NAD Vintage-Verstärker auftrennen lassen

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Jadada
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Nov 2018, 22:51
Liebes Forum!

Ich besitze einen NAD 3030.
Der Verstärker funktioniert tadellos, natürlich steht nach all den Jahren mal eine Revision an.
Im Zuge dieser würde ich ihn gerne auftrennen lassen, um ihn als Vorverstärker nutzen zu können.

Ist das möglich und wenn ja, hat jemand eine gute Adresse für sowas?

Zur Not auch PM, gerne aber hier, damit alle davon profitieren:-)

Liebe Grüße
DB
Inventar
#2 erstellt: 25. Nov 2018, 11:18
Hallo,

das ist so einfach nicht. Zwischen Vor- und Endverstärker sitzen umfangreiche Filter. Die wollen definierte Ein- und Ausgangswiderstände sehen.
Die Stelle, an der es sinnvoll möglich wäre, müßte daher mit Trennverstärkern versehen werden, und zwar sowohl am Ausgang als auch am Eingang.


MfG
DB
Jadada
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Nov 2018, 21:17
Aus dem Konjunktiv folgere ich, dass du das für keine gute Idee hältst?
Lg
Uwe_1965
Inventar
#4 erstellt: 25. Nov 2018, 21:39
das könnte man daraus schließen. Leider gibt es hier aktuell auch 2 Kandidaten die dasselbe vorhanden, natürlich an anderen Gerätschaften, aber leider noch nicht final beendet.
Frage, wolltest Du das machen, oder machen lassen? Und soll die Endstufe im NAD noch aktiv sein, oder nur eine separate Endstufe antreiben?
Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 25. Nov 2018, 21:53 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 25. Nov 2018, 22:16
Nabend !

@ Jadada:

Du warst hier in 2012 schon einmal aktiv wegen Deinem NAD.

Ich habe den Thread nicht gelesen, aber Deine Kiste ist in den 6 Jahren nicht besser geworden. Oder hast Du u. a. den angegammelten Netztrafo gesandstrahlt und neu lackiert ?

Wozu also der Aufwand ?

MfG,
Erik
Uwe_1965
Inventar
#6 erstellt: 25. Nov 2018, 22:48
Hallo @Wuhduh, warum gleich so poltern, so schlimm sieht doch der Trafo garnicht aus. Dein verlinkter Thread hat nur 7 Beiträge, hättest ihn ruhig mal lesen können


[Beitrag von Uwe_1965 am 25. Nov 2018, 22:50 bearbeitet]
WBC
Inventar
#7 erstellt: 25. Nov 2018, 22:52
Der kann halt nicht anders...is wahrscheinlich genetisch bedingt...so what..???
Uwe_1965
Inventar
#8 erstellt: 25. Nov 2018, 23:11
Doch dann soll er mal anders
Weil konstruktives kam nicht rüber, und die Frage was das alles soll, habe ich schon vorher gestellt, da hätte er ruhig die Antwort abwarten können.
Gruß Uwe
raphael.t
Inventar
#9 erstellt: 26. Nov 2018, 10:13
Nad hat seit Jahrzehnten immer wieder Verstärker und Receiver im Angebot, die Auftrennung sind, und dann soll der offensichtlich einzige Nad, der über dieses Feature nicht verfügt (poetische Übertreibung!) aufgeteilt werden.

Mit freundlichen
Grüßen
Raphael
Uwe_1965
Inventar
#10 erstellt: 26. Nov 2018, 10:33
vielleicht sind die 30W zuwenig. Der 3080 ist z.B. auftrennbar

Gruß Uwe
Jadada
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Nov 2018, 16:32
Hallo :-)

zur Erklärung:
Das damalige Problem wurde wie im Thread beschrieben gelöst - verstehe die Aufregung nicht.
Dennoch kann man das Teil doch mal professionell restaurieren lassen, in diesem Zuge hatte ich über eine Auftrennung nachgedacht, weil ich zurzeit sowieso eine Vorstufe für meine McIntosh 250 suche.

Freundlich nachfragen hätte nicht geschadtet, @wuhduh.

Warum genau DIESER NAD?

Ganz einfach - es handelt sich um ein Erbstück und Verkauf oder Mülltonne kommt keinstenfalls infrage.

Wenn man mir schlüssig sagt - hey, geht nicht, macht keinen Sinn, nutz Ihn lieber separat - kein Ding - denn auf solch eine Info ziele meine Frage hier ab.

Daher zurück zum, Thema:
@Uwe 1965 - machen lassen, da ich mir so etwas nicht zutraue und ich keinesfalls etwas zerstören will.
Jadada
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Nov 2018, 18:18
Ich resümiere - keine Möglichkeit?

Auch nicht via Kopfhörerausgang / Tape-Out?

Bzw über tape-out raus und dann eine Lautstärkeregelung dazwischen?
sealpin
Inventar
#13 erstellt: 30. Nov 2018, 18:25
Das ist dann aber keine "Auftrennung".
Du kannst natürlich einen Tape Out nehmen und den an einen ext. Vorverstärker packen der dann die Lautstärkeregelung macht und an einen Endverstärker übergibt...nur ich frage mich: wozu das Ganze?

Restauriere den NAD doch und lasse ihn im Originalzustand - hatta nämlich verdient
Jadada
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Nov 2018, 18:45
...zum wozu: wäre eben die Gelegenheit gewesen, auch die Suche nach einem Vorverstärker zu beenden (s.o.) :-)

Mist, dass das ganze so einfach nicht möglich ist.

Hat denn jemand eine gute Adresse für kleinere Restaurationsarbeiten?
Aktuell knackt und knarscht nichts, die Lampen gehen auch, lediglich beim Einschalten schnellt der linke Kanal mit einem plopp kurz auf 10 Watt , dann ist Ruhe.
Schalte ich das Gerät aus, bewegen sich die Zeiger der VUs noch mehrere Sekunden, bis sie schließlich ganz links stehen bleiben...


Diese Mängel sind aber auch alles.
Uwe_1965
Inventar
#15 erstellt: 30. Nov 2018, 18:46
Prinzipiell kann man den NAD schon auftrennen, ähnlich wie es hier vor kurzem vorgeschlagen wurde. Nur mal so als Gedankenansatz, dann ist das Gerät aber nicht mehr original. So what.
Gruß Uwe
DB
Inventar
#16 erstellt: 30. Nov 2018, 23:11
Wenn einfach ein Vorverstärkerausgang herausgelegt werden soll, ist das schon etwas einfacher (es macht ja auch nichts, wenn die Leistungsverstärker mitlaufen). Dennoch sollten Trennverstärker eingesetzt werden. Insgesamt paßt aber das was man an zusätzlicher Elektronik braucht, in eine Streichholzschachtel.
Jadada
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 02. Dez 2018, 02:13
Platz ist im Gehäuse ja genug, hast du eine gute Adresse für solche Arbeiten?
LG
olsoundb
Stammgast
#18 erstellt: 02. Dez 2018, 04:17
Ich hätte da einen ganz anderen Vorschlag. Und zwar so, wie ich es momentan mache. Kurze Vorgeschichte: bei mir war einige Zeit großes Amp-sterben. Nun standen und stehen da einige Amps bei mir herum und so war es kein Problem, die zu kombinieren. Aktuell sieht das so aus. Mein Fisher CA 2320 Amp - heißgeliebt und jahrelang ein treuer Begleiter - fing an, bei den Endstufen zu schwächeln. Gab öfter mal Aussetzer. Jetzt hätte der sogar Vor- / Endstufe auftrennbar, ich hab aber trotzdem keine reine Endstufe dahinter gestellt. Sondern einen kompletten Vollverstärker, Technics SU-V 303. Bei dem muckt die Phono-Platine, die Hochpegel dagegen sind alle ok. Das Ganze sieht dann so aus, dass sämtliche Eingänge - also Dreher, CD, Tuner und Cassette (ja, ich höre immer noch gelegentlich die gute alte MC; auf einem Denon 3-Kopf DR-M30HX) - sind am Fisher angeschlossen. Vom Monitor 2 Ausgang des Fisher geht ein Cinch-Kabel (Oehlbach) auf den CD-Hochpegel - Eingang vom Technics. Der hat sowieso entschieden mehr Dampf als der auch nicht gerade schwache Fisher. Die Kombi klingt einfach saumäßig gut. Muckis ohne Ende. Die Fisher Vorstufe ist ja auch allererste Sahne und derV 303 gibt ordentlich Schmackes. Ich hab ein wenig experimentiert, u. A. mit einem Sony TA-AX 35 oder einem Uher VG 832 usw. Das sauberste Klangbild ist einfach mit der Kombi CA2320 und SU-V 303. Wird wohl auch eine Frage der besten elektrischen Anpassung sein, die Dinger gehen einfach gut zusammen. Ich würde an deiner Stelle keine Endstufe einsetzen sondern einen weiteren Voll-Amp. Also nochmal ganz kurz Die Belegung: Audio-Geräte an den NAD, vom NAD ein Kabel aus dem Monitor 2 raus und damit in den Fisher oder ein alternatives Gerät. Testen mach unheimlich Spaß. Ich hab die ganze Chose 5 oder 6 mal zerlegt und wieder zusammengestell und irgendeann wusste ich: SO MUSS SICH DAS ANHÖREN.
Ein weiterer Vorteil bei dieser Konstellation: der Pegel vom Monitor-Output ist konstant, mit definierten Werten.. Bei getrennten Bauteilen hast du die eigentliche Lautstärke am Gerät mit dem Eingängen und lieferst der Endstufe den Saft je nach Belieben-
Bei einer wie von mir vorgeschlagenen Lösung hast du halt dann die Qual der Eingangswahl an Gerät A und die Lautstärke und Klangregelung am sekundären Gerät B. Und ich höre immer wieder Leute fragen wie das ohne Mischpult geht, dass man 2 so Klasse-Amp zusammenhängt und simultan betreiben kann.. Eir weiterer Vorteil bei dieser Auslegung ist die Möglickeit, problemlos Prozessoren einschleifen zu können. Z.B. ein Equalizer: aus dem Output vom NAD gehts du bei einem Ecki auf Line in, von dort belegst du Line out mit einem Cinch-Kabel und stöpselst dann in dne 2. Amp. Am Besten bei Tuner oder CD.
Funzt bei mir seit jetzt knapp 3 Jahren wun-da-ba... und seit der Kombi war nie wieder was.
So weit ich weiß hat der NAD unsere guten alten 5-poligen DIN-Stecker. Ist aber kein Problem, Adapter für DIN/Cinch gibts wie Sand am Meer. Und wenn du so eine Kombi hinstellst ist dir Staunen gewiss. Also ich würde unter diesen Umstäden jederzeit wieder 2 Amps auf diese Weise kombinieren,Wenigstens bevor ich einem so edlen Teil von New Acoustic Dimension an die Eingweide gehe,
Zu guter Letzt dürfte das auch noch erheblich günstiger zu realisieren sein als in dem Transen-Dschungel rumzunavigieren, möglicherweise was falsch oder kaputt machnen (hab ich auch schon erlebt, da ist ein Yamaha AX 520 in Rauch aufgegangen).
Darum stell dir 2 Kraftwerke hin, das macht optisch schon mal gewaltig was und wenndie elektrische Anpassung Klappt: bester Sound, GEld und Arbeit gespart und die Gewissheit, dass alles funz.
Liebe Grüße an alle
Olsoundb
Live is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
olsoundb
Stammgast
#19 erstellt: 02. Dez 2018, 04:23
HUPPSSS, falscher Fehler. Ich meine natürlich, das Equipment steckt im Fisher und von dort geht es per Oehlbach an den SU-V303. Nin schon recht müde und lege mich jetzt gleich hin. Das Prionzip sollte jeder verstanden haben.
Jetzt gute Nacht und LG an alle.
Olsoundb
Jadada
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 02. Dez 2018, 13:39
Danke für die Antwort, leider stehen zurzeit nur der NAD und die McIntosh zur Verfügung - werde nicht noch ein Gerät kaufen, dass nicht genau dazu passt.
Ich behalte deine Vorgehensweise aber im Hinterkopf - klasse, wieviele Gedanken du dir zu diesem Thema gemacht hast!!
DB
Inventar
#21 erstellt: 02. Dez 2018, 14:11

Jadada (Beitrag #17) schrieb:
Platz ist im Gehäuse ja genug, hast du eine gute Adresse für solche Arbeiten?
LG

Nein, habe ich leider nicht.
Es würde aber, wenn das eine Werkstatt macht, nicht ganz billig. Klar kann man die paar Bauteile auf eine Lochrasterplatine braten und hinten ein Kabel mit 2x Cinch rausbaumeln lassen. Ein solider Einbau incl. Anfertigung einer ordentlichen Leiterplatte macht mehr Aufwand.


MfG
DB
Uwe_1965
Inventar
#22 erstellt: 02. Dez 2018, 14:27


Klar kann man die paar Bauteile auf eine Lochrasterplatine braten und hinten ein Kabel mit 2x Cinch rausbaumeln lassen.


Boaaaah dat is ja mal ein Vorschlag. Scherz beiseite , irgendeiner der Profis hier hat dafür einen nicht mehr benötigten TapeAusgang dafür benutzt, mit der Option des wieder Rückbaues


Gruß Uwe
Jadada
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 02. Dez 2018, 14:33
Ich merke schon - das Thema ist schwieriger als gedacht und für mich als Laien wohl nicht ordentlich durchführbar.
Uwe_1965
Inventar
#24 erstellt: 02. Dez 2018, 15:13
Wollte das jetzt nicht vorenthalten, hier erfolgte der Umbau an einem Pioneer.

Gruß Uwe
olsoundb
Stammgast
#25 erstellt: 03. Dez 2018, 14:14
@ Jadada. Dass du eine MacIntosh an den NAD hängen willst wusste ich nicht. Auch verständlich, dass du kein neues / zusätzliches Gerät anschaffen willst. Aber trotzdem: an den Innereien von so edlen Teilen sollte man nicht rumfummeln. Und wenn es mit Gewalt sein muss, dann bitte beim Fachmann. Selbst die können patzen. Ist mir mal passiert. Hatte einen Verstärker von Yamaha, ein A520. So ein € 600,-- Teil. Machte von einem Moment auf den anderen keinen Mucks mehr. Bin damit zu einem guten Bekannten gegangen, der ein Weltklasse-Elektroniker ist. Referenz: der macht im Deutschen Museum in München den Service für die historischen elektronischen Geräte. Der Mann kennt sich echt aus. Ich bringe ihm also den Yamaha und der Fehler war schnell lokalisiert: das Schutzrelais hatte den Geist aufgegeben. Kein Problem, ist ein Cent-Artikel. Das Ding war auch gleich neu angeschafft und das kaputte rausgelötet. Aber dann... er setzte das neue Relais ein und wollte gerade anfangen, das Teil wieder anzulöten. Dummerweise hatte der gute Mann - sonst ein manchmal fast schon zwanghafter Perfektionist - vergessen, den Amp vom Strom zu nehmen oder wenigstens auszuschalten. Tja, dann ist er mit dem Lötkolben auf die Stromschiene gekommen und in einem Sekundenbruchteil sind 600 Euronen abgeraucht.
Ich kenne dich ja nicht, aber ich möchte halt vermeiden, dass so edlen Teile wie dem NAD was passiert.
Vielleicht gibt es noch eine Alternative, hör zu. Es gibt z.B. Verstärker fürs Auto, die direkt von der jeweiligen Endstufe angesteuert werden. Das heißt: man nimmt so einen Amp, führt von den Endstufen des Autoradios die Leitungen zu den Eingängen vom Amp und der bringt das dann noch mal auf höhere Leistung.
Bis jetzt hatte ich noch keine Veranlassung, mich mit so was zu befassen aber ich denke mal, so etwas wird es auch für größere Verstärkerleistungen geben. Um den Einsatz eines weiteren Gerätes wirst du nicht herumkommen, es sei denn du willst wirklich das Risiko eingehen, den feinen NAD zu verhunzen. Einfacher, sicherer und preiswerter wäre auf jeden Fall die Anschaffung von einem Übertrager. Da gibt es sogar Bausätze wenn ich richtig informiert bin. Leg dir so einen Bausatz zu und lass dir das Ding so hinbraten, dass du eine Leistungs-Eingangsstufe hast. Eingebaute Endstufen wie bei so einem Auto-Verstärker sind ja gleich abeklemmt. Das heißt: du gehst direkt von den Lautsprechern auf den Übertrager und der liefert dann das entsprechende Signal an die MacIntosh. Wenn wirklich was nicht funktioniert oder schlimmstenfalls kaputt geht, dann hast du nur ein paar Euro für den Übertrager verloren - und weder NAD noch Mac in Gefahr gebracht.
LG Olsoundb
Jadada
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 03. Dez 2018, 15:16
Solche Adapter- Lautsprecherlitze auf cinch - habe ich bereits, aber ein bereits verstärktes Signal nochmal verstärken?
Ich habe jedenfalls einen User gefunden, der mir schon einmal sehr weitergeholfen hat und dem ich das Gerät anvertraue.
Ich werde dann erneut berichten, kann aber ein paar Wochen dauern.
Bis dahin hier ein kurzer Eindruck

NAD 3030
Jörg_A.
Stammgast
#27 erstellt: 03. Dez 2018, 15:45
Wenn man sich Schaltpläne anderer Verstärker anschaut wo es diese Brücken gibt, wird man sicher auch die passende Stelle an Deinem NAD finden.
Viel Spass dann mit Deiner Kombi wenn dann alles wie gewünscht funktioniert.
klausES
Inventar
#28 erstellt: 03. Dez 2018, 16:21
Wenn dieser NAD "auch" als Vorverstärker dienen soll, sein eigenen Endstufen aber nicht als externer "End"verstärker für andere Pre's genutzt werden sollen
dann gäbe es eine elegante Möglichkeit durch Spannungsteiler.
Vorteile; keinen tiefer Eingriff zwischen Vor und Endstufe und die Pre Out Betriebsart kann damit schön niederohmig ausgelegt werden.
Jadada
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 03. Dez 2018, 16:36
Danke, wenn denn dann auch mal endlich passende Ständer für die Spendor da sind werde ich wohl so langsam fertig
Jadada
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 03. Dez 2018, 16:38
Genau, ihn als Endstufe für andere Vorverstärker zu nutzen ist nicht vorgesehen, er soll „einfach“ die McIntosh Endstufe versorgen
DB
Inventar
#31 erstellt: 03. Dez 2018, 18:24

Jörg_A. (Beitrag #27) schrieb:
Wenn man sich Schaltpläne anderer Verstärker anschaut wo es diese Brücken gibt, wird man sicher auch die passende Stelle an Deinem NAD finden.

Ganz so einfach ist es nicht.
Schaltplan NAD3030

MfG
DB
exAtelier
Stammgast
#32 erstellt: 03. Dez 2018, 18:40
@Jadada:

wow,.............das war mein erster HIFI-Verstärker !!! Hatte dann noch den passenden Tuner dazu.
Mensch ist das laaaaange her

Schön, dass ihn jemand wertschätzt ! Hab ihn in guter Erinnerung .

Gruß
exAtelier
Jörg_A.
Stammgast
#33 erstellt: 03. Dez 2018, 19:31
Ich würde wohl testweise erst mal um die C505 und 506 abgreifen wenn, ausser Balance, keine Klangkorrekturen benötigt werden.
Ansonsten R543 und R544.


[Beitrag von Jörg_A. am 03. Dez 2018, 19:34 bearbeitet]
Uwe_1965
Inventar
#34 erstellt: 03. Dez 2018, 20:24

Aber dann... er setzte das neue Relais ein und wollte gerade anfangen, das Teil wieder anzulöten. Dummerweise hatte der gute Mann - sonst ein manchmal fast schon zwanghafter Perfektionist - vergessen, den Amp vom Strom zu nehmen oder wenigstens auszuschalten. Tja, dann ist er mit dem Lötkolben auf die Stromschiene gekommen und in einem Sekundenbruchteil sind 600 Euronen abgeraucht.

klingt ja eher nach einer Horrorstory


Jörg_A. (Beitrag #33) schrieb:
Ich würde wohl testweise erst mal um die C505 und 506 abgreifen wenn, ausser Balance, keine Klangkorrekturen benötigt werden.
Ansonsten R543 und R544.


C505 /C506 würde ich nicht machen, eher R543 Ecke C529 (R544 /C530) wo es dann direkt zur Endstufe geht, dann wäre Mute und der HighFilter auch noch aktiv. Und es wird ja nur ein Ausgang benötigt, keinen Eingang.

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 03. Dez 2018, 20:25 bearbeitet]
Jörg_A.
Stammgast
#35 erstellt: 03. Dez 2018, 20:53
So ist es.

Zum Horrorschrauber...... Da ist mir vor vielen Jahren mal ein Ding passiert.....
Ich hab das Netzteil eines Videorecorders mit neuen Elkos bestückt. Beim testen wollen ist mir dann aufgefallen dass das Netzkabel noch in der Steckdose steckte........ Da brachte ich auch erst mal eine Kippe gegen die zittrigen Finger. Ich hätte auch nie für möglich gehalten das so was passieren kann.
BTW: Das Netzteil hat dann auch prima funktioniert...
olsoundb
Stammgast
#36 erstellt: 03. Dez 2018, 23:13
Hi zusammen. @ Jörg A. Ja, hah - Horrorschrauber - der ist gut. Ich sagte ja: normalerweise ist mein Kumpel ein 105 % iger. Der Junge ist ja auch kein gewöhnlicher Elektroniker sondern "Kommunikations-Techniker"; mit Meisterbrief. Wehe man stellt ihn auf eine Stufe mit den "ordinären" Kurzschlusstechnikern: "ich bin Kommunikations-Techniker, kein Elektroniker". Was lernen wir daraus? K-Techniker sind die "besseren" Schussel. . Ich habe ihn einige Zeit nicht mehr gesehen, wir sind beide in entgegengesetzter Richtung umgezogen und jetzt trennen uns über 200 km. Nun, eigentlich ist er ein lieber Kerl aber eine Unart hat er und zwar muss er bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit seine überlegene "Intellenz" demonstrieren. Und was macht ein einfacher Handwerksmeister wie ich in so einem Fall? Ich flüstere dann leise aber eindringlich "YAMAHA" . Solltet mal sehen, wie schnell dann Ruhe im Karton ist. . Ich hab dann bloß Angsat um seine Gesundheit weil er dann schlagartig so komische Farben im Gesicht hat. Das ganze Spektrum von leichenblass bis froschgrün
Aber deswegen schreibe ich nicht. Das wäre off-topic. Nein, ich möchte vielmehr Klaus 52 voll zustimmen. Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Das Zauberwort heißt "Spannungsteiler". Muss man halt auf die Werte abstimmen, dann einfach in die Plusleitung geklemmt und schon kann es losgehen. Letzten Endes sind das ja "nur" Widerstände und kosten nun wirklich nicht die Welt. Man sieht sie ja auch nicht - der TE will ja kein zusätzliches Gerät - und für den Eingang zum Mac sind doch gleich ein paar Cinch-Stecker dran gebraten. Also korrigiert mich wenn ich daneben liege, aber was wird ein entsprechender Spannungsteiler kosten? 3 Euro, fünf Euro? Eleganter und gleichzeitig preiswerter wird der TE nicht mehr davon kommen. Klaus 52, Hochachtung für deinen Vorschlag.
Grüße an alle
Olsoundb
Jadada
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 03. Dez 2018, 23:42
Vielen lieben Dank für die tollen Antworten!
Den Vorschlag von Klaus52 und die Anmerkungen von Uwe_1965 werde ich an die ausführende Stelle weitergeben

@exAtelier : ja, der Verstärker ist klasse, optisch ein Blickfang mit den warm-beleuchteten VUs und hat auch genug Power, nur ist eine McIntosh dazu eben dich eine Verlockung und eine fachmännische Restauration hat sich das Teil auf jeden Fall verdient.

@olsoundb : tolle Anekdoten, das bisschen off-Topic stört sicher niemanden
Uwe_1965
Inventar
#38 erstellt: 04. Dez 2018, 10:41
Vielleicht noch was zum Thema "Streicholzschachtel" und / oder vielleicht ein Vorschlag an die ausführende Stelle.
Kleine Kollektorschaltung* abgreifen, wenn genug Pegel, ich schätze mal das es schon so ca. 0,7-1,1 Volt sein werden, weil das die typische Spannung zur Vollaussteuerung von Endstufen ist, kann Man(n) vorher mal messen.
4 Bauteile , Vorteil hoher Eingangswiderstand kleiner Ausgangswiderstand, damit dürfte keine nachgeschaltete Endstufe irgendein Problem haben.

Emitterfolger

*Kollektorschaltung, wird auch Emitterfolger genannt
Falls die Spannung zu hoch ist, könnte man sicherlich noch einen Spannungsteiler davor schalten

Viel Spaß noch

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 04. Dez 2018, 10:43 bearbeitet]
Jadada
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 18. Dez 2018, 23:58
Nach absolut wunderbarer Arbeit eines Forenmitgliedes dient der nun KOMPLETT restaurierte NAD als Vorstufe für meine McIntosh 250 an einem Paar Spendor BC1

Tausend Dank und großes Lob auch an dieser Stelle an den User @bfry-500 !!!
klausES
Inventar
#40 erstellt: 19. Dez 2018, 00:06
Psst... wenn du uns jetzt noch verrätst welche Variante realisiert wurde...
Uwe_1965
Inventar
#41 erstellt: 19. Dez 2018, 13:31

klaus52 (Beitrag #40) schrieb:
Psst... wenn du uns jetzt noch verrätst welche Variante realisiert wurde... ;)


das wird uns wohl der Kollege


@bfry-500


noch am besten schreiben können.
bfry-500
Neuling
#42 erstellt: 23. Dez 2018, 12:57
Hi Leute, nachdem ich für Jadada den Verstärker restauriert und gleich noch den VV Ausgang für die alleinige Nutzung als Preamp eingebaut habe, hier in Kurzform für die hier realisierte Ausführung:
a) die Trennung von Vor- und Endstufe habe ich nicht gemacht, zuviel Rumlöterei auf der Platine, Einbau von 4 statt 2 Cinch Buchsen. Die LS Ausgänge sind an der Frontseite abschaltbar (Main, ...)
b) Einbau von 2 CINCH Buchsen, Ausgang abschaltbar realisiert
c) Mute, Bass- und Höhenregelung bleiben für den VV-Ausgang erhalten, Infrasonic nicht
d) Abgriff des VV-Signales an den Widerständen 544/546 und 543/545 mit jeweils einem Auskopplungswiderstand 10KOhm, Pegel für Endverstärker ausreichend.

Viel Erfolg bei der Realisierung.
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