Suche High Endig angehauchte PA Passiv Box (12")

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Julian_AERO
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Dez 2011, 15:11
Hallo zusammen,
ich bin für mein neues Mobiles Musik Projekt auf der Suche nach einem Paar Lautsprecher, das exakt auf meine Anforderungen maßgeschneidert ist. Es soll sich um echte Kraftpakete handeln, die mehr Schalldruck kaum auf kleinerem Raum erzeugen können. Das Klangbild (abgegriffenes Wort) sollte jedoch nicht unter dem Hohen Pegel leiden.
Kurz gesagt es soll mal wieder die Eierlegendewollmilchsau sein. Das das ganze nicht günstig wird ist mir klar. Ich hoffe jedoch hier auf Kenner des Marktes zu treffen, die mir einige Tipps geben können und fragliche Boxen schon gehört haben oder kennen.

Durch eigene Recherche habe ich diese gefunden, sie kommen meinen Anforderungen recht nah und wiegen nur um die 18kg/Stück. Liegen bei 750€/Stück.
http://www.electrovoice.com/product.php?id=55

Ich würde mich freuen, wenn mir Kenner der Materie einige Vorschläge machen können.


Hier nochmal die Anforderungen in Kürze:

-System 12" (Horn?) (Trapez?)
-sehr hoher Schalldruck
-Audiophile Qualitäten: Jedoch nicht zwingend extrem linearer Frequenzgang.
Genaue Auflösung, jedoch nicht analytisch kühl. Eher warm und einnehmend.
-geringste Verzerrungen auch bei hohen Pegeln. Die Höhen sollten dann nicht gepresst wirken und die Bässe rumpelig.
-niedriges Gewicht <20kg (Kunststoffgehäuse?)
-robust (evtl. Wetterfest)
An@log
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2011, 15:53
Also die SX 300(PI) ist weit entfernt von High End
Für Sprache ist das Ding super, bei Konserve klingts gewöhnungsbedürftig (kann man aber gerade biegen).

Wenn du 750 Euro für ein Top hast, gibts definitiv besseres.

Ich würde mir mal die db Arena 12 Pro anschauen.
Die klingt aber alles andere als warm, ist aber recht durchsetzungsstark und löst sehr gut auf.

Oder ein wenig drauf legen und nach der Audio Zenit ND 12 schauen (die spielt klanglich nochmal eine Liga höher).
Das ist vermutlich genau die Box wo du suchst (außer der Punkt "wetterfest")


[Beitrag von An@log am 03. Dez 2011, 15:54 bearbeitet]
LeonLion
Inventar
#3 erstellt: 03. Dez 2011, 17:28
Kein Selbstbau?
Sqarky
Inventar
#4 erstellt: 03. Dez 2011, 18:11
Etwas ähnliches habe ich in Bassbereich gesucht. Leider ist das im Top Bereich wohl noch weniger machbar.

Kurz mal Deine vorstellungen:

-System 12" (Horn?) (Trapez?)Horn kommt nicht tief runter, keine Wollmilchsau

-sehr hoher Schalldruck... Tops mit leichten Pappen kommen lauter, leider wieder nicht tief.

-Audiophile Qualitäten: Jedoch nicht zwingend extrem linearer Frequenzgang. Linear heißt nicht immer gut =) Aber der Punkt ist durchaus erfüllbar.

Genaue Auflösung, jedoch nicht analytisch kühl. Eher warm und einnehmend. Für warmen Klang, muß man tief runter. Siehe oben.

-geringste Verzerrungen auch bei hohen Pegeln. Die Höhen sollten dann nicht gepresst wirken und die Bässe rumpelig. Sollte auch machbar sein.

-niedriges Gewicht <20kg (Kunststoffgehäuse?) Hochwertige Gehäuse aus Kunststoff sind ok.

-robust (evtl. Wetterfest) k.A.


Alles in Allem. Es müssen Gerade im Top Bereich Abstriche gemacht werden. 12" können Bass, jedoch auf Gunsten des Wirkungsgrades. Horn kann laut, aber kommt nicht tief runter. Gute 15" Systeme könnten deine Wünsche evt erfüllen, jedoch wieder auf Gunsten der Größe und Gewicht. Dazu muß man sagen, dass man für 750€ schon absolut gutes Material bekommt. Jedoch für Angehauchtes High End reicht es noch nicht.
P@Freak
Inventar
#6 erstellt: 03. Dez 2011, 19:16
Hallo,
also zwischen den Vorstellungen (Anforderungsprofil) und der Realität (dem Buget von saaaagenhaften 750 Euronen) klafft eine nicht zu unterschätzende, doch recht grosse Lücke ...
Dafür bekommst du im Premium Segment gerade mal den Hochtontreiber in Neodym Ausführung (dank steigender Neodympreise ) mehr aber auch nicht ...
Bei "Plastekübeln" ist man da auch falsch ... Oder man möchte halt "Joghurtbecher Bollersound"

Grüz

P@Freak
*xD*
Moderator
#7 erstellt: 03. Dez 2011, 20:34
Hi


P@Freak schrieb:

Bei "Plastekübeln" ist man da auch falsch ... Oder man möchte halt "Joghurtbecher Bollersound"


Eine absolut unhaltbare Behauptung...
Es soll auch (idr unbedämpfte) Holzkisten geben, die mehr nach Gurkeneimer klingen als nach LS.

Im PA-Bereich heißt High-End übrigens maximal linear. Dazu noch zeitkorrigiert und exakt abstrahlend. Mobilität, Gewicht, Zubehör etc. bleibt mal außen vor.

Beschreibungen wie warm etc. sind nicht gut. Wenn du deine Anlage "warm" für ein Stück einstellst, wird es beim nächsten dann eventuell "zu warm" sein. Dementsprechend etwas lineares. Wenn der Produzent dann warm gemischt hat klingts auch so, wenn nicht, dann halt nicht. In jedem Fall aber original.

Als Einwurf an dieser Stelle: Auch wenn du uns sehr detailliert beschrieben hast was die Box können soll, haben wir immer noch keine Ahnung, worum es denn eigentlich geht, welche Art (live/Konserve), wieviel Publikum, welche Musik etc.
Julian_AERO
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 03. Dez 2011, 23:33
Danke zuerst für die Tipps,

es geht um ein nicht ganz gewöhnliches Projekt:

Die neue Anlage soll für Events bis 100 Leuten mit mehrmals wechselnden Örtlichkeiten für schnellen Auf- und Abbau eingesetzt werden. Es sollen Dj Sessions mit diversen Geräten MPC-5000, ESX, Chaos Pad etc. sowie auch Rock, Pop aus der Konserve aufgespielt werden.
Das System soll mit einem Tieflader Lastfahrrad transportiert werden und mit einem Akku (Sorte noch unklar) betrieben werden. Die Laufzeit sollte bei min. 8h liegen. Die beiden Lautsprecher sollen aus dem Transportgestell entnommen werden können, um ein Hördreieck (mit Stativen) im Freien zu bilden. In einem drittem Gehäuse verbleiben Akku Verstärker- und Wiedergabe Technik im Transportgestell, wie bei der gezeigten PA Anwendung.

http://www.klarageist.com/custom/Performer/

-Das gesamte System sollte nicht viel schwerer als 100kg werden, um die Maximalbelastung des Fahrrades nicht zu überschreiten.
-Die Grundabmaße der 3 Gehäuse zusammengestellt sollen bei etwa 710mm x 466mm liegen.
-Der Schwerpunkt soll möglicht niedrig liegen.

Da alles noch sehr lose in der Planung ist, stellen sich erstmal einige grundlegende Fragen:

Stomversorgung: Spannung ? Kapazität ? Bleiakku ? Lipo Akku ? anderes System ?
Endstufe(n): Spannung ? Car Hifi ? Leistung ? Digital ? M osfet ? Röhre? Monoblöcke ? 2 Kanal ?
Lautsprecher: Maße ? Leistung ? X-Wege ? Geeignete Hifi Lautsprecher kaufen und Griffe, Robuste Abdeckungen und Stativaufnahmen montieren ? (nicht praktikabel) Komplettselbstbau ? Geeignete PA Boxen ?

Ich hoffe, dass ich hier mit eurer Hilfe eine gute Lösung hinbekomme, damit ich das Thema Mobile Musik endgültig ad Akta legen kann. Es kann sein, dass das Projekt das zugegebenermaßen viele wiedersprüchliche Eigenschaften vereinen soll, schwierig umzusetzten und auch nicht günstig wird. Aber gerade deswegen möchte ich es an langer Hand planen, um auch das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Vielleicht gibt es ja jemanden hier, der ein ähnliches Projekt schon geplant oder umgesetzt hat.

Bitte versteht mich nicht falsch, das Budget ist nicht bei 750€/St begrenzt. Und die Zusammenhänge und Wiedersprüche sind mir soweit bekannt. Mit einem Equalizer kann man den Frequenzgang etwas biegen, aber keineswegs fehlende Membranfläche und Volumen kompensieren.
Der lineare Frequenzgang bringt das Analytische und gibt 1:1 den Produktionsstil der Aufnahme wieder, das ist klar. Aber es sollten keine Lücken enthalten sein, die einen nevigen, mittenlastigen Klang erzeugen.
Vielleicht kann es dann auch nur der optimale Kompromiss sein, der für ein 12" System um die 20kg drinnen ist. Aber ich will sorgfältig auswählen.

P@Freak schlage doch bitte eine premium 12" Alternative vor.
*xD*
Moderator
#9 erstellt: 04. Dez 2011, 02:15
Also meiner Meinung nach bist du da mit potenten Fullrangekisten eigentlich besser dran. Es scheint mir ja nicht das Ziel zu sein irgendeine Hütte in Schutt und Asche zu zerlegen, da lassen sich 100 Pax auch mal mit FR-Kisten machen.

Wenn es sich mit deinen Transportmöglichkeiten vereinbaren lässt, wäre eine gute Car-Hifi Endstufe an Bleiakku wahrscheinlich die beste und günstigste Lösung.
Die Laufzeit solltest du so kalkulieren, dass du 300W während der gesamten Spieldauer entnehmen kannst, das sollte genug Headroom für die Dauer des Gigs bieten. Das wären 25A, dementsprechend sollte die Batterie so ca. 200 Ah haben.
Das Gewicht dürfte damit ca. 50-60kg für die/den Akku betragen.

Dazu dann zwei leistungsstarke 15" Passivlautsprecher und gut ist. Wetterfeste Ausführungen sind aber fertig auch meist mit recht großem Aufschlag verbunden. Mit Selbstbau gibts mehr fürs Geld, dann muss die Kiste aber logischerweise auch aus Holz sein. Mit Warnex drüber und min. 12mm Frontschaum bist du dann aber auch recht wetterfest unterwegs.
slaytalix
Stammgast
#10 erstellt: 04. Dez 2011, 07:02
KME VL 15 ist zumind. mit PU Lack & wetterfest durch imprägnierte Speaker von Ciare Italien

KME ist recht mittig abgestimmt, jedenfalls nicht so überbetont in den Höhen & Bässen

Bell C 3-400 ist auch aus HDPE mit 5 cm dickem Kunststoff

ACL Seeburg wird schon recht teuer.

Geheimtip made in Polen & mit Ohm England Speakern entweder als Kunststoffbox (SX 300 ähnlich), mit Filz oder Lack als Idex PA by www.phoenix-pa.de

Italienische Boxen wie FBT Verve sind auch ganz nett.

Mit hoher Auflösung auch Nova-Craaft mit Bändchentreiber-Magnetostat bis über 25 KHZ.

Trapezförmig ist es ja meist. Besser sind noch Mufu Boxen mit Monitorschräge.

60° Coverage-Abstrahlung, eng bündelnde Hornsysteme < 40° können dann geclustert werden


[Beitrag von slaytalix am 04. Dez 2011, 07:04 bearbeitet]
LeonLion
Inventar
#11 erstellt: 04. Dez 2011, 15:26
Die alten KME CS1122 sind meiner Meinung nach auch schon leicht im High End Gebiet anzusiedeln.
Julian_AERO
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Dez 2011, 15:27
Danke nochmal,

ich habe die Boxen mal sortiert:

Lautsprecher

Bis jetzt ist noch kein echter "Ausnahmelausprecher" dabeigewesen. Allerdings sind bestimmt schon voll und ganz geeignete dabei. Bin mit aber absolut nicht sicher ehe ich alle Alternativen verglichen habe. Wetterfestigkeit stelle ich erstmal hinten an. (es gibt ja auch Schutzhüllen) Ich bitte um weitere vorschläge.

Ja, mit Blieakku und Endstufen habe ich schon oft experimentiert.Ich habe schon einige Erfahrungen mit effektiven, selbstgebauten, transportablen Sound Systemen gemacht. Beispielsweise ein Bäckerrad mit sehr potentem Stereo, 3 Wege Sytem gespeist von einem 100Ah Bleiakku (insg.50kg). Und eine sehr Leistungsstarke Anlage auf einem Anhänger 4x Koax 2 Wege 160mm, 2x300mm Bässe, 1x380mm Bass 220Ah Bleiakku. und 5F Kondensator. 130kg
Jedoch habe ich mich zu diese Zeit noch nicht richtig für Hifi/PA interessiert (einige Basics fehlen mir sicher immernoch) und ohne Akustikkentnisse eher ins blaue hineingebaut. Für Party Anwendungen haben beide Systeme sicher ihre Qualitäten. Ich bin mit dem Klang des Anhängers und des Bäckerrades seit dem ich zuhause nur noch über meine Hifi Anlage höre einfach nicht mehr zufrieden. Das Gehör wurde somit evtl. "verwöhnt". Was mich stört sind zu unruhige rumpelige Bässe, zu gepresste höhen und mangelndes Sprachverständlichkeit bei sehr hohen Pegeln. Es wurden größtenteils Car Audio Komponenten des mittleren Preissegmentes (Sinus Live, JBL) verwendet, da sich das mit der günstigen 12V Stromversorgung via Bleiakku anbot. Die Lautsprecher beider Kanäle sind mit Akku und Endstufen in einem großem selbstgebautem Bassreflex Gehäuse untergebracht. (Akustisch äußerst ungünstig)Siehe Bild...

CIMG0602

Einen Bleiakku mit 220 Ah (60kg) könnte ich verwenden und auch einen geigneten Kondensator. Enstufen aus dem Car hifi sektor haben sich auch bewäher. Das Ganze wird dann aber wieder etwas schwer. Welche Akkusorte gibt es denn mit einem höheren Ah/kg Verhältniss ? Blei etwa 3,7 Ah/kg.
kst_pa&licht
Inventar
#13 erstellt: 04. Dez 2011, 16:50
Zum Thema Linear...

Ich finde ein System das von Haus aus sauber Linear abgestimmt ist (soweit sich das in der jeweiligen Preisklasse machen läßt) wesentlich besser als Lautsprecher die vom Werk schon einen bestimmten Frequenzgang "aufgedrückt" bekommen.

Bei einem Linearen System habe ich die volle Freiheit nach oben und unten am EQ zu schrauben und damit kann ich mir "meinen" Klang einstellen.

Habe ich ein "amerikanisch" eingestelltes Modell ala QSC oder JBL etc. beschränkt das die Möglichkeiten enorm.
*xD*
Moderator
#14 erstellt: 04. Dez 2011, 18:40

kst_pa&licht schrieb:

Habe ich ein "amerikanisch" eingestelltes Modell ala QSC oder JBL etc. beschränkt das die Möglichkeiten enorm.


Imho auch eine absolute Verallgemeinerung. Viele 12" von JBL klingen super linear, dass die JRX da nicht unbedingt dazuzählt sollte klar sein.

So ziemlich jeder Akkutyp hat mehr Kapazität bei weniger kg. Bis du aber daraus 220Ah zusammengefrickelt hast viel Spaß und viel viel Geld. Dazu sind die alle deutlich witterungsempfindlicher als Bleiakkus.
kst_pa&licht
Inventar
#15 erstellt: 04. Dez 2011, 20:46

Imho auch eine absolute Verallgemeinerung. Viele 12" von JBL klingen super linear, dass die JRX da nicht unbedingt dazuzählt sollte klar sein.


Da hast du Recht, aber wenn man "amerikanische Abstimmung" oder dergleichen erwähnt dann ist am ehesten klar was gemeint ist. Wenn zwei typische "amerikanische" Lautsprecherhersteller dabeistehen wird es noch klarererer

Das VRX LA Modul (932?) z.B. klingt auch recht linear.

SRX ist auch ok
hg_thiel
Inventar
#16 erstellt: 05. Dez 2011, 12:49
hallo,

du brauchst definitiv eine digitale 2 kanal endstufe, da die deutlich weniger strom verbrauchen.

du musst außerdem wissen, das 12" ohne EQ im bassbereich nicht gerade der kracher sind... wenn man mit dem EQ nachhilft, zieht das unheimlich leistung! das fällt mit normalen pa endstufen nicht auf, da man eigentlich immer headroom hat!

bei den batterien würde ich nicht sparen denn alleine die große kapazität bringt dir nichts. die batterie muss sehr robust sein was tiefenentladung angeht.
08/15 batterien können ganz schnell den geist aufgeben und kaum mehr leistung bringen!
MBiber
Stammgast
#17 erstellt: 05. Dez 2011, 16:01
Die CA1215 von K&F könntest du abgsehen vom Gewicht auch in deine Liste aufnehmen, die dürfte von allen aufgeführten Lautsprechern am besten Klingen.

Ihre 100dB/1W/1m bringt sie auch und kann auch gut was an Leistung ab. Neben dem sehr stattlichen Preis musst du aber auch ca. 31 kG an Gewicht in kauf nehmen, dafür klingt das CA1215 wirklich gut. Löst sehr schön auf im Hochton, ist ziemlich linear und kann auch Fullrange ganz gut wenn mans nicht übertreibt.

Kostet aber deutlich mehr als alle bisher genannten, aber Weichen mit Allpassfiltern und top Verarbeitung kosten halt Geld.

@kst:
Das VRX LA Modul (932?) z.B. klingt auch recht linear.

Also ich weiss ja nicht, aber das 932er VRX klingt meiner Meinung nach alles andere als Linear von Haus aus, da greiffen wir doch ganz schön heftig mit dem EQ ein. Ansonsten kann ich dir recht geben, das VRX ist korrekt eingesetzt echt ein verdammt guter Lautsprecher.


[Beitrag von MBiber am 05. Dez 2011, 16:03 bearbeitet]
*xD*
Moderator
#18 erstellt: 05. Dez 2011, 19:05
Die 1215 liegen aber imho um die 2000€ pro Stück... Vielleicht etwas mehr als das Budget vorsieht?
MBiber
Stammgast
#19 erstellt: 05. Dez 2011, 19:38
Ausser
Bitte versteht mich nicht falsch, das Budget ist nicht bei 750€/St begrenzt.
finde ich keine Preisvorgabe vom Threadsteller oder bin ich jetzt blind?
*xD*
Moderator
#20 erstellt: 05. Dez 2011, 19:46
Nö, aber im Hinblick auf die anderen kann man für eine CA 1215 andere 4 Mal kaufen. Zumal mir persönlich die zum so herumfahren definitiv zu schade und auch zu scher wären, sind ja schon 62kg allein für die LS und richtig Bass hat man dann immer noch nicht. Da wären dann schon eher die CA 1515 passend.
Julian_AERO
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 05. Dez 2011, 23:56
Leider sind die K&F vom Gewicht (und vom Preis) her indiskutabel.Dafür müsste der Akku wesentlich leichter werden.

Eine Digitalendstufe würde vor dem Hintergrund der Stromaufnahme Sinn machen. Hat Digital noch andere nennenswerte Vorteile ?

Bei den Bleiakkus setzte ich auf Varta das ist qualitativ prima. Um eine Tiefentladung zu erzeugen müsste man schon sehr übertreiben. Die Spannungsanzeige habe ich während des Betriebes immer im Blick. Das ist nichts was so ruck zuck passiert. In Sibirien bei -50°C mit einem Topol-M nach mintuemlangem Orgeln des Anlassers (bei 1000A) am riesen Diesel.. OK aber so mit gemäßigten Stromaufnahmen, günsigen Temperaturen und einem 5F Kondensator dazwischen alles im hellgrünem Bereich.

Die JBLs habe ich mal aufgenommen. Wobei das line Array sehr teuer aber leicht ist und die SRX laut Test "Production Partner" 04/05
"...Als Fullrange-
Box ist sie bedingt geeignet für hochwertige Sprachwiedergabe
oder für gesangsbetonte, rein akustische Musikwiedergabe,
wo echte Bässe keine Rolle spielen..." (wie auch immer das gemeint sein kann)

von QSC habe ich nur aktive Boxen gefunden.

Ich muss nochmal sortieren...
*xD*
Moderator
#22 erstellt: 06. Dez 2011, 00:48
Autoendstufen haben immer Schaltwandler integriert. Vermutlich sind die meisten Endstufen auch in Class D gebaut schon allein wegen der Abwärme, die ja gerade bei den üblichen Impedanzen im CH nicht gerade gering ist.
MBiber
Stammgast
#23 erstellt: 06. Dez 2011, 02:11

Die JBLs habe ich mal aufgenommen. Wobei das line Array sehr teuer aber leicht ist und die SRX laut Test "Production Partner" 04/05
"...Als Fullrange-
Box ist sie bedingt geeignet für hochwertige Sprachwiedergabe
oder für gesangsbetonte, rein akustische Musikwiedergabe,
wo echte Bässe keine Rolle spielen..." (wie auch immer das gemeint sein kann)


Die SRX 712M lösen obenrum sehr schön auf, Bass kommt aus den Kisten aber wirklich nicht, ich würde sie jedenfalls nicht wirklich als Fullrangetauglich bezeichnen.
Bummi18
Inventar
#24 erstellt: 06. Dez 2011, 07:29
um 8 h Party zu machen musst aber schon reichlich fette batterien mitschleppen
Dadl
Inventar
#25 erstellt: 10. Dez 2011, 16:55
Jetzt mal kurz am Rand... wenn er 2 MT1514 baut dann hätte er auch was wo Bass rauskommt (potenten Amp vorausgesetzt und Controller ist Pflich)...

Grüße
_Floh_
Inventar
#26 erstellt: 11. Dez 2011, 13:39
Wenn selbstbau und wenn High Endig angehaucht, führt an der Limmer P2 kein Weg vorbei.
Big_Määääc
Inventar
#27 erstellt: 12. Dez 2011, 21:58
100 kg Material und 100 Pax outdoor beschallen !
Ok ??!!!

aber dann ohne Bassdruck !!
_________

das ganze würd ich als 2.1 Anlage aufbauen
Bandpasshorn Sub mit hohem Wirkungsgrad
f3 von 55-60Hz reicht da
gebaut aus Pappelsperrholz

der Sub sollt schon sein,
weil man mit ihm am Boden stehend
Pegelgewinn im Bass hat gegen nen großes Fullrange Top

zwei 8er oder 10er_Tops
wenn Selbstbau auch aus Pappelsperrholz
(Pappelholz ist Ok, man darf nurnicht überall andittschen
aber dafür ist es super leicht :))
plus Alustativ und oder Distanzstange

als Endstufe ne Schaltnetzteil- oder stromsparender, ne DigiEndstufe
Controler sollte schon sein

und als Stromversorgung nen kleines Stromagregat
es gibt schön leise kompakte Geräte
20m Kabel ran und es stört überhaupt nicht.


das ist jez nur nen Gedankengang zu dem Thema
ohne konkrete Produktempfehlung!

das Ganze würd ich aber auf nen FahrradAnhänger packen
oder als stylisches Anhägerlein bauen
und nicht direkt ans Bike schnallen
man legt sich mit dem ganzen Gewicht nur allzuschnell ins Gras
wenn man ne Bordsteinkante schrääääg nimmt!!!!
_______
zum Thema Regenschutz:

ich hab mal gesehen das jemand kleine schwarze Regenschirme an den Tops festgemacht hat
zwar nur mit Gaffatape abba Not macht erfinderisch
und ich hatte keine Kamera dabei

Nachtrag zum Thema Transport
tierisch laut


[Beitrag von Big_Määääc am 12. Dez 2011, 22:03 bearbeitet]
Julian_AERO
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 01. Jan 2012, 23:02
2.1 ist auch eine Überlegung Wert.
Selbstbau ist bestimmt leicher als Serienboxen. Aber beeinflußt man nicht den Ferquenzgang extrem negativ durch dieses Gebastel? Das Gehäuse muss doch bestimmt genau auf die Chassis abgestimmt sein. Das erfordert doch bestimmt viel Erfahrung einen guten Lautsprecher selbst zu bauen, oder ?

Anhänger mache ich nicht mehr, da sie zu unpraktisch sind.
Es geht um ein Tieflader Schwerlasttransportrad. Agregat ist leider Tabu. Ich werde vermutlich beim Blieakku bleiben.

Der Pferdeaufsatz ist ja klasse...
Julian_AERO_
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 08. Feb 2012, 12:19
Was mir gerade noch eingefallen ist, die Impendazen der meisten PA Boxen liegt bei 8 Ohm, die der Car Hifi Endstufen bei 4 Ohm. Wie kann man das sinnvoll vereinen ?
Und was genau ist eigentlich gemeint, wenn von einem Controller die Rede ist ?

Hier ist übrigens ein Lautsprecher, der in meinen Augen auch ganz geeignet scheint:

Seeburg A 6 12"/1", 400W, 8Ohm

Liegt bei 850€

http://www.seeburg.net/A6_Datenbl_dt.pdf
cptnkuno
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2012, 12:37

Julian_AERO_ schrieb:
Was mir gerade noch eingefallen ist, die Impendazen der meisten PA Boxen liegt bei 8 Ohm, die der Car Hifi Endstufen bei 4 Ohm. Wie kann man das sinnvoll vereinen ?

Indem du die 8 Ohm Speaker an die Endstufe hängst.
Die 8 Ohm sind die Nennimpedanz des Lautsprechers, die 4 Ohm sind die zulässige Minimalimpedanz an der die Endstufe betrieben werden darf. Also kein technisches Problem, es kommt allerdings nicht die volle Leistung aus der Endstufe



Julian_AERO_ schrieb:
Und was genau ist eigentlich gemeint, wenn von einem Controller die Rede ist ?


So was z.B.

http://www.thomann.d...rechermanagement.htm

findest du unter Lautsprecher Management Sytem


[Beitrag von cptnkuno am 08. Feb 2012, 12:39 bearbeitet]
Roderik81
Inventar
#31 erstellt: 12. Feb 2012, 13:18

cptnkuno schrieb:


Julian_AERO_ schrieb:
Und was genau ist eigentlich gemeint, wenn von einem Controller die Rede ist ?


So was z.B.

http://www.thomann.d...rechermanagement.htm


Hallo,

in anbetracht der nicht vorhandenen 220V würde ich hier zum mini-dsp raten. Dann fehlt zwar der limiter, Aber die meisten Car-hifi-enstufen sind ja auch nicht soo potent das man da sofort was mit durchhaut.

Bei den Lautsprechern würde ich auch auf reinrassige 10" topteile setzen und einen sub dazu.
Julian_AERO_
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 24. Feb 2012, 23:38
Nach längerer Überlegung bin ich einem 2.1 System gegenüber garnicht mehr abgeneigt. Es sollte nur maximal 50kg werden. (2Tops + Sub) Ohne den Woofer wird der Pegel bei den Bässen wohl zu dünn. (Ich habs eingesehen) Ich möchte halt wirklich ein homogenes Klangbild erhalten ohne starken Pegelverlust beim Tiefbass.

Das wird dann wohl bei den Tops 10" (8") und dem Sub 15" (12") zu finden sein.
Auch hier würde ich mich wieder über Vorschläge für Pegelfeste Systeme mit gefälligem Frequenzgang freuen.

Sub mit 15" sind sogar um 30kg zu haben, wobei mit ein effektiver 12" lieber wäre:
http://www.musicstor...-/art-PAH0010727-000

(nur als Beispiel)

Tops (8") um 10kg sind wohl auch drinnen


Die meisten Car Hifi Endstufen sind ja eh für 2.1 Betrieb ausgelegt. Trennfrequenz für Sub kann man dann auch einstellen und Frequenzverbieger habe ich auch im Laptop (MPIII Player) sodass der Controller wegfällt.
(oder hat der noch eine andere vorteilhafte Funktion ?)
Roderik81
Inventar
#33 erstellt: 25. Feb 2012, 00:32

Julian_AERO_ schrieb:

Die meisten Car Hifi Endstufen sind ja eh für 2.1 Betrieb ausgelegt. Trennfrequenz für Sub kann man dann auch einstellen und Frequenzverbieger habe ich auch im Laptop (MPIII Player) sodass der Controller wegfällt.
(oder hat der noch eine andere vorteilhafte Funktion ?)


naja, bei dem Budget was du anpeilst würde ich auf einen DSP nicht verzichten wollen.
- Eine saubere und in der Flankensteilheit vernüftig einstellbare Trennung von top´s und sub.
- Ein einstllbarer subsonic (pegel, batterielaufzeit, betriebssicherheit).
- Parametrischer EQ, unabhängig von der Quelle.

Zum Bass, da gibt es Massenweise schöne neodym-chassis im Profisektor, 18-Sound hat hier einiges zu bieten nlw9x usw..

Ich habe selber Eminece Deltalite II 2515 in 13mm OSB-Gehäuse ... die Dinger schmeist du beim anheben fast an die Decke, weil sie so unerwartet leicht sind. Klingen auch sehr gut, sind allerdings nicht die Subwoofer mit dem größtmöglichen Output/ Volumenliter ....
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