Erfahrungen mit Grundig SXV6000 und MXV100 als KHV

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hundicom
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Feb 2009, 10:59
Hallo,

ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema KHV oder KH-Ausgang an Grundig SXV6000 und MXV100. Ich wüßte gern, ob jemand im Forum auch eins der beiden Geräte als KHV nutzt und ob jemand vielleicht schon mal einen modernen KHV vergleichsweise hören konnte.
Ich nutze als KH neuerdings (seit einer Woche und ca. 100 Std. Burn-in) einen Denon AH-D2000 und habe zuvor einen HD565 benutzt. Beide klingen sehr gut an den Geräten. Dank eines Tipps von Rille2 habe ich den Ausgangswiderstand eines KH-Ausgangs am SXV auf 0 Ohm gesetzt. Davon profitiert der Denon ganz gewaltig .

Also, wäre schön, wenn ich hier einige Erfahrungen austauschen könnte.

Grüße, Hundi.
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 18. Feb 2009, 23:41
Beim SXV6000 ist ein "0-Ohm-Mod" tatsächlich recht einfach zu machen (naja, 10 bleiben noch übrig, wenn man die 120er gebrückt hat, die würde ich auch in Ruhe lassen), die etwas anders konstruierte Treiberstufe im MXV100 erscheint mir dafür nicht unbedingt geeignet (die fängt evtl. an zu schwingen und dürfte zudem an niederohmigen Hörern nicht mehr so gut laufen).
Mit den Koppelelkos zu 470µ dürfte man gut auskommen, bei entsprechenden Platzverhältnissen dürften es aber auch gern ein paar µkrofahrräder mehr sein.

Ach ja, sollten noch in einem der Geräte Selen-Gleichrichter ihr Dasein fristen (die roten Quader, beim SXV6000 wäre evtl. Gl902 so ein Kandidat), diese bei Gelegenheit durch Silizium-Kollegen in DIP-Bauform ersetzen.
hundicom
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Feb 2009, 18:05
Inwiefern, wirkt sich das Austauschen der Gleichrichter auf den Klang aus und woran merkt man, dass die Gleichrichter defekt oder fertig sind?
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 24. Feb 2009, 05:42

hundicom schrieb:
Inwiefern, wirkt sich das Austauschen der Gleichrichter auf den Klang aus und woran merkt man, dass die Gleichrichter defekt oder fertig sind?

Hörbarer Brumm, oder die Sicherung davon fliegt. Hast du überhaupt welche drin?

Sind halt tickende Zeitbomben. Der in meinem T 7500 hat seinerzeit 'ne Stunde durchgehalten, dann flog die Sicherung. Dann war Reparatur angesagt, aber seitdem läuft er und läuft... ein paar 1000 Stunden bestimmt schon.
Die Besitzer von Telefunken-Geräten haben mit den Biestern besonders viel Spaß, da wurden sie noch sehr lange und in größerer Zahl verwendet (vielleicht weil Teil des AEG-Telefunken-Konzerns, die GleichRiechtEr waren von AEG).
hundicom
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 24. Feb 2009, 21:52
Keine Ahnung, ob ich Sicherungen drin hab. Brummen tut bei meinem SXV und auch MXV nix. Aber bei meinem SV2000 brummt's. Hört sich aber nach Travobrummen an. Macht sich aber in erster Linie über Kopfhörer bemerkbar. Vielleicht sind es da die Gleichrichter?

Gibt es eine Möglichkeit, den SXV oder den MXV klanglich noch etwas zu tunen, obwohl schon sehr gut?

Grüße, Hundi.
hundicom
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 30. Apr 2009, 08:31
Hallo,

habe jetzt auch die 0 Ohm Mod. beim MXV100 durchgeführt. Funktioniert tadellos und hört sich an meinem Denon D2000 super gut an. Kann ich allen nur empfehlen, die einen billigen und hervorragend klingenden KHV suchen. Für einen hochohmigen KH ist der 0 Ohm Mod allerdings eher weniger vorteilhaft, wie ich an meinem alten Sennheiser HD565 feststellen konnte.
Zum Vergleich habe ich jetzt einen selbstgelöteten Mini3 KHV.
Der klingt auch sehr gut, aber es fehlt mir ein bischen der Bass (kommt aber bei den Grundigs von der Loudness her). Also die alten Grundigs (SXV un MXV) sind definitiv besser.
Vielleicht ist der Bass bei einem etwas größerem KHV besser als beim Mini3. Werde ich dann mal als nächstes Projekt ins Auge fassen.

Viele Grüße.
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 30. Apr 2009, 14:22

hundicom schrieb:
Für einen hochohmigen KH ist der 0 Ohm Mod allerdings eher weniger vorteilhaft, wie ich an meinem alten Sennheiser HD565 feststellen konnte.

Those aren't the most bass-heavy cans to begin with, von daher wird's wohl untenrum etwas dünn geworden sein. Beim baßtechnisch deutlich reichlicher ausgestatteten und niederohmigeren D2000 ist das dagegen vorteilhaft, auch der HD590 mag es niederohmig.
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