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RÖHRICH: eine kleine Linkwitz LXmini

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MBU
Inventar
#1 erstellt: 11. Aug 2014, 14:18
Hi zusammen,

nachdem die Resonanzen von denen, die den Lautsprecher gehört hatten, ausnehmend positiv sind habe ich gerade den Bauplan bestellt.


Quelle
Fosti
Inventar
#2 erstellt: 11. Aug 2014, 16:54
Hi Michael,

die 100$ hättest Du Dir mit den Mitteln des Dreisatz aber auch sparen können
MBU
Inventar
#3 erstellt: 12. Aug 2014, 00:37
Hi Fosti,

ich bin der Auffassung, daß einem Erfinder/Konstrukteur für seine Arbeit auch ein Entgelt zusteht, deshalb habe ich den Plan gekauft.

S.L. tut, neben der Konstruktion/Erfindung auch was für sein Geld. Innerhalb knapp 2 Stunden hatte ich den Plan erhalten, wobei man dazu wissen muß, daß zum Zeitpunkt der Bestellung in San Francisco 6:50 Uhr war.

Die Bauanleitung hat 24 Seiten, ist gut bebildert und beschreibt den Bau so genau, daß das nahezu jeder zusammenbekommt. S.L. hatte sich offensichtlich eingehende Gedanken über Nachbauer ohne Werkzeug mit zwei "linken Händen" gemacht und die Konstruktion darauf ausgelegt, daß auch solche Leute, zu denen wir natürlich nicht gehören, eine LXmini bauen können. Der geneigte Nachbauer muß nicht mal Löten können. Schon diese Tatsache fordert Respekt. Ich denke, daß der LXmini-Plan eine Erfolgsstory für Siegfried werden könnte.

Da meine Plutinos gerade mal ein paar Wochen alt sind werde ich diese zur LXmini umbauen.

plutino

Ich fände es einfach schade, die Gehäuse, in die ich soviel Arbeit und Gehirnschmalz investiert hatte, für ein paar Euronen zu verticken oder gar in die Tonne zu treten. Das wird dann auf eine Befestigung des Breitbänders am (hinteren) Rohr des Aurasound hinauslaufen. Wie ich das genau mache, dazu muß ich mir noch ein bißchen die Gehirnwindungen verbiegen und ein bißchen ausprobieren. Derzeit denke ich an einen "Stöpsel", der in das hintere Rohr passt und an Gewindestangen, die das Breitbänderrohr halten. Mal ausprobieren und sehen ...


[Beitrag von MBU am 14. Aug 2014, 15:11 bearbeitet]
MBU
Inventar
#4 erstellt: 14. Aug 2014, 15:14
Heute habe ich die Breitbänder bei IT bestellt. Lieferung erfolgt voraussichtlich in zwei bis drei Wochen.

Für das Halterohr (HT-Rohr DN 90) des Breitbänders mußte ich mehrere Baumärkte und Sanitärhändler abfahren. Entweder hatten die das nicht, oder nur schwer nachvollziehbare Vorstellungen (23 Euro), was so etwas kosten darf. Für 9,85 Euro habe ich dann zugeschlagen, denn im Versand würde das teuerer.

Nachdem ich mir den Kopf zerbrochen hatte, wie ich die Halterung anfertigen soll habe ich einfach mal ein Reststück Rohr in den Schraubstock eingespannt und gefeilt. Das war mir zu mühsam. Mit dem Dremel ging es dann ganz schnell und das ohne Schablone, einfach so freihand.

HT-Halterung

Das muß auch nicht auf den zehntel Millimeter genau sein, es muß nur am Schluß einen einigermaßen rechten Winkel ergeben. Die Befestigung erfolgt mit einer innenliegenden Gewindestange und die Kabel sind dann auch gut versteckt.

Durch die Rohrhalterung kann ich in der Höhe mit etwas Toleranz arbeiten, da das senkrechte Rohr in der Muffe um ca 1 Zentimeter verschoben werden kann.
PokerXXL
Inventar
#5 erstellt: 18. Aug 2014, 00:25
Moin Michael

Dann klinke ich mich mal wieder ein und stelle meinen Sessel in deinen Thread.
Ich bin gespannt ,was dir diesmal beim Bau so alles einfällt um zum Ziel zu kommen.

Greets aus dem Valley und frohes Wasteln

Stefan
MBU
Inventar
#6 erstellt: 18. Aug 2014, 00:48
Hi Stefan,

derzeit bin ich auf dem "Trip", die Plutino nicht zu "schlachten", vielleicht nur den Tieftontreiber zu entnehmen, denn das ist innerhalb ein paar Minuten "reversibel". Aber Du weisst ja, wie das mit den Entscheidungen ist - schwierig!

Mir ist da auch so ein Schallwanddesign eingefallen

schallwand

Das Halterohr für den Breitbänder mit Gewindestangen befestigt, die gleichzeitig die Signalübertragung übernehmen sollen. Mal fräsen und probieren wie es aussieht. Ich hab ja Zeit ...
PokerXXL
Inventar
#7 erstellt: 18. Aug 2014, 07:08
Moin Michael

Gröns yöpp das weiß ich nur zu gut,wenn der Gedanke kommt "Man könnte das doch auch so machen oder dies noch probieren" .
Das geht mir bei meinem jetzigen Bau genauso.
Imho gefällt mir deine Idee vom Schallwanddesign besser als das von S.L. .

Greets aus dem Valley

Stefan
MBU
Inventar
#8 erstellt: 23. Aug 2014, 14:15
... weiter gehts - der Boden

P8200270
Anzeichnen

P8200282
Nut für Rohr (Tieftongehäuse) einfräsen

P8200287
Der untere Teil des zweiteiligen Bodens wird etwas größer gefräst. Nach dem Anschrauben wird der Durchmesser mit dem Bündigfräser angepasst und die beiden Scheiben stimmen hundertprozentig überein.

P8200295
Mit dem Bandschleifer wird die Kante geglättet.

P8230313
Die obere Kante wird großzügig abgerundet.
MBU
Inventar
#9 erstellt: 23. Aug 2014, 14:22
... jetzt fertigen wir eine Schablone für den hinteren Teil der Schallwand

P8200265
Anzeichnen

P8200276
Die äußere Kontur einer Schablone fräsen

P8200285
... und hier sehen wir, wie es gemacht wird. Das Bild zeigt oben zwei fertige Schablonen und unten zwei kurz vor der Fertigstellung.
MBU
Inventar
#10 erstellt: 23. Aug 2014, 14:46
Die Schallwand, bzw. der erste Ausschuss davon - siehe unten

010
Anzeichnen

020
Als erstes wird eine Nut gefräst, welche exakt in das Rohr passen muß, denn sonst würde sich beim anschließenden Bündigfräsen an der äußeren Rohrkontur das Werkstück verschieben und das Ergebnis wäre nicht bündig. Der hintere Teil der Schallwand (siehe Werkstück rechts im Bild) wird im Bereich der Kontur ebenfalls eingefräst.

030
In obigem Bild sehen wir, wofür die Schablone gedacht ist.

040
Jetzt schneiden wir die Schallwand grob mit der Stichsäge aus.

050
Die Schallwand wird mit dem Bündigfräser der Rohrkontur und der im hinteren Teil angeschraubten Schablone angepasst. Da auf das Rohr später noch Folie laminiert wird und wir einen geringen Überstand der Schallwand haben möchten vergrößern wir den Rohrdurchmesser mittels mehrerer Lagen Isolierband.

... tja - soweit zur Theorie!

In der Praxis hatte das Anlauflager meines Bündigfräsers (gutes Festo-Teil!) beschlossen "festzugehen" und sich dann mitgedreht, was das Klebeband durchgerieben hat und den Rest könnt ihr euch denken.

Für die Forenkollegen, die nicht wissen, was ein Bündigfräser ist:

f_buendig

Das Lager des Bündigfräsers funktioniert jetzt wieder wie es soll, nachdem ich es mit WD40 eingesprüht hatte. Die Schallwand muß ich halt neu fräsen.


... und so etwa soll es später aussehen:

060

Das Signal für den Breitbänder werde ich durch die Gewindestangen leiten. Das stellt zwar bei einem etwaigen Kurzschluss eine Gefahr für den Verstärker dar, aber wir haben keine Haustiere oder kleine Kinder im Haus und es sieht so einfach besser aus, als mit einem zusätzlichen Kabel.



Edith sagt: Wenn ihr ein Bild anklickt öffnet sich ein neues Fenster, in dem das Bild größer, aber nicht wirklich groß genug angezeigt wird. Klickt ihr in diesem Fenster unter der Rubrik "Was möchtest du tun?" auf den Menüpunkt "Bild herunterladen", dann sehr ihr das Bild richtig groß.

Unbenannt


[Beitrag von MBU am 23. Aug 2014, 14:59 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#11 erstellt: 26. Aug 2014, 11:18
Hmm,

sieht deutlich besser aus als das Original !

Ich hatte mir auch schon überlegt, ob ich meine Plutons zu LX mini umbau, macht aber wohl keinen Sinn. Meine ( WAF 100% ) Aufstellung entspricht völlig den Empfehlungen von SL, aktuell 1,5m Abstand zu den Seitenwänden, 2m zur Rückwand...
Wenn ich SL richtig verstanden hab, war der Hauptgrund zur Entwicklung der LX mini wohl der, dass sein WAF die Plutos nicht optimal aufstellen ließ..

Bei deinen Schreibtischboxen kann ich mir gut vorstellen, dass die Röhrichs den Plutinos deutlich überlegen sind.

LG,
Manfred
Weischflurst
Gesperrt
#12 erstellt: 26. Aug 2014, 11:30

MBU (Beitrag #10) schrieb:


Das Signal für den Breitbänder werde ich durch die Gewindestangen leiten. Das stellt zwar bei einem etwaigen Kurzschluss eine Gefahr für den Verstärker dar, aber wir haben keine Haustiere oder kleine Kinder im Haus und es sieht so einfach besser aus, als mit einem zusätzlichen Kabel.


Wieso? Sind die beiden Gewindestangen elektrisch verbunden? Durch das Holz und das Plastik sicherlich nicht. Wo soll da ein Kurzschluss entstehen können?

edit: Ach, du meinst dass die Kids einen metallischen Gegenstand dazwischen halten könnten. Klar. Sorry wg. dummer Frage.


[Beitrag von Weischflurst am 26. Aug 2014, 11:32 bearbeitet]
MBU
Inventar
#13 erstellt: 03. Sep 2014, 18:39
Hi zusammen,

ich habe mal wieder Frässtaub produziert.

Obige "Schallwand" ist im hinteren Bereich zu instabil. Ich befürchte Vibrationen. Im nächsten Entwurf habe ich mich in weiten Zügen am Original-Bauplan orientiert, zwar nicht schön, aber zumindest weniger häßlich.

Roehrich_010
Die Gewindestangen werden noch durch Schrauben in passender Länge ausgetauscht.

Roehrich_020

Roehrich_030
Auf der Unterseite hat die Schallwand eine Passfräsung für das Rohr. Die Innenseite ist abgeschrägt, damit der Treiber Luft zum Atmen hat.



Edith sagt: IT hat mir bei der gestrigen telefonischen Nachfrage die Lieferung des Breitbänders für die nächste Tage "angedroht".


[Beitrag von MBU am 03. Sep 2014, 18:41 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#14 erstellt: 03. Sep 2014, 20:05
Bin schon gespannt wies weitergeht - vor allem auf den Vergleich Plutinos gegen Röhrich ....
MBU
Inventar
#15 erstellt: 04. Sep 2014, 14:23

bizarre (Beitrag #14) schrieb:
Bin schon gespannt wies weitergeht - vor allem auf den Vergleich Plutinos gegen Röhrich ....


Da bin ich auch gespannt.



Die Breitbänder sind heute gekommen. "Putzig", die Kleinen ...

P9040211

Die Impedanzmessung zeigt akzeptable Abweichungen. Die Resonanzfrequenzen betragen 109 und 115,5 Hz im Neuzustand. Sechs Prozent Differenz sind OK.

breitbaender_imp
PokerXXL
Inventar
#16 erstellt: 04. Sep 2014, 16:07
Moin Michael

Putzig auf jeden Fall
Aber von dem Bild her sehen sie sauber verarbeitet aus und auch ein wenig edel von der Optik.
Ich bin gespannt,wie sie tönen in deien Ohren.

Greets aus dem Valley

Stefan
MBU
Inventar
#17 erstellt: 04. Sep 2014, 18:56
Hi,

mal probeweise montiert:

P9040215 P9040216

Das Rohr verzieht sich beim Anziehen der Schrauben ordentlich. Ich werde mir Ami-Rohre bestellen. Diese haben die doppelte Wandstärke.
bizarre
Stammgast
#18 erstellt: 04. Sep 2014, 20:30
Hmm,

könnte sein, dass ich was passendes rumliegen hab aus PE. HT90 außen Dmr., schau ich mal morgen früh..
MBU
Inventar
#19 erstellt: 04. Sep 2014, 22:00
Die Ami-Rohre haben 5,5 mm Wandstärke, die "labbrigen" deutschen HT 90 nur 2,5. Die Aussen-Durchmesser (HT90 = 90 mm, Ami-Rohr 88,9 mm) sind dagegen nahezu identisch.

... und nein - die Amis haben keine dickeren Rohre als wir, die sind nur nicht so "dünnhäutig".


[Beitrag von MBU am 04. Sep 2014, 22:02 bearbeitet]
Koralle
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 04. Sep 2014, 23:53
Die hier müssten eigentlich gehen
Druckrohr

Rainer
MBU
Inventar
#21 erstellt: 05. Sep 2014, 00:20
Hi Rainer,

vielen Dank für den Tipp. Wußte gar nicht, daß es auch bei uns so dickwandige Rohre gibt.
MBU
Inventar
#22 erstellt: 06. Sep 2014, 13:36
Die erste Lackschicht ist drauf. Zur Vereinfachung der Handhabung beim Walzen hatte ich zuvor lange Holzschrauben an später unsichtbaren Stellen eingeschraubt.

LxMini_1Lack
MBU
Inventar
#23 erstellt: 08. Sep 2014, 15:41
Heute war ich bei Magix LX521 in Leinfelden. Das ist von meinem Wohnort aus "gerade mal ums Eck".

Dr. Brenner bietet neben kompletten Bausätzen für SL's LX521 und LXmini auch Einzelteile zu deren Bau an.

Ich hatte zwei Rohre für den Breitbänder gekauft.

P9080226

Im Vergleich zu dem bisherigen mit 2,5 mm Wandstärke haben diese 6,3 und sind damit deutlich stabiler. Die Teile sind ordentlich auf Maß gesägt. Man muß nur noch bohren, die Kanten glätten und eine Oberfläche aufbringen. Das bietet magiglx521 zwar auch fertig an, ist aber mit 28 Euro pro Stück zzgl. MWSt. dann doch etwas teuer und im übrigen sind wir hier ja im Selbstbaubereich.



[Beitrag von MBU am 08. Sep 2014, 15:43 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#24 erstellt: 09. Sep 2014, 21:10
Heute auf Arbeit entdeckt : Rohre aus Hartpappe, 86x6mm , wandern in den Müll, zu schade zum verbrennen..
MBU
Inventar
#25 erstellt: 10. Sep 2014, 00:57
Ich habe gerade Schrauben bestellt - alles 100 Stück weise, weil 100 Stück gerade mal das Doppelte von 10 Stück kosten. Davon könnte ich zwar 12 Paar LXmini bauen, aber Schrauben kann man immer gebrauchen.

Für die "unsägliche" Halterung des Breitbänders


Quelle: http://www.linkwitzlab.com

nehme ich Madenschrauben mit Innensechskant, die nicht über das Rohr hinausragen. Natürlich alles in Edelstahl, wenn es schon kein schwarz gibt, dann wenigstens "edel".

Den Lack der Holzteile habe ich heute (teilweise durch-) geschliffen und nochmals zweimal "Schwarzmalerei" betrieben. Jetzt nochmal ein paar Lagen Klarlack drauf und dann mit 400-er und 600-er schleifen und wieder Klarlack, oder wenns schiefgeht wieder schwarz ...

Irgendwie geht "Perfektionismus" in die Zeit und das Geld (OK, ist trotzdem erschwinglich ...). Mit Siegried's "Fertigungsqualität" wäre ich längst fertig, aber das kann ja jeder und schließlich "hört das Auge mit".

MBU
Inventar
#26 erstellt: 16. Sep 2014, 19:48
Weiter gehts ...

010
Diffusor-Rohr des Breitbänders: gebohrt und Kanten mit Karbonfolie (das Zeug für Auto-"Veredelung") laminiert

020
Zur Befestigung des Breitbänders verwende ich Inbus-Madenschrauben aus Edelstahl, die in der Bohrung des Rohrs verschwinden, nachdem der Treiber befestigt ist. Edelstahlschrauben erleichtern die Montage sehr, da diese nicht vom Magneten des Treibers angezogen werden.

030
Nach der Treibermontage laminierte ich Karbon-Folie auf.

040
Die überstehenden Kanten der Folie schnitt ich einfach mit dem Cutter-Messer ab.

050
Blick von der Rückseite des Rohrs auf die Treiberbefestigung

060
Von den Madenschrauben ist fast nichts mehr zu sehen.

070
Die Unterlegscheiben zwischen dem Holz und dem Diffusor-Rohr sind ebenfalls aus Edelstahl, wenn ich mir schon so viele Arbeit mit dem Lack mache ...

080

allyouneed
Das ist alles, was es zum Laminieren braucht.


[Beitrag von MBU am 16. Sep 2014, 21:50 bearbeitet]
zarandok
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 23. Sep 2014, 09:42
Hallo MBU,

wirklich schönes Projekt...!!

Ich selber habe auch ein Pluto-"clone" (sieh Bild) und habe evtl. den Umbau vor.
Wäre aber neugirig was zur Qualität von LXmini-s sagst, lonhnt sich oder nicht...

Frage weiterhin, ob du den EqualizerAPO kennst? Ein tolles und kostenloses DSP Programm für den PC.
Wenn mann eine gute mehrkanal Soundkarte hat, kann man MiniDSP u.ä. praktisch auslösen.....

http://sourceforge.net/projects/equalizerapo/
http://sourceforge.n...uration%20reference/

Pluto
Weischflurst
Gesperrt
#28 erstellt: 23. Sep 2014, 11:07
Das ist nicht wirklich neu.


One could use this system to implement the xover/eq for the Linkwitz Labs Pluto 2.1 or LX521. For those interested, I’ll post specific configuration files in the Owners’ area of the Orion/Pluto/LX521 Forum: together with this how-to, those files can be used to build a DSP version of the Analog Signal Processor (ASP) for those loudspeakers. I’ve written a long article detailing my development of the LX521 implementation; my Pluto implementation is similar.


http://rtaylor.sites...urce-software-howto/

Unter Windows nutze ich seit fast einem Jahrzehnt eine ähnliche Technik, eine Software zum Einbinden von VST (Steinberg Virtual Studio Technology) Plugins in einen Audiodatenstrom.
zarandok
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Sep 2014, 12:53
Hallo Pe...

schön, aber zwei Sachen:
- ich persönlich habe keinen Linux-PC, und möchte mich auch nicht mit Linux beschäftigen...
- weil ich kein "legitimate" Pluto Benutzer bin, habe keinen Zugriff auf "Owners’ area"...

Was hast du als DAC?
Wie heisst dieses "Software zum Einbinden von VST (Steinberg Virtual Studio Technology) Plugins"? Ist das ein "system-wide" Lösung?


[Beitrag von zarandok am 23. Sep 2014, 12:54 bearbeitet]
Weischflurst
Gesperrt
#30 erstellt: 23. Sep 2014, 13:13
Das mit Linux verstehe ich, es ist oft nicht intuitiv.

Bei mir ist der PC-DSP zwischen dem digitalen Eingang der Soundkarte ( der Analoge geht auch ) und den Wandlern der Soundkarte ( der digitale Ausgang geht auch ). Der übrige PC-Betrieb hat damit also gar nichts zu tun.

Das Programm heißt VSTHost und ist auf www.hermannseib.com downloadbar. Meine Frequenzweiche ( 2 bis 4 Wege / bis zu 96 dB/Okt Flankensteilheit ) und der Equalizer stammen von www.rs-met.com. Dort gibt es auch einen Spektrum Analysator und ein paar andere Goodies. Was man sonst noch alles dazu schalten kann, sieht man hier.

Ich nutze ASIO, muss aber nicht.

Ich will damit aber nicht den Thread stören, ich arbeite gerade an einem HowTo für einen eigenen Thread.



[Beitrag von Weischflurst am 23. Sep 2014, 13:15 bearbeitet]
zarandok
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Sep 2014, 13:29
Ufff.... ok, bleibe beim EQ-APO. Ist 1000x einfacher, für mich mindestens. Man hat praktisch nur einen .txt file, die Parametern einfach reinschreiben, sichern und schon aktiv für alle Abspielprogramme usw...! Was für Soundkarte hast du? Ich bin mit meiner Asus Xonar DX nicht ganz zufrieden, der 50 Euro eBay spdif DAC kling viel neutraler...:P Leider nur stereo...

Aber hast recht, sind weit weg von LXmini...


[Beitrag von zarandok am 23. Sep 2014, 13:32 bearbeitet]
MBU
Inventar
#32 erstellt: 23. Sep 2014, 13:50
Hi zusammen,

ich nutze Endstufen mit integriertem DSP von HiFi-Akademie.

Die Equalizer-APO hatte ich mir schon einmal angesehen. Macht einen ganz guten Eindruck, vor allem wenn die Musik sowieso vom PC kommt. Kommt diese aus einer anderen Quelle ist es schon aus Gründen des Stromverbrauchs sinnvoller, einen dedizierten DSP einzusetzen. Mittlerweile gibt es zu vertretbaren Preisen genügend geeignete Hardware am Markt. Vor ein paar Jahren war die Auswahl lange nicht so groß.
Weischflurst
Gesperrt
#33 erstellt: 23. Sep 2014, 13:54
In Verbindung mit einem NUC ist das aber auch nicht sehr stromfressend. Und es läßt sich wie ein DSP direkt in den Signalweg schalten, ist also nicht auf PC-Wiedergabe beschränkt.

Man muss auch nicht alle Plugins ausprobieren.

Aber ich finde es recht entspannend, in einen Equalizer zu klicken, damit einen Kontrollpunkt zu setzen, den ich dann beliebig mit Maus oder Zahlen einstellen kann. Anhebung, Frequenz, Steilheit, alles visuell.

In der Weiche stelle ich die Trennfrequenzen dirch Verschieben einer senkrechten Linie ein, natürlich kann man es auch als Zahlen in entsprechende Felder eintragen.

"VSTHost converts VST pluggins into something akin to audio lego."

Als Soundkarte nutze ich zur Zeit eine Terratech Aureon XFire HD 8.0 mit acht Wandlern, von denen ich zur Zeit vier nutze für ein aktives Zweiwegesystem. Da ich neuerdings ein Modenproblem habe, das ich mit den Harbeth nicht hatte, werden noch zwei Wandler für die aktive Modenabsaugung nach dem Vorbild von www.Hifiaktiv.at Verwendung finden.

Der Rest im HowTo.

...und jetzt bitte weiter mit den Röhrichs, die finde ich nämlich wirklich spannend.


[Beitrag von Weischflurst am 23. Sep 2014, 14:19 bearbeitet]
MBU
Inventar
#34 erstellt: 24. Sep 2014, 02:44
Hi PE,

so ein NUC ist doch ein Barebone? Will heißen man braucht noch Arbeitsspeicher, Festplatte/SSD, Betriebssystem und eine gescheite (externe?) Soundkarte dazu?

Da würde ich mal meinen, daß man für den zu kalkulierenden Gesamtpreis auch einen ordentlichen DSP bzw. sogar Endstufen mit integriertem DSP bekommt. Hätte ich nicht schon die HiFi-Akademie-Teile, dann würde ich für die Röhricht zwei "minidsp pwr ice 125" (2 * 65 Watt @ 8 Ohm + vernünftiger DSP) zu je 275 Euro einsetzen. Diese konnte ich im Rahmen meines Plutino-Projekts dank freundlicher Teststellung von Nick Baur testen und bin total vom Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert.

Wo ist in diesem Zusammenhang, abgesehen vom nicht zu vernachlässigendem "Spieltrieb" , der Vorteil der NUC-Lösung? Bitte nicht falsch verstehen, die Frage ist genauso gemeint, wie diese dasteht.
zarandok
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 24. Sep 2014, 06:50
Ich persönlich habe einen PC, der sowieso lauft (wegen Internet, Musik, Filme ect...). Habe aber keinen extra CD/DVD/BD/Netzwerk/weiss der Kuckuck was für ein Abspieler...:) Ja, und TV haben wir gar nicht!!

Also die PC-Lösung ergibt sich einfach, wenn schon da "liegt" und hat entsprechende Rechenkapazität alle diese Funktionen (inkl. DSP) erüllen zu können.
Man muss nur vernünftig PC bauen: z.B. Netzteil mit gutem Wirkungsgrad, nicht überdimensionierte CPU, usw. (kann aber auch Note/Netbook sein)

MBU:
- was heisst bei dir "vernünftiger DSP"?
- von IcePower habe ich nicht ganz viel gutes gelesen, dann schon evtl. Hypex. Aber habe keine richtige Erfahrungen...
Bei mir gibt es nur LM3886 IC-s...

Pe:
- Terratech Aureon XFire scheint mir ein bisschen viel zu einfach...
Dann schon Xonar U7 (http://www.asus.com/de/Sound_Cards_and_DigitaltoAnalog_Converters/Xonar_U7/)
aber würde gerne einmal Xonar Essence STX II anhören,
oder: z.B. HTO Claro Halo XT (http://www.htomega.com/clarohalo_xt.html) könnte auch gut sein.

Mein Traum wäre aber ein externes (USB oder HDMI) 8ch DIY DAC Modul, was aber noch leider nicht auf dem Markt verfügbar ist...:(

Andere Lösung natürlich ein guter HDMI Receiver, die sehr teuer sind.....

Ein Wort noch über EQ-APO: ab Version 0.9 ist eine freie Kanalmischung, "delay correction" usw. unterstützt, also ein Komplettpaket. Mit REW kan mann die Filter auch visuell ganz schön bearbeiten (sieh Bild).
EQ-APO


[Beitrag von zarandok am 24. Sep 2014, 08:16 bearbeitet]
MBU
Inventar
#36 erstellt: 24. Sep 2014, 11:20

zarandok (Beitrag #35) schrieb:
I
- was heisst bei dir "vernünftiger DSP"?
- von IcePower habe ich nicht ganz viel gutes gelesen, dann schon evtl. Hypex. Aber habe keine richtige Erfahrungen...



Hi Zarandok,

unter einem "vernünftigen" DSP verstehe ich einen, der z.B. auch einen Linkwitz-Entzerrer "kann" oder so frei programmierbar ist, daß man diesen realisieren kann. Beispiele, die ich schon testen konnte sind die verschiedenen minidsp-Varianten mit "advanced-plugin" und HiFi-Akademie. Es gibt auch DSPs am Markt, deren Programmierung über die Oberfläche stark eingeschränkt ist. Diese sind für so einen Anwendungsfall nicht zu empfehlen, aber ich will da keine Produktnamen nennen.


Ich hatte Mitte des Jahres die Möglichkeit ein minidsp pwr ice 125 zu testen und war damit sehr zufrieden. Man kann für so ein Projekt aber auch einen minidsp 2x4 / Euqalizer APO und 4 beliebige Endstufenkanäle mit jeweils ca. 50 Watt @ 8 Ohm nehmen.


[Beitrag von MBU am 24. Sep 2014, 11:23 bearbeitet]
Weischflurst
Gesperrt
#37 erstellt: 24. Sep 2014, 16:46

MBU (Beitrag #34) schrieb:
Hi PE,

so ein NUC ist doch ein Barebone? Will heißen man braucht noch Arbeitsspeicher, Festplatte/SSD, Betriebssystem und eine gescheite (externe?) Soundkarte dazu?


Das war nur ein Vorschlag auf Deine Bedenken wegen des Stromverbrauchs. Es gibt aber auch schon komplette PCs für 179 Euro, (mit SSD und 4GB RAM) die man dann mit einem Betriebssystem ausstatten müßte. Da kommt es natürlich darauf an, was man braucht. Ich habe zwei Netbooks die mit einer W7-Starter Lizenz kamen, auf Home Premium aufgerüstet, hätte also noch zwei Starter übrig für DSP.


Wo ist in diesem Zusammenhang, abgesehen vom nicht zu vernachlässigendem "Spieltrieb" , der Vorteil der NUC-Lösung? Bitte nicht falsch verstehen, die Frage ist genauso gemeint, wie diese dasteht.


Der Vorteil ist die Flexibilität. Ich bin nicht an die Funktionalität gebunden, die in einem DSP implementiert ist, sondern kann weitere Funktionalität hinzufügen. Was würde ich mit einem DSP machen, wenn ich ein DBA einrichten wollte, für ein paar wenige Frequenzen im Bereich der Bassmoden? Ich würde es nicht tun können. Ich kann auf dem PC, wenn ich will, Multiroom einrichten, indem ich weitere Wandler hinzufüge, und ich bin frei in deren Auswahl.

Wenn ich natürlich so etwas verwende, um es zu verkaufen, dann sind fertige Lösungen der bessere Weg. Ich kenne Deinen Anwendungsfall ja nicht. Für mich als Privatmann ist so ein fertiges Gerät ( unter der Voraussetzung, dass ich mich auskenne ) eher eine Einschränkung.




zarandok (Beitrag #35) schrieb:


Pe:
- Terratech Aureon XFire scheint mir ein bisschen viel zu einfach...


Klar, egal was man nimmt, einer hat noch etwas besseres. Aber ich bin zufrieden damit.

MBU
Inventar
#38 erstellt: 24. Sep 2014, 18:49
Hi zusammen,

zurück zum Thema, denn ich bin heute fertig geworden und jetzt in der Hör- und Begeisterungsphase.

10
Montage der Buchsen

20
Innenverkabelung mit Heißkleber befestigt, damit nichts klappert

30
Buchsen

40
"Seifenablagen" ("antike" Räke-Schwingungsdämpfer)

Die Boxen sind mit "L" und "R" markiert, weil diese unterschiedliche Linkwitz-Entzerrer für den Baßbereich haben. Es sind zwar marginale Unterschiede, aber wenn man schon die Möglichkeit der Messung hat. Der Linkwitz-Entzerrer macht in diesem Fall aus ca. 77 Hz Einbauresonanzfrequenz mit einer Güte von 0,7 deren 35 Hz mit 0,71 Güte. Dadurch klingt die Röhrich wie eine "Große" nur mit der Lautstärke muß man sich dadurch etwas zurückhalten, was beim Schreibtischeinsatz aber kein Problem darstellt.

50
Schallwand mit Diffusorrohrhalter

80

70
Plutino (links) und Röhrich (rechts)

... und wie klingts denn nun?
Drücken wir es mal so aus - wenn ich es vorher gewußt hätte, dann wäre es kein Neubau sondern ein Umbau der Plutino geworden. Die Fallback-Strategie war überflüssig, denn die Röhrich ist ein besserer Lautsprecher als die Plutino.

Im Baßbereich geben sich die Boxen nichts, wie auch - es ist im Großen und Ganzen das gleiche Bassteil. Im Mittel- Hochtonteil tut sich einiges (mehr). Der Breitbänder ist im Vergleich zum Aurasound einfach der bessere Hochtöner. Er bringt mehr Details und die Abbildungsschärfe ist nochmals gestiegen. Diana Krall singt exakt aus der Mitte zwischen den Boxen. Ich kann sie aber nicht greifen, weil sie eindeutig in der Wand hinter meinem Bildschirm singt.

Langsam verstehe warum Siegfried so eine Welle um den Lautsprecher macht. Der ist wirklich sehr sehr gut. Selbst auf dem Schreibtisch bringen die Boxen eine gute Räumlichkeit. Ich bin begeistert!

90


[Beitrag von MBU am 24. Sep 2014, 19:40 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#39 erstellt: 24. Sep 2014, 19:54

MBU (Beitrag #38) schrieb:
Im Mittel- Hochtonteil tut sich einiges (mehr). Der Breitbänder ist im Vergleich zum Aurasound einfach der bessere Hochtöner. Er bringt mehr Details und die Abbildungsschärfe ist nochmals gestiegen. Diana Krall singt exakt aus der Mitte zwischen den Boxen. Ich kann sie aber nicht greifen, weil sie eindeutig in der Wand hinter meinem Bildschirm singt.

Langsam verstehe warum Siegfried so eine Welle um den Lautsprecher macht. Der ist wirklich sehr sehr gut. Selbst auf dem Schreibtisch bringen die Boxen eine gute Räumlichkeit. Ich bin begeistert!

90


Hab ich fast befürchtet, schmarrn, genau so erwartet
MBU
Inventar
#40 erstellt: 24. Sep 2014, 19:59
Da wird doch nicht einer die Schallwand aus dem Rohr rupfen und neu fräsen?

zarandok
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 25. Sep 2014, 07:47
Schööön...

Habe ich schon darauf gewartet. Also lohnt sich auf jeden Fall oder?

Meine Söhne haben gestern einen von meinen Plutos kaputtgemacht. Ist umgestürzt worden, und die gefräste MDF Koppelstücke zwischen den 125 und 160mm Rohre und unterhalb der des Tieftöners sind horizontal angebrochen. Die halten noch aber keine Ahnung wie lang und sieht so Scheisse aus...
Früher haben die schon die Membranfläche von Seas eingedrückt, und eine von den Aura-s Rand wegen Umstürzung durchgestochen. So ist es mit Kleinkinder. Ist nervend weil ich kann die so nicht mehr verkaufen, gehen praktisch in die Mülltonne. Schade, schade...:( Aber Grund für was Neues...:)

Pe: Du hast völlig Recht!
Ich habe aber eine tolle Idee! Wie gesagt mein modifizierter stereo eBay DAC -PCM1798- klingt deutlich besser als meine Xonar DX Sondkarte. Mache ich eine kombinierte Lösung. Als DSP: EQ-APO. Die Hochtöner werden durch spdif mit DAC getrieben, die Tieftöner mit Soundkarte. So bleibt Qualität und Funktionalität auch...

Ich plane auch so eine "desktop" Ausführung, aber mit Unterlage (praktisch mit dem gleichen 160-er Rohr), und die zwei Stücke irgendwie fest verbinden zu können. Möchte aber nie mehr MDF haben, bei der Firma wo ich arbeite hat große CNC-Maschinen und z.B. hart-PVC Platten...

MBU: wie hast du das Rohr und die ausgefräste Stücke (obere und untere) verbunden??

Ein interessantes Bild...
Philips


[Beitrag von zarandok am 25. Sep 2014, 09:35 bearbeitet]
zarandok
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 25. Sep 2014, 08:42
Ach noch was...

Wo hast du die 6,3mm Rohsstükchen gekauft? Könnte so was sein?
http://www.pvc-profi...rohr-90mm::1263.html

Und die Lautsprecher wo hast du bestellt?


[Beitrag von zarandok am 25. Sep 2014, 09:34 bearbeitet]
MBU
Inventar
#43 erstellt: 25. Sep 2014, 11:16
Hi zarandok,

die MDF-Teile hatte ich mit Montagekleber aus der Kartusche an dem 160-er Rohr befestigt. Bei meiner Plutino hatte ich Heißkleber verwendet. Beides hält hervorragend.

Die Diffusor-Rohre (die hinter dem Breitbänder) habe ich von Frank Brenner. Das Druckrohr geht natürlich auch, aber ich habe die Rohre u.a. deshalb bei Frank gekauft, weil ich die LX521 hören wollte.

Magicxl521 bietet auch komplette Bausätze für die LXmini an. Die sind zwar etwas teuer (Preise auf der Website ohne MWSt, weil er viel ins Ausland liefert), verkürzen die Bauzeit aber sehr.

Über die Optik des Gummi-Rohrkopplers kann man angeregt diskutieren. Ich würde auch beim Bau einer Stand-LXmini ein 160-er Rohr nehmen.
zarandok
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 25. Sep 2014, 11:57
Danke MBU,
wir reden aneinender vorbei.... Ich will nichts fertiges kaufen. Habe kein 500 Euro für so ein Set....


[Beitrag von zarandok am 25. Sep 2014, 12:06 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#45 erstellt: 25. Sep 2014, 12:32

zarandok (Beitrag #42) schrieb:
Ach noch was...

Wo hast du die 6,3mm Rohsstükchen gekauft? Könnte so was sein?
http://www.pvc-profi...rohr-90mm::1263.html

Und die Lautsprecher wo hast du bestellt?


90mm ist OK, es sollte aber PN16 sein, hat 5,6 statt 3,2mm (PN10) Wandstärke... Chassis gibt's bei Intertechnik...
MBU
Inventar
#46 erstellt: 25. Sep 2014, 12:38
Hi Zarandok,

dann musst du den Bauplan kaufen (müßtest du sowieso, auch wenn du einen Bausatz von Frank kaufen würdest) und halt komplett selbst bauen, wie ich auch. Das ist abgesehen von der Arbeit kein Problem - dauert halt. Dafür sind wir aber hier auch im Selbstbau-Bereich des Forums.



@all

Sehr viel spart man gegenüber dem Komplett-Bausatz aber auch nicht, denn es gibt x verschiedene Teile, die man benötigt. Hier mal eine Kalkulationsgrundlage:

- Bauplan: 82 Euro
- Material LXmini: 400 Euro
- minidsp 2x4: 105 Euro
- Endstufe 4 * 50 Watt 8 Ohm: ab 200 Euro
Summe : ab ca. 800 Euro ist man dabei

Man könnte eine ähnliche DSP-Einstellung natürlich auch selbst entwickeln. Die Trennfrequenz gibt S.L. hier als 700 Hz 2. Ordnung "Linkwitz-Riley" an. Der Rest ist allerdings nicht trivial. S.L. nutzt den minidsp 2x4 nahezu komplett aus. Nach Übertrag der minidsp-Einstellungen auf meine HiFi-Akademie-DSPs habe ich 14 Filter zzgl. Delay und gain-Einstellungen. Ich zahle für so etwas eher 82 Euro, als mich tagelang da rein zu knien, aber das ist Ansichtssache.
MBU
Inventar
#47 erstellt: 26. Sep 2014, 02:15
Bemerkenswert,

da fragt mich doch ein User per PM, der sich erst kürzlich im Forum angemeldet hat und dessen einzige Postings in diesem Thread erfolgten, ob ich nicht "meine" DSP-Einstellungen "teilen" könnte!? Er hat zwar als Herkunftsland Deutschland angegeben, aber sein Deutsch liest sich wie der output des Google-Übersetzers ...


eine Frage nur: wäre deine "Röhrich" EQ Parameterlist zu teilen?


Nach einem abschlägigen Bescheid meinerseits kam dann:


Ich dachte naiv dass vielleich in so einem Forum kann man was finden, aber musste ich wieder enttäuscht sein. Ohne Geld geht gar nichts.... Scheisse Geld.


nachdem ich dann nochmals meinen Standpunkt erklärt hatte:


Ok, kein Problem, verstehe. Du hast gezahlt und bist loyal zu SL. Werde ich mal überlegen...


Netter Versuch ...


Um das ein für allemal klarzustellen - ich achte Copyright, insbesondere weil ich früher mein Geld mit Software (AudioCad) verdient habe. Aus diesem Grund habe ich auch den Bauplan von S.L. gekauft. Zudem - warum sollte jemand etwas kostenlos weitergeben, für das er selbst Geld bezahlt hat? Das habe ich nie verstanden ...

Anfragen bezüglich der DSP-Einstellungen sind zwecklos, ausgenommen diese werden im geschlossenen Bereich des Oplug-Forums gestellt, denn da können nur Bauplan-Kunden von S.L. zugreifen. "Meine" DSP-Einstellungen unterscheiden sich auch lediglich in der Bass-Entzerrung vom Original. Ich setze nicht wie S.L. einen Equalizer zur Bassanhebung ein, sondern den allseits gerühmten Linkwitz-Entzerrer. Dieser ist aber nicht auf andere Nachbauten übertragbar, weil er die Messung von Einbauresonanzfrequenz und deren Güte voraussetzt. Ich habe unterschiedliche Abstimmungen für die linke und rechte Box. Serientauglich ist so etwas nur mit Einschränkungen und zudem begrenzt dieser die erreichbare Maximallautstärke doch deutlich, was mich aber für den Schreibtischeinsatz nicht anficht. Ich genieße den Klang einer "großen" Box bei moderaten Lautstärken.

Tips zum Gehäusebau und zu geeigneten DSPs gebe ich aber gerne, denn diese verletzen das Copyright nicht.

zarandok
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 26. Sep 2014, 06:02
Bemerkenswert sage ich auch....

Ich nutze kein "output des Google-Übersetzers", lebe in Deutschland, meine Muttersprache ist aber nicht deutsch. Wir sind nicht gleichförmig, gefällt dir oder nicht.... Schade dass du nicht den ganzen Dialog gepostet hast, nur einige Zitate von mir. Man kann so ganz gut die Volksmeinung manipulieren und stimmen. Ich bin nicht für diese Einstellung, sorry. Aber warum ist jemand dazu geführt eigentlich PM-s öffentlich zu posten?? Wusste früher nicht dass du die Pläne von SL gekauft hast, dachte dass die deine eigene Einstellungen sind. Und ein "nein" ist NEIN, habe ich nichts dagegen gesagt.

Ich stehe vollkommen offen zu meinen Aussagen. Wer Fragen hat fragt, MICH. (oder spielt sein EIGENE Spielchen wie im Kindergarten...)

Aber hoffentlich fühlst du dich jetzt besser und bist erleichtert für ein paar Tage mindestens...:)
Alternativ als Spannungsableitung kann ich dir aber eine schöne Frau auch empfehlen!

Thema meinerseits geschlossen.



[Beitrag von zarandok am 26. Sep 2014, 07:44 bearbeitet]
pelowski
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 26. Sep 2014, 10:47

zarandok (Beitrag #48) schrieb:
...Aber warum ist jemand dazu geführt eigentlich PM-s öffentlich zu posten??...


So lange keine Namen genannt werden, halte ich das für vollkommen legitim.


...Alternativ als Spannungsableitung kann ich dir aber eine schöne Frau auch empfehlen!...

Eigentlich hätte mir dieser blödsinnige Satz genügen sollen, deinen Text zu ignorieren...

Grüße - Manfred
zarandok
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 26. Sep 2014, 13:02
Keine Namen gennant, aber EINDEUTIG darauf gewiesen.... egal oder?
Dann ignoriere doch... ich sehe nichts schlimmes, ihr nimmt das Spiel blutig ernst. Komisch das dass ihr nicht aufwachsen könnt...


[Beitrag von zarandok am 26. Sep 2014, 13:03 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#51 erstellt: 26. Sep 2014, 17:45
Zurück zum Thema....

Hmm, da hat MBU wohl bei Pollin unter "Sortimente" was gefunden.. Macht Sinn, nicht nur mit rot/schwarz zu arbeiten...

Die Carbonfolie passt designmäßig perfekt zur HT Membran.. Wenn ich´s richtig deute, besteht die aus nem heiß verpressten PP Monofilgewebe...

Mit ca. 2,5 facher Membranfläche wie die Pluto HTs aus Getränkedose = Alublech kann man sich schon vorstellen, dass da deutlich weniger Klirr im Spiel ist.
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