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Umfrage
Einspielen von Kopfhörern
1. macht sich klanglich nicht bemerkbar (55 %, 71 Stimmen)
2. hört man auf jeden Fall (20.2 %, 26 Stimmen)
3. bin mir unsicher (24.8 %, 32 Stimmen)
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Einspielen von Kopfhörern

+A -A
Autor
Beitrag
zabelchen
Inventar
#1 erstellt: 08. Aug 2011, 11:26
Hallo an alle Interessierten,

mich interessiert, wie groß der Prozentsatz derjenigen ist, die an ein Einspielen von Kopfhörern glauben.

Eine Diskussion zum Thema ist natürlich erlaubt



ps: Eine ähnliche Umfrage gibt es auf head-fi. Ich halte es allerdings für möglich, dass der europäische Kopfhörerfreund in dieser Frage anders denkt. Nicht nur deswegen die Umfrage.
georgy
Inventar
#2 erstellt: 08. Aug 2011, 11:29
Das ist eigentlich keine Glaubensfrage, die Frage sollte eher lauten ob man einen Unterschied zwischen neuem und eingespieltem KH hören bzw. messen kann.
zabelchen
Inventar
#3 erstellt: 08. Aug 2011, 11:32
da alle Messungen zum Thema, die ich kenne, einen hörbaren Effekt sowohl für möglich als auch für unmöglich erachten, ist es meiner Meinung nach bis zum Vorliegen von stichfesten Beweisen eine Glaubensfrage.
georgy
Inventar
#4 erstellt: 08. Aug 2011, 11:36
Dann meinst du dass die Hörbarkeit eine Glaubensfrage ist, nicht die Existenz des Einspielen an sich.
zabelchen
Inventar
#5 erstellt: 08. Aug 2011, 11:41
da hast Du natürlich Recht.

ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es sich dem gängigen Teilnehmer dieser Umfrage aus den wählbaren Optionen erschliesst, dass es sich um die Hörbarkeit der Einspielbarkeit geht.
Jason_King
Inventar
#6 erstellt: 08. Aug 2011, 11:55
Und wenn ich mit Rock einspiele, wird der KH dann nie ein guter Opernhörer oder umgekehrt oder wie geht das? Das sind Fragen, die das Leben stellt. Laut einspielen oder leise und wenn ja, wie lange?
Ich weiß nicht, ob man dem Einspielen irgendeine Bedeutung beimessen muß.
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 08. Aug 2011, 12:12
Und wenn man einen Hörer, den man lange nicht genutzt hat nicht mehr so klingt, wie man ihn in Erinnerung hat, dann hat er ausgespielt.

Man darf bei dem Thema nicht außer acht lassen, das sich der Hörsinn anpasst. Wenn man eine Hörer nur spontan hört, kann man schon mal feststellen, ob die Entzerrung gut, oder schlecht zur eigenen HRTF passt.
webspid0r
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Aug 2011, 12:49
Ich behaupte mal, dass das einzige was sich beim Einspielen außer der Gewöhnung an die Kopfhörer verändert, die Ohrpolster sind. Das kann u.U. den Klang und Komfort schon verändern, wenn auch nicht dramatisch.
fade
Stammgast
#9 erstellt: 08. Aug 2011, 13:11
Bei meinen 2 eher niedrigpreisigen Kopfhörern (Sony XD 200 und Sony V 500) hat man es im Bassbereich sehr wohl gemerkt. Während am Anfang im Bassbereich sehr starke Verzerrungen ab einem gewissen Pegel aufgetreten sind ist davon mitlerweile gar nichts mehr zu hören. Die Kopfhörer verzerren auch bei hohem Pegel nicht. (Soweit für günstige KH möglich!)

Bei meinem AKG K 272 HD und diversen InEars (Sony EX500, UE TF10) habe ich gar nichts dergleichen feststellen können. Sie klingen nicht anders als frisch aus der Verpackung heraus.

[x] Modellabhängig


[Beitrag von fade am 08. Aug 2011, 13:14 bearbeitet]
soundfanfischer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Aug 2011, 13:35
Da bin ich echt gespannt wie das beim neuen Magnetostaten wird der hoffentlich bald kommt, nirgends liest man "einspielen" so oft wie bei diesen (Audeze, Hifiman) bei letzteren steht das sogar in der Anleitung.

LG Gerry

P.S.: bei sämtlichen Dynamischen von mir konnte ich keinen Unterschied merken, aber ich hab auch immer damit gehört, also merkt man es wahrscheinlich sowieso nicht.


[Beitrag von soundfanfischer am 08. Aug 2011, 14:08 bearbeitet]
Leviticus
Stammgast
#11 erstellt: 08. Aug 2011, 14:16
Ich würde sagen, das es eigentlich keinen bemerkbaren Unterschied gibt.
Wobei man aber wie gesagt auch beachten muss, dass es möglicherweisedoch klanglische eventuelle Unterschiede gibt in "eingespieltem" Zustand
und zwar wenn die Polster eingetragen und dadurch möglicherweise die Treiber näher am Ohr sind.
Wobei das ja nicht das "typische Einspielen" ist.

Mfg Levi
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 08. Aug 2011, 14:21
Bei meinem DT990 ist der Unterschied zwischen neuen und platten Polstern deutlich im Bassbereich wahrzunehmen.
Leviticus
Stammgast
#13 erstellt: 08. Aug 2011, 14:24
Ja wie gesagt hab ich die Erfahrung im Grunde auch schon gemacht.
Das Problem ist nur, dass die meisten mit Einspielen im Grunde nur meinen: KH an die Anlage, in die Ecke legen und 60h spielen lassen, und das macht mMn keinen Unterschied.

Mfg Levi
Jason_King
Inventar
#14 erstellt: 08. Aug 2011, 14:28
Könnte mir höchstens vorstellen, daß es bei "Staxen" nicht schaden kann.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 08. Aug 2011, 16:44
Ich kann es absolut nicht sagen.

Die Abstimmung wird sich sicherlich nicht großartig verändern, aber es kann sein dass die Präsentation - sei es durch das Material oder der Ohrpolster - etwas an Härte verliert. Wenn man bedenkt wieviel Geld man für kleinste Unterschiede am Verstärker oder am Kabel ausgeben kann, können die unterschiede je nach Betrachter verheerend sein. Für mich aber eher weniger erkennbar.

Ich habe mal die Beobachtung gemacht, dass sich mein IEM je nach Temperatur unterschiedlich anhört, was ich größtenteils auf die Tips zurück führe. Im Winter war der Bass plötzlich weg, also mal schnell in den Mund gehalten und angehaucht - und siehe da - der Bass ist wieder da!
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 08. Aug 2011, 17:11

soundfanfischer schrieb:
Da bin ich echt gespannt wie das beim neuen Magnetostaten wird der hoffentlich bald kommt, nirgends liest man "einspielen" so oft wie bei diesen (Audeze, Hifiman) bei letzteren steht das sogar in der Anleitung.

Angesichts der von diesen Hörern an den Tag gelegten sehr niedrigen Verzerrungen halte ich das für zumindest fragwürdig.

Persönlich ist mir ein deutlicher Einspieleffekt bisher nur bei meinem DT231Pro untergekommen, auch dies ein preisgünstiges dynamisches Modell. Da war dann nach einer Stunde oder so auch der Baß da.
fade
Stammgast
#17 erstellt: 08. Aug 2011, 17:58
Wenn man mal die Polymere rein aus der werkstofftechnischen Sicht betrachtet und sich dann überlegt dass im Tieftonbereich i.d.R. die größten Amplituden auftreten ist es nicht verwunderlich dass sich wenn überhaupt etwas im Tieftonbereich tut.
Knickt doch mal einen Plastetüte und schaut was passiert...es dauert zwar sehr lang aber sie wird ein wenig härter.

Da die führenden Hersteller bei den hochpreisigen Modellen allerdings bessere Materialen verwenden (schätze ich mal!) dürften sich da generell die Effekte eher in Grenzen halten.

Nur mal so ein paar Gedanken meinerseits...übernehme keine Garantie auf Richtigkeit.
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 08. Aug 2011, 18:02
http://de.wikipedia.org/wiki/PET-Folie_%28biaxial_orientiert%29

Durch das bisserl Zappeln als Membran sollten sich die Materialeigenschaften nicht erheblich ändern.
lotharpe
Inventar
#19 erstellt: 08. Aug 2011, 18:07
Habe mit 3. abgestimmt, da das eigene Hörempfinden nicht zuverlässig ist und einem sehr oft einen Streich spielt.
fade
Stammgast
#20 erstellt: 08. Aug 2011, 18:51

ZeeeM schrieb:

Durch das bisserl Zappeln als Membran sollten sich die Materialeigenschaften nicht erheblich ändern.


Und eigentlich sollten große Wellen aus Stahl auch nicht bei Beastungen unterhalb der Streckgrenze (also innerhalb des Bereiches der elastischen Verformung) brechen...machen sie aber trotzdem.

In Werkstofftechnik haben wir Polymere leider nur ganz kurz angeschnitten....
ZeeeM
Inventar
#21 erstellt: 08. Aug 2011, 19:01

fade schrieb:
In Werkstofftechnik haben wir Polymere leider nur ganz kurz angeschnitten....


Zweifel sind immer gut. Die Materialien haben sich z.B. als Trägermaterial von Tonbändern sehr gut geschlagen.
Ich meinte auch mal im Winter bei meinem DT990 durch eine niedrigere Raumtemperatur einen geringeren Basspegel attestieren zu wollen. Ich denke aber, das eher die Polster, die wirklich steifer waren und auf den Abstand Erreger-Trommelfell wirken, oder das Gesamtempfinden da verantwortlich waren (Heizung hatte ne Macke).
Das sich ein Mylarfilm zwischen 10 und 30 Grad Raumtemperatur so massiv in den Eigenschafte ändert, das sich das deutlich auf die akustischen Parameter auswirkt, würde die Hersteller wie Idioten dastehen lassen. Dann waren es vielleicht doch recycelte Einkaufstüten.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Aug 2011, 19:44
Also ich habe die Erfahrung gemacht, und die darf als gesicherte Erkenntnis angesehen werden, dass es davon abhängt, wie man so drauf ist! Nein, ernsthaft. Mal war ich davon überzeugt, dass man die Veränderungen, meistens in Sachen Bass oder/und Räumlichkeit, wahrnehmen kann, und zwar ganz eindeutig! Habe mich aber nicht getraut, das zu schreiben. Dann wiederum, Tach später/Stunde später oder so, hörte sich der Hörer wieder vgenauso so an, wie ich ihn zum ersten mal gehört habe. Vielleicht spielt sogar die Lufttemperatur eine Rolle. Wenn es im Sommer zum Beispiel sauwarm ist, verändern die Materialien ja auch ihre mechanischen Eigenschaften. Dann kann ich mir schon gut vorstellen, dass man das irgendwie wahrnimmt.

Unterm Strich glaube ich aber nicht an eine erwähnenswerte Veränderung durch Einspielen, die Materialkonstanten dauerhaft verändern. Höchstens im Bereich der Resonanzfrequenz, die sich leicht verschieben kann. Es sei denn, in einem Raucherhaushalt hat der Hörer 20 Jahre nur herumgelegen. Er könnte dann erst einmal leicht bedeckt klingen. Aber dann dürften sich beim Besitzer ähnliche Symptome zeigen.
ZeeeM
Inventar
#23 erstellt: 08. Aug 2011, 19:50

servicegedanke schrieb:
Vielleicht spielt sogar die Lufttemperatur eine Rolle. Wenn es im Sommer zum Beispiel sauwarm ist, verändern die Materialien ja auch ihre mechanischen Eigenschaften. Dann kann ich mir schon gut vorstellen, dass man das irgendwie wahrnimmt.


Vorstellen kann man sich viel wenn der Tag lang ist. Das die eigenen Physis nicht in Betracht gezogen wird und wenn nur am Rande, muss man schon verstehen.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 08. Aug 2011, 20:04

ZeeeM schrieb:

Vorstellen kann man sich viel wenn der Tag lang ist. Das die eigenen Physis nicht in Betracht gezogen wird und wenn nur am Rande, muss man schon verstehen.



Es hat schon seinen Sinn, warum sich viele Angaben, insbesondere Thiel-Small-Parameter, auf 20°C beziehen. Oder nicht? Aber natürlich spielt die eigene Physis keinesfalls eine untergeordnete Rolle, im Gegenteil. Mein Musikzimmer liegt direkt unter den Dachpfannen. Im Sommer, wenn die Sonne denn mal scheint, messe ich nicht selten 39 Grad Raumtemperatur. Fehlt nur noch, dass meine Schuhsohlen festkleben. Das die Beweglichkeit der Membranaufhängung eine andere ist als im Winter, wo es zeitweise nur 17 Grad sind, ist für mich jedenfalls zwingend logisch.
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 08. Aug 2011, 20:09

servicegedanke schrieb:
Es hat schon seinen Sinn, warum sich viele Angaben, insbesondere Thiel-Small-Parameter, auf 20°C beziehen. Oder nicht? ;)


Tja..
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 08. Aug 2011, 20:18
Nein? Macht man das nicht, um die Parameter unter genormten Bedingungen vergleichen zu können? Oder gibt es dafür einen anderen Grund? Ich weiß es dann wirklich nicht. Hüüülllffff mir!
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 08. Aug 2011, 20:31
Also, ich habe mit 2. gestimmt.
Habe meinen HE-500 in Verbindung mit dem EF5 jetzt seit ca. 3 Wochen, und muss sagen dass der KH von Mal zu Mal besser wird, wobei er schon out of the Box hervorragend klingt.
Ob es jetzt an der Einspielzeit des KH oder am Röhrenverstärker liegt , kann ich nicht beurteilen, aber dass er noch besser klingt als am Anfang....auf jeden Fall.
Diesen Effekt hatte ich mit meinem DT 880 am KHV auf keinen Fall.Hätte man mich da zur Einspielzeit von KH gefragt , hätte ich ganz klar mit Nein , gibt es nicht geantwortet.
Jetzt aber sage ich , Ja, gibt es....
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 08. Aug 2011, 21:02
Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich nach der ganzen Aufregung, die bei einem Neuerwerb ja nun einmal herrscht, irgendwann auch fallen lässt und seinen KH erst dann wirklich bewusst wahrnimmt. Denn mit der Konzentration geht auch eine gewisse Verkrampftheit einher. Und dieses interpretiert man dann als "Verbesserung". Das würde noch am ehesten erklären, warum es auch immer eine Verbesserung ist, nie eine Verschlechterung.
zabelchen
Inventar
#29 erstellt: 09. Aug 2011, 11:03
ich nehme mir mal die Freiheit, bischen was zu einigen Beiträgen zu schreiben, die mir ins Auge fallen:


Und wenn ich mit Rock einspiele, wird der KH dann nie ein guter Opernhörer oder umgekehrt oder wie geht das? Das sind Fragen, die das Leben stellt. Laut einspielen oder leise und wenn ja, wie lange?
Ich weiß nicht, ob man dem Einspielen irgendeine Bedeutung beimessen muß.


müssen sicher nicht. man kann ja auch einfach hören und hören und irgendwann ist er eingespielt, ob das nun hörbar ist oder nicht. ich persönlich höre von Anfang an und nicht erst nach 50, 100 oder 200 Stunden.
was das "wie" des Einspielen angeht, so kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine bestimmte Musikrichtung sein muss. ich kann mir höchstens vorstellen, dass ein Einspielen schneller abläuft, sofern eine gewisse Energie auf die Membranen kommt. diese kann durch hohe Lautstärken und betonte Bässe verstärkt werden. Vorraussetzung ist natürlich, dass das Einspielen (für eine bestimmte Person) hörbar ist .


Ich behaupte mal, dass das einzige was sich beim Einspielen außer der Gewöhnung an die Kopfhörer verändert, die Ohrpolster sind. Das kann u.U. den Klang und Komfort schon verändern, wenn auch nicht dramatisch.


das liest man immer wieder. leuchtet mir auch ein. sind die Membranen näher am Ohr, steigt der Schalldruck, durch einen erhöhten Druck vor der Membran wahrscheinlich vor allem der im Bass.

dass es nur die Polster sind, glaube ich persönlich nicht.


[x] Modellabhängig


ja, das kann ich mir auch vorstellen. im Prinzip hätte ich die Option dazunehmen können. ich würde Dich so allerdings dann der Kategorie "ist hörbar" zuordnen.


Angesichts der von diesen Hörern an den Tag gelegten sehr niedrigen Verzerrungen halte ich das für zumindest fragwürdig.



interessante These. wäre ja mal interessant zu wissen, ob die Verzerrungen vor oder nach bzw. vor UND nach dem Einspielen gleich sind.


Wenn man mal die Polymere rein aus der werkstofftechnischen Sicht betrachtet und sich dann überlegt dass im Tieftonbereich i.d.R. die größten Amplituden auftreten ist es nicht verwunderlich dass sich wenn überhaupt etwas im Tieftonbereich tut.
Knickt doch mal einen Plastetüte und schaut was passiert...es dauert zwar sehr lang aber sie wird ein wenig härter.



ich kenne mich da weniger aus, würde es allerdings auch für denkbar halten, dass sich im Bass am wenigsten tut. es wäre ja möglich, dass Membranen vor dem Einspielen einen erhöhten Widerstand haben. bei Impulsen mit geringer Energie und geringerer resultierender Trägheit in der Membran (d.h. Mittel-/Hochton) würde sich das stärker bemerkbar machen. ähnlich einem Gummi, welches mit der Zeit ausleiert. warum sollte das bei Membranen nicht der Fall sein? (Falls ich völlig daneben liege, bitte ich um das entsprechende Hintergrundwissen).


Das sich ein Mylarfilm zwischen 10 und 30 Grad Raumtemperatur so massiv in den Eigenschafte ändert, das sich das deutlich auf die akustischen Parameter auswirkt, würde die Hersteller wie Idioten dastehen lassen.


ich halte es für möglich, dass auch Hersteller manchmal etwas nicht wissen. was die Temperaturabhängigkeit angeht, so wäre das ja vor allem ein Thema für portable Kopfhörer.


Habe meinen HE-500 in Verbindung mit dem EF5 jetzt seit ca. 3 Wochen, und muss sagen dass der KH von Mal zu Mal besser wird, wobei er schon out of the Box hervorragend klingt.



bei meinem HE-6 habe ich auch einen gewissen Unterschied gehört. insbesondere bei der Räumlichkeit.
zabelchen
Inventar
#30 erstellt: 09. Aug 2011, 11:17
achja.....drüben bei Head-Fi sind sich ca. 60 % sicher, dass es ein Einspielen gibt.

hier liegt die Quote bei ca. 17%, bisher.

bitte weiter fleissig abstimmen, damit die Zahlen etwas represantiver werden. danke

ZeeeM
Inventar
#31 erstellt: 09. Aug 2011, 12:09

zabelchen schrieb:
.... ähnlich einem Gummi, welches mit der Zeit ausleiert. warum sollte das bei Membranen nicht der Fall sein?


Weil Mylar ein Material ist, das genau diese Eigenschaft nicht haben soll. Es dient(e) u.A. als Träger von Tonbandmaterial. Bei einem K701 hat man nix gemessen, warum sollte Mylarfolien woanders sich komplett anders verhalten mal in 10 Stunden mal in 200 Stunden einen Endzustand erreichen. Warum geht die Änderung immer positiv von Statten? Es scheint so, als ob der KH weiss, wo die Resonanzfrequenz des Gehörgang seines Trägers liegt. Wenn die Hörer sich so stark verbessren können, warum spielt der Hersteller diese nicht ein?
Die Einzig Antwort, die all die Fragen einfach beantwortet ist, das sich nicht der Hörer ändert, sondern sich das Gehirn an die Klangsignatur gewöhnt.

Edit: Für viele ist die Vorstellung das der eigene Hörsinn Dinge tut, die nicht er eigenen willentlichen Entscheidung unterliegt, schwer zu akzeptieren.


[Beitrag von ZeeeM am 09. Aug 2011, 12:13 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 09. Aug 2011, 12:10
Ich habe schon abgestimmt, und zwar für "Nein da tut sich nichts".

Das ist zumindest meine Erfahrung (welche sich ausschließlich auf InEars beschränkt). Von InEars, bei denen es heißt, sie müßten erst eingespielt werden, kaufe ich immer gleich zwei auf einmal (*). Den einen lasse ich unbenutzt liegen, den anderen lasse ich 100 bis 200 Stunden einspielen, und anschließend mache ich A-B Vergleiche. Da hat sich bisher noch nie etwas getan (der "eingespielte" klang für mich bisher immer zu 100% gleich).

Für Bügelkopfhörer kann ich (mangels Erfahrung) nichts beitragen.

Viele Grüße,
Markus

(*) so z.B. gemacht mit Shure SE530, UE Triple.Fi 10, Denon AH-C710, Grado iGi, Westone UM3x, Klipsch S4, UE 200, Shure SE215 ...
tendo2008
Inventar
#33 erstellt: 09. Aug 2011, 18:55

Wenn die Hörer sich so stark verbessren können, warum spielt der Hersteller diese nicht ein?
Die Einzig Antwort, die all die Fragen einfach beantwortet ist, das sich nicht der Hörer ändert, sondern sich das Gehirn an die Klangsignatur gewöhnt.


dem stimme ich zu.
Ich konnte bei meinen letzten Käufen in ear und on ear Kopfhörern nach langer Einspielzeit ca. 60 Std., keine Klangverbesserung fest stellen.

Nur wenn ich höherwertige Kopfhörer gekauft habe, musste ich feststellen wie beschissen meine billigeren KH jetzt klingen.


[Beitrag von tendo2008 am 09. Aug 2011, 18:56 bearbeitet]
My$ter¥
Stammgast
#34 erstellt: 10. Aug 2011, 16:59

ZeeeM schrieb:


Edit: Für viele ist die Vorstellung das der eigene Hörsinn Dinge tut, die nicht er eigenen willentlichen Entscheidung unterliegt, schwer zu akzeptieren.


Auch bei der Lautstärke finde ich es sehr interessant, wie sich das/der Hirn/Hörsinn da anpasst. Zumindest ist es bei mir so, dass ich mich unglaublich schnell an hohe bzw. leise Lautstärken gewöhnen kann.
Vor allem bei einem neuen Kopfhörer passiert es mir häufig, dass ich lauter höre, als es mir gut tun würde.
Da ist es immer gut ein(en) Zweithörer/Zweitequipment zur Hand zu haben, von dem man weiß, dass die Lautstärke unbedenklich ist.


[Beitrag von My$ter¥ am 10. Aug 2011, 17:00 bearbeitet]
Doc-Brown
Stammgast
#35 erstellt: 10. Aug 2011, 21:45
Ich möchte behaupten, dass Kopfhörer mit der Zeit schlechter werden. Das mag daran liegen, dass sich die Ohrpolster abnutzen (zusammendrücken) oder die Federspannung für den Anpressdruck nachlässt und dadurch der vom Hersteller in der Konstruktion vorgesehene Ohrabstand nicht mehr stimmt. Über die Zeit gewöhnt man sich leider auch an einen sich langsam ändernden Klang. Meine Kopfhörer sind mit der Zeit einfach abgespielt und ausgeleiert, dann brauche ich eben neue. Einspielen würde Altern bedeuten und warum sollte ich sowas mit Gewalt herbeiführen, dann müsste ich umso früher neue kaufen. Sie werden bei mir sofort benutzt.
Jason_King
Inventar
#36 erstellt: 11. Aug 2011, 06:59
Die Sache mit dem vom Hersteller berechneten Ohrabstand des KH kann ja auch nur ein "Daumenwert" sein. Ebenso die Federspannung. In welchem Bereich liegt denn die Verformung? Vermutlich Mikrometerwerte. Ob das überhaupt eine Relevanz hat, wage ich zu bezweifeln. Jeder hat andere Ohren. Da kommt dann der Urwert sowieso ins Wanken. Das Kopfhörer mit der Zeit schlechter werden, kann ich mir nicht vorstellen.
soundfanfischer
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 11. Aug 2011, 13:46
Also 56 Stunden läuft jetzt der LCD 2 und hört sich jetzt "voller" an als zu Anfang, ein Unterschied den ich bei meinen Dynamischen gar nicht feststellen konnte.

Beim Tausch der Chassis im Auto hingegen hörte man jedoch schon einen Unterschied, der sich aber schnell legte.

Ich denke also das es tatsächlich Hörer geben wird wo man das mehr oder weniger wahrnehmen kann.

LG Gerry
fade
Stammgast
#38 erstellt: 11. Aug 2011, 14:07
Wer es nicht glaubt kann sich ja gerne mal einen Sony XD 200 kaufen, der kostet um die 20€ und dort konnte ich es sehr deutlich wahrnehmen.
Am Anfang schepperts im Tieftonbereich bei höheren Pegeln richtig übel und später gar nicht mehr.
Das ist auch keine Gewöhnung dabei...das ist eben so gewesen.

Ich bilde mir das auch nicht ein, denn bei den meisten meiner KH habe ich gar keine Veränderungen gehört.

Der hat sogar angewinkelte Treiber...


[Beitrag von fade am 11. Aug 2011, 14:13 bearbeitet]
pecus86
Stammgast
#39 erstellt: 11. Aug 2011, 15:28
Ich halte es da einfach wie Klein + Hummel:


Klein + Hummel Schrägstrich Neumann-FAQ schrieb:

Muss ich meine Lautsprecher “einfahren”?

Welche Bauteile eines Aktivlautsprechers können ihre Eigenschaften dauerhaft verändern:

Elektronik – Es treten im Laufe der Zeit nur unbedeutende Veränderungen auf. Dauerhafte Veränderungen sind normalerweise das Ergebnis einer schlechten Bauteilauswahl in der Konstruktionsphase, eines frühzeitigen Ausfalls von Bauteilen („Badewannenkurve“) oder einer Misshandlung durch den Nutzer. Aufgrund der Erwärmung von Komponenten treten kurzzeitig vorübergehende Veränderungen auf, die aber beim Abkühlen der Elektronik zurückgesetzt werden. Aktivlautsprecher leiden kaum unter diesen vorübergehenden Veränderungen, da die empfindlichen Bauteile der Frequenzweichen vor dem Verstärker angeordnet sind und sich kaum erhitzen.

Mechanische Details des Gehäuses – Wenn sich hier etwas ändert, ist das Gehäuse nicht gut gebaut!

Treiber – Die bewegliche Masse kann sich nur verändern, wenn etwas abgefallen ist oder zusätzliche Masse hinzugefügt wurde. Auch die Selbstdämpfung wird sich nur wesentlich verändern, wenn das Konusmaterial zerfällt. Diese beiden Fälle treten nur bei absichtlicher Misshandlung oder versehentlicher Beschädigung des Lautsprechers ein. Die Steifheit von Aufhängung und Rahmen kann sich mit der Zeit verändern, aber eine gute Konstruktion sollte diese kleinen Änderungen verkraften können. Sogar ziemlich große Veränderungen, die zudem in einem korrekt funktionierenden Lautsprecher sehr unwahrscheinlich sind
(z. B. die Verdopplung oder Halbierung der Steifigkeit), würden die Gesamtleistung des Lautsprechers um weniger als 1 dB und nur im Tieffrequenzbereich beeinträchtigen. Vorübergehende Veränderungen können durch die Erhitzung der Schwingspule (thermische Kompression) auftreten, aber diese setzen sich beim Abkühlen wieder zurück.

Psychoakustik – Das menschliche Hörgedächtnis ist SEHR kurz und beträgt weniger als fünf Sekunden. Diese Tatsache ist in wissenschaftlichen Kreisen wohl bekannt. Man führt also kontrollierte ABX Hörtests mit schnellen Schaltanlagen durch, um zu vermeiden, dass der Hörer das gerade Gehörte vergisst. Beim sogenannten „Einfahren“ von Lautsprechern hört sich der Nutzer den Lautsprecher eine gewisse Zeit an, lässt den Lautsprecher über einen langen Zeitraum (z. B. 24 Stunden oder sogar bis zu einer Woche) „einfahren“ und hört sich dann erneut den Lautsprecher an. Bei diesem Verfahren wird der Hörer wahrscheinlich einen Unterschied wahrnehmen.

Unsere jahrzehntelange Erfahrung beim Warten von Produkten hat gezeigt, dass Produkte, die über viele Jahre normal betrieben werden, normalerweise um weniger als 0,5 dB von den Spezifikationen abweichen. Abweichungen werden am häufigsten durch das Ersetzen von Treibern verursacht. Daher sollte nach der Wartung eine Rekalibrierung auf die Produktionsstandards durchgeführt werden. Wenn die Langzeit-Spezifikation stabil ist, sollte die Kurzzeit-Spezifikation auch stabil sein.

Fazit: Das “Einfahren” von Lautsprechern gehört der Vergangeheit an, in der schlecht konstruierte Passivsysteme weit verbreitet waren. Heute verfügen wir über gut konstruierte aktive Lösungen, die man sofort nach dem Auspacken vollwertig einsetzen kann. In der Automobilindustrie gilt das Gleiche: Autos mussten früher die ersten 800 km (500 Meilen) eingefahren werden. Dies ist heute nicht mehr erforderlich.


Ich denke, auch die seriösen Kopfhörerhersteller werden sich an diesen Richtlinien orientieren, egal was unsere Schwurbelfraktion alles zu hören glaubt
ZeeeM
Inventar
#40 erstellt: 11. Aug 2011, 15:44
Geh mal damit ins OEF, spätestens bei dem Punkt Psychoakustik wird man dich zu Seite nehmen und genau erzählen was die Wissenschaft weiss. Die Hinkt dort ja um 100-200 Jahre hinter den goldenen Ohren zurück.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 11. Aug 2011, 16:05
OEF? Ortwins Eigenes Forum? Ort Ewiger Ferdummung?
zabelchen
Inventar
#42 erstellt: 11. Aug 2011, 16:12

Ich denke, auch die seriösen Kopfhörerhersteller werden sich an diesen Richtlinien orientieren,


ich meine mich zu erinnern, hier gelesen zu haben, dass Entwickler von Sennheiser während einer Werksführung vor einigen Monaten genau den besagten Einspieleffekt bestätigt haben.

was die Seitenhiebe auf das Nachbarforum angehen, finde ich persönlich diese deplatziert, da recht unsachlich.

ZeeeM
Inventar
#43 erstellt: 11. Aug 2011, 16:14

zabelchen schrieb:
was die Seitenhiebe auf das Nachbarforum angehen, finde ich persönlich diese deplatziert, da recht unsachlich.


Liegt an der enormen Sachlichkeit der Besucher von drüben.


[Beitrag von ZeeeM am 11. Aug 2011, 16:17 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 11. Aug 2011, 16:19
Ja, Zabelchen. Hast ja Recht. Aber man muss auch sachlich attestieren, das es zu Seitenhieben geradezu einlädt. Nix für ungut!
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 11. Aug 2011, 16:33

Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich nach der ganzen Aufregung, die bei einem Neuerwerb ja nun einmal herrscht, irgendwann auch fallen lässt und seinen KH erst dann wirklich bewusst wahrnimmt. Denn mit der Konzentration geht auch eine gewisse Verkrampftheit einher. Und dieses interpretiert man dann als "Verbesserung". Das würde noch am ehesten erklären, warum es auch immer eine Verbesserung ist, nie eine Verschlechterung.


Nach Deiner These hätte mir das gleiche ja aber auch schon bei dem DT-880 so vorkommen müssen. ( war ja auch einmal eine Neuanschgaffung )
Der DT-880 ist ja auch schon ein sehr guter KH , aber der klang für mich am ersten Tag genauso wie an allen weiteren Tagen....
Der HE-500 hört sich jeden Tag besser an , und ich habe jeden Tag aufs Neue ein "Wow-Erlebnis"
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 11. Aug 2011, 16:39
Nun, dann steigt meine Vorfreude jetzt aber exponentiell an! Aber wenn es so ist, wie Du beschreibst, müsste Dir ja dann jetzt, beim Direktvergleich zwischen DT880 und HE-500, einer abgehen, nicht? Ernsthaft, ist der Unterschied zwischen den beiden nun wirklich so stark verbessert, dass man es klar erläutern kann? Und wenn ja, was hat sich denn verändert?


[Beitrag von servicegedanke am 11. Aug 2011, 16:40 bearbeitet]
Doc-Brown
Stammgast
#47 erstellt: 11. Aug 2011, 17:55
Beim runterspielen von meinen Kophörern rede ich von einem Zeitraum in der Größenordnung von 10 Jahren. Würde sich ein Produkt in den Eigenschaften innerhalb von 4 Wochen verändern, so würde ich das als einen Mangel ansehen und ihn reklamieren. So etwas zeugt von schlechter Qualität, es sei denn es ist ein Naturprodukt, wie Lederschuhe. Die muss man ggf. einlaufen, irgendwann sind sie dann aber auch durchgelaufen.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 11. Aug 2011, 18:47
Auf headfi hat einer auch nach 50 Stunden Durchnudeln nix Neues gehört, bei seinem he500. Wundert mich aber nicht wirklich.
Schlussmitlustig
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 11. Aug 2011, 19:18

Nun, dann steigt meine Vorfreude jetzt aber exponentiell an! Aber wenn es so ist, wie Du beschreibst, müsste Dir ja dann jetzt, beim Direktvergleich zwischen DT880 und HE-500, einer abgehen, nicht?


Kurz und bündig....JA


Ernsthaft, ist der Unterschied zwischen den beiden nun wirklich so stark verbessert, dass man es klar erläutern kann? Und wenn ja, was hat sich denn verändert?


Meinem Empfinden nach hat sich die räumlichkeit stark verbessert , einfach eine größere Bühne ,das Klangspektrum wird immer harmonischer , ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll.
Ist ja eh alles subjektiv....

Auf jeden Fall ist der KH jeden Cent wert , und ich würde Ihn immer wieder kaufen , trotz der naja....mäßigen Verarbeitung.
Katanga
Stammgast
#50 erstellt: 11. Aug 2011, 19:24
Eine ergänzende Frage an diejenigen die mit "Hört man auf jeden Fall" gestimmt haben.

Wie spielt ihr denn einen Kopfhörer ein? Es scheint Leute zu geben, die ihn an die Stereoanlage hängen und mehrere Tage am Stück beschallen ohne ihn dabei aufzusetzen. Einige versuchen offenbar stundenlanges Burn-In mit weißem Rauschen und wieder andere hören einfach Musik mit dem Kopfhörer. Je nach Methode könnte ich mir schon vorstellen, dass man Unterschiede bemerkt oder glaubt zu bemerken - aus verschiedenen Gründen.

Bei meinem ersten Kopfhörer (AKG K601) habe ich mir noch eingebildet, dass sich mit der Zeit der Bassanteil erhöht hat. Bis ich entdeckt habe, dass er je nach Quelle (AMP, CD-Player und PC) anders klingt. Einige Jahre und Kopfhörer später glaube ich nicht mehr an Klangveränderungen durch Einspielen. Weder bei Kopfhörern noch bei In-Ears. Man gewöhnt sich einfach daran.

- K


[Beitrag von Katanga am 11. Aug 2011, 19:27 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 11. Aug 2011, 19:55

Katanga schrieb:
Bis ich entdeckt habe, dass er je nach Quelle (AMP, CD-Player und PC) anders klingt.

- K


So isses! Ich dachte auch erst, wow, da ist ja doch was dran am Einspieleffekt, als ich plötzlich mehr Räumlichkeit und mehr Bass und mehr Höhen wahrnahm. Bis ich vor 2 oder 3 Tagen festgestellt habe, dass beide AKG am Vollverstärker "runder" klingen als am M-Stage. Verglichen mit dem Accuphase E305 klingt der M-Stage irgendwie steril. Ich denke auch, dass die ganze Moddelei mit Wolle und so, für'n Eimer war. Wahrscheinlich hingen die Hörer, immer wenn ich es besser fand, zufällig am Accuphase. Dabei habe ich eines aber für mich ganz sicher festgestellt. Es ist extrem schwierig, wenn ich einen KH immer wieder umstecke und vergleiche, als wenn ich 2 KH nehme und zwischen diesen wechsel. Obwohl die eh schon unterschieldich klingen, merkte ich sofort, dass mir meist der Hörer am besten gefiel, der am Accuphase hing. Meine AKG's klingen also auch nach hunderten Stunden nicht unterschiedlich. Es lag nur am Verstärker, bzw. Impedanzverlauf der Hörer.

Eingespielt habe ich die meisten Hörer immer mit einer selbsterstellten CD, auf der eigenst zusammengestellte Testsignale liefen. Rosa Rauschen, Sinusschwingung, Sinuswobbel (Modulierter Sinuston über mehrere Oktaven). Damit die Schwingspulen sich auch so richtig lockern. Oder mit lauter Popmusik mit ordentlich Kickbass. Aber mittlerweile hat sich das erledigt. Ich WEISS jetzt, dass man sich das Theater sparen kann.

Das mag bei Magnetostaten vielleicht anders sein, aber das werde ich ja selbst erleben.
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