ATH W5000, AKG 701, + Amp ?

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Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Jul 2006, 16:53
Hallo zusammen,

ich lese hier schon einige Zeit mit und bin erstaunt, wieviel Erfahrung hier mit unterschiedlichstem Equipment vorhanden ist. Gleiches würde ich auch von "head-fi" behaupten. Trotzdem fällt es mir als Einsteiger schwer, eine Entscheidung zu fällen; deshalb hoffe ich hier auf Unterstützng.
1.
Ich besitze einen HD 590, den ich an einem Denon DCD 1420 bzw. am DVD 2200 betreibe.
Mobil nutze ich einen iPod 5G (lossless oder min. 320 kb/s), Porta Corda MKIII, ue super fi 5pro

2.
Im Rahmen eines "upgrades" habe ich gegenwärtig den AKG 701 und den W5000 im Auge. Ich höre zu 80% Jazz und zu 20% Klassik. Eine möglichst natürliche Klangreproduktion, gebündelt mit einer natürlichen Bühnenabbildung (soundstage ) sind also sehr wichtig.

3.
Nach langem Lesen, hier im Forum, habe ich mir den AKG 701 zusammen mit dem CEC HD53R angehört; und im Vergleich den HD 600.
Ergebnis: Zunächst den HD 600 hörend gab es nicht viel zu meckern, aber als ich den AKG 701 aufsetzte, hatte ich einen "aha Effekt". Der AKG klingt viel tonaler und voller; der Raum erweitert sich um das 5- fache. Beim HD hatte ich das Gefühl, das Orchester und ich wären in einem kleinen Raum (eingesperrt); die 1. Violine fiedelt mir direkt ins Ohr, der "Rest" sitzt 10 m weiter an der Wand. Beim AKG spielt mir die 1. Violine (leider) auch direkt ins Ohr, das ganze Orchester spielt aber in einem wirklich sehr großen Saal. In beiden Fällen fühlt man sich (aber) "mitten drin". Der Klang, diese Tonalität, gefällt mir beim AKG besser; trotzdem möchte ich nicht mitten drin im Geschehen sitzen und mir auch die nervende 1. Violine vom Hals halten ... aber wie ?
Bei meinem MkIII kann man das einigermaßen durch "crossfeed" hinbekommen. Ich habe das Gefühl, man kann das Orchester (die Flanken) zusammenklappen und etwas nach vorn (von sich weg) schieben. Leider kommt das nicht an Kunstkopfaufnahmen heran; kann wohl auch nicht...

4.
Ich habe gelesen, dass der W5000 klanglich dem AKG ähnlich sein soll, die Bühne ist beim W5000 weniger breit ausgeprägt, dafür aber tiefer. Wenn das stimmt, wäre das die richtige Richtung für mich; gepaart mit etwas mehr Geräuschabschirmung wegen des geschlossenen Prinzips (wenn auch nicht vergleichbar mit einem HD 23). Die 26 dB Dämpfung beim ue super fi 5 pro finde ich sehr angenehm; man kann viel besser (ungestört) in die Musik eintauchen.

5.
Nehmen wir mal an, ich liege mit dem W5000 richtig. Welcher KHV hätte die beste Passung ?
Der Corda Prehead MkIII hat "crossfeed" und Möglichkeiten, den Klang zu beeinflussen. Allerdings habe ich hier gelesen, dass das nicht ausreichend sei, um den W5000 "zu entzerren" .
Der CEC HD 53R spielt wohl in der gleichen Liga; hat aber nicht die genannten Einstellungsmöglichkeiten.
Natürlich könnte ich mich auch für eine Röhre erwärmen.
Single Power`s PPX3-6SN7 läßt mich schon optisch dahinschmelzen.(Obwohl auch behauptet wird, dass man für den niedrigohmigen W5000 keinen KHV benötigen würde.)
Wenn dabei ein Saxophon beim Anblasen so schön "sabberig" klingt, und die Jazz - Combo schön sauber aufgebaut 5 m vor mir auf der Bühne steht (spielt), dann wäre ich im Kopf - Hörer - Himmel

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir den Weg dahin aufzeigen könntet.


Gruß

Dolphin
Musikaddicted
Inventar
#2 erstellt: 01. Jul 2006, 17:48
Nur meine Gedanken: Wenn dir bei einem K701 die Violine noch so ins Ohr fidelt, dann ist sie so aufgenommen und alles (ausser vielleicht einem K1000) wird dir die Violine genauso nah darstellen.
Wolf352
Inventar
#3 erstellt: 01. Jul 2006, 19:31
Hi,

besitze keinen W5000.

Aber den Prehead MKII SE und den 701, sowie den HD650.
Als meine persönliche Referenz würde ich meine STAX 4040 Set bezeichnen, was die Staffelung der Bühne angeht, ebenso die Trennschärfe zwischen einzelnen Instrumenten.

Was aber die Raumgröße angeht so legt der 701 hier mächtig weit vorn. Aber die erste Geige spielt auch bei mir recht nah vorne links. Ich würde sogar sagen, sehr viel weiter weg geht es nicht.


CU
Wolf
RichterDi
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2006, 04:50

Dolphin_1 schrieb:
Der Klang, diese Tonalität, gefällt mir beim AKG besser; trotzdem möchte ich nicht mitten drin im Geschehen sitzen und mir auch die nervende 1. Violine vom Hals halten ... aber wie ?


Das wird Dir am Ende nur mit einem solchen System gelingen:

Phönix 5.1 mit Headtracking

Hier noch ein paar genauere Angaben:

E-Mail von Walter Derrer von emt-studiotechnik


Dolphin_1 schrieb:

Ich habe gelesen, dass der W5000 klanglich dem AKG ähnlich sein soll, die Bühne ist beim W5000 weniger breit ausgeprägt, dafür aber tiefer.


Ich empfinde die beiden als klanglich völlig anders. Der W5000 ist deutlich dynamischer und kraftvoller. Auch die Art der Räumlichkeit ist nicht miteinander Vergleichbar. Beim K701 ist der Raum "endlos". Die musikalische Darbietung entsteht einfach so. Der W5000 reproduziert stärker die tatsächliche Aufnahmesituation.


Dolphin_1 schrieb:

Nehmen wir mal an, ich liege mit dem W5000 richtig. Welcher KHV hätte die beste Passung ?
Der Corda Prehead MkIII hat "crossfeed" und Möglichkeiten, den Klang zu beeinflussen. Allerdings habe ich hier gelesen, dass das nicht ausreichend sei, um den W5000 "zu entzerren"


Der W5000 braucht keinerlei Entzerrung.

Den HD650 hast Du ja bereits ausgeschlossen, wobei der mit dem relativ günstigen Cards Kabel Upgrade mit Deinen beiden Favoriten gut mithalten kann (auch in der Räumlichkeit).

Am Ende ist es wahrscheinlich die Frage ob Du den ultimativen Kick suchst (dann vielleicht W5000 mit HD53R oder Corda Prehead MK II oder dem neuen Opera von Jan Meier) oder eine sehr gute Kette, dann vielleicht K701 oder Hd 650 mit einem der KHV.

Ich persönlih habe alle drei KH und wechsle zwischen Ihnen je nach Situation. Z.B. für die Umwelt noch voll ansprechbar (HD 650).

Eine kleine Anmerkung zum Thema Dämmung nach außen. Der W5000 dämmt quasi null.

Viele Grüße, Reiner
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 02. Jul 2006, 07:36
Hallo,

zunächst erst einmal vielen Dank für Eure Antworten !!!

@ Musikaddicted,
hast Du Erfahrungen mit dem K1000 bzw. gibt es verläßliche Aussagen zum Unterschied K701 / K1000 ?

@ Wolf352,
ich werde mal versuchen, mir einen STAX 4040 anzuhören.
Elektrostaten sind ja wohl nicht jedermanns Sache.
Was waren denn Deine Gründe, sich für den Preahead MkII SE zu entscheiden ? Ist der Unterschied zum Preahead MkII wirklich hörbar ?

@ RichterDi,
ich habe schon auf Deine Antwort gewartet - Danke. Ich habe Deine Berichte zum W5000 / K701 gelesen und kenne Deine Einstellung zum HD53R.
Deine u.g. Beschreibung zum K701 stimmt mit meinem Eindruck überein.
"... Beim K701 ist der Raum "endlos". Die musikalische Darbietung entsteht einfach so ..."
Genau das hat mich bei diesem KH etwas gestört.
"Der W5000 reproduziert stärker die tatsächliche Aufnahmesituation." - Genau das suche ich.

Den HD650 habe ich ja nicht gehört, sondern den HD600; einen HD590 habe ich selbst. Ich denke, mein Ziel liegt klanglich "zwischen" dem HD650 und dem K701.
Da ich mehrmals gelesen habe, dass der W5000 alles genauso kann, wie ein K701 und ein HD650, nur besser, habe ich auch diesen KH im Visier.

Zum Verstärker:
Du erwähnst den HD53R und den Prehead MK II in einem Atemzug. Ich kenne "Ottis" und Deine Aussagen zum HD53R; insbesondere bezüglich der Raumabbildung (HD53 sei besser).
Ist es tatsächlich so, dass unterschiedliche Verstärker (auch) die Räumlichkeit unterschiedlich abbilden ? Ich dachte, die Unterschiede sind eher in der tonalen Reproduktion zu suchen.
Ich hatte klanglich am HD53R nichts auszusetzen; habe aber den MK II nicht im Vergleich gehört. Jedenfalls bin ich beeindruckt vom meinem kleinen Porta Corda MKIII und die Möglichkeiten des Ph MKIII sind schon toll; eine Hörprobe werde ich auf jeden Fall durchführen. Aber vorher muß ich mich wohl erst für einen KH entscheiden.
Gibt es eigentlich auch eine Empfehlung für einen Röhren KHV ?

Gruß
Dolphin
a-lexx1
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2006, 09:08
@Dolphin_1

gerade fuer Jazz finde ich den W5000 ideal. Allerdings kann's passieren, dass beim Vocal Jazz die Frauenstimmen zu duenn klingen - der KH betonnt die oberen Mitten und hat eine kleine Senke bei den unteren Mitten.
Von daher wuerde ich entweder einen flexiblen SS-Amp empfehlen, wo man es ausgleichen koennte, oder eben einen Roehrenamp. Mit entsprechenden Roehren klingt der W5000 absolut magisch und laesst alle anderen dynamischen KHs hinter sich fuer meine Ohren.

Zur Buehne - die raeumliche Tiefenstaffelung ist absolut beeindruckend. Die Buehne ist aber bei weitem nicht so breit wie beim K701. Wenn man verallgemeinern wuerde koennte man sagen, der K701 klingt eben wie ein offener, der W5000 - wie ein geschlossener KH.

-Alex

PS: solltest Du Dich fuer einen W5000 + Roehre entscheiden, muesstest Du auf die Qualitaet des Roehrenamps besonders achten. Die Roehrenamps neigen eher dazu, ein bisschen zu rauschen oder brummen. Das hoert man mit den meisten KHs nicht, mit dem W5000 dagegen schon
RichterDi
Inventar
#7 erstellt: 02. Jul 2006, 09:16

Dolphin_1 schrieb:

@ Musikaddicted,
hast Du Erfahrungen mit dem K1000 bzw. gibt es verläßliche Aussagen zum Unterschied K701 / K1000 ?


Zugegeben ungefragt.

Die Unterschiede sind sehr, sehr groß. Der K-1000 ist für Fans von Rennpferden, die kein Problem damit haben, sich für viele 100 Euro Kabel, Verstärker etc. zu kaufen und dann immer noch der Meinung sind, dass ihr Pferd eigentlich noch unter dem eigenen Potenzial läuft. Ob einem der K-1000 gefällt (natürlich nach Kabel-Re-Wire etc.) muß man einfach ausprobieren.


Dolphin_1 schrieb:

Du erwähnst den HD53R und den Prehead MK II in einem Atemzug. Ich kenne "Ottis" und Deine Aussagen zum HD53R; insbesondere bezüglich der Raumabbildung (HD53 sei besser).
Ist es tatsächlich so, dass unterschiedliche Verstärker (auch) die Räumlichkeit unterschiedlich abbilden ? Ich dachte, die Unterschiede sind eher in der tonalen Reproduktion zu suchen.


An die Aussage mit der Raumabbildung kann ich mich von meiner Seite aus nicht erinnern. Es geht tatsächlich um die Tonalität. HD53 eher flüssig, Corda Prehead MK II eher brett hart, Lehmann irgendwie dazwischen. Ich denke, dass jeder der 3 KHV sehr gut ist und man mit jedem gut hören kann. Es ist am Ende eine geschmackliche Entscheidung.

Viele Grüße, Reiner
Chamix
Stammgast
#8 erstellt: 02. Jul 2006, 10:08

a-lexx1 schrieb:
@Dolphin_1

gerade fuer Jazz finde ich den W5000 ideal.


Finde ich auch. Ich denke, der W5000 ist "der" Kopfhörer für Jazz.

Das der W5000 eine für geschlossene KH so außergewöhnlich geringe Dämmung zeigt, liegt hauptsächlich an dem (zu) lockeren Sitz.

Mag jetzt dekantend erscheinen, soll aber nur zeigen, dass es geht. Der L3000 hat eine sehr höhe Dämmwirkung, die beste die ich kenne. Bei normlen Lautstärken hört man im Umfeld ab 30cm bis 50cm nichts mehr von der Musik.
SRVBlues
Inventar
#9 erstellt: 02. Jul 2006, 10:16

Dolphin_1 schrieb:

Ist es tatsächlich so, dass unterschiedliche Verstärker (auch) die Räumlichkeit unterschiedlich abbilden ? Ich dachte, die Unterschiede sind eher in der tonalen Reproduktion zu suchen.
Gruß
Dolphin

Das ist tatsächlich so. Der Unterschied fällt bei einigen Modellen eher auf als bei anderen.
Eine Entscheidung zwischen Prehad und HD53R dürfte nur in einem Direktvergleich unter Einbeziehung des eigenen Hörgeschmacks möglich sein.

Chris


[Beitrag von SRVBlues am 02. Jul 2006, 10:20 bearbeitet]
Wolf352
Inventar
#10 erstellt: 02. Jul 2006, 10:47
HI,

Habe mich für den SE entschieden,da ich die Hoffnung habe auf lange Zeit nun Ruhe zu haben bei der SUche nach meinem KHV.
Hätte ich den "normalen" genommen, hätte im Hinterkopf immer etwas gesagt "vielleicht geht es noch einen Tick besser"....
Zudem hat der SE ein Rasterpoti was besten "Gleichlauf" auf lange Zeit garantiert.

Gegeneinander konnte ich die beiden Versionen nicht hören. hatte nur einen Tag lang beide hier. Und da war der SE noch nicht eingespielt.

Jan Meier selbst sagt, dass die Unterschiede eher gering sind.

Den STAX habe ich nur angeführt, damit Du meine Referenz kennst und weist worauf ich mich beziehe. Wollte kein weiteres Pferd ins Rennen schicken.

PS: Gerade das "die Musik" so aus dem Raum heraus entsteht finde ich beim 701 unheimlich entspannend. Ich kenne keinen KH mit dem ich so schnell relaxe wie mit dem 701. Was nicht immer gut ist(schnarch!)

CU
Wolf


[Beitrag von Wolf352 am 02. Jul 2006, 10:48 bearbeitet]
indojo
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 02. Jul 2006, 16:44
Hallo,
da nach einem Röhrenverstärker gefragt wurde, würde ich raten den G&W 2.6F mal zu hören. Für mich ist er grandios, ohne viel Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Aber wenn HD 53 und andere schon bekannt sind, wäre die Qualität im Vergleich sicher besser einzuschätzen.
Würde mich auch interessieren. Ist übrigens kein reiner Röhrenverstärker,
Ausgangsstufen sind Mosfet. Habe NOS Röhren eingewechselt (Valvo),
der Unterschied war sofort mehr als deutlich. Werd aber sicher noch einige probieren.
Schöne Grüße
Josef
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 02. Jul 2006, 20:38
Na, jetzt kommt ja richtig Freude auf !!
Danke nochmals an alle, für die Unterstützung !

@ a-lexx1,
erklär` mir doch mal bitte, was ein "flexibler SS-Amp" ist. Ich nehme mal an , ein Amp., mit dem Klangregelung möglich ist, bzw. durch Röhrenwechsel die Klangfarbe beeinflußbar ist.
Zum Rauschen, Brummen von Röhrenamps.:
Ich bin extrem empfindlich, was diese unerwünschten Begleiterscheinungen anbetrifft. Meinen iPod kann ich nicht am KH-Ausgang mit den "ue super fi 5pro" hören; klingt wie ein Wasserfall. Dies war auch der Grund, weshalb ich mir den "Porta Corda MKIII" zugelegt habe und diesen am line-out betreibe. Ergebnis: Rauschen = 0 !
Zum Brummen: (leider off topic) Ich habe ein Radio TIVOLI "Model One" von Henry Koss. Obwohl von vielen "High -End Händlern" angeboten und in X Fachzeitschriften erwähnt und umschwärmt; dass Ding brummt ohne Ende; hat wahrscheinlich keine vernüftige Siebkette (ist aber Transistor).
Ich habe mich bislang nur wenig mit Röhren KHV beschäftigt; ein "Single Power PPX3-6SN7" sollte aber schon in der gehobenen Liga spielen und trotzdem habe ich von Brummproblemen gelesen ...
Ein Röhrenamp. ist schon verlockend - so er denn die gleiche Präzision in der räumlichen Darstellung beherrscht, wie z.B. ein "Prehead" und keine unerwünschten Begleiterscheinungen hat. Ich glaube, das wird wohl ein gesondertes Thema werden ...

@ RichterDi,
ich habe mich unpräzise ausgedrückt; zur besseren Räumlichkeit des HD53 gegenüber dem Prehead gibt es eine Aussage von Otwin.
Wenn ich mich für den W5000 entscheide, werde ich versuchen die KHV einmal "gegeneinader" zu hören.
Der K1000 ist wohl eine Nummer zu groß für mich ...

@ Chamix,
und noch eine Bestätigung, dass der W5000 für mich der Richtige sein könnte. Von den Trageproblemen habe ich gelesen - da läst sich wohl kaum etwas machen. Jedenfalls werde ich ihn nicht unterfüttern.
Einen L3000 kann ich mir wohl erst im nächsten Leben leisten ...


@ SRVBlues,
ich hoffe, dass ich beide mal gegeneinander hören kann.

@ Wolf352,
ich kann Dich sehr gut verstehen; wegen der gleichen Grundhaltung tendiere ich ja gegenwärtig auch zum W5000.
Und falls es ein Meier wird ... oh weh ...

@ indojo,
danke für den Tipp. Neben dem "Single Power PPX3-6SN7" finde ich auch den WooAudio3 ganz interessant. Aber dieses Thema steht erst an Nr. 2

Viele Grüße
Dolphin
a-lexx1
Inventar
#13 erstellt: 02. Jul 2006, 21:32

erklär` mir doch mal bitte, was ein "flexibler SS-Amp" ist. Ich nehme mal an , ein Amp., mit dem Klangregelung möglich ist, bzw. durch Röhrenwechsel die Klangfarbe beeinflußbar ist.


SS - Solid State, also etwas auf Halbleiterbasis. Im uebrigen hast Du recht.

Du wirst es schwer haben, einen Roehrenamp zu finden, der bei W5000 absolut schwarz ist. Es sei denn, Du passt den Amp an den KH an, indem Du die Schaltung modifizierst.
Der Grund - auch die besten Roehren rauschen immer ein bisschen.
Da die meisten Roehrenamps auf hochohmige KHs wie Senn optimiert sind, ist die Spannungsverstaerkung bei diesen entsprechend realisiert. Was bedeutet, dass Du an einem empfindlichen KH wie W5000 an den meisten Zuspielern doch ein bisschen Rauschen hoeren wirst. Wenn Du Glueck hast, nur Roehrenrauschen. Wenn Pech, dann gesellt sich noch 50-Hz-Brummen dazu.

-Alex


[Beitrag von a-lexx1 am 02. Jul 2006, 21:39 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#14 erstellt: 03. Jul 2006, 16:02

a-lexx1 schrieb:


Da die meisten Roehrenamps auf hochohmige KHs wie Senn optimiert sind, ist die Spannungsverstaerkung bei diesen entsprechend realisiert. Was bedeutet, dass Du an einem empfindlichen KH wie W5000 an den meisten Zuspielern doch ein bisschen Rauschen hoeren wirst. Wenn Du Glueck hast, nur Roehrenrauschen. Wenn Pech, dann gesellt sich noch 50-Hz-Brummen dazu.

-Alex


Bei meinem Earmax Pro Aniv. Nachbau von Forumsmitglied Shute habe ich mit keinem dieser Phänomene zu kämpfen.

Viele Grüße, Reiner
a-lexx1
Inventar
#15 erstellt: 03. Jul 2006, 16:20
beneidenswert Dann ist der Gain ziemlich niedrig eingestellt. Ich konnte noch an keinem Amp den W5000 bei Lautstaerke jenseits von 9 Uhr betreiben, war alles zu laut. Sogar auf 9 Uhr bringt er schon mehr als 90db, also deutlich zu laut.

Wie gesagt, es ist ja kein richtiges Problem sondern alles nur Einstellungssache, eigentlich braucht der W5000 gar keine Spannungsverstaerkung sondern nur eine Stabille Stromquelle...

Auf wieviel Uhr zeigt der Regler bei Deinem Earmax Nachbau, wenn Du mit dem W5000 hoerst?

-Alex
RichterDi
Inventar
#16 erstellt: 03. Jul 2006, 17:52

a-lexx1 schrieb:

Auf wieviel Uhr zeigt der Regler bei Deinem Earmax Nachbau, wenn Du mit dem W5000 hoerst?


Hallo Alex,

die Nullstellung ist bei den beiden Alps Potis (je eines pro Kanal) 12 Uhr. Bei ca. 1 Uhr ist bei allen Kopfhörern schon die maximal notwendige Lautstärke erreicht. Über einen weiteren Gain-Schalter (der bei niederohmigen KH zu einer weiteren Frequenzgang-Linearisierung führt) kann ich den Gain weiter runtersetzen. Gerade weil ich nicht an Gleichlauf bei Potis im unteren Bereich glaube, habe ich Shute gebeten zwei hochwertige Potis zu verwenden.

Viele Grüße, Reiner
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 03. Jul 2006, 20:52
@ a-lexx1 und RichterDi,

zum Röhrenamp.:
Ich habe mal bei www.4head-fi.org. gestöbert. Dort empfiehlt man für den Grado RS-1 z.B. einen PPX3 SLAM von SinglePower (absolut "black"). Dieser RKV liegt in der Preisklasse eines Prehead bzw. HD 53 und wäre noch im Rahmen ...(des sinnvollen ... ??).
SinglePower berücksichtigt wohl auch individuelle Wünsche (z.B. 2 KH Ausgänge; vielleicht auch einen hochohmigen und einen niederohmigen ?). Gemäß Spezifikation kann man beide Systeme am vorhandenen Ausgang betreiben.

Hat jemand Erfahrung mit SinglePower PPX3 oder MPX3 ?

Gruß
Dolphin
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 21. Jul 2006, 18:10
Hallo zusammen,
nun hat mich auch die W5000itis erwischt und läßt mich seit gestern Abend nicht mehr los - bei Bluetin.com eingefangen .

Für mich war es die richtige Wahl; die Bedenken sind zerstreut und ich freue mich einfach nur noch über das "Teil" !
Ich habe den KH bislang (lediglich) über meinen Porta Corda MKIII betrieben und muß sagen, diese Combi gefällt mir besser, als ein AKG701 oder ein HD600 am CEC HD53R .
Die Bühne ist einfach natürlicher (Jazz) und bei Orchester oder Orgel - Musik ist für mich "crossfeed" sehr nützlich, um etwas mehr Abstand vom (Klang-)Geschehen zu bekommen.
An der Tonalität habe ich nichts auszusetzen und bin schon auf die Verbesserungen gespannt (Einspielen, KHV-Upgrade).
Auch Sitz / Passsung sind in Ordnung. Die asymmetrischen Polster schließen gut ab. Die - für geschlossene KH nur geringe - "Abschirmung" von Außengeräuschen gefällt mir wesentlich besser, als bei meinem HD 590, bei dem man jede Fliege hört .
Endlich kann ich die Augen schließen und nur die Musik genießen - und genau das werde ich jetzt wieder tun .

Gruß
Dolphin
Musikaddicted
Inventar
#19 erstellt: 21. Jul 2006, 18:44
Deine Erfahrungen mit Crossfeed kann ich nachvollziehen.
Mein neuer A900LTD reagiert auf Crossfeed besser als alle anderen KH in meinem Besitz. Ich bin kein Crossfeed-Fan, aber mit dem LTD klingts einfach sehr sehr gut. Scheint so als wären die ATs für Crossfeed bestimmt.
RichterDi
Inventar
#20 erstellt: 22. Jul 2006, 06:53

Dolphin_1 schrieb:
@ a-lexx1 und RichterDi,

zum Röhrenamp.:
Ich habe mal bei www.4head-fi.org. gestöbert. Dort empfiehlt man für den Grado RS-1 z.B. einen PPX3 SLAM von SinglePower (absolut "black"). Dieser RKV liegt in der Preisklasse eines Prehead bzw. HD 53 und wäre noch im Rahmen ...(des sinnvollen ... ??).
SinglePower berücksichtigt wohl auch individuelle Wünsche (z.B. 2 KH Ausgänge; vielleicht auch einen hochohmigen und einen niederohmigen ?). Gemäß Spezifikation kann man beide Systeme am vorhandenen Ausgang betreiben.

Hat jemand Erfahrung mit SinglePower PPX3 oder MPX3 ?

Gruß
Dolphin


Habe ihn bisher nur einmal auf dem Hifi Treffen in Holland gehört, allerdings mit HD 650. Konnte mir ehrlicherweise kein rechtes Bild machen.

Freut mich, dass der W5000 so gut bei Dir ankommt. Kann ich gut nachvollziehen. Wie beurteilst Du denn sein Klangverhalten wenn man ausnahmsweise etwas lauter hört? Viele Grüße, Reiner
a-lexx1
Inventar
#21 erstellt: 22. Jul 2006, 07:23
@Dolphin,

gratuliere!

Was die Roehrenamps angeht - auch manche chinesische Amps sind gar nicht schlecht. Und der Klang eines Roehrenamps haengt zum groesseren Teil von den verwendeten Roehren ab, die meisten Amps sind ja ziemlich unkompliziert gebaut mit nur wenigen Bauteilen im Signalweg.
Natuerlich muss auch die Qualitaet des Netzteils stimmen, das ist eine Sache, wo gerade die Chinesen gern sparen. Single Power soll da unschlagbar sein.

-Alex
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 22. Jul 2006, 17:48
@ RichterDi,

ich habe bis jetzt immer nur "Konzertlautstärke" gehört; um Deine Frage zu beantworten, habe ich mal einige Flimmerhärchen flachgelegt ...

1. iPod 5G, Silberkabel, Porta Corda MKIII
Sara K. Hell or High Water,
Talking Horns
Die 0-Stellung des MKIII liegt bei 6.30 Uhr. Optimale Lautstärke ist bei etwa 9.00, der Klang ist ausgewogen, Tiefbaß und Höhen sind gleichermaßen wahrnehmbar.
Bei 9.10 Uhr ist es mir deutlich zu laut, die Stimme und mittlere Höhen sind sehr aufdringlich, die Lautstärke des Tiefbaß ist aber nicht proportional angestiegen, sondern weniger. Bei 9.30 Uhr liegt meine Schmerzgrenze; mittlere Höhen und Höhen tuen weh, die Stimme ist sehr harsch.

2. CD Player Denon DCD 1420, Verstärker Denon PMA 920
der W5000 am KHA des PMA 920
Sara K. Hell or High Water,
Talking Horns
Bei normaler Lautstärke ist der Klang deutlich voluminöser, etwas baßlastig und dabei deutlich weniger aufgelöst, die Tiefen klingen "mulmig". Sarah K. hört sich sonorer an (gefällt mir besser), die Bläser von Talking Horns sind näher am Original. Beim Erhöhen der Lautstärke werden Tiefen und mittlere Höhen proportional angehoben. Ich kann mit höherer Lautstärke hören, als am iPod, ohne dass es schmerzt bzw. mir die Höhen zu agressiv sind.

Die Interpretation dieses Experiments ist für mich nicht ganz einfach. Ich glaube, der MKIII hat einfach zu wenig Bums, um alle Fequenzen proportional anzuheben. Ich glaube weniger, das die "Höhenlastigkeit" bei großer Lautstärke dem W5000 anzulasten sind. Es mag aber auch sein, dass mein Vollverstärker diese "Höhenlastigkeit" kaschiert, weil er das Klangbild insgesamt in Richtung Tiefen verschiebt.

Hmm, was heißt das nun für mich bezüglich meiner Verstärkersuche ?
Für mich muß Sara K. sonor klingen, die Bläser nicht schrill und die Streicher auch nach HOLZinstrumenten und nicht nach Metall.
Auf Crossfeed werde ich wohl auch nicht verzichten können / wollen. Ich habe Bedenken, dass der Preahead zu kühl und analytisch sein könnte.
Bezüglich Crossfeed könnte man ja auch den Corda Cross 1 mit einem Amp. kombinieren, sei es SinglePower, HA5000 o.a.
Der HA5000 soll ja sehr gut mit dem W5000 harmonieren - aber wahrscheinlich weniger mit einem Sennheiser oder Grado etc. (das möchte ich mir nicht verbauen ...)
Ich warte schon ungeduldig auf den Test von morbo667, der den W5000 ja am MPX3 und an einem Meier vergleichen kann.


@ a-lexx1,

die chinesischen Amps wären mir zu riskant; selbst ein SinglePower hat schon Brummen und Zischen verursacht, wohl aber eher durch defekte Röhren.


Aufgrund meiner heutigen Hörerfahrung bräuchte ich wohl einen "warmen", "schmeichelnden" Amp, der trotzdem noch ein Orchester auflöst. Vielleicht sollte ich mir mal bei Jan Meier den Preahead und den Corda Eartube anhören.

Gruß
Dolphin

P.S. @ RicherDi, meine Flimmerhärchen sind immer noch platt ...
SRVBlues
Inventar
#23 erstellt: 22. Jul 2006, 17:55
Jan bringt demnächst ein neues top-Model raus. Dieser soll ähnlich wie der Aria etwas wärmer sein, aber mit typischer Corda Ausstattung.

Chris
tv-paule
Inventar
#24 erstellt: 23. Jul 2006, 10:15

Dolphin_1 schrieb:


Aufgrund meiner heutigen Hörerfahrung bräuchte ich wohl einen "warmen", "schmeichelnden" Amp, der trotzdem noch ein Orchester auflöst.



Hallo !

war anfangs selbst nicht überzeugt und auch jetzt vielleicht nicht die Ideal-Kombi, aber trotzdem eine sehr gute Alternative:

Den K701 in einen Hybrid-KHV von Vincent gestöpselt!

Ich jedenfalls stelle an meinem Vincent KHV-1 keinerlei Rauschen oder Brummgeräusche fest (steht allerdings auch etwa 3m vom Hörplatz weg), mein K701 und mein HD650 machen daran ein recht warmen Sound.

Allerdings hat die Sache einen Haken - den Preis!
Denn der KHV-1 liegt neu so um die 500,-, gebraucht - falls man einen bekommt - so um die 300,- Euronen.
Also recht teure Sache.

Und trotzdem (ich hatte ihn beim Fachhändler auf 479,- runtergehandelt!) bereue ich keinen Cent, zumal das Ding auch noch Spitze aussieht!!


mit Gruss
Paule
corcoran
Inventar
#25 erstellt: 23. Jul 2006, 12:39
Paule, dazu eine Frage:
Muss der Vincent zum Hören vorgewärmt werden?
tv-paule
Inventar
#26 erstellt: 23. Jul 2006, 15:13

corcoran schrieb:
Paule, dazu eine Frage:
Muss der Vincent zum Hören vorgewärmt werden?


Hallo Det !

der hat vor`n einen Druckknopf, damit schaltest Du ihn an.
Es kommt dann eine kurzen Vorwärmphase - vielleicht so ca. 25-30 Sekunden.
In dieser Zeit blinkt die blaue LED, danach leuchtet sie im Dauerbetrieb (übrigens für meine Begriffe zu intensiv, zu hell . nervt im dunklen Raum irgendwie).

Dann kannst Du loslegen.
Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass z.B. die Kate Bush nach einer Stunde Betrieb irgendwie noch intensiver klingt, ihre Stimme kraftvoller wirkt. So richtig beschreiben kann ich das nicht.
Vielleicht auch schon nach einer halben Stunde KHV-Betrieb.

Kann aber auch nur Einbildung sein, denn ich habe auch gleich am Anfang ihrer CD, also kurz nach KHV-Start schon dass gefühl, dass ich mit meinem K701 richtig in ihre musik "eintauchen" kann.
Übrigens, mit meinem HD650 allerdings gefällt mir nun gerade Kate Bush überhaupt nicht, da wirkt alles zu dunkel und zu warm.
Die schrillen Höhen gehen da ganz unter.

Fazit : Ich denke, nach einer guten halben Stunde läuft der Vincent schon auf Hochform.


besten Gruss
Paule
corcoran
Inventar
#27 erstellt: 24. Jul 2006, 10:08
Danke, Paule, das klärt doch alles!

Im Moment favorisiere ich für meinen K701 den Corda Aria und den Vincent!?

Mal sehen, was die Zeit noch bringt.
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 24. Jul 2006, 18:57
@ SRVBlues,

kann man über den Opera schon Näheres erfahren ?
Wann wird er kommen - und mit welcher Ausstattung ?


@ tv-paule,

die Vincents scheinen wirklich ganz passabel zu sein. Auch im Vollverstärker - Bereich ist Vincent inzwischen bekannt.
Jan Meier hat sich mal über den KHV-111 geäußert:
http://www6.head-fi....ht=vincent+khv+meier

Wenn man sich die KHV`s doch alle im Vergleich anhören könnte ....

Gruß
Dolphin
Musikaddicted
Inventar
#29 erstellt: 24. Jul 2006, 19:00

Dolphin_1 schrieb:
Wenn man sich die KHV`s doch alle im Vergleich anhören könnte ....

Ich rieche....ein meet
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 24. Jul 2006, 20:56
Hi Leute,

Eine kerngesunde Alrernative stellt meines Erachtens auch der Brocksieper dar. Ich hatte die "kleine" Röhre selbst lange in betrieb als normal und pro.
Eines habe ich gelernt dabei. Der Earmax ist nicht nur so eine kleine Röhre.
Er hat´s faustdick hinter den Ohren. Es wird nie ein übertrieben gemaltes Röhrenbild, bleibt immer genug Analyse übrig.
Aber was Brocksieper da an Röhrenqualität reicht, ist von uns bis zu den Amis bestens beleumundet. Ich kann dem auch nur beipflichten. das Ding kann einen verzaubern und faszinieren, ohne wieder vom Haken zu lassen.

Man darf lediglich nicht die 8 x 8 cm sehen und darüber ein verhältnis bilden. Hätte sie ein gehäuse laut dem was sie zu bieten hat, wäre sie ein paarmal so groß.
Und man kann bei ihr das Wort "Fein" im Klangbild nachvollziehen. etwas, was mir nicht bei allen Röhrenkonzepten gelang.
Der Earmax kann das.

Grüße,Otwin
Dolphin_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 26. Jul 2006, 05:43
@ Tencanto_1908

der Earmax wurde sogar direkt mit einem HA-2 MKII (bzw. indirekt mit dem Preahead) verglichen und kam dabei sehr gut weg.
http://www6.head-fi.org/forums/showthread.php?t=85972

Für den W5000 käme ja nur der Earmax pro bzw. der silver in Frage. Beim silver wäre man dann aber preislich bereits in der SinglePower - Region.


Hat bereits jemand den W5000 am Earmax pro gehört ?

Gruß
Dolphin
cosmopragma
Inventar
#32 erstellt: 26. Jul 2006, 11:23

Dolphin_1 schrieb:

Hat bereits jemand den W5000 am Earmax pro gehört ?
Post #14 in diesem Thread lässt wohl darauf schliessen, dass RichterDi der Mann für darauf bezogene Fragen ist.
RichterDi
Inventar
#33 erstellt: 26. Jul 2006, 14:07

cosmopragma schrieb:

Dolphin_1 schrieb:

Hat bereits jemand den W5000 am Earmax pro gehört ?
Post #14 in diesem Thread lässt wohl darauf schliessen, dass RichterDi der Mann für darauf bezogene Fragen ist.


Immer mit der Einschränkung, dass ich einen sogenannten reverse engineered Earmax Pro Aniv. habe, den Forumsmitglied Shute gebaut hat. M.E. sind die klanglichen Potenziale des Gerätes knapp unter denen eines HD 53 anzusiedeln. Der W5000 läuft daran genauso rund wie alle anderen meiner KH.

Ich möchte nur sicherheitshalber darauf hinweisen, dass es hier im Forum schon Beschwerden über die Original Earmax Baureihe gab, da diese wohl ein leichtes Brummen vom Netzteil an den KH weiterreichen.

Viele Grüße, Reiner
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 26. Jul 2006, 17:07
Hi,

Mit Brumm wäre schade. Ich konnte bei meinen insgesammt 3 Käufen, einmal Earmax Normal und zweimal Pro Variante, streckte sich über drei Jahre, nichts negatives bezüglich jeglicher Einstreuungen feststellen.

Ich hatte den earmax Pro sehr ins Herz geschlossen. Er war für mich ein klares Beispiel, wie klar definiert und präzise auch eine Röhre am KH laufen kann, wenn der Hersteller es umsetzt.

letztendlich war für mich nur die Großklassik die Hürde, wenn man so möchte. Ich habe einfach mehr Luft zwischen den Orchestermusikern mit einer guten Class A.

Was mir auch auffiel immer wieder bei Orchestereinsätzen, kräftig gefahrenen Einsätzen, wo man vom Orchester deutlich den hall, der noch eine Zeit ansteht hört. Dem konnte der earmax so nicht mehr gerecht werden. Rundet ganz am Schluß doch noch ein Stück zu früh ab.

man hat aber beim Großorchester immer wechselnd mit dieser Art luft im raum, hall, Schallreflexion zu tun. darüber lebt dieser Klangkörper mit.

Und ich finde, das die guten Class A immer noch mehr Präzision, Rumdarstellung zulassen.

Sieht man von dieser musik einmal ab, so läßt der earmax absolut nichts anbrennen. Ich kann dem Gerät nur eine dicke Empfehlung aussprechen. Könnte für viele mit den Hörern (40 Ohm - 60 Ohm) eine richtig geöffnete sache werden.

Mit der Silver wird auch mit Sicherheit die Gradofamilie anständig versorgt. Ich hatte immerhin auch mit meinem RS1 eine gute Zeit lang am Earmax Pro gehört, ohne großartig zu meckern. Allerdings darf es für die Grados ruhig etwas selbstverständlicher und stabiler zugehen.

Daher wird die Silver das bestimmt machen.

Ich laufe hier am PC bald aus. Brauche einen PC, der unter wasser zu bedienen ist.

Grüße, Otwin
Jazzy
Inventar
#35 erstellt: 26. Jul 2006, 18:28
Wie tv-paule,so habe auch ich den K 701 am KHV 1 laufen.
Diese Kombi klingt sehr gut.Kein rauschen und brummen,da Hybridamp.Da Aussteller,musste ich sogar nur 420,- zahlen.
a-lexx1
Inventar
#36 erstellt: 26. Jul 2006, 19:04
Habe den Earmax zwar selbst noch nie gehoert, aber auch bei head-fi habe ich des oeffteren vom Brummen gelesen, also aufpassen.

@Jazzy
Der K701 ist leider ein sehr schlechtes Beispiel, um damit die 'Blackness' eines KHVs zu testen. Der ist an jedem vernuenftigen KHV 'black'. Wenn schon mit dem K701 was rauscht, dann kann man den KHV in die Tonne kicken.
Hybridamps koennen aber auch Rauschen und brummen, das ist nicht bauartbedingt. Ein reiner Roehrenamp mit einer direkten Heizung der Leistungsroehre koennte natuerlich eher dazu neigen...

@Otwin,
Wie meinst Du das denn mit Class A? Earmax ist per Definition Class A, da Single End. Es ist unmoeglich, einen Single End Verstaerker zu bauen, der nicht Class A waere.

-Alex
Sunnyboy97
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 21. Jan 2010, 10:27
Earmax - Brummen !?!

Hallo! Kann jemand etwas Definitives dazu sagen: Ist das erwähnte Brummen nur beim Earmax, oder auch beim Earmax Pro?
Hüb'
Moderator
#38 erstellt: 21. Jan 2010, 10:49
Brummprobleme sind zumeist in der konkreten Anschlusskonstellation zu betrachten, will heißen, es liegt oft nicht am Gerät selbst, wenn es brummt.

Grüße
Frank
ZeeeM
Inventar
#39 erstellt: 21. Jan 2010, 12:46

Hüb' schrieb:
Brummprobleme sind zumeist in der konkreten Anschlusskonstellation zu betrachten, will heißen, es liegt oft nicht am Gerät selbst, wenn es brummt


Manchmal auch am Bären im Gebüsch.
Sunnyboy97
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 21. Jan 2010, 17:15
@ ZeeeM:

Wie sagte ein lieber ehem. Schulkollege so treffend:
"Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund!"

Ok! Bisschen Spass muss sein, aber dein Kommentar ist echt so überflüssig wie die Mövenpick-Partei!
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