Crest 7001 ein Kanal dauerclip

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crazyhellman
Stammgast
#1 erstellt: 12. Feb 2011, 12:08
Hi,
ich habe mir vor einigen Tagen eine gebrauchte Crest 7001 bei Ebay ersteigert, das Teil lief auch bis heute wunderbar. Ich hab sie eingeschaltet und auf einmal war die rote Clip-LED dauerhaft an, ohne Signal oder sonstwas.
Hatte jemand schonmal ein ähnliches Problem?
Werde heute noch genauere Messungen vornehmen, hat jemand Erfahrung im reparieren solcher Amps?
Bissl Erfahrung ein Multimeter sowie Oszi sind vorhanden

MfG
scauter2008
Inventar
#2 erstellt: 12. Feb 2011, 15:36
Welche Lautsprecher/Sub hattest du den angeschlosen ?
der andere Kanal geht noch ?
crazyhellman
Stammgast
#3 erstellt: 12. Feb 2011, 17:54
Hi,
das Problem hat sich gegeben, hab das Teil aufgeschraubt und bissl an den Steckern gerüttel
*MaxK*
Stammgast
#4 erstellt: 12. Feb 2011, 18:10
Das ist 'ne Krankheit bei den Dingern.
Wenn Du mal Langeweile hast: Kontakte schön mit
Stahlwolle oder feinem Schmirgel polieren, dann etwas
Kontakt Gold draufsprühen.
Ist zwar 'ne Sisyphus-Arbeit aber dann hast Du Ruhe.
Bummi18
Inventar
#5 erstellt: 12. Feb 2011, 18:54

crazyhellman schrieb:

bissl an den Steckern gerüttel :D


die russische methode funktioniert anscheinend immer noch ... einfach mal draufhauen aber mal ehrlich , bei solch guten Amps sollte das eigentlich nicht sein oder?
*MaxK*
Stammgast
#6 erstellt: 12. Feb 2011, 20:04
Du musst bedenken:
Die Dinger sind teils über 10 Jahre alt und wenn etwas bei Wind und Wetter auf Tour ist gibts halt auch mal Korrosion.

Das ist aber auch die einzigste Macke, ansonsten sind das sehr zuverlässige Endstufen.

Wenn man den Amp aber mal zerlegen muss sind Steckverbindungen wiederum etwas sehr schönes!
Krümelmonster
Inventar
#7 erstellt: 27. Sep 2011, 22:24
... Mir gings ähnlich, wie dem Themenersteller...
Nur was bei mir schon alles durch war...............

im Treiberbereich ein kleiner Transistor der geblasen hat, ein dicker 4,7Ohm Widerstand wo die High Rail zur Vorstufe drüber geht, eine Plastikdiode im Treiberbereich und ein totalst zusammengeschweißtes Ausgangsrelais!!! Auch die Kunststoffhalter des einen blechs im Relais war angeschmort.
Wie auch immer das zustande kam, die Kontakte gingen nicht ausnanderzubrechen. Der Kontakt riss vom Blech ab. --> neues Relais :-(
Wie passiert sowas???
Hat ein Blitz in die LS-Leitung eingeschlagen?????
Wenigstens gibts im Versteigerungshaus aus China 2x50 dieser kleinen Tranistoren für 3€. Dauert nur etz aweng, bisse da sind aus China :-p Reichelt hätt se auch für 4Cent/Stück, aber bis man da wieder ne Bestellung zusammen hat und Versand........
Aber egal was ich noch so mach und mess...

Die Basisvorspannung muß +-1,6V an den Treibern sein und is +0,6V und -1,6V. Die Clip/Limit-LED leuchtet weiter.
Alle möglichen Vorstufen ICs durchgetauscht und mal alle Vorstufen Transistoren der Endstufe einzeln rausgebaut und mit dem Diodenprüfer durchgemessen. Muß ich Ch A und Ch B vielleicht mal mit nem Komponententester AB-Vergleichen!?

Mein Fehler versteckt sich echt hervorragend. Nur wenn auch sogar Crest auf der HP ein Schaltbild zur Verfügung stellt, fehlt dennoch der Bestückungsdruck. Und auf der Unterseite messen geht nicht, weil dann der Stecker im Weg ist.

Etz hab ich für heut keine Lust mehr. Mal sehn, was die nächsten Tage mit sich bringen. Immerhin gehts immer ein bisschen voran. Ich bring die Kiste noch zum laufen!!! *grml*

Naja.. so denn.
crazyhellman
Stammgast
#8 erstellt: 28. Sep 2011, 11:42
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Ich wünsche dir viel Glück, jedoch weißt du sogut wie ich, dass wenn die Kiste mal läuft die Performance (vor allem die Bassperformance) nicht mit z.B. billigen T.amps vergleichbar ist
Krümelmonster
Inventar
#9 erstellt: 28. Sep 2011, 20:21
Heyy!!

Und schon gibt es Neuigkeiten...

Auf der Leistungsleiterplatte waren natürlich zwei Bauteile mit drauf, die nirgends im Schaltbild vorhanden sind.

MBS4991

Irgendwelche seltsamen Diacähnliche Bauteile nur mit Gateanschluß.

Einer der Beiden war noch kaputt, sodaß im NPN Leistungszweig kein Ruhestrom und auch kein Signal fließen konnte.
Ausgelötet --> Endstufe läuft! :-)

Jetzt muß ich also nur noch die restlichen Originalbauteile beschaffen und einbauen, dann hab ich ein schönes Gerät *freu*

Ich frag mich aber wirklich, was diesem Gerät zugestoßen ist, daß so komische Defekte vorhanden waren und keine teueren Bauteile kaputt gingen.


Ich wünsche dir viel Glück, jedoch weißt du sogut wie ich, dass wenn die Kiste mal läuft die Performance (vor allem die Bassperformance) nicht mit z.B. billigen T.amps vergleichbar ist


Das ist sicherlich so.
Der Aufbau ist auch sehr ordentlich und hoch kompremiert in dem Gehäuse. Die Kühlung ist extrem effizient ausgelegt und die Lüfter laufen auch gleichmäßig und ruhig, obwohl schon viel Dreck dran sichtbar ist, was auf Betriebsstunden hindeutet.
Sie soll bei mir auch als Bassendstufe eingesetzt werden und max. 2x - 4x 18" Woofer betreiben. Mir hätten zwar 2x1200W mehr vorgeschwebt, aber die 105€ Kaufpreis der Crest waren einfach ok und ich hab sie bekommen. Also Ende der Überlegungen.
Ich werde wohl noch eine aktive Subwooferweiche (zuschaltbar) integrieren, wie ich es schon bei meiner STK V8 Plus gemacht hatte. So braucht man keine zusätzlichen 19" Weichen oder sowas, wenn mal ne mobile Party angesagt ist. Einfach anstecken und gut. ;-)
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