#2353
erstellt: 17. Mrz 2026, 11:50
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Hast du schon mal einen Yamaha AS 3000 direkt neben einem Accuphase E4000 stehen gesehen? Ich glaube nicht, dass da unbedarfte Kunden einen qualitativen Unterschied sehen. Allerdings wäre der Preis für beide Geräte auch ähnlich. |
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flexiJazzfan
Inventar |
#2354
erstellt: 17. Mrz 2026, 12:02
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Es gibt einen (subjektiven) Anteil von Gefühl und Autosuggestion der die (objektive) Sinneswahrnehmung beeinflusst. Ein gewisser Prozentsatz dieses subjektiven Anteils mag in vielen Fällen vom Markenimage herrühren. Das Markenimage ist der Ersatz für das genaue technische Wissen um die Funktion des Geräts. Markenimage ist nicht durch Werbung zu „erzeugen“ sondern ist ein Vertrauensbeweis, der sich aus den verschiedensten Erfahrungen und Informationen speisen kann. Design, Markenimage, Testergebnisse, Forenbeiträge … haben also einen gewissen Anteil an unserer Einschätzung wie „gut“ ein Produkt ist. Die hier immer wieder behauptete großartige Wirkung der „Verpackung“ (alles im Accuphasegehäuse klingt wie Accuphase) wird jedoch durch andere Beiträge konterkariert, die kritisieren, dass moderne Musikgeräte trotz ihrer Kleinheit und „Schäbigkeit“ in Massen gekauft werden. Die Grundsatzdiskussionen und Vereinfachungen gehen an der kompromisshaften Realität jeder Audiowiedergabe vorbei. Immer wenn individuelle buchstäblich „maßgeschneiderte“ Lösungen gesucht werden , ist/wäre das eine Chance für den Einzelhandel – das muss nicht in Quacksalberei enden. Gruß Rainer |
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ardina
Inventar |
#2355
erstellt: 17. Mrz 2026, 12:23
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Das mit dem Luxus wird doch immer bizarrer, lächerlich und einfach nur noch dekadent. So ein Yamaha AS 3000 kostet ca. 6K €, der Accu E 4000 wohl nochmal 2K € mehr. Jetzt habe ich gerade gesehen, dass es einen Luxman CL 1000 Röhrenverstärker gibt (ist ja gerade in bei wohlhabenden Muggels) für sage und schreibe 26.000 €. Dagegen die Accuphase Clones aus China zwischen 500€ und 1.000€. Nein, das ist nicht das gleiche wie ein originaler Accuphase, aber wenn man nicht ganz in Klo greift, gibt es einen recht guten Verstärker. Ich möchte keine Werbung für diese chinesischen Produkte machen, würde sowas auch vermutlich nicht kaufen, aber die Kluft, die sich da auftut, ist beachtlich. Eine Rolex GMT-Master liegt wohl mittlerweile bei ca. 18.000 €. Das ist doch nur noch lächerlich und steht in keinem Verhältnis zur Ware. Selbst unter den mechanischen Uhren sticht eine Rolex nicht heraus. Da gibt es durchaus auch gleichwertiges und wer einfach nur eine gute und schöne mechanische Uhr haben will, könnte viel Geld sparen, oder einfach „sinnvoller“ einsetzen. [Beitrag von ardina am 17. Mrz 2026, 12:57 bearbeitet] |
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raindancer
Inventar |
#2356
erstellt: 17. Mrz 2026, 12:40
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Der Lux ist nur eine Vorstufe, da wird noch eine Endstufe benötigt. Aber wo ist das Problem? |
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8erberg
Inventar |
#2357
erstellt: 17. Mrz 2026, 12:54
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Hallo, in den 80ern war es einfacher. Die "Audio" schrieb irgendwann Anfang der 80 über den damals "besten Verstärker der Welt" aus dem Hause Technics das die Werte für Klirr und Intermodulationsverzerrungen Computer-Hochrechnungen sein da nicht messbar und damals die vernünftige Grenze erreicht wäre. Der Verstärker kostete damals die "unverschämte" Summe von 24.000 DM. Was hat sich seitdem im Verstärkerbau getan? Nun ja, damals gab es noch keine Highend-Kabellagen, keine "Stromaufbereitung" ... Also muss das damals wohl nur Schrott gewesen sein und die Computer konnten noch nicht mal bis 2 zählen... Müssen die alten Kämpen aus den 70er/80er Jahren doch das heutige Jungvolk beneiden über ihre Möglichkeiten... wie doof das die das nicht wissen wollen. Peter |
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