DAC/KHV für MacBook empfehlenswert?

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Horby
Stammgast
#1 erstellt: 13. Apr 2015, 21:01
Hallo zusammen,

habe jetzt schon eine Weile gesucht und noch keine richtige Antwort gefunden. Bitte nicht steinigen falls ich was übersehen habe

Erstmal zur Situation: Ich besitze einen Beyerdynamic T90. Als Musikquelle soll hauptsächlich mein MacBook Pro Retina dienen. Ein günstiger AVR X1000 von Denon steht auch zur Verfügung, kann aber hierfür denke ich vernachlässigt werden.


Man kann von Apple Produkten halten was man will, was jedoch Soundqualität angeht habe ich bisher nur Positives gelesen. Anscheinend ist wohl im MacBook ein recht guter DAC verbaut. Zu leise ist der T90 daran definitiv auch nicht. Meist reicht mir 1/4 bis die Hälfte der maximalen Lautstärke vollkommen aus.

Jetzt frage ich mich ob ich den Klang mit einem (noch besseren?) externen DAC und/oder KHV verbessern kann, oder ob das vielleicht gar nicht notwendig ist. Die FAQ bezieht sich, wenn ich das richtig verstehe, nur auf Vollverstärker.
Was meint ihr?

Danke im Voraus
alexfra
Inventar
#2 erstellt: 14. Apr 2015, 13:05
Hallo!

Ich würde zu einem USB-DAC/KHV greifen (und mache es auch).
Der DAC mag zwar gut sein, der eingebaute KHV ist aber längst nicht das Ende der Fahnenstange. Beim T90 fällt es nicht auf, aber die Ausgangsimpedanz kommt nicht in die Nähe von Null und es gibt ein recht deutliches Grundrauschen. Das wird mit empfindlichen InEars sehr deutlich.

Spätestens wenn man hochauflösendes Material (nativ) abspielen möchte, kommt man um eine externe Lösung nicht herum.

Für ein schickes DAC/KHV-Kästchen kann man, je nach Anspruch, hundert oder mehrere tausend Euro ausgeben ;-) . Du hast die Wahl...


Grüße
Alex
Horby
Stammgast
#3 erstellt: 14. Apr 2015, 19:51
Vielen Dank für deine Antwort!

Darf ich fragen was du verwendest?
Ich habe mich eigentlich drauf eingestellt KHV und DAC als Einzelgeräte zu kaufen. Wenn es anständige Kombigeräte für einen humanen Preis gibt, umso besser.
Beim Recherchieren bin ich auf in den letzten Tagen bereits auf einige nette Geräte gestoßen. Allerdings frage ich mich ob die teilweise recht hohen Preise gerechtfertigt sind, sprich die Klangverbesserung so enorm groß ist gegenüber der Apfel-Computer Soundausgabe.
Wenn ich mehr für DAC/KHV ausgebe als für den Kopfhörer selbst bin ich dann doch recht kritisch, ob eine Investition in einen noch besseren Kopfhörer nicht die sinnvollere Geldanlage wäre.


EDIT: gerade in deinem Profil deine große Auswahl an Equip entdeckt. Nutzt du selbst ein MacBook? Vielleicht kannst du ja einfach im Bereich bis 200€ etwas empfehlen. Auch auf die Gefahr hin, dass sich der Thread hier in Richtung Kaufberatung bewegt. Entschuldigung dafür

Gruß


[Beitrag von Horby am 14. Apr 2015, 19:55 bearbeitet]
alexfra
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2015, 08:57
Moin!

Ich nutze u.a. auch ein MacBookPro zum Musik hören und bin vom Audio-Ausgang nicht so sehr begeistert. Mit InEars meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen.

Ein heißer Tip ist wohl der iDSD nano. Sehr mobil (durch Akku-Betrieb) und kann alles was man braucht oder auch nicht braucht. Ich habe ihn persönlich noch nicht gehört.

Wenn es günstiger sein soll und 96kHz über USB ausreichen, wären der FiiO E17K oder, mit schlechterer Ausstattung, der E07K eine Empfehlung.

Bei stationären Lösung habe ich bis 200€ leider keine Marktübersicht, da ich mich seit einiger Zeit weiter "oben" befinde.

Meine momentane Lieblingskombi:
PC/Mac (mit entsprechender Player-Software) -> Audiophileo1 mit PurePower -> Mutec MC-3+ > Mytek Digital Stereo192-DSD DAC -> Violectric V800.
Das ist alles andere als portable und auch nicht für 200€ zu haben, klingt aber wahnsinnig gut. Sowohl mit MultiBA-InEars als auch mit einem T1.


Grüße
Alex
Kopfhörer-Chris
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Apr 2015, 09:46
Stationär im Bereich bis/um 200€ gibt es den Yulong U100 oder die Objective O2-ODAC-Combo von Head'n'HiFi.

Hat das MacBook Pro wirklich eine hohe Ausgangsimpedanz, Alex? Das aktuelle MB Air ist in dieser Hinsicht vorbildlich niederohmig (der Ausgangswiderstand liegt sehr nah bei 0 Ohm). Ein Rauschgenerator an empfindlichen In-Ears ist es jedoch ebenfalls, ganz abgesehen vom groben Regelbereich der Lautstärke über den Ausgang, durch mittels Wine lauffähig gemachtem Foobad 2000 war das dann jedoch nicht mehr so schlimm.

An Bügelkopfhörern, die ja einen schlechteren Wirkungsgrad als In-Ears haben, konnte ich dadurch bedingt kein Rauschen feststellen. Um ehrlich zu sein, mit dynamischen Kopfhörern kann ich keine negativen Aspekte (am MB Air) feststellen, mit Magnetostaten scheint mir jedoch der Bass aufzuweichen im Vergleich zum Anschluss an einem externen DAC.
Ob und inwiefern du mit dem dynamischen T90 Unterschiede feststellen wirst - keine Ahnung. Einen Versuch zu unternehmen schadet jedoch sicherlich nicht.
alexfra
Inventar
#6 erstellt: 15. Apr 2015, 10:03
Hallo!

Bei meinem MacBookPro meine ich beim SD-2, SD-4 und FA4E-XB einen Hochtonabfall wahrzunehmen. Das würde ja für eine Ausgangsimpedanz > 0 sprechen.
Rauschen ist sowieso vorhanden.

Mit dynamischen Hörern ist das Problem natürlich nicht vorhanden. Wie du schon sagtest: Ausprobieren, ob es was bringt. Wenn kein HighRes wiedergeben werden soll, ist eine externe Lösung evtl. gar nicht nötig.

Es gibt doch mittlerweile viele gute Alternativen zu Foobar, die nativ unter OSX laufen!
JRiver ist genial (auch unter Win), PureMusic (wenn man iTunes als Datenbank nutzen möchte), Audirvana+, Fidelia, etc.


Viele Grüße
Alex
Kopfhörer-Chris
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Apr 2015, 10:42
An hochohmigen Quellen wird der SD2 eigentlich heller, der wahrgenommene Hochtonabfall stellt wahrscheinlich nur eine Kaschierung der hohen Frequenzen durch das Rauschen dar. Trotz der vorbildlich geringen Impedanz nehme ich an den Sansas bspw. empfindliche In-Ears auch als aufgeweicht im Bass und undetailliert im Hochton wahr, obwohl ich bei anderen Amps, Playen etc. keinen Unterschied zwischen den einzelnen Geräten bei konzentriertem Hören feststellen kann.


[Beitrag von Kopfhörer-Chris am 15. Apr 2015, 12:57 bearbeitet]
alexfra
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2015, 12:29
Naja, letztendlich ist alles nur Spekulation, solange es keine verlässlichen Messwerte oder Herstellerangaben gibt.

So oder so würde ich mal eine externe Lösung testen und dann entscheiden.


Grüße Alex
ingo74
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2015, 18:25

Horby (Beitrag #1) schrieb:

Jetzt frage ich mich ob ich den Klang mit einem (noch besseren?) externen DAC und/oder KHV verbessern kann, oder ob das vielleicht gar nicht notwendig ist.

das meiste ist Glaubenssache - Probiere aus, welcher Typ du bist.
Mein Macbook hat mit den meisten Kopfhörern null Probleme - es rauscht nicht, es gibt keine Störgeräusche und laut genug ist es meist auch.
azeg
Stammgast
#10 erstellt: 15. Apr 2015, 20:01
Kann Dir für den Einstieg den Ibasso D-Zero MK2 empfehlen.
Sehr schöner Aufbau, mechanisch wie elektronisch; unabhängig durch Akku und hat genügend Leistung, auch größere Magnetostaten anzutreiben;
Spielt z.B. sehr souverän am LCD-2. Höre gerade mit meinen neuen KEF IEM und bin von der Kombi sehr begeistert. Kann als reiner DAC; KHV oder Kombi aus beidem verwendet werden.

DSC_0675
Horby
Stammgast
#11 erstellt: 15. Apr 2015, 20:10

alexfra (Beitrag #4) schrieb:
Ich nutze u.a. auch ein MacBookPro zum Musik hören und bin vom Audio-Ausgang nicht so sehr begeistert. Mit InEars meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen.

Okay, verständlich dass du in diesem Fall auf externe Geräte ausweichst. Wobei ich kein InEar-Hörer bin. Nur unterwegs, aber da reichen mir meine RHA MA750 momentan noch locker aus. Vermutlich bis ich mal was deutlich teureres hören durfte
Anspruchsvoller soll es dann erst zuhause am MacBook und mit offenen Over Ears (meinen erwähnten T90) werden. Damit vernehme ich jedenfalls kein Grundrauschen oder Ähnliches.

Danke auch für die Empfehlungen der mobilen DACs/KHVs. Werde ich mal für die Zukunft im Hinterkopf behalten. Eine stationäre Lösung spricht mich aber eher an. Unterwegs kommen die Beyerdynamics ja sowieso nicht zum Einsatz

Stan_Pines (Beitrag #5) schrieb:

Stationär im Bereich bis/um 200€ gibt es den Yulong U100 oder die Objective O2-ODAC-Combo von Head'n'HiFi.

Auf die beiden Geräte bin ich zwischenzeitlich auch mal gestoßen. Bei der Fülle an Geräten verliert man einfach schnell den Überblick. Danke für die Empfehlung.

Stan_Pines (Beitrag #5) schrieb:

Ob und inwiefern du mit dem dynamischen T90 Unterschiede feststellen wirst - keine Ahnung. Einen Versuch zu unternehmen schadet jedoch sicherlich nicht.


Ganz so einfach ist das dann leider doch nicht. Beide Geräte sind ja leider nicht einfach so bei Amazon oder einem ähnlichen Händler verfügbar. Sollte ich nachher keinen Unterschied feststellen können hab ich ein Gerät mehr rumstehen bzw. werde es wohl mit Verlust verkaufen. Einfach zurückschicken wird sich vermutlich als schwer erweisen (?).

ingo74 (Beitrag #9) schrieb:
Mein Macbook hat mit den meisten Kopfhörern null Probleme - es rauscht nicht, es gibt keine Störgeräusche und laut genug ist es meist auch.

Den Eindruck hab ich bei mir auch. Wird dann wohl aufs Ausprobieren und Vergleichen hinauslaufen. Hoffe im Freundeskreis einen freiwilligen zu finden, der dann mit mir einen Blindtest durchführt

alexfra (Beitrag #6) schrieb:
Es gibt doch mittlerweile viele gute Alternativen zu Foobar, die nativ unter OSX laufen!
JRiver ist genial (auch unter Win), PureMusic (wenn man iTunes als Datenbank nutzen möchte), Audirvana+, Fidelia, etc.

Naja, die Alternativen kosten aber auch richtig Geld, während Foobar kostenlos ist. Hab mir ein paar der Tools mal angeschaut. Mich spricht PureMusic wirklich an. Aber der Preis ist happig. Werde eine solche Investition wohl erstmal hinauszögern und wenn Zeit ist die Demoversion ausgiebig testen.
Der Einstieg in die HiFi Welt wird wohl doch teurer als geplant..

azeg (Beitrag #10) schrieb:
Kann Dir für den Einstieg den Ibasso D-Zero MK2 empfehlen.
Sehr schöner Aufbau, mechanisch wie elektronisch; unabhängig durch Akku und hat genügend Leistung, auch größere Magnetostaten anzutreiben

Danke für die Empfehlung und vor allem auch für das Foto.
Mich hat aber eine Amazon Rezension etwas abgeschreckt, weswegen ich unsicher bin ob ich ein Gerät mit integriertem Akku zu Hause nutzen möchte:

In meinem Fall (bin Nutzer mehrerer Fiio-Produkte) tat er seinen Dienst nicht wie erhofft. Er erzeugt deutlich hörbare Störgeräusche in der Audiowidergabe während des Ladeprozesses seines Akkus. Schaltet man die Ladeeinrichtung ab, ist der Signalweg zum NF-Verstärker störungsfrei.

Kannst du da was zu sagen?


[Beitrag von Horby am 15. Apr 2015, 20:21 bearbeitet]
schlumpfbeere
Stammgast
#12 erstellt: 18. Apr 2015, 12:07
http://www.hifi-foru...m_id=265&thread=3466

Wenn du mal etwas ausprobieren möchstest dann eventuell den schon erwähnten Yulong U100, preislich auch ok wenn man bedenkt das dieser vor Jahren um die 170€ bei Ebay angeboten wurde.

Als recht einfacher Mac-Player sei mal VOX Player genannt, der u.a. Crossfeed bietet und wenn dir zusätzlich AU LAB installierst über einen 31-band Equalizer verfügt.


[Beitrag von schlumpfbeere am 18. Apr 2015, 12:08 bearbeitet]
azeg
Stammgast
#13 erstellt: 20. Apr 2015, 14:44
[quote]Danke für die Empfehlung und vor allem auch für das Foto.
Mich hat aber eine Amazon Rezension etwas abgeschreckt, weswegen ich unsicher bin ob ich ein Gerät mit integriertem Akku zu Hause nutzen möchte:
[quote]In meinem Fall (bin Nutzer mehrerer Fiio-Produkte) tat er seinen Dienst nicht wie erhofft. Er erzeugt deutlich hörbare Störgeräusche in der Audiowidergabe während des Ladeprozesses seines Akkus. Schaltet man die Ladeeinrichtung ab, ist der Signalweg zum NF-Verstärker störungsfrei.[/quote]
Kannst du da was zu sagen?[/quote]
Hallo,
ja, kann ich.
Ich habe beim Ladevorgang am Notebook keine Schwierigkeiten; ggfls. hatte der Rezensent ein Problem mit dem Netzteil.
Aber im Prinizp geht es mir ja genau darum; während des Hörens eventuelle Einflüsse der Netzspannung und daraus resultierender Transformation auf Kleinspannungen zu eliminieren; indem ich den Saft geglättet aus einem Akku ziehe.
Ich schalte den Lademodus beim Hören absichtlich aus.
Laden kann der DAC dann wieder, wenn ich nicht mehr höre.
Und bei einer durschnittlichen Laufzeit von ca. 10 Stunden hält der DAC/KHV auch längere Sessions ohne Nachladen durch.
Die Größe des DAC würde ich für den Betrieb am MB sogar für vorteilhaft halten.
Bei der heutigen Packungsdichte von Bauteilen lassen sich Gerätegröße und Qualität auch nicht mehr zwingend in Verbindung bringen.
Wie gesagt; der Preis des iBasso ist recht gering; das Risiko daher (auch wegen Umtauschmöglichkeit beim Online-Einkauf) recht überschaubar.
Manchmal muss man einfach mal probieren statt studieren ;-)

VG und viel Spaß bei der Entscheidung.


[Beitrag von azeg am 20. Apr 2015, 14:54 bearbeitet]
Pauly22
Stammgast
#14 erstellt: 21. Apr 2015, 13:00
Habe vor Kurzem den/die Geek Out 450 und 1000 probehören können.
Klick

Nette kleine Kisten (DAC inkl. Kopfhörerverstärker), die ordentlich laut spielen können.

Preis/Leistung meiner Meinung nach super!

Gruß Pauly
AG1M
Inventar
#15 erstellt: 21. Apr 2015, 14:11
Da ich die beiden Geeks auch bei mir hatte und bestätigen kann das die für den Preis und Ausmaßen wirklich ausgezeichnet sind, auch mein Tipp für das MacBook.

Hier auch mein Vergleich mit einem fast doppelt so teuren USB DAC/KHV: http://www.hifi-foru...um_id=211&thread=695
ingo74
Inventar
#16 erstellt: 21. Apr 2015, 18:57
Ich hab jetzt in den letzten Wochen einige KH am Macbook gehabt, ua. den Sony MDR-Z7, den AKG 701 und 702, Beyerdynamic DT-880 und 990, Hifiman HE400i und jetzt zuletzt den Sennheiser HD700 und mein Macbook Pro hatte keinerlei Probleme diese KH anzutreiben, dh es gab keine Störgeräusche, kein Rauschen und laut genug war es auch. Mein Fazit - ich hatte noch keinen KH, den das Macbook nicht adäquat antreiben konnte.
Horby
Stammgast
#17 erstellt: 23. Apr 2015, 18:06

schlumpfbeere (Beitrag #12) schrieb:
http://www.hifi-foru...m_id=265&thread=3466

Wenn du mal etwas ausprobieren möchstest dann eventuell den schon erwähnten Yulong U100, preislich auch ok wenn man bedenkt das dieser vor Jahren um die 170€ bei Ebay angeboten wurde.

Als recht einfacher Mac-Player sei mal VOX Player genannt, der u.a. Crossfeed bietet und wenn dir zusätzlich AU LAB installierst über einen 31-band Equalizer verfügt.

Ich habe Elhandil vor etwa 5 Tagen angeschrieben. Bisher leider noch keine Antwort. Der Yulong scheint, gerade zu diesem Preis, meinen Anforderungen zu entsprechen. Mal abwarten ob da noch was kommt.

Danke für die Empfehlung von VOX. Direkt mal installiert. AU LAB hatte ich schon drauf, finde aber keinen 31-band Equalizer. Bzw. kenne die Möglichkeit mit Hilfe von Soundflower. Meinst du die? Funktioniert bei mir nicht besonders gut..

azeg (Beitrag #13) schrieb:
[...]Ich habe beim Ladevorgang am Notebook keine Schwierigkeiten[...]

Das ist ja schonmal angenehm zu hören. Vielleicht ist der iBasso ja doch keine schlechte Idee.
Mal eine andere Frage: Die KEF IEMs die du nutzt sind dynamische in Ears, oder? Hast du zufällig auch BAs? Mich würde mal interessieren ob der iBasso die auch rauschfrei betreiben kann, oder ab da ein anderes Gerät sinnvoller ist.

@Pauli22 und @AG1M
Noch nie von Geek Out gehört, aber wenn sie was taugen.. das einzige was stört ist der Preis. Die 450 kosten etwa 200€, da werden aber nur Hörer bis 100 Ohm empfohlen. Die 1000er liegen schon bei etwa 300€... das müsste ich mir dann schon zweimal überlegen.

ingo74 (Beitrag #16) schrieb:
Ich hab jetzt in den letzten Wochen einige KH am Macbook gehabt
[...]
Mein Fazit - ich hatte noch keinen KH, den das Macbook nicht adäquat antreiben konnte.

Das ist eben genau das, was mich nachdenklich macht. Mein T90 rauscht nicht und ist mehr als laut genug. Aber ist ein wahrnehmbarer Gewinn in Sachen Klangqualität erkennbar, wenn ein externer DAC / KHV werkelt? Das werde ich dann wohl ausprobieren müssen
ingo74
Inventar
#18 erstellt: 23. Apr 2015, 18:11

Horby (Beitrag #17) schrieb:
Aber ist ein wahrnehmbarer Gewinn in Sachen Klangqualität erkennbar, wenn ein externer DAC / KHV werkelt?

Was erhoffst du dir von einem KHV - das er zaubern kann..?
Horby
Stammgast
#19 erstellt: 23. Apr 2015, 18:25

ingo74 (Beitrag #18) schrieb:
Was erhoffst du dir von einem KHV - das er zaubern kann..? ;)

Definitiv nicht. Das sollte klar sein ich denke, dass hier eher der DAC was reißen könnte. Aber ich bin noch ganz frisch im Hifi Segment und habe selbst noch keinerlei Erfahrung gesammelt.
Daher frage ich ja hier nach, ob der integrierte Wandler und Verstärker im MacBook was taugt, oder ob eine externe Lösung qualitativ mehr bieten kann.
ingo74
Inventar
#20 erstellt: 23. Apr 2015, 18:34
Du hoffst also, dass der DAC zaubern kann
Denk dran, Klang besteht aus 2 Komponenten, die oft schwer zu trennen sind - die psychologische und die technische. Der DAC im Macbook erzeugt keine Störgeräusche und verändert das Signal nicht. Es kommt dann drauf, was deine Wahrnehmung daraus macht.
ICH würde bevor ich im 3-stelligen Euro Bereich Geld für einen DAC/KHV in die Hand nehme, lieber das Geld in einen besseren KH stecken, wenn ich unzufrieden mit dem Klang bin...
Horby
Stammgast
#21 erstellt: 23. Apr 2015, 18:59
gut gesprochen.

Zum psychologischen: Was mich halt beschäftigt, ist die Frage, ob mehr möglich ist und ob die integrierte Soundkarte oder der Kopfhörerausgang einen Flaschenhals in der "Kette" darstellt.
Unzufrieden bin ich mit dem Klang jedoch nicht.
Vielleicht hast du Recht und ich sollte den Kauf nicht überstürzen. Möglicherweise kann ich ja mal eine externe Lösung testen. Denn wie auch in diesem Thread schon mehrfach erwähnt wurde, werde ich wohl selbst die Erfahrung sammeln müssen, um sicher zu sein
ingo74
Inventar
#22 erstellt: 23. Apr 2015, 19:01
dann mach das doch endlich
Horby
Stammgast
#23 erstellt: 23. Apr 2015, 19:34
Das werde ich ich warte noch ein paar Tage ab ob sich Elhandil meldet. Für 'nen Hunderter nehme ich den Yulong sofort. Falls nichts kommt schau ich mal weiter.
Wenn Interesse besteht kann ich ja dann nochmal berichten.

Gruß
schlumpfbeere
Stammgast
#24 erstellt: 24. Apr 2015, 14:26

Horby (Beitrag #17) schrieb:

Danke für die Empfehlung von VOX. Direkt mal installiert. AU LAB hatte ich schon drauf, finde aber keinen 31-band Equalizer. Bzw. kenne die Möglichkeit mit Hilfe von Soundflower. Meinst du die? Funktioniert bei mir nicht besonders gut..


Vermutlich meinen wir beide das Gleiche also diesen AUGraphicEQ, wahlweise als 10 oder 31band. Auf Fairaudio findest eine Auflistung der Frequenzbereiche (ich gehe mal von aus das diese Daten soweit korrekt sind ) eventuell hilfreich für den Einsatz eines EQ's.


[Beitrag von schlumpfbeere am 24. Apr 2015, 14:28 bearbeitet]
azeg
Stammgast
#25 erstellt: 27. Apr 2015, 06:25
Hallo Horby,

ich habe auch einen LCD 2 im Zugriff und am Ibasso getestet.
Er kontrolliert den LCD ohne Schwierigkeiten und sorgt für sehr annehmbare Abhörpegel.
Mein Bekannter (der Besitzer des LCD2) ist so begeistert, dass er sich den iBAsso direkt bestellt hat; obwohl er einen großen Burson Audio DAC/KHV hat um den LCD2 anzutreiben.

Versprich Dir aber in Summe nicht zu viel von der ganzen DAC/KHV Geschichte.
Wir sprechen hier von Nuancen.
Das einzige was ich feststellen kann, ist, dass der IBasso, aufgrund der höheren Ausgangsleistung der Verstärker, etwas kontrollierter aufspielt als am Ausgang des Yoga Pro.

Ciao
Horby
Stammgast
#26 erstellt: 27. Apr 2015, 13:40

schlumpfbeere (Beitrag #24) schrieb:

Vermutlich meinen wir beide das Gleiche also diesen AUGraphicEQ, wahlweise als 10 oder 31band.

Ja, den meinte ich. Ohne die Zusatzsoftware "Soundflower" bekomme ich da aber keinen Klangunterschied zustande. Ich werde mal weiter rumprobieren.


Danke azeg.
Ich habe leider noch immer keine Antwort auf meine Anfrage bzgl. des Yulong erhalten. Ich habe mir den iBasso jetzt mal bestellt. Unter anderem aus dem Grund, dass er einen Zweck erfüllen wird, selbst wenn ich keinerlei Klangverbesserung feststellen kann. Vermutlich werde ich mir in den nächsten Monaten sowieso Multi BA In Ears zulegen. Der iBasso hat ja einen Ausgangsimpedanz <0.5 Ohm und soll ganz gut mit empfindlichen In Ears können.

Falls Interesse besteht, werde ich gern die Tage nochmal berichten.

Dank an euch alle und Gruß
azeg
Stammgast
#27 erstellt: 27. Apr 2015, 21:10
Ja, Erfahrungen mit dem iBasso sind willkommen.
Ich habe ubrigens keine Multi BA IEMs um sie am iBasso horen zu können, lediglich einen Dual dynamic driver M200 von Kef.
Ein single BA (UE 600) klingt ganz OK am iBasso, ist aber kein Maßstab unter klanglichen Gesichtspunkten.


Viel Spass mit dem kleinen Power Kästchen.


[Beitrag von azeg am 27. Apr 2015, 21:11 bearbeitet]
Horby
Stammgast
#28 erstellt: 03. Mai 2015, 10:20
So dann möchte ich mal ein paar kurze Sätze zum iBasso schreiben. Ich kann gleich vorweg sagen, dass er wohl vermutlich leider wieder zurückgeschickt wird.

Das Gerät ist eigentlich ganz schick und sogar noch ein wenig kleiner, als ich erwartet hätte. Nach dem Auspacken hab ich es direkt in Betrieb genommen. Am MacBook konnte ich nur minimalste Klangunterschiede feststellen, falls das nicht einfach nur Einbildung war. In einem Blindtest hätte ich jedenfalls definitiv nicht sagen können, ob der iBasso dazwischen klemmt oder nicht. Allerdings ist die maximale Lautstärke höher, was für mich aber nicht relevant ist.

Was mich dann aber gestört hat ist, dass Spotify (Premium) nicht flüssig läuft. Ich hatte keine Probleme mit 320kbit/s .mp3-Dateien, auch nicht mit .flac oder .alac, nur Spotify stockte alle 30-60 Sekunden. Manchmal war nur ganz Kurz der Ton weg, manchmal für etwa 3 Sekunden. Als müsste der iBasso nachbuffern oder sowas.

Dann der zweite und vielleicht größte Kritikpunkt: das kleine Kästchen funktioniert nicht an meinem Xperia Z3 (Lollipop). Ich habe keine Ahnung wieso, vermutlich liegt es an Sony. An einem OnePlus One und sogar an einem iPhone 6 funktioniert der DAC wie er soll, nur mein Sony will nicht :/

Um aber vielleicht noch etwas Positives zu erwähnen: insbesondere am OnePlus gefällt mir der iBasso echt gut. Ich konnte zwar nur kurz testen, aber glaube eine hörbare Klangverbesserung und (natürlich) einen enormen Gewinn der Lautstärke wahrgenommen zu haben.


Also entweder muss ich in höhere Preiskategorien vordringen, oder die Klangverbesserung von externen Lösungen ist (für meine Ohren) absolut vernachlässigbar. Zumindest wenn das MacBook als Quelle dient. Der iBasso wandert also leider zurück.
azeg
Stammgast
#29 erstellt: 03. Mai 2015, 14:43
Hallo Horby,

danke für Deine Eindrücke. Wie bereits, unter anderem von mir, erwähnt, sind das tatsächlich nur Nuancen, wenn überhaupt, über die man da spricht.
Bezüglich der Aussetzer am MB bei Spotify: Da scheint es sich um ein Treiberproblem zu handeln, dass den Stream nicht sauber umsetzt; schade.
Gab es bei WIMP Hifi auch mal, nach ein paar Updates von WIMP funktionierte es dann aber auch reibungslos. Ich denke, dass ist dem iBasso eher nicht anzulasten. Probiere mal WIMP Hifi bzw. jetzt TIDAL.
Bezüglich des Sony; Sony hat bei der Adaption des Android 5.0 einigen Mist fabriziert; unter anderem haben sie den USB2Go Datenstream abgeklemmt.
Das soll in einem der nächsten Updates behoben werden; ich habe mein Update des Z2 wieder rückgängig gemacht und werde erst wieder updaten, wenn das Feature verfügbar ist.

Wenn Dir höherer Lautstärke nicht so wichtig ist, würde ich das Thema DAC/KHV an Deiner Stelle ad acta legen, und das Geld eher in andere Kopfhörer stecken; da ist mehr Potential drin.
Schönen Restsonntag.

VG
ingo74
Inventar
#30 erstellt: 03. Mai 2015, 14:51
Yepp, seh ich auch so und ich habe die gleiche Erfahrung gemacht
Horby
Stammgast
#31 erstellt: 03. Mai 2015, 20:12
Danke für die Infos, azeg. Ich habe mich schon gewundert, warum ich in den Einstellungen keine spezifischen DAC bzw. "Hi Res Audio über USB" (oder wie Sony das genannt hat) mehr finde. Ich war mir sicher auf so etwas mal gestoßen zu sein, muss wohl mit dem Update auf Lollipop rausgeflogen sein. Sehr ärgerlich, aber deswegen auf Kitkat zurückgehen werde ich wohl nicht.

Dass es nicht am iBasso sondern eher an Spotify liegt ist auch gut zu wissen. Allerdings auch ein bisschen enttäuschend, da das Problem dann wohl wahrscheinlich mit allen externen DACs besteht? Damals Wimp und heute Tidal habe ich beide getestet. Würde gerne wegen der höheren Bitrate wechseln, aber insgesamt hänge ich da leider doch zu sehr an Spotify. Ich habe einige Musik auf Wimp/Tidal nicht gefunden. Außerdem habe ich durch Spotify enorm viel Musik entdeckt und letztendlich dadurch dann auf CD oder auf HDtracks als Download gekauft.

Aber darum geht es ja hier gar nicht
Vielen Dank nochmal an euch alle ich habe meine Erfahrung jetzt gemacht und lasse es wirklich erstmal ruhen. Im Moment überlege ich ernsthaft meine RHA MA750 im Laufe des Jahres durch CIEMs zu ersetzen. Werde da wohl mal demnächst bei Rhines und/oder Vision Ears vorbeischauen und dann nochmal spezifisch für den Zweck nach mobilen DAC/KHV Lösungen suchen oder mir einen Fiio X5 gönnen.

Ein teures Hobby, in das ich da in den letzten Monaten reingerutscht bin

Liebe Grüße
milio
Stammgast
#32 erstellt: 03. Mai 2015, 21:33

Horby (Beitrag #31) schrieb:

Ein teures Hobby, in das ich da in den letzten Monaten reingerutscht bin :D

Blöde Geschichte, aber warum sollte es Dir besser gehen . . .
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