Neue Anlage für Tanzschule

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Milongero
Stammgast
#1 erstellt: 12. Aug 2008, 07:58
Hallo,

ich soll für eine Tanzschule, die Beschallungstechnik für einen schwierigen Raum machen.

Folgendes Szenario. Der Raum ist ca 125m2 groß und nur 2,5m hoch. Eine Wand wird verspiegelt. Die restlichen könnten mit Schallfängern (Vorhänge bzw. Stoff) ausgestattet werden.
Den Raum muß man sich als zwei rechtecke Vorstellen die gegeneinander verschoben sind. Sieht in der draufsicht aus wie ein "Z".
Die Tanzlehrerin möchte gerne vier Boxen in die aüßersten Ecken oben an die Decke hängen.
Die Anlage würde bei einer Box in der Ecke stehen. Es kämen Kabellängen von über 25m heraus. Als Budget hab ich max 1500,- Euro zur Verfügung.
Musikrichtung: Orientalische Bauchtanzmusik, Hip Hop, Breakdance und Tango Argentino in gemässigter Lautstärke.
Zum Vergleich für einen anderen Raum vor zwei Jahren haben wir eine 500W Endstufe mit Mischpult und zwei großvolumigen Boxen Ausgestattet. Ist glaub ich etwas überdimensioniert für 95m2

Meine Fragen:

1. Wie stark muß ich die Anlage dimensionieren?
2. Aktivboxen oder nicht?
3. Digital oder Analog
3. Wir wollen nächste Woche verputzen und wollen die Kabel zu den Lautsprechern natürlich unter Putz legen. Was sollten wir am besten für welche vorsehen.

Für ein paar Tipps die mich in die Richtige Richtung schubbsen wäre ich dankbar!

herzlich Grüße Lutz
Milongero
Stammgast
#2 erstellt: 12. Aug 2008, 09:07
Ich hab gerade die hier gefunden:

http://www.musik-produktiv.de/mackie-tapco-thump-th-15a.aspx


wären die wohl was. wären 1100 schon weg für 4!

Und dann noch ein Mischpult:

http://www.musik-produktiv.de/behringer-vmx300.aspx

was meint ihr?
schubidubap
Inventar
#3 erstellt: 12. Aug 2008, 11:44
hmm ich hatte eigentlich grade mit den RCF 310A geliebäugelt, aber das kommt leider nicht hin.

dann machen wir das ganze doch noch etwas günstiger und auch qualitativ gut:

http://www.thomann.de/de/turbosound_impact_65t_wh.htm


sieht natürlich nicht so prollig aus aber so was schönes dezentes hat auch was.
Hier nochmal ne skizze wie ich mir momentan euren raum vorstelle:

http://img227.imageshack.us/my.php?image=tanzschuleum6.jpg

trifft es das circa?


als amp dazu eine LDPA 400

wenn ihr dann irgendwann nochmal ausbauen wollt nehmt ihr einfach 2 LDPA 400 und 8x die Turbosound.

btw: bitte verlegt da nen ordentlichen querschnitt! 0,75 mm² muss nicht sein...

2,5mm² ist zwar viel für die Leistung aber bei den längen würd ich nicht drunter gehen!
Milongero
Stammgast
#4 erstellt: 12. Aug 2008, 12:25
Hi Danke für den Tipp

- also doch lieber Passiv Lautsprecher mit Endstufe. (Lässt sich auch leichter ein und ausschalten)

Die Boxen sehen wirklich schick aus. Gerade bei nur 2,50m Höhe sind schlanke fast unsichtbare Boxen ideal. Wie siehts mit dem Bass aus? Unsere HipHopper brauchen auch ein bischen Wums!

Wie kommst Du auf diese. Finde ausser Preisen keine Testberichte. Und wieso die LDPA 400 Endstufe - Die hat auch nicht längst jeder Shop. Gibts auch Alternativen? Nach welchen kriterien muß man die aussuchen?

zwei Boxen parallel à 8 Ohm ergibt 4 Ohm Oder?

Wir wohnen in der Nähe von Musik Produktiv und ich würde ganz gerne da kaufen und mir Eure Tipps vorher mal anhören. Ich will mir aber auch nicht irgend einen M..t von dennen andrehen lassen!


Die Kabel werden wir auf jeden Fall schon mal verlegen.

Grüße Lutz
schubidubap
Inventar
#5 erstellt: 12. Aug 2008, 12:34
da kommt schon was raus, aber besser gehts natürlich immer. Problem ist dann aber wieder das Budget!

Wenn ich ehrlich bin, würde ich eher 4 MT1514 hinstellen. dann habt ihr etwas das robust ist, laut kann und Bass macht.

aber wieder teurer


wichtig ist das ihr euch das ganze anhört. Warum fährst du nciht mal zu MP und lässt dir was empfehlen? kannst ja dann mal schreiben was die gesagt haben.
Milongero
Stammgast
#6 erstellt: 12. Aug 2008, 13:29
Werd ich auch noch machen!

Die kleinen Boxen haben es mir ja angetan und die würden bestimmt auch ihr gut gefallen.
Könnte man den Bass mit einem oder meheren Subwoofern verbessern?
Grüße Lutz
schubidubap
Inventar
#7 erstellt: 12. Aug 2008, 13:46
klar. aber das ist overkill. dann lieber mehr budget rausholen und was anderes kaufen.
Monodome
Stammgast
#8 erstellt: 12. Aug 2008, 13:47

Milongero schrieb:
Werd ich auch noch machen!

Die kleinen Boxen haben es mir ja angetan und die würden bestimmt auch ihr gut gefallen.
Könnte man den Bass mit einem oder meheren Subwoofern verbessern?
Grüße Lutz

Natürlich ... alles eine Frage der Aufstellung und des Budgets.
Kommt eigentlich Selbstbau in Betracht?

Bass bekommst du aus den kleinen weißen LS sicherlich keinen mit 5" Chassis ... für HipHop muss da wirklich ein (oder mehrere) Bass her. Da fehlt ansonsten das Feeling ... kann man auch ein Ghettoblaster hinstellen und dazu tanzen ... bringt genausoviel Bass *g*
Ist jedenfalls meine Meinung, in einer Tanzschule sollte es schon ein wenig rumsen können :-)
schubidubap
Inventar
#9 erstellt: 12. Aug 2008, 14:00
ich liebe es...



das sind weich aufgehängte hifi pappen... schonmal ne hifi anlage gehört? also meine kann Bass...

in einer Tanzschule muss es rumsen können! mindestens solange bis die Nachbarn den Blau/weißen Partybuss bestellen!


selbstbau würde ich in diesem fall nicht unbedingt machen (trotz der empfehlung mit der MT1514)

evtl die RCF 322A oder RCF 325A ?
Milongero
Stammgast
#10 erstellt: 12. Aug 2008, 14:14
Hast ja recht, erstmal hören und dann entscheiden!

DAs sich die Scheiben nach aussen wölben muss wirklich nicht sein!

Also für Selbstbau hab ich keine Zeit und keine Nerven!

Danke erstmal

Was könnt ihr mir als Mischpult empfehlen?

CD-Player Mp3-Player dienen als input!
Auf ner Party auch mal ein Notebook.

Grüße Lutz
Monodome
Stammgast
#11 erstellt: 12. Aug 2008, 14:16

schubidubap schrieb:


das sind weich aufgehängte hifi pappen... schonmal ne hifi anlage gehört? also meine kann Bass...


Ja aber ich hab daheim keine 125m² die ich so beschallen muss/sollte wie in einer Tanzschule ;-)


schubidubap schrieb:

in einer Tanzschule muss es rumsen können! mindestens solange bis die Nachbarn den Blau/weißen Partybuss bestellen!

Nach 22 Uhr sollte man es halt gemächlicher angehn .... weiterhin wissen wir ja noch gar nicht wo die Tanzschule steht .. vll Gewerbegebiet
schubidubap
Inventar
#12 erstellt: 12. Aug 2008, 14:23
mp3 player würd ich nicht als quelle nehmen. 0 an ausgangssignal.

ich habe mit meiner hifi schon ne Grillparty (also outdoor) mit ca 50leuten beschallt. (wenn auch mit sub) der Partybuss kam 3x dann hab cih die anlage weggepackt.


die kleinen dinger machen circa 110dB!



höre dir die dinger an. entweder die gehen dir laut genug oder nicht. Ich würde definitv auch was anderes vorziehen, aber das ist im Budget nicht drin.
Milongero
Stammgast
#13 erstellt: 12. Aug 2008, 14:32
Ich hab nen Crative Zen Vision m mit Ami Firmware (Limiter raus)
da geht schon was!

Außerdem haben Gastlehrer meist auch nur noch nen I-Pod in der Hemd-Tasche und keinen CD-Koffer mehr!

110 dB reicht völlig - man will ja schließlich auch noch unterrichten können!! ;-)
the_flix
Inventar
#14 erstellt: 13. Aug 2008, 19:51
In einem anderen Forum (Musikerboard) findest du den User "Carl". Der hat Erfahrung in Sachen Tanzschulenanlagen.

Soweit ich mich erinnern kann, empfiehlt er in dem Fall diese Lautsprecher:
EV ZX1-90

Schreib ihn einfach mal an .
Milongero
Stammgast
#15 erstellt: 14. Aug 2008, 14:54
Hallo,

Sehen auch nicht schlecht aus die Electro Voice! Die haben aber 200W RMS brauch ich da ne stärkere Endstufe?
Die Vorgeschlagene LD-Systems PA 400 hat nur 2x300 W
Wenn man zwei Boxen parallel anschließt summiert sich doch die Wattzahl und die Impedanz halbiert sich.
Also bräuchte ich doch eine die 2x400W bei 4 Ohm kann! oder ist den Boxen das egal?

Die LD-PA hat einen Ringkerntrafo!! ?!?!?

macht sie das so besonders gegenüber anderen?
Welchen Vorteil hat das gegenü+ber Schaltnetzteilen?
Ich treff mich erst nächste Woche mit dem Geldverwalter der Tanzschule daher brauch ich noch ein paar Infos!

Bis denne! Lutz
*xD*
Moderator
#16 erstellt: 15. Aug 2008, 12:06
Hi

Besonders macht das die Endstufe nicht. Praktisch jede Endstufe hat einen Ringkerntrafo, oft auch die mit Schaltnetzteilen.

Der Vorteil von linearen Netzteilen ist der Preis, Nachteil ganz klar Gewicht und Größe.
Der Vorteil von Schaltnetzteilen ist das geringe Gewicht und die Größe bei hoher Leistung, allerdings aufwendig (und somit teuer) in der Entwicklung, und sie schicken Oberwellen ins Stromnetz zurück, das ist auch nicht so toll.

Richtig, Leistung verdoppelt sich, Impedanz halbiert sich (das hängt miteinander zusammen, ist aber jetzt nicht weiter wichtig).
Milongero
Stammgast
#17 erstellt: 20. Aug 2008, 10:37
So, da bin ich wieder,

heute Abend sind wir im Musikhaus. Von anderer Seite wurden mir noch die Monacor PAB-88/SW empfohlen die es in versch. Varianten gibt unter anderem auch in 16Ohm um mehr als zwei parallel an einer Endstufe zu betreiben.
Könnt ihr diese empfehlung bestätigen? mit 260,- und recht moderaten Abmassen von 420x250x240 und vorhandener Wandmontagemöglichkeit fallen diese rein techn. gesehen auch in die engere Wahl!

Dann hab ich mal ne Frage zu Hörner.
Einmal gibt Hochtonkalooten und Hochtonhörner bzw. Hörner mit extra Treiber!
Und zum anderen gibt es Lautsprecher die als Horn konstruiert sind bzw Subs die angeblich besser sein sollen als vergleichbare Bassreflex systeme.

Meine Frage nun! Die Erfahrungen die ich mit billig Hochtonhörner gemacht habe -> Telefonhörerqualität in laut! Ist nicht das was ich mir Vorstelle. Ich hoffe da gibt es entschieden bessere! Oder ist das immer so. (Conrad Hörner für ca. 10Euro.)
Aber auch in anderen Tanzschulen, wo ich ab und an Musik mache ist es oft so das die Höhen viel zu laut sind und ich einfach kein "Volumen" in den Raum bekomme Trotz riesiger TOP-Sub systeme! Die höhen sind ab einer bestimmten Lautstärke einfach nur nervig! Liegt wahrscheinlich an den Hochtonhörnern!


Und meine andere Frage: Was sind Hornlautsprecher wie z.B. "Jericho" oder "das Viech" und wie unterscheiden die sich klanglich von normalen regalboxen mit Bassreflex.
Sind die ev. auch lauter als normale Boxen?

Ich habe da schon die wildesten konstruktionen gesehen. z.B. Art of Noise hat auf einer ihrer Platten auch ein Lautsprecherpaar Fotografiert, das wie eine langezogenes Saxophon aussieht - wahrscheinlich auch ein Horn oder?

Empfehlen sich ev. Hörner für den Tanzschulbetrieb? "Das Viech" sah im selbstbau nicht so kompliziert aus!

Was meint ihr?


Grüße Lutz
the_flix
Inventar
#18 erstellt: 20. Aug 2008, 13:58
Es gibt bei Hochtonhörnern genauso grausam wie sehr gut klingende Exemplare. In letztere würde ich jetzt zum Beispiel die Produkte von B&C einordnen. Allerdings kosten da manche Hochtontreiber (ohne das Horn) mehr als die kompletten Boxen, über die wir hier reden.

Generell kann man sagen, dass ein Horn im Hochton einen Pegelvorteil hat und auch in der Abstrahlung gleichmäßiger arbeiten kann.

Generell sehe ich bei Tanzschulen ein Problem in der Raumakustik durch viele harte offene Flächen. Das ist einer angenehmen Höhenwiedergabe nicht so zuträglich. Aber es ist auch sinnlos hier über die Höhenwiedergabe unbekannter Systeme zu diskutieren.
dj_kebbi
Inventar
#19 erstellt: 20. Aug 2008, 15:18
Also ich weiß wie das bei uns in der Tanzschule aussieht !

2 LS 2 subs


Jeweils Am oberen ende Links und Rechts neben dem "großen - langen" Spiegel hängen die LS

Jeweils ein 15" SUB untendrunter

ACHTUNG FLUGFÄHIGKEIT BEACHTEN+ABNEHMEN LASSEN


Also mal ein ganz anderes Konzept

2*http://www.thomann.de/de/db_technologies_opera_302.htm

jeweils an die oberen ecken des spiegels

Untendrunter jeweils einen Sub15 oder was in der Art


Klanglich bewegt man sich hier schon auf recht gutem niveau!
Milongero
Stammgast
#20 erstellt: 20. Aug 2008, 15:43
Ja, ein 12"er Chassie wäre schon besser!
aber die Box ist zu groß!
Die Decke ist nur 2,5m! Da hätte man das Teil auf Augenhöhe und würde einem voll ins Gesicht strahlen.
Daher lieber was kleineres! und dann lieber mehr. deshalb hab ich ja schon bei den 16 Ohmern geguckt.

selbst 10"er finde ich noch zu groß!

Ich schau halt mom. in der 8" Fraktion. Und das ich da nicht viel Bass erwarten kann ist mir schon klar.

Und zur Not kann man je ev. noch einen Sub irgendwo verstecken! darauf wirds wohl hinauslaufen

grüße Lutz
Milongero
Stammgast
#21 erstellt: 20. Aug 2008, 20:56
Hi waren gerade mei MP in Ibbenbüren - der Laden macht ja schon um 18:30 zu! wie in der Steinzeit!

Naja - hören konnten wir noch nichts, abe rzumin. ne Empfehlung haben wir dem Techniker noch rausleiern können!

Endstufe:
Samson SX 2400:
http://www.musik-produktiv.de/samson-sx-2400.aspx

Tops. 4x
Hitec Audio MP-101
http://www.musik-produktiv.de/hitec-audio-mp101.aspx

Sub 1x
Hitec Audio MP115S
http://www.musik-meisinger.de/1/product_info.php/products_id/9130

besonderheiten:
115Hz Weiche Eingebaut und Doppelschwingspule


Aufbau:

Aus Samson in den Sub und von da aus in die TopTeile.

Meine Sorge: Die Weiche im Sub ist das Herz der Anlage! wenn die ausfällt ist alles tot!
Wäre es nicht besser eine Aktive Weiche und zwei kleinere Endsufen?

Grüße Lutz
12345t
Stammgast
#22 erstellt: 20. Aug 2008, 21:28
du kannst ja die weiche rausreißen und dann nach deinen wünschen eine aktive trennung machen.

ich hab zwar diese hitec audio nicht gehört aber von der marke hingen bei uns in der disco mal welche... hab davon noch 2 topteile hier... die machen einen super sound!!! also wenn die qualität bei dehnen durchgehend so gut ist das sind das wirklich feine sachen.
Milongero
Stammgast
#23 erstellt: 21. Aug 2008, 07:48
Nachtrag zu gestern,

Also das mit der passiven Weiche macht mir in sofern Kopfzerbrechen, da ich bei Jobst gelesen hab das eine passive Weiche in der Box teuer ist - trennt schließliche das Signal nach der Endstufe.
Eine aktive Weiche sitz vor der Endstufe im Rack.
Mich stört an dem Vorgeschlagenen Aufbau die unflexibilität und da wir drei Boxen je Kanal durchschleifen (1x sub und 2x top) liegen wir bei 2 OHM
-> dafür braucht man wieder ne stabile Endstufe die auch wieder teuer ist!

Das vorgeschlagene mag ja gut sein aber vom Aufbau her bin ich mir noch unsicher - obwohl so wie man sich eigentlich kennt. Wenns erstmal steht und läuft wird eh nichts mehr geändert!

Freitag machen wir mal den Hörtest.
Die EV s hatten sie auch und von Db hatten sie noch welche im Angebot 50Euro billiger

bin mal gespannt - ich werde berichten!

tschö Lutz
Milongero
Stammgast
#24 erstellt: 21. Aug 2008, 11:12
Übrigens,

ne Antiempfehlung hat er auch ausgesprochen - gegen Mackie. -> Schrill und zu laut im Hochtonbereich!
dj_kebbi
Inventar
#25 erstellt: 21. Aug 2008, 14:06
Jeder nimmt Klang anders war !

Die einen mögen es aufdringlich die anderen mögen es weich !

Die einen sind bassjunkies die andere setzen auf klang etc...!




Wieder ne andere empfehlung

-klein , laut

http://www.thomann.de/de/jbl_control_28.htm

+nen 15"singel SUB

Müsste eigtl reichen!


wären dann 2 amps ! oder halt aktiver SUB und Passiv tops
Milongero
Stammgast
#26 erstellt: 22. Aug 2008, 22:02
So wir haben jetzt da 3 Stunden uns die Anlagen angehört!

Die Chefin hat die Geldbörse dann doch von selbst ein wenig mehr aufgemacht!

2900,- für die gesamte Anlage!!

4 Tops - Die empfohlenen EVs für 299,-
1 Sub - Der HA MP115 für 399,-
2 Endsufen mit int. activer Weiche zu je 250,-
1 Mal 6 Kanal Live Mischer zu 189,-
1 Doppelcd Mit MP3 unterstützung zu 270,-
1 19" Rack um den ganzen Summs zu verstauen!

Ich denke mal ganz vernünftig so!

Also ich hab jetzt live gehört was der Unterschied zwischen einer 119,- Box und einer 370,- Box!!

Auch zwei Subs haben wir verglichen. -> Es gibt welche die machen Bass und manche nerven nur rum -> grottig.

Also zur Auswahl stand ein Samson Topteil für 119,-
http://www.musik-produktiv.de/samson-rs10hd.aspx
die HA 105PA für 199,- die erwähnten EVs und zum Schluß noch ein Box von HK für 360,-
http://www.musik-produktiv.de/hk-audio-pr-o-12.aspx

Zuerst hatten wir die Samson Tops mit passendem Billig Sub
http://www.musik-produktiv.de/samson-rs-15s.aspx
gleicher Marke gegen die HA (MP-Hausmarke) Kombo aus top und Bass verglichen.

Ihr macht euch kein Bild was das schon für ein unterschied war. Die Samson Tops Nervten im Hochton bereich (näseln, Telfonhörer) es war kein mittenbereich zu hören und der Sub brummelte und nervte irgend was - hatte aber wenig mit der eingelegten CD zu tun!
Dann wollte die Chefin wissen was denn eine 400,- Box ausmacht und er hat die HK besorgt!
Das hätte sie nicht tun dürfen den jetzt waren die HA tops die Blechkästen. Höhen und Mitten waren irgendwie ein Brei - keine klare Trennung während die HKs die Stimme des Sängers ziemlich gut wiedergab und auch das Orchesta war klar zu definieren aus welchen instrumenten es bestand - Das war schon fast Hifi Qualität in laut. Für meine Ungeschulten Ohren war das voll OK- Noch bessere Tops wollten wir uns dann lieber nicht antun - sonst wird man noch arm
- das Geld muß ja erstmal wieder eingespielt werden.

Dann haben wir Aufgrund des Preises und der Größe uns dann doch nochmal die wesentlich kleineren und 70 Euro biligeren EVs

http://www.musik-pro...-1-90-100030562.aspx

angehört und konnten jetzt keinen großen unterschied mehr erkennen. Die HKs waren schon noch besser aber der Abstand zu dem anderen gelump war schon eklatant. Der Bass von HA macht guten Druck und unterstütz die Tops sehr gut.

Ich danke euch für die Hilfe und hoffe das es sich noch genauso gut anhört wenn die Anlage mitte Sept. an ihrem Bestimmungsort ist!

so long

Lutz
Milongero
Stammgast
#27 erstellt: 23. Aug 2008, 04:50
kleiner Nachtrag was ich noch vergessen hatte!
Die DB Opera 201 hatten wir auch noch gehört
Fazit liegen klanglich zwischen Konservenbüchse und Plastikdose.
Unterhalb der Hitec Audio Topteile. Da müssen die Jungs wohln noch dran arbeiten!

tschö Lutz
dj_kebbi
Inventar
#28 erstellt: 23. Aug 2008, 10:50
EV als Tops und dami bisstg du gut bedient!


Jeder nimmt Töne anders weh und mag was anderes !

der eine

-aggressiv
-aufdringlich

der andere

-weich
-basslastig


Dein Setup ist soweit OK !
the_flix
Inventar
#29 erstellt: 23. Aug 2008, 11:42
Freut mich, dass ihr das passende gefunden habt. Es ist auch schön, wenn man hier mal so einen Bericht lesen darf, nach der Beratung.
Ich wünsche viel Spaß damit!
Milongero
Stammgast
#30 erstellt: 28. Okt 2008, 12:17
Hallo nochmal,

ich muß dieses Thema nochmal hoch holen. Die Anlage steht und ist auch im Unterrichtseinsatz und eine Party hat auch schon stattgefunden!. ABER wir sind noch nicht zufrieden!!!

Der Kellerraum hat sehr glatte Wände und Decken und Wände und ist dazu noch relativ verwinkelt! Die Anlage dröhnt ganz gut da unten. Das hörte sich im Musikhaus alles besser an!
So, die erste Massnahme ist - da kommen Vorhänge vor die Spiegel und wir werden versuchen die Wände noch ein wenig mehr zu dämmen! Boden und Decke werden aber glatt bleiben!!!

Um den nächsten Schritt zu tun brauchen wir wohl noch einen DiGi Controler für die Anlage und Messequipment!
Den Controler werden wir wohl kaufen müssen - (reicht der kleine T.Racks?)

Aber das Messsystem kann man doch bestimmt irgendwo Leihen oder? Und wenn ja - nach was muß ich Ausschau halten! Am besten wohl gleich richtig vom Profi einmessen lassen! oder? Was wird sowas kosten?

Fragen über Fragen!

Grüße Lutz
Milongero
Stammgast
#31 erstellt: 28. Okt 2008, 15:06
Ich hab mal ein wenig geforscht und was über feedbackkiller gelesen!

Behringer FBQ2496

und die teurere

Behringer DEQ2496 Ultra-Curve Equalizer

ist sowas, was wir brauchen?
the_flix
Inventar
#32 erstellt: 28. Okt 2008, 20:11
Nein, einen Feedbackkiller braucht ihr nicht, ihr habt ja keine Feedbacks, sondern eine ungünstige Raumakustik.
Milongero
Stammgast
#33 erstellt: 29. Okt 2008, 09:27
Hi,

und was kann ich nun tun?
Ich hatte hier:http://www.beschallungs-tipps.de/index.html

das mit den Kammfiltern gelesen die man über parametrische EQs einstellen kann. Zus. kann man mit der ultracurve auch noch die Akustik entzerren über ein Einmessmikro.

Im Prinzip werden die Frequenzen gedämpft die die Raumresos erzeugen! Soll angeblich was helfen siehe hier im Akustik Forum!

Hat den hier einer Erfahrung wie man einen Raum klanglich pimpen kann?

Grüße Lutz
Milongero
Stammgast
#34 erstellt: 29. Okt 2008, 09:54
Einen Feedbackkiller braucht man für die Bühnen Monitorboxen, gelle?
the_flix
Inventar
#35 erstellt: 29. Okt 2008, 16:52
Ein Feedbackkiller ist nichts anderes, als ein EQ, der die Frequenzen, bei denen es Rückkopplungen gibt, automatisch filtert.
Ob man das bei Monitoren braucht, ist die Frage, bei hochwertigem Equipment und vernünftigen (Bühnen-)Pegeln muss man oft nicht mal per EQ eingreifen, ansonsten nimmt man halt einen normalen EQ und geht nicht das Risiko, dass der Feedbackkiller vor lauter Filtern den Sound kaputt macht. Wenn man natürlich nicht an den EQ rankann, dann ist so ein Gerät sinnvoll.
Die Behringergeräte haben da eher einen schlechten Ruf, hochwertige kosten auch ihre 4-stelligen Beträge.

Ihr habt einfach zu viele harte Wände und Resonanzen im Bassbereich.
Ich bin nicht der Spezialist in Raumakustik, aber zu dem Ansatz der Vorhänge und des EQs würde ich mich noch über Bassabsorber und Helmholtzresonatoren erkundigen.
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