Die bösen Skalenlämpchen unserer Klassiker

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DaPickniker
Inventar
#1 erstellt: 02. Aug 2006, 18:14
Ja Hallo Leute... Ich muss meinem Ärger über die Skalenbeleuchtung mal wieder freien Lauf lassen. Habe vor einem Dreivierteljahr die Vu- Meter Beleuchtung meines Kenwood Ka 9100 wieder instandgesetzt und gestern is mal wieder eine der Birnchen durchgebrannt.. Habe halt vorhin den Verstärker offengehabt und mit dem Ohmmeter die Birnchen durchgemessen.. Eins der beiden 6 V 100 mA is mal wieder tot, habe auch schon mit URI und Co alles durchgerechnet und verschiedene Lämpchen eingebaut und getestet. Habe auch gemessen, dass die Spannung, mit der die Lämpchen versorgt werden, eine 50 HZ Wechselspannung mit einer Scheitelspannung von 35 Volt ist ( hab mein Oszi drangehängt ). Ja darauf hab ich halt einen Brückengleichrichter dahintergeschaltet und seitdem halten die Lämpchen zwar viel länger als vorher aber das wahre isses trotzdem nicht... Naja mal schauen, was ihr noch für Ideen habt Entweder sie leuchten zu schwach oder es passt und sieht perfekt aus und nach einer Weile sind die blöden Dinger wieder hin... Ja da hält ja die olle Glühbirne in meiner Küchenlampe ja länger .
Ja und wie isses euch so mit euren Klassikern und dem Beleuchtungsproblem so ergangen ? Würd mich mal interessieren
lakritznase
Inventar
#2 erstellt: 02. Aug 2006, 19:15
Gehört das nicht auch ein bischen dazu, dass an unseren geliebten Klassikern von Zeit zu Zeit ein wenig Hand angelegt werden muss?
Ich vergleiche das gerne mit einem alten Auto, das ja auch in einer gewissen Weise mehr umsorgt werden will als so ein hypermoderner Cruiser ...

Also ich machs immer wieder gerne - gute Gelegenheit, dabei auch mal wieder gründlich zu reinigen ...

Bei Deinen technischen Möglich- und Fertigkeiten wäre es für Dich doch ein Klacks, alles auf LED umzubauen, oder?

Gruss, Ralph
pawelslize
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Aug 2006, 11:08
Hi,

bei meinem Pioneer TX-608 sind auf einmal alle 3 Birnchen durchgebrannt. Aufgemacht, reingeschaut, versucht die Birnchen aus der Fassung rauszunehmen. Tja, die Birnchen waren zwar draussen, aber bei meinem geschickten Rumzupfe sind mir die Fassungen zerbröselt. Entweder hat die Hitze der Lämpchen den Kunststoff porös gemacht oder der Reiniger des Vorbesitzers. Keine Ahnung. Naja, die Fassungen findet man so ziemlich nirgendwo und Glassockellämpchen (die größeren) auf denen 8V und 300mA draufsteht auch nicht. Was es gibt sind 6V- und 12V-Glassockellämpchen. Habe gemessen mit was für einen Spannung die Birnchen versorgt werden. Ergebnis: 8,5 V. Tja, nehme ich nun die 6V- oder 12V-Birnen. Die 6V dürften ziemlich schnell hinüber sein, so dass ich mich für 12V entschied. Das Ergebnis ist nicht besonders berauschend, weil die Birnchen natürlich viel zu schwach leuchten, vor allem das schöne blaue Display. Das blaue Display besteht aus blauem Glas und wird von innen von einem Birnchen belechtet. Habe mir überlegt wenigstens an dieser Stelle ein 6V-Lämpchen zu verwenden und den entsprechenden Widerstand davor zu bauen.
Was mich am meisten ärgert ist, dass mir der Elektrofachmarkt um die Ecke das dreifache im Vergleich zu Preisen in Katalogen, Internet etc. für die Lämpchen abgeknüpft hat. Naja, ich wollte sie sofort haben.

Gruß,

Paul

P.S. Die Fassungen habe ich zusammengeklebt und ein wenig Isoband verwendet.
DaPickniker
Inventar
#4 erstellt: 04. Aug 2006, 12:34
@pawelslize

Ja an die Fassungen von meinem KA 9100 hab ich auch schon gedacht, das sind so Gummipfropfen wo man das Birnchen reinsteckt und die Drähte von hinten durchführt. Da diese Teile bei meinem Ka 9100 Fehlen, hab ich mir halt ein Provisorium zusammengebastelt. Naja vielleicht hat ja einer von euch noch ein Kenwoodgerät, wo wolche Gummipropfen vorhanden sind und nicht mehr gebraucht werden . Würde auch dafür bezahlen ( Porto etc ) wenn man mir diese Dinger zukommen lassen könnte. Würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn jemand bereit dazu währe

@lakritznase

Ja vielleicht hast du ja recht. Wenn alle Stricke reissen, besorg ich mir bei meinem örtlichen Elektronikhändler halt ein paar Birnchen auf Vorrat und muss dann halt von Zeit zu Zeit immer mal wieder wechseln. Allerdings muss ich den Amp immer aufmachen und zum Lötkolben greifen.. Naja vielleicht frage ich mal bei Kenwood an, ob die für solche alten Klassiker noch Lämpchen zur Verfügung haben, was ich allerdings weniger glaube
lakritznase
Inventar
#5 erstellt: 04. Aug 2006, 13:09
Vor dem Problem der zerbröselten Gummi-Pömpel habe ich auch schon mehrfach gesessen ... Vermutlich gar nicht mal ein echter Defekt, sondern nach so langer Zeit einfach nur durch die verflüchtigten Weichmacher bedingt.

Gelöst habe ich (für mich) das Problemchen, indem ich anstatt des Gummi-Pömpels eine kleine Kugel aus FIMO (Bastelknete) hinter die Birnchen stecke. Das lässt sich dann leicht in die Löcher stecken und härtet dann aus. Da das FIMO nicht, wie üblich gebrannt wird, wird es zwar hart, aber nicht superhart, so dass im erneuten Reparaturfall ein Ablösen problemlos möglich ist.

Wie sehen eure Lösungen da aus?

Gruss, Ralph
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