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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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Autor
Beitrag
53peterle
Inventar
#2106 erstellt: 07. Feb 2026, 17:39
Durch ewiges MP3 und Ohrsteckern hören kennen die meisten überhaupt nicht mehr den "echten " Klang eines Musikstücks.
Dazu kommt noch der klang der Soundbars dazu. Mein Arzt sagte mir das er viele junge Patienten mit schwerhörigkeit hat.
Yamahaphilist
Stammgast
#2107 erstellt: 07. Feb 2026, 17:54
Deswegen verkauft Teufel so gut an junge Leute
AusdemOff
Inventar
#2108 erstellt: 07. Feb 2026, 17:56
@rat666: Darf man Fragen welchen TV du nutzt?
8erberg
Inventar
#2109 erstellt: 07. Feb 2026, 19:10

53peterle (Beitrag #2106) schrieb:
Durch ewiges MP3 und Ohrsteckern hören kennen die meisten überhaupt nicht mehr den "echten " Klang eines Musikstücks.
Dazu kommt noch der klang der Soundbars dazu. Mein Arzt sagte mir das er viele junge Patienten mit schwerhörigkeit hat.


Das kommt von zu lautem Hören. Das gab es auch in den 70ern. Ein Kumpel brauchte als MP3 und Blauzahn nicht erfunden waren Hörgeräte weil er gerne über 100 dB(A) stundenlang hörte

Mann, Mann, Mann... Tut das weh?

Peter
rat666
Inventar
#2110 erstellt: 07. Feb 2026, 19:42

@rat666: Darf man Fragen welchen TV du nutzt?


Verschiedene.
Im Wohnzimmer hängt ein Sony, der ist Ok für Tagesschau und Co.
Ansonsten hängt noch ein alter FHD in der Werkstatt, der muss nur Day Bild vom Werkstatt PC und ab und zu vom Oszi wiedergeben.

Zum Zocken und Filme schauen nutze ich ein OLED von LG, den hab ich mit meinen Möglichkeiten kalibriert, war aber eigentlich nicht nötig, da er schon vorher gut gepasst hat.
Im Heimkino hängt ein kalibrierter Sony Beamer.
snickers
Stammgast
#2111 erstellt: 08. Feb 2026, 20:13

53peterle (Beitrag #2106) schrieb:
Durch ewiges MP3 und Ohrsteckern hören kennen die meisten überhaupt nicht mehr den "echten " Klang eines Musikstücks.
Dazu kommt noch der klang der Soundbars dazu. Mein Arzt sagte mir das er viele junge Patienten mit schwerhörigkeit hat.


Pöses MP3, pöses, pöses.
rat666
Inventar
#2112 erstellt: 08. Feb 2026, 20:20
Naja, MP3 klingt nicht pauschal schlecht und von schlechtem Klang wird man nicht taub.
B-Bear
Stammgast
#2113 erstellt: 08. Feb 2026, 20:52
MP3, eine Goldgrube für das Fraunhofer-Gesellschaft
Yamahaphilist
Stammgast
#2114 erstellt: 08. Feb 2026, 21:30
Mit zunehmendem Streaming und gleichzeitig abnehmenden Kosten für Speicherplatz dürften die Datenreduktionsverfahren wohl an Bedeutung verlieren.
dialektik
Inventar
#2115 erstellt: 08. Feb 2026, 22:17
Dafür wird der Hörer mit HD/UHD-Streaming und noch anderen Quatsch: MQA etc. verblödet
sohndesmars
Inventar
#2116 erstellt: 09. Feb 2026, 06:24

B-Bear (Beitrag #2113) schrieb:
MP3, eine Goldgrube für das Fraunhofer-Gesellschaft
:prost


Möcht ich mal bezweifeln. Die haben MP3 faktisch so freigegeben. Die Gewinne damit machten damals ganz andere.

Überhaupt ist das Thema MP3 höchst interessant. Schon mal Spannungsverläufe von Musik im Zeitbereich angesehen, z.B. mit Steinbergs Wavlab? Davon dann noch eine Fourieranalyse und ein direkter Vergleich zwischen komprimiertem (MP3) File und unkomprimierten (z.B. Wav) und das mit verschiedenen Abtastraten. Und dann mal die Differenz zwischen beiden betrachten. Oder einfach direkt mischen mit 180° Phasendrehung des einen zum Anderen. Bei exaktem Pegelanpassen (kann eine Regelautomatik am besten) hört man dann die Differenz zwischen komprimiert und unkomprimiert. Schon bei 128kbit bleibt kaum was über. Dieser kleine Rest wird unterschlagen durch MP3. Für diesen kleinen Rest, manche Graswachsenhörer vermuten da gaaanz wichtige Musikinformationen hinter, soll nun rechtfertigen, große Datenmengen zusätzlich zu speichern. Wenn ich so bedenke, was traditionelle analoge Informationsträger, Vinylplatten, Compact Cassetten, FM-oder gar AM-Signal so unterschlagen.... Aber auch viele Wandler, angefangen mit den Mikrofonen, aber immer auch die Lautsprecher und Kopfhörer......

Aber es reicht offenbar einfach das Wissen, dass beim Komprimieren (Datenkomprimierung!) Information verloren geht, dass so mancher High End Fan Schnappatmung bekommt. Aber kein Problem, ihm kann geholfen werden. Nur ob das, was die Lieferanten von unkomprimierten Formaten wirklich liefern nie zuvor schon an anderer Stelle komprimiert wurde (bei der Aufnahme), ist nicht unbedingt zweifelsfrei erkennbar. Da muss man halt einfach vertrauen, gell? Und die Musik- und HIFI-Branchen sind ja absolut vertauenswürdig.
skorpi1211
Stammgast
#2117 erstellt: 09. Feb 2026, 07:00

Naja, MP3 klingt nicht pauschal schlecht und von schlechtem Klang wird man nicht taub.


Genau so siehtv es aus.
Gibt genug HiRes Aufnahmen die so was von schlecht sind.

MP3 wurde entwickelt weil Speicher rar und teuer war.
Heute ist Speicherplatz (gerade jetzt wieder etwas teurer) aber im Vergleich zu früher, günstig.
Denke jeder kann alles 1/1 in Flac speichern.

Genauso sind Aufnahmen höher als 24/96 unsinnig.
Das hört kein Mensch.
Die Abmischung ist entscheidend.
Der Mensch hinter dem Mischpult und Masterring ist entscheidend.

MP3 kann vielen sogar gefälliger klingen.
Wurde auch Untersucht. ne leichte MP3 Badewanne gefiel den meisten Probanten besser.
Bei Komplexen KlassikStücken kann ein geschulten Ohr MP3 zu ner CD raushören.
Weil durch die Komplexität des Klassik Stückes MP3 nicht mehr genau genug arbeitet.

Aber, das in einem Blindest zu erforschen? Da lieg ich lieber faul auf der Couch.
Yamahaphilist
Stammgast
#2118 erstellt: 09. Feb 2026, 07:34
Wie heißt es so schön: je schlechter der Datenstrom / die Aufnahme um so wichtiger sind vernünftige Kabel.
8erberg
Inventar
#2119 erstellt: 09. Feb 2026, 07:43
Hallo,

natürlich.
Und das Goldohr hört das "eindeutig" raus.

Außer im Blindtest...
Der Zirkus ist einfach lächerlich.

Zum MP3 Codec:

Für das Fraunhofer IIS war die Entwicklung des Codecs ein absoluter Glücksfall: Die Technologie avancierte zu einem weltweiten Erfolg. Auch für die gesamte Fraunhofer-Gesellschaft hat sich die Entwicklung wirtschaftlich gelohnt: Die Vermarktung generierte über die gesamte Patentlaufzeit Einnahmen im hohen dreistelligen Millionenbereich. Das Fraunhofer IIS konnte damit ein immer größeres Team in Erlangen finanzieren und ist heute das größte Institut in der Fraunhofer-Gesellschaft. Da ist es nicht verwunderlich, dass mit der Entwicklung von mp3 längst nicht Schluss war mit der Arbeit an Audiocodecs.

(Quelle https://www.iis.frau...25/30-jahre-mp3.html

Peter


[Beitrag von 8erberg am 09. Feb 2026, 07:47 bearbeitet]
stoske
Inventar
#2120 erstellt: 09. Feb 2026, 08:10

Yamahaphilist (Beitrag #2118) schrieb:
Wie heißt es so schön: je schlechter der Datenstrom / die Aufnahme um so wichtiger sind vernünftige Kabel. :L


Genauso "schön" heisst es: "Eine Kette ist nur stark wie ihr schwächstes Glied".

Im Audio/HiFi-Bereich ist beides schlicht und einfach Unsinn, und nicht nur weil es falsch ist.
8erberg
Inventar
#2121 erstellt: 09. Feb 2026, 08:39
Hallo,

wenn jemand nur das Wort "Kette" bei Hifi in den Mund nimmt geht bei mir die Rolllade runter, dann fällt mir sofort Herr "Kabelguru" i.R. Strassner ein.


Peter
Yamahaphilist
Stammgast
#2122 erstellt: 10. Feb 2026, 20:39
Mit Blick auf das Thema dieses Verlaufs und ohne eine neue Klangdebatte anstoßen zu wollen, würde ich aber doch sagen, dass eine Abschirmung für ein Kabel durchaus sinnvoll sein kann. Dies gerade im Hinblick auf die Antennenfunktion eines jeden Kabels und den zunehmenden Elektro Smog, der uns umgibt. Hier könnte eine Aufklärung von Kunden und Vorhaltung entsprechender Produkte geschäftsfördernd sein. Guter Klang würde dann nicht durch einen Monsterquerschnitt oder Supadupaverdrillung, links rechts Verkordelung mit Umbördelung und eingeklöppelter Leiste entstehen, sondern eben durch simple Abschirmung.
rat666
Inventar
#2123 erstellt: 10. Feb 2026, 21:45
ich denke nicht, dass der Sinn einer guten Abschirmung bei NF Kabeln angezweifelt wird.
Zwar wird der Klang dadurch nicht besser aber es rauscht bei dementsprechenden Kabellängen deutlich weniger.
Bei mir war der Unterschie auf 10m Kabellänge nach dem Wechsel auf ein Kabel mit vernünftiger Schirmung deutlich hörbar (oder eben nicht hörbar), allerdings nur wenn keine Musik spielt.
Das Goldohr würde vermutlich von einem "schwärzeren Hintergrund" sprechen
sohndesmars
Inventar
#2124 erstellt: Gestern, 02:37
Das ist bei Profis hinlänglich geklärt. Und die Standardlösung sind symmetrische Signalkabel. Mit XLR-Steckern oder dreiadrigen 6.3mm-Klinke. Und damit werden auf der Bühne und im Studio deutlich längere Strecken zurückgelegt als in der Wohnung.
Und was Elektrosmog betrifft: da ist kaum soviel Relevantes aktiv wie noch vor vielen Jahren. AM-Sender mit 100kW sind zum größten Teil abgeschaltet. Und auch sonst werden im niedrigerfrequenten Bereich weniger gesendet. Im GHz-Bereich wird tatsächlich extrem mehr gesendet, Wifi, Bluetooth z.B.
Das wirkt sich aber nicht im NF-Bereich aus.

Aber damit sind wir bei einem interessanten Punkt. Will man preiswert hochwertige Musikwiedergabe haben, kann man heute einfach bei Profi-Equipment zugreifen. Und es muss nicht Neumann, RME, Genelec usw sein. Da kommen aus China oft deutlich billigere Hardware.


[Beitrag von sohndesmars am 11. Feb 2026, 02:39 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2125 erstellt: Gestern, 09:07
Hallo,

gestern noch ein Fahrzeug des https://www.bundesne...chnik/PMD/start.html
gesehen, früher fand man die Transporter mit auffälliger Antenne häufiger herumfahren.
Ich glaub ein paar der Kumpel mit "getunten" CB-Funkanlagen wie auch ein paar Modellbahner waren auch mal Störenfriede...

Da waren TV, Funkfrequenzen alle in dem Bereich wo ein "funkender" Motor schon kräftig im TV-Bild sichtbar sein konnte.

Die Probleme sind Geschichte

Peter
Beaufighter
Inventar
#2126 erstellt: Gestern, 09:52
Moin,
hier können wir uns dann gegenseitig wiederbeleben.
Der neue Technics Präfinal.
Yamahaphilist
Stammgast
#2127 erstellt: Gestern, 10:38
Der Sauerstoffgleichlaufregler.
Für Anwendung und Dosierung fragen Sie Ihren….
UweM
Moderator
#2128 erstellt: Gestern, 11:43

skorpi1211 (Beitrag #2117) schrieb:
Genauso sind Aufnahmen höher als 24/96 unsinnig.

MP3 kann vielen sogar gefälliger klingen.
Wurde auch Untersucht. ne leichte MP3 Badewanne gefiel den meisten Probanten besser.
Bei Komplexen KlassikStücken kann ein geschulten Ohr MP3 zu ner CD raushören.
Weil durch die Komplexität des Klassik Stückes MP3 nicht mehr genau genug arbeitet.

Aber, das in einem Blindest zu erforschen? Da lieg ich lieber faul auf der Couch.


Unabhängig von der Diskussion, ob höhere Abtastraten Sinn machen: Theoretisch sollte der Frequenzgang dann ja bis 48kHz reichen, tatsächlich findet man bei den meisten high-res files aber nur wenig Signale oberhalb ca. 25kHz und oft eher in Form von Rauschen.

Zu dem MP3s: Wir haben vor Jahren hier im Forum mal einen Blindtest organisiert

Drei Musikstücke wurden von mir in jeweils vier Versionen auf CD gebrannt: Unkomprimiert, sowie als MP3 (und zurückgewandelt) mit 128, 192 und 256kb. Ausgehend von der damals heißen Diskussion um Datenkomprimierung, die in der Aussage gipfelte, MP3 sei zum anspruchsvollen Musikhören grundsätzlich ungeeignet, war die Aufgabenstellung, die MP3-Varianten herauszuhören und, falls möglich, sogar eine Klangreihenfolge zu erstellen.
Rund 30 Teilnehmer hatten dann Gelegenheit, einige Wochen in Ruhe zu Hause an der eigenen Anlage zu hören.

Um es kurz zu machen: Eine größere Zahl von Teilnehmern erkannte zumindest die 128kb zuverlässig als anders klingend. Darunter wiederum einige, die sie vermutlich deshalb irrtümlich als das unkomprimierte Original bezeichneten weil "am besten klingend" bzw. mit "der geringeren digitalen Kühle".
Ein einziger Teilnehmer hatte auch noch bei 192kb eine hohe Trefferquote. Der Rest war stochern im Nebel.
Einige gaben keine Bewertung ab, weil sie nach eigener Aussage nur raten müssten, andere haben sich trotz Rückfrage nie wieder gemeldet.

Auch wenn aufgrund der Teilnehmerzahl statistisch fragwürdig ist, fand ich es dennoch lustig, dass ausgerechnet die MP3-Gegner minimal schlechter abschnitten. "Superhochauflösende Anlagen" oder Training durch "jahrelange Hörerfahrung" brachten keinen Vorteil im Test. Der beste Teilnehmer, der beim "Sortieren" eine Trefferquote von 67% erreichte, erzielte sein Ergebnis angeblich nach zwei Stunden geduldigen hin- und herschaltens über einen billigen PC-Kopfhörer. Vermutlich war er einfach nur der Hartnäckigste.

Jedenfalls war es danach um MP3 eine zeitlang ruhig in den Foren. Bis wieder einige mutige Neulinge auftauchten.

Das Klassik mit MP3 größere Probleme hätte, kann ich nicht nachvollziehen. Einfacher bei Erhören von Unterschieden wird es wenn die Musik sehr "dicht" und dynamikarm produziert ist, dann tut sich der Algorithmus schwer damit klang-schonend zu filtern.
53peterle
Inventar
#2129 erstellt: Gestern, 14:21
Das liegt daran das die meisten Menschen nur noch MP3 hören und den klang unkomprimierter Musik nicht
kennen.
flexiJazzfan
Inventar
#2130 erstellt: Gestern, 14:40
Da die Wandler in den Endgeräten Lautsprecher und Kopfhörer den größten (negativen) Einfluss auf die Musikqualität haben, ist es logisch hier anzusetzen.

Gruß
Rainer
UweM
Moderator
#2131 erstellt: Gestern, 14:43

53peterle (Beitrag #2129) schrieb:
Das liegt daran das die meisten Menschen nur noch MP3 hören und den klang unkomprimierter Musik nicht
kennen.


Eben nicht. Die heftigsten Diskussionen um MP3 gab es zu der Zeit, als dieses Format recht neu war und die Menschen standardmäßig Vinyl oder CD hörten.
Blindtest, wir der von diesem Forum organisierte, zeigten aber, dass es auch "erfahrenen Audiophilen" schwer fällt, Unterschiede zu hören, wenn sie nicht wissen, was gerade läuft. Im Gegenteil, nicht selten wird verblindet sogar eine MP3-Variante als besser klingend bezeichnet als das nicht komprimierte Original.

Fazit: der Klangeinfluss des Formats ist um viele Größenordnungen geringer als die Fähigkeiten des Toningenieurs bei der Aufnahme oder die Raumakustik zu Hause.
8erberg
Inventar
#2132 erstellt: Gestern, 15:03

53peterle (Beitrag #2129) schrieb:
Das liegt daran das die meisten Menschen nur noch MP3 hören und den klang unkomprimierter Musik nicht
kennen.



Ziemlich steile Aussage. Gibt es außer einer eigenen Annahme hierzu Fakten?

Peter
jandus
Stammgast
#2133 erstellt: Gestern, 15:05


Zunächst gibt es tatsächlich Grenzen, was man hören kann und was nicht. Ich musste aber auch lernen, wie fein das menschliche Gehör ist. Die "goldenen Ohren" – so nennen wir die Testpersonen, die ein geschärftes und trainiertes Gehör haben – haben in der Anfangszeit sehr geholfen, zu verstehen, was funktioniert und was nicht. MP3 ist nicht perfekt. Man kann bestimmte Musikstücke komprimieren, und ich höre den Unterschied zum Original. Das Nachfolgeformat AAC ist bei einer Bitrate, die hoch genug ist, so nahe am Perfekten, dass wir alle "goldenen Ohren" damit in die Irre führen können. Aber auch bei MP3 ist fast alles auf die Psychologie zurückzuführen. In vielen Experimenten konnte gezeigt werden, dass das, was wir hören, im Wesentlichen durch Erwartungen bestimmt wird. Viele Leute meinen einfach, wenn etwas komprimiert ist, muss es schlecht sein, und nehmen das auch so wahr.

https://www.derstand...die-umwelt-reagieren

Hier ein Interview mit Karl Heinz Brandenburg.
8erberg
Inventar
#2134 erstellt: Gestern, 16:12
Hallo,

in den Weiten des Internets gibt es ja Test-Musikstücke in verschiedenen Komprimierungsgraden, war es https://www.digitec....d-ein-blindtest-6592

oder ein anderer, auf jeden Fall waren die Gesichter doch beim gemeinsamen Checken recht interessant..

Peter
53peterle
Inventar
#2135 erstellt: Gestern, 17:18
Achja. Die MP3 Fanboys.
Zaianagl
Inventar
#2136 erstellt: Gestern, 18:30
Wieso setzt du dich nicht mal ernsthaft mit dem Thema auseinander anstatt hier nur Phrasen nachzuplappern?


[Beitrag von Zaianagl am 11. Feb 2026, 18:30 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2137 erstellt: Gestern, 19:18

53peterle (Beitrag #2135) schrieb:
Achja. Die MP3 Fanboys.



Ernsthafte Diskussion ist nicht geplant, oder?

Was ist in Ordnung - muss alles absolut analog sein, auch dort kein Kompandereinsatz?
Dann darf aber auch kein UKW mehr gehört werden, nix mit Rauschunterdrückungssystemen, nix das über Mischpult läuft?

Viel Spaß, dann findet man vielleicht noch ein paar Grammophon-Aufnahmen aus den 1910-1925 Jahren...

https://grammophon-platten.de/page.php?294

Peter


[Beitrag von 8erberg am 11. Feb 2026, 19:20 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#2138 erstellt: Gestern, 20:40

Mp3 Fanboy.

Das klingt ja schon ziemlich pomadig von oben herab.

Ich weiß noch wie die Kassette von der Platte vom Kumpel sich anhörte.
Wir fanden das damals richtig gut klingend, aber in heutzutage ist mp3 da Lichtjahre besser.

Und wenn das ganz vielen Menschen an Qualität reicht, warum muss Peterle sich über sie lustig machen?

Meint er er ist dem Himmel ein Stück näher als die anderen?

Solche Meinungen von elitären Studios unreflektiert in die Welt gerufen, machen den Markt für jüngere Leute hier komplett unattraktiv.
ZeeeM
Inventar
#2139 erstellt: Heute, 06:10
Ich musste bei "MP3 Fanboy" schmunzeln und dachte an die technischen Mängel der schwarzen Plastikscheibe und des UKW-Stereo-Rundfunks.
Manchmal entspannt halt „Ohren auf und Hirn aus“.
sohndesmars
Inventar
#2140 erstellt: Heute, 06:36
Wenn man wirklich die "Wahrheit" für sich erkennen will, dann macht man schon frühzeitig bei Hobbybeginn Blindtests, um die sensorischen und oft intellektuellen Unzulänglichkeiten in uns abzuklopfen. Höre ich wirklich das "bessere" Kabel? Höre ich wirklich den Unterschied zwischen 128kb MP3 uns Wav? Höre ich wirklich den Unterschied zwischen Denon-verstärker und Accuphase-Amp? Höre ich den Unterschied zwischen MM-System von Shure (z.B. V15V) und Ortofon MC1?
Und was bedeuten diese Unterschiede, sollte ich sie tatsächlich hören? Ist das Eine besser als das Andere?
Wenn da von "aufgezogenen Vorhängen", "breitere, tiefere Bühne" geschwafelt wird, wie viel kann das mit der Realität stimmen, bedenke ich die tatsächlichen Aufnahmebedingungen?

Irgendwann kommt Ernüchterung. Man kann sich dem entziehen und die Realität ausblenden, machen ja immer mehr. Oder sich einfach mal intensiver mit dem Thema befassen. Uff, anstrengend, oder? Dann lieber glauben. Glauben, dass analog besser ist, glauben dass Röhren besser klingen als Transistor.
Yamahaphilist
Stammgast
#2141 erstellt: Heute, 06:50
Zunehmende Bequemlichkeit versus abnehmender Forscherdrang ist allgemein zu beobachten.
8erberg
Inventar
#2142 erstellt: Heute, 07:44
Hallo,


Es gibt in der Tat zwei Dinge, die Wissenschaft und die Meinung; die erste bringt Wissen hervor, die zweite Unwissenheit.“

Hippokrates

Peter
raindancer
Inventar
#2143 erstellt: Heute, 11:17

sohndesmars (Beitrag #2140) schrieb:
Wenn man wirklich die "Wahrheit" für sich erkennen will, dann macht man schon frühzeitig bei Hobbybeginn Blindtests, um die sensorischen und oft intellektuellen Unzulänglichkeiten in uns abzuklopfen. Höre ich wirklich das "bessere" Kabel? Höre ich wirklich den Unterschied zwischen 128kb MP3 uns Wav? Höre ich wirklich den Unterschied zwischen Denon-verstärker und Accuphase-Amp? Höre ich den Unterschied zwischen MM-System von Shure (z.B. V15V) und Ortofon MC1?

Selbstverständlich wird er nichts hören. Und damit ist das Hifihobby implodiert.
Der geneigte Proband wird sich dann den üblichen in-ears oder ner boombox oder der praktischen Alexakugel zuwenden, und damit sind wir dort wo wir halt sind.
jandus
Stammgast
#2144 erstellt: Heute, 12:06
Das schöne daran

Der Musikkonsum steigt weltweit

https://www.derstand...ird-weltweit-gehoert

Auch wenn einige jetzt weinen, um Musik zu hören braucht es keine High-End Anlage.

Musik kann auch mit einer praktischen Alexakugel berühren

Wenn man authentisch Musik hören will,geht man in ein Konzert
kölsche_jung
Moderator
#2145 erstellt: Heute, 12:19
vielleicht könnte man all das was entspannter angehen ...

@raindancer
ich halte deinen (sehr sorgfältig versteckten ) Einwand nämlich für zielbringend, denn

@sohndesmars
mit deinem (möglicherweise sogar zutreffenden) Einwand zeigst du nur, dass du dem jahrelangen Mantra von Herstellern und Presse (je teurer, desto besserer Klang) erlegen bist.

Kann man sich ein Gerät nicht auch einfach nur aus Spaß, haben-wollen und des guten Gefühls wegen kaufen? ... und das "viele" Geld trotzdem nicht reuen? Muss man "jeden Scheiß" intellektualisieren?

Ob ich bei zB meinem anpassbaren PhonoPre immer und unbedingt einen Klangunterschied zu einem einfacheren Pendant hören würde, ist mir völlig fritte.
Ich weiß, dass ich da zumindest nicht allzuviel falsch gemacht hab und mir macht das Ding halt einfach Freude.

... und genau da ist die Branche mE völlig falsch abgebogen.
Dem zB Accuphase-Käuder wird seit jahrzehnten eingetrichtert, es würde damit besser klingen ... lustigerweise mit jeweiligen Klangsteigerungen von Generation zu Generation ... den logischen Rückschluss, dass ein 20 Jahre alter Accuphase danach echt mies klingen müsste, zieht aber lieber keiner

Kann man sich sowas nicht einfach kaufen (wenn man's kann), weil man Spaß dran hat?
Just_music
Stammgast
#2146 erstellt: Heute, 12:26
@Jandus, wenn dein Anspruch so gering ist....

meiner ist deutlich höher und ich genieße meine Musik über eine hochwertige Anlage.
jandus
Stammgast
#2147 erstellt: Heute, 12:28

kölsche_jung (Beitrag #2145) schrieb:
Kann man sich sowas nicht einfach kaufen (wenn man's kann), weil man Spaß dran hat?


Genauso habe ich es gemacht...
rat666
Inventar
#2148 erstellt: Heute, 13:27
Wobei wir jetzt erstmal allgemeingültig hochwertige definieren müssten, da gehen die Meinungen nämlich auch stark auseinander.

Weiterhin macht eine "hochwertige Anlage" alleine noch keine gute Wiedergabe, da gehört auch massiv Aufstellung und Raumakustik dazu.
Farüber hinaus sollte auch jedem klar sein, dass Preis und Wiedergabequalität nicht zusammenhängen und blinde und möglichst hohen Investitionen in irgendwelche Geräte oder LS nicht automatisch zu einer "hochwertigen ' Wiedergabe führen.
Dennoch sollte es nicht so sein, dass man ausschließlich möglichst weit unten ins Regal greift, manchmal macht etwas Unvernünftiges einfach mehr Spaß.

Musik kann man mit jedem Wiedergabegerät hören und sie kann auch mit jedem Gerät Spaß machen.
Im Gegenzug wird schlechte Musik auch auf der besten Anlage nicht gut.


[Beitrag von rat666 am 12. Feb 2026, 13:36 bearbeitet]
Yamahaphilist
Stammgast
#2149 erstellt: Heute, 13:36
Hochwertig ist, wenn die elektronischen Bauteile nach Qualitätskontrolle kaum Abweichung vom Sollwert haben, das Layout aller Platinen Reparatur- und Recycling freundlich erstellt ist und alles sauber verlötet wurde. Schrauben statt kleben. Blech statt Plastik. …
spaceman_t
Stammgast
#2150 erstellt: Heute, 14:12
Lieber anständiges Plastik als verbeultes Billigblech. Solange nix klappert, nicht auseinander fällt und nicht schief und hässlich zusammengeklöppelt ist, können diverse Materialien hochwertig sein und auch diverse Verbindungen.
Viel liegt auch am eigenen Geschmack.
8erberg
Inventar
#2151 erstellt: Heute, 14:30
Hallo,

tja, wer unbedingt "Anlage" hört und nicht Musik - aber das ist ja anscheinend ein Ohrenproblem - ganz genau gesagt zwischen den beiden Ohren.
Oder war jemand bei der Produktion dabei und kann damit ganz genau sagen wie sich dieses oder jenes Album anhören muss? Das kann nur der sagen der im Regieraum saß und das am Monitor hörte, oder?

Peter
flexiJazzfan
Inventar
#2152 erstellt: Heute, 14:45
Das dumme Geschwätz von dem „Plastik“ geht mir gewaltig auf den Wecker! Man schaue sich mal die Kunststoffteile von Staubsaugern, Kaffeemaschinen an oder den Innenraum seines Autos! Dieser besteht in der Regel komplett aus Kunststoff – auch wenn er verchromt oder mit Leder beklebt ist. Jetzt darf man sich das alles mal holzgeschnitzt vorstellen, oder aus Edelstahl gefräst.
Gruß
Rainer
8erberg
Inventar
#2153 erstellt: Heute, 14:54
Hallo,

hochwertigste Kunststoffteile werden heute in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Medizintechnik ist quasi unmöglich ohne moderne Thermoplaste.

Einige Leute scheinen das mit Billigstspielwaren oder Polybeuteln zu verwechseln (obwohl da die Technik ab 5-schichtig coextrudiert auch interessant wird)

Peter
raindancer
Inventar
#2154 erstellt: Heute, 15:00
@8er:
Ich war erst kürzlich bei einer Produktion dabei, Kent Nagano, Schuberts große Sinfinie in C-Dur, nennt sich Konzert. Wurde wenige Tage später im Radio gespielt, hat mir live und als Konserve gefallen.
AusdemOff
Inventar
#2155 erstellt: Heute, 15:08

Yamahaphilist (Beitrag #2149) schrieb:
Hochwertig ist, wenn die elektronischen Bauteile nach Qualitätskontrolle kaum Abweichung vom Sollwert haben, das Layout aller Platinen Reparatur- und Recycling freundlich erstellt ist und alles sauber verlötet wurde. Schrauben statt kleben. Blech statt Plastik. …

So könnte man "Wertigkeit" definieren. Der praktische Anwendungsfall sieht aber grundsätzlich anders aus. Was machen Abweichungen von 1, 2 oder 5 %
vom Sollwert eines Widerstandes innerhalb einer Verstärkerschaltung aus? Nun, Widerstände kann man gemäß einer Rasterung kaufen. Verstärkerschaltungen werden aufgrund von Spezifikationen der Transistorkennlinie berechnet. Da kommen dann Widerstandswerte heraus die
i.d.R. nicht nicht die Rasterung der Widerstände fallen. Spielen dann 5 % Abweichung noch eine Rolle? Nein. Dort wo es kritisch wird, findet sich dann ein Potentiometer. Versucht man natürlich zu vermeiden, da in der Produktion jeder Abgleich Zeit und Geld (Aufwand) kostet.

Schrauben und Kleben ist auch so ein Ding. Flugzeuge werden heutzutage mehrheitlich geklebt. Die "Nieten" die man ab und zu noch zu sehen bekommt
sind reine Kosmetik für den Fluggast.

Platinen reparaturfreundlich erstellen ist reine Geldverschwendung. Viel wichtiger ist es diese so zu gestalten das sie keine thermischen Probleme bekommen und Brummschleifen vermieden werden. Auf Digitalplatinen wiederum gilt es Laufzeithazards zu vermeiden.

Recycling? Träum weiter. Das läuft i.d.R. auf eine möglich saubere Trennung der Komponenten hinaus. Aber Wiederverwendung?

Blech statt Plastik ist ein Totschlagargument. Weder ist das eine noch das andere für jeden Anwendungsfall geeignet.

Sauber löten? Okay, das kann man stehen lassen. Ist aber nicht hochwertig, sondern sollte der Normalfall sein. Keiner kann damit werben das seine
Geräte länger halten da sauber gelötet wurde.

Ergo: "Hochwertig" ist wie "Premium". Eine reine Marketingphrase.
8erberg
Inventar
#2156 erstellt: Heute, 15:15

raindancer (Beitrag #2154) schrieb:
@8er:
Ich war erst kürzlich bei einer Produktion dabei, Kent Nagano, Schuberts große Sinfinie in C-Dur, nennt sich Konzert. Wurde wenige Tage später im Radio gespielt, hat mir live und als Konserve gefallen.


Ende Januar in Frankfurt in der alten Oper?
Schade, hätte ich auch gerne erlebt.

Peter
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