Braun Regie 510 & L810

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seltenhörer
Neuling
#1 erstellt: 05. Dez 2011, 21:03
Grüß Gott zusammen,


bin neu hier, habe eigentlich auch nur ein paar Fragen. Bin umsonst an einen Braun Regie 510 gekommen, dazu gabs passend ein Paar Braun L810 Lautsprecher, alles zusammen im Bestzustand (ohne Kratzer oder sonstige Schäden). Zunächst zur Technik: gibt es altersbedingte Schäden (zB vertrocknete Kondensatoren, wenn ja, wie erkenne ich das? Lohnt es sich, den Verstärker und die Lautsprecher vielleicht beim Fachmann generalüberholen zu lassen?
Falls ja, wie kann ich beispielsweise einen CD-Player anschließen? Der Verstärker verfügt lediglich über einen Phono, Tape und Reserve-Anschluss, alles mit DIN-Steckern?

Danke für Eure Hilfe.

Grüße
Christian
classic70s
Inventar
#2 erstellt: 05. Dez 2011, 21:14
Da hast du ein Top Set, der Receiver klingt wirklich exzellent ein ausgezeichnetes Gerät siehe hier

Die Lautsprecher sollten ebenso sehr gut sein wenn sie das bringen was die 710er können.

Wenn alles gepflegt erhalten ist wie du schreibst rentiert sich eine professionelle Überholung auf jeden Fall.
Es sollte jedoch jemand sein der von so alten Klassikern Ahnung hat und keine 08/15 Werkstatt die dir evt. noch erzählen will, das es altes Zeug ist und nix taugt.
Zum Anschluß brauchst du Kabel mit DIN Stecker, bzw. DIN Adapter, kosten ca. 2-3 EUR
Wenn alles funktioniert freu dich und genieße den Wohlklang dieser wertigen Klassiker


[Beitrag von classic70s am 05. Dez 2011, 21:17 bearbeitet]
seltenhörer
Neuling
#3 erstellt: 05. Dez 2011, 21:23
Danke für die rasche Antwort.

Worauf muss ich denn achten, was sollte bei einer Überholung denn gemacht werden?

Habe mich in Sachen Eingängen und Empfindlichkeiten ein Wenig belesen. Der Verstärker hat das:

* Reserve (DIN): 330 mV / 470 kOhm
* Phono (DIN): 2 mV / 47 kOhm
* Band (DIN): 360 mV / 470 kOhm

Ein herkömmlicher CD.Player braucht aber 150 mV / 47 kOhm. Habe keine Ahnung, aber Faktor 10 Unterschied bei den Eingangswiderständen scheint mir ein Wenig viel. Mag nichts kaputt machen und hätte gerne, dass das Ding gut klingt. Was ist zu tun??
Blaupunkt01
Inventar
#4 erstellt: 05. Dez 2011, 21:28
Also ich hab am meinem Braun Regie 350 einen ganz normalen CD Player am Band-Anschluss und da gibt es überhaupt keine Probleme.
Auch klanglich konnte ich nichts negatives hören.
Ach ja, gehört wird am Braun mit einem Sennheiser 414.
seltenhörer
Neuling
#5 erstellt: 05. Dez 2011, 21:32
Das ne gute Nachricht. Dann besorge ich mir einen Adapter und lausche mal.

Bin auf den Vergleich zwischen Onkyo TX-21 / Telefunken TL-90 und der Braun Kombi gespannt.
classic70s
Inventar
#6 erstellt: 05. Dez 2011, 22:01

seltenhörer schrieb:
Danke für die rasche Antwort.

Worauf muss ich denn achten, was sollte bei einer Überholung denn gemacht werden?


Wenn alles störungsfrei funktioniert brauchst du gar nichts zu machen.
Die von dir genannten technischen Daten haben mit der Kompatiblität der Anschlussgeräte erst mal nichts zu tun.
An den Braun Receiver kannst du jeden CD Player anschließen, jedes Tapedeck und mit passendem Adapter kannst du sogar einen I Pod oder anderen MP3 Player anschließen!

Telefunken TL 90 sind verdammt gute Lautsprecher, die Braun 810 werden wohl kaum besser sein.


[Beitrag von classic70s am 05. Dez 2011, 22:06 bearbeitet]
airmax78
Stammgast
#7 erstellt: 07. Dez 2011, 11:54
Hallo,

als Besitzer zweier CEV 510 (oder auch regie 510) habe ich bereits folgende mögliche Fehlerquellen "persönlich" kennengelernt:

1) Elkos im LS-Ausgang (heftiges Einschaltploppen)
2) Kleinsignaltransistoren im Vorverstärker fehlerhaft (Rauschen/Prasseln/Knistern)
3) Tantalperlen im Vorverstärker (willkürliche Kanalausfälle, verzerrte Tonwiedergabe)
4) Selengleichrichter auf dem Tunerboard (Gerät funktioniert teilweise oder überhaupt nicht mehr)
5) Enstörkondensator im Netzteil (BRANDGEFAHR!)
6) Kontaktschwierigkeiten in der Tastatur (Stummschaltung tut nicht das, was sie soll... also heftige Umschaltknackser)

Mit etwas Erfahrung lassen sich all diese Zipperlein aus der Welt schaffen... aber den Entstörkondensator im Netzfilter würde ich unbedingt vorsorglich austauschen (lassen).

Grüße,

maurice
hf500
Moderator
#8 erstellt: 07. Dez 2011, 18:10
Moin,
Einschaltploppen wird sich bei Geraeten mit Koppelelkos im Ausgang kaum vermeiden lassen. Was da ploppt, ist der Ladestrom der Elkos, der durch den Lautsprecher fliesst.
Wegen der Auskoppelelkos haben die Geraete keine Lautsprecherrelais, das solche Geraeusche verhindern koennte.

Liegt Ausgangsseitig zwischen Elko und Masse ein Widerstand von 100-500 Ohm? Wenn ja, kann man beim Einschalten des Geraetes die Lautsprecher abschalten, dann koennen sich die Elkos ueber die Widerstaende aufladen.

Was den CD-Spieler angeht, so schliesse ich mich dem Gesagten an. Ein CD-Spieler ist an jedem Hochpegeleingang abschliessbar, das sind hier "Band" und "Reserve". Man verwendet Adapter (darauf achten, dass seine Signalflussrichtung von RCA nach DIN ist, das ist meist der Fall, wenn es von RCA-Kuppplung auf DIN-Stecker geht) oder man baut sich einen. Dazu schneidet man von einem RCA(vulgo Cinch)-Kabel an einem Ende die Stecker ab und loetet einen 5-pol DIN Stecker an. Ist zuverlaessiger als ein Adapter, eine Steckverbindung weniger.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 07. Dez 2011, 18:13 bearbeitet]
airmax78
Stammgast
#9 erstellt: 08. Dez 2011, 01:05
Hallo Peter,

du hast Recht: ganz ohne Einschaltplopp geht es bei diesen Geräten nur, wenn man den LS Wählschalter zunächst auf 0 stellt und erst 5-10 sec. nach dem Einschalten in die gewünschte Position (1; 2; oder 1+2) bringt.
Eine "handgemachte" Einschaltverzögerung, sozusagen...

Was ich zum Ausdruck bringen wollte: Nach der Erneuerung der Elkos wurde das Einschaltploppen bei mir deutlich geringer, aber (bauartbedingt) immer noch deutlich vernehmbar...

In meinem (Einzel-) Fall ist einer der beiden Elkos offenbar in einem Schraubstock eingespannt und grob bearbeitet worden... ...keinen Schimmer, warum!

Grüße,

maurice


[Beitrag von airmax78 am 08. Dez 2011, 01:14 bearbeitet]
Atze1801
Inventar
#10 erstellt: 13. Jan 2012, 14:14
Moin!!!
Habe grad im Keller einen Braun Regie 510 gefunden den mir mein Dad mal überlassen hat. Angeschlossen......zum Test zwei kleine LS dran ....und.....einschalten.....gedenkminute....läuft!!! Alle Lampen funktionieren....alle Regler....GEIL!!! Kurzer Blick in die Lüftungsschlitze....aufmachen....reinigen....und da fällt mir was entgegen....Plastik...weiß und rund....15-20cm lang....sieht aus wie ein dünner Strohhalm.....einer ne Ahnung was das ist bzw wo es hingehört?? Oder ist das mal jemandem reingefallen?? (Gerät stand mal nen paar Jahre in ner Kneipe!!
Danke !!!!
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