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Dynadio Axis 5 HILFE

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Autor
Beitrag
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Sep 2009, 20:42
Hallo zusammen,

dies ist mein erster Post im Hifi-Forum. Ich bin sehr stolzer Besitzer 2er Dynaudio Axis 5 LS, mit das großartigste, was ich je besessen habe. Diese 2 Schmuckstücke wurden in liebevoller Handarbeit von einem alten bekannten als Bausatz vor vielen Jahren gefertigt und mußten sein Haus aus Platzgründen verlassen (vielleicht lags auch an der Frau...), und leiden nun an einem wohlbekannten Problem... Die Sicken vom Basstöner sind fast nicht mehr existent. Damit diese nicht komplett aus dem Chassi fallen habe ich sie vor Jahren schon mit Tesafilm (bitte jetzt nicht die Augen verdrehen ;-)) geflickt... zum eine sieht das echt mistig aus und zum anderen klingt es auch so. Mein Problem ist nun der "dauerelastische" Kleber, mit dem der Basstöner in das Gehäuse geklebt wurde. Ich bekomme ihn nicht aus dem Chassi... Habt ihr da einen guten Tipp? Gibt es die Basstöner noch zu kaufen? Wenn ja, wo? Kann man die Sicken jetzt (2009) noch aufarbeiten/ersetzen lassen? Habe von original Gummisicken gelesen, gibt es die noch?

Grüße

Nicolas

Hier ein Bild, zum heulen, ich weiß...


[Beitrag von John_Coffee am 11. Sep 2009, 20:45 bearbeitet]
Frank.Kuhl
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 11. Sep 2009, 21:57
Um die Lautsprecher zu lösen kann man mit einem schlanken Schraubenzieher durch die Befestigungsbohrungen stechen und das Chassis hochhebeln. So bekommt man keine Beschädigungen am Furnier.

Es gibt einige Reparaturbetriebe die die Sicken der Chassis erneueren könne. Einige machen das mit Originalschaumstoffsicken, andere mit Gummisicken.

Adressen gibts hier:

http://www.hifi-foru...read=10&postID=16#16
not0815
Inventar
#3 erstellt: 11. Sep 2009, 22:10
Hi,

Original Dynaudio Tieftöner waren mit Schaumsicken ausgerüstet. Schaumsicken für Dynaudio Chassis bietet u.a die Firma Peiter, siehe hier

Gruß
Manni_L.
Stammgast
#4 erstellt: 12. Sep 2009, 05:09
Ich habe meine Dynaudios bei der Firma JH Electronic machen lassen. Er verwendet die original Dynaudio Sicken zum wechseln und macht gute Arbeit. Ich habe 35€ pro LS bezahlt, ist aber schon ne Weile her.
Eigentlich wurden die Basslautsprecher bei den Dynaudio Bausätzen nicht mit dem Dichtleim verklebt. Die haben eine Gummidichtung und die klebt über die Jahre ganz gut am Gehäuse fest. Mit sanfter Gewalt lässt sich das aber lösen.
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 12. Sep 2009, 07:58
Guten Morgen,
das ging aber echt schnell! Vielen lieben Dank! Ich werde es mit den Tipps mal versuchen, Daumen drücken.

Gibt es denn eine Empfehlung/Erfahrungswerte welche Sicken besser sind? Gummi oder Schaum?

Kennt jemand eine Firma in Köln/Bonn und Umgebung, die die Reparatur durchführen können?

Grüße Nicolas


[Beitrag von John_Coffee am 12. Sep 2009, 08:13 bearbeitet]
Radiologe
Inventar
#6 erstellt: 12. Sep 2009, 08:23

John_Coffee schrieb:


Gibt es denn eine Empfehlung/Erfahrungswerte welche Sicken besser sind? Gummi oder Schaum?



Hallo,
der Vorteil bei Gummi ist,dass die Sicke langlebiger ist.

Wichtiger für das Ergebnis ist,dass die Shorehärte ("Elastizität") der Sicke nicht zu sehr von der Originalen Sicke abweicht.
Daher wäre man mit den originalen Schaumsicken auf der sicheren Seite.
Dass es aber Gummiersatz mit den Eigenschaften der Originalen gibt will ich damit aber nicht ausschließen.
Das heißt,wenn die Shorehärte bekannt ist,würde einer Gummisicke nichts entgegensprechen.Dazu bei den oben genannten Spezialisten anfragen was möglich ist.

Gruß Markus
_MARVELOUDIO_
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Sep 2009, 09:53

John_Coffee schrieb:
Guten Morgen,
das ging aber echt schnell! Vielen lieben Dank! Ich werde es mit den Tipps mal versuchen, Daumen drücken.

Gibt es denn eine Empfehlung/Erfahrungswerte welche Sicken besser sind? Gummi oder Schaum?

Kennt jemand eine Firma in Köln/Bonn und Umgebung, die die Reparatur durchführen können?

Grüße Nicolas



Hei ,

Onkel Fricke in Lemgo hat weiche Gummisicken für die Dynaudios in Originalgrössen , und repariert zu moderaten Preisen :

http://www.klangmeis...recher/reparatur.php

Würde aber empfehlen bei Dynaudio sich Austauschchassis zu besorgen (extrem teuer! manbekommt aber ein komplett neues Chassis keine irgendwie noch hingewurschtelte Sachen , Aussage von unten "eventuell schadhafte Teile ebenfalls gewechselt" ist mWn nicht korrekt) , bei 30-40 Euro pro Chassis kann ich mir nicht vorstellen wie da jemand eine sach und fachgerechte Reparatur hinbekommt , die wenigstenz annähernd die Qualität des Originalchassis erreicht . Dazu auch dieses hier lesen und ggfls. die Kontaktadresse zu Dynaudio notieren :

http://www.jhable.de/sc_maint.htm


good luck!


PS: die Chassis sind wohl mit dem originalen Dynaudio dauerelastischen Dichtleim LX-2 verklebt , um den wieder zu lösen muss man kräftig aber SEHR LANGSAM ziehen! Ich habe dazu immer ein sehr dünnes flaches Messer mit verrundeter Spitze genommen und mit nem Hammer von unten vorsichtig unter den Korbrand getrieben , ist der erstmal etwas lose geht es schon viel leichter mit dem Abziehen ....

----------------------------------------------


RECONEN" von Konuslautsprechern:

Ich kann nur davon abraten, die Konuslautsprecher (z.B. die Bass-Chassis)
durch einen freien Dienstleister "reconen" zu lassen. Im November 2004 habe ich solch ein Chassis
zu Gesicht bekommen und mir sind fast die Tränen gekommen.
Es sollte nur die Membransicke getauscht werden, da diese Risse im Schaumstoff aufwies. Der Antrieb
(Schwingspule, etc.) war noch intakt. Was da zurückgekommen ist, war ein Bild des
Schreckens: Der Kleber, mit dem die neue Sicke an der Membran festgeklebt war, löste sich nach kurzer
Zeit wieder, die Membran war am äußeren Rand beschnitten worden, da die neue Sicke zu breit war,
die Sicke war aus Gummi statt aus Schaumstoff.
Somit hatte das umgebaute Chassis völlig andere Kennwerte als das Original und war damit ein Fall
für den Schrott !!! Irreparabel !!! Und nicht mehr als Basis für ein Austausch-Chassis zu gebrauchen !!!

Also, Finger weg von solchen, zunächst günstig erscheinenden "Reparaturen".

Mittlerweile haben sich mehrere Besucher dieser Website gemeldet, die sehr gute Erfahrungen mit dem Reconen von freien Dienstleistern haben. Zumindest sollte man vorher nachfragen, ob auch tatsächlich die Originalsicken verwendet werden. Falls nicht, besser bei einer anderen Firma anfragen.
Sicherlich ist das Reconen günstiger, als ein Austausch über Dynaudio. Ein Austauschchassis wird aber weitergehend geprüft und eventuell schadhafte Teile ebenfalls gewechselt.
Hier muß jeder selber entscheiden.
Eine Liste mit Firmen, die Lautsprecher-Chassis reconen, werde ich hier nicht veröffentlichen, da ich deren Qualität und Service nicht beurteilen kann.
BBS13126
Inventar
#8 erstellt: 10. Nov 2009, 14:37
Ich hoffe ich bin nicht zu spät dran!?
Ich habe auch gute Erfahrungen mit JH Electronics gemacht. Habe da damals die Bässe von Quadral Vulkan neu machen lassen. Es wurde sauber gearbeitet und auch wieder Schaumstoff verwendet.
Wenn die Originalen aus Schaumstoff waren würde ich auf jeden Fall auch wieder solche einbauen lassen. JH Electronics bietet das an und gibt auch Garantie auf die Arbeit!

Kostet wie mein Vorposter bereits erwähnte 35 Euro/Stück. Die Chassis werden bei denen auch sorgfältig verpackt.
lasko7
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 31. Aug 2015, 21:26
Hi John Coffee,

laufen die Dynaudios wieder?

Gruß
Simon
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 25. Jan 2017, 01:07
Hi,

jepp! Alles schon lange wieder fit!

Ich habe die Tieftöner in Lemgo machen lassen, das lief super und sie klingen wieder 1a.
Getauscht wurde gegen Gummi und nicht Schaum, aber aus meiner Sicht kein Unterschied.

In der Zwischenzeit ist aber ebenfalls noch ein hoch und ein super hochtöner gestorben.
Den Hochtöner habe ich gegen einen gebrauchten von eBay getauscht und die Superhöchtöner habe ich bei Dynaudio gegen neue getauscht. Die sind zwar neune, denke aber damit auch ein Stück besser.
Der Service war super, kann ich nur empfehlen. Neuware aber nur im Austausch gegen die alten.

Mein Plan ist nun, meinen jetzigen Denon AMP gegen einen Accuphase E-370 zu tauschen. Damit sollte dann auch ein ordentlicher Unterschied zu hören sein.

Ein wenig Sorgen macht mir die Frequenzweiche... bin kein Profi, verliert die mit den Jahren (sollten bald 30 sein) an Klang?

BG

Nicolas


[Beitrag von John_Coffee am 25. Jan 2017, 01:14 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 25. Jan 2017, 01:21
Hier meine Axis 5 mit D21/2 Superhochtönern.
Axis 5 mit D21/2Axis 5 mit D21/2


[Beitrag von John_Coffee am 25. Jan 2017, 01:22 bearbeitet]
MBU
Inventar
#12 erstellt: 25. Jan 2017, 02:26

John_Coffee (Beitrag #10) schrieb:
Hi,
Ein wenig Sorgen macht mir die Frequenzweiche... bin kein Profi, verliert die mit den Jahren (sollten bald 30 sein) an Klang?


Spulen und Widerstände altern eigentlich nicht. Bei Widerständen tritt höchstens ein Totalausfall ein und das würde man hören. Folienkondensatoren halten auch "ewig", Elektrolytkondensatoren dagegen altern. Ich hatte mir Anfang der 90-er Jahre einen Grundvorrat an Frequenzweichenbauteilen für meine Lautsprecherentwicklungen angelegt. Nach 10 Jahren waren die meisten Elkos defekt. Mittlerweile habe ich alle aus der damaligen Zeit verworfen. Von den Folienkondensatoren "leben" dagegen noch fast alle.

In der Klang & Ton 6-7 1987 ist auf Seite 13 die Originalweiche, welche damals als Fertigweiche geliefert wurde, der Axis 5 abgebildet. Auf dem Bild, das ich aus Urheberrechtsgründen nicht poste, sehe ich nur einen "Elko-verdächtigen" Kondensator. Wenn deine Weiche eine Originalweiche ist würde ich mir keine Sorgen machen, ggf. den einen Kondensator anschauen/austauschen, wenn es denn wirklich ein Elko ist.

Manche Händler lieferten die Axis 5 Bausätze auch mit einer "Tütenweiche" zum Selbstlöten aus. Es bliebe zu prüfen, welche in deinen verbaut ist ...


[Beitrag von MBU am 25. Jan 2017, 02:35 bearbeitet]
pelowski
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Jan 2017, 11:56

John_Coffee (Beitrag #10) schrieb:
... Mein Plan ist nun, meinen jetzigen Denon AMP gegen einen Accuphase E-370 zu tauschen. Damit sollte dann auch ein ordentlicher Unterschied zu hören sein ...

Bestimmt.

Allerdings solltest du dir im klaren darüber sein, dass (sofern der Denon leistungsmäßig ausreicht und auch sonst vollkommen i.O. ist) dieser "ordentlicher Unterschied" rein psychisch - oder klar gesagt - einbildungsmäßig zu Stande kommt.

Was natürlich kein Grund sein muss, sich deshalb keinen Accuphase zu kaufen.

Grüße - Manfred


[Beitrag von pelowski am 25. Jan 2017, 17:37 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Jan 2017, 17:16
Danke fuer die Antworten!

Mein Denon DRA-210 hat nur 50 Watt pro Kanal... das ist etwas wenig.
Ggf wird es auch ein kleinerer Accuphase, aber 150 Watt waeren schon angenehm.

Nicolas
Agetommy
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Jan 2017, 00:31


Allerdings solltest du dir im klaren darüber sein, dass (sofern der Denon leistungsmäßig ausreicht und auch sonst vollkommen i.O. ist) dieser "ordentlicher Unterschied" rein psychisch - oder klar gesagt - einbildungsmäßig zu Stande kommt.


Sehr schön ausgedrückt!

My 5 Cent: Verstärkerklang gibt es schon. Aber ab einem bestimmten Niveau ist der nicht so relevant, wie es hier manchmal intensiv diskutiert wird.
MBU
Inventar
#16 erstellt: 26. Jan 2017, 02:58
Anstatt dem Accuphase würde ich einen HiFiAkademie empfehlen. Bestelle den DSP dazu und erfreue dich am gesparten Geld und vor allem an den Möglichkeiten des DSPs. Da hörst du wirklich einen Unterschied, den du auch noch selbst einstellen kannst - gepaart mit Messtechik das Nirvana.

Ursprünglich hatte ich folgende Konfiguration:

100

Mittlerweile nutze ich nur noch eine der Endstufen an einem Pärchen Dynaudio Contour 1.3 SE (auf geschlossen umgebaut und aktiv auf 30 Hz runter entzerrt). Der Vorverstärker ist seit einigen Jahren ein schlichtes Poti in einem Gehäuse mit einigen Cinch-Buchsen.


[Beitrag von MBU am 26. Jan 2017, 03:01 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 26. Jan 2017, 21:13
Auch eine gute Idee! Danke für die Inspiration!
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 01. Feb 2017, 17:56
Hi,

ich wollte nun den AMP bestellen, leider ergab sich hier ein Rückfrage weil mir nicht ganz klar ist, was ist bestellen muss...
Leider nach einer Woche keine Antwort auf meine email.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Ich möchte:

2Kanal PowerAmp P6 im 44cm-Gehäuse als Fertiggerät mit NetzModul, 2x400W
1125.00 EUR(945.38 + 179.62 MwSt) (945.38 + 179.62 MwSt)

+

dspModul eingebaut in den PowerAmp mit pcInterface und Anschlußkabel im PowerAmp P6
240.00 EUR(201.68 + 38.32 MwSt) (201.68 + 38.32 MwSt)

Dann wird dort aber noch folgende Option angezeigt:

2x400W an Stelle der 2x250W, eingebaut in den PowerAmp P6
180.00 EUR(151.26 + 28.74 MwSt) (151.26 + 28.74 MwSt)

Muss ich das auch mitbestellen??? Was ist das? Ist das nicht in der ersten Position enthalten?

Nicolas
MBU
Inventar
#19 erstellt: 01. Feb 2017, 19:51

John_Coffee (Beitrag #18) schrieb:
Hi,
Leider nach einer Woche keine Antwort auf meine email.


Wen hattest du gefragt? Hubert antwortet eigentlich immer sehr zeitnah auf Emails.


John_Coffee (Beitrag #18) schrieb:

2Kanal PowerAmp P6 im 44cm-Gehäuse als Fertiggerät mit NetzModul, 2x400W
1125.00 EUR(945.38 + 179.62 MwSt) (945.38 + 179.62 MwSt)
+
dspModul eingebaut in den PowerAmp mit pcInterface und Anschlußkabel im PowerAmp P6
240.00 EUR(201.68 + 38.32 MwSt) (201.68 + 38.32 MwSt)


Passt - eventuell eine schwarze Frontplatte (20,- Aufpreis)


John_Coffee (Beitrag #18) schrieb:

2x400W an Stelle der 2x250W, eingebaut in den PowerAmp P6
180.00 EUR(151.26 + 28.74 MwSt) (151.26 + 28.74 MwSt)

Muss ich das auch mitbestellen???


Nur wenn dir 2 * 250 Watt an 4 Ohm (2 * 150 Watt an 8 Ohm) nicht genügen. Mir reichen die, deshalb hab ich die "kleine" Variante.


[Beitrag von MBU am 01. Feb 2017, 19:54 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 01. Feb 2017, 20:40
Argh, meine email hing im Postausgang
Nachdem ich sie neu geschickt hatte, kam eine Antwort innerhalb von 2 Stunden, super!

Die Option:

2x400W an Stelle der 2x250W, eingebaut in den PowerAmp P6
180.00 EUR(151.26 + 28.74 MwSt) (151.26 + 28.74 MwSt)

verwendet man dann, wenn man einen 4 Kanal Amp möechte mit 2x250W und 2x400W.
MBU
Inventar
#21 erstellt: 01. Feb 2017, 21:28
Für eine Verdopplung der Lautstärke braucht man die 10-fache Leistung, insofern ist kein großer Unterschied zwischen 250 und 400 Watt. Als "Leisehörer" habe ich mir den Aufpreis gespart.

Der Unterschied ist m.W.n. auch lediglich der Trafo - wäre demnach nachrüstbar, wenn Not am Mann ist.


[Beitrag von MBU am 01. Feb 2017, 21:51 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 14. Feb 2017, 22:40
Die ersten Minuten - klingt schonmal sehr ordentlich!

Hifi Akademie PowerAMP P6
MBU
Inventar
#23 erstellt: 15. Feb 2017, 04:47
Eine gute Wahl!
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 15. Jan 2018, 16:28
Update: Neuer Pre - Tolles Teil!
Vincent SA-T7 Pre.
Vincent SA-T7
napalapaze
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 21. Mrz 2018, 14:35
Hallo Nicolas,

schöner (Röhren-) Pre!

Sag mal, was kosten die Superhochtöner bzw. Hochtöner denn im Austausch?
Müssen die Weichen angepasst werden, oder funktioniert das ohne Umbau?

Bei meiner Axis 5 steht der Treiberwechsel auch demnächst an.

Gruß,
Tobias
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 28. Mrz 2018, 17:40
Hi,

also laut Dynaudio muss man nichts an der Weiche machen, preislich liegt das bei:

Stk. 81150 Chassis D21/2 € 100,00 / Stk
12,50 Versandkosten.

Kam ohne Ankündigung per Nachname und ich musste schnell Geld holen
DPD kam zum Glück nochmal am Tag.
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 28. Mrz 2018, 17:43
Ich überlege auch die HTs gegen was aktuelles tauschen zu lassen, würde aber auf ebay 2 kaputte kaufen und meine funktionierenden behalten. So kann ich ggf später wieder zurück.

Was ich mich frage ist, die alten sind ja ein paar cm weiter nach hinten versetzt und haben so ein kleines Horn als waveguide - die neuen sind plan zum gehäuse. Wie sieht das mit der laufzeit aus, da der HT ja tendenziell noch vor dem Bass sitzt, idealer wäre sicherlich weiter hinten...
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 28. Mrz 2018, 17:45
Ach ja, schick doch mal ein Bild von deinen Axis 5 ist ja mittlerweile eher selten.

Hast du mal was an den Variovents gemacht? Meine sind 30 Jahre alt... ob die noch was durchlassen?
Wenn ich die Hand hinten an einen Variovent halte, spüre ich nichts...
napalapaze
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 30. Mrz 2018, 11:26
Hi Nicolas,

hier zunächst ein Bild von den Dynaudios an meiner Rotel Michi-Kombi (RHA-10 plus RHB-10):
Axis5_frontal

Der rechte Hochtöner ist vermutlich defekt, ich habe ihn schon mal "losegeföhnt", da er mit diesem Dynaudio-Harz eingeklebt war.
Axis5_Hochtoener
Um das endgültig beurteilen zu können, muss ich aber noch einen Blick auf die Weiche werfen, vielleicht ist auch nur das Kabel abgegangen, da die Kabellängen generell viel zu knapp kalkuliert sind. Ich muss z.B. den D54 komplett herausnehmen, um den D28 überhaupt auslöten zu können.

Das Pärchen Axis 5 ist bei mir in Drittbesitz, ursprünglich sind die Lautsprecher Mitte der 80er Jahre bei einem Hamburger Dynaudio-Händler bereits komplett fertiggestellt gekauft worden.
Als ich vor 3 Jahren die Schaumstoffsicken der 30W100-Bässe bei JH-elektronic in Schwarmstedt erneuern ließ, sind mir beim Auslöten der Treiber Unterschiede zwischen den Lautsprechern aufgefallen:
- Der linke Basstreiber war mit dem Dynaudio-Harz verklebt, der rechte nicht
- Der linke Basstreiber war mit Kabelschuhen ausgestattet, der rechte verlötet
- Die rechte Box ist intern komplett mit Dynaudio-Ocos Kabeln ausgestattet, die linke teilweise mit Ocos-Kabeln, teilweise mit NoName-Kabeln

Noch ein paar Worte zu den Variovents:
Bei beiden Boxen sind nur die beiden hinteren Variovents montiert, die 4 inneren Variovents fehlen auf beiden Seiten (es sind nur jeweils die 4 Löcher vorhanden). Ansonsten habe ich auch noch nichts mit den äußeren Variovents unternommen, die gibt es ja auch nicht mehr neu, soweit ich informiert bin. Ich habe auch nichts gefühlt, als ich die Hände bei basslastiger Musik und hohen Lautstärken davor gehalten habe, allerdings sollen die Dinger ja auch nur die tiefen Frequenzen durchlassen, Druck in Form von Luft kam da jedenfalls bisher nicht raus.

Gruß,
Tobias
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 30. Mrz 2018, 13:27
Sehr schön!!! Gab es eigentlich mal die Axis 5 als nicht-Bausatz? Also direkt von Dynaudio fertig zum Kauf?
Meine ist ein Bausatz gewesen... Witzig, weil jede Axis 5 anders aussieht.

Meine Chassis sind verlötet, aber das Problem mit den kurzen Kabeln habe ich auch.

Ich habe einen Durchgangsprüfer an die Hochtöner geklemmt und da ging nix mehr durch... waren wohl intern durch.

Frohe Ostern und schick mal ein paar bilder von Boxen mit den neuen Chassis. Bin gespannt!
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 24. Jul 2018, 09:34
Kurzes Update, habe nun auch noch die HTs getauscht. Die alten D28 (30 jahre alt) gegen neue D28/2. Sehen minimal anders aus, man sieht die Schrauben auf der Frontseite. Klang aber wunderbar, wieder ein wenig mehr Höhen und den DSP ein wenig mehr zurückgeschraubt.

IMG_8814
D28 2

AMP-seitig habe ich nun aus Gründen der Synergie 2 Vincent SP-T700 Monoblöcke am Sa-T7 pre. Diese höre ich gerade ein, die Leihstellungen waren schonmal bombig! Mal sehen, ob ich den DSP vermisse, gerade im Bassbereich hat er mir bei der Raumkorrektur sehr geholfen...

IMG_7056
IMG_4800 2

Ich denke, der nächste Schritt wird Biamping - Bass ohne Luftspule an den HiFi Akademie P6 und den DSP als Weiche, den Rest durch die alte Weiche an den Monoblöcken...

Ah ja, als Source habe ich mir den Auralic Altair gekauft, klasse Gerät, kann ich nur empfehlen.
Mechwerkandi
Inventar
#32 erstellt: 24. Jul 2018, 10:57

napalapaze (Beitrag #29) schrieb:

Ich habe auch nichts gefühlt, als ich die Hände bei basslastiger Musik und hohen Lautstärken davor gehalten habe, allerdings sollen die Dinger ja auch nur die tiefen Frequenzen durchlassen, Druck in Form von Luft kam da jedenfalls bisher nicht raus.

Das ist nicht ganz richtig. Der Variovent ist strömungstechnisch gesehen ein simpler Fließwiderstand.
Bei geringem Pegel ist der Strömungswiderstand klein, die Box arbeitet im BR Modus.
Mit zunehmendem Hub (Volumenstrom) erhöht sich der Widerstand, die Box mutiert nach und nach zur CB.
Das ermöglicht die Verwendung von Tiefton-Chassis mit extrem niedriger Reso, ohne das Risiko einer mechanischen Überlastung.

In der Jadee II waren/sind intern zwei Kammern durch modifizierte Variovents verbunden, so das sogar das Volumen der quasi-CB mit weiter steigendem Pegel noch zusätzlich verringert wird.
Einen Luftstrom wie bei einer BR spürt man da nicht, wenn ja, ist was kaputt.


John_Coffee (Beitrag #30) schrieb:

Also direkt von Dynaudio fertig zum Kauf?

Damals so nicht.
Es hat aber Händler gegeben, die in Kleinserie die Boxen fertig montiert verkauft haben.
Open Air in der Rentzelstraße war so einer.
Deswegen gibt's da auch eigentlich keine zwei gleichen Pärchen.
thonau
Stammgast
#33 erstellt: 24. Jul 2018, 11:41
Hallo Mechwerkandi,


In der Jadee II waren/sind intern zwei Kammern durch modifizierte Variovents verbunden, so das sogar das Volumen der quasi-CB mit weiter steigendem Pegel noch zusätzlich verringert wird.



Die hatten richtig gute Ideen damals. Hast du so eine Jadee schon einmal vor den Ohren gehabt. Hat sich das bei großer Dynamik nicht falsch angehört? Interessiert mich sehr.
Mechwerkandi
Inventar
#34 erstellt: 24. Jul 2018, 12:26

thonau (Beitrag #33) schrieb:

Hast du so eine Jadee schon einmal vor den Ohren gehabt.

Schon mal ist gut. Ich habe welche, seit 30 Jahren, in der passiven Version.
Da hängt jetzt der dritte Verstärker dran.

Korrekterweise muss man bemerken, das es für die Tieftöner vor ~ 15 Jahren mal ein Update von Dynaudio gegeben hat, mit anderen Sicken.
Das war aber 1:1 zu tauschen, und einen Unterscheid habe ich nicht bemerkt.
Die Konstruktion geht in einiger Hinsicht eigene Wege, die riesige Schwingspule, außen um den Magneten gewickelt, die sehr rudimentäre Weiche, die recht aufwändige Gehäuseform, dickes Holz, das hatte so sonst keiner.

Das Klangbild ist, subjektiv beschrieben, wenig verkaufsfördernd. Es ist alles da, die Kiste läuft für ihre Größe richtig weit runter, nur eben irgendwie unauffällig. Man kann sich stundenlang Musik anhören, ohne das es einem auf den Wecker geht. Skandinavisches Unterstatement.
thonau
Stammgast
#35 erstellt: 24. Jul 2018, 16:42
Danke dir. Bei 30 Jahren Betriebszeit gehe ich von absoluter Zufriedenheit aus.

Man kann sich stundenlang Musik anhören, ohne das es einem auf den Wecker geht. Skandinavisches Unterstatement.


Schön, das gefällt mir. Bei Gelegenheit werde ich dieses Doppelkammerprinzip bestimmt auch probieren.

John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 20. Sep 2018, 10:22
So, nun habe ich die Axis 5 Teilaktiviert.
Der Bass hängt nun direkt (ohne Weiche) am HifiAkademie P6 mit DSP
Jetzt muss ich nur noch den DSP so einstellen, wie die Weiche das gemacht hat.
Ich habe irgendwo in einem alten Artikel gesehen, dass die Trennfrequenz bei 300Hz liegt.
Habe ich auch so im DSP erstmal eingestellt, klingt auch gut, aber die Frage ist nun, wie steil muss die Flanke sein?
Gibt es ein Tool, welches mit das Anhand der Weiche ausrechnet?
IMG_6417
IMG_7589

Mein Raum ist Mist bei 50Hz...
Mechwerkandi
Inventar
#37 erstellt: 20. Sep 2018, 10:37

John_Coffee (Beitrag #36) schrieb:

Habe ich auch so im DSP erstmal eingestellt, klingt auch gut, aber die Frage ist nun, wie steil muss die Flanke sein?

Traditionellerweise haben die alten Dynadios Weichen mit eher geringer Flankensteilheit. Starte mal mit -12dB/Okt.
holger63
Stammgast
#38 erstellt: 20. Sep 2018, 10:45
Hi,

für den 50Hz-Mist hast du ja den dsp
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 20. Sep 2018, 11:43

holger63 (Beitrag #38) schrieb:
Hi,

für den 50Hz-Mist hast du ja den dsp ;)


Jepp, das ist der Plan
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 20. Sep 2018, 11:53

Mechwerkandi (Beitrag #37) schrieb:

John_Coffee (Beitrag #36) schrieb:

Habe ich auch so im DSP erstmal eingestellt, klingt auch gut, aber die Frage ist nun, wie steil muss die Flanke sein?

Traditionellerweise haben die alten Dynadios Weichen mit eher geringer Flankensteilheit. Starte mal mit -12dB/Okt.


Danke! Werde es mal versuchen!
MaikP2018
Neuling
#41 erstellt: 02. Nov 2018, 14:59
Hi Leute,
durch Zufall suchte ich mal wieder nach Axis 5 und peng.
Ich finde einen aktuellen Thread darüber. Ich dacht ich seh falsch!

Erstmal, riesigen Respekt vor euren Axis 5 und der daran
verbundenen Technik. Toll, noch Liebhaber zu finden.

Ich selbst hab aktuell keine mehr, Kinder,Hund,Katze und
der Vorbesitzer...Das war zuviel für die Speaker und ich gabs auf.

Noch heute hab ich im Bekanntenkreis keine ähnliche Qualität
gehört. Damals nur an einem HK PM655 VXI war ein Traum.

Nun, was ich gelesen habe seitens Variovents, kann ich auch noch
was dazu schreiben.

Es gibt 2 unterschiedliche. Die im inneren is eine LQ Version.
Wie schon geschrieben, arbeiten diese ähnlich wie ein Fließwiederstand.
Also eher ein druck und Freq abhängiges Ventil.

ABER

Nicht nur wegen der unterschiedlichen Lautstärke.
Nach meinen Unterlagen ist es so, dass der 30W100 nicht extrem tief
abgetrennt ist. Wie beispielsweise heutige Subwoofer. Um den Vorteil
von guten fetten Tiefbass mit härteren impulsschnellen Bassverhalten
nutzen zu können, hat man quasi 2 Gehäuse in eines gesteckt.

Umso höher die Freq desto leichter lassen die LQ Variovents die
Freqz durch. Der 30W100 hat somit im oberen Bassbereich mehr
Volumen als im unteren. Die Variovents ändern dabei nicht die ResoFreq
des einem Gehäuseprinzipes zum anderen. Clever,gelle

Ich kann auch mal die Unterlagen alle einscannen. Auch hab ich die MK2
Versionsunterlagen. Also die Teilaktivumbau Unterlagen.

Irgendwie bekomm ich Lust, mir wieder die Teile zu kaufen. Aber dies Form
der Gehäuse, obweh....schlimme Särge. Es gab mal einen, der hat den
30w100 auf die Seite verlegt und die Front so breit wie der obere mittlere
Bereich. Das war ansehnlich, aber wie es Klang..sagte er nie :/
Mechwerkandi
Inventar
#42 erstellt: 02. Nov 2018, 15:34

MaikP2018 (Beitrag #41) schrieb:

Es gibt 2 unterschiedliche. Die im inneren is eine LQ Version.

Fast richtig.
Beides sind die gleichen Dinger, auch das Dämmmaterial ist das gleiche.
Der Unterschied liegt darin, das die inneren bei der Montage auf der zweiten Raste zusammengebaut werden, die äußeren auf der dritten.
Bei den Inneren wird also das Dämmmaterial weniger komprimiert.
Das war bei der Jadee II das Gleiche.

Hier noch ein zeitgenössischer Beitrag:
http://freeweb.siol.net/mravbars/DYNAUDIO/variovent.jpg


[Beitrag von Mechwerkandi am 02. Nov 2018, 15:41 bearbeitet]
MaikP2018
Neuling
#43 erstellt: 02. Nov 2018, 22:44
Das kann ich so nicht bestätigen.
Auch optisch ist der Unterschied gleich zu erkennen.
Die LQ sind innen gelb, gefüllt mit Material welches Glasfasermatten gleich kommt.
Die Variovents ohne LQ dagegen weiß, eher etwas was dem heutigen Sonofil entspricht.

Also da gibts wohl doch mehr Unterschiede.Auch Magazine gehen da
auf den Unterschied mit LQ ein und heben die LQ Funktion hervor.

20181102_205617
20181102_210054
20181102_210026
Mechwerkandi
Inventar
#44 erstellt: 03. Nov 2018, 11:19
Bei der Jadee II ist das Füllmaterial der Variovents ein gelbliches, relativ lockeres Mineralfasergemisch.
Nach außen hin abgedeckt mit einem dünnen, weißen Vlies, wohl um das Zerbröseln zu vermeiden.

Die beiden runden Plastikteile, aus denen die Dinger zusammengesetzt werden, sind auf alle Fälle identisch.
Es ist natürlich möglich, das im Zuge der technischen Entwicklung hier fallweise andere Wege gegangen wurden.

Ergänzend sei bemerkt, das es die in Rede stehenden Boxen nie als Fertiglautsprecher vom Hersteller gegeben hat, sondern nur als Bausatz.
Auch in diesem Umfeld sind nachvollziehbar Modifikationen denkbar.
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 03. Nov 2018, 11:30
Hier sind meine inneren Variovents - bild stammt vom letzten Umbau auf Bi-Amping (aktiv)

9094A569-F7A7-4F11-8E69-1AE629762573
MaikP2018
Neuling
#46 erstellt: 03. Nov 2018, 21:36
Andi du schreibst immer von Jadee II
Poste doch ein Bild, ich fand dazu nix oder so.
Sind das ähnliche Boxen?

Wie gesagt, ich kenn die innenliegenden Gelb,ähnlich Glasfaser und
die aussenliegenden, wie John sie zeigt.

Sagmal John, hast du jetzt quasi Teilaktiv und die MK2 Weiche?
Konntest du feststellen, dass der Bass "dünner" ist? Ich hab mal
was gelesen, dass der 30w100 dann verpolt angeschlossen sein
soll. Kannst dazu was sagen? Also bei der "nur" MK2 Weiche.

1
2

Sorry für die Teilbilder,aber besser als nix

Aber so wie sich das bei dir liest, hast du twinactiv umgesetzt,oder?
Die origianeln Weichen, haben 6dB...irgendwo kam die Frage
MBU
Inventar
#47 erstellt: 03. Nov 2018, 22:43

MaikP2018 (Beitrag #46) schrieb:

Die origianeln Weichen, haben 6dB...irgendwo kam die Frage


JEIN - wie typisch bei DYNAUDIO-Weichen kommen zu den 6 dB noch ein paar Bauelemente dazu - hier im Baß der Widerstand und Kondensator parallel vor dem Tieftöner:

1986

Die Axis5-Weiche ist für DYNAUDIO-Verhältnisse aber wirklich "sparsam" bestückt.


[Beitrag von MBU am 03. Nov 2018, 22:45 bearbeitet]
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 03. Nov 2018, 23:20
Hi Maik,

ich habe einfach den Basstöner direkt und ohne Weiche an meine Hifi Akademie P6 angeschlossen und realisiere den Lowpass Filter mittels DSP in der Endstufe. Die anderen Chassis hängen an der alten Weiche.
Das Gain-matching zu den Vincent Monoblöcken für Mittel und Hochtonbereich habe ich eher mit den Ohren vorgenommen und mit Messmikrofon. Ich habe alle Chassis korrekt angeschlossen, also ohne den Dreher im Bass, denke, das ist besser so.

Man kann sich sicherlich drüber streiten, ob die 0.39ms Verzögerung des DSP jetzt den LS nicht mehr Zeitkorrekt spielen lassen, aber ich denke, ich höre das nicht...

Es ist auf jeden Fall sehr hilfreich, einen DSP gegen Raummoden zu haben.
John_Coffee
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 04. Nov 2018, 00:02
Ich war vor ein paar Wochen auf den Westdeutschen Hifi Tagen in Bonn weil ich unbedingt mal die Dynaudio Consequence UE hoeren wollte.
Was mich überrascht hat, hier werden auch Variovents verbaut, allerdings nicht im Bass sondern in Mittel/Hochton Gehäuse...

IMG_2996
IMG_3774
MaikP2018
Neuling
#50 erstellt: 04. Nov 2018, 01:09
Falls du auf die MK2 Weiche umrüsten möchtest, hab ich hier die Werte
20181104_005722
20181104_010222_001
Wobei ja bei dir der 30W100 dann entfällt. Aber vielleicht magst da den Rest
ändern. Erstaunlich was du da betreibst, würde ich auch gern

Im Mitteltonbereich werden die auch gern genutzt, haben auch einige
alte Center von Dynaudio auch.

Denk das ist dann ne Art Bassreflex ohne Dröhnlösung


[Beitrag von MaikP2018 am 04. Nov 2018, 01:10 bearbeitet]
Mechwerkandi
Inventar
#51 erstellt: 04. Nov 2018, 11:23

MaikP2018 (Beitrag #46) schrieb:

Sind das ähnliche Boxen?

Nö.
Das sind 2-Weg-Standlautsprecher. Äußerst minimalistisch gehalten.
Gab es in einer passiven Version und einer aktiven, wobei letztere einfach ein Verstärkermodul in einer unteren, abgetrennten Kammer das Gehäuses führte.
Der Rest war gleich.

Hier ist mal ein Angebot, sind aber nicht meine.
https://picclick.de/...A0-302698595791.html
Auch der Kollege hat die Kammer für das Aktivmodul weggelassen.


[Beitrag von Mechwerkandi am 04. Nov 2018, 11:24 bearbeitet]
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