wie gut sind die alten Beomaster?

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hifiwahn
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Nov 2007, 12:57
Hallo, aus der Masse heben sich die Geräte von Bang & Olufsen im Design und im Preis heraus. Wie ist aber der Klang der alten Geräte (70ger und 80er) heute einzuschätzen? Z.B. Beomaster 1700
ovale
Stammgast
#2 erstellt: 27. Nov 2007, 13:32
hallo,
ich hatte früher einige B & O Geräte inklusive B&O LS.
Für die damaligen Verhältnisse waren sie gut bis sehr gut, alllerdings eigentlich immer zu teuer.
Heute würde ich eher einen großen Bogen um B & O machen, es gibt viele andere Marken fürs gleiche Geld die eindeutig mehr zu bieten haben.
Auch andere Designanlagen sind nicht unbedingt schlechter.
bukongahelas
Inventar
#3 erstellt: 28. Nov 2007, 08:23
Bei meinem Beomaster 1700 war eine Endstufe durchgebrannt, hatte keinen KurzschlussSchutz. Die Einstellmechanik für Volume,Balance,Bass,Hi war verschlissen,rutschte durch, die mechanischen Kupplungen (Gummischeiben) waren abgenutzt. Lösung: Aus Fahrradschlauch passende Gummischeiben ausgeschnitten und damit die originalen "aufgedoppelt", Beläge verstärkt und verklebt.
Die Endstufenrep war servicefreundlich, Endstufenmodul mit Steckern, komplett demontierbar, Standard-Transistoren.
Die Rep der Einstellmechanik war ein elendes Gefummel in gealtertem Plastik spröde wie Glas. Gut das es Sekundenkleber gibt !
Trotzdem ist B&O mE ein Hersteller, bei dem Design nicht zu Lasten des Klanges geht. Ich würde mir mehr Metall anstelle von Plastik wünschen.
gruss
bukongahelas
wattkieker
Inventar
#4 erstellt: 28. Nov 2007, 23:56

ovale schrieb:
hallo,
ich hatte früher einige B & O Geräte inklusive B&O LS.
Für die damaligen Verhältnisse waren sie gut bis sehr gut, alllerdings eigentlich immer zu teuer.
Heute würde ich eher einen großen Bogen um B & O machen, es gibt viele andere Marken fürs gleiche Geld die eindeutig mehr zu bieten haben.
Auch andere Designanlagen sind nicht unbedingt schlechter.


Bei mir ist es umgekehrt, ich habe früher einen Bogen um B&O gemacht - wohl auch wegen des Preises. Ich bin jetzt dabei, ein altes Beocenter 3300 zu restaurieren und je weiter ich vorankomme, desto mehr Spaß macht das Teil, sowohl technisch wie auch klanglich. Das Design dürfte wohl nicht zur Diskussion stehen, das ist einzigartig und Gottseidank Geschmackssache

hifiwahn
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Nov 2007, 14:51
Vielen Dank für z.T. gegensätzlichen Meinungen. B&O gehörten wohl zu den Marken die von HIFI-Liebhabern gemieden werden. Für mich strahlen gerade die älteren Geräte ("Rechenschieber") den Zeitgeist der 70er in Reinkultur aus.

Gibt es denn keinen mehr, der heute noch diese alten Anlagen hört? Sind sie den muffig und ungenau oder oder steckt im hervorragenden Design auch noch ein guter Kern?
Was kann man über die Lautsprecher sagen? Habe die ein lebendiges Klangbild?

Wie ich herrausgehört habe, ist das alter der Kunststoffteile (Thema: Weichmacher) problematisch.
joba
Stammgast
#6 erstellt: 29. Nov 2007, 16:21
Hey,

ich besitze einen BEOMASTER 1900 und die entsprechenden Boxen S-45. Zugelegt habe ich mir die Kombi in erster Linie wegen des Design und aus nostalgischen Gründen.

Die B&O Anlage werkelt im Wohnzimmer, was auch schon die Unterschiede zu meinem anderen "Hififzeugs" andeutet. Im Unterschied zu richtigen Hifi muss man nach meiner Sicht schon Abstriche machen. Klanglich würde ich B&O in der Mittelklasse ansiedeln und ich denke es gilt immer noch der Grundsatz, dass man für das gleiche Geld "bessere" Hifiware bekommt. Meine Kombi z.b. hat einen zeimlcih warmen Klang. Soll heißen nicht besonders hoch auflösend und das ein oder andere Detail wird gerne mal verschluckt.
Allerdings geht es mir bei B&O eben nicht in erster Linie um das letzte Quentchen Detailtreue sondern das Design steht klar im Vordergrund (das honoriert auch die Familie und ich darf die Geräte im Wohnzimmer platzieren )

bin mal gespannt wieviel b&o benutzer sich noch outen.

viele grüsse

joba

p.s.: bin auf der suche nach orginal ständern der beovox S-serie oder Beovox RL45/RL60
maikone
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 26. Jan 2008, 00:01
Habe selber alte Lautsprecher von B&O mit neuen Kondensatoren auf der Weiche und neuen Sicken. Die Boxen klingen sicher nicht modern und fett im Bass ,aber alte Funk soul Nummern haben schon ihren Reiz über die beovox M75 Bj.78. Aber nochmal würde ich kein Geld für eine Sickenreparatur ausgeben.Lieber selber machen und halt doppelt Sicken kaufen (übung is alles).Erstaunlich positiv hat sich der Austausch der alten Kondnesatoren bemerkbar gemacht,da kam dann schon ein spürbarer Zuwachs an Bass und kräftigen Mitten hinzu.Allerdings bin ich kein Ohrengourmet.Vorher hatte ich eine Braun l710 und die reichte mir auch.
minerva-austria
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Okt 2008, 18:29
Hallo, ich bekenne mich hiermit als B&0 user

Ich betreibe nun schon viele Jahre ein Beocenter 3500 und bin überglücklich damit. ich habe das Teil damals an Flohmarkt um relativ wenig Geld erworben (ich denke es waren so 200 Schilling) und habe noch keine nennensweren Probleme damit gehabt. Ich betreibe die Anlage mit Technics SB-CS7 Lautsprecherboxen und es is echt irre was diese Anlage trotz der mit sicherheit nicht breauschenden Ausgangsleistung liefert.

Ich hatte voreher Pioneer Lautsprecherboxen dran hängen, aber da hat sich leider das Gehäuse und amschliessend der Basslautsprecher verabschiedet

Es is egal wie laut man aufdreht, immer sattes kraftvolles völlig verzerrungsfreies Klangbild. Egal ob bei Popmusik oder Klassik. Die Anlage ist ein Allesspieler der echt Beindruckt. Man sieht ich bin seeeeehr angetan von dem Gerät. Auch der eingebaute Tuner ist sehr empfangsstark und arbeitet sehr sauber. Das einzige was zu bekrieteln ist, wäre der Plattenspieler - da gibt es bei weitem bessere Laufwerke. Aber ich hab mich dran gewöhnt und optisch ist er eine Augenweide

Den einzigen Ausfall den ich zu verzeichnen hatte, hab ich heute repariert. Seit einiger Zeit hat der Tuner gebrummt. Mal mehr, mal weniger. Jetz hab ich mich doch mal durchgerungen zu schauen was los is. War nur der Gleichrichter vom Tuner kaputt. Den hats richtig aufgebläht. Neuen rein, spielt wieder

Na gut, das soviel zu meinem Outing

Grüsse
micha_d
Stammgast
#9 erstellt: 05. Okt 2008, 18:59
B&O....bis Anfang der 70er war die Technik oft der Konkurrenz deutlich voraus...dann sind sie auf dem Level stehengeblieben und konnten technisch nichts mehr rausreissen. Neuere B&O sind aber immer noch brauchbare Quellengeräte,die mit externen und markenfremden Endstufen und LS doch ganz nett sind..ich habe vor kurzem noch einen Beomaster 3000 von 1969 verschenkt..tolles,zeitloses Gerät..leider technisch überholt..war aber ein schönes Küchenradio für mich..

Micha
minerva-austria
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Okt 2008, 19:11
Naja, ein Küchenradio hat sich das gute Stück aber nicht verdient

Aba eins is schon richtig, ich hab auch schon welche gehört die mies geklungen haben. Das liegt aber meistens an den Boxen. Entweder man hat die uralt originalboxen wo eh schon die Sicken hinüber sind, aba egal man hämmert weiter damit oder, das hab ich selber schon probiert, wenn man 4 Ohm Boxen anhängt, kann mans auch vergessen. Das schafft die Anlage leistungsmässig nicht. Erst ab 8 Ohm Lautsprecherboxen geht die Post ab
micha_d
Stammgast
#11 erstellt: 06. Okt 2008, 00:59
Der Beomaster 3000 hatte quasikomplementäre Endstufen aus den anfängen des Siliziums..Frequenz bis 104Mhz auf UKW...geht aber als Küchenradio oder Hintergrundbeschallung durch..jedenfalls klingt sowas nicht dolle...war aber 69 durchaus ganz vorne dabei...die alten Braun Regie Receiver hatten auch keine andere Technik und die kamen erst später auf dem Markt..wenn ich mich recht erinner..

B%O war nie minderwertig..nur die später erschienenen dürren LS waren physikalisch arg begrenzt...da wurde Design dem Klang untergeordnet...das der Musikliebhaber aber einen grossen Bogen um B&O macht oder machen sollte kann ich nicht bestätigen..in den 80ern hatte B&O ne ganze Menge verkauft..

Micha
raphael.t
Inventar
#12 erstellt: 06. Okt 2008, 08:08
Hallo Leute!

Ich habe vorgestern ein Beomaster 1400 günstig erworben.
Ein 3000 Mikrof. Elko ist hinüber, den werde ich heute tauschen.
Der Aufbau des Receivers ist mustergültig, bin schon gespannt auf den Klang.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
micha_d
Stammgast
#13 erstellt: 06. Okt 2008, 11:39
ein "M" oder "K"??

Klanglich wirds kaum eine Offenbarung...wegen alter Technik.


Aber der 1400K hätte eingebaute LS,was in der Küche vorteilhaft ist..

Micha


[Beitrag von micha_d am 06. Okt 2008, 11:40 bearbeitet]
minerva-austria
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Okt 2008, 19:10
Wie sieht denn der Beomaster 1400 aus? Hab gerade kein Bild von ihm im Kopf und wie alt ist der etwa? Bin neugierig :).

Tja, mich wird man wohl nicht mehr bekehren können.. ich bin a B&O - Fan :D.

Ich hab schon mehrere Anlagen gehört, alt neu, Dolby surround oda nur Stereo. I find meine alte B&o geht bessa. Ausser einmal. Da is meinem Freund mal sein Yamaha Dolby-Surround system ausgefalln und sein Schwager hat ihm einen alten Marantz Verstärker geliehen. Gut und gerne 30 Jahre alt das gute Stück aber klanglich ein Traum. Da hab i gschaut
micha_d
Stammgast
#15 erstellt: 07. Okt 2008, 19:48
Hier kannst du dir die Alten Beomaster anschauen: http://www.beocentral.com/categories/rec

Micha
minerva-austria
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Okt 2008, 20:04
Danke, toller Link :). Sag mal gibts sowas auch auf Deutsch??? Englisch is net so ganz meine Sprache
micha_d
Stammgast
#17 erstellt: 07. Okt 2008, 20:29
Eine deutschsprachige Seite für B&O Klassiker kenne ich nicht...die meisten Info,s über Klassiker findet man eh nur auf sprachfremden Seiten....etwas Englisch wär für das tägliche Leben schon angebracht..

Micha
Aurix
Stammgast
#18 erstellt: 07. Okt 2008, 20:51
Das Beocenter 3500 hatte ich auch lange laufen

@minerva:
ich stimme dir voll zu, dem teil ist einfach nie die puste ausgegangen! und das bei meinem damaligen jugendlichen leichtsinn... das ding war schon genial.
entgegen deinen erfahrungen hab ich es sogar an 2-ohm betrieben, problemlos.
der Hochtonbereich war nicht so sauber wie bei guten aktuellen amps.
Spaß hats auf jeden Fall gemacht.

Naja, ansonsten, der Plattenspieler hat gequietscht und den Tuner hab ich nie benutzt...

Seit längerem steht das Teil jetzt im Keller, beim basteln Kurzschluss in der Endstufe "verursacht"
Schade eigentlich.

€dit: ich hatte meins damals geschenkt bekommen, aus einer kleinanzeige eines netten alten Herrn.


[Beitrag von Aurix am 07. Okt 2008, 20:53 bearbeitet]
minerva-austria
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Okt 2008, 21:08
Ja, scahde um das gute Stück. Ich hab schon mein zweites. Mein erstes 3500 hab ich auch geschenkt bekommen. Das war noch während meiner Lehrzeit. Da waren die kabeln zum Plattenspielersystem abgezwickt. Ich hab das mühevoll wiederzusammngeflickt und hat gespielt. Der einzige riesennachteil meiner ersten war, die hatte nur DIN-Stecker und meine jetzige hat DIN und Chinch, das is etwas angenehmer.

Abgesehne davon war am Schluss bei der ersten die Vorstufe schon ziehmlich bedient. Da sind nämlich alle Elkos ausgekaufen und die Suppe hat sich über die ganze Platine gleichmässig verteilt :). Bemerkenswert war, daß das Gerät funktioniert hat. Die Endstufe wurde allerdings schon bei normalbetrieb glühend heiss und wenn man die Boxengruppe abgeschaltet hat, dann hat der rechte Endstufentransistor schon alleine gespielt. Der hat schon so stark geschwungen, daß ma die Musik gehört hat
wattkieker
Inventar
#20 erstellt: 07. Okt 2008, 21:18
Ich habe und behalte mein Beocenter 3300 mit den Beovox S 45-2


micha_d schrieb:
ein "M" oder "K"??

Klanglich wirds kaum eine Offenbarung...wegen alter Technik.


Aber der 1400K hätte eingebaute LS,was in der Küche vorteilhaft ist..

Micha


Da bist du aber auf dem Holzweg


Das liegt aber meistens an den Boxen. Entweder man hat die uralt originalboxen wo eh schon die Sicken hinüber sind, aba egal man hämmert weiter damit


B&O hatte bei einigen Serien Gummisicken, da ist nichts mit bröseln, meine S 45 sehen aus, wie gerade aus dem Laden und so klingt es auch
minerva-austria
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 07. Okt 2008, 21:24
Haaa, da sind sie ja doch, die BEO-Fans
minerva-austria
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 07. Okt 2008, 21:26
Die meisten Leut machens aber so... ich meinte ja net zwangsläufig Beo-Bpxen sondern generell. Wieviel Leute i scho gsehen hab die mit Lautsprecherboxen hören, wos garkeine Sicken mehr gibt, man glaubt es nicht
micha_d
Stammgast
#23 erstellt: 07. Okt 2008, 21:32
Na..wer Küchenradios mit eingebauten LS und Quasikomplementäre Endstufen aus der Steinzeit der SI Transen als klanglich gut ansieht,muss sogar ein B&O Hardcore Fan sein..

Micha
minerva-austria
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Okt 2008, 21:44
Micha, du bist offenbar keiner
wattkieker
Inventar
#25 erstellt: 07. Okt 2008, 21:54


Da klingt doch schon das Bild
minerva-austria
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Okt 2008, 22:03
Stimmt, sieht supaah aus :), meine ist da noch etwas einfacher gestrickt sieht aber auch gut aus :). I bin ja überhaupt Fan alter HiFi-Technik. Ich halt nicht viel von dem ganzen Digital Dolby Surround Zeugs....
um das zu verdeutlichen: Ich höre mit einem Philips CD 204 meine CD's und schaue meine Videocassetten mit einem Grundig VS380
micha_d
Stammgast
#27 erstellt: 07. Okt 2008, 22:57

minerva-austria schrieb:
Micha, du bist offenbar keiner :D


Nicht von den ganz alten Dinger bis in die Mitt70er..die waren zwar für damalige Verhältnisse wirklich toll und hochwertig..aber den besseren Klang mit den weiter entwickelten Verstärkern und besseren Halbleitern gabs erst ab Modelle ab Mitte der 70er bis Anfang der 80er..aber wie gesagt..die anderen Hersteller waren da auch nicht besser...eher das Gegenteil..aber das kann man selbst vergleichen mit den besseren Receivermodellen..zb. einen Beomaster 3000 von 69 und den Beomaster 3000 aus der späteren Zeit.wobei beide im selben B&O Segment lagen...der Unterschied im Klang ist mehr als deutlich. schon der Beomaster 3000-2 der später erschien,war technisch deutlich überarbeitet..da tauchten dann die Komplementärendstufen auf und der 2N3055 wurde in Rente geschickt..

Micha


[Beitrag von micha_d am 07. Okt 2008, 23:04 bearbeitet]
karl-eins
Neuling
#28 erstellt: 16. Feb 2009, 17:42
Hallo,

hab mir letzt einen Beomaster 1900 zugelegt - fand den Klang eigendlich gut bis sehr gut an meinen Sonabs - bis das plötzlich die Touch Control Lautstärkeregelung nicht mehr ging.

Hat jemand dazu Unterlagen - habe irgendwo gelesen, dass die Regelung mit Fotowiederständen gemacht wird?

viele Grüße

Karl
BossSport
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 16. Feb 2009, 18:31

micha_d schrieb:
Hier kannst du dir die Alten Beomaster anschauen: http://www.beocentral.com/categories/rec


also der link ist ja absolut erstklassig!

freu mich gerade wie ein kleines kind, und wenn ich das meinem vater zeigen werde, wird sich der noch mehr freuen, auch wenn ich ihm das wohl alles übersetzen muss!

haben zwar keines der teile mehr aktuell im wohnzimmer stehen aber es waren zumindest vor langer langer zeit mal einige davon vorhanden, die jetzt im keller neben vielen anderen alten sahnestücken auf ihren gelegentlichen einsatz warten!

freu mich schon in den nächsten tagen nachsehen zu können was zu unseren schätzen gehört, aber unter anderem sind es auf alle fälle:
1x Beovision 8800
1x Beovision 7700 (oder 7702)
1x Beomaster 901

zwei beocenter, da bin ich mir allerdings ned sicher welche das genau sind, darum lass ich die bezeichnungen weg, bevor ich blödsinn schreib

und irgendwelche b&o beovox panel lautsprecher
bezeichnung weiß ich leider auch gerade eben nicht)

hab damit als kind immer meine musik genoßen, und auch, wenns nicht mehr up to date ist, viellicht auch damals nicht mit ähnlich teuren klanglich mithalten konnte (war mir als kind egal) hängen an den teilen schöne erinnerungen!
hifi-collector
Stammgast
#30 erstellt: 17. Feb 2009, 01:04

karl-eins schrieb:
Hallo,

hab mir letzt einen Beomaster 1900 zugelegt - fand den Klang eigendlich gut bis sehr gut an meinen Sonabs - bis das plötzlich die Touch Control Lautstärkeregelung nicht mehr ging.

Hat jemand dazu Unterlagen - habe irgendwo gelesen, dass die Regelung mit Fotowiederständen gemacht wird?

viele Grüße

Karl


Hallo Karl,

das ist richtig. Schau mal im Innern des Gerätes nach einem kleinen quadratischen Aludeckelchen. Darunter verbirgt sich die Lautstärkeregelung mittels Fotowiderständen und Glühbirnchen. Und eben das geht kaputt und sollte ausgetauscht werden.

Gruß

Andreas
karl-eins
Neuling
#31 erstellt: 17. Feb 2009, 13:10

hifi-collector schrieb:

karl-eins schrieb:
Hallo,

hab mir letzt einen Beomaster 1900 zugelegt - fand den Klang eigendlich gut bis sehr gut an meinen Sonabs - bis das plötzlich die Touch Control Lautstärkeregelung nicht mehr ging.

Hat jemand dazu Unterlagen - habe irgendwo gelesen, dass die Regelung mit Fotowiederständen gemacht wird?

viele Grüße

Karl


Hallo Karl,

das ist richtig. Schau mal im Innern des Gerätes nach einem kleinen quadratischen Aludeckelchen. Darunter verbirgt sich die Lautstärkeregelung mittels Fotowiderständen und Glühbirnchen. Und eben das geht kaputt und sollte ausgetauscht werden.

Gruß

Andreas


Danke Andreas,

werde mal auf die Suche gehen.

Hab mich schon gefragt, wie das wohl technisch gelöst wurde? man würde vermuten über die Tiptasten wird ein Zähler raufgesetzt, dessen Ergebnis dann gespeichert wird....

werde berichten...

Viele Grüße

Karl
karl-eins
Neuling
#32 erstellt: 18. Feb 2009, 15:18
..die Lautstätke läßt sich nun wieder einstellen - nur brummt es auf beiden Kanälen heftig und das Kühlblech für die 15V Hilfsspannung wird recht warm.

Das riecht nach durchgeschlagenem Elko, oder?

Gruß Karl

PS Wo sitzt denn der dicke Elko fer üblicherweise hinter dem Brückengleichrichter kommt? Kann gar keinen finden?

hopfenn
Stammgast
#33 erstellt: 30. Dez 2012, 22:38
Wie Gut , das frag ich mich auch.
Möglicherweise kommt nun nach vielen Jahren ein defekter normaler Beomaster auf mich zu.
Das Design der Marke war ja lange Zeit einzigartig.

Bin schon gespannt wie der Sound dieses analogen Effekt Prozessors klingt
15 W k < 1%
Und Schieberegler wurden wohl auch erst ein paar Jahre später Standard Bauelemente.

Obwohl fürs feinfühlige und schnelle regeln kommt mM nichts an einen guten Drehknopf ran.
Schönen Gruß
hopfen
hopfenn
Stammgast
#34 erstellt: 03. Jan 2013, 21:22
So, der Beomaster 1600M ist eingetrudelt.
Endlich ein richtig antikes Transistor Gerät bei mir.
Auch der Stereo Dekoder ist noch diskret transistorisiert ;-)

Leider mit ein paar mir bekannten Schönheitsfehlern. Der Sender Drehknopf und die Knöpfe der Schieberegler fehlen, da ist basteln angesagt. Hauptsächlich der Sender Antrieb mit Schwungscheibe wird mir zu schaffen machen da auch die Achse fehlt.
Aber sonst dem Alter entsprechend optisch ok.
Ansonsten gibt er neben vielen drolligen Kratzgeräuschen (Schalter und Regler) auch schon ganz brauchbare Töne von sich.
Fürs erste elektronisch ok. Leistungsaufnahme bis über 100 W bei 99% Klirr
Und er ist unverbastelt, keine Nachlötungen erkennbar.
Und was mich besonders freut. Als ich das Gerät öffnete purzelte ein Kuvert mit Ser. Nr? heraus. Es waren zwar keine Schillinge Kronen oder ähnliches drinnen. Dafür aber der Schalt und Bestückungsplan.

Schönen Gruß
hopfen


[Beitrag von hopfenn am 03. Jan 2013, 21:32 bearbeitet]
adrian85
Neuling
#35 erstellt: 26. Nov 2014, 21:59
Hallo Liebe Hifi-Freunde!

ich bin neu hier, seit langem Fan der B&O Designs und ziehe jetzt in erwägung mit erstmal einen amp zuzulegen. Allerdings bin ich, wie gesagt neu, und etwas grünschnäbelig bei manchen Fragen. Ich würde mich total freuen, wenn mir jemand kurz etwas weiterhelfen könnte.

ich habe an der AHnd: Beomaster 5000 oder 7000 - letzteres etwas teurer.

Frage 1: welcher ist zu empfehlen? Lohnt sich der mehrpreis für die 7000er Reihe?

Frage 2: Kann ich bei der 7000er 4 Boxen anschließen oder nur 2?

Frage 3: Beide sind ohne remote. welche Beolinks kann ich nutzen? Geht auch Beolink 1000-5000 und/oder auch beo master control panel? Welches ist zu empfehlen?

Vielen Dank im voraus, ich freue mich!

Liebe GRüße aus Hessen,

Adrian
CHICKENMILK
Inventar
#36 erstellt: 19. Mai 2016, 11:59
Hi.

Also oft wird behauptet, dass B&O genau wie Bose nur Designanlagen herstellt, welche technisch nichts können.
Das stimmt in keinster Weise. Bei B&O hat man auf die Technik ebenfalls sehr viel Wert gesetzt.

Bin selbst im Besitz von:

1x Beomaster 2200 ( Sauber aufgebaute Anlage aus den 70ern )
1x Beomaster 2000 ( sehr flache Anlage aus den 80ern, jedoch "leider" mit Hybrid Endstufe, sonst 1A verarbeitet und von guter Qualität)
3x Beomaster 6000 ( Neben der Beomaster 8000 das zweitgrößte Monster. technisch als auch optisch ein Highlite, aber bei Reparaturen sehr fordernd )
1x CDX CD-Player ( der 1. CD-Player von B&O mit Philips CDM 1 Laufwerk. Technisch nahezu baugleich mit Philips CD-101. Unrestauriert funktioniert er noch immer tadellos und liest selbst gebrannte CDs ruckzuck ein. gute Fehlerkorrektur und Sensortasten.
Rascas
Stammgast
#37 erstellt: 19. Mai 2016, 17:24
Mir ist Anfang der 2000er eine B&O Ouverture zugelaufen. Grundsätzlich hat das funktioniert. Ich fand das aber mehr hübsch als brauchbar. Die Fernbedienung war bleischwer. Habe das kürzlich abgegeben. War bei mir in Summe keine 5 Stunden gelaufen und stand nur noch rum...

Spannender fand ich die Orgel-Lautsprecher, die dazu gehörten:

beolab8000_790_1

Die kann man ganz normal als Aktivboxen über Cinch-Eingang betreiben. Dieser Eingang ist der einzige Schwachpunkt: ab und zu braucht der Pflege. Sonst fängt die Box an zu kratzen.

Ansonsten ist das musikalisch eher unauffällig, was ich eher positiv finde. Läuft bei mir täglich problemlos, weil ich sie als Frontboxen neben meinem Fernseher betreibe.

Immer noch mit die schicksten Boxen, die ich kenne...

Es gibt immer mal wieder Dinge von B&O, die ich spannend finde. Es gibt ältere Tangentialplattenspieler, die richtig gut aussehen. Aktuell gibt es einen Lautsprecher, der wie eine Staffelei ausschaut. Keine Ahnung, ob der was taugt, aber die Idee dahinter finde ich gut.

Kaufwunsch besteht bei mir allerdings nicht...

Überteuerte Fernseher sind nicht mehr zeitgemäß. Da ist Loewe schon (leider) gescheitert...
hopfenn
Stammgast
#38 erstellt: 17. Jun 2016, 02:38
So,
jetzt hab ich mir ein Beocenter 7000 angelacht. Wollte ich schon lange.
Ok, das 9000er wäre ja....

Optisch gefällt es mir sehr gut.
Von der Bedienung auch über die Fernbedienung traumhaft gelöst.
Allein das umschalten zwischen Radio und Platte.

Interessante analog Technik. Gleichspannung gesteuerte Regler TDA 1074. Die Lautstärke wird rauscfreundlich 2x geregelt.
Vor und nach der Klangregelung.
Ich habe noch irgendwo wohl die Vorgänger TDA 730 740 verbaut rumliegen. Ideale Rauschgeneratoren ;-)

Nur den Klang über die starren Beovox S30 finde ich nicht so berauschend.
Muß da glatt mal die großen Revox Brüller dran hängen. Dann relativieren sich auch die 30 Watt.

Stören tut mich allerdings die hohe Standby Leistungsaufnahme mit fast 20 Watt.
Der Trafo hängt ständig am Netz, nur die harmlosen Endstufen (Ruhestrom 25 ma) werden abgeschaltet.
Damals war das halt üblich.
Möglich das ich das Gerät deshalb verbastle und eine eigene externe Stromversorgung für die Uhr (und ev. Fernbedienung) bastle.

Auch wenn die Dänen einiges zukauften, der Qualitätslevel war gegenüber dem Original Hersteller deutlich höher.

SG
Hopfen
-LeoLux-
Neuling
#39 erstellt: 15. Apr 2017, 15:38
Bin zufällig über diesen Beitrag gestolpert und da ich gerade 2 beocenter 3500 "bearbeite", die
beide eine Macke haben (hatten), ist mir noch etwas aufgefallen.
Ein beogram 3000 auf der Platte ist Schrott, beim anderen war das Führungslaufrad aus der
Führung gerutscht - wie auch immer -. Neu eingepasst und neuer Riemen: jetzt läuft er klaglos,
aber leider nur mit 33 (LP). Der Wechsel auf 45 geht nicht. Trotz allem ein gutes Gerät mit guten
Eigenschaften. Vom Design ganz zu schweigen... - einfach mal was anderes!

Bei der Bastelei ist mir aufgefallen:
der Plattenspieler ist ja sozusagen autark; gesteckt in den PS-Eingang 1. Nimmt man den
kaputten PS einfach ab (Stromkabel aus Litze innen und Din aus Eingang), versieht das Ganze
mit einer dekorativen Topp-Platte, hat mein einen beomaster 3000. PS Eingang mit Micro DQ44
und Dual 721 getestet - super!

Hab ihn jetzt als 4. Anlage in meinem Bastelkeller, vielleicht auch demnächst ein upgrade als 2.
Anlage in meinem Büro, mal sehen.

Ich denke ernsthaft über mehr BO nach...
Gruß an Alle
Leo
hopfenn
Stammgast
#40 erstellt: 15. Apr 2017, 18:25
Hallo Leo,
ein Center 3500 habe ich auch noch.
Sollte eigentlich kein Problem sein die Geschwindigkeit wieder umschaltbar zu machen.
Rein mechanisches Hebelwerk über ein Stufenrad wie ich mich noch erinnere.
Bei mir hat leider der Gummi vom Reibrad eine Delle.


Viel Spass mit den alten Geräten.
hopfen
-LeoLux-
Neuling
#41 erstellt: 16. Apr 2017, 19:14
Hi hopfenn,

danke für den Tipp. Muss das mal anschauen. Bei dem schrottreifen gram ging die Umschaltung
reibungslos, bei dem "tätigen" klemmt sie scheinbar oder reagiert nicht. Ich schaue mir
das mal bei Gelegenheit an.
Der master läuft wie eine eins! Die PS klingen gut daran. Und kein Rauschen, Knistern, usw.
Beim Einschalten dachte ich schon, er wäre garnicht ON:)
Habe einen alten dual c919 cassdeck dran. Naja, Nostalgie-Versuch. Hat einen neuen
Riemen, ist aber meilenweit von meinen Nak und dem Onkyo entfernt. Muss jetzt mal sehen,
dass ich eine Antenne an den master bekomme.
Bis bald mal. Gruß,
Leo
-LeoLux-
Neuling
#42 erstellt: 16. Apr 2017, 19:17
- hopfenn : ich schau mir mal das Reibrad von dem kaputten gram an...
Stereomensch
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 19. Apr 2017, 11:58
[quote="hopfenn (Beitrag #38)"

Nur den Klang über die starren Beovox S30 finde ich nicht so berauschend.
[/quote]


Das Beocenter 7000 sieht schon cool aus. Ich würde bei den Boxen mal ne Nummer größer versuchen.
Die Beovox 120 sollen sehr gut sein, also sehr linear:
http://beocentral.com/beovoxs120
hopfenn
Stammgast
#44 erstellt: 20. Apr 2017, 22:57
----> Beovox S 30, eine Nummer größer.

Hab ich geistig,
S45, aber auch nur die 2 Wegeriche.
Ist aber wohl auch kein Meilenstein der Beo Akusik.
Da schätze ich die relativ kleinen Philips 587 MFB doch mehr.

Muss die S45 nur mal ins Hauptquartier schaffen.

Schönen Gruß
hopfenn
Stammgast
#45 erstellt: 10. Jul 2017, 21:55
Mal wieder durch lüfte.

Lautsprecher. Beovox S30 Eine Nummer größer.

Aus den gedachten S45 wurden S4500. 3 Wegeriche. Sollten besser sein.


Schönen Gruß
hopfen
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