Brainstorming Subwoofergehäuse für 18XB700

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Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Jul 2013, 21:35
Hallo Gemeinde,

Ich mache mir derzeit Gedanken um den Bau neuer Subwoofergehäuse. Die Anforderungen haben sich gewandelt und daher steht eine Umstrukturierung an.

Ich habe schon einige Prototypen gebaut und auch viele Bässe gehört und möchte gerne noch eure Gedanken hören, damit ich nichts übersehe oder vergesse.

Ich würde am liebsten nacheinander alle in Frage kommenden Gehäuse mit Bauplan und Simulation auflisten. Dabei könnt ihr gern helfen und eure Ideen einbringen. Als Dankeschön wird es dann von einigen Gehäusen Messungen und CAD Pläne geben.

Pflichtanforderungen an das Gehäuse:

- Bestückung Oberton XB700 (bereits 8x vorhanden)
- Einsatz mit 6 doppel 10" Tops (X-over bei ca. 120Hz) oder 15" Tops
- Einsatz optional mit 2 KMT 2x18" Infras an der entspr. Controllerendstufe.
- Einsatz ab min. 2 Stück pro Seite (kein Singlebetrieb nötig!)

Wunschanforderungen an das Gehäuse:

- Kantenmaß von 58cm passend zum Infra.
- Kantenmaß von 70cm passend zu 2 doppel 10" Tops nebeneinander.
- 2 Gehäuse zusammen sollten weniger Volumen als ein Infra aufweisen. (Infra ist 116x58x92)


Was keine Rolle spielt:

- Gewicht
- Aufwand beim Bau
- Singletauglichkeit

Folgende Gehäuse sind im Orginal oder als Prototyp vorhanden und wurden Teilweise schon probiert, aber nicht gemessen und direkt verglichen:

- SK-Bastelhorn (4x)
- Thomas-Sub (2x)
- 140L- Bassreflex
- unbekanntes Horn mit 58x58 Mundfläche, Rückkammer etwa 55L und 1,60m Hornlänge (Messe ich nochmal nach) (4x)
- PSE B81 Gehäuse (4x)
- KMT HB18 (Controlleramp vorhanden!) (4x)

Was ich noch probieren würde:

- OHM TRS218
- HK RL118

Welches Gehäuse sollte ich noch unbeding in meine Überlegung einbeziehen, welches scheidet eurer Meinung nach ohne es weiter zu probieren (vllt. Aufgrund der Simulation) schon aus?
Vllt nochmal kurz zusammengefasst: Der Bass soll ab 2 bis 4 pro Seite spielen. Muss bis ca 120Hz hoch. Bei Disco soll ggf. mit dem Infra kombiniert werden. Also brauche ich keine 40 Hz bei -3db.

vielen Dank schonmal und ich hoffe auch zahlreiche Ideen
*xD*
Moderator
#2 erstellt: 05. Jul 2013, 15:31
Hi

Da gibts nicht mehr viele Ideen, du hast ja schon eigentlich alle bekannten aufgezählt

Der Oberton eignet sich wegen seines sehr starken Antriebes und der relativ leichten Membrn besonders für Hörner oder knackig abgestimmte BR-Subs (45Hz und höher).

Da du die Kisten ja in größeren Mengen einsetzen willst sind denke ich Hornsubs für dich die beste Sache - du hast ja auch fast nur Hörner ausprobiert.

Das Bastelhorn ist aus meiner Sicht bei dir die universellste Möglichkeit, da die ab 2 Stück gut spielen und bei gutem Klang ordentlich laut und auch resonanzfrei hoch spielen können. Sehr guter Kompromiss aus Pegel und Tiefgang, macht halt "nur" 101db im Halbraum.

Wenns auf absoluten Pegel im Nutzbass ankommt kannst du dir so Konstruktionen wie den PSE B81 oder z.B. Speakerplans 186 anschauen. Die erzielen im Nutzbass um die 104-105db, dafür halt selbst im 4er Stack nur bis 60Hz herunter.

Du kannst dich ja mal noch auf den diversen Seiten, z.B. hier umschauen. Grundsätzlich gilt, was vom Typ her ein vergleichbares Chassis ist, wird vermutlich auch mit dem Oberton passen.
line.out
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jul 2013, 21:14
Viele Dank für deine Antwort.

Dann findet sich also vorerst kein weiterer "Wunderbass"...

Prinzipiell gefallen mit eher die Bässe mit (laut Simu) wenig Groupdelay besser. Vom Höreindruck würde man wohl von trockenem Bass reden.

Bleibt die Frage ob man das Bastelhorn Problemlos in ein 58x58 Maß bringen könnte, tiefer dürfte das Gehäuse dann natürlich werden. Das System muss sich halt sinnvoll stacken lassen. Darum auch der Ohm TRS in der Auswahl. Dieser hat exakt die Maße des Infra. Leergehäuse bekommt man ja ab und zu mal...

Die nächste Frage wäre, wie stark sich denn überhaupt "Bandpasshörner" wie der B81, HK RL118, ES18BPH, USB unterscheiden?
B81 habe ich ja hier, wenn die unterschiede nicht extrem sind, dann spare ich mir den Bau der Anderen.

Hier stehen aktuell über 20 Gehäuse da müssen es nicht zwingend mehr werden
Jobsti
Inventar
#4 erstellt: 11. Jul 2013, 18:39
Schau dir dochma mein JL-Sub18 oder JM-Sub18N an (Beide fast gleich, einer hat Eckports, der andere Bodenport),
da das BR Kisten sind, kannste hier auch relativ easy die Maße anpassen solange
Volumen und Ports identisch bleiben.

Sind schön kompakt, und der Oberton passt 1A dort rein.
Gruppenlaufzeit ist recht niedrig, klingen eher flott, knackig und trocken.

Bei Hörnern, Hybriden usw. hast du das Problem, dass du schlecht die Maße anpassen kannst,
bei BR einfach nur Volumen und Ports (Geometrie, Fläche, Tiefe und Position) einhalten.


PS:
Wie fandest du denn den Thomas-Sub und den 140L BR (Thomas Sub hat ca 132L)?
Der 18er von mir hat ca 120L und höheres Tuning, kann minimal lauter, dafür eben weniger Tiefgang,
somit aber auch trockener und flotter.

Wenn aber eher den Eckport nehmen, der hat ziemlich genau 120L, der andere kleines bissel mehr.


[Beitrag von Jobsti am 11. Jul 2013, 19:00 bearbeitet]
line.out
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jul 2013, 15:20
Vielen Dank auch für deine Antwort.
Habe schon überlegt das Thema nochma in deinem Forum zu posten, da sich die Teilnahme hier ja eher in Grenzen hält.


Bei Hörnern, Hybriden usw. hast du das Problem, dass du schlecht die Maße anpassen kannst,
bei BR einfach nur Volumen und Ports (Geometrie, Fläche, Tiefe und Position) einhalten.

Dessen bin ich mir natürlich vollkommen bewusst, wenn dann müsste die Änderung mit Messung und weiteren Prototypen einhergehen. Ich will damit sagen die Komplexität der Variablen die so ein Gehäuse und damit auch seine Änderung bietet ist mir bekannt. Auch der Fakt, dass sich dahingehen ein BR Gehäuse sowohl einfacher Simulieren als auch Anpassen lässt is klar. Wir können da also ruhig tiefer in die Materie eintauchen.


Wie fandest du denn den Thomas-Sub und den 140L BR (Thomas Sub hat ca 132L)?

Ich muss vllt. vorher sagen: Es wurden noch nicht alle Gehäuse direkt verglichen.
Der Thomas-Sub war gegen den B81 mit PD1850 und gegen den B81 mit XB700 im (zu kleinen) Raum: leiser, tiefer, unpräziser.
Er hat mir nicht sehr gut gefallen. Es war aber dennoch für einen BR dieser größe ein guter Bass.
Auch sieht es im Freien und im 2er Stack vllt anders aus. Der Vergleich hinkt also.

Ich werde einen deiner Vorschläge in meine Überlegungen einbeziehen, eventuell einen Prototypen bauen und dann Messen.
Dein Vorschlag hat allerdings auch noch eine weitere Möglichkeit eröffnet die ich interessant finde:

Ein Bassreflex mit dem Oberton in 120L mit einem 38x70x72 Gehäuse. Damit wären dann 3 Bässe so breit wie ein Infra und 4 Stück als Stapel 152cm hoch. Was sich sehr gut als Höhe für die Topteile eignet.
Dazu müsste aber das Chassis und Schallwand schräg in das Gehäuse. Die V Förmige Kammer vor dem Chassis könnte dann meiner Meinung nach einen Bandpassartigen effekt haben. Wenn es keinen negativen Effekt haben sollte verschenke ich lediglich ein Paar "ungenutzte" Liter Volumen.
Gibt es einen Grund diesen Gedanken komplett zu verwerfen oder würde sich da eine Simulation/Prototyp mal lohnen?
Jobsti
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2013, 20:06
Sollte absolut kein Problem sein, Bandpass-Effekte werden sich da doch sehr in Grenzen halten
solange du das mit dem V nicht übertreibst.
Klar, du wirst etwas weniger hoch ankopplen können, aber das wird
sich recht sicher eh in einem uns uninteressanten Bereich oberhalb 200Hz abspielen.

Aber drüber-Messen kann net schaden
Ich selbst bin halt net der Fan einfach Volumen zu verschenken,
in deinem Fall kann's aber durchaus sinnvoll sein, da es dann zu deinen Infras passt.

Frage: Wenn du Infras hast, wieso net einfach flotte 15er oder gar 212er gebaut?
da biste sicher noch etwas flexibler was Größe angeht.

recht flott und dazu noch günstig wäre der AW Audio PS-Bass, oder auch Achenbach 15.
Von mir darf ich hier leider jetzt nix nennen, da net kostenfrei, wäre aber auch ne Ecke teurer als
die beiden anderen. (Dafür kleiner und genialen Punch)


[Beitrag von Jobsti am 17. Jul 2013, 20:08 bearbeitet]
line.out
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Jul 2013, 21:22
Würde in diese Richtung gehen:


Port dann so wie oben oder unten. Eventuell auch schräg. Also mit nicht konstant verlaufender Tiefe damit es breitbandiger wirkt. Das würden dann Messungen zeigen, was (in diesem Fall!) besser ist.



Frage: Wenn du Infras hast, wieso net einfach flotte 15er oder gar 212er gebaut?


Berechtigte Frage.
Ursprünglich geplant war ein skalierbares System mit 8 Bässen.
Also habe ich vor einiger Zeit 8 Oberton XB700 besorgt um den Thomas Sub oder das Bastelhorn zu bauen (Prototypen habe ich ja schon angefertigt) Endstufe dafür ist ebenfalls vorhanden.
Soweit so gut.
Zufällig habe ich nun aus Festinstallation 2 KMT Infras inkl Controllerendstufe bekommen (kostenlos als dauerhafte Leihgabe könnte man sagen).
Diese sind nun also vorhanden und waren nicht eingelplant.
Also überlege ich nun ob es nicht mit dem Oberton möglich ist einen Bass zu bauen der sich in dieses Setup sinnvoll einbinden lässt.
Dazu kommt noch das ich nun relativ hoch zu trennnende Tops habe.

Wenn ich keinen Bass finde der einen für mich guten Kompromiss aus den eingangs genannten Fakten bilden kann, dann werde ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, die Chassis weiterzugeben und auf 15" umzusteigen. Das wollte ich eigentlich vermeiden. Vorallem würde es eine Umstellung der Endstufen nach sich ziehen müssen. Es sei denn ich bleibe bei 8 Stück, aber ich denke bei 15" wären 12 Stück eher besser.

Im Endefekt gibt es sehr viele "amtliche" Systeme wo ein relativ hoch getrennter 18er bei bedarf von einem Infra unterstützt wird.

Ich würde gerne versuchen genau das mit den vorhanden 8 Oberton zu verwirklichen.
Jobsti
Inventar
#8 erstellt: 18. Jul 2013, 00:43
Merke: geht net, gibt's net ;-)

Ports wie oben spart Platz, Ports wie unten machen die ganze Geschichte einfacher.
dafür können die obigen kürzer ausfallen,
die Unteren haben den Vorteil von besserer Verstrebung und auch Gittermontage/Auflage.
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