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Ausphasen der HIFI-Geräte

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Beitrag
vinylfreak
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Aug 2009, 15:55
Ein Hallo an alle Spezialisten!

Würde Euren Rat zu diesem Thema benötigen. Habe bereits Verstärker, Tuner und CD-Player ausgephast. Meine Frage an Euch: Muss auch das Laufwerk ausgephast werden? Wenn ja, wie geht man hier am besten vor? Ich meine, kann man hier bei den Cinchkabeln messen?

Dank im Voraus,
Vinylfreak
jottklas
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Aug 2009, 16:04

vinylfreak schrieb:

Habe bereits Verstärker, Tuner und CD-Player ausgephast. Meine Frage an Euch: Muss auch das Laufwerk ausgephast werden? Wenn ja, wie geht man hier am besten vor? Ich meine, kann man hier bei den Cinchkabeln messen?


Ich bin zwar alles andere als ein Spezialist, aber warum gehst du nicht einfach nach Gehör vor? Wenn du keinen Unterschied wahrnimmst, ist es doch sch...egal, wie herum der Stecker sitzt...

Gruß
Jürgen
rebel4life
Inventar
#3 erstellt: 26. Aug 2009, 16:08
Lass das Gehör entscheiden. Das hilft wenn es tatsächlich einen Unterschied geben sollte. Und den gibt es bei einer korrekten Elektroinstallation meiner Meinung nach nicht.


MFG Johannes
Jeck-G
Inventar
#4 erstellt: 26. Aug 2009, 21:46
Wenn sich die Musik komisch anhören sollte, dann dreht die Platte verkehrt rum, ein Umdrehen des Netzsteckers sollte da Abhilfe schaffen. Ansonsten bewirkt ein Umdrehen des Steckers das Gegenteil.

Mittlerweile werden einige Gebiete mit Wechselspannung versorgt, wo die Polung egal ist. Erkundige Dich dazu bei Deinem Energieversorger. Ggf. brauchst Du Umformer, damit Du Deine jetzigen Geräte weiterbetreiben kannst, sollte bei Dir auf Wechselspannung umgestellt werden. Oder kaufst Allstromgeräte, die sowohl mit Gleich- als auch Wechselspannung zurechtkommen.

Edit: Ups, mittlerweile sind wir 70 Jahre weiter und wir können dank Wechselspannung die Stecker so rum stecken, wie wir wollen, da es egal ist.
Ob einige Gebiete in Österreich noch mit Gleichspannung versorgt werden, kann ich allerdings nicht sagen.


[Beitrag von Jeck-G am 26. Aug 2009, 21:50 bearbeitet]
König_Ralf_I
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Aug 2009, 21:39

Jeck-G schrieb:
Wenn sich die Musik komisch anhören sollte, dann dreht die Platte verkehrt rum, ein Umdrehen des Netzsteckers sollte da Abhilfe schaffen. Ansonsten bewirkt ein Umdrehen des Steckers das Gegenteil.

Mittlerweile werden einige Gebiete mit Wechselspannung versorgt, wo die Polung egal ist. Erkundige Dich dazu bei Deinem Energieversorger. Ggf. brauchst Du Umformer, damit Du Deine jetzigen Geräte weiterbetreiben kannst, sollte bei Dir auf Wechselspannung umgestellt werden. Oder kaufst Allstromgeräte, die sowohl mit Gleich- als auch Wechselspannung zurechtkommen.

Edit: Ups, mittlerweile sind wir 70 Jahre weiter und wir können dank Wechselspannung die Stecker so rum stecken, wie wir wollen, da es egal ist.
Ob einige Gebiete in Österreich noch mit Gleichspannung versorgt werden, kann ich allerdings nicht sagen. :L



Gewagte These , wenn man bedenkt das man unter Umständen ja meßbar unterschiedlich starke Ströme dort messen kann wo sie eigentlich nicht fießen sollten.

Mantelstromfilter & Co. sind ja sicher auch absoluter Nonsens , weil ja nirgendwo Strom vagabundieren kann.

Na dann.Herzlichen Glückwunsch zur perfekten Elektrik.


Ein Drehen der Stecker kann unter Umständen den Klang beeinflussen , muß aber nicht.
Das würde ich für richtiger halten.

Grüße
Ralf


[Beitrag von König_Ralf_I am 28. Aug 2009, 21:56 bearbeitet]
insi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Sep 2009, 15:19
Hallo Leute,

ich war neulich auf der Messe (Highend, München) , gab da nen guten Vortrag:
http://www.highendsociety.de/deutsch/highend/highend_player.php dort den Vortrag von HMS - Hans Strassner "Elektorsmog" (ich will keine Werbung machen für die Firma)

Ich hab alles ausgephast.
Intressantre Artikel auch unter http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-162.html

Gruss Urler
Chriz3814
Inventar
#7 erstellt: 01. Sep 2009, 19:18
Ich habe meine beiden Subwoofer auch ausgephast, meinen Verstärker ebenfalls. Der Material- und Zeitaufwand ist sehr gering daher habe ich es einfach mal gemacht, ob Voodoo oder nicht.

Ich konnte jedenfalls absolut keinen Klangunterschied feststellen. Selbst nach mehrmaligem Umstecken nicht.
rebel4life
Inventar
#8 erstellt: 01. Sep 2009, 19:48
http://www.mercateo....e_Nr_M7010_V012.html

Erst mit einem solchen Gerät lässt sich der Berührungsstrom wirklich korrekt messen, da versagen die 5€ Multimeter ausm Baumarkt, denn es handelt sich beim Berührungsstrom um Werte die im µA Bereich liegen, also wirklich sehr wenig. Als ich letztens die Geräte im Betrieb prüfen musste, hab ich mir den Berührungsstrom des Grundig Verstärkers gemerkt, einmal mit Stecker so rum drin und einmal anderst rum. Beides mal waren es 7µA.


MFG Johannes
Chriz3814
Inventar
#9 erstellt: 01. Sep 2009, 20:03
Er lässt sich auch mit einem Gerät aus dem Baumarkt messen nur eben mit einer größeren Toleranz. Es geht beim Ausphasen nur darum den niedrigeren Wert zu ermitteln und dies sollte auch mit einem Voltmeter aus dem Hagebaumarkt funktionieren.

Ich besitzte das GMC-I METRAHit X-tra Digital-Multimeter von Gossen. Damit habe ich übrigens meine Geräte ausgephast.

Dennoch kann mein kritisches und unparteiisches Gehör keinen Unterschied ausmachen.
Pommbaer84
Inventar
#10 erstellt: 04. Sep 2009, 03:06
Ich hab meine Anlage einfach angeschlossen ohne mir über das Anphasen gedanken zu machen - sterbe ich jetzt früher oder was?
Jeck-G
Inventar
#11 erstellt: 04. Sep 2009, 06:49
Ja, und in 10 Jahren hast Du Ohrenkrebs wegen der nicht ausgephasten Anlage.


Mantelstromfilter & Co. sind ja sicher auch absoluter Nonsens , weil ja nirgendwo Strom vagabundieren kann.
Hier ging es ja nicht um Brummschleife, oder?


Na dann.Herzlichen Glückwunsch zur perfekten Elektrik.
Danke. Und so teuer war die auch nicht.
König_Ralf_I
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Sep 2009, 12:09

Jeck-G schrieb:
Ja, und in 10 Jahren hast Du Ohrenkrebs wegen der nicht ausgephasten Anlage.


Mantelstromfilter & Co. sind ja sicher auch absoluter Nonsens , weil ja nirgendwo Strom vagabundieren kann.
Hier ging es ja nicht um Brummschleife, oder?


Na dann.Herzlichen Glückwunsch zur perfekten Elektrik.
Danke. Und so teuer war die auch nicht.


Na dann erzäl doch mal wieso dieser nachweislich vorhandene Strom hinfließt und wieso er nicht dazu betragen soll das man unter Umständen Mantelstromfilter benötigt.


[Beitrag von König_Ralf_I am 04. Sep 2009, 12:11 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#13 erstellt: 04. Sep 2009, 13:22
Wo hast Du denn einen Nachweis erbracht? Und wie bist Du zum Messen (das Gegenteil von irgendwelchen Sachen behaupten) an meine Anlage rangekommen?
Wäre ja auch mal angebracht, wenn Du Deine Geräte auflistest.

Zwischen meinen Geräten konnte ich keine Spannungsunterschiede an den Massen feststellen, auch zwischen Sat-Kabel und PC-Gehäuse (wo die Chance am Größten ist, Potentialunterschiede zu haben) nicht. Guten Geräten und vernünftiger Installation (E-Installation, Hausantennenanlage) sei Dank. Die angeschlossenen Geräte stammen übrigens aus dem (Heim-)Studiobedarf, allerdings asymmetrsich verkabelt (reicht bei den kurzen Kabellängen), Ausnahme ist die Verbindung Mikrofon->Soundkarte (würde auch sonst mit der Phantomspeisung nicht hinhauen).

Der Mantelstromfilter hat übrigens nichts mit irgendwelcher Ausphaserei zu tun, sondern löst Probleme mit Brummschleifen, die allerdings eine andere Ursache haben.
König_Ralf_I
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 04. Sep 2009, 15:23

Jeck-G schrieb:
Wo hast Du denn einen Nachweis erbracht? Und wie bist Du zum Messen (das Gegenteil von irgendwelchen Sachen behaupten) an meine Anlage rangekommen?
Wäre ja auch mal angebracht, wenn Du Deine Geräte auflistest.

Zwischen meinen Geräten konnte ich keine Spannungsunterschiede an den Massen feststellen, auch zwischen Sat-Kabel und PC-Gehäuse (wo die Chance am Größten ist, Potentialunterschiede zu haben) nicht. Guten Geräten und vernünftiger Installation (E-Installation, Hausantennenanlage) sei Dank. Die angeschlossenen Geräte stammen übrigens aus dem (Heim-)Studiobedarf, allerdings asymmetrsich verkabelt (reicht bei den kurzen Kabellängen), Ausnahme ist die Verbindung Mikrofon->Soundkarte (würde auch sonst mit der Phantomspeisung nicht hinhauen).

Der Mantelstromfilter hat übrigens nichts mit irgendwelcher Ausphaserei zu tun, sondern löst Probleme mit Brummschleifen, die allerdings eine andere Ursache haben.


Wenn nichts da ist kann man logischerweise nichts messen.
Wenn aber was da ist kann es Einfluß auf die Leitungen haben , und damit auf den Klang.
Wir reden glaub ich auch nicht nur speziell von deiner Anlage...
Kein Mensch sagt es "muß" einen Einfluß haben ; oder die alleinige Ursache sein ;oder auch nur die Hauptursache sein.
Aber zu behaupten: "da ist grundsätzlich nichts" , oder das hat alles gar keinen Einfluss , das glaubt jeder nur solange bis er ein Problem mit seiner Anlage hat.

Ich hab meine Anlage im übrigen auch nicht ausgephast.
Trotzdem schließe ich die Möglichkeit der negativen beeinflussung nicht aus , noch halte ich das für Voodoo.


Ich wiederhol mich.Wenn deine Elektrik perfekt ist ; herzlichen Glückwunsch.
Bei mir nicht.

Ich hab 6 Sicherungen für die Küche einschließlich Herd...und 1 (in Worten: eine) Sicherung für den Rest der Wohnung.Da hängt also alles dran.

Du glaubst gar nicht wie viel Probleme und gegenseitige Störungen das mit sich bringt.Und das Haus ist von 1982...


Grüße
Ralf


[Beitrag von König_Ralf_I am 04. Sep 2009, 15:25 bearbeitet]
rebel4life
Inventar
#15 erstellt: 04. Sep 2009, 15:43
1982? Ist ja noch recht jung, da ist unser Haus um einiges älter und da die Elektrik, wenn ich mit der Lehre fertig bin darf ich da austauschen wie noch und nöcher, hab aber jetzt schon keine Lust dazu...


MFG Johannes
Chriz3814
Inventar
#16 erstellt: 04. Sep 2009, 20:22

königralf schrieb:

Ich hab meine Anlage im übrigen auch nicht ausgephast.
Trotzdem schließe ich die Möglichkeit der negativen beeinflussung nicht aus , noch halte ich das für Voodoo.



Das beste Beispiel, dass ausphasen sindvoll ist, war ein alter Verstärker von Rotel. Ich muss nochmal die Modellbezeichnung raussuchen. Den MUSSTE man ausphasen, damit er vernünftig klang.
Chief_Marshal
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Sep 2009, 23:34
Das ausphasen von Geräten wird immer sehr verschieden bewertet.

Manche Highender schwören darauf, andere nicht.

Erfolge wurden schon bei Brumschleifen festgestellt.

Ansonsten gilt, Versuch macht klug.

Man wird nur außer oben genannten Szenario keinen Effekt bemerken.
Pommbaer84
Inventar
#18 erstellt: 05. Sep 2009, 14:23
Ich habe in meinem Raum 23 Steckdosen und sage und Schreibe 11 Sicherungen dafür. Jede Steckdose oder Gruppe ist einzeln abgesichert.

4 * 1
3 * 2
3 * 3
1 * 4
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 05. Sep 2009, 18:32

Pommbaer84 schrieb:
Ich habe in meinem Raum 23 Steckdosen und sage und Schreibe 11 Sicherungen dafür. Jede Steckdose oder Gruppe ist einzeln abgesichert.

4 * 1
3 * 2
3 * 3
1 * 4


Sollten die unbenutzten Steckdosen nicht einen elektrischen Abschluss haben?
Jeck-G
Inventar
#20 erstellt: 05. Sep 2009, 19:58

und 1 (in Worten: eine) Sicherung für den Rest der Wohnung.Da hängt also alles dran.

Du glaubst gar nicht wie viel Probleme und gegenseitige Störungen das mit sich bringt.
Dass es öfters mal den Automaten schmeißt wenn man nicht aufpasst, kann ich mir vorstellen. Kenne da einen Fall (altes Bauernhaus und nicht so ein "Neubau" aus den 80ern).


Chriz3814 schrieb:
Das beste Beispiel, dass ausphasen sindvoll ist, war ein alter Verstärker von Rotel. Ich muss nochmal die Modellbezeichnung raussuchen. Den MUSSTE man ausphasen, damit er vernünftig klang.
Solch ein Müll sollte man gemäß Elektroschrottverordnung entsorgen, wer weiß, was diese Fehlkonstruktion noch alles für Eigenarten besitzt. Und klingen solte ein Verstärker eh nicht, solange man ihn nicht an seine Grenzen treibt.


cmmarburg schrieb:
Sollten die unbenutzten Steckdosen nicht einen elektrischen Abschluss haben? :D
Ja, mit den meist üblichen 75 Ohm, damit es nicht zu schädlichen Störsignalreflektionen kommt. Im Winter noch den Vorteil, dass die Wohnung warm bleibt (ca. 700W Wärme pro Abschlusswiderstand).


Zur Ausgangsfrage:
Gibt es denn überhaupt eine Verbindung zwischen Ausgang und Netzversorgung? Ein einfaches "elektrisch angetriebenes Grammophon mit elektromagnetischer Abtastung" braucht ja nur Strom für den Motor, der Signalweg von der Abtasteinheit zum Ausgang ist separat, sofern kein Preamp eingebaut ist.


[Beitrag von Jeck-G am 05. Sep 2009, 20:04 bearbeitet]
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