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Corda Aria vs. CEC HD53R

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SRVBlues
Inventar
#1 erstellt: 18. Jun 2006, 16:58
Während in einem anderen Thread der Vergleich Headfive VS. Aria läuft, habe ich mich an den Aria vs. HD53R gemacht. Ich bin kein Spezialist was die Beschreibung angeht. Ich möchte halt einfach nur in guter Qualität Musik hören.

Kandidaten
C.E.C. HD53R hier
Corda Aria hier
Bilder hier

Optik, Verarbeitung, Haptik
Der Aria ist von seinem aussehen her der auffälligere. Sein Design ist nicht typisch HiFi. Ein schönes Designstück auch für das Wohnzimmer. Der HD53R ist eine flache Kiste mit einer edlen Alufront. Auch wenn er hochwertig aussieht, so ist er einfach ein KH-Verstärker. Durch seine große Tiefe nicht so kompakt wie der Aria und damit für mich auch nicht so handlich um ihn auf den Couchtisch zu stellen. Die Verarbeitung der beiden Kandidaten ist auf hohen Niveau, solide, wie für die Ewigkeit gemacht. Eingeschaltet wird beim Aria über einen stabilen Kippschalter und der HD53R mit einem Druckschalter. Letzteres finde ich etwas angenehmer. Den Lautstärkeregler des Aria finde ich perfekt. Er hat genau die richtige Größe, fühlt sich massiv an und der Widerstand beim drehen ist ideal. Dagegen sind die Drehknöpfe des HD53R etwas kleiner ausgefallen und sind auch etwas zu leichtgängig. Ungünstig ist, dass die KH-Buchsen zu nah an den Drehreglern sind, so dass das Greifen beim HD53R behindert ist. Unschön ist, dass der der HD53R nicht ganz leise geregelt werden kann, Je nach Gain Einstellung ist die minimallste Lautstärke noch recht hoch.
Bei beiden Geräten sind alle Funktionen und Anschlüsse gut Beschriftet.

Funktion/Ausstattung
Eigentlich ist es unfair die beiden KHV’s miteinander zu vergleichen. Der Aria kostet 425Euro und der HD53R stolze 849 Euro. Aber der HD53R ist ein Twin-KHV und so könnte man sagen, dass die beiden dann doch preislich sich näher sind, als man denkt.
Der Aria besitzt einen KH-Anschluss, zuschaltbares Crossfeed und neben einem Analogeingang auch einen DAC über USB.
Der HD53R besitzt einen Anlaog-Chinch- und einen XLR-Einagang. Mittels Schalter kann die Quelle bestimmt werden. Wie bereits erwähnt, sind es zwei KHV’s in einem Gerät, wobei am zweiten auch Lautsprecher angeschlossen werden können und insgesamt vier KH-Ausgänge zur Verfügung stehen (Pro KHV ein 3,5 und 6,3). Über einen dreistufigen Schalter kann der Gain-Faktor von -12db über 0db auf +6db eingestellt werden.

Klang
Hier wird es vermutlich interessant. Ich denke, dass sich hier meine Meinungen noch ändern können, je mehr ich mich an den HD53R gewöhnt habe.
Als ich das erste mal vom Aria zum HD53R umgestöpselt habe, dachte ich wow. Jetzt wurde mir klar, dass andere mein Reden vom Schleier beim K701 nicht verstehen und ich weis jetzt, dass wenn man über KHs redet, wirklich den KHV berücksichtigen muss.
Für den Vergleich habe ich beide KHV’s direkt per Chinch-Splitter an den CDP angeschlossen. So muss nur noch der KH umgesteckt werden.
Der Aria erzeugt ein Klangbild, dass im Vergleich zum HD53R recht warm ist. Dabei wirken Blassinstrumente und besonders Frauenstimmen sehr angenehm, der Bass ist beim HD53R deutlich präziser. Während beim Aria die Musik dichter am Kopf und etwas dumpfer ist, spielt der HD53R sehr luftig mit einer großen Bühne und wirkt dabei viel heller. Das empfand ich im ersten Moment sehr beeindruckend, aber nach einer Weile merkte ich, dass die sehr helle Abstimmung die Seele in der Musik raubt. Während bei CD’s wie Rebekka Bakken, Julia Hülsmann - Scattering Poems beim Aria mir vor Begeisterung die Tränen in den Augen stehen, nervt mich die CD schon fast beim HD53R. Auch wenn man wesentlich mehr an Tönen hört und diese eine größere Tiefe haben, ist der Gesamteindruck weniger mitreisend. Hier wirkt der K701 wirklich Analytisch und seziert die Musik regelrecht. Auch wenn ich erst dachte, dass dem HD650 der HD53R gut tun würde, so ist auch hier der wärmer Klang des Aria angenehmer. Das sind natürlich meine ganz persönlichen Meinungen, aber in anbetracht, dass ein DT860 weniger Freunde findet, als ein HD650, denke ich, dass mehr Leute eine warme Abstimmung bevorzugen. Der HD650 profitiert allerdings beim HD53R von der enormen Leistungsreserve. Selbst bei -12db Gain ist der Lautstärkeregler noch etwas weniger aufgedreht, als beim Aria. Es entsteht beim Vergleichen für mich der Eindruck, als würde der Aria den gesamten Frequenzgang ein Stück nach unten drücken und dadurch Stimmen und Blasinstrumenten mehr Volumen und Klang verleihen.
Ich würde hier einfach mal sagen, dass der Aria wie der HD650 klingt und der HD53R wie der K701 vom Impact mal abgesehen.

Bis hier ist mein Fazit: Der HD53R hat eine sehr hohe Auflösung, Räumlichkeit und Präzision, spielt dafür aber sehr hell. Der Aria ist etwas schwammig, dumpf und engt den Hörraum ein, dafür wird hier ein angenehm hörbares Klangbild erzeugt, dass ermüdungsfrei und mit Seele genießen lässt.
Ich bin gespannt, wie sich der Klangeindruck mit dem weiterem Einspielen des HD53R entwickelt und hoffe, dass die Schärfe etwas verloren geht, sonst würde ich wohl auf Dauer beim Aria bleiben. Fein ist es für mich, zwischen K701 und HD650 mit einem KHV zu wechseln ohne umstöpseln zu müssen.

Fortsetzung folgt.
aphro1
Stammgast
#2 erstellt: 18. Jun 2006, 18:18
Servus

bei meinen Vergleichen beider KHV (zusammen mit RichterDi) war der C.E.C. der vielleicht "objektiv" bessere, der Aria aber der vielseitigere (Crossfeed, Direktanschlussmöglichkeit an PC mittels USB).
Deine Klangeindrücke sind in meinen Augen sehr treffend und die Haptik/derQualitätseindruck gewinnt klar Jan Meier`s KHV!
Ich hab mich für den Aria entschieden und es bis heute nicht bereut.
Betreibe ihn übrigens fast ausschlieslich mit dem K701.

Liebe Grüße
Markus
RichterDi
Inventar
#3 erstellt: 19. Jun 2006, 03:41
Danke für das Review.
Das wir beim Aria über ein sehr gutes Teil sprechen ist klar. Allerdings finde ich, dass der Aria im Vergleich zu seinen Brüdern aus gleichem Haus etwas an Detail und Raum missen läßt.

Markus durchgängige Freude an dem Aria kann ich nach der gemeinsamen Hörsession sehr gut nachvollziehen. Da haben wir allerdings bewußt die USB Fähigkeiten mit entsprechenden WAVs gegen Original CD auf dem CD 5300 getestet. Gerade die Fähigkeit dann auch noch eine sehr gute Performance zu liefern fand ich damals besonders beeindruckend.

Das der K701 und der HD 53 nicht optimal zusammenspielen? Hm, ich sehe beim K701 eben zugegebenermaßen auch ein paar Defizite. Dass diese dem HD 53 anzulasten sind, ich kann es kaum glauben, werde es aber einmal an meinem Earmax versuchen nachvollziehen.

Betreibst Du den HD650 mit dem Originalkabel? Soll ich Dir mein Oehlbach einmal für 2 Wochen leihen? Vielleicht wäre der Unterschied zwischen Aria und HD53 R mit dem HD650 noch eine Analyse wert.

Viele Grüße, Reiner
Chamix
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jun 2006, 06:28
Bei mir hat der HD53R schon zwei Wochen gebraucht um sein Potenzial aufzeigen zu können. Gerade in der Fülle und Dynamik wird dann noch zugelegt. Warts mal ab.
Nickchen66
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2006, 09:52
e.lurch
Inventar
#6 erstellt: 19. Jun 2006, 11:40
Also, was mich schon wundert ist, dass
einerseits

"Der Aria ist etwas schwammig, dumpf und engt den Hörraum ein,"

und dann der Satz weiter mit:

", dafür wird hier ein angenehm hörbares Klangbild erzeugt, dass ermüdungs
frei und mit Seele genießen lässt."


Diese beiden Aussagen bekomme ich nicht zusammen.
Ich verstehe das nicht.

Wie kann das sein? Wie kann etwas schwammig, dumpf etc. wirken und dann doch für das Ohr/Gehirn angenehmer und ermüdungsfreier sein?

Habe ich etwas falsch verstanden? Bitte um Nachhilfe

PS.: @ SRVBlues Danke für deine Arbeit und deinen Klangeindruck


[Beitrag von e.lurch am 19. Jun 2006, 11:44 bearbeitet]
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Jun 2006, 12:19
Hallo,

Doch,ich kann diese Aussagen klangcharakteristisch,die sich scheinbar beißen,recht gut zusammen kriegen.Dies ist ein altes und weit verbreitetes Dilemma.Gibts im Hifi schon so lange,wie es Hifi gibt.

Die meisten Nutznießer sind,ob sie es zugeben oder nicht,Schönhörer.Ich hatte aus genau diesem Grunde,mache mir aber immer Feinde mit solchen Aussagen,in anderen Threads darauf hingewiesen,daß man Schokolade mit Sahne gerne verzehrt,sich aber anschließend partout über die ureigensten Aromastoffe der reinen Schockolade unterhält.

Das ist das Problem.Verweißt man dann auf diese Tatsache,ist man schnell der Erbsenzähler oder Moralapostel.Wenn der Schönhörer ehrlich wäre,müßte er zugeben,daß er sich überhaupt nicht detailliert über Tiefe unterhalten kann,weil er die nämlich nie erfährt.Für sich nimmt er dann in der Diskussion an dem Punkt,wo er an der Wand steht,gerne das Recht auf "Ist doch alles Geschmack".

Klar,indem Moment,wo jemand sein Ende bei der Analyse als gekommen sieht,ist der Rest danach persönlicher Geschmack.

Man kann sich auch doof schreiben,und wieder schreiben und wieder,daß der KH klanglich die Gesamtarbeit von sich+X+Y verkörpert,und genau dieses Ergebnis das ist,was man hört,es nützt nichts,es nimmt fast keiner Notiz davon.Nein,für sie ist es dann der KH,wenn er irgendwo eingestöpselt wird,und darüber kann man dann eine Testaussage machen.Und es ist nur der KH,den man hört.

So fehlt beim Themenersteller zum Beispiel die Aussage,welcher Player hier überhaupt benutzt wurde.Manchen ist vielleicht nicht klar,das sich ein anderer Player am Ende beim gleichen KHV+KH ganz anders darstellt in der Musik,als Fülle,Grundton,Hochton,Schnelligkeit,Aufschluß,Ausgewogenheit.Aber es wird über die grundsätzliche Tonalität diskutiert,die man von einem KH bekommt.

Weiterhin ist es für etliche Player Ausgänge nicht unproblematisch,wenn man mit einem Splitter gleichzeitig zwei KHV einspeißt.Man weiß nie genau,zu welchen Lasten das ganze geht.Wenn ich bei mir am Recall gleichzeitig eine Stax und einen HD53R betreibe,spielt keiner der beiden mehr auf seinem bekannten Niveau.

Es kommen Aussagen heraus,wie "hell":ja du lieber Gott,entweder werden dort grobe Schnitzer gefahren klanglich,weshalb auch immer,oder jedes Orchester auf dieser Welt klingt live nur noch "hell".Dann klingt jede Stax auch nur noch hell.Einen K1000 kann man dann absolut nicht mehr ertragen,und ein Orpheus ist als Elektrostat ebenfalls nur noch mehr erträgllich,weil er an der Röhre arbeitet,wehe wenn er an eine Class A kommt.

Vor geraumer Zeit meinte ein Spaßmacher,ein HD53 klingt wie Zuckerwasser.Also interpretiert eher lasch,lauwarm.

Ja was denn nun? Klingt er nun hell,streckenweise giftig oder aggressiv,oder klingt er nach abgestandenem Wasser?Was denn jetzt?

e.lurch,du hast schon recht mit dem Hinterfragen.Es ist auch merkwürdig.Hat das Klangbild was dunkles,ist es zu ertragen(leider nicht für mich),weil bei Klassik live gibts nichts dumpfes,ist das Klangbild aufgelößt,ist es nicht mehr zu ertragen,nervt,streßt oder was auch immer.

Streckenweise werden hier Verhältnisse dargeboten,da rollen sich einem die Nägel auf.

Ich stelle gerade fest,wie schmerzend muß für einen Schönwetterspaziergänger ein einzelner Regentropfen sein.Aufmunternd sind anschließend die Gespräche über das komplette Naturell.

Und schon wieder den Schnabel verbrannt,tut mir leid.Ist aber eine allgemeine Feststellung,nicht persönlich gegen einzelne,auch nicht gegen den Themenersteller gerichtet.

Grüße,Otwin
corcoran
Inventar
#8 erstellt: 19. Jun 2006, 15:36
Da steckt viel Wahrheit drin, Otwin.

Nur wenn man es immer so eng sehen muss, dann könnten wir über jegliche Hörtests und Vergleiche überhaupt nicht mehr diskutieren. Welche zwei haben schon eine komplette identische Kette zu Hause stehen? Und wenn, dann hat der eine eine andere Verkabelung - usw. usw.!
m00hk00h
Inventar
#9 erstellt: 19. Jun 2006, 15:37
@SRVBlues:
Wie lange kontest du die Kandiaten Einspielen?
Denn das von dir beschriebene Klangbild des Aria erinnert mich doch recht stark an den Zustand, den er bei mir uneingespielt hatte.
Denn von "warm" und "schwammig" merke ich am Aria nichts mehr. Mag gewöhnung sein, aber andere sehen das auch so.

m00h
e.lurch
Inventar
#10 erstellt: 19. Jun 2006, 18:29
Ich möchte einfach mal festhalten, dass ich es "saugut" finde, dass SRVBlues uns einen ersten Bericht, Eindruck über das Zusammenspielen von verschiedenen KH`s/KHV´s gegeben hat.

Davon profitieren wir, davon lebt das Forum!

Otwin, du hast sicherlich in vielen Aussagen recht; solltest aber bedenken, dass man für die Schokoladenherstellung nebst Kakao auch Milch braucht. Um in deinem Beispiel zu bleiben, auch für die Sahne benötigen wir Milch.Und was liegt näher, sich dann über die " die ureigensten Aromastoffe der reinen Schockolade" zu untehralten. Unbestritten bleibt dabei, dass natürlich die Sahne den Geschmack der Schokolade - sprich des Kakao´s - überdecken kann.

Corcoran schrieb so schön:


Nur wenn man es immer so eng sehen muss, dann könnten wir über jegliche Hörtests und Vergleiche überhaupt nicht mehr diskutieren. Welche zwei haben schon eine komplette identische Kette zu Hause stehen? Und wenn, dann hat der eine eine andere Verkabelung - usw. usw.!


Und da stimme ich mit ihm überein

Zurück zu meiner Frage.

e.lurch schreib:


Also, was mich schon wundert ist, dass
einerseits

"Der Aria ist etwas schwammig, dumpf und engt den Hörraum ein,"

und dann der Satz weiter mit:

", dafür wird hier ein angenehm hörbares Klangbild erzeugt, dass ermüdungs
frei und mit Seele genießen lässt."

Diese beiden Aussagen bekomme ich nicht zusammen.
Ich verstehe das nicht.

Wie kann das sein? Wie kann etwas schwammig, dumpf etc. wirken und dann doch für das Ohr/Gehirn angenehmer und ermüdungsfreier sein?

Habe ich etwas falsch verstanden? Bitte um Nachhilfe

PS.: @ SRVBlues Danke für deine Arbeit und deinen Klangeindruck


Vielleicht ist es dir SRVBluesmöglich, mir zu verdeutlichen, wie du das meinst.
Ich kann mir das nur so vorstellen, dass die von dir gebrauchten Adjektive wie schwammig, dumpf etc. nur von mir negativ aufgefaßt werden, aber deiner Hörwirklichkeit entgegenkommen. Aussage von dir: " beim Aria mir vor Begeisterung die Tränen in den Augen stehen, nervt mich die CD schon fast beim HD53R "

Ich will damit nichtsagen, dass der eine oder andere KHV`s besser ist. Da habe ich noch keine/WENIGE Erfahrung. Und bin damit heilfroh, dass "Einschätzungen" VON eUCH KOMMEN:
Silent117
Inventar
#11 erstellt: 19. Jun 2006, 20:25
@e.lurch

man kann ein musikstück komplett sezieren , d.h. man hat scharfe harte töne die einem es möglich machen UNGLAUBLICH viel detail herauszuhören... So nach dem Motto:

Sie hat eine schöne stimme , aber der 2,2mm Popel im linken Nasenloch und die noch nicht so ganz verheilte Bronchitis macht mir zu schaffen...

Das so zu hören ist anstrengend. Manche von uns hören unglaublich gerne so weil man so (zugegebenermassen) mehr details hören kann. Andere wollen eher den "weichspülgang" damit es *entspannend* hören ist , allerdings wollen wir auch nicht auf details verzichten...

D.h. du solltest es dir vorstellen das wenn man viel detail hören kann , (was nur zur verdeutlichung mit scharfen tönen angegeben wurde!) man auch gezwungen aufzupassen. Man hat aber auch KHV & KH die einem ein entspanntes hörvermögen geben (aber evtl mit entsprechend weniger details).

Deswegen ist IM VERGLEICH dumpf und schwammig manchmal gar nicht so übel... Weil es ein entspanntes hörvermögen gewährleistet. D.h. für JEDEN von uns sollte man nach seinem entspannungs/detail verhältniss suchen.

hoffe das hilft einigermassen ^^

PS: kenne weder aria noch CEC 53. Lese aber mit ^^
SRVBlues
Inventar
#12 erstellt: 19. Jun 2006, 20:31
Fangen wir mit dem einfachen an. Der Aria hat Minimum 600 Stunden auf dem Buckel.

Also wie Otwin schon sagt, bin ich der Golf Fahrer, der sich jetzt einen Porsche gekauft hat, und nun stelle ich fest, dass der Porsche schon toll, aber für den Weg zur Arbeit ungeeignet ist (komisch, kommt mir tatsächlich bekannt vor)

Der CDP ist ein Sony XB720 QS-Serie und ich habe natürlich auch ohne Splitter die KHV's verglichen. Mit dem Splitter ändert sich aber in der allgemeinen Abstimmung nichts. Vielleicht gibt es durch den Splitter hier und da eine Nuance, die aber für meine Beschreibung ohne Bedeutung ist. Mit Splitter ist es halt wesentlich einfacher.

Das der Aria nicht so präzise und etwas dumpf mit eingeengtem Hörraum ist, habe ich auch erst im Vergleich zum HD53R festgestellt.
Um jetzt den Widerspruch zu erklären möchte ich folgendes Beispiel nehmen:
Der HD53R ist der Operationssaal (vollkommen Steril) während der Aria mein Wohnzimmer ist (aufgeräumt und gemütlich). Auch wenn der HD53R der bessere KHV ist, so muss das zum "Musik" hören nicht optimal sein. Mit dem HD53R hören erinnert mich an G3 Live In Concert mit Joe Satriani, Eric Johnson und Steve Vai als sie zum Ende hin einen Blues spielen. So perfekt Joe und Steve spielen können, den Blues bringt nur Eric glaubwürdig rüber, sprich Technik und Perfektion ist nicht alles, FÜR MICH. Hoffe, dass das jetzt etwas verständlicher mit meinem Fazit ist und nicht nur für einen Blueser nachvollziehbar.

Ich verstehe nicht, was Otwin will, da ich die Qualität des HD53R sehr wohl erkenne, aber für mich das halt schon zuviel des Guten ist. Nur weil ich kein Tontechniker bin, kann ich mir trotzdem ein Urteil erlauben, außerdem habe ich immer wieder auf „MEINE MEINUNG“ hingewiesen. Und wenn ich von hell rede meine ich hell. Setze einen HD650 auf und dann einen DT860 und dass ist dann dunkel und hell.

Tencanto_1908 schrieb:

Klar,indem Moment,wo jemand sein Ende bei der Analyse als gekommen sieht,ist der Rest danach persönlicher Geschmack.
Genau genommen schreibe ich nur über meinen persönlichen Geschmack, da dass für mich am wichtigsten ist, und ein Anhaltspunkt für andere sein kann. Bin ja auch keine HiFi-Zeitschrift die sich durch Sponsoren leiten lässt.

Na ja, viele Widerholungen wenig Aussage, aber soweit meine kurzen Anmerkungen.

p.s. Ich muss ja auch nicht der einzige sein, der seine Meinung Aria vs. HD53R hier schreibt.
RichterDi
Inventar
#13 erstellt: 19. Jun 2006, 20:33

SRVBlues schrieb:
Ich bin gespannt, wie sich der Klangeindruck mit dem weiterem Einspielen des HD53R entwickelt und hoffe, dass die Schärfe etwas verloren geht, ...


SRVBlues, laß mich noch nachschieben, dass der HD 53 normalerweise keinerlei Schärfe aufweist (Otwin erinnerte zurecht an das Zuckerwasser Zitat eines ansonsten sehr geschätzten Hifi Enthusiasten). Unnötig darauf hinzuweisen, dass auch das Thema Zuckerwasser für mich keine passende Beschreibung darstellt.

Mein Angebot Dir das Oehlbach-Kabel zu leihen steht natürlich. Höre gerade mit dem HD 650 mit Cardas Kabel am HD 53, einfach traumhaft. Habe gerade ein hier im Forum empfohlenes XLR-Kabel im Test. Verändert aber gegenüber dem TMR Ramses den Klang etwas zu sehr. Muß bald zurückwechseln.

Viele Grüße, Reiner
e.lurch
Inventar
#14 erstellt: 19. Jun 2006, 20:43
AN Silent117.

jetzt habe ich "die Sprache" verstanden.

und damit auch verstanden, was SRVBlues geschrieben hat.
SRVBlues
Inventar
#15 erstellt: 19. Jun 2006, 21:41

RichterDi schrieb:

SRVBlues schrieb:
Ich bin gespannt, wie sich der Klangeindruck mit dem weiterem Einspielen des HD53R entwickelt und hoffe, dass die Schärfe etwas verloren geht, ...


SRVBlues, laß mich noch nachschieben, dass der HD 53 normalerweise keinerlei Schärfe aufweist (Otwin erinnerte zurecht an das Zuckerwasser Zitat eines ansonsten sehr geschätzten Hifi Enthusiasten). Unnötig darauf hinzuweisen, dass auch das Thema Zuckerwasser für mich keine passende Beschreibung darstellt.


Ich bin verwirrt. Zuckerwasser kenne ich nicht, aber Scharf eigentlich doch schon.

Rauh ist das Brummen des Rasierers, das Dieselgeräusch oder ein rollendes R. Scharf klingen Kreissägen, Zahnarztbohrer und zischende Ventiel. Tonhaltig sind Sirenen, ein Föhn und heulender Wind. Klänge werden dann als angenehm empfunden, wenn sie überwiegend tonhaft sind und nur wenig rauhe und schrille Anteile enthalten.



RichterDi schrieb:
[Mein Angebot Dir das Oehlbach-Kabel zu leihen steht natürlich. Höre gerade mit dem HD 650 mit Cardas Kabel am HD 53, einfach traumhaft. Habe gerade ein hier im Forum empfohlenes XLR-Kabel im Test. Verändert aber gegenüber dem TMR Ramses den Klang etwas zu sehr. Muß bald zurückwechseln.

Viele Grüße, Reiner

Das ist wirklich sehr nett. Ich werde mich noch mehr an den HD53R gewöhnen und starte dann eine Überfallanfrage bei Dir. Allerdings ist das mit dem Ausleihen sehr gefährlich, denn das Kabel kann man nicht mehr kaufen

Chris
RichterDi
Inventar
#16 erstellt: 20. Jun 2006, 05:42

SRVBlues schrieb:

RichterDi schrieb:
SRVBlues, laß mich noch nachschieben, dass der HD 53 normalerweise keinerlei Schärfe aufweist (Otwin erinnerte zurecht an das Zuckerwasser Zitat eines ansonsten sehr geschätzten Hifi Enthusiasten). Unnötig darauf hinzuweisen, dass auch das Thema Zuckerwasser für mich keine passende Beschreibung darstellt.


Ich bin verwirrt. Zuckerwasser kenne ich nicht, aber Scharf eigentlich doch schon.


Ohne es zu vertiefen: Drei KHV Wahrheiten: Welcher trifft Eure Wahrheit?

Nicht wundern, das Originalzitat "Zuckerwasser" taucht hier nicht auf, jedoch kann man sich vorstellen vor welchem Hintergrund so ein Kommentar gekommen sein könnte.


SRVBlues schrieb:

Das ist wirklich sehr nett. Ich werde mich noch mehr an den HD53R gewöhnen und starte dann eine Überfallanfrage bei Dir. Allerdings ist das mit dem Ausleihen sehr gefährlich, denn das Kabel kann man nicht mehr kaufen

Chris


1. Setze ich darauf, dass Du das Beste möchtest - sprich Du landest langfristig beim Cardas.
2. Bist Du doch bestimmt ganz ehrlich, oder ...

Viele Grüße Reiner
Chamix
Stammgast
#17 erstellt: 20. Jun 2006, 06:17

RichterDi schrieb:


SRVBlues, laß mich noch nachschieben, dass der HD 53 normalerweise keinerlei Schärfe aufweist


Da ich beide HD53 Modelle sehr gut kenne, sowohl mit unterschiedlichen CDP und Kabeln, als auch im Vergleich zu anderen KHV einschließlich des Aria, muss ich das ebenfalls kommentieren. Sollte der HD53 irgenwie scharf klingen, ist entweder das Gerät defekt oder das Frontend gibt dies vor.


[Beitrag von Chamix am 20. Jun 2006, 06:19 bearbeitet]
SRVBlues
Inventar
#18 erstellt: 20. Jun 2006, 08:01
Ich bin in letzter Zeit sehr empfindlich geworden, was Höhen angeht. Letzten saß ich mit meiner Frau im Kaffee und schreie auf einmal, "hör auf mit dem Löffel in der Tasse zu rühren, mir fliegt von dem Geräusch gleich der Kopf weg". Ich kam mir vor, als wäre ich ein Hund und sie benutzt eine Hundepfeife. Sie hat gar nix gehört Ein Geräusch wie mit der Gabel auf dem Teller.
Ich behaupte auch nicht, dass der HD53R schlecht ist, aber bei meiner Anlage mit meinen Ohren ist es im Moment noch kein absoluter Genuss.
Bla bla bla..
Ich höre eine Schärfe im HD53R, ob das nun daran liegt, dass meine Kette so schlecht ist, oder ich besser als andere höre, kein Plan.
Habe auch geschrieben, dass das letzte Wort noch nicht gefallen ist, da der KHV noch weiter einspielt und ich meine Ohren auch noch daran gewöhnen muss.

Chris
RichterDi
Inventar
#19 erstellt: 20. Jun 2006, 16:35

SRVBlues schrieb:

Ich höre eine Schärfe im HD53R, ob das nun daran liegt, dass meine Kette so schlecht ist, oder ich besser als andere höre, kein Plan.
Habe auch geschrieben, dass das letzte Wort noch nicht gefallen ist, da der KHV noch weiter einspielt und ich meine Ohren auch noch daran gewöhnen muss.

Chris :prost


Vorschlag: Schicke mir zum Testen Deinen HD 53R zu und ich sende Dir für die Zeit meinen HD53'O. Dann kommen wir der Sache schnell auf den Grund. (ALternativ leihe ich Dir auch gerne meinen Röhren KHV Earmax Pro Aniv. Nachbau. Win Win für beide.

Viele Grüße, Reiner
Nickchen66
Inventar
#20 erstellt: 20. Jun 2006, 19:18
Hiermit erhält Reiner ab sofort von mir den Titel "nettester Graurücken"
aphro1
Stammgast
#21 erstellt: 20. Jun 2006, 20:08
Woher kennst Du denn jetzt seine grauen Haare auf dem Buckel?
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Jun 2006, 05:59
Hi,

Nun,es ist schon so ein Kreuz mit der Hifilandschaft.Wir alle kennen das.Brächte man doch nur immer schnell seine Gerätschaft in den Zustand fürs Ohr,das immer alles an CD´s aus jedem Blickwinkel funzt.Diese Vollkommenheit gibts aber leider nur live bei Naturinstrumenten,weil von allem genau soviel da ist,wie nötig,und von nichts zu viel.Die Hifigerätschaft,in ihrer Gesamtverkettung gesehen und zusätzlich mit der Software gesehen,bringt dann halt die berühmten Ecken und Kanten mit.Mal mehr oder weniger.Dort wo das abgerundete Bild,vielleicht durch eine softigere Röhrenlösung erzeugt,noch gut tut,will es einem im nächsten Moment nicht mehr ganz die Details bringen,die einem in dem Moment aber wichtig sind.Das bleibt ein ewiger Kompromiss.Es wurden schon CD´s aussortiert aus diesem Grunde.Es wird streckenweise mit mehr Gerätschaft gefahren paralell aus diesem Grunde.Wir lassen uns ja schließlich Dinge einfallen.
Beim nächsten steht in Verbindung mit einer auflösenden Situation sehr oft ein leichter Veriss musikalisch gesehen auf dem Tablett,was ihn dazu bringt,anstelle des hochauflösenderen KH´s auf eine leicht gedämpftere Variante umzuschwenken.Dabei hätte eventuell ein anderer Player schon für Sinn gesorgt,ohne das dahinter zu verändern.Oder manchmal genügt schon das Kabel zwischen Player und KHV.
Es ist ganz klar,das jeder selbst mit seinem Gehör für sich entscheidet,was gut tut und was nicht.Da hilft keine Argumentiererei.
So auch im Falle der beiden KHV´s,die hier zum Vergleich anstehen.

Ich versuche in einem solchen Entscheidungsfalle,würde er anstehen für mich,anders vorzugehen.Ich möchte A nicht auf die Auflösung und Feinzeichnung verzichten,die ein LS oder KH kann,wenn er sie kann.Dies ist für mich die Basis,damit bestimmte Informationen,die auf der Software sind,auch rüberkommen.Es dreht sich dabei nicht um Flöhe,sondern vielmehr um Reflexionen in der Musik,die aber auch am Ende zum musikalischen Gesammtzusammenhang beitragen.

Der KHV muß für mich die stabile und souveräne Triebkraft für den KH sein.Ich brauche die Stabilität,und Kontrolle in der Musik.Ein Orchester live gibt einem auch ganz klar zu verstehen,wenn 20 Violinen und Violas loslegen,das es sich dabei um einen kontrollierten Gesamtverbund handelt.das hört man.Man hört nicht ein Auseinanderfallen,sondern einen geführten großen Klangkörper.So ein wenig auch an der Schnur geführt,um es leicht malerisch auszudrücken.Diese Zugkraft,die man vernimmt,ist live bei erwähnter Instrumentation immer mit dabei,und auch auf der Software mit eingefangen in der regel.
Diese Kontrolle unterscheidet zum Beispiel eine klasse Levinson Kombi von einem Vollverstärker für ein paar hundert Euro.Der kann das nicht.Der macht vielleicht irgend was anderes,was dann wiederum ganz andere Freunde findet,weil es ihnen egal ist,oder sie können es garnicht großartig einschätzen,oder möchten es auch nicht,aber kontrolliert geht das nicht.Nun ist diese Stabilität und Kontrolle aber nur dann als sinnige Erscheinung zu erkennen,wenn alles andere auch stimmt.

Bei einem KHV und einem KH,die dann in der Lage sind mit Durchzugskraft,Dynamik,Stabilität und Kontrolle loszulegen,kommt auch das sogenannte erwachsene Bild zu stande.Die Instrumentenkörper spiegeln sich als große Körper und nicht mehr als mehr nur tonales Ereigniss.Alles wird glaubwürdig.Die Bühne wird zu einer begreifbar ausgewachsenen.Dies ist im spürbaren Bereich gemeint,nicht im physikalischen.

Also,egal ob CEC oder Corda oder Lehmann drauf steht,die Einheit KHV+KH muß mir einfach "erwachsen glaubwürdige Musik" servieren.Das geht aber nur über Lockerheit,Kraft,Schnelligkeit.Damit steht für mich die Basis.Vorraussetzung dafür ist aber,das vorne ein Player die Daten so bringt,das das dahinter gelagerte auflösende Element nicht wegen Löchern,die erwachsen sinnivolle Interpretation garnicht leifern kann,sondern dann daraus eine überstrapazierte Situation fürs Gehör erstellt,die dann erst auf den Senkel geht.Was nämlich dann auf den Senkel geht,ist nicht ein auflösender KH,sondern die Tatsache,daß die akustische Gitarre ins badezimmer verfrachtet wird,sinnbildlich erklärt.Jetzt erst wird sie leicht nerven.

Ich bin kein Freund davon,als Beispiel einen Player X zu besitzen,und dann hinter ihm ein Szenarium zu schnitzen,das es irgendwie am Ende fürs Gehör paßt.Ich bin auch kein sogenannter Klangfetischist,der immer nur am Klang rumbiegen muß,bis der Klang fürs Ohr irgendwie hingebogen ist.Käme einem Essen gleich,bei dem es von der Speise selbst keine Aromastoffe mehr gibt,sondern nur noch das Friedensangebot über zugefügte Gewürze.

Dynamik,Schnelligkeit,Stabilität,Kraft,Kontrolle,Souveränität.

Dies sind die Begriffe maßgeblich in meiner Hifibibel.Wenn diese Dinge vorhanden sind,wird man mit einer Tonalität von Equipment kein Problem mehr haben,weil sich das dann von selbst erledigt hat.Es gibt dann diese Art Tonalität nicht mehr,oder nahezu nicht mehr.Perfekt ist ja bekanntlich nichts.

Ich weiß,wenn man seine Schliderung so bringt,hat das immer einen leichten Geruch von Schulmeisterei oder anderen ihre Aufgaben erklären zu müssen.Dem ist aber nicht so.es wirkt vielleicht so,ist aber nicht so gemeint.Im Prinzip soll die Vertiefung,die Tipps,die mit eingebrachte Erfahrung dazu dienen,das am Ende mit einem Equipment eine vortreffliche Wiedergabesituation erstellt ist.Denn nur so kehrt Befriedigung ein auf dauer.Wie die Geräte heißen,spielt dabei eine untergeordnete Rolle.Sie müssen in der Gesamtheit der Musik dienen.Es gibt für einen Aria eine vorzügliche Gesamtsituation und es gibt sie für einen HD53(R).
Das Händchen zu besitzen,um beide in ein Licht zu rücken,wo die Musik losgelassen wird,ist die Kunst.Ich bitte daher bei entsprechenden Versuchen immer die Gesamtgerätschaft zu sehen als ganzes.
Ein K701 als einzelner Fall sagt garnichts aus,genauso wenig ein HD650.Man wäre ja sehr schnell ernüchtert,würde man einen K701 in einen Mediamarkt Plastikturm für 100,- Euro einstöpseln,oder einen HD650.Die Differenz beim ein und selben KH zwischen erwähntem Türmchen und einem anständigen KHV bedeutet in der Hifiwelt ganze Dimensionssprünge.Genauso auch die Arbeit der KHV´s auch in Anpassung an den nachfolgenden KH und in Hinsicht auf die Tatsache,wieviel Aufschluß in allem schon von vorne zugelassen wird.

Bitte um Nachsicht wegen der Länge des Kommentares.

Grüße,Otwin
SRVBlues
Inventar
#23 erstellt: 21. Jun 2006, 15:46

Tencanto_1908 schrieb:

Bitte um Nachsicht wegen der Länge des Kommentares.
Grüße,Otwin

Kein Thema.
Also, ich habe jetzt noch mal verschiedene Kabel, Zuspieler, CD's, DVD's, LP's und verschiedene KH's verwendet. Besser als mein Sony CDP dürfte keine Quelle sein, aber das dürfte auch fast nix machen, den so unterschiedlich die jeweiligen Quellen klingen, es blieb immer ein unangenehmer Eindruck, besonders bei E-Gitarren am HD53R. Wenn ich jetz mal den K701 vom einfachen MP3-Player bis zum Aria durchteste, kling er immer besser, würde aber nie sagen, dass er für mich an einer Quelle unangenehm klingt.
Ich finde es auch schade, dass ich mich für den CEC HD53R immer weniger begeistern kann, da gerade die "Dynamik,Schnelligkeit,Stabilität,Kraft,Kontrolle,Souveränität" mir bei ihm sehr gut gefallen.
Aber wenn ich meinen Plattenspiele, DVD-Player, CD-Player, DiGi-Sat-Reciver durch neue Geräte ersetzen muss, damit ich keine Ohrenschmerzen bekomme, dann ist eher Sinnvoll vorerst eine Stufe niedriger mit dem Aria zu leben.
Vielleicht bietet ein großer Meier die Vorzüge des HD53r und Aria vereint.

Ich werde aber nicht aufgeben und dem HD53r weiter eine Chance geben.
Chris
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 22. Jun 2006, 06:13
Hallo Chris,

Das ist nachvollziehbar,ganz klar. Wenn du alles durch hast, und sich kein endgültig befriedigendes Ergebnis einstellt, dann hilft das alles nichts. Ist aber auch andererseits kein Problem, denn dafür gibts ja letztendlich verschiedene Möglichkeiten. Logisch gehen die persönlichen Eindrücke am Ende einer Strecke unter Umständen immer noch auseinander, da wir individuell reagieren auf wahrnehmung. Es ist ja auch oft schon so gewesen, konnte ich selbst in unterschiedlicher Form erleben, daß beim ein oder anderen ein fehler gemacht wurde. Bestes Beispiel dafür: Bei einem Bekannten schloß ich vor Jahren mein symetrisches NF(Sunwire Reference)an seinen Marantz CD14 an.Danach an die Stax 4040 Röhre. Bei mir mit gleichem Sunwire an gleicher Stax Röhre, allerdings mit einem 20ger Teac absolut kein Problem, was Ausgewogenheit, Fülle und das schöne Flair in der Musik anbelangte. Ich konnte mit der Konfiguration das "schonungslos offene in den Raum blicken" geradezu in einer super ganzheitlichen Geschlossenheit genießen. Klar, sonst wäre eine solche Öffnung nur noch ein verriß musikalisch. Am Marantz CD14 allerdings ging das komplett in die Hose. Also hier hätte man in einem Blindchek absolut kein Problem gehabt, da die Musik völlig gertenschlank und ausgedünnt rüberwuchs. Ging also so an der Gesamtstimmigkeit vorbei, das niemand lange hätte müssen überlegen. Aus irgendeinem Grunde elektrisch gesehen wollte die Sunwire Strippe nicht mit dem CD14 Ausgang klarkommen. Jedendfalls nicht homogen.

Ein alter Hase, wie mein Bekannter, hatte natürlich im Erkennen des eigentlichen Problems, keine Schwierigkeit. Man lernt diese Dinge, ihre Analyse, Ursache im Laufe der zeit.

Kommt als Beispiel ein relativ unbeleckter oder unerfahrener Hififreund oder Anfänger mit solchen Dingen in berührung, muß ja nicht das Sunwire sein, sondern einfach nur ein ähnlicher Fall, dann geht die Schlußfolgerung wahrscheinlich überhaupt nicht dahin. Man würde einen anderen KHV anschließen, den man sich ausleihen würde, oder von einem Bekannten zugesandt bekäme, und so unter Umständen zu einem falschen Schluß kommen, weil es so ganz anders funktioniert.

Ich erwähne diesen Fall einfach generell als Beispiel möglicher Dinge, die eintreten können, nicht um dir Skepsis entgegen zu bringen, verstehe mich bitte richtig.

Grüße,Otwin
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 22. Jun 2006, 06:57
Hi KH Freunde,

Möchte ein wenig klarer mein Anliegen in Richtung einzusetzender KHV darstellen. Vor allem deshalb, weil sich eventuell streckenweise eine gewisse Hartnäckigkeit zeigt, die so garnicht gemeint ist. Mir geht es um ganz andere Dinge dabei.

Wir haben Gott sei dank auch bei uns in Deutschland ein paar super Möglichkeiten auf richtig gutes KHV Equipment zurück zu greifen. Die Möglichkeiten sind nicht so mannigfaltig wie vielleicht in anderen Ländern, siehe USA, aber sie sind auch nicht so, das man weinen muß. Ganz davon abgesehen, daß ich ein verfechter der technik bin, die bei Carlos Candeias zum Einsatz kommt, schätze ich aber auch sehr die Umsetzungen anderer Entwickler. Ich versuche so gut als möglich auf dem laufenden zu bleiben. Ist bei der Anzahl aber nicht leicht. Man kann sich nicht alles kaufen oder besorgen. Ich weiß, daß der HD53R im Sinne von Stabilität,Kraft,Raum,Kontrolle zu den "großen" KHV zählen darf.Man würde bei LS Wiedergabe von einer gestandenen Endstufe reden. Damit ist der eigentlich wichtigste Teil erfüllt, nämlich einen ebenfalls "großen KH" erwachsen anzutreiben. KHV´s wie beispielsweise die Creek Linie, Musical Linie und andere auf ähnlichem Niveau, spielen klassenweise darunter, was die erwähnten Punkte anbelangt. Ganz davon abgesehen, ob die reine Tonalität für jemanden aufginge, die er mit einem KH und einem Creek OBH erfahren würde. Das Klangbild mit Größe und Ausdrucksstärke,was dem Klangbild einen erwachsenen Charakter verleiht, wird sich bei diesen Klassen von KHV so nicht zeigen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung mit diesen Teilen. Wenn man dann also schonmal die sogenannte erwachsene Liga zu Hause hat, und allzu viele KHV´s haben wir nicht, die so gestanden arbeiten, dann ist es für mich immer ein Anliegen, ganz exact ein noch anstehendes Defizit zu erörtern. Ich will damit sagen. Ich erörtere lieber ein Manko irgendeiner Art in der Welt der Erwachsenen, als daß ich einen Wohlklang habe, spiele aber zum Teil auf dem Kinderspielplatz. Bitte dieses Beispiel nun nicht auf den Aria beziehen im vergleich. Ich betone nochmal, daß ich zu diesem Teil überhaupt keine Aussage machen kann. Ich kann nur sagen,daß ein Creek von der Größe her gesehen ein Kinderspielplatz ist, im Vergleich zum HD53R.Das behaupte ich. In diese Creek Klasse könnte man noch andere Namen, will ich hier nicht weiter nennen, mit einreihen. Dazu zähle ich auch alle OP-AMP Umsetzungen in Gerätschaften, die ich in der vergangenheit selbst erfahren konnte. Die tun sich in Punkto Raum,Kraft,Größe alle nicht sonderlich weh gegenseitig. Kommt am Ende in diesen Punkten so ziemlich auf den gleichen Level hinaus. Da ist einfach Schluß mit dieser technischen Umsetzung. Ein HD53R und ein großer Corda, vielleicht noch die leistungsstarke Audiovalve, werden mithin zu den wenigen hier erhältlichen teilen gehören, die Größe im Kh umsetzen können. Vielmehr gibts hier nicht. Hat man einen von denen, bin ich der Meinung, alles zu versuchen, damit man in ein homogenes Bild kommt. Wüßte ich, daß bei HD53R-K701 nicht gefallen im Sinne der Stimmigkeit hier ein HD650 mit Cardas Kabel für mich mehr Lieblichkeit und Anmut umsetzte, dann wäre das meine Gesamtentscheidung im Sinne der Musik. Aber immer ganz klar würde ich den Punkten Stabilität,Größe,Raum,Kontrolle zunächst den Vorrang geben als basis. Diese Dinge sind für mich in einer Musikwiedergabe durch nichts zu ersetzen. da kann die Tonalität von mir aus die gemalteste per Röhre dieser Welt sein, wenn das Klangbild einen noch kleinen innerartlichen Charakter nicht verläßt, ist diese Geschichte für mich eine vollkommen unakzeptable.

Daher klebe ich stärker an den teilen, die von haus aus erwachsen können.

Grüße,Otwin
Hüb'
Moderator
#26 erstellt: 22. Jun 2006, 07:21
Lieber Otwin,

bitte bemüh' Dich doch um eine lesbare Schreibe. Deine Beiträge sind leider eine Zumutung, was Form und Satzbau angeht.
Ab und zu mal ein Absatz, Leerzeichen nach Kommata etc. pp., das kann doch nicht so schwer sein?

Was meinst Du wie viele grundsätzlich interessierte User Deine Beiträge einfach überspringen, weil sie sich das nicht antun wollen?

Grüße

Hüb'
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 22. Jun 2006, 07:43
Hi Hüb,

Ich möchte dir nicht wiedersprechen.Ich bin aber kein Experte im Schreiben,Grammatik,Rechtschreibung,Interpunktion.Nun,ich schaue mir meinen Kommentar im Nachhinein an.Ich kucke doch auch drüber.ich weiß garnicht,was daran so schlimm zu lesen ist.Wird das Thema nicht ein wenig aufgezogen oder überwertet,von Personen,die die Form als überwichtig ansehen?Ich kann meine Zeilen ganz normal durchlesen.Es ist kein Problem,den Sinn zu sehen.Ab und an schreibe ich klein anstatt groß.Aber wo liegt das Problem,wenn ein Buchstabe direkt hinter dem Komma beginnt?
Ich kann nicht großartig anders schreiben.Ist kein böser Wille von mir.

Warum wird auf dieser lächerlichen Tatsache,weil die Sätze nicht in der astreinen Form erscheinen,geritten,wo wir innhaltlich doch viel mehr gewicht haben.Du kannst mir doch nicht erzählen,daß jemand,der meine Sätze innhaltlich erfahren möchte,weil ihn das gebiet ernsthaft interessiert,sie nicht ließt,wegen mißachteter Interpunktion.Macht keinen Sinn.Und chinesisch schreibe ich doch auch nicht.
Nochmal,vielleicht fehlt mir die schulische Ausbildung dafür,habe aber mit 47 Jahren keinen Bock mehr,noch die Schulbank zu drücken.

Grüße,Otwin
Hüb'
Moderator
#28 erstellt: 22. Jun 2006, 07:53
Sorry für's anhaltende OT, aber genau darum geht's, Otwin!

Deine Beiträge interessieren mich inhaltlich, aber ich lese sie regelmäßig NICHT, weil mir das zu anstrengend ist.
Und ich weiß, dass es vielen eben genauso geht.

Wenigstens die Leerzeichen nach einem Satzzeichen...bitte!

Danke!

Grüße

Hüb'
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Jun 2006, 08:05
Hi,

Ich werd mich bemühen. Hoffe, es gelingt mir.

Grüße,Otwin
corcoran
Inventar
#30 erstellt: 22. Jun 2006, 08:07
Na, geht doch!!!
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 22. Jun 2006, 08:27
Ja, immer zweimal mehr!



Grüße
Jazzy
Inventar
#32 erstellt: 22. Jun 2006, 08:49
Hi!
Also wenn ich daran denke,wie knallhart
und präzise ein Steinway D in natura klingt,
oder eine hart angerissene Gitarre,
dann kann ich die Vorliebe mancher für dumpfe,warme
verschwommene Klänge überhaupt nicht nachvollziehen.
Mit Analytik oder Schärfe hat das nichts zu tun!
Sondern mit Originaldynamik.Manche Leute sind damit
scheinbar überfordert,brauchen was kuscheliges
abgedämpftes,die Welt ist schon hart genug.
Was hat aber das mit HiFi oder HiEnd zu tun?
Jazzy
Inventar
#33 erstellt: 22. Jun 2006, 08:51
Hi!
Lieber Tencanto!
Breche eher um,so wie ich oben.
Und mache Absätze alle 14 Zeilen.
Dann meckert niemand mehr(hoffe ich).
Wolf352
Inventar
#34 erstellt: 22. Jun 2006, 08:53
Hallo zusammen,

ich hole mal kurz aus, warum das so wichtig ist.
Absätze und Kommata, meine ich.

Weil wir eben keine Buchstaben lesen, sondern im Laufe der Jahre Worte als "Bilder" in unserem Gehirn gespeichert haben.

Lesefluss:
Wird dieses bildhafte Lesen durch eine einfache Aneinderreihung von Buchstaben gestört, brauchen wir erheblich länger, um den Inhalt des Geschriebenen zu erfassen.
Das mündet darin, dass man sich nicht mehr die Mühe macht, den Beitrag zu "entziffern".
Man liest nach wenigen Sätzen nur noch quer.

Gerade in Zeiten medialer Überflutung geht man dazu über Geschriebenes zu "Scannen".
Es gibt sogar eine "Überflugrichtung". Gemeint ist, wie wir eine Site erfassen.
Wo wir beginnen, wo wir enden.
Das Ganze läuft in Phasen ab. Erst Grafik, dann Text, dann Inhalt. Hat jetzt nichts mit Text zu tun, daher lasse ich es gut sein.
Nur soviel, hat was mit Aufbau von Sites zu tun (Navigation, User-Führung, Platzierung von Werbeelementen usw). Bei PopUps ist das noch viiiiieeeeel wichtiger.

Zurück zum Text.
Scannen:
Unser Name ist das beste Beispiel.
Den müssen wir nicht lesen, es reichen nanosekunden um diesen in geschriebener Form "unseren Namen" zu identifizieren.

Gegenteiliges Beispiel:
Nehmen wir Texte in einer Spache die wir nicht kennen. Wenn man Leute fragt wieviel Buchstaben "f" in einem Text vorkommen erhält man sehr exakte Angaben.
Kennt man die Sprache, und fragt dieselben Leute nach dem selben Buchstaben, dann weicht die Trefferquato erheblich ab.
Weil wir die Worte erkannt und als "Bild" verarbeitet haben. Die einzelnen Buchstaben mussten wir gar nicht erst erfassen.

Gerade am Bildschirm wird fast nur noch gescannt.
Bei uns bedeutet dass, Beiträge auf vermeintlich interessante Info zu überfliegen. Das kennt jeder, da bin ich mir Sicher.

Ich schweife ab.
Verständlichkeit ist ein weiteres Thema.
Nimm zum Beispiel eine hochpräzise, wissenschaftliche Abhandlung.
Diese ist zumeist in einer eigenen Sprache verfasst, die vom Themenkenner und den Adressaten verstanden wird.
Aber eben nicht von Themenfremden.
Sender - Empfänger Problem.

Dazu kommen häufig Schachtelsätze.
Dann wars das komplett mit der Verständlichkeit.
Und Otwins Beiträge tendieren in diese Richtung.
@Otwin: No Offense!!

WasSchadeist,denn diese sind substanziellundinhaltlich,wenn man das vonAussenbetrachtet,in gewissem Abstand abstrahiert-sowohl auf gestiger-,wie auf emotionnaler Ebene-betrachtet, Wissen will,wobei man philosophische Ansätze,sowohl integrativ,im zunehmenden Maße aber subtraktiv,sowohl zueinederstehend,als auch-im eigentlichem Sinne-wenn nicht sogaraufdas Eigenste,Kleinste,um nicht zu sagen,Innerlichste-komprimiert betrachtet-sehen will,nein,betrachten muss,um ihnen im grösserenKontext gerecht zu werden.

Will nicht mekern oder belehren, wollte nur kurz aufzeigen.
Wenn auch sehr laienhaft

CU
Wolf
tv-paule
Inventar
#35 erstellt: 22. Jun 2006, 09:29
Hallo,

ich glaube wir alle - Otwin eingeschlossen - haben verstanden, warum es uns in diesem Forum geht :

Einfach um eine leicht verständliche Wiedergabe unserer Erfahrungen, unserer Kritiken, unserer Ratschläge usw. zu diesem wunderbaren Hobby "HIFI" .

Und wenn`s dann User gibt, die aus unseren Postings gelernt, gestritten oder auch enttäuscht wurden, dann hat doch unser wunderbares Forum das geschafft, was es sein soll : eine ideale Kommunikationsplattform im Internet, wo sich die unterschiedlichsten Typen nur Einem widmen - dem gegenseitigen Austausch über ihre Interessen !

So, Schluss mit OT, zurück zu den KHV`s hier in diesem Thread!


beste Grüsse
der Paule
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 22. Jun 2006, 09:34
Hi Wolf,

Dein Paradebeispiel am Ende ist aber ein Stück weit hergeholt, meinst du nicht? So unübersichtlich kenne ich keinen Text hier, auch nicht meine Zeilen.

Im Kern ist dein Hinweis aber richtig. Ich gebe dir, oder Hüb ganz klar Recht, möchte aber wegen meiner Schwierigkeit darin, parallel dazu, auf eine ähnliche Schwierigkeit hinweisen.

Was glaubst du, Jazzy hat mit seinem Steinway-Vergleich schon drauf hingewiesen, wie ich mir bei manchen Kommentaren vorkomme? Für die Person, die angekontert wird, erscheint das Licht des Konters zunächst auch nicht als Licht. Wenn ich einem angeschlagenen Ton zuhöre, live, versteht sich, und später miterlebe, in welcher Art eine etwaiige Wiedergabe als schön bezeichnet wird, müßte ich manchmal nur noch den Kopf schütteln.

das Schlimme dabei ist nicht, daß jemand das recht hat, sich jede Mixtur zurecht zu legen, vielmehr, das Streiten in Gefilden, wo solche Wiedergaben in keinem verhältniss mehr stehen zur Arbeit und Aufgabe des jeweiligen Geräteentwicklers. Ich möchte das aber auf keinen Fall an dieser Stelle ausweiten.
Man müßte also parallel verlangen, daß jemand, der in Bereichen eines HD53R oder eines anderen Top KHV´s spazieren geht, und locker darüber schreiben möchte, auch auf Grund von Erfahrung, Praxis, einen gewissen leidlichen Anfangsbereich längst hinter sich gelassen hat.

Dies nur so gedanklich mit am Rande, als Hinweis darauf, daß alle Münzen zwei Seiten haben.

Grüße,Otwin
Jazzy
Inventar
#37 erstellt: 22. Jun 2006, 09:59
Hi!
Manchmal frage ich mich, bin ich denn
der einzige,der das Original kennt?
Und selbst ich erschrecke immer wieder,
wie hart und klar ein Flügel in natura doch klingt.

Obwohl ich doch dachte,meine Anlage sei schon recht gnadenlos(wie manche Besucher meinen,die kleine
Anlagen haben).Aber manche streben scheinbar nicht
nach dem Original,sondern nach einem imaginären
Ideal.
Besonders in hartgesottenen analogen HiEnderkreisen
erlebte ich solches immer wieder.
In Zeiten der Demokratie und der subjektivierten
Selbstverwirklichung und des Egoismus ist das
selbstkreierte Klangideal natürlich enVogue.
Habe ich auch nichts dagegen.

Das dann aber als HiEnd und als "natürlich" oder
"Original" hinzustellen,dagegen wehre ich mich.
tv-paule
Inventar
#38 erstellt: 22. Jun 2006, 10:15

Jazzy schrieb:


Das dann aber als HiEnd und als "natürlich" oder
"Original" hinzustellen,dagegen wehre ich mich.


Richtig !
Und deshalb ist bei mir jede geäusserte Meinung eines Users zum jeweiligen Klangempfinden immer subjektiv - egal wie gross und wie teuer seine Anlage ist.

Aber ich akzeptiere, dass es eben auch viele Leute gibt, die den Klang aus Ihren niederpreisigen Mini-Kompakt-Anlagen und Satelliten-Böxchen völlig ausreichend und toll empfinden. Ist o.k. so, sie sind glücklich damit.
Und wenn`s halt aus ihrer Sicht als eine highendige Musikquali empfunden wird, habe ich auch kein Problem damit.

Das Problem fängt doch erst dann an, wenn wir versuchen, diesen Musikfreunden unsere Vorstellungen von natürlicher, detail- und orinalreicher Wiedergabe einzutrichtern - oder umgekehrt, wenn sie eben schon von "originalgetreu" schreiben - was uns wiederum provoziert.

O.K., nun bitte wieder über die KHV`s diskutieren!

besten Grüsse
paule
SRVBlues
Inventar
#39 erstellt: 22. Jun 2006, 14:55

Tencanto_1908 schrieb:
Ich erwähne diesen Fall einfach generell als Beispiel möglicher Dinge, die eintreten können, nicht um dir Skepsis entgegen zu bringen, verstehe mich bitte richtig.
Grüße,Otwin

Ich bin der erste, der sich über die Bewahrheitung eines solchen Falles bei mir freut. Immerhin steht der KHV bei mir und will genutzt werden und wie erwähnt, bin ich von der Räumlichkeit und Auflösung sehr beeindruckt.

Falls das untergehen sollte, ich bemühe mich immer klar zu stellen, dass meine Aussagen meine Meinung wiederspiegeln.
Chirs


[Beitrag von SRVBlues am 22. Jun 2006, 15:17 bearbeitet]
Papillon42
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 22. Jun 2006, 16:34
Hmm, ich darf mich mal als Unbeteiligter zu Wort melden.

Ungeachtet aller formellen (und teilweise komplizierten) Diskussionen bin ich richtig neugierig auf den CEC HD53R geworden. Ich weiss nach der Lektüre dieses Threads nun gar nicht mehr, was ich über ihn denken soll, aber mein Interesse ist geweckt. Wenn sich mal eine Gelegenheit zum Probehören bieten sollte, würde ich sie jetzt sicherlich wahrnehmen.

Deswegen mag ich dieses Forum eben
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Jun 2006, 18:58
Hi leute,

Immer dran denken, der HD53R, und andere tolle KHV´s, sind immer nur eine Möglichkeit von einigen Möglichkeiten. Wo sich am Ende jemand wiederfindet von der Vorstellung her, wird sich individuell entscheiden.
Ich kann halt nur raten, beim Abtesten auf Dinge zu achten, über die sich nicht streiten läßt. Über das Endresultat als solches klanglich betrachtet, würde sich streiten lassen, wie man alleine schon seit langem beobachten kann durch Transistor contra Röhre.

Worüber es keine großartigen Streitereien gibt, sind Punkte, wie Schnelligkeit, Dynamik, Souveränität, Stabilität, und was die Musik anbelangt, inhaltlich darzustellen. Es kann sein, vor allem mehr bei Neulingen im Hifi, daß mancher mit diesen begriffen so richtig nichts anfangen kann. Ist aber kein Problem, da man sich im Austausch annähern kann. Ich gebe für musikalischen Inhalt, Timing, Spannungsbogen nur einen kurzen Denkanstoß.
Man stelle sich vor, eine Person ließt aus einem Buch oder einem Roman vor, oder Klaus Maria Brandauer ließt Mozartbriefe vor, ganz egal.Nun säße eine ungeeignete Person beim Vorlesen, die einfach, weil sie es nicht besser kann, nur runterließt. Allen würde dieses lieblose Runterlesen sofort auffallen, weil wir menschen mit Dingen dieser art tagtäglichen Umgang auf Jahre hin gesehen haben, und daher Übung im verständnis. Wenn die Anlage den eigentlichen inhaltlichen Zusammenhang nicht rüberbringt, zusätzlich keinen Spannungsbogen erzeugen und halten kann, kennzeichnet den Weg von a nach b in kürzester Form, das erkennen dieses Weges im Gegensatz zum Zufall, dann bleibt von der Aufnahme nur noch eine rein tonale interpretation übrig, ohne musikalischen Wert.

Diese Dinge, also die Tauglichkeit eines KHV, schnell, stabil, dynamisch zu arbeiten + der musikalische Inhalt, sollten beim Beurteilen das Hauptaugenmerk darstellen. Denn egal um welches Musikgenre es sich vorzugsweise dreht, alle Musik wird dadurch profitieren.

Grüße,Otwin
SRVBlues
Inventar
#42 erstellt: 22. Jun 2006, 20:16
Ich stimme dir bei der Verallgemeinerung zu. Für mich ist allerdings in erste Linie die Emotion in der Musik entscheidend. So kann ich eine LP von Carlos Santana & John McLaughlin auch auf meinen ersten tragbaren Monoplattenspieler genießen oder einen klanglich miesen Livemitschnitt von Steve Ray Vaughan von Kassette. Die Musik muss begeistern können, nicht die Aufnahme als solches. Wenn letztere gut ist um so besser.
Beim HD54R habe ich im Moment noch „nur“ die „dynamische“ Perfektion. Aber durch seinen metallisch, scharfen Klang und durch das Helle im oberen Bereich auch etwas dünnen Klang (alles an meinen CDP/LP/DVD usw. mit meinen Kabeln ;-) ) reist mich die Musik nicht wirklich mit, nur eben die Begeisterung der Auflösung.

Aber da könnte man vermutlich ohne Ende weiter machen so von High-Ender zu Musiker ;-)

Chris
RichterDi
Inventar
#43 erstellt: 22. Jun 2006, 22:07

SRVBlues schrieb:

Beim HD54R habe ich im Moment noch „nur“ die „dynamische“ Perfektion. Aber durch seinen metallisch, scharfen Klang und durch das Helle im oberen Bereich auch etwas dünnen Klang (alles an meinen CDP/LP/DVD usw. mit meinen Kabeln ;-) ) reist mich die Musik nicht wirklich mit, nur eben die Begeisterung der Auflösung.


Chris, meine Finger zittern während ich dieses Schreibe. Wie und wo soll ein HD 53 (Du schreibst zwar HD54 aber ich nehme an, dass wir doch über den HD53R sprechen) jemals dünn, hell oder metallisch geklungen haben? Ich habe bereits einen HD51 und zwei verschiedene HD53 gehört. Keiner von denen hat nur im entferntesten etwas von dem getan, von dem Du berichtst. Irgendetwas stimmt nicht! Keine Ahnung was. Entweder ist Dein HD53 schwer beschädigt (gibt es bei Euch Marder? ), oder Du hast ein paar mystische Orgon-Tesla-Tachionen-Matten unter die Geräte und ein paar schwere Eisenrohre auf die Geräte gelegt.

Nenne uns den Ort Deines Aufenthaltes und wir KH-Freunde rücken mit Blaulicht bei Dir an um den bösen Geistern auf die Spur zu kommenimages/smilies/insane.gif .

Nun ernsthaft, pack Dein Zeug ein und besuche einen von uns oder fahre zu diesem regionalen KH-Treffen. Ich kann, kann, kann, kann es nicht glauben. (Mein HD53 Tauschangebot steht natürlich auch noch)

Würdest Du Corda Prehead sagen. Okay. Der ist wirklich Ferrari hart.

Aber der CEC (wir meinen doch CEC, oder?) HD 53. Ein ganzes deutsch/niederländisches KH-Treffen hat das Teil gehört und keiner hat nur im entferntesten etwas ähnliches geäußert. Wie gesagt, 2 KH-Entwickler haben sich an diesem Tag eher in Richtung von "Süße" geäußert, ohne dass ich dieses kommentieren möchte.

Chris, glaube mir, ich meine nichts von dem böse oder sonstwie negativ. Es ist nur so, dass Deine Wortwahl nicht so recht in meine HD 53 Weltbild paßt.

HILFE! HILFE! HILFE!

Viele Grüße, Reiner


[Beitrag von RichterDi am 22. Jun 2006, 22:12 bearbeitet]
Wolf352
Inventar
#44 erstellt: 22. Jun 2006, 22:30

Nun ernsthaft, pack Dein Zeug ein und besuche einen von uns oder fahre zu diesem regionalen KH-Treffen. Ich kann, kann, kann, kann es nicht glauben. (Mein HD53 Tauschangebot steht natürlich auch noch)


Jo, mach das, den Prehead SE habe ich heute bekommen,also könnten wir prima vergleichen!
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 23. Jun 2006, 03:49
Hi Chris

Du sprichst nicht über einen HD53. Du sprichst über iregndetwas, was aus irgendeinem Grunde bei dir so stattfindet, weshalb auch immer. Ich möchte dir nicht abstreiten, daß sich deine Musik klanglich scharf, spitz, metallisch anhört.
ich würde mal sagen, wenn Musik sich so technisch anhört, gibts Probleme. Probleme, die du durch ein anderes gerät vielleicht kaschierst. Entweder ist dein Netz dran schuld, oder du wählst ganz unpassende NF verbindung bzw dein Player verstreut Gift. Aber auf jeden Fall ist eines nicht der Fall. Ein HD53(R) klingt weder metallisch noch scharf.

Grüße,Otwin
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 23. Jun 2006, 05:04
Hi Leute,

Geht besonders an den Threadersteller. Man sollte möglichst in der Lage sein, auf sich selbst bezogen, und auf das Equipment bezogen, daß man rund um das auszutestende Gerät benutzt, eine Charakteristik zu erkennen. Es kann nicht gleichzeitig in Berlin an einem Platz regnen und trocken sein.
Diese Dinge haben weder etwas mit Geschmack zu tun, noch mit einem subektiven Eindruck. Mal davon ausgehend, daß vom Gehör her alles soweit okay ist. Lieber Chris, ist nicht böse oder herablassend gemeint. Nur, wie soll man denn im Vergleich zweier Geräte miteinander etwas sinnvolles für weitere Personen vermitteln, wenn zumindest bei einem Gerät davon die Beschreibung um ganze 180° abweicht gegenüber seiner tatsächlichen Arbeit?

Und ich bitte dich auch, wenn du diese Zeilen ließt und Reiners Schilderung, dich nicht zu ärgern oder angemacht fühlen. Egal wie du kommentierst, ich kann dir versichern, deine Schilderung hat nicht im entferntesten etwas mit des HD53 normaler Arbeit zu tun.


Liebe Grüße,Otwin
Musikaddicted
Inventar
#47 erstellt: 23. Jun 2006, 05:17
Ich steche zwar nur ungern ins Wespennest, aber ich kann das ganze nachvollziehen. Ich hatte ja mal die Gelegenheit den HD53 (nicht R) probezuhören und bei einigen mir gut bekannten Aufnahmen war ein mtallischer Grundton zu hören, den ich so bisher nicht kannte. Hab das ganze auf die genauer Abbilung und den mir nicht bekannten CDP inkl. Aquos DAV geschoben.
Ich will damit nicht sagen, dass der CEC nicht wiedergegeben hat was auf der CD war (schließlich war es nunmal "metallischer" Synthieklang in diesem Fall), aber so "scharf" und exakt hab ich das noch nie vorher vorgesetzt bekommen.
Mit Naturinstrumenten aber war diese Seite vom CEC komplett verschwunden.


[Beitrag von Musikaddicted am 23. Jun 2006, 05:18 bearbeitet]
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 23. Jun 2006, 05:44
Hi Musicaddicted,

Ich finde nicht, daß du damit in ein Wespennest stichst. Ganz im Gegenteil. Wenn man einen Zustand gut analysieren kann, klären sich Dinge nachvollziehbar. Es ist ein Unterschied, ob ich in Verbindung mit einem HD53 am Gehör eine helle, scharfe, technische Wiedergabe erfahre, oder ob ich analysiere, daß der HD53 für gleiches verantwortlich ist. Blödes Beispiel von mir:
Ich erfahre den Klang einer Violine in einem bedämpften Raum anders, als in einem halligen Badezimmer, und wieder anders draußen im freien.
Die Begleitumstände rund um dieses Instrument hatten sich verändert. man muß allerdings davon ausgehen, daß der Instrumentenbauer und die Leute, die später mit dem Instrument arbeiten, sich nicht an die Badezimmerakkustik anlehnen, und auch nicht in erster Linie an das Spiel in freier Natur.

Ich kann nur immer wieder, und ich mache das nicht aus Blödsinn heraus, darauf hinweisen, die Gesamtkette nicht aus den Augen zu lassen.Ich besitze die vier Jahreszeiten als Aufnahme (BIS) vom Drottingholm Baroque Ensemble. Gespielt auf alten Instrumenten. Eine Anlage, in der auch ein KHV als Transistorverstärker vertreten ist, dazu ein auflösender KH, braucht beispielsweise alleine nur von Netzseiten her einen minimalen Einbruch, der sich als Mangel an Fülle darstellt, und schon gelangt Gift ans Gehör.
Das geht Ruck Zuck. Die Welt, in der wir uns hier bewegen, wenn wir über solche Dinge, wie einen HD53 und einen K701 reden, ist etwas komplexeres und diffizieleres, als sich viele vielleicht vorstellen. Von den verschiebungen, bedingt durch Geräte-, Kabelaustausch und am Ende auch die Netzsituation ganz zu schweigen.

Ein KHV, der vollmundig und erwachsen groß, stabil und mit Kontrolle, dynamisch arbeiten kann, hat mit keiner CD auf dieser Welt ein wirkliches Problem. Das gibt es nicht. Ein Player davor, der nicht die gleiche Größe bringt + vielleicht ein Kabel dazwischen, daß elektrisch für Überanalytik sorgt, bringen tonal erst den entsprechenden Flaschenhals zu Stande, der dann bei der ein oder anderen Aufnahme für Streß sorgt. Meines Erachtens wird dieser Sache viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, oder es wird erst garnicht mit eingerechnet, weil sich manche keinen Reim darauf machen können.

Grüße,Otwin
RichterDi
Inventar
#49 erstellt: 23. Jun 2006, 13:28
Hallo zusammen,

aus einem völlig anderen Thread im wesentlichen über D/A Wandler:

AQVOX,Candeias-LEF


a-lexx1 schrieb:
ok, dann zum Thema:

wie ich bereits anderswo geschrieben habe, gehoere ich wohl zu den wenigen 'gluecklichen', bei denen der DAC abgeraucht ist. Die Steuerelektronik war im Eimer.
Da ich noch Garantie auf den DAC hatte, ging er nach ein paar E-Mails mit Frau Candeias zurueck zu Aqvox.
Nach 1,5 Wochen habe ich nun einen neuen DAC bekommen. Alles absolut reibungslos gelaufen.

In der Zeit der Abstinenz musste ich mich wieder an den (nicht schlechten) kuehleren Klang meines Pioneers gewoehnen.
Nachdem ich gestern den neuen Aqvox angeschlossen habe, hatte ich wieder ein Aha-erlebnis.
Der Aqvox spielt doch merklich waermer als der ziemlich warme Pioneer, der seinerseits merklich waermer als ein QS Sony SACD ist.
Im ersten Moment hatte ich das Gefuehl, der Aqvox ist dumpfer als der Pioneer, dann wurde mir klar, dass es dem nicht so ist. Es fehlte lediglich die bei CDs fast immer praesente Schaerfe oberhalb von 15 Khz, die CDs klangen wieder wie gute SACDs, ohne jegliche digitale Artefakte.

-Alex


Liegt es vielleicht daran? Produzieren einige CD-Player eine gewisse Härte, die die meisten Verstärker dann gar nicht durchdringen lassen? Ist es das worüber SRVBlues berichtet?

Viele Grüße, Reiner
SRVBlues
Inventar
#50 erstellt: 23. Jun 2006, 14:30
Der große Vorteil eines solchen Forums ist, dass verschiedene Erfahrungen einfließen können. Für den interessierten Leser ist es von großen Vorteil, dass meine Erfahrungen nicht üblich sind. Dennoch besteht bei jedem die Gefahr, solche Erfahrungen zu machen.

Hatte ich einst im K701 Thread vom Schleier beim K701 geschrieben, kamen ein paar Stimmen die dagegen sprachen. Nun kann ich mit dem Aria/HD53R für mich feststellen, dass ich recht hatte. Denn am Aria betrieben (und mit meinen Kabeln/CDP usw.) gibt es einen Schleier oder auch Dämpfung genannt. Dieser verschwindet aber am HD53R, also das was andere beschrieben hatten. Es liegt also an meiner Kette, die aber auch andere verwenden.
Es wäre natürlich schön, wenn man alle Ketten ausprobieren könnte, bevor man sich eine Meinung bildet, aber das ist selten möglich. Ich bestehe also so hartnäckig auf meine Meinung, weil es nicht schwer ist (wenn ich es schon schaffe), den HD53R so klingen zu lassen, wie er bei mir klingt.
Aber ich arbeite ja daran und habe das ja auch schon im ersten Post geschrieben, das eine Fortsetzung folgt.

Chris
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 24. Jun 2006, 07:45
Hallo Chris,

Ich finde es sehr schön, daß du weiter deinen Weg gehst, die Lust dazu hast, weiteres zu erfahren, zu analysieren. Anders geht´s auch garnicht. Nur so kommt man zu anderen Eindrücken, Erkenntnissen. Denn wie heißt es so schön: Selber essen macht fett.

Du sprichst einen wesentlichen Punkt an, indem du die Dämpfung (Schleier) erwähnst. Es gibt leider nun einmal innerhalb der gesammten Kette ein paar Rädchen, wodurch sich ganze Szenen verändern. Für den Enthusiasten (normal die absoluten Spinner für´s Volk, ich gehöre zu diesen durchgeknallten), ist und war das Experimentieren an seiner Komplettkette ein Normalzustand. man wird dabei aber auch nicht dümmer im Umgang mit den Geräten.
Sicherlich sieht das für manch anderen wie ständige Unruhe aus, wie nur noch der Technik Willen Musik hören u.s.w.

Ist aber nicht so. Es gibt viel Arbeit, aber auch viel Profit. Als ich mit dem Grado RS1 am HD53R arbeitete, verwendete ich einen selbstgebauten Adapter, und damit verschiedene Wiederstände, die eigentlich in Reihe mit der Impedanz des RS1 lagen, wenn man so will.
Es dienet dazu, festzustellen, wie das Verhältnis zwischen der HD53 Ausgangsstufe und dem RS1 ist. Was geschieht. So konnte ich leicht feststellen, daß mit immer größer werdendem Wiederstand, der RS1 immer mehr an Dämpfung erfuhr.
Wie ein Stück von warmer Rundung um den Ton, leichtes warmes Bäuchlein, und weniger klare Öffnung auf den Raum bezogen und auf die Details bezogen.
Ähnliches liegt zum Teil auch schon durch unterschiedliche CD Player vor, wegen unterschiedlichen Ausgangsstufen, und ähnliches wird durch ganz verschiedene NF verbindungen erzeugt. Beispiel: Das hausinterne NF Kabel, welches beim Rega vertrieb(Marvel) mit erscheint. Neugierig damals, besorgte ich mir dieses NF Kabel. Ich dachte, paßt vielleicht am besten.
Ging in die Hose. Die Musik hatte keine klaren Bässe mehr, und auch gekappte Höhen, aber anständig. Danach durchleuchtete ich diese Kabelsituation. Ließ mir keine Ruhe.
Ich bekam über den Vertrieb heraus, daß man dieses Kabel auch in Musikhäusern, wo Instrumente verkauft werden (Pianos, Streichinstrumente u.s.w) erhalten kann.
Desweiteren erfuhr ich, daß diese Strippe ursprünglich dafür gedacht war, daß ein E-Gitarrist, seine Gitarre mit dem verstärker verbinden kann, dadurch große Längen gefragt sind, und eine sehr hohe Dämpfung, was durch die äußerst beeindruckende Schirmung erreicht wurde. Als letzes mußte dieses Kabel unempfindlich sein, wenn drauf getreten wird.
mir war einiges jetzt klar. bei Rega wurde das teil aber halt für den Hififreund mit dargestellt.

Ich erwähne diese Geschichte einfach, um eine Bandbreite aufzuzeigen. Anstelle dieser Strippe, könnte es durchaus etwas ganz anderes sein, was aber am Ende zwischen den geräten für ganz bestimmte Eindrücke sorgt. Verstehe mich nicht verkehrt. Nicht als Fingerzeig, daß dies unbedingt überall bei jedem so sein muß, nur daß sich ganze Klangbilder mit verändern können. Die Möglichkeit besteht einfach.
Ich weiß, daß es früher kein Einzelfall war, daß ein besitzer eines wertigen KHV´s + KH´s, sich seine beiden Teile mit ins Studio genommen hat, und dort einige Player und einige Kabel einfach ausprobiert hat. In Studios, wo man ein und ausging, zu den Besitzern ein sehr gutes verhältnis hatte, gingen die Teststrecken oft über Tage. Oder man bekam zumindest das ein oder andere gerät und Kabel mit nach hause. Kann ich mich noch sehr gut daran erinnern.
Ich würde das heute mit meiner KH Kette immer noch so tätigen, beim Zusammenstellen, egal wieviel Tage dies dauert. Ich kann immer noch nach wie vor in Saarbrücken in zumnindest zwei Studios mit Ruhe zu einem Ergebnis kommen. Das sind langjährige Studiobetreiber, die nicht im Wege stehen bei solchen Dingen. vieles andere hat sich leider durch die zeit hinweg verändert.

Okay, nur ein paar Gedanken dazu, nicht weiter ernst.

Liebe Grüße,Otwin
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