Dual CL 730 reparieren & passender Amp gesucht

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kopfhörer_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Jan 2014, 02:50
Moin liebes Forum,

Meine derzeitige Lage ist etwas kompliziert. Ich habe mir vor ein paar Monatent bei Ebay ein Paar Dual CL 730 ersteigert. Das Problem war und ist, dass diese mich als Schüler 160€ (200€ mit Versand, erpackung etc.) gekostet haben und sie nichtmal richtig funktionierten. Es komm zwar Sound raus, aber sie spielen wie 50€ Kompaktanlagenlautsprecher, sind extrem leise und verzerren ab Zimmerlautstärke. Sie liefen im übrigen an einem alten Maranzt 2015 (15 Watt an 8Ohm) und zur Kontrolle nochmal an nem älteren Onkyo Surround Receiver meines Vaters. Trotzdem, die Membranen sehen super aus und im Inneren der Boxen stinkt auch nichts. Nach langem hin und her hab ich mich damit abgefunden und die Teile auch nochmal von nem Hifi Freund durchmessen lassen und die Ohm Werte sind komisch. Der Ebayverkäufer sagt, er habe sie funktionstüchtig losgeschickt...

Ich gebe aber nicht auf und will mir nochmal funktionierende Dual CL 730 ersteigern und meine alten werden dann wohl als Ersatzteillager dienen, da sich das Reparieren nicht lohnt (unbekanter Fehler ?!). Das Problem ist, dass ich noch Schüler bin und noch nicht Autofahren kann, geschweige denn ein Auto habe und von Ebay extrem eingeschüchtert/ verschreckt/ bin, nachdem ich mal eben FÜR MICH ein halbes Vermögen in den Sand gesetzt habe für nichts!

Außerdem fange ich gerade erst an, mich in die Hifi Welt einzuarbeiten und habe mit dem Marantz 2015 Receiver meines Vaters angefangen und wollte dafür anständige gebrauchte High End Boxen aus den guten alten Zeiten haben, statt mein Geld für ein billiges China Logitech Brüllwürfel 5.1 System (Z906 etc.) auszugeben oder so. Und mir ist eh jetzt aufgefallen, dass ich mit meinem Marantz bei Dual CL 730 Boxen nicht weit komme, weil der gerade mal 15 Watt an 8 Ohm oder 30 Watt an 4 Ohm in die Boxen schießen kann und die Boxen laut alter Dual Prospekte 20-150 Watt Verstärkerleistung verlangen.
Also kann ich in DIESER Kombination ja nur knapp auf Zimmerlautstärke aufdrehen (wenn überhaupt) und ansonsten bräuchte ich einen stärkeren Verstärker oder sehe ich das verkehrt ?


Mein Einsatzgebiet für das ganze System ist im übrigen mein eigentlich viel zu kleines 13qm Zimmer und ich bevorzuge es über meinen Pioneer CD-Payer oder über meinen PC (Spotify) Musik zu hören. Meist sehr laut und mit schön erhötem Bass am Marantz (was ist Partymucke und Clubmusik ohen ordentlich Tiefgang ? Also ist es bei DEM Anwendungsgebiet sehr gut möglich, dass der Maranzt schnell an seine Grenzen stößt, wenn ich mir bald neue CL 730 besorge...

Sprich im Grunde will ich unbedigt die Dual CL 730 Boxen haben und mit ordentlich Wumms nutzen und ebenso ein System mit meinem Maranzt betreiben. Hab die Dual bei nem Kollegen mal gehört und war so hin und weg, dass ich davon nicht mehr loskomme. Trotz meines kleinen Zimmers will ich sie haben und habe das Ziel sie dann auch später mit in meine eigene Wohnung mitzunehmen, wo sie dann ins Wohnzimmer kommen.

Die Lösung wäre natürlich, dass ich auf den Maranzt verzichte und mir für die Dual noch einen Verstärker/Receiver besorge, allerdings dürfte dieser nicht so teuer sein und soll trotzdem die Dual voll befeuern können und das auf einem guten Niveau.

Was soll ich tun ?


[Beitrag von kopfhörer_boy am 09. Jan 2014, 20:55 bearbeitet]
cpm75
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jan 2014, 07:39
Hallo kopfhörer_boy,
ich glaube nicht, dass die Lautsprecher defekt sind - eher liegt es daran, dass der Verstärker völlig unterdimensioniert für diese Boxen ist. Bis vor ein paar Tagen hatte ich selber ein Paar Dual CL 730 und habe sie an an einem Sony TA-F 800 ES betrieben - da hat die Leistung gepasst. Da Du ein 13qm Zimmer beschallen willst, wird aber auch ein stärkerer Verstärker nicht soviel Sinn machen: Meiner Meinung nach machen die Dual Boxen erst Spaß, wenn sie in einem entsprechend großen Raum über Zimmerlautstärke laufen (deshalb habe ich mich auch von ihnen getrennt).

Da der Marantz ein sehr schönes Teil ist, würde ich eher dazu raten, ein paar Boxen zu besorgen, die leistungsmässig und auch zeitlich besser zu dem Verstärker passen. Mir persönlich gefällt z.B. die Canton LE Reihe sehr gut (1973-1978 hergestellt) - die LE 350 oder auch die LE 400 sollten gut mit Deinem Verstärker harmonieren. Schön ist dabei auch, dass sie sehr günstig zu bekommen sind (30-50 Euro) und so das Budget nicht allzu sehr belasten. Die CL 730 kannst Du ja einlagern und zu einem späteren Zeitpunkt mit einem potenteren Verstärker betreiben

Ein Defekt an den Dual Boxen ist natürlich trotzdem nicht ganz auszuschließen - wenn alle Membrane okay sind, wäre es evtl. nicht verkehrt, mal die Potis zu reinigen und die Frequenzweiche zu überprüfen! Und hast Du sie über die 4-Ohm oder die 8-Ohm Klemme angeschlossen?

Gruß,
Christian
kopfhörer_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Jan 2014, 15:55
Hallo Christian,

Vielen Dank für deine Antwort. Also sie sind definitiv nicht in Ordnung, da ich sie an nem guten, starken Onkyo Receiver dran hatte und ich war nem Lautsprecherstammtisch und da hbe ich sie auch mal laufen lassen. Beim LS-Stammtisch liefen sie an DER ANLAGE schlechthin und da habe ich mal eben 200 Watt über zwei Mono Endstufen pro Box reingejagt, damit sie laut werden (siehe Bild unten). Gekrazt haben sie zwar nicht, aber die Soundqualität, räumlichkeit und alles war trotzem FÜR DIE Lautsprecher ein Witz. Klangen wie große Kompaktboxen ausm Elektromarkt. Und sie schlucken aus irgendeinem Grund extrem viel und haben eben einen unbekannten Defekt :(.

Ja, an "Übergangsboxen", die preiswert sind und zu dem Marantz passen habe ich auch schon gedacht, bis ich mir irgendwann nochmal die 730 hole... Ich hatte da noch Lautsprecher von Arcus im Sinn, z.B. die TS100 gibts grad bei Ebay für schlappe 50€ und die haben immerhin mal 600DM gekostet:
http://kleinanzeigen...-172-2735?ref=search Und deine gucke ich mir gleich auch mal an!


Aber mein Ding ist eben auch ordentlich Tiefbass und das würde ich bei den Dual locker haben, im Gegensatz dazu bei solch kleinen Regalboxen werde ich das im Leben nichtbekommen, eher ghar kein richtiger Wummsbass. Und zur Zeit bekommt man die Dual Cl 730 gut, weil die grad jeder bei Ebay verkauft und ich habe Angst, dass es sie später nicht mehr gibt und dann ist mein "Ersatzteillager" auch sinnlos.

Ein Kollege aus dem Stammtisch hat die Weichen mal durchgemessen und da ist alles in Ordnung. Nur die Chasses haben komische Ohm Werte, die er auch nicht versteht und trotzdem sehen sie nagelneu aus. Ich hab sieerst über 8 Ohm und dann über 4 Ohm dran gehabt. Und genau DEN SPA? damit aufzudrehen habe ich nicht, weil sie das nicht mitmachen :(.

Gruß Torben




Meine Dual CL 730 an einer High End Anlage


[Beitrag von kopfhörer_boy am 09. Jan 2014, 15:56 bearbeitet]
cpm75
Stammgast
#4 erstellt: 10. Jan 2014, 10:35
Okay, dann scheinen die Dual tatsächlich einen Defekt zu haben... ich hatte bei meinen auch das Gefühl, dass sie zumindest bei Zimmerlautstärke "flach" klingen und nicht sonderlich viel Räumlichkeit haben, aber was Du beschreibst klingt ja nach einem generellen Problem.

Die Arcus-Lautsprecher kenne ich nicht, kann also nichts dazu sagen. Die Canton-Boxen haben, sofern sie richtig aufgestellt werden, einen ganz anständigen Bass, aber wenn Du richtig "Wumms" haben willst, wäre vermutlich ein Subwoofer von Vorteil. Für einen passiven hat der Verstärker wieder nicht genug Leistung, weshalb ein aktiver Subwoofer mit Hochpegeleingängen das richtige wäre - für den kleineren Geldbeutel fällt mir da der Mivoc SW1100A ein, der gebraucht ab ca. 60 Euro zu bekommen ist. Sicher kein High-End, aber als Übergangslösung eine Option

Was Du jetzt mit den Dual Boxen machst, ist damit aber trotzdem nicht beantwortet - vielleicht hat ja ein anderer Forist eine Idee dazu...
kadioram
Inventar
#5 erstellt: 10. Jan 2014, 12:56
Hi,

da es sich ja um Dual-Lautsprecher handelt, würde ich auf jeden Fall noch das entspr. Dual-Forum konsultieren, www.duaö-board.de

Hier mal och zwei informative Threads von dort zu deinen Lautsprechern ud ihren Problemen: 1 und 2

Auf die schnelle überflogen haben die CL 730 des öfteren Probleme mit alternden Bauteilen, zusätzlich noch Schwierigkeiten mit den Hochtönern, v.a. nach längeren Standzeiten.

Wenn du die Weichen neu aufbaust, kommt dich das billiger, als in "Übergangslautsprecher" oder gar ein weiteres Paar CL 730 zu investieren.

Vorher müsstest du natürlich alle Chassis erst mal einzeln testen und messen.

EDIT:
Die CL 730 haben ja eine "Impedanzkorrektur", welche je nach Belastung die Impedanz "umschaltet" (ganz vereinfacht ausgedrückt). Ich könte mir vorstellen, dass da vll. was im Argen liegt. Zu Beginn solltest du mal die Impedanz der LS im Gazen messen, vll. sind sie durch einen Fehler in dieser "Impedanzlinearisierung" (damit wurden die CL 730 beworben) hochohmig.
Dass dann da der kleine Marantz nichts auszurichten vermag und die 200 Watt nur verzerrte gehobene Zimmerlautstärke bewirkt haben, ist ein Symptom, das darauf hinweist und dem du mit einfachen Mitteln schnell auf die Spur kommen kannst.

Was auch noch wichtig ist zu checken, ist, ob nicht jemand schonmal "Hand angelegt" hat, sprich an der Weiche/Verkabelung rumgebastelt hat.


Grüße


[Beitrag von kadioram am 10. Jan 2014, 13:04 bearbeitet]
DaPickniker
Inventar
#6 erstellt: 10. Jan 2014, 13:00
Hi Torben

Nach all deinen ganzen Versuchen glaube ich nicht dass es an deinem Marantz 2215 liegt ( hast ja an dicken Monos getestet . Der 2215 reicht leistungsmäßig für dein kleines Zimmer eigentlich aus und sollte mit den CL730 auch ein sauberes räumliches Klangbild liefern ;). Ich würde allerdings den 4 Ohm Anschluss der CL 730 benutzen weil du dann mehr Leistung hast wass der kleine Marantz locker packen dürfte ( 2 x 30 W/RMS 4 Ohm ) .

Auch wenn die Frequenzweichen deiner CL730 messtechnisch ok sind solltest du die Elkos darauf austauschen ( bipolare Ersatztypen einlöten ). Die Kosten sind sehr gering ( roundabout vl. 10-20 Euro ) wenn du die Dinger selber einlöten kannst.
Durch den Tausch der FW Elkos hab ich schon so manchen müden Vintageboxen klanglich auf die Sprünge geholfen und daduch den "AHA" Effekt wieder hergestellt. Mit den alten Elkos klangen die auch nach 50 Euro Kompaktanlage ( blechern, topfig und ohne Räumlichkeit ) und konnten ihre Leistung nicht entfalten.

Also bevor du dir neue CL730 besorgst ( und die LS-Chassis ok sind ) würd ich erstmal die Elkos wechseln ;).. Welche Ohmwerte hast du bei den Chassis denn gemessen ?
kadioram
Inventar
#7 erstellt: 10. Jan 2014, 13:22

DaPickniker (Beitrag #6) schrieb:
Ich würde allerdings den 4 Ohm Anschluss der CL 730 benutzen weil du dann mehr Leistung hast wass der kleine Marantz locker packen dürfte ( 2 x 30 W/RMS 4 Ohm ) .


HIER (Stereophonie Sonderdruck Dez. ´78 ) wird gegenteiliges empfohlen, ob das aber in diesem Fall so von Relevanz ist, kann ich nicht sagen.


EDIT:

DaPickniker (Beitrag #6) schrieb:


Ich würde allerdings den 4 Ohm Anschluss der CL 730 benutzen weil du dann mehr Leistung hast wass der kleine Marantz locker packen dürfte ( 2 x 30 W/RMS 4 Ohm ) .


Er hat den kleineren 2015 mit 2x15 Watt, s. #1


[Beitrag von kadioram am 10. Jan 2014, 13:25 bearbeitet]
kopfhörer_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 14. Jan 2014, 00:57
So, war übers Wochenende weg und konnte somit nichts schreiben. Deshalb kommt jetzt hier ein mega Text :

@Christian cpm75:

Ja, also es mag sein, dass sie bei geringer Lautstärke nicht so gut klingen, aber sie kommen ja nichtmal an die CL 732 an (ich kenne die jetzt nicht, aber bei dem Preis müssten die immer noch weitaus besser spielen. Meine CL 730 sind leise, schlucken unmengen an Watt (200 mind. damit es laut und unverzerrt wird und die Rüumlichkeit ist dabei dann trotzdem weg) und beim lauterdrehen ist sofort Schluss mit "erträglichem" Sound. Da kann ich echt lieber billige Blödmarkt Boxen unter 100€ anschlißen. Oder anders beschrieben, sie klingen wie ein extrem billiger Fake. Sehen halt Original aus, aber der Sound ist vom Elektroschrottplatz. Ja genau das Problem wäre, dass ich dann einen Subwoofer brächte, wofür mir der Anschluss fehlt. Ich habe über meinen Bekannten hier noch einen Logitech Z2300 Subwoofer stehen. Den hat er mir geschenkt, da er seit er seine CL 30 hat genug Bass hat. Hier mal das System. Die Satelliten hat er direkt anfangs weggeschmissen, da extrem schlecht. Das Problem daran ist, dass er die Fernbedienung nicht mehr findet und ohne diese ist der Sub nicht betreibbar. Und so ne Fernbedienung muss ich mir erstmal irgendwo günstig ergattern, da die Teile sonst im Netz für über 30€ verkauft werden :cut. Ansonsten sieht der Mivoc auch nicht schlecht aus, vorallem vom P/L-Verhätnis.
Wenn es um meine Dual Lautsprecher geht dann wäre mein Traum natürlich, nachdem ich hier höre und lese, dass es durchaus möglich ist, die doch noch heil zu kriegen, sie selbst irgendwie zu reparieren. Problematisch wird aber, weil ich sebst relativ wenig Ahnung habe bzw. ich mich mit Frequenzweichen etc. nicht wirklich auskenne und, dass die Probleme meiner Lautsprecher einfach aber doch irgendwie schwer sind.

@Kadioram:

Ja, da hab ich mich auch angemeldet, aber ich kann da irgendwie kein Thema erstellen :?. Hat das damit zu tun, dass das vielleicht geschlosse wurde ?
Aber vielen Dan für die beiden Threads, die haben mir echt Mut gemacht, dass es bei meinen kaputten 730ern vielleicht doch noch Hoffnung gibt! Die beiden Threads habe ich bei meinen Recherchen im Dual Forum irgendwie nie gefunden.
Ja, das mit den alten Bauteilen habe ich auch gelesen, aber ich muss bei meinen LS sagen, dass die Frequenzweiche echt noch voll gut aussieht. Und ein Kollege hat die Weichen beide mal durchgemessen und die Signale sind so, wie sie sein sollen bzw. die Ohm-Zahlen. Wobei ist es auch möglich, dass die Zahlen korrekt sind, aber die Bauteile trotzdem Mistsound senden ?
Ich weiß und eigentlich war das auch mal der Plan, nur habe ich den Fehler auch mit Hilfe halt einfach nie gefunden. Das Rätsel ist ja auch, dass es bei beiden Lautsprechern genau das gleiche Problem ist. Und weil ich mir nicht teuer neue Membranen über Ebay ziehen und sinnlos basteln wollte ohne zu wissen, ob das überhaupt was bringen wird und sie auch nicht in den örtlichen Hifi-Laden zur Behandlung geben wollte (kostet mich bestimmt über 150€ die Reparatur oder so...), wolltich mir einfach nur "Neue" holen. Die Chassis haben laut meines Kollegen komische Werte und zwar auch noch alle unterschiedliche... Und SO komisch, dass er das Problem daraus auch nicht erkennen konnte. Und die Weichen sind eben komplett in Ordnung. Sorry, das mit der Impedanz bzw. Impedanzkorrektur verstehe ich leider nicht ganz. Wie kann man das denn messen ?
Ja, aber selbst wenn sie funktionieren wird der kleine Maranzt sie nicht befeuern können oder ?
Und ich bin mir sehr sicher, dass noch Niemand "Hand angelegt" hat, da die Schrauben komplett schwarz waren beim ersten öffnen und nun sind sie etwas rostig (der Lack ist beim Schrauben etwas abgegangen). Hätte also vorher Jemand etwas gemacht, dann wären die Schrauben schon vorher abgefärbt gewesen.

@DaPickniker:

Sorry fürs Klugscheißen, aber Kadioram hat recht, ich habe den etwas kleineren Maranzt 2015 ;).
Ok, das freut mich schon mal zu hören, dass das eigentlich doch passen müsste :).
Ja, ich habe auch nachher nur noch den 4Ohm Anschlss genutzt, da ich verstanden hatte, was der Unterschied der Anschlüsse ist und das bringt auch schon mal etwas besseren Klang aber immernoch unterirdischen.
Also können die Elkos trotzdem voll hinüber sein auch wenn messtechnisch alles in Ordnung ist ? Das könnte dann ja wirklich das Problem sein...
Okay, das klingt wirklich sehr wie bei mir! Genau so klingen sie. Eben einfach wie billiger Müll!
Ja, ich gaube ich mache mich jetzt wirklich daran, nur habe ich alleine wenig Chancen im Kampf gegen das Probem, damir einfach das Lautsprechertechnische How-Know fehlt. Wir haben die Werte damals leider nicht aufgeschrieben, aber sie waren immer weniger als die Ohmzahl, die auf den Chassis draufstand und außerdem erinnere ich mich, dass das Messgerät bei einigen Chassis wie wild ausgeschlagen hat.
Ich stelle unten mal Bilder meiner gehassten Lieblinge rein.

@Kadioram: Also bei meinem Selbsttest habe ich rausgefunden, dass sie an 4 Ohm eindeutig besser klingen. Wobei ich sie laut meines Kolleges auch an 8 Ohm anschließen sollte :?.


Also ich sage nochmal alles was kaputt ist, das ist nämlich nicht nur alleine der schlechte Klang, leider... Also nebst, dass die Boxen wie Kompaktanlagenboxen klingen, haben beide Boxen noch mehr Macken. Bei der einen Box ist beim Messen der Chassis die Mitteltönerfrequenzweiche innen abgebrochen (die kleinen Weichen sind ja sonst irgendwie alle festgeklebt). Seitdem gibt der Mitteltöner nur noch Kratzlaute von sich und ist nicht zu benutzen. Keine Ahnung, was dabei genau das Problem ist. Das ist aber auf den Bildern nicht zu sehen, da ich die andere Box von innen aufgenommen habe. Bei dieser anderen Box gibt es ein Luftpfeifen, wenn man die Bassmembran mit der Hand eindrückt und die Bassfrequenzweiche ist ebenfalls lose in der Box (siehe die Fotos). Und der Hochtöner ist leciht eingedellt, was man auch auf den Fotos erkennen kann. Die Frage, de ich mir damals gestellt hab und die ich mir jetzt eben immer noch stelle, ist das machbar oder lohnt sich das nicht und ich sollte mich lieber nach einem "neuen" Paar Dual Cl 730 umsehen ?

Vielen Dank für all die Antworten und dass ihr mir so gut weiterhelfen könnt
Gruß Torben


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[Beitrag von kopfhörer_boy am 14. Jan 2014, 01:09 bearbeitet]
DaPickniker
Inventar
#9 erstellt: 14. Jan 2014, 12:58
@kopfhörer boy

Tolle Fotos... Da sieht man endlich was

DIe Elkos bitte alle tauschen.. Die sind wirklich so alt wie die Boxen selbst und gehören raus.Als Ersatz gehen zb.Visaton oder Intertechnik Elkos mit den passenden Spannungs und Kapazitätswerten welche speziell für Frequenzweichen verkauft werden ( bipolar ). Bei bipolaren Elkos ist die Polung ( also die Einbaurichtung ) übrigens egal.Der Spannungswert der Elkos kann gerne auch grösser sein ( aber niemals kleiner ). Bei Werten wie zb 15 µF kannst du 10 µF und 4,7 µF parallel schalten bzw. verlöten weil es solche Werte heute nicht mehr gibt.

Dass die Ohmwerte der Chassis beim Messen kleiner als der aufgedruckte Wert sind ist normal weil ein normales Multimeter den Gleichstromwiderstand (DC ) misst und die aufgedruckten Werte auf den Chassis die Impendanz angeben( = frequenzabhängiger Widerstand AC )..

Wenn du also zB ein Chassis mit 8 Ohm Impendanz mit dem Multimeter prüfst werden von diesem immer etwas kleinere Werte angezeigt ( zb bei 8 Ohm Widerstand DC 5,7 oder 6,2 Ohm ) ;)... Wenn ein Chassis defekt ist ( durchgebrannt/überlastet/ Windungsschluss etc. ) hast du meistens einen unendlichen Widerstand oder auch mal nur 1,5 Ohm oder kleiner .

Achja das Drehpoti auf der Platine ( welche du auf dem Foto mit deiner Hand hältst ) auch noch mit Kontakt WL ( oder ähnlichem ) reinigen ;).
kadioram
Inventar
#10 erstellt: 15. Jan 2014, 12:55
Hi Torben,

bevor du einfach alle Kondensatoren etc. austauschst, was durchaus zur Behebung deines Problems führen KANN (aber nicht zwangsläufig muss), solltest du dich systematisch, d.h. Schritt für Schritt durcharbeiten, um im Vornhinein ggf. Beschädigungen an den Chassis als Auslöser deines Problems ausschließen zu können:

Ich würde wiefolgt vorgehen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen:

jedes Chassis einzeln testen, sowohl mit dem Multimeter auf Widerstand als auch jew. einzeln an den Verstärker angeschlossen auf generelle Funktion. Messtechnisch kann ein Chassis in Ordnung sein, wenn aber die Wicklung der Schwigspule verrutscht ist (Chassis "festgebacken"), dann wirst du das nur durch Messen allein nicht herausbekommen.
Auch sagt dir der Einzeltest, ob sich die Chassis hier anders verhalten (anderer Pegel bei anderer Leistung) als in ihrer Verbundeinheit Lautsprecher.

Benutze den Chassis entsprechende Testfrequenzen, also ein 100Hz-Signal am TT, 1500Hz am MT und 4000Hz am HT. Mit Audacity kannst du diese Testfrequenzen (und viele andere wie Pink Noise usw.) leicht selbst erstellen.

Außerdem würde ich die einzelnen Chassispaare (TT, MT, HT) ganz genau optisch untersuchen, ob sie sich wirklich absolut gleichen oder ob irgendwelche Unterschiede feststellbar sind (nachgelötete Litzen, Gebrauchsspuren vom Schraubenzieheraktionen an den Schrauben etcetc.).

Wenn hierbei alles positiv verläuft, sprich nichts Auffälliges zu Tage kommt, dann erst ist die Weiche dran.

Auch hier würde ich jeweils nur die einzelnen Chassis an ihrem entspr. Weichenzweig testen. Spätestens hier dürfte sich dann zeigen, dass das Problem von den Weichen verursacht wird (sofern alle Chassis in Ordnung sind)

Was dir die Arbeit bei alldem sicherlich erleichtern dürfte, ist ein einfaches, kurzes, zweiadriges Kabel mit vorn und hinten je zwei Krokoklemmen dran.

Noch kurz zu der von dir erwähnten beschädigten Platine: die musst du leider Gottes mit entspr. Lötbrücken flicken, alternativ komplett neu aufbauen, so oder so.

Gib dir dafür einfach etwas Zeit, sieh es als mittelfristiges Projekt, dann wirst du am Ende auch umso mehr Freude an den Duals haben.

LG


[Beitrag von kadioram am 15. Jan 2014, 12:59 bearbeitet]
kopfhörer_boy
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 15. Jan 2014, 16:25
@DaPickniker:

Also das wären ja dementsprechend 2x5=10 Elkos oder ?
Mir ist bekannt, dass ich dafür einen Lötkolben bräuchte, aber ist das denn schwer, muss man da irgendwas beachten oder geht das einfach ?
Was ist denn genau der Unterschied zwischen Visatoren und Intertechnikelkos und was sind zur Zeit für Elkos in meinen Boxen drinnen und was wäre am besten geeignet für die Neubestückung? Also ich habe nur rausgefunden, dass die Visaton-Teile ganz anders aussehen, passen die dann überhaupt auf die Weiche ? Und was sind Folienkondensatoren ? Und was ist besser, Bipolare oder "unbipolare" Kondensatoren ?
Also die Werte waren ale unterschiedlich und haben halt bei zwei Chassis ausgeschlagen wie wild. Was hat das denn dann zu bedeuten ?

Was meinst du mit Kontakt WL ? Also im Grunde funktioniert der Poti ja noch, die Weiche hat sich nur vom Regler gelöst. Regler und Befestigungsmaterial sind rausgepurzelt und hab ich hier mal auf zwei Bildern (sorry für die Handyqualität). Das wollte ich auch nochmal checken, ob sich das nicht wieder reparieren lässt:

Dual Cl 730 Tiefton-PotiDual Cl 730 Tiefton-Poti

Das Problem mit dem Miteltöner der anderen Box, wo dessen Platine sich beim Messen ebenfalls gelöst hat und der MT anschließend nur noch gekrazt hat, habe ich gestern mit viel Geduld da wieder reingefriemelt. Allerdings war es die Hochtonplatine und die Folge war ja, dass der Mitteltöner nicht mehr lief und nicht der Hochtöner ??? Verstehe ich nicht, aber auf jeden Fall läuft das wieder und ich habe wieder ein Problem weniger. Hier die Bilder inkl. vorher und nachher:

Vorher:
Dual CL 730 Potis und FrequenzweichenDual CL 730 Potis und FrequenzweichenDual CL 730 Potis und FrequenzweichenDual CL 730 Potis und Frequenzweichen

Nachher:
Dual CL 730 Potis und FrequenzweichenDual CL 730 Potis und Frequenzweichen


@Kadioram:

Also ich schätze mal, dass das noch etwas besseren Klang geben wird, aber wahrscheinlich noch nicht alles lösen wird.
Also beim Hören mit beiden Boxen (seit die andere nun wieder geht und ebenfalls wieder angschlossen ist), habe ich mal verglichen. Beim eingedellten Hochtöner fehlen obenrum deutlich Frequenzen sprich die obersten Höhen. Die Mitteltöner scheinen beide gleich zu spielen. Beim Bass bin ich aber mal wieder ratlos: Der eine Bass pfeift ja leicht und es gibt ein kleines Wiederstandsgeräusch wenn man die Membran eindrückt und damit meine ich den Bass, wo auch die Weiche lose ist und der Drehregler hier einzeln rumliegt. Dieser Bass scheint aber richtig zu spielen. Denn der andere Bass, wo die Technik (Poti & Weiche, sowie kein Geräusch und Pfeifen beim Eindrücken) funktioniert, spielt nicht ganz so tief und etwas schwächer und klingt etwas brummender und nicht ganz so knackig. Komisch :?.
Also ich hab halt relativ wenig bis gar keine Ahnung, was die Äußerlichkeiten der Chassis bedeuten. Ich könnte höchstens mal Vergleichsbilder hier reinstellen. Also die Chassis messen geht ja auch, ohne in der Box irgendwelche Drähte zu lösen. Aber wie mache ich das denn, wenn ich die Chassis einzeln am Verstärker testen will ? Was müsste ich da wo anschließen ? Und wenn eine Chassis defekt ist, muss ich mir dann eine neue besorgen oder kann man die, so dass es sinnvoll ist ohne übergroßen Aufwand reparieren ? Und noch was anderes, können die Probleme eigentlich auch an den einzelnen kleinen Weichen liegen oder ist das ausgeschlossen ? Oder meintest du das mit dem Testen der Weichenzweige ?
Ja, die Krokokabel kenne ich, müsste ich mir nur besorgen ;). Meinst du mit der beschädigten Platine die Tieftönerplatine oder die nun wieder festsitzende Hochtönerplatine ? Wenn ich weiß, was ich machen muss und das hinkriege, dann würde ich gerne alles tun, um die Duals wieder komplett zu 100% funktionstüchtig zu machen!


Vielen Dank für die Antworten und die Hilfe, denn ohne euch hätte ich wohl nie wieder einen Gedanken daran verschwendet, zu versuchen die Duals zu reparieren!

Gruß Torben


[Beitrag von kopfhörer_boy am 15. Jan 2014, 16:26 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#12 erstellt: 15. Jan 2014, 21:18
Hi Torben,

du hast da glaub ich ein paar Sachen etwas durcheinander gebracht bzw. etwas unpräzise formuliert, aber der Reihe nach.

Eins vorweg: um einen Lötkolben wirst du nicht herumkommen.

Folgende Werkzeuge solltest du anschaffen, sofern sie nicht schon vorhanden sind:

- Lötkolben
- Lötzinn
- Entlötlitze/Lötpumpe
- Seitenschneider
- 4 Krokoklemmen (optional)

Wenn du das alles hast, dann fux dich erst mal in den Umgang mit dem Lötkolben ein, ist zwar keine Zauberei, aber wie so vieles Übungssache.

Erst danach kannst du dich einigermaßen ans Reparieren deiner Lautsprecher machen.


Maßnahmenblock 1

Ok, ich dachte bei deiner ursprünglichen Formulierung,

Bei der einen Box ist beim Messen der Chassis die Mitteltönerfrequenzweiche innen abgebrochen


dass die Platine der Hauptweiche irgendwie zerbrochen sei.

Das, was du meinst, also diese drei einzelnen kleinen Platinen, sind keine Weiche, sondern ein Pegelregler, die zwischen den jeweiligen Weichenzweig und Chassis zwischengeschalten sind.

Dual CL 730

Das große auf der rechten Seite ist die eigentliche Frequenzweiche, das kleine links daneben ist die Platine für die Impedanzkorrektur.
Wenn du genau schaust, gehen von der großen Weiche die jeweiligen Kabel zu den kleinen Platinen.

Das, was bei dir da abgebrochen ist, ist ein Rasterpoti, das das Signal, das von der Weiche kommt, je nach Stellung über einen entsprechenden Widerstand laufen lässt, um dessen Pegel abzusenken.

Langer Rede kurzer Sinn:
Du kannst diese Regler abkabeln und die Chassis direkt mir der Weiche verbinden. Denn wenn der eine Drehregler wirklich abgebrochen ist, dann dürften die kleinen Kontaktfüsse auch keinen allzuguten Kontakt zu ihren sog. Schleifbahnen haben.

Wenn du soweit bist und die Chassis immernoch alle unterschiedlich klingen, geht die Suche weiter.

Bis dahin
DaPickniker
Inventar
#13 erstellt: 15. Jan 2014, 23:07
Die Idee von Kadioram mit den Reglern ist gut und wäre auch einen Versuch wert. Dadurch umgeht man eine mögliche Fehlerquelle ;).

@kopfhörer boy

Es ist völlig egal ob die Elkos von Intertechnik oder Visaton kommen oder welche Farbe die haben. Du kannst auch Elkos von anderen Herstellern einlöten. Wichtig ist nur die Spannungsfestigkeit und die Kapazität.

Auch noch ganz wichtig : "Bipolare Elkos" einbauen ( am besten "radiale Bauform" welche sich wie die originalen auf die Platinen löten lassen ).

Moderne Elkos sind übrigens bei gleicher Spannungsfestigkeit und Kapazität von der Bauform her kleiner als ihre alten Kollegen was aber der Funktion keinen Abruch tut.

Die einzelnen Chassis kann man auch ( wie schon angesprochen ) ohne Frequenzweiche testen... Schliesse dazu am besten einen PC/Laptop an deinen Verstärker an und installiere die Software "Arta " auf deinem Rechner welche einen Sinusgenerator enthält....

Ja und dann schliesse mal die Tieftöner ( jeden einzeln testen ) an deinen Verstärker an und dann stellst du den Sinusgenerator auf 20-50 Hz ein und lässt die Tieftöner ( mit 20 Hz mit kleiner Lautstärke anfangen ) schön wabbeln.. Bei den 20 Hz gibt der Tieftöner keinen nennenswerten Ton mehr ab aber wird trotzdem schön " schwabbeln "... Wenn bei diesem Vorgang nun irgendwelche Kratzgeräusche zu hören sind ist auf jeden Fall an der Schwingspule etwas faul ( auch wenn der Widerstand soweit stimmt ).

Jetzt machst du den gleichen Test mit dem Mitteltönern ( !! aber unbedingt mit 1000 - 2000 hz !! ) und danach mit den Hochtönern ( 10.000 - 15.000 hz ).. Dabei sollten die einzelnen Sinustöne klar und deutlich ( sauber und unverzerrt ) zu hören sein ;).

Bedenke aber dass Mittel und Hochtöner empfindlich sind und durch direkten Anschluss an den Verstärker bei falscher Bedienung zerstört werden können weshalb du für die Tests ( zum Schutz der Lautsprecher und gegen Frust ) einen bipolaren Kondensator ( Elko ) von 4,7 ( Hochtöner ) und 22 µF ( Mitteltöner ) in die Plusleitung in Reihe zum Lautsprecher schaltest..
Beim Tieftöner kannst du den Kondensator weglassen.. Dem macht das nix aus ;).
Rambo_123
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#14 erstellt: 12. Nov 2017, 04:49
Hallo Torben. Sicher hast du seit 2014 dein Dualproblem längst gelöst. Ich hätte dir gesagt, Klemm sie dir aufs Fahrrad und schließe sie bei dem Kumpel an der sie auch hat...Also, für die Zukunft..! Heinz
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