Absicherung Nachbau VIFAntastisch ! Der Wandlautsprecher

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Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Aug 2016, 00:40
Hallo Leute,

ich bin neu hier und auch mal wieder ein absoluter Leie. Da ich jedoch zu meinem Beamer endlich die passende Leinwand bekommen werde und handwerklich ein bisschen erfahrung habe, dachte ich mir, dass selbstgebaute Lautsprecher eine coole Sache wären.
Nach erstem einlesen in die Materie war ich mehr verwirrt als schlauer. So wollte ich anfänglich einen 2 Wegelautsprecher bauen. Da ich mich aber für keine Komponenten entscheiden konnte und allgemein sehr unentschlossen war, bin ich auf das Thema mit den VIFAntastisch Lautsprechern gestoßen und war sofort hin und weg. Allerdings habe ich noch bedenken, weil das zu gut zu sein scheint um wahr zu sein.
Deshalb wollte ich nach eurem Feedbag fragen, bevor ich die Teile kaufe. Darum hier meine Bedenken:
1. Ich habe etwas von Abstrahlwinkel und steroüberdeckung gelesen. Diese stereoüberdeckung soll nicht ganz so optimal bei Breitbandlautsprechern sein. Macht die Anwendung in meinem Fall trotzdem Sinn? (Einsatz für Heimkino in einem 5.4 x 4.3 m großem Wohnzimmer, bisher haben wir über die integrierten Boxen im Fernseher gehört.)
2. Um die Kosten möglichst gering zu halten, sollen anfangs 2 Lautsprecher gebaut werden, die später eventuell nach hinten um weitere 2 Stück erweitert werden. Wie wichtig ist in diesem Fall ein Center? Laut Datenblatt decken die Breitband 80 - 16000 Hz ab. Wäre es sinnvoll jeweils noch einen Hochtöner mit einzuhängen? Wie wichtig sind die Frequenzen > 16000 Hz? Komm ich mit Breitband ohne sub aus?
3. Abschließend noch eine Frage die ich mir vermutlich noch selber in diesem Forum beantworten werde, bisher aber noch nicht danach gesucht habe: Wie schließt man sowas an? Wie kommt der Schall vernünftig an, wenn man keinen receiver zum einmessen hat?

Ich danke schon mal im Voraus.
Manni_L.
Stammgast
#2 erstellt: 24. Aug 2016, 06:32
Zu deinem Problem gibts schon so einiges zum einlesen

guckst du z.B. hier
contradictus
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Aug 2016, 11:25
Moin Musikwurst,

ich habe mir gerade die Vifantastisch (Sat) gebaut (hatte noch einen alten Subwoofer rumstehen, so dass die Sats ausreichten).

Es ist tatsächlich nicht zu gut um wahr zu sein, sondern einfach nur, wirklich und tatsächlich gut. Der Kostenaufwand ist auch bei 5 x Vifantastisch (Sat) recht übersichtlich, die Dinger lassen sich sehr gut im Raum unterbringen.

Mein Raum ist ca. 4,70 x 4,50. Die Vifantastisch hängen in ca. 40 cm Abstand neben einen 65 Zoll ferseher. Schon ohne Center (noch im Bau) ist das Hörerlebnis sehr gut. Mit dem Abstrahwinkel haben wir bei unserem Hörabstand von ca. 3,80 keine Probleme. Hier kommt es darauf an, wie weit Dein Hörabstand ist.

Stereo sind die Dinger den Fernsehtlautsprechern meilenweit überlegen, die Sprachversändlichkeit ist super. Einmessen brauchst Du bei Stereo nix. Die Lautsprecher sind für den Wandeinsatz entwickelt und haben einen sehr anständigen Frequenzverlauf. Höchton ist ausreichend vorhanden (über 16 khz läuft nach meinen Ohren ohnehin nichts unverzichtbares, insbesondere im Heimkino). Einfach "Hochtöner dranhängen" funktioniert übrigens nicht, das wäre ein ganz neuer/anderer Lautsprecher, den man erstmal entwicklen müsste - nichts für uns Laien. Ob der Bass bei den Vifantastisch (ohne Sat) ausreicht, kann ich nicht sagen (s.o.: bei mir Sat + Subwoofer). Ich vermute, dass es für den Anfang vollkommen ok ist.

Mein Rat: Der Bau von den lütten Kisten geht zügig von der Hand (ok, die krummen 4,7 cm Baumarkleisten nerven...) und sie sind so preiswert, dass man - wenn man schon dabei ist - gleich 5 bauen kann. Und ein gebrauchter AV-Receiver findet sich sicher auch noch irgenwo für übersichtliches Geld. Schwups ist das Heimkino in anständiger Qualität fertig.

Viel Spaß beim basteln!
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 25. Aug 2016, 23:07
@ manni, durch den von dir verlinkten thread bin ich auf meine Fragen gekommen. In dem link steht nämlich auch, dass es individuell abhängig ist. Deshalb unsere abmaße. ;-)

@ contradictus, vielen Dank für deine Antwort. Das klingt schonmal super. Bei uns ist der Abstand etwas über 3 m. Hoffe das passt auch mit dem Sound. Bei receivern habe ich schon des öfteren geschaut, weil ich mich da mit dem Preis recht schnell hoch schaukle. Anfangs war mir nur wichtig, dass er zukunftssicher sein sollte. Deshalb dachte ich an HDMI 2.0. Da es aber auch cool wäre, wenn er sowohl an Beamer als auch Fernseher ginge, wären 2x HDMI output nice und schon kann man kaum unter 300€ wegkommen. Ich werde erstmal mit 2 anfangen und dann alles ergänzen, was mir noch fehlt. Was mich interessieren würde ist, warum du einen Center baust, wenn die Sprachqualität gut ist?
Viper780
Inventar
#5 erstellt: 26. Aug 2016, 09:38
zur ViFa kann ich ned viel sagen.
Zum AVR schon. Zukunftssicher gibts nicht. Das ist wohl das Teil in der Kette was am ehesten ausgetauscht wird. Auch sind die Mehrfunktionen bei den teuren oft nicht nötig oder lassen sich mit minimalen Aufwand anderwertig und nachhaltiger nachrüsten.
zB den ca 3 Jahre alten Onkyo-TX-NR414 oder 515 solltest um 80-180€ bekommen
Es gibt aber auch ältere ohne Netzwerk die man bedenkenlos nehmen kann und noch günstiger sind. Wenn du dann mal 3D, 4K, neue Soundformate,.... wirklich benutzen kannst und brauchst dann schaust dich wieder um was um. Bis dahin hast du mehr Geld und sind die Dinger auch billiger
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 26. Aug 2016, 19:08
Unter diesen Umständen versuche ich den pioneer vsx-330 mal günstig zu schießen. Mehr als 5.1 werde ich vermutlich in absehbarer Zeit nicht haben und wenn die vifas echt so guten Bass haben und stimmen gut zu verstehen sind, wird es eh auf 4.0 hinauslaufen. Aber das entscheidet sich später.
sayrum
Inventar
#7 erstellt: 26. Aug 2016, 22:01
Nabend
guter Bass ist relativ.
Für die Membranfläche und den geringen Hub ist der Bass in dem Tml-Gehäuse ganz iO.
Im Heimkino und vor allem bei höheren Pegeln sind sie mMn schnell überfordert.

Ich habe und genieße die Vifas, doch für Heimkino empfehle ich dir stark sie geschlossen zu bauen und einen oder zwei Subs dazu zu stellen!


Viper780
Inventar
#8 erstellt: 26. Aug 2016, 22:05
hast du einen 4k Fernseher?
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 26. Aug 2016, 22:16
@sayrum, danke für den Hinweis. Was meinst du mit geschlossen, sorry, hab von der Materie echt noch keine ahnung. Sollte mir der Sound nicht ausreichen, werde ich mich bestimmt nach Subs umschauen. Hast du da zufällig eine schöne günstige Empfehlung?

@viper der 4k Fernseher kommt nächstes Jahr, der aktuelle hat gerade mal 32" und soll durch 55" ersetzt werden.
sayrum
Inventar
#10 erstellt: 27. Aug 2016, 11:58
Moin
Hier die Details zur geschlossen Version der Vifantastisch.
Bei den Subs kommt es auf deine Preis- und Größenvorgabe an.
Die geschlossenen Vifantastisch sind angenehm klein, da würde ich ein Center mitbauen und über oder unter den TV hängen.


Gruß
Viper780
Inventar
#11 erstellt: 27. Aug 2016, 11:58
Günstiger, kompakter Subwoofer ist der VersaCube oder ein Portokassen sub (ersterer ist vorzuziehen)

zum AVR dann kauf dir jetzt einen günstigen gebrauchten um 100-150€ und rüste dann nächstes Jahr mim TV auf. Dann gibts wieder neuere Geräte die noch irgend was mehr können.
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 27. Aug 2016, 23:02
@sayrum, dein Vorschlag ist vermerkt. Ich versuche gerade abzuwiegen ob ich die tml oder die ghp Version nehmen soll. Wenn ich soweit alles richtig verstanden habe, dann ist bei den tml Modellen mehr Bass, allerdings zu Lasten der Höhen und mitten. Deshalb soll ich die ghp Version nehmen und lieber den Bass von einem sub verarbeiten lassen. Bei den ghp ist quasi ein Filter drin, der die bässe eindämmt und das Hauptaugenmerk auf die mitten und Höhen legt. Passt meine Ausführung soweit? Sind die vifa ghp sats dann ohne die Subs erstmal unbrauchbar oder wird es auch so ein ordentlicher Sound? Die Subs würden vermutlich noch etwas auf sich warten lassen. In welchen Szenario sind die tml den ghp überlegen?

@ Viper, werde ich dann so machen. Mit ein bisschen Glück reicht ein guter gebrauchter auch erstmal ein paar Jahre. Irgendwelche Empfehlungen?
sayrum
Inventar
#13 erstellt: 28. Aug 2016, 00:29
Nabend
soweit ich dich verstanden habe passt es. Dazu kommt die gesteigerte Pegelfestigkeit, dh du kannst etwas was lauter hören ohne das Chassis zu zerstören. Bei Heimkino mMn ein wichtiges Kriterium.

Gruß
contradictus
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Aug 2016, 19:02
Moin Musikwurst,

schön, dass Du noch mal mehr Input bekommen hast.

Center baue ich, weil (a) die Leitung eh schon liegt, (b) ich damit gleich die ganze Kabelage verstecken kann und (c) ich mir gleich die 5 Vifas/Peerless gekauft hab. Über die Sprachverständlichkeit habe ich mir dabei gar keine Gedanken gemacht. Mal gucken, ob was besser wird.

Nur weil es zwischendurch zur Sprache kam: geschlossen = Sat-Version ("meine"). Mit Subwoofer ne top Sache.

Gruß,
contra
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 30. Aug 2016, 22:59
So, meine Überlegungen sind inzwischen ziemlich final. Also erstmal werden es 2 vifantastisch in der geschlossenen Ausführung. Damit kann ich dann erstmal den Sound prüfen und feststellen woran es noch fehlt. Dadurch, dass die vifantastisch nicht die tiefen übernehmen, werden aber wohl auch subs von nöten sein. Diesbezüglich wollte ich fragen, ob ich bei einem 5.1 av receiver den einen Kanal für den subwoofer auch beispielsweise auf 2 subwoofer aufteilen kann?
Bei dem av receiver habe ich mich gerade in den harmann und Kardon avr 151 verliebt. Leider ist dieser nicht unter 270€ zu bekommen. Ich werde aber die Augen nach einem guten Angebot offen halten bzw den gebrauchtmarkt beobachten. Könnt ihr mir noch ein betagteres und dadurch günstigeres Modell empfehlen, was gleichwertig ist?

@contradictus, könntest du kurz deine Erkenntnisse mit mir teilen, sobald du den Center eingebunden hast? Bzw hast du eine thread den ich diesbezüglich beobachten kann?
Manni_L.
Stammgast
#16 erstellt: 01. Sep 2016, 08:31
[quotewollte ich fragen, ob ich bei einem 5.1 av receiver den einen Kanal für den subwoofer auch beispielsweise auf 2 subwoofer aufteilen kann? ][/quote]

unter bestimmten Voraussetzungen geht das schon, bringt aber IMHO mehr Nach- als Vorteile. Die einzige Situation in der ich das machen würde wäre, wenn für einen großen Sub der Platz nicht vorhanden wäre und ich deshalb auf zwei kleinere Subs aufteilen müsste.
Schleusser
Stammgast
#17 erstellt: 01. Sep 2016, 09:06

Manni_L. (Beitrag #16) schrieb:

unter bestimmten Voraussetzungen geht das schon, bringt aber IMHO mehr Nach- als Vorteile. Die einzige Situation in der ich das machen würde wäre, wenn für einen großen Sub der Platz nicht vorhanden wäre und ich deshalb auf zwei kleinere Subs aufteilen müsste.

Da muss ich widersprechen, ich hatte zwei Subs im Einsatz und das klappt bedeutend besser. Bei mir dröhnte es weniger und schließlich ist der gewonnene Maximalpegel auch nicht zu verachten. Außerdem habe ich persönlich lieber zwei kleine Subs als einen Klotz aber das ist einfach nur Geschmackssache. Aus meiner Sicht haben zwei Subs mehr Vor- als Nachteile.
Wenn das wirklich schlechter wäre mit zwei Subs hätten alle Stereo-Lautsprecher ein Problem, denn die stellen ja auch zwei (Tief)Bass-Quellen dar...

wollte ich fragen, ob ich bei einem 5.1 av receiver den einen Kanal für den subwoofer auch beispielsweise auf 2 subwoofer aufteilen kann?

Von mir ein eindeutiges Ja. Aus meiner Sicht: Je mehr desto besser, die Aufstellung sollte allerdings berücksichtigt werden. Das beste Ergebnis war bei mir mit den Subs an verschiedenen Orten im Raum verteilt (einer einen Meter vor der Front, einer seitlich mitten im Raum), welche dann aber in der Praxis nur im Weg standen. Am Ende standen sie dann doch wieder an der Front neben den Satelliten. Leider musste einer wieder gehen...
Btw: Einen Sub vorne und einen hinten hat bei mir nicht geklappt, damit hatte ich auf dem Sitzplatz eigentlich gar keinen Bass mehr. Auch Spielereien mit der Phase haben da nicht geholfen. Das Thema bietet viele Fehlermöglichkeiten, gerade was die Aufstellung angeht. IMO ist es am Einfachsten mit den Subs an der Front in der Nähe der Satelliten, aber das hat nur Praxisbezug und keinen fundierten Hintergrund.

Gruß

Schleusser
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 02. Sep 2016, 22:35
Ich lese mich gerade ein bisschen in das Thema sub ein. Die beiden Vorschläge von Viper gefallen mir schonmal sehr gut. Vor allem der versacube scheint mir einen guten Preis zu haben. Bei dem Portokassen sub gefällt mir, dass es ein bassreflex Gehäuse hat. Allerdings lese ich da immer wieder was von verstärkermodulen, die vor allen wenn es um 2 oder mehr subs geht mit 200€+ den Preis des/der Substanz übersteigen. Ich bin zwar noch ein bisschen am lesen aber wenn Ich das richtig verstehe, werde ich auch mit einem avr nicht um einen Verstärker rumkommen. Ist das richt? Welche Möglichkeiten gibt es da noch?
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 03. Sep 2016, 22:13
Noch eine Frage, wenn ich in die vifantastisch einen Kondensator einbaue, damit er die tiefen rausfiltert, kann ich dann auch parallel einen Schalter machen um den Kondensator quasi zu umgehen und somit die tiefen doch mit zu nehmen (im Fall, dass der sub doch auf sich warten lässt)?
Dann hätte ich ja quasi einen Schalter für mit und ohne Bass oder funktioniert das dann mit dem geschlossenen Gehäuse nicht mehr?
Oder müsste ich dann das offene Gehäuse oder funktioniert das jeweilige Gehäuse nur für je eine Version?


[Beitrag von Musikwurst am 03. Sep 2016, 22:15 bearbeitet]
Manni_L.
Stammgast
#20 erstellt: 04. Sep 2016, 13:30

Wenn das wirklich schlechter wäre mit zwei Subs hätten alle Stereo-Lautsprecher ein Problem, denn die stellen ja auch zwei (Tief)Bass-Quellen dar...


Also einen Subwoofer mit einem Basslautsprecher in einem Mehrwegerich zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen ........
ropf
Stammgast
#21 erstellt: 04. Sep 2016, 13:46

Musikwurst (Beitrag #19) schrieb:
Noch eine Frage, wenn ich in die vifantastisch einen Kondensator einbaue, damit er die tiefen rausfiltert, kann ich dann auch parallel einen Schalter machen um den Kondensator quasi zu umgehen und somit die tiefen doch mit zu nehmen (im Fall, dass der sub doch auf sich warten lässt)?

Nein, das ist keine gute Idee. Der Kondensator filtert eben nicht nur die Tiefen raus, sondern beeinflusst das Schwingungssystem Lautsprecher in einer komlexen Weise, die es uA. ermöglicht, mit relativ kleinen Gehäusen auszukomen. Ohne C würde der Bass nicht tiefer gehen, sondern auf der Resonanzfrequenz des Chassis stark aufbuckeln.
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 04. Sep 2016, 13:50
Dann schließe ich daraus, dass es andersrum, also die offenen zu bauen und dann mit einem Schalter ein C zuzuschalten ähnlich wenig Sinn macht?
sayrum
Inventar
#23 erstellt: 04. Sep 2016, 14:35
Hey.


Musikwurst (Beitrag #22) schrieb:
Dann schließe ich daraus, dass es andersrum, also die offenen zu bauen und dann mit einem Schalter ein C zuzuschalten ähnlich wenig Sinn macht?

So sieht es aus. Entweder größere Version ohne Kondi oder kleiner zwingend mit bauen.

Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 04. Sep 2016, 16:42
Jammerschade, das nimmt Flexibilität. Und wie sieht es mit der sub frage aus?


Allerdings lese ich da immer wieder was von verstärkermodulen, die vor allen wenn es um 2 oder mehr subs geht mit 200€+ den Preis des/der Substanz übersteigen. Ich bin zwar noch ein bisschen am lesen aber wenn Ich das richtig verstehe, werde ich auch mit einem avr nicht um einen Verstärker rumkommen. Ist das richt? Welche Möglichkeiten gibt es da noch?
Schleusser
Stammgast
#25 erstellt: 12. Sep 2016, 14:17

Manni_L. (Beitrag #20) schrieb:
Also einen Subwoofer mit einem Basslautsprecher in einem Mehrwegerich zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen ........


Moin,
ich wüsste nicht, wieso. Ob ein Signal von einem sog. Subwoofer oder einem sog. Tiefmitteltöner wiedergegeben wird ist dem Signal völlig egal. Für die von Subwoofern wiedergegebenen Frequenzen ist es völlig unerheblich, ob da noch Tiefmittelton mitspielt oder nicht.

Vielleicht könnte man noch hinzu ziehen, dass die Tieftöner in einem Mehrweglautsprecher weiter weg vom Boden sind, da diese ggf. in einem Standlautsprecher untergebracht sind und somit eine angrenzende Fläche weniger hätten. Das könnte man mit einem Sub aber genau so machen...

Also: Für den hier angefragten Bereich (Frequenzen < 100Hz) ist es vollkommen egal, ob ein Mehrwegelautsprecher oder Subwoofer das Signal wiedergibt. Und somit ist das mitnichten ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen sondern völlig legitim.

Aber ich bin für Argumente offen, warum ist das Deiner Meinung nicht vergleichbar?

Gruß

Schleusser
Ezeqiel
Inventar
#26 erstellt: 12. Sep 2016, 14:38
Im Subwooferbereich ein gegebenes Verschiebevolumen auf mehrere Subwoofer aufzuteilen ist fast immer von Vorteil.

Bei Subwoofern wird meistens eine Trennfrequenz von maximal 100 Hz gewählt, eher noch darunter. In diesem Bereich bemessen sich Wellenlängern eher nach Metern. Darum sind störende Interferenzen normalerweise noch kein Problem, wenn die Subwoofer nicht zu weit auseinander stehen.

Der Vorteil ist eine größere Flexibilität in der Aufstellung und die gleichmäßigere Anregung des Raumes.

Tiefmitteltöner in Mehrwegkonstruktionen hingegen werden in den meisten Fällen höher getrennt, so dass die Abstandsfrage eine höhere Rolle zu spielen beginnt. Bei 3-Wegern liegt die Trennfrequenz oft zwischen 300 und 800 Hz (lezteres bei Einsatz von Kalottenmitteltönern), bei 2-Wegern meistens so ab 2000 Hz.

Viele Grüße,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 12. Sep 2016, 14:39 bearbeitet]
Schleusser
Stammgast
#27 erstellt: 12. Sep 2016, 15:20

Ezeqiel (Beitrag #26) schrieb:
Tiefmitteltöner in Mehrwegkonstruktionen hingegen werden in den meisten Fällen höher getrennt, so dass die Abstandsfrage eine höhere Rolle zu spielen beginnt. Bei 3-Wegern liegt die Trennfrequenz oft zwischen 300 und 800 Hz (lezteres bei Einsatz von Kalottenmitteltönern), bei 2-Wegern meistens so ab 2000 Hz.

Generell deckt sich Dein Post in der Aussage ja mit meinem. Hier sei noch mal der Hinweis gegeben, dass meine originale Aussage

Aus meiner Sicht haben zwei Subs mehr Vor- als Nachteile.
Wenn das wirklich schlechter wäre mit zwei Subs hätten alle Stereo-Lautsprecher ein Problem, denn die stellen ja auch zwei (Tief)Bass-Quellen dar...

sich auch nur auf zwei Subs bezog, als argumentative Unterstützung bereichert durch den o.g. Vergleich mit Stereolautsprechern.

Insofern ist die Antwort

Also einen Subwoofer mit einem Basslautsprecher in einem Mehrwegerich zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen ........

einfach falsch, denn sie sind (vor allem bezogen auf das Topic) sehr wohl vergleichbar, da es hier nur um Bass geht. Wahrscheinlich einfach nur irgendwas gelesen und dann mal rumka*ken...
Ich möchte nur vermeiden, dass hier irgendwas wie "zwei Subs sind schlechter als einer" hängen bleibt...

Gruß
Schleusser
Ezeqiel
Inventar
#28 erstellt: 12. Sep 2016, 16:53
Wie gesagt hätte ich das jetzt nicht unbedingt verglichen, aber im Grunde genommen sind wir uns in der Grundthese, dass mehrere kleinere Subwoofer im Raum i.d.R. vorteilhafter sind, als ein großer, ja einig.

Viele Grüße,
Ezeqiel
Manni_L.
Stammgast
#29 erstellt: 06. Okt 2016, 06:26

einfach falsch, denn sie sind (vor allem bezogen auf das Topic) sehr wohl vergleichbar, da es hier nur um Bass geht.


Wenn es also um Bass geht ist immer alles gleich. Super Aussage, wieder was gelernt
Viper780
Inventar
#30 erstellt: 06. Okt 2016, 14:27
Das mit dem Bass ist nur teilweise Richtig.
Im Freifeld stimmt das natürlich. Es ist egal wo der eingebaut ist und wenn man tief genug trennt muss er auch nicht in der Nähe stehen.
Im Raum macht die positionierung aber viel aus weshalb man eher mit getrennten Subwoofern arbeiten sollte damit man diese leichter umpositionieren kann auf Orte wo einem die Moden nicht so zu schaffen machen.

Ein weiterer Punkt ist das man getrennte Subwoofer meist aktiv mit Digitalweichen (DSP) trennt und in Mehrwege Kontrukten passiv mit einer Weiche. Durch die tiefe Frequenz und höhere Leistung werden die Bauteile bei einer passiven Weiche sehr groß und teuer, meist verbrennt man auch Energie in Widerständen und Spannungsteiler wo auch die aktive Weiche ihren Vorteil hat.
Froop666
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 13. Okt 2016, 18:46
Ich würde dir, wenn du bisher mit dem TV gehört hast, empfehlen bau einfach die normalen VIFAs, der Bass ist schon ordentlich, für Musik und "normalen TV Ton" reicht dir das bestimmt. Den Sub brauchst du vA für die Filmeffekte.

Wenn du dir dann iwann den Sub baust/ kaufst kannst die Chassis einfach rausnehmen und die VIFA Sat draus bauen.
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 13. Aug 2017, 09:58
Hey Leute,

nach einer halben Ewigkeit habe ich endlich den Bau der vifas begonnen und beim Bau ist mir ein ziemlich doofer Fehler unterlaufen. Ich habe die Vorderseite des ersten LS aufgeklebt, bevor in innen Kabel gelegt habe. Könnt ihr mir sagen, wie ich trotzdem das Chassis mit einem terminal verbinden kann, ohne dass es von außen völlig doof aussieht?
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#33 erstellt: 13. Aug 2017, 10:14
Das Kabel durch die Chassi-Öffnung durchschieben (mit oder ohne Hilfsmittel, wie Draht o.ä.), bis zum Loch von deinem Terminal. Das sollte doch zu schaffen sein.
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 13. Aug 2017, 12:42
Problem is nur, dass ich die folgenden terminals, terminale, was auch immer habe.

https://www.amazon.d...ii_img?ie=UTF8&psc=1

Ich kann also das Kabel zu den entsprechenden 6 mm Bohrungen führen, sie durchstecken und die terminal Aufsätze von hinten doch nicht gegenschrauben. Also entweder ich hole mir andere terminals (wo es leider schwierig ist entsprechend kleine zu finden) oder ich lasse aus den Bohrungen die nackten Kabel rausgucken. Passende terminale konnte ich nicht finden und Kabel sehen scheiße aus.

Gibt es eine Möglichkeit das Gehäuse nochmal zu öffnen?
herr_der_ringe
Inventar
#35 erstellt: 13. Aug 2017, 13:15
das nennt man dann wohl "dumm gelaufen"


Gibt es eine Möglichkeit das Gehäuse nochmal zu öffnen?

jöpp:


kleinstes mir bekanntes terminal
alternative: einpressbuchse
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#36 erstellt: 13. Aug 2017, 13:26
Die Einpressdinger die HDR empfohlen hat würden wohl ohne Umbau funktionieren.

Möglichkeit bei deinen vorhandenen Terminals wäre die Löcher größer bohren, sich eine kleine Platte aus dünnem Material nehmen, dort die Terminals dran und das dann über die Löcher kleben.

Alternativ einen Heißluftföhn besorgen und die Rückplatte erwärmen, bis sich nach einer kurzen Zeit der Leim wieder verflüssigt und du die Platte abnehmen kannst.
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 13. Aug 2017, 14:15
Die "kleinsten terminals" die hdr kennt habe ich schon da und die sind leider zu groß. Die einpressbuchsen sind vermutlich die einzige sinnvolle Methode.
Heißluft is glaube keine Option, da ich das Gehäuse mit Holzleim verklebt habe und nicht mit heißkleber.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#38 erstellt: 13. Aug 2017, 14:20

Steven_Mc_Towelie (Beitrag #36) schrieb:
Die Einpressdinger die HDR empfohlen...

Alternativ einen Heißluftföhn besorgen und die Rückplatte erwärmen, bis sich nach einer kurzen Zeit der Leim wieder verflüssigt und du die Platte abnehmen kannst. :prost
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 13. Aug 2017, 14:22
Das funktioniert?
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#40 erstellt: 13. Aug 2017, 14:25
Schon öfter gemacht
Musikwurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 13. Aug 2017, 15:07
Dann werde ich das probieren, dann kann ich meine vorhandenen terminals verwenden. Danke für den Tipp.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#42 erstellt: 13. Aug 2017, 15:24
Das wird bei der großen Fläche eine Weile dauern, bis die Platte erwärmt ist. Mit dem Heißluftföhn nicht zu lange auf eine Stelle halten und mit dem Abstand etwas herum testen.

Wie gesagt, könntest du zB auch eine große Unterlegscheibe mit dem Innendurchmesser deiner Terminalschrauben nehmen, verschrauben und dann aufkleben.

PS
wo willst du diese Terminals überhaupt befestigen, wenn die an die Rückwand kommen sollen, bedenke auch, dass der Abstand zur Wand dann recht groß wird.


[Beitrag von Steven_Mc_Towelie am 13. Aug 2017, 15:31 bearbeitet]
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