2x Westra KW160-1394 in 60l CB

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V.I.B
Stammgast
#1 erstellt: 24. Jun 2005, 12:12
Wollte mal eine kleine Rückmeldung geben zum Thema 2x Westra KW160-1394 (Pollin 4.95€ ;))in 60l CB.
Definitiv nicht geeignet!

Da kommt überhaupt nichts, die Chassis bringen selbst bei Maximalhub keinen nennenswerten Bass (dafür einen sehr fein auflösenden Mittelton - für Sateliten sind die Gehäuse aber dann doch zu gross :.).
Das Verkleinern des Volumens auf ca. 50l (Kalksandsteine) führt zu keinem besseren Ergebnis :(.
Eine BR-Abstimmung bringt zwar etwas Tiefbass aber der Bereich zwischen 70Hz - 100Hz scheint komplett zu fehlen (bei CB sowie BR).

Zwei Probehalber verbaute W170S die lt. Simulation deutlich weniger Pegel bringen müssten spielen zwar auch nicht gerade Toll aber deutlich knackiger.

Nun ist erstmal Ursachenforschung angesagt...
das_n
Inventar
#2 erstellt: 24. Jun 2005, 13:43

V.I.B schrieb:
Nun ist erstmal Ursachenforschung angesagt... :|



KW160-1394 (Pollin 4.95€ )
V.I.B
Stammgast
#3 erstellt: 24. Jun 2005, 22:26
Der "normale" Ladenpreis liegt zwischen 20 und 30€, dafür sollte man einen tauglichen TMT dieser Grösse bekommen.

Ich habe noch einen kleinen Test in einem 20l BR-Gehäuse gemacht. Hier spielt ein Westra besser als zwei in 60l CB/BR.

Scheinbar habe ich den Westras zuviel Volumen gegönnt.
Granuba
Inventar
#4 erstellt: 24. Jun 2005, 22:32
TML oder TQWT wäre mal ne Überlegung....

Murray
exilist
Stammgast
#5 erstellt: 24. Jun 2005, 22:42

Murray schrieb:
TML oder TQWT wäre mal ne Überlegung....

Murray


die idee hatte doch schon einer ;-)
capacitor, allerdings anderes westra chassi, das abgeschirmte 180-2694, hab mittlerweilen auch 2 davon da, könnte ich bei gelegenheit mal gegen die KW160-1394 antreten lassen

hier noch der link:


capacitor schrieb:
Die TQWT mit dem (Pollin) Westra KW 180-2694 ist soweit fertig


http://www.hifi-foru...=3078&postID=110#110


[Beitrag von exilist am 24. Jun 2005, 22:43 bearbeitet]
V.I.B
Stammgast
#6 erstellt: 24. Jun 2005, 22:56

Murray schrieb:
TML oder TQWT wäre mal ne Überlegung....

Murray


Wäre es in der Tat, aber soetwas habe ich noch nicht gebaut bzw. berechnet.


exilist schrieb:
capacitor, allerdings anderes westra chassi, das abgeschirmte 180-2694, hab mittlerweilen auch 2 davon da, könnte ich bei gelegenheit mal gegen die KW160-1394 antreten lassen


Das wäre mal eine Idee, dann hätte man einen Vergleich.
Jetzt muss ich erstmal überlegen ob ich das Gehäuse auf 30-40l verkleinere oder ob ich der Box noch einen "halben" Weg spendiere und noch 2 Westras als Bassunterstützung einsetze.

Es liegen nunmal 4 von den Dingern hier rum und wenns nichts bringt dann gibts eine neue Schallwand für zwei W170S die dann in das Gehäuse kommen. Das die in 60l BR vernünftig spielen weiss ich.
Thorsten-Fischer
Stammgast
#7 erstellt: 25. Jun 2005, 02:05
Hallo V.I.P.,
in 10 bis 13 l. Geschlossen pro KW-160 kommt so ein bisschen das Gefühl von Kick, aber nicht wirklich. Der antrieb ist mit einem BL von 4,9Tm natürlich auch nicht besonders stark um Impulsiv zu spielen.
TQWT ist einfach zu bauen, nur ein Brett (meist) mehr als BR oder Geschlossen. Aber ist dann schon eine ordentliche Standbox. Wirklich Kick wird da auch nicht kommen, Tief ja. ca. 28 Hz sind drin, Lautstärke wird etwas eingeschränkt sein aufgrund des geringen Hubs linearer 2,5 mm. und Luftspalthöhe 5,5 mm.
Aber mit einem TIEF Ankoppelbahren Hochtöner eventuell sogar 3 Weg ist das ein Preiswerter Lautsprecher mit viel Tiefgang. Mittelhochton ist ja bei pollin auch derzeit zu haben, ob der Westra Hochtöner XDT-25-978 noch Lieferbar ist??? Für 3 Euro immer gut. ist zwar erst ab 3800 Hz (eigene Erfahrung, empfohlen 4000 Hz 12dB) einzusetzen aber ein Mitteltöner wird sich doch wohl finden. TQWT Bauplan kann ich dir machen.
Die Abstimmung nicht so tief wie möglich sondern aufgrund der geringen Auslenkfähigkeit oberhalb 30 Hz. Vielleicht ein FAST mit 16er Westra Koax und TQWT KW160?!

Gruß
capacitor
WilliWinzig
Stammgast
#8 erstellt: 25. Jun 2005, 22:09
@capacitor

Warum ist der XDT-25-978 erst ab 3,8 kHz einsetzbar?

Bei der Eigenresonanz unter 1kHz hätte ich eher eine Tauglichkeit ab etwa 2,5 kHz vermutet.
Gerade zwischen 2,5 und 4 kHz hat die Kalotte doch einen wunderbar glatten Schalldruckverlauf.

Und der Abfall unter 2,5 kHz ergibt sich aus dem für die Messung verwendeten Hochpass. Zu fs=950Hz und Qt=0,9 passt der Frequenzgang sonst definitiv nicht.

Die Fußnote 4kHz/12dB/Oktave im Datenblatt bezieht sich auf die angegebe Belastbarkeit von 100W.

Ich möchte den Hochtöner mit einem 13cm TMT einsetzen. Und dazu wäre mir die Ankopplung unter 3 kHz lieber.

Machen sich die Senke um 10kHz und der Einbruch in der Nähe von 15kHz gehörmäßig deutlich bemerkbar?

Gruß
Michael
Thorsten-Fischer
Stammgast
#9 erstellt: 26. Jun 2005, 00:34
Hallo Michael,
Upps, dicke Finger, 2800 Hz nicht 3800 Hz. Sorry, eigentlich lese ich noch mal nach bevor ich dann Poste.

Was nicht vorhanden ist kann sich nur durch fehlen bemerkbar machen.
Nein, oberhalb10 und 15 kHz ist sie dadurch weit weniger nervend als die Vorgänger.
Reso von 950 Hz ist ja toll und der angesprochene Hochpass zum Messen (ein Wissender) ach nett.
Aber Klirrr, du verstehst. Ab 1800 Hz hab ich erst erträglich gemessen. Ist zwar schon ne weile her aber es dürfte die gleich Serie sein. Dann ist auch etwas oberhalb der resonanzspitze ca.1200 Hz noch ein kleiner Ausbrecher (sieht fast wie zwei Reso spitzen aus). Wenn die Westra Leute also nicht massiv daran geschraubt haben bleibt meine Empfehlung 2800 Hz.
Klanglich, hm… nur noch aus der Erinnerung fehlt ihr ein bisschen die Spritzigkeit dafür bleib sie auch bei höheren pegeln gleich bleibend unbeeindruckt. Wie ich aber auch schon sagte für 3 Euro, immer. Wahrscheinlich läst sie sich mit der einen oder anderen Beschaltung noch besser zähmen.
Gruß
capacitor
Der grad ein paar Needles (für TB) zusammengeleimt hat und schon auf Morgen gespannt ist.
WilliWinzig
Stammgast
#10 erstellt: 26. Jun 2005, 15:25
Hallo capacitor!

Vielen Dank für die schnelle Antwort auf meine Fragen.

Zum Thema Spritzigkeit: Bedarf es dazu nicht u.a. eines leichten Pegelanstiegs, zumindest aber konstanten Pegels bis zur oberen Grenze des Übertragungsbereichs?
Der XDT-25-978 zeichnet sich da ja eher durch einen recht früh einsetzenden leichten Pegelabfall aus.

Was macht eigentlich Dein TQWT mit KW-180-2694? Hast Du dazu schon Hochtöner ausgesucht und Weichen entwickelt?

Das ließe sich doch eigentlich auch zu einem sehr preisgünstigen 5.0-Surroundsystem erweitern.

Du arbeitest ja offensichtlich schon wieder an neuen Lautsprechern.

Gruß
Michael
exilist
Stammgast
#11 erstellt: 27. Jun 2005, 20:18
Will das ganze nochmal aufgreifen,
der westra wurde auch mal in ner TML verbaut,etvl. kann man dem chassi dadurch mehr tiefgang ermöglichen....

siehe hier:
http://www.lautsprechershop.de/hifi/index.htm?/hifi/ct188neu.htm

bzw hier:
http://www.hifi-foru...m_id=104&thread=3795
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