McGee Falcon PA Gleichspannung auf Ausgängen

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jonnywalker14
Neuling
#1 erstellt: 12. Mai 2008, 10:13
Hallo,

ich habe einen Endstufe von McGee, eine Falcon PA
dort hab ich das Problem das die Sicherheitsschaltung ständig auslöst, der Grund ist eine ca 2V Gleichspannung auf den Lautsprecherausgängen.Leider habe ich auch keinen Schaltplan oder Serviceunterlagen und im Internet ist darüber auch nix zu finden.
Kann mir da jemand mit nem Tipp oder einem Schaltplan helfen.
Ich wäre euch sehr dankbar dafür

Gruß
Jonny
ONV78
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2008, 13:12
Endstufen Produzieren dann Gleichspannung wenn sie Überlastet sind oder wenn sie clippen dann wird die schutzschaltung aktiv .

Was hängen da denn für Lautsprecher drann ?
jonnywalker14
Neuling
#3 erstellt: 12. Mai 2008, 14:10
es hängen 500 W 8 Ohm lautsprecher drann
Die Gleichspannung isst auch da wenn keine Lautsprecher darn hängen
ONV78
Inventar
#4 erstellt: 12. Mai 2008, 14:22
Ist das die Endstufe mit 2 mal 200 watt rms an 8 Ohm ?

Sind die 500 watt der boxen rms leistung oder Musikleistung?
Wenn es die rms leistung ist ist deine endstufe zu schwach um die Boxen zu betreiben und fängt an zu Clippen.
Da passiert eigentlich nichts an der amp wenn das ein paar mal vorkommt aber wenn du dass schon immer so gemacht hast kann es sein das du sie ins Jenseits geblasen hast.
wenn noch garantie drauf ist würde ich versuchen sie zurückzugeben oder zur reperatur einschicken.
oollii
Gesperrt
#5 erstellt: 12. Mai 2008, 14:28
wenn die 2 volt immer da sind, kann es zum einen an der arbeitspunkteinstellung liegen, zum anderen am ausgangskoppelkondensator.

wenn keine gleichspg zu messen ist, wenn nix am eingang hängt, könnte es eine sehr billig aufgebaute endstufe sein, die das fehlerhafte signal aus dem eingang einfach weiterleitet.

kannst du die gleichspg auch messen, wenn der sicherheitsschalter ausgelöst hat?

falls du dich garnicht auskennst, wird dir ein schaltplan auch nicht weiterhelfen, nur eine werkstatt.
raedel
Stammgast
#6 erstellt: 12. Mai 2008, 14:40
Moin


ausgangskoppelkondensator
....ja, der war gut
Dorthier gibt's Pläne.

Und: falsche Forumecke

Gruß
Burkhard
jonnywalker14
Neuling
#7 erstellt: 12. Mai 2008, 16:16
die Endstufe läuft mit + und - 63 V hat also keinen Ausgangskondensator.
Es sind pro Kanal 4 Mosfets drin.
Die Spannung ist auch da wenn kein Eingangssignal da ist
und ich muss die Schutzschaltung deaktivieren da da ein Relais die Endstufe vom Ausgang trennt.
Ich kenn mich auch ganz gut mit Elektronik aus, hatte mal vor 30 Jahren Funkmechaniker gelernt.
raedel
Stammgast
#8 erstellt: 12. Mai 2008, 16:40
Ist auf beiden Ausgängen DC?
jonnywalker14
Neuling
#9 erstellt: 12. Mai 2008, 16:47
ja ist auf beiden Ausgängen und auch in der gleichen Höhe
ca 2 V
ich muss noch dazu sagen die Endstufen gehen ja noch wenn ich die Schutzschaltung deaktiviere, das kann ja aber nicht die Lösung sein.
raedel
Stammgast
#10 erstellt: 12. Mai 2008, 17:01
ahaso......
Trenn mal die eigentlichen Endstufen von den Eingangsplatinen (hoffe die gibt es:D)
Dann (wenn noch immer die 2V) die Endstufen einzeln abstecken (hoffe das geht auch) und nochmal kucken......
jonnywalker14
Neuling
#11 erstellt: 12. Mai 2008, 17:12
hab ich gemacht, sind auf beiden auch einzeln die 2 v messbar
mach mir grad die Mühe die Schaltung aufzunehmen
raedel
Stammgast
#12 erstellt: 12. Mai 2008, 17:20
Denn kann ja nur noch aus dem Netzteil ne Hilfspannung (+/-15V ?)schräge rauskommen....
---------------
ähäm, die ganze Schaltung aufnehmen, oha
jonnywalker14
Neuling
#13 erstellt: 12. Mai 2008, 17:35
das Netzteil besteht aus einem Gleicrichter und 2 riesen Elkos
die Schaltung ist nicht so schlimm, ist ja nicht viel drauf
gibt nur die beiden Endstufenplatten und die Schutzschaltung
raedel
Stammgast
#14 erstellt: 15. Mai 2008, 18:59
Und, Erfolge?
jonnywalker14
Neuling
#15 erstellt: 26. Mai 2008, 08:52
na ja der Erfolg war, das ich das Ding verschrotten kann
laut Aussage eines Funkmechanikermeisters sind alle Endstufentransitoren kaputt. Der Stückpreis soll so bei 20€ liegen.
und für das Geld bekomm ich ja schon nen neuen Verstärker
MfG

Jonny
raedel
Stammgast
#16 erstellt: 26. Mai 2008, 14:01
Lass mich raten: 2SK134/2SJ49 von Hitachi?

die kamen mal 2,50DM, bis die Produktion eingestellt wurde.....

Gruß
Burkhard
*xD*
Moderator
#17 erstellt: 26. Mai 2008, 15:23

jonnywalker14 schrieb:
na ja der Erfolg war, das ich das Ding verschrotten kann
laut Aussage eines Funkmechanikermeisters sind alle Endstufentransitoren kaputt. Der Stückpreis soll so bei 20€ liegen.


Hi

hätte ich jetzt auch vermutet, allerdings sind das in der Regel mehr als 2V, und das gefällt Lautsprechern nicht wirklich (Hochtönern machts nichts, aber die Bässe sehen da schlecht aus).

Kenne mich mit den Transistoren nicht gut aus, aber gibt es da keine Ersatztypen, die man verwenden könnte?

Hat er das übrigens gemessen oder einfach gesagt? Ich Zweifel würde ich die Transistoren ausbauen und durchmessen.
jonnywalker14
Neuling
#18 erstellt: 27. Mai 2008, 09:04
ja, es sind diese Mosfets von Hitachi, nur komisch das nicht in beiden Endstufen die gleichen Transistoren drin sind.
Wurden wohl in einer schon mal gewechselt.In einer sind S 135 und S 50 drin

ich hatte da auch schon meine großen Boxen drann, liefen auch nicht schlecht,nur bei leisen stellen stört das Brummen und er geht ja nicht aus dem Protect Mode wenn ich es nicht deaktiviere.
*xD*
Moderator
#19 erstellt: 27. Mai 2008, 09:23
Ach, erläuft noch, wenn du die Schutzschaltung deaktivierst?
Dann sind nur 1 oder 2 Transistoren durch.
ONV78
Inventar
#20 erstellt: 27. Mai 2008, 14:36
xd schrieb:


Hochtönern machts nichts, aber die Bässe sehen da schlecht aus).



Ist das nicht genau andersrum ?
Radiologe
Inventar
#21 erstellt: 27. Mai 2008, 17:38

ONV78 schrieb:
xd schrieb:


Hochtönern machts nichts, aber die Bässe sehen da schlecht aus).



Ist das nicht genau andersrum ?


Nein,wenn vor dem Hochtöner ein Kondensator sitzt(was ja bei allen passiven Lautsprechern der Fall ist) wird der Hochtöner von der Gleichspannung nichts mitbekommen.Ein Kondensator lässt nämlich nur Wechselspannung passieren und blockt Gleichspannung ab.

Deshalb geht eher der Tieftöner flöten.

Gruß Markus
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