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Voodoo im Auto?

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Autor
Beitrag
Schmids-Gau
Stammgast
#1 erstellt: 12. Apr 2009, 14:29
Da ich mich gerade damit beschäftige, wie man in einem Auto ordentlich Musik genießen kann, habe ich mich duchr diverse Foren (auch hier) gelesen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass machne Dinge, die hier als 'Voodoo' bezeichnet werden, im Auto anscheinend funktionieren.

So zum Beispiel der unterschied zwischen den Autoradios.
Das Billigteile einen schlechteren Radioempfang haben, weniger Funktionen besitzen, usw ist nachvollziehbar und logisch.
Aber laut Mr. Holzohr müssten sie sich doch alle (mehr oder weniger) geleich anhören, sobald ich CD höre?!?
D/A-Wandler, usw sind ja anscheinend heutzutage so billig und gut, dass man alle nehmen kann, bzw. es gibt sowieso nur eine handvoll Firmen die diese produzieren, warum gibt es also unterschiede im CD-Klang der versch. Radios???

Auch Kabelklang scheint im Auto eine Rolle zu spielen, oder warum sonst werden da 50mm²-Kabel verlegt?
Logisch, eine 500Watt Endstufe brauch bei 12V ca. 40A, aber selbst über die 1,5mm²-Schnürsenkel, die im Haus verlegt sind, müssten locker 16A vertragen, also würden doch eigentlich auch 4,5mm²Kabel reichen?
Solange das Kabel nicht warm wird ist es dick genug, und warum sollte der Strom duchr das dünnere Kabel schlechter fließen als durch das dickere? Der Wiederstand ist auf die Entfernung ja vernachlässigbar...

Auch Verstärker bekommen im Auto wieder einen Eigenklang.
Logisch, das 19,99 Billigteil schafft die angegebenen 2000W nicht mal annäherungsweise, aber ein Billigteil das (reelle) 100W bringt, müsste laut dem Wiener Blindtest doch genauso wie ein 100W Markenverstärker klingen?


Was meinen die Experten zu dem Thema ?

Mfg
S-G


[Beitrag von Schmids-Gau am 12. Apr 2009, 14:31 bearbeitet]
stoske
Inventar
#2 erstellt: 12. Apr 2009, 14:48
Hi,

D/A-Wandler sind mitnichten alle gleich "billig" und schon gar nicht deswegen(!?)
gleich gut. Die CD klingt im selben Auto, mit derselben Anlage und über denselben
DAC nur theoretisch gleich. Suggestion ist immer individuell und persönlich aber
weder ortsbezogen noch geräteabhängig.

> Auch Kabelklang scheint im Auto eine Rolle zu spielen,
> oder warum sonst werden da 50mm²-Kabel verlegt?

Alleine die Tatsache das jemand Gefallen daran findet, sich einen Schraubenzieher ins
Ohr zu schieben, ist noch lange kein Argument dafür, dass es auch einen Sinn ergibt.
Denn dann wirken auch Klangschalen im Auto, Raumberuhiger und Hopi-Ohrenkerzen
- alleine schon weil man sie kaufen kann.

Frohe Ostern, Stephan Stoske
Velocifero
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Apr 2009, 16:51

Schmids-Gau schrieb:

oder warum sonst werden da 50mm²-Kabel verlegt?


Ich weiß nicht, vllt. wegen einem im Vergleich zu 230 Volt höheren Spannungsabfall...

Und wenn man sich schon Wirkungsgradsschwache Subwoofer einbaut, braucht man Leistungsstarke Endstufen.


[Beitrag von Velocifero am 12. Apr 2009, 16:52 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 13. Apr 2009, 05:35


Schmids-Gau schrieb:


So zum Beispiel der unterschied zwischen den Autoradios.
Das Billigteile einen schlechteren Radioempfang haben, weniger Funktionen besitzen, usw ist nachvollziehbar und logisch.
Aber laut Mr. Holzohr müssten sie sich doch alle (mehr oder weniger) geleich anhören, sobald ich CD höre?!?
D/A-Wandler, usw sind ja anscheinend heutzutage so billig und gut, dass man alle nehmen kann, bzw. es gibt sowieso nur eine handvoll Firmen die diese produzieren, warum gibt es also unterschiede im CD-Klang der versch. Radios???


Bei Autoradios mit CDP steckt natürlich der D/A ,
die Vorstufe und die Endstufen alle in einem Gerät,
da wird von den einzelnen Firmen auch immer ein wenig(oder mehr) "gesoundet".

Auffällig gerade in den Anfangszeiten der CDPs im Auto waren schon immer z.B. bei Alpine der höhere Bassanteil.

Bei Clarion die Höhen etwas schärfer.

Das alles nicht nur in Nuancen,
sondern von jedem der es nicht von vorneherein ablehnt(von diesem wurde es auch gehört,nur nicht zugegeben),
wurde dies so wahrgenommen.
Auch ich bin ein Holzohr,
was mir zu dieser Zeit,
ist schon ne Weile her,sorry,
aufgefallen ist war aber ein offenes Geheimnis.

Wo genau und wie die Hersteller "gesoundet" haben vermag ich allerdings nicht zu wissen.



Auch Kabelklang scheint im Auto eine Rolle zu spielen, oder warum sonst werden da 50mm²-Kabel verlegt


Wenn das Kabel an eine 500 Watt Endstufe verlegt wird dann ist das Voodoo,

wenn das Kabel zu einem Stromverteiler im Kofferraum führt von dem aus 5-10 Stück 1kW Endstufen versorgt werden dann ist da einer auf Nummer sicher gegangen,
sieht zudem noch gut aus.

Mit Kabelklang hat das nichts zu tun,
nur mit sicherer Stromversorgung.(Wenn auch bei den meisten Anlagen überdimensioniert,schadet aber auch nicht.)

Gruss
Schmids-Gau
Stammgast
#5 erstellt: 14. Apr 2009, 12:49
Also, zusammengefasst:
Monsterkabel machen nur dann Sinn, wenn ich ein mitleres AKW zur Leistungsversorgung meiner Endstufen benötige.

Beim CDP kommt der großteil der Klangunterschiede vom Sounding der Firmen.

Und die Endstufen?
Ist die 'Unglaublich höhere Kontrolle' nur geschwurbel, oder is da was dran?

Mfg
S-G
Jeck-G
Inventar
#6 erstellt: 14. Apr 2009, 14:35
Bei Car-HiFi hat man niedrige Spannungen und hohe Ströme, da machen dickere Kabel schon Sinn (na gut, 50mm² für eine 500W-Anlage ist schon arg übertrieben). Bei 12-13V ist ein Spannungsabfall von 1V was ganz Anderes als 1V bei 230V.
Bei potenten Endstufen machen auch Pufferelkos Sinn, um Spannungseinbrüche bei Basschlägen zu vermindern.
menime
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2009, 18:56
wer 50mm² legt hat hoffentlich nicht nur n elko hinten sondern auch ne batterie.

mfg
erik
Paesc
Inventar
#8 erstellt: 16. Apr 2009, 10:56
Wer Geld für Voodoo hat, dies erst noch im Auto, den hat die Wirtschaftskrise definitiv (noch) nicht getroffen

Meiner Meinung nach kann man sein Geld nun wirklich besser einsetzen, z.B. mal wieder was mit der Partnerin/dem Partner, Freunden usw. machen. Das Wetter ist ja aktuell noch recht gut zum Grillieren und/oder an einem See den Sonnenuntergang zu geniessen...
Enjoy life.

Greez
Paesc
Soundscape9255
Inventar
#9 erstellt: 16. Apr 2009, 11:54

Schmids-Gau schrieb:

Auch Kabelklang scheint im Auto eine Rolle zu spielen, oder warum sonst werden da 50mm²-Kabel verlegt?
Logisch, eine 500Watt Endstufe brauch bei 12V ca. 40A, aber selbst über die 1,5mm²-Schnürsenkel, die im Haus verlegt sind, müssten locker 16A vertragen, also würden doch eigentlich auch 4,5mm²Kabel reichen?
Solange das Kabel nicht warm wird ist es dick genug, und warum sollte der Strom duchr das dünnere Kabel schlechter fließen als durch das dickere? Der Wiederstand ist auf die Entfernung ja vernachlässigbar...


12V*40A sind zwar 500W - aber da man nur etwa 50% Würgegrad hat, stehen am Ende nur 250W zur verfügung - bissl mager, da Autowoofer gerne auf kleine Gehäuse gezüchtet sind und somit einen untersirdischen Wirkungsgrad haben.

Das Problem mit den meisten Autoenstufen ist, dass sie ein ungeregeltes Netzteil haben -> die Spannung geht quadratisch in die Leistung ein! Man versucht also den Spannungsabfall möglichst niedrig zu halten.

Kannst ja mal nachrechnen, was bei 50mm², 10m Zuleiung bei Stromstärken im 3-Stelligen Amperebereich verloren geht und vergleichst das mal mit einem "Popeligen" 16mm²-Kabel...

Es gibt aber auch Leute, die "Spezielle" NF und LS-Kabel verbauen - bzw. "komische" Kondensatoren usw.... Voodoo gibt es auch im Autohifi, aber das mit den Stromkabeln ist keines!
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