Marantz CD 42 und CD 52

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Blechdackel
Inventar
#1 erstellt: 03. Dez 2005, 14:59
Im Jahr 1991 stellte Marantz eine neue Generation von CD-Spielern um 500 DM vor. Es waren die Modelle CD 32, CD 42 und CD 52. Ein Jahr später kamen die (leicht überarbeiteten) neuen CD 42 mk 2 und CD 52 mk 2 auf den Markt. Beim CD 52 setzte Marantz kurz darauf noch eins drauf, nämlich mit der technisch verfeinerten Variante CD 52 mk 2 SE. Dafür war für diese auch 800 DM zu bezahlen, gegenüber dem normalen CD 52(durchschnittlich 550 DM) und dem CD 42(400 – 450 DM).
Die 52er überzeugten auch in den Tests der Hifi-Zeitschriften.
Die Nachfolger CD 43, CD 53 und CD 63 hatten ebenfalls ein Gehäuse aus gut verarbeitetem Stahlblech, jetzt aber mit gebürsteter Aluminium-Front.

Auch der Produktionsstandort veränderte sich, die Geräte kamen nicht mehr aus Belgien, sondern aus Fernost(Singapur? Indonesien?).

Bei den 42er und 52er Modellen dominierte Philips-Technik. Sie hatten als D/A-Wandler einen Bitstream Conversion-Wandler(1 bit), sowie einen schwimmend aufgehängten CDM-4-Laser.
Der CD 52 unterschied sich vom CD 42 äußerlich durch das Fehlen der 10er-Tastatur, der fehlenden Lautstärkeregelung für die Kopfhörerbuchse und das Fehlen von vier Funktionstasten. Vom Innenleben her soll es nur sehr geringe Unterschiede gegeben haben. Auffällig nur, dass stets die 52er Versionen getestet worden, die immerhin 100 – 150 DM mehr kosteten.

Ich selbst habe seit August 1993 einen CD 42 mk 2; mein erster und bisher einziger CD-Spieler. Er läuft nach wie vor ohne Probleme und auch bei zerkratzten Leih-CD, verlor er noch nie die Spur. Nur das die Fernbedienung(RC 52 CD) seit kurzer Zeit, trotz neuer Batterien nicht mehr will. Auch bei Ebay finden sich diese Spieler und auch die optisch sehr ähnlichen Vorgänger CD 40, CD 50 noch sehr häufig.

Wer hat auch einen dieser Spieler bzw. hatte so einen?
Welche Erfahrungen wurden damit gemacht(Reparaturen, Qualität, Klang)?
Wie sind sie vom Klang her mit gleichteuren Konkurrenten und aktuellen Spielern gleicher Preisklasse zu vergleichen?
Blechdackel
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2005, 15:25
Hat wirklich niemand etwas zu diesem Thema zu schreiben?

Oder soll ich es wo anders versuchen (Allgemeines, Erfahrungsberichte)?
wattkieker
Inventar
#3 erstellt: 13. Sep 2006, 23:04
Ich möchte diesen Fred mal wieder wecken.
Ich habe einen CD53 MK II, bisher absolut problemlos. Seit 2 Tagen macht er was er will, mal spielt er die CD komplett durch, aber immer häufiger springt er beim 2. oder 3. Titel ans Ende der CD. (bei Original und gebrannten).
Die Linse hab ich noch nicht gereinigt, bin mir auch nicht sicher, ob da das Problem liegt. Ich tippe im Moment eher auf das Laufwerk, es ist "hörbarer" geworden, meine ich jedenfalls.
Tipps bitte, möchte mich ungern davon verabschieden.
Gruß
Wilfried


Habe gerade den Thread gefunden, hat sich erledigt


[Beitrag von wattkieker am 13. Sep 2006, 23:54 bearbeitet]
wattkieker
Inventar
#4 erstellt: 14. Sep 2006, 18:16

Doch nicht erledigt, alles gereinigt, er findet nur das Ende der CD, aber nicht den Anfang. An den CDs liegt es nicht, hab ich im anderen Player getestet.
Er zeigt also nur an, dass er entweder gar keine CD findet oder er springt gleich zum Ende und zeigt die Anzahl der Tracks und die Laufzeit an.

Gruß
Wilfried
DJMadMax
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mrz 2007, 21:44
Ähnliches macht mein alter Marantz CD-43 leider auch hin und wieder, jedoch eher selten und daher noch nicht extrem störend... dennoch möchte auch ich mich ungern von dem guten Stück trennen, ist er doch klanglich (vor Allem für die 27 € inkl. Porto!! ) ein recht ausgewachsener. Hat jemand Erfahrungen mit den alten Marantz CD-Playern und kennt dafür vielleicht eine Lösung? Oder ist es wirklich mit einer Linsenreinigung getan? Gibt es Möglichkeiten, den Lasermotor zu reinigen/überholen, falls der vielleicht des Übel´s Ursache ist?

Cya, Mäxl
andisharp
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 15. Mrz 2007, 21:58
Grundsätzlich sollte man bei den alten Kisten immer die Linse reinigen und das Führungsgestänge so weit vorhanden neu schmieren. In den meisten Fällen ist es damit getan. Sonst hift nur noch ein Austausch der Lasereinheit.
DJMadMax
Stammgast
#7 erstellt: 15. Mrz 2007, 22:01
Wo kriegt man denn heute noch Lasereinheiten für CD42/43, CD52/53 usw. her? Ich glaube, da wäre eine Neuanschaffung eines Gerätes mit digitalem Ausgang sinnvoller (den mein CD43 zumindest leider nicht hat).

Aber ich werd´s mal befolgen und hoffen, dass es reicht, Thx!

Cya, Mäxl
wattkieker
Inventar
#8 erstellt: 16. Mrz 2007, 01:14

DJMadMax schrieb:
Wo kriegt man denn heute noch Lasereinheiten für CD42/43, CD52/53 usw. her? Ich glaube, da wäre eine Neuanschaffung eines Gerätes mit digitalem Ausgang sinnvoller (den mein CD43 zumindest leider nicht hat).

Aber ich werd´s mal befolgen und hoffen, dass es reicht, Thx!

Cya, Mäxl



Falls du doch noch mal ne Lasereinheit brauchen solltest:
Lasereinheiten-Shop

Wilfried
DJMadMax
Stammgast
#9 erstellt: 16. Mrz 2007, 02:00
Ok, der Shop ist in der Tat beeindruckend, wenn er das hält, was er verspricht

Allerdings scheinen es auch nicht die (extremst) kompetentesten HiFi-Menschen zu sein, finde ich doch in den Suchtags gerade folgenden Begriff: "Nakamishi" *tz* da würden sich die japanischen High-Ender aber nicht wundern, dass sie hierzulande kaum noch was verkaufen konnten und deshalb den Vertrieb aufgeben mussten

Cya, Mäxl
The_Faith
Stammgast
#10 erstellt: 10. Nov 2007, 19:09
Ein wenig spät aber ich Antworte trozdem mal.

Ich habe einen CD 42 MK II - seit ca. 15 oder 16 Jahren tut er seinen Dienst bei mir. Er hat alles mitgemacht was nur geht - zich Parties überstanden, 5 oder 6 Umzüge. Dabei verweigerte er nie seinen Dienst und spielte alles was ich im gab, auch CDs die auf anderen Geräte Probleme machte. Reparaturen gab es auch nie!

Über die Klangqualitäten kann ich nichts genaueres sagen - für mich aber super.

Leider wird er demnächst aus meinem Wohnzimmer weichen müssen, darf aber danach im Gästezimmer noch seine Rente verbringen.
RobN
Inventar
#11 erstellt: 14. Nov 2007, 10:48
Habt ihr ein Glück, mein CD 42 hat sich damals nach nur etwas mehr als drei Jahren mit einem Totalausfall verabschiedet, obwohl er immer nur im Wohnzimmer stand

War bis dahin ein klasse Gerät, das wirklich alles gespielt hat. Vor allem die Fehlerkorrektur war top! Ich erinnere mich noch, wie ich damals zusammen mit einem Freund eine sowieso zum Entsorgen vorgesehene CD immer mehr zerkratzt und dann auf mehreren Playern getestet habe. Selbst als andere Player sie nicht mal mehr erkannt haben, hat der Marantz sie noch ohne Murren und nur mit leichten Aussetzern abgespielt.

Nach dem Ausfall habe ich ihn durch einen Sony X202ES ersetzt, der bei der CD-Auswahl deutlich zickiger war (und ist, denn der läuft immerhin auch heute noch).
Netzferatu
Stammgast
#12 erstellt: 08. Dez 2007, 16:50
Moin,

habe mir gerade für 20€ auf dem Flohmarkt nen CD 32 geschossen. Kurz die Kontakte und Linse gereinigt - läuft wie ein Uhrwerk. Im Display steht "Dig Out on". Ich nehme mal an, dass man die Fernbedienung braucht, um den auszuschalten? Oder gibt's nen Knopf/ Trick?

Gruß,

Daniel
Netzferatu
Stammgast
#13 erstellt: 09. Dez 2007, 17:01
*schieb*
MC_Shimmy
Inventar
#14 erstellt: 09. Dez 2007, 17:20
@netzferatu:

Ich denke, der Digitalausgang ist immer "on". Warum auch nicht? M.W. hat der CD32 keine eigene Fernbedienung, sondern kann nur über die FB eines passenden Receivers oder Verstärkers fernbedient werden.

Gruss
Martin
The_Faith
Stammgast
#15 erstellt: 10. Dez 2007, 12:53
Doch - es gibt ein Fernbedienung zum CD-Player.

Was erwartest du von der Deaktivierung des Digitalausgangs?

Habe leider kein Handbuch mehr, wo ich die Funktion nachschauen könnte.
Netzferatu
Stammgast
#16 erstellt: 10. Dez 2007, 14:26
Was ich davon erwarte? Naja - wenn ich ihn nicht benutze, kann er doch besser ausgeschaltet sein. Dann kann er auch nirgends mehr "stören". Ich habe z.B. einen Unterschied bemerkt, wenn ich einen externen DAC daran angeschlossen habe. Also nicht darüber gehört, sondern NUR angeschlossen.
Jetzt kann es doch gut sein, dass sich da noch etwas tut, wenn ich den ganz ausschalten könnte...


Gruß,

Daniel
hf500
Moderator
#17 erstellt: 10. Dez 2007, 20:05
Moin,
der Digitalausgang wird gewoehnlich ueber eine Pufferstufe angeschlossen, er kann eigentlich keinen Einfluss auf den
Analogausgang haben. Wenn doch, dann ist es ein ernster Konstruktionsfehler.
Das Vorhandensein der Abschaltmoeglichkeit zeigt allerdings, dass die Pufferstufe auch vorhanden ist.
Die duerfte naemlich auch das Abschalten besorgen, und sei es nur als UND-Gatter.

73
Peter
Netzferatu
Stammgast
#18 erstellt: 11. Dez 2007, 10:27
Ich hör's aber doch!

Aber gut, wenn es keiner weiß mach ich halt nen Abschlusswiderstand drauf und bin still...


Gruß,

Daniel
Netman
Stammgast
#19 erstellt: 14. Dez 2007, 03:15
Habe mal einige Zeit nach einem CD-52 geschaut. Das Ding wird gar nicht so häufig angeboten, obwohl es die doch recht häufig verkauft wurden meine ich...
Derzeit wird eine Special Edition in der Bucht für 75 Euro angeboten. Hat zwar Kratzer auf dem Deckel aber das fände ich nicht so schlimm.

Bin am überlegen ob ich den nicht schiessen soll

Zum probieren gar kein schlechtes Angebot...

Gruß
Netman
FJS1964
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 12. Jan 2008, 19:09
Hallo Daniel,

habe ebenfalls noch den CD 32. Man kann den Digital-Ausgang über irgendwelche Tastenkombinationen am Gerät umschalten. Leider stellt sich das Gerät immer mal wieder von alleine auf "DIG OUT ON" um.

In der Bedeinungsanleitung steht übrigens zu diesem Thema gar nichts, sodass man leider nur probieren kann.

Gruß

Frank
airmax78
Stammgast
#21 erstellt: 12. Jan 2008, 21:15
Hallo!

Soweit ich mich erinnern kann, ist bei diesen Playern ein Philips CDM 12 verbaut, dieses hat es schonmal mit den Mikroschaltern am Schlitten der Abtasteinheit... es muss also nicht unbedingt die Abtasteinheit an sich sein... Mechanische Geräusche im Playbetrieb stammen nicht selten vom Zahnradgetriebe am Laserschlitten... das CDM 12 war das erste Laufwerk ohne Derharmtechnik... welch ein Fortschritt!

Grüße,

Maurice
Netzferatu
Stammgast
#22 erstellt: 13. Jan 2008, 01:52
@ Frank

Du hast diese Tastenkombination nicht zufällig parat?
Oder noch ne Ahnung wie das ging? Muss man Tasten gedrückt halten, beim Einschalten - oder nur mehrere gleichzeitig, bei eingeschaltetem Gerät?


Gruß,

Daniel
detegg
Inventar
#23 erstellt: 13. Jan 2008, 02:22
Hi Daniel,

"Service Modes" - helfen wird das aber auch nicht wirklich



Gruß
Detlef
FJS1964
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 13. Jan 2008, 02:29
Hallo Daniel,

leider nein, das letzte Mal als der CD-Player auf DIG OUT ON stand, hat meine Frau längere Zeit wahllos irgendwelche Tasten gedrückt. Dabei kann ich Dir nicht einmal sagen ob der Tastencode nur beim Einschalten aktiv ist.

Mittlerweile steht unser CD-Player aber ebenfalls wieder auf DIG OUT ON und meine Frau will in nächster Zeit einen erneuten Versuch unternehmen.

Gruß

Frank
Netzferatu
Stammgast
#25 erstellt: 13. Jan 2008, 19:56
@Frank

Dann drück ich die Daumen (deiner Frau). Vielleicht kann man das dann rekonstruieren - sonst musst du sie mal vorbeischicken...


@Detlef

Ui - da versteh ich nur noch Bahnhof. Jetzt weiss ich auch wo ich schon ausversehen gelandet bin.
Lieber erstmal nix verstellen, der Bolide hat mich schließlich nen Zwanni gekostet...


Gruß,

Daniel
KonstantinT
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 01. Apr 2008, 20:33
Ich habe 1995 den CD 52 MkII SE für 480 DM als Auslaufmodell gekauft. Er ist mein erster und bisher einziger CD-Spieler, abgesehen von einem tragbaren Gerät (Discman).

Ich habe mich damals vorrangig nach Denon-Geräten umgeschaut, ein kurzer, vom Verkäufer angeregter Vergleich eines Denon mit dem Marantz CD62, vielleicht auch mit dem CD63, ich weiß es nicht mehr, hat mich für Marantz eingenommen. Dazu hat auch der gute Ruf der Philips-Dreharm-Laufwerke und der Fehlerkorrektur geführt.

Für die alte *2-Serie habe ich mich unter anderem entschieden, weil die mattgraue Frontplatte farblich besser zu meinem NAD-Verstärker passte als die Frontplatte der damals ziemlich neuen *3-er. Inzwischen mag ich die Optik des CD52 nicht mehr, der - immer noch vorhandene - NAD 3240PE-verstärker ist in seiner Schlichtheit konsequenter und gefälliger.

Was mich außerdem ärgert, ist die Anfassqualität. Ich möchte weder den Sinn der vergoldeten Kopfhörerbuchse oder der Kupferschrauben noch die klanglichen Vorteile der SE-Version anzweifeln. Die paar optischen Glanzlichter stehen aber in krassem Gegensatz zu den wackeligen Tasten, besonders dem Netzschalter. Den auf letzterem eingeprägten "Compact Disc Digital Audio" -Schriftzug könnte man buchstäblich sparen.
All das fällt besonders im Vergleich zu meinem noch älteren NAD-verstärker auf, der zwar kein Edelmetall zeigt (bis auf die vergoldeten Phono-Buchsen), dessen Tasten aber wackelfrei wie am ersten Tag sind.

Die Anzeige finde ich überladen. Warum soll an zentraler Stelle angezeigt werden, ob der Digital-Ausgang ein oder aus ist?

Genug gemeckert! Ich kann keine Klangvergleiche ziehen, was mich aber verblüfft ist, dass der Marantz jeden Schrott abspielen kann. Obwohl selbst gebrannte CD-R Anfang der 1990er Jahre nicht verbreitert waren, hat er auch mit fehlerhaft gebrannten Scheiben kaum Probleme, im Gegensatz zu meinem neueren Discman. CD-RW habe ich bisher nicht ausprobiert.
Von den CDs der letzten Jahre, die mit ihrem Kopierschutz in vielen Geräten Schwierigkeiten machen sollen, habe ich zu wenige ausprobiert. Norah Jones´ "Feels like home" und noch paar andere spielen jedenfalls einwandfrei.

Kurz und gut, der CD-52 MkII SE sorgt trotz der oben beklagten Äußerlichkeiten seit 18 Jahren für Genuss.

Um an dem Fortschritt der Wandlertechnik teilzunehmen oder einfach um mehrere Klangvarianten zu vergleichen - wie ich es mir meinem Plattenspieler immer wieder tue - würde ich dem Marantz gerne als zuspielendes Laufwerk an einen externen D/A-Wandler anschließen. Wenn es so weit ist, werde ich darüber berichten.

Konstantin
postalo
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 18. Jul 2008, 12:46
Moin,

kann hier auch noch etwas beisteuern:

ich habe mir im Oktober 2006 gebraucht einen CD 42 MK 2 mitsamt einer FB gekauft und seither als Hauptplayer betrieben. Er löste einen Philips CD 210 ab. Im direkten Vergleich spielt der Marantz eine Spur klarer und fülliger als der Philips (subjektive Meinung damaliger Hörer, der Vergleich war aber eine reine Spaßaktion, also kein ernsthafter musikalischer Vergleich). Zeitgleich hatte ich damals noch einen damals noch aktuellen Denon CD 485 zur Hand. Hörbare Unterschiede zu diesem gab es nicht, der Denon hätte den Vorteil gehabt, das man die Titel-Sprung Funktion per Drehrad auslöst, was ich persönlich genial finde. Für den Marantz sprach, das er (da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen) im Gegensatz zu dem Denon und dem Philips auch meine alten Party CDs mit einer Vielzahl von Kratzern klaglos spielte. Deshalb behielt ich den Marantz.

pro: guter Klang; spielt auch stark verkratzte CDs; schnelle Zugriffszeit; leise; digitaler Ausgang (habe ich nicht benutzt); echter Ausschalter (kein stand-by, was ich persönlich ablehne, ich alter Öko )

contra: Display nicht dimmbar (für Schlafzimmereinsatz ); direkte Anwahl nur per FB möglich; Player per FB nicht ausschaltbar

Der Hinweis "dig-out-on" steht bei mir übrigens auch immer im Display, laut BDA ist dies normal und nicht abschaltbar.

Seit letzter Woche hat der Marantz nun leider ein Problem. Recherche im Forum ergab, das es wahrscheinlich an der Laserjustierung liegt., d.h. er fängt beim Abspielen nach einiger Zeit an, ein Kratzgeräusch zu produzieren, das immer lauter wird, bis er die Wiedergabe abbricht. Linsenreinigung ergab keine Besserung.

Da ich aktuell keine Zeit habe, mich nochmals intensiver auf Ursachenforschung zu begeben, und eine externe Reparatur nicht lohnt, stelle ich den Marantz erstmal in die Ecke. Doppelter Ersatz ist bereits in Form eines aktuellen Players (Sherwood CD 772) und eines älteren Players (Onkyo 7511) als Vergleich von Forums-Anbietern gekauft.

Auch wenn der Player bei mir (Nichtraucherhaushalt) nur 1,5 Jahre gespielt hat, hat er insgesamt (Bj. 1992) 16 Jahre auf dem Buckel, was also ok ist (obgleich mein alter Philips die auch auf dem Buckel hat und noch immer in der Küche spielt ...)

Fazit: kann den CD 42 MK 2 als günstigen gebrauchten Player empfehlen.

Gruß,
Mirco

P.S.:Als FB lag dem 42er die FB des 48er bei, funktionierte problemlos. Wahrscheinlich kann man also alle Player der damaligen Serien mit der FB eines anderen Modells betreiben.


[Beitrag von postalo am 18. Jul 2008, 13:30 bearbeitet]
JayKuDo
Stammgast
#28 erstellt: 20. Jul 2008, 20:28
Hallo,

ich hab auch vor einiger Zeit einen Marantz CD-52 SE gekauft.
Ich bin vom Klang überzwug, er spielt spritzig und doch nciht nevig. Nicht ganz so spritzig wie der Creek, den ich zum Test da hatte aber auch annähernd so nett spritzig wie der alte Tchnics Sl 250 - irgendwas. Was mich erfreute ,war die Tatsache das Ersatzteile von einem Philips Schrottgerät passten. Das Laufwerk ist ein CDM 4/19 und der Schubladenkram passt auch fast gesamt. Als FB tuts alles was auch mit Philips funktioniert. Leider fehlt mir noch eine Anleitung zu dem Gerät, aber nichts für ungut.
Ich betreibe diesen Player an einem Pro-Ject 7 Amp mit ein paar Eigenbau Lautsprechern und es verblüfft mich immer wieder wie fein diese Anlage spielt - bei kleinerem Finanzaufwand als jede Anlage zuvor.

Selbst wenn ich meine Eigenbaulautsprecher mit den alten Braun tausche, klingt das noch freier und feiner aufglöst als meine alte Technics Anlage.

Zur Zeit bastel ich noch an einem Vollverstärker mit Gainclonebasis als Endstufe. Ich bin schon jetzt gespannt, wie das Resultat klingt ...

und ich kann den Marantz empfehlen, trotz der leider billigen Plasticfront ...

Gruß

Jürgen
postalo
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 21. Jul 2008, 02:22
Moin,
habe noch einen Nachtrag:
auf der Webseite von Philips findet man eine Übersicht, welche Wandler und welche Laufwerke von Philips sich in welchem CD-Player befinden ...

Liste

interessant ist:
im CD 52 war im Gegensatz zu dem CD 32 und CD 42 zuerst ein anderer Wandler verbaut, erst in den Sondermodellen des 52er wurde dann auch der Wandler des 32/42 eingebaut ... möglicherweise ein Hinweis darauf, das dieser Wandler sich als "besser" erwies.

Im CD 42 SE MK 2 dagegen wurde dann bereits der Wandler verbaut, der auch in der nachfolgenden Modellserie x3 (also 43,53,63,73) zum Einsatz kam ...

Gruß,
Mirco
dobro
Inventar
#30 erstellt: 22. Jul 2008, 09:02
Hallo,

ich hatte den 52 MK II und war, bis ich ihn verkauft habe, zufrieden mit dem Gerät. Er hat niemals ausgesetzt und hat, soweit ich mich erinnere, sämtliche CD´s abgespielt. Das Gerät wurde noch, wie oben auch erwähnt, in Belgien gefertigt. Ein später noch gekaufter CD 48 wurde bereits in Indonesien gefertigt. Der 48er hatte bereits ein anderes Laufwerk. Zu sonstigen Innereien kann ich ansonsten nichts sagen.

Zurzeit habe ich noch einen leicht defekten CD 60, der ähnlich aufgebaut ist, einen anderen Wandler hat und gelegentlich Probleme mit der Abtastung hat. Er hat noch das alte Philips-Laufwerk, welches aber nur noch selten oder gar nicht für dieses Modell zu bekommen ist.

Gruß
Peter
Jim_Beam
Stammgast
#31 erstellt: 22. Jul 2008, 16:54
Ich bin auch noch im Besitz eines CD 52. Läuft ohne Probleme und ich kann sagen, wer hat schon so einige Meter abgespult.

Gruss Jim Beam
hotwheel122
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Jul 2008, 13:26
Hallo,

Ich habe mir bei ebay einen CD 32 geholt für gerade einemal € 14,-

Ich bin vom Klang des Players angenehm überascht.

Und bei mir ist der digitale Ausgang auch auf on.

mfg
Globus_pallidus
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 31. Jul 2010, 18:29
Habe einen CD 52 mkII, bei dem die Schublade streikt, d.h. wenn ich auf "open" drücke, bewegt sie sich nur ein klein wenig, den Rest muss ich selbst mit mehr oder weniger viel Gewaltanwendung verrichten. Auch das Schliessen muss ich selbst machen.

Auf längere Sicht ist das natürlich nichts, obwohl ich sonst mit dem Player echt zufrieden bin. Kann es jemand einschätzen, wie viel Aufwand es macht, die Auswurfeinrichtung zu wechseln (und überhaupt das passende Ersatzteil aufzutreiben)? Der CD52 kostet ja auf Ebay auch nicht viel mehr als 30 Euro. Da ist es vielleicht echt ökonomischer, sich noch einmal den/einen vergleichbaren Player zuzulegen.
Blechdackel
Inventar
#34 erstellt: 01. Aug 2010, 13:07
Meistens sind bei dem Zahnrad für die Schubladenbewegung ein paar Zacken gebrochen. Das Zahnrad wird auch Ebay immer mal wieder angeboten oder Philips aus jener Zeit(800 er Serie, CD 614), Marantz CD 32 - CD 52 mit anderem Defekt besorgen.
Beim Zahnradtausch sollte man das gesamte Laufwerk ausbauen, so sieht es für mich aus, um richtig daran arbeiten zu können. Es kann aber gerne zu dieser Arbeit noch jemand etwas schreiben, der es schon in der Praxis gemacht hat.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 01. Aug 2010, 13:08 bearbeitet]
semmeltrepp
Gesperrt
#35 erstellt: 01. Aug 2010, 13:12
Laufwerk muß nicht ausgebaut werden. Man braucht lediglich die Klemme für die CD wegklappen. Dann die Plastiklasche, an der das Zahnrad fixiert ist, vorsichtig wegbiegen und das Zahnrad nach oben entnehmen. Neues Zahnrad ebenso wieder einbauen. Vorher natürlich den Riemen auflegen.

Hab das schon oft genug gemacht. Dauert keine 5 Minuten.
Globus_pallidus
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 01. Aug 2010, 13:48
Danke für die Hinweise - das klingt ja gut!

Dann werde ich mich mal auf die Lauer legen für ein Ersatzteillager.
2FastRobby
Neuling
#37 erstellt: 23. Mrz 2013, 22:56
Hey Folk,

ich habe den Marantz CD-52 MK2 SE seit 1999. Ich bin der zweite Besitzer und ich habe damals 60 DM für ein 800 DM Gerät bezahlt inkl. Fernbedienung RC-52CD, Anleitung und Transportsperren. Danke Shawn für dieses Schnäppchen.

Dem Zahnrad für das Fach fehlt seit einigen Wochen ein Zahn und deswegen werde ich demnächst mal den Fachmann besuchen. Funktionieren tut es noch, wenn auch mit lautem Klackern. Diese Mechanik ist auch das einzige Teil welches Schmutz sammelt, inbs. die Zahnleiste unten am Fach. Da waren Brocken Fusseln dran; das bemerkte ich aber erst nach dem Defekt.

Die Soundqualität ist der absolute Hammer. Das Teil hängt an meinem Denon 1080R und mit diesen Boxen
http://www.hifi-forum.de/viewthread-84-20795.html
bleiben keine Wünsche offen. Egal ob Mozart, Dire Straights oder Kool Savas - alles klingt sauber, präzise und klar, eben richtig fett. Ich hatte noch nie was schöneres. Nur mein Plattenspieler klingt etwas besser.

Digital Out lässt sich am Gerät oder mit der FB on bzw. off einstellen und bleibt auch so eingestellt. Diesen Ausgang und die Remoteanschlüsse habe ich noch nie benutzt.

Am Gerät fehlen die Buttons "FAST" , "A-B" und die Close-funktion. Diese sind nur auf der FB RC-52CD zu finden. Ich habe noch nie verstanden, warum ich am Player "PLAY" drücken muss damit die Lade sich schließt.

Falsche Angaben bei Hifi-Wiki:
Es werden nur CD, CD-R und CD+R angenommen. Keine RW wie es bei Hifi-Wiki steht. Die Leistungsaufnahme sind 13 Watt, nicht 11 Watt.


[Beitrag von 2FastRobby am 23. Mrz 2013, 23:10 bearbeitet]
Blechdackel
Inventar
#38 erstellt: 24. Mrz 2013, 15:04
A-B bedeutet laut meiner BD zum CD 42 mk 2 das diese Buchstaben in der Display-Anzeige leuchten wenn eine Passage wiederholt wird(gibt es bei längeren, mehrteiligen Klassikstücken?) ich lasse Klassik-CD immer normal durchlaufen, deshalb sagt mir das jetzt nichts.

FAST bedeutet erhöhen der Suchgeschwindigkeit beim Suchen einer Passage.

Die Zahnräder für den Schubladenantrieb sind immer wieder mal im Angebot zu finden. Dabei auch den Zahnriemen für den Schubladenantrieb vorsorglich austauschen, der ausgeleiert seien kann, z.B von blackreel.de.
Ich habe seit zwei Jahren auch ein Austauschzahnrad.
Das erste hielt von 1993 bis 2010.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 24. Mrz 2013, 15:11 bearbeitet]
effe_effe
Neuling
#39 erstellt: 13. Jan 2016, 11:43
Hallo, ich hab hier auch noch ein gut erhaltenen und voll funktionstüchtigen CD 52 mkII.
Wir das Teil ein Sammlerstück?
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