wie lötet Ihr zweiseitig bestückte Platinen ?

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andeejark
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Mrz 2014, 23:12
Hallo !

Mein Problem: Eine doppelseitige Platine,die Elkos stehen extrem eng nebeneinander, sind von oben und von unten verlötet. Zuerst mit dem Weller auf der Leilterbahnseite gelötet, ewig Krümmel an der Spitze kann man vergessen. Dann hatte Ich solche 8 Watt Lötnadel.... auch Käse. Hatte noch eine regelbare Lötstation bis 450 Grad, aber egal wie heiß Ich die Leiterbahnen auf der Unterseite mache, das Lötzin fließt meist nicht durch. Hab die Elkos dann von oben gelötet, aber das kann es nicht sein, man kommt kaum dran. wie ist der Trick dabei ? Die Originalelkos saßen ohne Abstand auf der Platine, die müssen das von einer Seite gelötet haben. Es gibt ja auch temperaturempfindliche Bauteile wie werden die im Reparaturfall eingelötet ?

Ich hab das hinbekommen, sieht sogar relativ sauber aus, aber frag nicht wie lange Ich gebraucht habe
scauter2008
Inventar
#2 erstellt: 07. Mrz 2014, 23:19
ich hab das ein paar mal so gemacht,Elko von oben drauf löten und dann die Beine von unten erwärmen und ziehen.
ohne_titel
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2014, 00:09
ordentlich vorverzinnen und dann mit einem lötkolben, der schnell hitze nachliefern kann, beherzt von unten löten. bei bauteilen mit dünnen anschlüssen geht das eigentlich immer. schwierig wird es bei bauteilen, die viel hitze wegschlucken (z.B. relais ohne fassung). hier hilft nur draufhalten, bis der rauch aufsteigt und hoffen, dass man nichts kaputtmacht dabei.
Patrick3001
Inventar
#4 erstellt: 08. Mrz 2014, 01:17
Normal sollte das alles mit ner Weller Lötstation machbar sein. Welche hast du genau?
P@Freak
Inventar
#5 erstellt: 08. Mrz 2014, 17:27
Hallo,

das wichtigste ist für solche Arbeiten noch ne Rolle "Böses" Bleihaltiges Lötzinn zu haben ...

P@Freak


[Beitrag von P@Freak am 08. Mrz 2014, 17:27 bearbeitet]
ohne_titel
Inventar
#6 erstellt: 08. Mrz 2014, 19:16
...das für reparaturlötungen nach wie vor auch im gewerblichen einsatz zulässig und damit noch verkäuflich sein sollte...
schum_fan
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Mrz 2014, 20:22
Ich habein meiner Ausbildung 3,5 Jahre gewerblich gelötet, sowohl SMD wie auch THT.

Eigentlich sollte immer nur der Massepin Probleme bereiten, da hier häufig große Masseflächen verbaut werden in Platinen.

Einzige Möglichkeit ist die ganze Fläche warm zu bekommen, hierfür benötigt man einen starken Lötkolben und ganz wichtig, Flussmittel. Macht die Sache um welten leichter.

Du Kannst von unten auch ruhig nen Moment länger den Pin erwärmen, da passiert nix, einfach warten bis das Lötzin bis nach oben durchgelaufen ist.
andeejark
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Jul 2014, 22:01
Zwischenstand:

Habe die Magnastat mit 7er spitze bis 370 Grad. Zuwenig Hitze um durchzulöten.

Hab dann mit einer Billiglötstation bis 450 Grad probiert, die ersten Lötungen waren gut, dann war die spitze wohl nicht mehr so gut.

Neue Platine, neue Entlötpumpe, die nicht die LötKrümel auf die Platine zurückspuckt und ne 8er Spitze bis 430 Grad für die Weller.

ICs abgelötet...ein Traum. Präzisions IC fassungen eingesetzt. Beim Löten hatten die Beine genau soviel Spiel, das das lot auf beiden Seten ankam. Ohne Klecker, ohne braucnes Flußmittel, wie vom hersteller.

Dann kamen die Probleme mit den kleinen Kondensatoren. Die Lötaugen viiieeel kleiner, die Bohrungen für die Beine sehr knapp und die Spitze hatte mittlerweile auch schon Betriebsstunden

Entlötpumpe aufsetzen, knack, huch wo ist denn das Lötauge ? Schitt, mit abgesaugt
Lötkolben direkt auf das nächste Lötauge, huch was hängt denn da für ein Krümel auf der Lötspitze ? Klar das nächste Lötauge.

Hier hätte Ich wohl besser mit 370 Grad abgelötet.

Beim Einlöten ewig mattgraue Lötstellen, oder das Lot ist zur Gegenseite durchgeflossen...Ich bin nicht zufrieden, auch wenn Ich es hinbekommen habe
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