Wie beschalle ich eine Turnhalle ?

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Cyberonic
Neuling
#1 erstellt: 03. Mrz 2006, 17:04
Hallo,

auf dem Akustik-Gebiet bin ich absoluter Laie und kenne auch so spontan niemanden, der sich damit auskennt. Meine Frage steht ja schon im Titel ... Wie beschalle ich eine Turnhalle?
Die Halle ist etwas größer als ein Hallenfussballfeld (eben mit Tribühne und so).
Was müssen die Boxen leisten (Watt etc)?
Wieviele Boxen sollte man nehmen?
Was muss der Verstärker können?
Da uns wichtig ist, dass Stimme per Mic gut verständlich ist, was sollte man für ein Mikrofon nehmen?
Hättet ihr für alle Teile eventuell ein paar Beispiele?

Vielen Dank schonmal für die Hilfe.
Cyberonic
C.Smaart
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Mrz 2006, 18:28
Einziger Rat: Schlag die Gelben Seiten auf und such Dir einen PA Verleiher Deines Vertrauens. Sonst sind Enttäuschungen und defektes Material vorprogrammiert. Ehrlich, eine Halle in dieser Größe ist kein Ort für Hifi.
Da ist angemessenes Material und vor allem Fachkenntniss gefragt.

Gruß, Michel
ukw
Inventar
#3 erstellt: 04. Mrz 2006, 18:28
Hallo Cyberonic
Du solltest Deine Frage besser in unsererPA Abteilung stellen.
Das Du nachfragst, zeigt mir, das Du Dich nicht mit solchen Beschallungsaufgaben auskennst.

Im Prinzip hat C.Smaart recht.
Wenn es kein Kindergeburtstag werden soll in der Turnhalle,
dann hast Du keine andere Wahl - Du musst zum PA Verleih.
Egal wie potent Dein Hifi ist, dort mutiert alles zum Kofferradio.

Ich gehe mal von 18 x 35 Meter Halle aus.
Tanzfläche ca 10 x 10 Metr. Technik, Sitzplätze und "Verkehrswege abgezogen ist das realistisch.

Dann brauchst Du minimal
2 x 18" Subs
4 Tops in gut 2,40 Höhe um die Tanzfläche auf Stativ.

3,6 kW Verstärkerleistung

Optimal:

4 x 18" Sub
6 x 12/2 Tops wovon 2 für die Ruhezohne (Sitzplätze sind und entsprechend weniger angesteuert werden)
ca 6 kW Amping.

Mixer, Micro, CD oder Turntable bzw. PC.

Willst Du Dir das kaufen? Unter 10.000,- Euro wird das nichts oder Du kaufst Hollywood und Omnitronic & CO
Die Party wird eine halbe stunde mit Lärm versorgt, dann fallen die Geräte aus und die Ohren erholen sich
DB
Inventar
#4 erstellt: 04. Mrz 2006, 19:02
Wenn Du lediglich Sprache übertragen willst, reichen zwei Druckkammerlautsprecher aus (davon gibt es übrigens auch hifitaugliche Exemplare!). Dann reichst Du mit einem 25W-Verstärker.

MfG

DB
C.Smaart
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Mrz 2006, 23:17

Wenn Du lediglich Sprache übertragen willst, reichen zwei Druckkammerlautsprecher aus (davon gibt es übrigens auch hifitaugliche Exemplare!). Dann reichst Du mit einem 25W-Verstärker.




Na dann viel Spaß

Gruß, Michel
Jack-Lee
Inventar
#6 erstellt: 04. Mrz 2006, 23:24
Is so , 2 potente hörner an gut 50 w reichen für SPRACHE
C.Smaart
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Mrz 2006, 00:48
Is klar. Täglich zu hören in den Hauptbahnhöfen unserer Republik.

Unter Sprachbeschallung verstehe ich jedoch nochmal etwas ganz anderes.

Und dem Themenstarter soll mit diesen Hinweisen geholfen sein? Sorry, wird nicht nur nach irgendwelchen Druckkammertröten gefragt sondern hier geht es um die Illusion eine komplette, zeitgemäße Beschallung mit Hausmittelchen zu realisieren.

Ich ergänze meinen Vorschlag:
1. such dir einen PA Verleiher- leg ein wenig Geld auf den Tisch und sei alle Sorgen los.
oder:
2. leih Dir bei der freiwillgen Feuerwehr ein Megaphon
3. Versuchs halt

Ich bin definiv für Lösung 1. Sonst lesen wir hier morgen nur drei neue Threads:
1. Welches Mikro soll ich nehmen (<20Euro)Ebay?
2. welches mischpult brauche ich (<20Euro)Ebay?
3. warum pfeifts dauernd? (Ebay?????)

Macht ihr eure Gasinstalationen im Haus etwa auch selbst?


Gruß, Michel
ukw
Inventar
#8 erstellt: 05. Mrz 2006, 01:55

DB schrieb:
Wenn Du lediglich Sprache übertragen willst, reichen zwei Druckkammerlautsprecher aus (davon gibt es übrigens auch hifitaugliche Exemplare!). Dann reichst Du mit einem 25W-Verstärker.

MfG

DB


Vielleicht solltest Du Dir das säuseln eines 25 Watt Hifi Amps mal anhören, der bei 25 Watt (Din Sinus bei 1 kHz gemessen)
bei 20 kHz höchstens noch 14 Watt RMS liefert (es gibt eine handvoll "Hifi" oder Studio Transistor Amps die auch bei 20 kHz noch volle Leistung bringen, Du darfst sie aufzählen )

Vor 25 Jahren war das noch anders - aber auch die Lautsprecherchassis waren zu der Zeit anders.
Die Musik war ebenfalls anders !
Und einen Vergleich der alten PA-Systeme mit denen der neuen Generation würde auch Dir zeigen, daß das, was man früher
notgedrungen machen mußte heute nicht mal mehr akzeptabel klingt.

PS: fährst Du VW Käfer?
DB
Inventar
#9 erstellt: 05. Mrz 2006, 09:28
Hallo,


ukw schrieb:

DB schrieb:
Wenn Du lediglich Sprache übertragen willst, reichen zwei Druckkammerlautsprecher aus (davon gibt es übrigens auch hifitaugliche Exemplare!). Dann reichst Du mit einem 25W-Verstärker.

MfG

DB


Vielleicht solltest Du Dir das säuseln eines 25 Watt Hifi Amps mal anhören, der bei 25 Watt (Din Sinus bei 1 kHz gemessen)
bei 20 kHz höchstens noch 14 Watt RMS liefert (es gibt eine handvoll "Hifi" oder Studio Transistor Amps die auch bei 20 kHz noch volle Leistung bringen, Du darfst sie aufzählen )


Wozu brauche ich für die Beschallung einer Sporthalle volle Leistung bei 20kHz? Hierfür reicht ein handelsüblicher Ela-Verstärker völlig aus.
Selbst der Rundfunk arbeitet mit fo=15kHz. Und zeig mir mal, was sich bei Sprache um die 20kHz noch tut.

Zu Deiner Handvoll Verstärker: die gibt es tatsächlich. Ich würde da aber eher nicht bei Heimgerümpel suchen; davon ging ich auch nicht aus. Es soll doch eine praxisgerechte, robuste Lösung der Aufgabe werden. Also scheidet die Verwendung von Heimhifi schon aus.



Vor 25 Jahren war das noch anders - aber auch die Lautsprecherchassis waren zu der Zeit anders.
Die Musik war ebenfalls anders !
Und einen Vergleich der alten PA-Systeme mit denen der neuen Generation würde auch Dir zeigen, daß das, was man früher notgedrungen machen mußte heute nicht mal mehr akzeptabel klingt.


http://www.lautsprec...os_(uebertrager).htm
Einfach mal bei MH-30T schauen.
Es ist mir durchaus bewußt, daß sich in den letzten 25 Jahren etwas im Beschallungsbereich getan hat: weg von praxisgerechten und angemessenen Lösungen, hin zu absolut kranken (aber voll krass gorregden) Leistungen und Lautstärken sowie unterirdisch geringen Lautsprecherwirkungsgraden.
Die anstehenden gesetzlichen Regelungen zur Messung von Lautstärken auf Veranstaltungen sprechen eine deutliche Sprache...
Weshalb bilden sich Partykeller- und Kinderzimmerbeschaller denn ein, sie müßten für 50m² mindestens 3kW auffahren?


PS: fährst Du VW Käfer?

Was hat das jetzt damit zu tun? Nein, ich fahre keinen Käfer. Darüber könnte man auch philosophieren, aber das wäre wohl im OT-Brett besser aufgehoben.

MfG

DB
bolandi
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Mrz 2006, 11:32
Hallöchen zusammen,

Glückwunsch, sehr gelungenes Fachgespräch...

- wenn´s um reine Sprachverständlichkeit geht, nimmt man einfach die vorhandene Haus-Ela-Anlage, klingt wie auf dem Bahnhof, wird aber verstanden, notfalls reicht´s auch noch für etwas Hintergrundmusik, klingt dann wie auf dem Klo von McDoof. Typischerweise klingen halbwegs sinnvolle Elas ausgeglichener und beschallen homogener als die empfohlenen Druckkammertröten.

- alles was darüber hinaus geht, braucht detaillierte fachmännische Erörterung, hier scheint in diesem Fall tatsächlich nur der Weg zu einem soliden PA-Verleih sinnvoll. Sinnig wäre in der Fachverbandsliste des VPLT zu suchen...

Nur mal noch ein kleines Beispiel: geht´s um Qualität der Sprachbeschallung sollte erstmal ergründet werden, was wie beschallt werden muß. Was für Sprache, bewegt sich der Sprecher, die Sprecher, wenn ja, wo...? Eine Rede ist deutlich etwas anderes als eine Predigt, eine Lesung oder der Vortrag eines Comedians oder Schauspielers und Ansagen sind wieder ganz was anderes, sowohl andere Anforderungen an die Beschallung als auch an die Mikrofonie. Gibt es eine Bühne oder ein Podium, muß die Sprache eine Zuordnung zur Bühne haben? Wo befindet sich das Publikum, geht es um die Beschallung einer Sportveranstaltung, wo der gesamte Spielbereich gar nicht beschallt werden muß, sondern nur die Tribünenbereiche oder ist das Publikum überall verteilt, wenn ja soll es Ruhezonen geben und wo, oder soll gleichmässig laut beschallt werden? Wie können die Lautsprecher installiert werden, können sie geflogen werden, gibt es Hängepunkte, wenn ja, wie tragfähig...? Wie laut ist der Grundpegel der Veranstaltung, schon mal den Grundpegel eines Hallen-Motocrossrennens gehört...? Und wie laut dürfen die Beschallungsmaximas werden...? Bühnenorientierte Beschallung mit nur einem Hauptsystem erfordert im vorderen Bereich deutlich mehr Pegel als eine bühnenorientierte Beschallung mit einem Hauptsystem plus zusätzlichen Delaylinien zur Stützung nach hinten... Jugendschutz nicht zu vergessen... u.u.u. Bisher rede ich immer noch von reinen Sprachbeschallung ohne Eignung für Musik...

@DB: Sorry, aber deine Aussagen kann man so nicht uunwidersprochen stehen lassen. Die von dir sogenannten praxisgerechten und angemessenen Lösungen früherer Tage benötigten bei nicht mal gleicher akustischer Maximalleistung, deutlich eingeschränkterem Frequenzgang, schlechterem Ausschwing- und Impulsverhalten, schlechterem Verzerrungsverhalten und trotz EQs deutlich unausgeglichener Wiedergabe durchschnittlich das vier- bis fünfache Ladevolumen und allein vom Amping her das drei- bis vierfache an Gewicht. Allein schon im Hinblick auf die Gesundheit des aufbauenden Personals ist deine Aussage nur unverantwortlich zu nennen.
Recht gebe ich dir mit den oft übertriebenen Pegeln heutiger Veranstaltungen, aber erstens gab´s das früher schon genauso (mal bei Grateful Dead gewesen oder in den 80ern auf HeavyMetal...?), zweitens kann und darf man das nicht verallgemeinern und damit eine gesamte Berufsgruppe verunglimpfen. Im Gegenteil bemühen sich die Berufsverbände seit Jahren aktiv um Selbstregulierung, was in erster Linie daran scheitert, weil selbsternannte Beschaller, Veranstalter und Publikum viel zu oft Lautstärke mit Qualität verwechseln. Und einen Zusammenhang mit Kinderzimmer-DJs kann ich beim besten Willen auch nicht erkennen.

Ciao, Günther
DB
Inventar
#11 erstellt: 05. Mrz 2006, 12:57
Hallo Günther,


Die von dir sogenannten praxisgerechten und angemessenen Lösungen früherer Tage benötigten bei nicht mal gleicher akustischer Maximalleistung, deutlich eingeschränkterem Frequenzgang, schlechterem Ausschwing- und Impulsverhalten, schlechterem Verzerrungsverhalten und trotz EQs deutlich unausgeglichener Wiedergabe durchschnittlich das vier- bis fünfache Ladevolumen und allein vom Amping her das drei- bis vierfache an Gewicht.

Da haben wir vermutlich aneinander vorbeigeredet.
1. Es ging vorrangig um Sprachübertragung (zumindest habe ich die Frage so verstanden).
2. Er soll keine Technik aus den 30er Jahren nehmen, sondern was Modernes. Und zwei der von mir im Link gezeigten Lautsprecher zusammen mit einem Verstärker, der dazu paßt, traue ich mir sogar zu auf einmal zu tragen. Das Zeug taugt für Sprache und Musik. Wenn ich natürlich Watt und Basss als das allein seligmachende Maß nehme, dann komme ich damit nicht sehr weit.


Allein schon im Hinblick auf die Gesundheit des aufbauenden Personals ist deine Aussage nur unverantwortlich zu nennen.

Wieso? Heutige Lautsprecher sind nicht wesentlich leichter, wenn man von den Plastebüchsen vielleicht einmal absieht. Effizienz bedingt immer noch große Gehäuse, große Magnete und enge Spalte für die Schwingspulen, daran hat sich nichts geändert. Das Einzige, was leichter geworden ist, sind die Endstufen.


Recht gebe ich dir mit den oft übertriebenen Pegeln heutiger Veranstaltungen, aber erstens gab´s das früher schon genauso (mal bei Grateful Dead gewesen oder in den 80ern auf HeavyMetal...?), zweitens kann und darf man das nicht verallgemeinern und damit eine gesamte Berufsgruppe verunglimpfen.

Ich verunglimpfe niemanden. Ich stelle lediglich fest, daß es um praxisgerechte Lösungen gehen sollte und nicht um technischen Overkill.


Im Gegenteil bemühen sich die Berufsverbände seit Jahren aktiv um Selbstregulierung, was in erster Linie daran scheitert, weil selbsternannte Beschaller, Veranstalter und Publikum viel zu oft Lautstärke mit Qualität verwechseln.

Das mag wohl sein. Die angestrebte Selbstregulierung wäre auch sehr schön und begrüßenswert, funktioniert aber leider nur eingeschränkt aus den von Dir bereits genannten Gründen.
Allerdings habe ich auch gemerkt, daß völlige Sprachunverständlichkeit auf Veranstaltungen ein Novum der Neuzeit ist, die doch soo viel besser ist mit digitalen Klangprozessoren, tausendwattigen Lautsprechern und ebensolchen Endstufen.

MfG

DB
schubidubap
Inventar
#12 erstellt: 06. Mrz 2006, 20:27

ukw schrieb:
Hallo Cyberonic
Du solltest Deine Frage besser in unsererPA Abteilung stellen.
Das Du nachfragst, zeigt mir, das Du Dich nicht mit solchen Beschallungsaufgaben auskennst.

Im Prinzip hat C.Smaart recht.
Wenn es kein Kindergeburtstag werden soll in der Turnhalle,
dann hast Du keine andere Wahl - Du musst zum PA Verleih.
Egal wie potent Dein Hifi ist, dort mutiert alles zum Kofferradio.

Ich gehe mal von 18 x 35 Meter Halle aus.
Tanzfläche ca 10 x 10 Metr. Technik, Sitzplätze und "Verkehrswege abgezogen ist das realistisch.

Dann brauchst Du minimal
2 x 18" Subs
4 Tops in gut 2,40 Höhe um die Tanzfläche auf Stativ.

3,6 kW Verstärkerleistung

Optimal:

4 x 18" Sub
6 x 12/2 Tops wovon 2 für die Ruhezohne (Sitzplätze sind und entsprechend weniger angesteuert werden)
ca 6 kW Amping.

Mixer, Micro, CD oder Turntable bzw. PC.

Willst Du Dir das kaufen? Unter 10.000,- Euro wird das nichts oder Du kaufst Hollywood und Omnitronic & CO
Die Party wird eine halbe stunde mit Lärm versorgt, dann fallen die Geräte aus und die Ohren erholen sich :D


ich verstehe jetzt deine auflistung nicht. wobei die leistung ja auch sooooooooooooooooooooooooo wichtig ist.
(mach mal einer die Heizung an)

man kann das so garnicht pauschalisieren.

wenn ich eine turnhalle beschallen würde (mit Musik) würde ich ganz andere kaliber auffahren (wenns Disco sein soll)als
wenns hintergrund musik ist.
es kommt immer darauf an WAS erwünscht ist.
Sprache
Musik
Hintergrund musik
Disco

deswegen wäre es auch ganz praktisch wenn der Threadsteller mal weitere Infos geben würde bevor hier irgendwer irgendwelche VERMUTETEN Tips gibt!!!


Wieso? Heutige Lautsprecher sind nicht wesentlich leichter, wenn man von den Plastebüchsen vielleicht einmal absieht. Effizienz bedingt immer noch große Gehäuse, große Magnete und enge Spalte für die Schwingspulen, daran hat sich nichts geändert.

komisch also ich kenne Tops die klein sind und trotzdem hölle laut gehen.
hmm vielleicht hat sich ja doch was geändert
Neodym (gewicht,...)
wirkungsgrad war früher auch gut weil AMping teuer war - jetzt gibts billig amping für 350€ beim großen T. ,...


so jetzt wartet mit eurer Empfehlung bis der Threadsteller was gesacht hat und sprecht dann eure empfehlungen aus.

greetz Malte (Der heute einen schlechten tag hatte )
DB
Inventar
#13 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:00

schubidubap schrieb:


Wieso? Heutige Lautsprecher sind nicht wesentlich leichter, wenn man von den Plastebüchsen vielleicht einmal absieht. Effizienz bedingt immer noch große Gehäuse, große Magnete und enge Spalte für die Schwingspulen, daran hat sich nichts geändert.

komisch also ich kenne Tops die klein sind und trotzdem hölle laut gehen.
hmm vielleicht hat sich ja doch was geändert
Neodym (gewicht,...)
wirkungsgrad war früher auch gut weil AMping teuer war - jetzt gibts billig amping für 350€ beim großen T. ,...


Yup, völlig richtig: billig amping.

MfG

DB
Jack-Lee
Inventar
#14 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:04
Tja, net alle können sich proamps leisten die klingen wie hifi und 2000€ kosten (naja..ok 1,5kw bei dem klang is natürlich net übel)
SOWAS wird später mein Amp @ home
schubidubap
Inventar
#15 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:05
jepp aber Annehmbares Amping.
Tamp bzw LDPA. sicher nicht wirklich hochwertiges aber aufjeden fall unterste PA klasse. grade für einsteiger sehr gut brauchbar. ist wesentlich besser als DAP, Boost (ok Tamp und boost sind sich ähnlich) ausserdem sind die AMPs schon bass tauglich.
klar gibts viel besseres Amping. meine Yorkville spielt auch in einer ganz anderen klasse. aber das Amping funktioniert!!!

greetz Malte
Jack-Lee
Inventar
#16 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:09
ne MC Crypt vom großen C überraschte mit 256W @ 4ohm pro kanal (angegeben sin 250)
un die klingt net mal mies, net gut aber halt auch net schlecht ^^

für 150€ für einsteiger wie mich z.b. perfekt
schubidubap
Inventar
#17 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:23
kann sein aber mit 250W brauch man eigentlich im PA Sektor garnicht anfangen.
heutzutage haben die LS guten wirkungsgrad und sind trotzdem Leistungshungrig.

nur mal so als beispiel: ich bekomme eine neue PA. (bin student und organisiere nebenbei Partys)

die PA ist für ca 600PAX ausgelegt (mit gut headroom)
geampt wird trotzdem mit ca 14KW RMS.

das kleinste Top (also Discotaugliche) was ich als gut erachte ist die PS12 von AW-Audio. aber selbst die will 400W RMS an 8 Ohm.

dagegen sind die 250W RMS an 4 Ohm wie man so schön sagt "Kinderzimmerbeschallung". grade deshalb weil man im PA sektor erstmal einen LS finden muss der mit der Leistung auskommt UND 4 Ohm hat. aber deswegen sind wir hier auch im hifi - forum.

greetz Malte
Jack-Lee
Inventar
#18 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:31
Wenn der LS n SPL von 115db im raum un trotzdem gut 102 im freifeld hat reichen auch 250W für partys aus
schubidubap
Inventar
#19 erstellt: 06. Mrz 2006, 21:42

Jack-Lee schrieb:
Wenn der LS n SPL von 115db im raum un trotzdem gut 102 im freifeld hat reichen auch 250W für partys aus :D

Jack-Lee
Inventar
#20 erstellt: 06. Mrz 2006, 22:06
auf 50m im freifeld noch gut 95 im stand alone is echt ordentlich ^^
XD

hab ich zwar auf 12m² mit dachschräge..aber n bisl overkill schadet nie
ukw
Inventar
#21 erstellt: 06. Mrz 2006, 22:39
Ihr klopft Euch gegenseitig auf die Schultern und feiert hier Eure Party, aber der Threadersteller ist längst über alle Berge
bolandi
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Mrz 2006, 22:42
Hallöchen zusammen,


Jack-Lee schrieb:
Wenn der LS n SPL von 115db im raum un trotzdem gut 102 im freifeld hat reichen auch 250W für partys aus :D


genau!
Die erste Anlage, auf der ich vor zwanzig Jahren gearbeitet habe, war so in die Richtung: je Seite vier halbierte Shearer-Hörner mit je 2m Länge, 1m Tiefe und 50cm Höhe und je einem 15", das Ganze übereinandergestapelt, darauf dann ein Mid-Horn mit zwei 15" und 1m Breite, 1m Höhe und 80cm Tiefe und darauf dann ein extra Gehäuse aus einem 2" am grossen Gusshorn und drei nebeneinandersitzenden Ringstrahlern wegen deren enger Abstrahlung. Amping waren Albs-600 für die Bässe und für die Mitten und 300 für die Höhen (stereo also doch auch schon 3kW), mono gerade mal eben 11HE und aufgrund der konventionellen Netzteile sackschwer.
Das reichte gerade mal eben für kleinere Konzerte, Stadtfeste und ähnliches und klang vor allem in den Trennbereichen nie wirklich gut. Is´ja auch kein Wunder: so große Falthörner bis in den Grundtonbereich rein laufen lassen zu müssen, so ein grosses Mitteltonhorn bis über ein kilo laufen zu lassen, Zweizöller arbeiteten damals noch höchstens bis 7Kilo sauber und Ringstrahler frühestens ab 10kilo... Alles, auch das Amping lief ständig im Grenzbereich.
Das ganze brauchte gut ´nen halben 7,5t und sehr gesunde Bandscheiben, schließlich mussten die Hörner aufgrund der grossen schwingenden Flächen ja auch stabil gebaut sein...

Die gleiche Veranstaltungsgröße würde ich heute typischerweise mit einem Doppel-18"-BR mit 60cm Breite, 60cm Tiefe und etwas über einem Meter Höhe und einem Doppel-12"plus 1,5"-Topteil mit allerhöchstens den selben Ausmaßen je Seite abarbeiten (je nach Einsatz sogar mit einem nur halb so großen kleinen Line-Array, das ich gar nicht mehr hebe, sondern gleich am "Lift" hochkurbele), Amping wäre in Minimalmaßen eine Digam 6000, 4000 und 1000, also 11kW stereo auf 3HE und nichtmal dem Gewicht einer der alten Bassendstufen. Heutige 1,5" laufen sauber bis 17Kilo, die 18" problemlos bis 120 Hertz und heutige 12" haben mit einer Übertragungsbreite von 120 Hertz bis 1,6kHz auch kein Problem, klingt sauber und strahlt sehr gleichmässig ab dem Grundton ab... Transportieren liesse sich das Ganze problemlos im Sprinter.
Und meine Bandscheiben freuen sich ehrlich über jedes gesparte Gramm...

Lange Rede, kurzer Sinn, wenn man einmal im Jahr ´ne Party veranstaltet, mag´s ja egal sein, wie lange der Aufbau dauert und wie sehr man sich dabei abquält, da macht einem echte Quälerei vielleicht sogar Spaß, aber bei 200 Buchungstagen im Jahr ist jede noch so kleine Arbeitserleichterung wichtig. Da steht´s dann wirklich nicht mehr zur Diskussion, ob man nicht doch lieber das alte wirkungsgradstärkere System rausholt, weil´s mit "kleineren" Endstufen auskommt.

Zur eigentlichen Fragestellung dieses Threads verweise ich auf meinen ersten Post: die vorhandene Hausanlage reicht für einfache Sachen, für größeres muß er das Material sowieso mieten...

Ciao, Günther
Cyberonic
Neuling
#23 erstellt: 08. Mrz 2006, 13:06

ukw schrieb:
Ihr klopft Euch gegenseitig auf die Schultern und feiert hier Eure Party, aber der Threadersteller ist längst über alle Berge :D



Das stimmt so nicht. Ich kann nur bei eurem Fachjargon wenig mithalten ;).

Danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Ich schaue mal was sich machen lässt, wahrscheinlich wird mein Weg dann doch zum PA-Verleih führen :).


[Beitrag von Cyberonic am 08. Mrz 2006, 13:06 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 09. Mrz 2006, 03:19
Hallöchen, Cyberonic,

wenn du mal ein paar detailliertere Informationen geben würdest, könnte man dir zumindest raten, worauf du bei der Umsetzung (zum Beispiel durch eine PA-Firma) achten oder bestehen solltest...
Und teste einfach mal die Hausanlage...

Ciao, Günther
BarFly
Stammgast
#25 erstellt: 10. Mrz 2006, 20:22
Hallo,


Cyberonic schrieb:

ukw schrieb:
Ihr klopft Euch gegenseitig auf die Schultern und feiert hier Eure Party, aber der Threadersteller ist längst über alle Berge :D



Das stimmt so nicht. Ich kann nur bei eurem Fachjargon wenig mithalten ;).

Danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Ich schaue mal was sich machen lässt, wahrscheinlich wird mein Weg dann doch zum PA-Verleih führen :).


1. So eine Sporthalle hat normalerweise eher 25m x 45m Grösse, eine Deckenhöhe von 7m und viiieeel Beton. Ist also schon verdammt viel Raum zu Beschallen.
Vor einiger Zeit hat meine Frau Veranstaltungen (Vorträge) in einem kleineren (ca 20m x 10m) Raum gemacht. Das einzige von mir daheim war der CDPlayer.
PA-Verleih war/ist wirklich die einzige Option. Du bekommst die Kabel, Mischer, (Funk)Mikros und alles für die Räume passend mit. Quasi ein rundum sorglos Paket, vor allem wenn es auch noch zur Party werden soll.
Kostenpunkt ca. 100 €.
Ansonsten wirst du sicher nur Probleme bekommen.
Cyberonic
Neuling
#26 erstellt: 16. Mrz 2006, 08:47
Aha. Danke

Und 100€ ist ja auch nicht so viel. Ich werde diese Woche mal eine Anfrage an einen örtlichen PA-Verleih stellen.

Hm, ja, was für detaillierte Angaben denn? Ein genaueres Bild als im erste Post beschrieben haben wir ja selber noch nicht. Wichtig ist uns eine verständliche Stimmenwiedergabe per (Funk-)Mikrofon. Musik werden wir auch spielen, aber nur ein bisschen.


[Beitrag von Cyberonic am 16. Mrz 2006, 08:50 bearbeitet]
BarFly
Stammgast
#27 erstellt: 16. Mrz 2006, 14:56
Hallo,


Cyberonic schrieb:
Aha. Danke

Und 100€ ist ja auch nicht so viel. Ich werde diese Woche mal eine Anfrage an einen örtlichen PA-Verleih stellen.

Hm, ja, was für detaillierte Angaben denn? Ein genaueres Bild als im erste Post beschrieben haben wir ja selber noch nicht. Wichtig ist uns eine verständliche Stimmenwiedergabe per (Funk-)Mikrofon. Musik werden wir auch spielen, aber nur ein bisschen.


Die müssen dann schon die ca. Abmessungen wissen und auch für was. Sprache Musik, Party, Live etc. pp.
Ich hoffe das mit den 100€ stimmt noch. Sei bitte nicht böse wenn es mehr wird.
DB
Inventar
#28 erstellt: 16. Mrz 2006, 20:53
Hallo,


BarFly schrieb:

1. So eine Sporthalle hat normalerweise eher 25m x 45m Grösse, eine Deckenhöhe von 7m und viiieeel Beton. Ist also schon verdammt viel Raum zu Beschallen.
Vor einiger Zeit hat meine Frau Veranstaltungen (Vorträge) in einem kleineren (ca 20m x 10m) Raum gemacht. Das einzige von mir daheim war der CDPlayer.


Vorträge lassen sich eigentlich mit Technik erledigen, die man bequem im Kofferraum eines Kompaktklasseautos unterbringen kann und die auch nicht teuer sein muß.

MfG

DB
BarFly
Stammgast
#29 erstellt: 17. Mrz 2006, 09:45
Hallo,


DB schrieb:
Hallo,


BarFly schrieb:

1. So eine Sporthalle hat normalerweise eher 25m x 45m Grösse, eine Deckenhöhe von 7m und viiieeel Beton. Ist also schon verdammt viel Raum zu Beschallen.


Vorträge lassen sich eigentlich mit Technik erledigen, die man bequem im Kofferraum eines Kompaktklasseautos unterbringen kann und die auch nicht teuer sein muß.

MfG

DB


Grundsätzlich ja, nur:

Du machst einen Vortrag, vor (Fach)Publikum mit potentiellen Kunden? Und zickst wegen ein paar € für die Anlage rum? Sicher nicht.
Es ging hier ja darum @Cyberonic vor dem Fehler zu bewahren, einen Haufen Geld für letztlich unnötiges Zeug auszugeben und auch davor, die Anforderungen zu unterschätzen. Warum billiges Gerödel kaufen? Wenn man mit leihen weit besser, auch finanziell, weg kommt. Und je nach Grösse und Wichtigkeit der Veranstaltung würde ich sogar auch den PA-Mann dazuhin anheuern.
Boxen & Boxenständer, ausgelegt für eine Turnhalle, im Kofferraum?
Möglich, jau gute Technik kann mittlerweile schon sehr kompakt sein!
Den Rest, Mischpult, Amp, Kabel, Mikro, den kannste, mal vom Gewicht abgesehen, in einer Reisetasche über die Schulter hängen.
DB
Inventar
#30 erstellt: 17. Mrz 2006, 15:43
Nun, wir haben eine Vortragsreihe mit einem MEG V940, vier selbst angefertigten Tonsäulen (es gab nichts Preiswertes und Brauchbares), zwei Mikros und zwei Zuspielern recht gut erledigen können.
Das war auch in einer recht großen Halle. Sperrig waren lediglich die Tonsäulen, die als Kompromiß zwischen Handlichkeit und hallfrei beschallter Fläche ca.1m lang waren.

Bei was Ähnlichem war eine Weile vorher jemand mit Riesenequipment sang- und klanglos baden gegangen: keinerlei Sprachverständlichkeit.

MfG

DB
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