Probleme beim TV-Empfang

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[sauba]
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Dez 2009, 22:53
Grüßt euch!

Bin neu hier im Forum, weil ich schon des Öfteren Loblieder auf eure Kompetenz gelesen habe, wende ich mich nunmal mit meiner Frage an euch, vllt. könnt ihr mir helfen. Leider kenn ich mich im HiFi-Bereich weniger gut aus, bei Fragen einfach raus damit:

Ich wohne seit einem Semester in einer Mietwohnung (ist ein 6-Parteien-Wohnhaus). Das Haus verfügt über eine Digital-Schüssel, an der ein "Verteiler" (?) hängt, und über dieses werden alle Parteien mit dem Signal versorgt (Digital-Satellit). Hierbei hat jede Wohnung sein eigenes Kabel. Die Satellitenschüssel befindet sich auf dem Dach, von dort aus führen die Kabel in den Keller und von unten wieder hinauf.

Als ich eingezogen bin, fiel mir auf, dass die "Dose" an einer im Raum ungünstigen Stelle lag. Also habe ich mir im Baumarkt ein 10-Meter-Kabel geholt und somit den Reciever angeschlossen. Als ich den Receiver dann gestartet habe, empfing ich nur sehr, sehr wenige Kanäle (ZDF war dabei, auch MTV). Das Signallevel war dabei miserabel. Also dachte ich an einen defekten Reciever und baute einen Anderen ein - mit welchem ich fast alle Kanäle empfangen habe, außer die, die ich mit dem Ersten empfing (also alles außer ZDF und MTV).

Verwundert darüber, habe ich mir einen Dritten ausgeliehen um diesen zu testen - bei dem empfange ich alle Kanäle, allerdings liegt das Signallevel immer bei etwa 25% (Qualität:98%).

Leider empfange ich zum Beispiel ZDF nur bei perfektem Wetter - bei Regen, Schnee oder Nebel ist das Signal zu schlecht. Ich habe bereits mit anderen Mietern gesprochen, diese sagen, das Problem wäre ihnen nicht bekannt (sogar eine, die zuvor in dieser Wohnung gewohnt hat, sagt, dass es bei ihr perfekt lief).

Jetzt wollte ich wissen, was da als Fehlerquelle in Frage kommt. Wollte evtl. mal auf einen FullHD-Receiver mitsamt FullHD-TV umsteigen und es wäre ziemlich bitter, wenn ich dann wieder nur ZDF empfange.

Ich hoffe, einer von euch kann mir helfen

Mit freundlichem Gruße,
[sauba]
raceroad
Inventar
#2 erstellt: 21. Dez 2009, 01:35

[sauba] schrieb:
sogar eine, die zuvor in dieser Wohnung gewohnt hat, sagt, dass es bei ihr perfekt lief)

Und:
Also habe ich mir im Baumarkt ein 10-Meter-Kabel geholt und somit den Reciever angeschlossen.

Sehr naheliegend wäre es doch dann, den Receiver nicht mit dem langen Baumarktkabel anzuschließen, sonder einmal zu testen, ob er mit einem kurzen Kabel funktioniert.

Sollte die Signalqualität an der Dose schon eher schlecht sein, kann ein 10 m langes Kabel von möglicherweise schlechter Qualtität (leider bei fertig konfektionierten Kabeln nicht gerade selten) den Unterschied zwischen "geht" und "geht nicht" ausmachen.
[sauba]
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Dez 2009, 19:51
Grüß Gott!

Dies habe ich bereits bei Einzug einmal getan (hatte ich leider vergessen zu erwähnen), dort war das Signal besser, allerdings nicht brilliant - allerdings bringt mir der Fernseher in diesem Eck der Wohnung leider nicht viel...

Gibt es da eine Art "Verstärker" oder Ähnliches, für den Fall, dass es an dem Kabel liegt?

Oder kann ein neues Kabel Abhilfe schaffen? Wenn man bedenkt, dass das Kabel, dass zu den Mietern "über mir" führt, an meiner Wohnungswand entlangläuft und somit mindestens die gleiche Länge haben muss, bin ich ohnehin eher irritiert...

Gruß,
[sauba]

Edit:

OK, habe jetzt einmal die bisherige Zuleitung zum Reciever

(Dose-> Kurzes Kabel mit "Doseneingang" und diesem Kupferdraht auf der anderen Seite -> Kupplung -> 10m Baumarkt-Kabel zum Reciever)

testweise abgeändert, indem ich einfach nur den Reciever über das kurze Kabel an die Dose angeschlossen habe. Damit bessert sich das Signallevel auf etwa 32 % (also ein Plus von 7%), die Qualität blieb unverändert auf etwa 70% (habe ich im Eingangspost leider falsch angegeben).

Ich werde jetzt morgen einmal in den M**** Markt gehen und versuchen, ein kurzes Kabel von der Dose zum Reciever zu kaufen - vllt. ist meins ja defekt.

Falls das auch nicht die Fehlerursache ist - was könnte es noch sein? Ich möchte der Vermieterin ungerne auf die Nerven gehen, da wir auch die einzige Wohnpartei mit derartigen Problemen sind...

Gruß,
[sauba]


[Beitrag von [sauba] am 21. Dez 2009, 21:44 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#4 erstellt: 21. Dez 2009, 21:46
Ein anderes Kabel kann helfen. Ich würde eher zu einem in den FAQ Kabel-TV empfohlenen Typen greifen (nicht zum dünnen Koax 0645T), als auf Baumarktware zu vertrauen. In punkto Signalverlust liegt das leichter zu beschaffenden LCD 95 von Kathrein auf gleichem Niveau wie die in den FAQ genannten Fabrikate.

Die Angabe
[sauba] schrieb:
Dies habe ich bereits bei Einzug einmal getan (hatte ich leider vergessen zu erwähnen), dort war das Signal besser, allerdings nicht brilliant

finde ich etwas vage. Das klingt danach, als sei das Signal schon ab Dose eher grenzwertig. Hilfreich wäre es, wenn Du Deinen Receiver bei den Mietern über Dir testen könntest. Wären die Werte an Deinem Anschluss signifikant schlechter, müsste man von einem Mangel an der Anlage ausgehen – das wäre dann wohl Sache des Vermieters.

Falls das Signal schon ab Dose von schlechter Qualität ist, hilft ein Verstärker eher nicht. Ein Verstärker kann das Signal nie besser machen, sondern nur dabei helfen, die Verteilverluste zu kompensieren. Für die Überbrückung von nur 10 Metern braucht man – vorausgesetzt in der Wohnung steht ein gutes Signal zur Verfügung – keinen Verstärker.

Edit: Falls Du den Receiver oben nicht testen kannst und/oder der Vermieter uneinsichtig ist, kannst Du es natürlich auch mit einem inline-Verstärker (Beispiel) versuchen. Erfolg ist aber nicht garantiert!


[Beitrag von raceroad am 21. Dez 2009, 21:50 bearbeitet]
[sauba]
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Dez 2009, 22:25
OK, danke für die schnelle Hilfe. Ich werde morgen früh mal dieses kurze Kabel neu kaufen und mich dann nochmal melden. Ich hoffe einfach mal, dass dieses einen Defekt hat.

Falls nicht, werde ich mir so einen In-Line-Verstärker zulegen. Allerdings frage ich mich, ob das auch auf lange Sicht vernünftig ist? Würde evtl. gerne zur WM hin auf Full-HD umrüsten, (TV & Receiver), und laut einiger Internetquellen ist dazu eine Signalqualität von 100% und eine Signalstärke von mindestens 75% von Nöten - und ich bezweifel, das zu Erreichen.

Was steht denn noch zur Auswahl als Fehlerursache, wenn man Reciever und die Kabel von der Dose zum Reciever ausschließen kann?

Will ein bisschen gerüstet sein, falls ich die Vermieterin doch darauf ansprechen müsste...

Und vielen Dank für die bisherige Hilfe

Gruß,
[sauba]


[Beitrag von [sauba] am 21. Dez 2009, 23:45 bearbeitet]
[sauba]
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Jan 2010, 00:10
Servus!

So, Entschuldigung für den Doppelpost, aber es gibt "News" .

Der TV-Techniker war mittlerweile da, hat die Dose ausgewechselt, was eine Verbesserung des Signals mit sich brachte - Die Signalstärke liegt jetzt bei 40%, die Qualität bei etwa 75%+. Fernsehen ist nun ohne Störung möglich.

Soweit alles Top.

Allerdings habe ich überlegt, in Zukunft mal auf FullHD umzurüsten, zur Fussball-WM hin eventuell. Kann man da etwas sagen, ob dies funktioniert mit solchen "Werten"? Würde ein solcher In-Line-Verstärker, wie bereits empfohlen, lohnen?

Bedanke mich schonmal für die Hilfe!

Gruß,
[sauba]


[Beitrag von [sauba] am 10. Jan 2010, 00:11 bearbeitet]
[sauba]
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Jan 2010, 21:51
Keiner einen Hinweis für einen Neuling übrig?

Gruß,
[sauba]
raceroad
Inventar
#8 erstellt: 13. Jan 2010, 22:05
Erst einmal Danke für die Rückmeldung . Ich hatte zwar vermutet, dass das Signal schon ab Dose eher grenzwertig ist, die Dose selbst als möglichen Verursacher aber nicht auf der Liste.

Da liegt aber andererseits auch das Problem. Selbst nach dem Tausch der Dose sind die vom Receiver angezeigten Werte immer noch nicht berauschend gut. Man muss aus meiner Sicht daher ein Fragezeichen daran machen, ob es wirklich nur die Dose war, oder ob schon geringe Unterschiede zwischen den Antennendosen bei einem nach wie vor eher mäßigen Signal den Unterschied zwischen "geht" und "geht nicht" ausmachen. Außerdem sind Receiver keine genauen Messgeräte. Die Anforderungen an die Signalqualität sind bei der für HDTV überwiegend genutzten Norm DVB-S2 etwas höher. Daher kann ich Dir sicher kein grünes Licht im Sinne von "wird schon funktionieren!" geben - leider .

Dass ein Verstärker eigentlich der falsche und damit auch nicht sehr erfolgversprechende Ansatz ist, hatte ich oben schon geschrieben. Falls es sonst keine Alternative gibt, musst Du es halt auf einen Versuch damit ankommen lassen.


[Beitrag von raceroad am 13. Jan 2010, 22:08 bearbeitet]
[sauba]
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Jan 2010, 05:12
Grüßt euch!

Dann bedanke ich mich zunächst einmal für die Hilfe.

Ich werde vermutlich zunächst auf Full-HD-Austattung verzichten. Wenn es nur evtl. funktioniert, ist mir das Geld (bin noch Student) einfach zu schade.

Ein paar Fragen hätte ich allerdings dann doch noch:

- Wird Nicht-HD auch noch in Zukunft übertragen?

- Angenommen ich würde einen TV-Apparat kaufen, der eine Full-HD-Auflösung bietet (für die Wii und einen BlueRay-Spieler), und daran über Scart meinen normalen (digitalen) Receiver weiter betreibe, sind da die Skalierungsfähigkeiten der heutigen TVs als gut zu bezeichnen?

Oder wird das TV-Bild zu Pixelbrei?

Gruß,
[sauba]
Volterra
Inventar
#10 erstellt: 17. Jan 2010, 15:18

[sauba] schrieb:

Ich werde vermutlich zunächst auf Full-HD-Austattung verzichten. Wenn es nur evtl. funktioniert, ist mir das Geld (bin noch Student) einfach zu schade.
[sauba]
Für den HD Empfang werden eher nicht nennenswert höhere Pegel oder C/N Werte (Signalqualität) benötigt als für den Empfang der SD Kanäle.

Testet man so wie Du mehrere Receiver an einem Empfangsplatz und es ergeben sich Unterschiede derart, dass nur ein Receiver alle Kanäle störungsfrei empfangen kann, liefert der Empfangsplatz wie bereits von @racerooad festgestellt, nur grenzwertigen Empfang.

Der TV-Techniker war mittlerweile da, hat die Dose ausgewechselt, was eine Verbesserung des Signals mit sich brachte - Die Signalstärke liegt jetzt bei 40%, die Qualität bei etwa 75%+. Fernsehen ist nun ohne Störung möglich.

Ein Profi hat gefälligst dafür zu sorgen, dass an einer Dose folgende Pegel und C/N Werte anliegen, vom Messgerät angezeigt werden:

Optimal sind 55dBµV bis 65dBµV.
Dieser Pegel sagt aber noch nichts über die Signalqualität aus. Das C/N bzw. C/I sollte bei etwa 12 ... 14dB liegen.

Das hat ein Profi zu erreichen, zu protokollieren und dann klappts auch mit den HD Nachbarn .
Auf völlig störungsfreien Empfang auch der HDTV Kanäle hat man als Mieter Anspruch. Sogar dann, wenn ein Anschluss kostenlos genutzt werden kann.

Werkelt ein solider Multischalter und die Antenne wurde richtig justiert, sollten die genannten Werte auch noch erreicht werden, wenn das Kabel über 30m lang ist. Bei mir findet auch noch nach 60m störungsfreier Empfang statt.
Ein Durchnitts-LNB liefert an den MS nämlich so um 75dBµV.

Wird Nicht-HD auch noch in Zukunft übertragen?

Ja.

Angenommen ich würde einen TV-Apparat kaufen, und daran über Scart meinen normalen (digitalen) Receiver weiter betreibe, sind da die Skalierungsfähigkeiten der heutigen TVs als gut zu bezeichnen?
Ja.
Überigens:

So Du es bei der jetzigen Empfangssituation belassen und keinen Trabbel mit den Vermieter beginnen willst, ergibt sich bei grenzwertigem Empfang, dass die direkte Verbindung des in der Dose ankommenden Kabels mit dem Receiver verlustärmer ist als jede noch so dämpfungsarme Dose.


[Beitrag von Volterra am 17. Jan 2010, 15:20 bearbeitet]
[sauba]
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Jan 2010, 22:29
Danke für die Antwort

Also es ist so, dass genau darin die Arbeit des TV-Technikers bestand. Er hat die Dose ausgebaut und das TV-Kabel direkt mit dem, dass früher die Dose gefüttert hat, verbunden. Also existiert momentan sozusagen keine Dose, sondern das TV Kabel ist direkt verbunden.

Er meinte, mehr kann er da nicht machen, und das Signal hätte sich um 3 dB gebessert (laut seiner Prüfmaschine, die er dabei hatte), und das das Signal für TV Empfang nun ausreichen müsste.

Mit dem jetzigen Signal geben auch alle 3 Receiver die Kanäle störfrei wieder. Beim Siemens ist die Signalqualität grün und die Stärke gelb, beim TechniSat Qualität grün und Stärke rot und beim dritten Receiver (leider keine Ahnung wer da der Hersteller ist) 40 % Stärke und 70 - 75 % Qualität.

Bin soweit zufrieden. Da die Wohnung eh nur vorübergehend (in etwa für die nächsten 2 Jahre) ist, will ich nicht mehr Aufwand produzieren, als notwendig ist.

Dann verbleibe ich eben vorerst beim Nicht-HD-TV, betreibe im Moment ohnehin nur eine 55 cm Röhre. Da diese allerdings ständig das Brummen anfängt und ich mit einem Defekt früher oder später rechne, werde ich mich in dem Fall nach einem preiswerten Flach-TV umsehen. Eventuell kann ich dann ja nochmal schauen, ob der HD-TV-Receiver dann doch funktioniert.

Bist du dir da sicher, dass Signalstärke und -qualität nicht besser sein muss? Google berichtet nämlich leider fast immer das Gegenteil, und ich kenn mich schlicht zu wenig mit dem Thema aus.

Möchte mich übrigens bei euch sehr für die Hilfe bedanken, äußerst freundlich von euch .

Gruß,
[sauba]


[Beitrag von [sauba] am 17. Jan 2010, 22:35 bearbeitet]
Volterra
Inventar
#12 erstellt: 17. Jan 2010, 23:42

[sauba] schrieb:
Bist du dir da sicher, dass Signalstärke und -qualität nicht besser sein muss? Google berichtet nämlich leider fast immer das Gegenteil, und ich kenn mich schlicht zu wenig mit dem Thema aus.
Gruß,
[sauba]

Über Google finden sich überwiegend Aussagen von Leuten, die über nicht das geringste Hintergrundwissen in Bezug auf die Sattechnik verfügen.
Natürlich finden sich da auch fachkundige Hinweise.

Vielleicht äußert sich ja dazu noch unser Moderator @KuNiRider. Er hat so richtig Ahnung von der Sattechnik.

Ich bin da eher nur ein reproduzierender "Künstler".

Allerdings wo und was über Sathintergrundwissen steht, das weiss ich ganz genau.

Was ich im Vorposting zu Pegel und C/N schrieb, stammt ebenfalls von einem absoluten Profi und den kann man in der Nacht zu DVB-S/S2, DVB-C und DVB-T aufwecken- der hat in Bezug darauf immer eine Antwort.
raceroad
Inventar
#13 erstellt: 18. Jan 2010, 00:21

Wiki zu DVB-S2" schrieb:
Bei gleicher Bitfehlerhäufigkeit (BER) erfordert 8PSK einen höheren Träger-Rauschabstand (CNR) von etwa 3 dB, was aber durch den effizienteren Fehlerkorrektur-Code LDPC teilweise ausgeglichen wird.

Durch den nur teilweisen Ausgleich durch die Fehlerkorrektur erfordert demnach DVB-S2 ein qualitativ etwas besseres Signal. Bei grenzwertigem Empfang kann man folglich Probleme mit den DVB-S2-Transpondern nicht ganz ausschließen.

Es stimmt sicher, wenn Volterra schreibt, dass es sich der Techniker zu einfach gemacht hat. Da Du ja mit mehreren Receivern Probleme hattest und sich die vom Receiver angezeigten Werte wohl nur leicht verbessert haben, sieht es immer noch nach einer nicht optimalen Qualität an Deinem Anschluss aus. Weiter oben hatte ich ja schon vorgeschlagen, Deinen Receiver an einem anderen Anschluss des Hauses zu testen. Würden dort deutlich bessere Werte angezeigt, sollte auch dem Vermieter einleuchten, dass die Anlage immer noch nicht in Ordnung ist.

Ansonsten bleibe bei Interesse an einem HD-Receiver noch die Möglichkeit, sich im Bekanntenkreis umzusehen. Möglicherweise gibt es ja da ein infrage kommendes Modell, das Du bei Dir einem Test unterziehen könntest. Oder eben Kauf mit Rückgaberecht.
[sauba]
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Jan 2010, 13:46
Grüß Gott!

OK, dann bedanke ich mich mal recht herzlich. In den Semesterferien wird erstmal wieder gejobbt, mal sehen ob da im Nachhinein vom Lohn ein neuer TV herausspringt. Falls dies so ist, dann kann ich mir notfalls mal für einen Tag den Full-HD-Receivers eines Bekannten ausleihen und einfach mal sehen, ob das funktioniert.

Eine Frage bliebe da aber dennoch: Kann ein Receiver, der für Full-HD-TV ausgelegt ist, allerdings einen normalen (576i) TV-Kanal empfängt, diesen dann bei einem schwachen Sat-Signal (so wie im Moment) genauso gut verarbeiten wie mein derzeitiger, normaler, digitaler Receiver, der keine Full-HD-Inhalte verarbeiten kann?

Also könnte ich notfalls einfach einen Full-HD-Receiver kaufen und die HD-Kanäle außen vor lassen? Klingt vllt. etwas paradox, aber da ich noch einen alten Receiver mit Scart-Anschluss besitze, würde ich evtl. dann gleich auf einen neuen mit HDMI-Anschluss setzen.

Was muss man für einen HD-Receiver finanziell rechnen? 300 €?

Achja, der Techniker meinte, viel mehr könne er jetzt auch nicht machen. Scheinbar erreicht das Kabel eine gute Länge (vom Dach des 3-stöckigen Hauses in den Keller und dann wieder zu uns in den ersten Stock und dann nochmal an der Wand entlang das halbe Wohnzimmer durchquerend - sicherlich um die 50 - 60 Meter) und ist daher so gedämpft.

Leider scheinen wir die einzige Wohnpartei zu sein, die regelmäßig TV schaut (im Haus wohnen fast nur Studenten, die nur sporadisch anwesend sind), daher hat bisher keiner großartig negative Erfahrungen mit der SAT-Anlage.

Gruß,
[sauba]
raceroad
Inventar
#15 erstellt: 18. Jan 2010, 14:46

[sauba] schrieb:
Kann ein Receiver, der für Full-HD-TV ausgelegt ist, allerdings einen normalen (576i) TV-Kanal empfängt, diesen dann bei einem schwachen Sat-Signal (so wie im Moment) genauso gut verarbeiten wie mein derzeitiger, normaler, digitaler Receiver, der keine Full-HD-Inhalte verarbeiten kann?

Vom Prinzip her sicher. Aber wie Du schon selbst vor dem Ausbau der Dose hast erfahren können: Die in den Receivern verbauten Tuner sind unterschiedlich empfindlich. Es ist durchaus möglich, dass mit dem einen HD-Modell selbst die HD-Sender zu empfangen sind , während ein anderer auch bei SD-Sendern herumzickt . Welche Receivermodelle erfahrungsgemäß recht gut mit einem grenzwertigen Signal zurechtkommen, kann ich Dir leider nicht sagen .

Achja, der Techniker meinte, viel mehr könne er jetzt auch nicht machen. Scheinbar erreicht das Kabel eine gute Länge (vom Dach des 3-stöckigen Hauses in den Keller und dann wieder zu uns in den ersten Stock und dann nochmal an der Wand entlang das halbe Wohnzimmer durchquerend - sicherlich um die 50 - 60 Meter) und ist daher so gedämpft.

Wenn das Signal ab Antenne o.K. ist, ein guter Multischalter und vernünftiges Kabel verwendet werden, klappt es auch mit 60 Metern noch . Außerdem teile ich nicht die Meinung, dass man nichts an der Situation verbessern könnte. Sollte tatsächlich der lange Leitungsweg für das schlechte Signal verantwortlich sein (z.B. notwendiger Rückgriff auf nicht austauschbare, eigentlich nicht für Satempfang ausgelegte Kabel), wäre neben z.B. des Tauschs des Multischalters gegen ein besser geeignetes Modell auch das Zwischenschalten eines Verstärkers auf diesem langen Weg (z.B. im Keller) durchaus einen Versuch wert. Die Chancen darauf, dass ein Verstärker dort hilft, halte ich für deutlich größer als bei Einsatz erst an Deinem Anschluss.


[Beitrag von raceroad am 18. Jan 2010, 17:34 bearbeitet]
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