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Telefunken Hifi Center 4040 an Verstärker mit Cinch anschließen - Probleme+A -A |
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jofixx
Schaut ab und zu mal vorbei |
#1
erstellt: 04. Apr 2026, 13:34
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Hallo zusammen, nach dem ich mit Hilfe dieses Forums den 4040 zum laufen bringen konnte, habe ich nun das Problem das Gerät vernünfig an meinen Denon Receiver per Cinch anzuschließen. Derzeit leite ich das Signal über den 5-pol. DIN Würfelstecker vorne (Kopfhörerausgang) über einen Adapter auf Cinch Stecker in einen normalen Cinch Eingang des DENON Receivers. Das funktioniert technisch ganz gut. Nun hat mir der Verkäufer im Plattenladen geraden das ich die Geräte über die DIN 5-pol Tonbandbuchse auf der Rückseite verbinden soll. Ich habe mir also einen Adapter DIN auf 4 x Cinch besorgt. Über die Cinch Buchsen Audio out kommt gar kein Signal und über die Audio In kommt das Signal sehr leise an so dass ich den Denon voll aufdrehen muss. Mache ich was falsch oder geht das prinzipiell nicht. Außerdem wundert mich das ich über Audio IN am Adapter das Signal anliegt. Bitte Euch um Erleuchtung. Ein etwas Ratloser Jochen |
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Rabia_sorda
Inventar |
#2
erstellt: 04. Apr 2026, 13:55
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Moin,
Grundsätzlich ist das schon mal richtig. Aber hier muss man etwas beachten, bzw. den technischen Unterschied von DIN und Cinch kennen.
Wahrscheinlich wurden die Bezeichnungen vertauscht. Dies kenne ich von solchen Adaptern auch. Audio-OUT wäre eigentlich für eine Ausgabe des Signales zuständig und wurde damals für Aufnahmezwecke (Tonbandgerät/Tapedeck) verwendet. Hier ist es dann wohl bei dir der Audio-IN. Aber am Line-Ausgang des Telefunken liegen nur die damals üblichen Spannungen für DIN-Buchsen an. Laut dessen Datenblatt also 220 mV. Bei Cinch wird an den Line-Eingängen hingegen eine Spannung zwischen etwa 600 bis 2000 mV gebraucht damit die Verstärkung ausreichend ist. Somit sind die 220 mV zu gering. |
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jofixx
Schaut ab und zu mal vorbei |
#3
erstellt: 04. Apr 2026, 13:58
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Hallo Rabia_sorda, besten Dank für die Erklärung, damit verstehe ich es auch. Dann bleibt alles so wie es ist. Grüße Jochen |
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Ingor
Inventar |
#4
erstellt: 22. Apr 2026, 16:51
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Es gibt aber sog. Aufholverstärker, die man dazwischen schalten kann. Die verstärken das Signal entsprechend. Der Tonbandausgang liefert leider keine 220 mV, sondern 1,7 mV/kOhm- Somit nicht mal 100 mV an einem 47 kOhm Cinch- Eingang. Ein anderer Weg ist es, den Serien-Widerstand im Gerät zu überbrücken. Ähnliches kann man machen, wenn man nur den Plattenspieler nutzen möchte. Dazu muss man nur das Anschlusskabel des Systems nach außen führen. Beides erfordert natürlich Lötkenntnisse. |
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jofixx
Schaut ab und zu mal vorbei |
#5
erstellt: 22. Apr 2026, 18:14
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Hallo Ingor, vor PIN 1 und 4 der DIN Tonbandbuchse liegt jeweils ein 1 M Ohm Widerstand. Diesen überbrücken und gut ist meinst Du? Grüße Jochen |
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gst
Inventar |
#6
erstellt: 25. Apr 2026, 10:13
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Pin1 und 4 sind die Anschlüsse bei DIN, die zum Tonbandgerät zum Aufnehmen gedacht sind. Ich habe das Schaltbild eben nicht da, aber ein Versuch ist es wert und elektrisch kaputtgehen kann nichts. |
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Ingor
Inventar |
#7
erstellt: 25. Apr 2026, 19:47
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@Jochen, ja genau die beiden: R313 und 1313. Dann sollte da genug Pegel anstehen, |
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Rabia_sorda
Inventar |
#8
erstellt: 25. Apr 2026, 22:33
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Wahrscheinlich hat Jochen das schon längst erledigt, denn ansonsten hätte er sich sicherlich nochmals gemeldet. Ich erinnere mich, dass es damals Geräte in der "Übergangsphase" von DIN auf RCA gab und daher daran beide Varianten existierten. Da wurden die RCA-Buchsen auch einfach vor den beiden Widerständen abgenommen. |
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Ingor
Inventar |
#9
erstellt: 26. Apr 2026, 18:08
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Gehe ich auch von aus, wollte seine Frage aber nicht unbeantwortet lassen. |
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8erberg
Inventar |
#10
erstellt: 27. Apr 2026, 09:02
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Hallo, das Ganze ist eigentlich nur ein Verständnisproblem: bei DIN waren die Aufnahmeleitungen für Mikrofon-Pegel geeignet, bei RCA dagegen auf LINE-Pegel. Braun hatte eine Zeitlang für den Export 2 DIN-Buchsen eingesetzt einmal mit DIN-Pegel und einmal mit Line-Pegel, weil z.B. die US-Amerikaner kamen mit dem "Blödsinn" aus Europa nie richtig klar. DIN war ja nicht nur in Deutschland Standard, ob Tandberg aus Norwegen, Quad aus GB, Philips (aus halb Europa, wo die überall Werke hatten), B&O aus Dänemark - auch der ganze Ostblock liebte die Diodenstecker. Peter |
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jofixx
Schaut ab und zu mal vorbei |
#11
erstellt: 27. Apr 2026, 20:47
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Hallo zusammen, ich wollte mich nochmal melden und bedanken. Ich bin gerade erst dazu gekommen die beiden 1 MOhm Widerstände zu überbrücken. Und siehe da, der Pegel passt wunderbar, der Klang ist meiner Ansicht nach noch deutlich besser geworden und der Stecker ist nicht mehr zu sehen weil er nun hinten ist, was wieder Pluspunkte bei meiner Frau gab (Optik und Klang) Somit ist das Problem endgültig gelöst. Schönen Abend Euch noch. Jochen |
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8erberg
Inventar |
#12
erstellt: 28. Apr 2026, 08:52
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Hallo, ok, Telefunken hatte eine "fest verbaute" Loudness, was auch auf den Kopfhörer-Ausgang wirkt... von daher ist eine Verbesserung erwartbar. Schön das es funktioniert. Mach aber am Besten einen Zettel auf der Rückseite damit niemand ein DIN-Cassettendeck anschließt... das könnte die Eingangsstufe abschießen. Peter |
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