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Das Problem mit meiner Nachttischlampe (kehrt zurück)...

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kptools
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 30. Apr 2006, 13:24
Ich besaß seit vielen Jahren eine Nachttischlampe, wohlüberlegt nach Design und neuester Technik ausgewählt, mit einer 25 W Glühbirne, die mit ihrem Licht die Seiten meiner Bücher erhellte, die ich vor dem Einschlafen las, so dass ich in diesen die vielen kleinen Buchstaben gut erkennen konnte, die sich immer zu spannenden Geschichten formten, aber irgendwie...

Irgendwann beschlich mich das Gefühl, es mangele meiner Lampe an der der nötigen Strahlkraft, denn es fiel mir immer schwerer die Texte meiner Bücher zu entziffern. Also begab ich mich auf die Suche nach Ratschlägen, um Abhilfe zu schaffen. Hierbei stieß ich auf ein Nachttischlampen-Forum im Internet. Dort tummelten sich kompetente Leute, die sich schon seit Jahren mit Nachttischlampen beschäftigt hatten und denen kein Problem fremd war, denn sie hatten für jedes eine Lösung parat. Ich folgte dem Treiben eine ganze Zeit, wobei ich feststellen musste, das es sich bei meiner Lampe anscheinend um eine hochkomplexe, geheimnisvolle Technik handelte. Schließlich traute ich mich und stellte mein spezielles Problem zur Diskussion. Sofort erhielt ich fachliche Tipps in Hülle und Fülle und es stellte sich heraus, dass ich meine Lampe mit falschen Kabeln betrieben hatte, hier solle ich ansetzen. Außerdem wies man mich auf spezielle Nachttischlampen-Fachmagazine hin, dort habe man alle Maßnahmen knallhart untersucht und getestet, sowie in ihrer Wirksamkeit katalogisiert. Man empfahl mir eine ganze Reihe unterschiedlichster Kabel, die sehr teuer waren. Aber ich wollte ja weiterkommen und so kaufte ich mir ein paar der besonders innig Empfohlenen und probierte sie nach und nach an meiner Lampe aus. Und tatsächlich, jedes Kabel veränderte das Licht meiner Lampe in eine andere Richtung, jedoch waren die Unterschiede manchmal erst nach Tagen oder Wochen feststellbar. Ich entschied mich für ein sehr teures Kabel, dass meinen Vorstellungen am nächsten kam, aber irgendwie.....

Auf erneutes Nachfragen bekam ich den Rat, es doch einmal mit Netzfiltern zu versuchen, da hochfrequente Störungen in Stromnetz das Licht negativ beeinflussen könnten, also versuchte ich auch das, aber irgendwie....

Auf meinen unwürdigen Einwand, das die Veränderungen doch recht marginal seien und ich manchmal Zweifel hege, bekam ich die logische Antwort, dass ich mich nun am oberen Limit bewege und da seien die Schritte nun mal nur noch sehr klein und keineswegs dürfe ich den bisher so erfolgreich beschrittenen Weg verlassen. Das leuchtete mir ein. Des weiteren solle ich es mal mit einem leitwertverbessernden Lack an Fassung und Glühbirnen-Gewinde versuchen. Der dämpfe auch die Schwingungen des Wechselstroms, was zu einem wesentlich ruhigeren Licht führe. Tatsächlich, das war ein großer Schritt nach vorn, aber irgendwie.....

Auf weiteres Nachfragen empfahl man mir, die Nachttischlampe mit speziellen Untersetzern zunächst an eine Base anzukoppeln und diese wiederum von meinem Nachtschränkchen abzukoppeln. Gesagt, getan. Und tatsächlich bekam ich nun ein wärmeres Licht mit einem Stich ins gelbliche, genau so, wie es prophezeit wurde. Nun empfand ich aber Buchstaben auf vergilbtem Papier nicht mehr so prägnant. Hier half der Rat, ich solle mir nur noch Bücher mit Buchstaben auf Hochglanzpapier kaufen, das andere wären eh nur Schundromane. Auch das befolgte ich beflissentlich, aber irgendwie....

Langsam aber sicher näherte ich mich Schritt für Schritt dem hohen und dennoch unerreichbaren Ziel und mein Bankkonto schrumpfte unaufhaltsam, nachdem ich auch noch die betreffende Steckdose samt deren Zuleitung, sowie die Sicherung im Stromverteiler ausgewechselt hatte. Außerdem musste ich, je nach Mondphase, Jahreszeit und gelesenem Buch in Abhängigkeit der darin verwendeten Schriftart ständige Veränderungen vornehmen. Selbst die Art des Buches, sei es nun ein Sachbuch oder nur ein profaner Roman, erforderte die unterschiedlichsten Maßnahmen, aber irgendwie......

Eines Tages tauchte ein selbsternannter Fachmann im Forum auf, der alles bisher Erreichte hinterfragte und teilweise sogar ins Lächerliche zog. Er sei ein sogenannter Elektriker und er empfahl mir, die alte 25 W Glühbirne gegen eine Neue auszutauschen, da die alte durch Ablagerungen am Glaskolben nicht mehr so lichtdurchlässig sei und das könne man mit einem Luxmeter sogar messen! Außerdem würde sie wahrscheinlich sowieso bald kaputtgehen. Eine neue Birne koste auch nur wenige Cent und gäbe es in jedem Baumarkt. Vielleicht solle ich sogar mal eine 40 W Glühbirne ausprobieren, die sei nur wenige Cent teurer, dafür aber nochmals um einiges heller. Des weiteren riet er mir zu einer Brille, da die Sehkraft mit zunehmenden Alter nachlasse. Welch infamen und überheblichen Aussagen. Der selbsternannte Fachmann wurde natürlich von allen, mich eingeschlossen, sofort niedergemacht, er solle sich seine völlig inkompetenten Ratschläge in Zukunft sparen und aus dem Forum verschwinden. Aber er ließ sich nicht beirren und mischte sich überall ein und irgendwie....

Es nagte in mir und so reiste ich an einem dunklen Novemberabend in eine fremde Stadt, um dort unerkannt einen Baumarkt aufzusuchen. Ich schlich mich in die Glühlampenabteilung, immer in der Angst, ein Bekannter könne mir begegnen und mir unangenehme Fragen stellen, denn aus Sicht meiner hilfreichen Freunde war dies ein Frevel im Wortsinn vor dem 14. Jahrhundert. Ja, ich verließ den Pfad der Tugend. Dort gab es Glühbirnen in Hülle und Fülle und ich suchte zunächst nach einer Birne mit vergoldetem oder zumindest anderweitig veredeltem Sockel, aber so etwas schien dieser Laden nicht zu führen. Also entschied ich mich für ein baugleiches Modell, wie ich es Zuhause hatte und tatsächlich lagen neben dieser auch Ausführungen mit 40 W. Auch hiervon kaufte ich eine. Daheim baute ich meine alte Birne aus und verglich sie mit der Neuen. Und tatsächlich waren auf dem Glaskolben tiefgraue Ablagerungen zu sehen, während die Neue in reinstem Weiß erstrahlte. Also eingeschraubt und was soll ich sagen, meine Nachtischlampe leuchtete wie am ersten Tage. Danach wagte ich mich an den Einbau der 40 W Version und das war noch einmal ein wirklicher Schritt nach vorn. Die Buchstaben meiner Bücher erstrahlten in neuem Glanz, auch alte Bücher waren wieder lesbar. Mittlerweile war ich auch beim Augenarzt. Meine neue Brille war ein weiterer realer Schritt nach vorn. Ich war so glücklich mit meiner Nachttischlampe, dass ich manche Nacht durchlas und erst am darauffolgenden Morgen zufrieden einschlief. Dadurch hatte ich meine Freunde im Forum, die mich auf meinem langen, beschwerlichen Weg so lange tatkräftig unterstützt hatten, etwas vernachlässigt. Nach längerer Abwesenheit kehrte ich ins Forum zurück und war geschockt. Dort waren immer mehr dieser selbsternannten Fachleute aufgetaucht und es war ein regelrechter Disput um Nachttischlampen entstanden. Es war geradezu ein Krieg. Aber wo stand ich mittlerweile? Um meinen alten Weggefährten nicht weh zu tun, bezog ich eine neutrale Position und versuchte zwischen den konträren Parteien zu schlichten. Aber irgendwann muss ich wohl eine eindeutige Stellung beziehen. Bis dahin warte ich erst mal ab, wohin das alles führt, aber irgendwie.....

Die Ausdrücke „Glühbirne“ und „Birne“ sind fachlich nicht korrekt, aber im allgemeinen Sprachgebrauch geläufig, darum habe ich sie hier verwendet.

Auslöser dieser Geschichte war ein defektes Leuchtmittel in meiner Nachttischlampe und der damit verbundene Helligkeitsgewinn nach Ersatz, sowie ein Beitrag von dr.matt.

Grüsse aus OWL

kp
Marroni
Neuling
#2 erstellt: 30. Apr 2006, 18:07
Hallo kp

Ich bin hier eigentlich nur Leser, aber diese Geschichte finde ich so genial, dass ich trotzdem mal auf der Tastatur rumklopfe, das soll nicht als 0-Antworten-Beitrag stehen bleiben.

Ich weiss ja nicht, ob du dich als Elektriker oder als suchender Nachttischlampenbesitzer verstehst. Dass dies nicht so offensichtlich ist, weist auch darauf hin, dass die Geschichte von Toleranz und Verständnis für beide Seiten geprägt ist. Eine Haltung, die hier im Forum ausgeprägter sein könnte.

Das Streben nach Verbesserung ist akzeptiert. Bevor dies jedoch mit überteuerten und teils esoterischen Mitteln versucht wird, sollen die Grundvoraussetzungen (Lautsprecheraufstellung, solide Geräteplattformen, Raumakkustik etc.) stimmen. In deiner Geschichte die Glühlampe.

Sehr schön weist die Geschichte auch auf das beeinflussende Umfeld hin. Freunde, Kollegen, Forenmitglieder, die einen "sanften" Druck auf das eigene Verhalten ausüben. Bedürfnisse werden auch von aussen geweckt und bestärkt.
Erinnert mich halt ab und zu an die Peer-Groups der Jugendlichen.

So, nochmals Gratulation und genug für heute.

Rolf
Justfun
Inventar
#3 erstellt: 30. Apr 2006, 21:44
Und ich sag noch,
nicht so viel von der Maibowle.
Gruß
Manfred
Dualese
Inventar
#4 erstellt: 30. Apr 2006, 23:03
Hallo "KahPeeh" Du dröger OWL´er !

ALSO... "sowas" hätte ich in Erinnerung an mein trostloses 1-jähriges Exil in Bad Oeynhausen, von der Humorlage her keinem Mitglied Eures knorrigen Volksstammes zugetraut
ALLE ACHTUNG... sagt da der sehr rheinländisch angehauchte Niederrheiner

Viele Grüße vom flachen selbigen
Dualese


[Beitrag von Dualese am 30. Apr 2006, 23:04 bearbeitet]
björn486
Stammgast
#5 erstellt: 30. Apr 2006, 23:14
sehr schön

musste herzhaft lachen

komme übrigens auch aus OWL grüße
kptools
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Mai 2006, 04:47
Hallo,

Marroni schrieb:
Ich bin hier eigentlich nur Leser, aber diese Geschichte finde ich so genial, dass ich trotzdem mal auf der Tastatur rumklopfe, das soll nicht als 0-Antworten-Beitrag stehen bleiben.

Ich weiss ja nicht, ob du dich als Elektriker oder als suchender Nachttischlampenbesitzer verstehst. Dass dies nicht so offensichtlich ist, weist auch darauf hin, dass die Geschichte von Toleranz und Verständnis für beide Seiten geprägt ist. Eine Haltung, die hier im Forum ausgeprägter sein könnte.

Das Streben nach Verbesserung ist akzeptiert. Bevor dies jedoch mit überteuerten und teils esoterischen Mitteln versucht wird, sollen die Grundvoraussetzungen (Lautsprecheraufstellung, solide Geräteplattformen, Raumakkustik etc.) stimmen. In deiner Geschichte die Glühlampe.

Sehr schön weist die Geschichte auch auf das beeinflussende Umfeld hin. Freunde, Kollegen, Forenmitglieder, die einen "sanften" Druck auf das eigene Verhalten ausüben. Bedürfnisse werden auch von aussen geweckt und bestärkt.
Erinnert mich halt ab und zu an die Peer-Groups der Jugendlichen.

Genau so war es gemeint. Ich bin übrigens Elektrotechniker....

Dualese schrieb:
ALSO... "sowas" hätte ich in Erinnerung an mein trostloses 1-jähriges Exil in Bad Oeynhausen, von der Humorlage her keinem Mitglied Eures knorrigen Volksstammes zugetraut
ALLE ACHTUNG... sagt da der sehr rheinländisch angehauchte Niederrheiner

....und meine Wurzeln liegen im Sauerland, wobei die Sauerländer zwar umgänglicher, aber vom "rheinischen Frohsinn" doch noch einiges entfernt sind, wobei ihre Trinkfestigkeit wohl legendär ist (trifft für mich nicht zu). Deine Erfahrungen in OWL müssen ja traurig gewesen sein, aber ich rufe Dir nochmals zu: Hier sind nicht alle so !

Grüsse aus OWL

kp
Schili
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 02. Mai 2006, 04:51
Ostwestfalen zu unterschätzen, ist der erste Schritt zur Niederlage...


raze4711
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Mai 2006, 07:52
mmmh, wenn du anstelle eines satinierten glaskolbens, ein modell mit klarglas verwendest, könntest du noch das letze tüpfelchen rausholen........ und kollegiale grüße aus dem saarland. ps.... mein strom kommt uas der steckdose, und schmeckt meiner mussig saugudd
Dualese
Inventar
#9 erstellt: 02. Mai 2006, 08:01
Mein lieber Schwan... ääähhh MOD...

DU als OWL-Emigrant in Cölle...
ICH als OWL-Imigrant in Bad Oeynhausen...
...ich glaube da hätten wir Beide aber so allerhand Gesprächsstoff mein lieber Thomas @Schili

Vielleicht ergibt sich das ja wenn ich demnächst mal beim @andisharp bin !?

Allerdings habe ich natürlich schon gehört, das Du von "Berufs wegen" ziemlich unerschrocken bist was die Reiserei in fremde Regionen & Kultukreise angeht... meinen Schock hättest Du also wahrscheinlich nicht bekommen.

Ist schon komisch, wenn Man(n) als "Zugezogener" das erste Mal in OWL an einer Kneipentheke steht...
sich irgendeinen Spaß mit den Leuten erlaubt...
von den beiden kräftigsten in die Mitte genommen wird...
rausgeführt wird und Man(n) denkt jetzt gibt´s Prügel...
und dabei gehen sie mit einem nur in den dunklen Keller...
ZUM LACHEN

An die Frauen in OWL... jaaaaa an die Frauen, da habe ich unauslöschliche Erinnerungen ... nirgendwo auf dieser Welt sagen Frauen so wunderschön "Ja´a" mit "2A" wie diese dort in ihrem Heimat-Dialekt

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese
kptools
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Mai 2006, 08:13
Hallo,

raze4711 schrieb:
mmmh, wenn du anstelle eines satinierten glaskolbens, ein modell mit klarglas verwendest, könntest du noch das letze tüpfelchen rausholen........

Kein Vorteil ohne Nachteil. Ich denke da an die Gleichmäßigkeit des Lichts, und wenn ich dann auch noch zusehen muss, wie der Glühfaden unter der Hitze leidet, nein, da macht mir kein Buch der Welt mehr Freude. Dann steigere ich lieber die Leistung auf erleuchtende 60 W.

Desweiteren möchte ich noch vorbeugen und ankündigen, nicht auf Sparlampen einzugehen, denn wie der Name schon sagt, haben die mit Sparen zu tun, und das ist mit diesem Hobby unvereinbar. Ich sage nur: Volle Leistung immer nur im CLass A - Betrieb.

Grüsse aus OWL

kp
kptools
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 02. Mai 2006, 08:20
Hallo,

Dualese schrieb:
An die Frauen in OWL... jaaaaa an die Frauen, da habe ich unauslöschliche Erinnerungen ... nirgendwo auf dieser Welt sagen Frauen so wunderschön "Ja´a" mit "2A" wie diese dort in ihrem Heimat-Dialekt

Wobei ich mich frage, was Du angestellt hast, sie überhaupt zu einem "Ja´a" zu bewegen.

Grüsse aus OWL

kp
hal-9.000
Inventar
#12 erstellt: 02. Mai 2006, 09:51

kptools schrieb:
Hallo,

Dualese schrieb:
An die Frauen in OWL... jaaaaa an die Frauen, da habe ich unauslöschliche Erinnerungen ... nirgendwo auf dieser Welt sagen Frauen so wunderschön "Ja´a" mit "2A" wie diese dort in ihrem Heimat-Dialekt

Wobei ich mich frage, was Du angestellt hast, sie überhaupt zu einem "Ja´a" zu bewegen.

Grüsse aus OWL

kp

Ferkel
mamü
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2006, 10:02
Kann man denn auch Salzkristalllampen tunen? Wenn ich die anhabe, kann ich echt nicht mehr im Bett lesen.

Gruß
kptools
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 02. Mai 2006, 10:11
Hallo,

mamü schrieb:
Kann man denn auch Salzkristalllampen tunen?

Wohl eher nicht, denn sie sind das "High-End" im Lampenbereich, gesoundet sozusagen.

Siehe dazu mal hier:

http://www.fengshui-...alzkristallampen.htm

Grüsse aus OWL

kp
deNaranja
Stammgast
#15 erstellt: 02. Mai 2006, 10:16
Du könntets ja auch ein Gasentladungslampe(/röhre??) nehmen, das wäre dann allerdings so viel zu viel als wenn man in einem 3x3m zimmer eine große PA-Anlage betreibt, die allein schon ein drittel der stellfläche verbraucht.
kptools
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 02. Mai 2006, 10:45
Hallo,

für alle weiteren Spekulationen gebe ich zu bedenken: Lampengewinde E14....

Grüsse aus OWL

kp
SirVival
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 03. Mai 2006, 06:47
Hi,

es wurde eine 25 Watt-Birne gegen eine 40 Watt ausgetauscht. Muss ja besser sein, denn in Analogie zu HiFi wird das Teil mit der höheren Lautstärke immer als besser klingend empfunden

Grüße

SV
kptools
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 03. Mai 2006, 07:51
Hallo,

SirVival schrieb:
es wurde eine 25 Watt-Birne gegen eine 40 Watt ausgetauscht. Muss ja besser sein, denn in Analogie zu HiFi wird das Teil mit der höheren Lautstärke immer als besser klingend empfunden

Ich würde es eher als Reserve sehen . Man kann, muss aber nicht. Ich glaube, ich habe auch noch etwas ganz entscheidendes vergessen: Den Dimmer, um die Helligkeit der Glühbirne nach eigenem Gusto zu regeln. Welche ungeheure Möglichkeiten tun sich doch auf, wenn man ein wenig auf angesagten Purismus verzichtet.

Grüsse aus OWL

kp
toto_el_bosse
Stammgast
#19 erstellt: 03. Mai 2006, 09:01
Bin nun etwas enttäuscht, ehrlich! Von einem Helligkeitsregler (oder "Dimmer") war in deinem Bericht nie die Rede. Wie soll ein Netzfilter oder ein gutes Kabel denn Wirkung entfalten, wenn dauernd jemand die Helligkeit verstellt? Und dann aber behaupten, die 40er sei pauschal "einfach heller"...
Ohne verifizierten Doppeltaub-Test (andernfalls wäre die Helligkeit evtl. am spezifischen Brummen der Birnen zu erkennen!) brauchst du dich hier eigentlich nicht mehr zu Wort melden...
kptools
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 03. Mai 2006, 09:21
Hallo,



Grüsse aus OWL

kp
Dualese
Inventar
#21 erstellt: 03. Mai 2006, 11:05
...und nicht zu vergessen "KahPeeh"...

spätestens wenn Einer von der Fraktion ankommt die immer behaupten :


...Lampe hin, Birne her, am Besten wech all dat Zeuch´s...

...egal welches Gewinde ob E14 oder E27...
...egal ob matt ALU-silber, Acryl-transparent oder geschwärzt...
...egal ob MOSFET-Einzelwendel oder BiPolar-Doppelwendel...
...egal ob Handgeschaltet oder mit Dimmer-Fernbedienung...

das einzig richtige wärmende Licht...
egal ob zum Lesen oder für die Seele...
das bringen nur Kerzen...
NUR KERZEN... ... Ab & Zurück zum Ursprung...


Tja mein Lieber, spätestens DANN... wären all Deine Überlegungen "Noppes"
Tröstende Grüße vom flachen Niederrhein
vom Lampen & Birnen Bruder Dualese
kptools
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 03. Mai 2006, 11:30
Hallo,

Dualese schrieb:
spätestens wenn Einer von der Fraktion ankommt die immer behaupten:

Welche Fraktion das jetzt sein sollte, kann ich im Moment nicht so richtig deuten.

Dualese schrieb:
NUR KERZEN... ... Ab & Zurück zum Ursprung...

Und der wäre? Liegt der nicht sogar vor der Beherrschung des Feuers?

Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Mühe Du Dir mit den Smilies machst. Hut ab!

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 03. Mai 2006, 11:30 bearbeitet]
SirVival
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Mai 2006, 11:50
Hi all,

ich überlegte grade, womit man die Kerzen gleichsetzen kann. Ich denke mal Detektor-Empfänger und Trichtergrammophon. Musik kam da auch raus.
Die Smilies sind wirklich sensationell.

Grüße
Dualese
Inventar
#24 erstellt: 03. Mai 2006, 16:18
Meeeeensch Leuteeeee !

Die "Mannesmänner" natürlich

R Ö Ö Ö Ö Ö H R E N ! ! !

Also das hätte ich jetzt nicht gedacht daß Ihr darauf nicht kommt... nicht alt genug was

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese


[Beitrag von Dualese am 03. Mai 2006, 16:19 bearbeitet]
SmartAss
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 05. Mai 2006, 12:39
Ja, ja, ja,

ich hab' auch eine...
'ne Nachtischschlampe - aber sie erzeugt nur Wärme und gelegentlich zuckende Blitze.

Ich nenn' sie auch manchmal zärtlich mein Dessert-Luder ! Und getuned mit den Stilettos, den Gummi-Dämpfern und dem anderen Vinyl-Zubehör kommt das noch viel besser !!

Oops, oh, ach ja, das schreibt sich doch irgendwie anders - ich glaube, ich bin etwas off-topic...peinlich, schäm...

Nix wie wech ins Latex-Forum - aber irgend wie ist das hier im Voodoo-Forum doch auch manchmal SM...

Gerd
hal-9.000
Inventar
#26 erstellt: 05. Mai 2006, 12:51
@SmartAss: cooler Nick :D, passt auch weitestgehend thematisch zu Deinem Beitrag
tobitobsen
Inventar
#27 erstellt: 07. Mai 2006, 21:39
Moin,


hier wird wieder pauschal alles runter gemacht und ins lächerliche gezogen ohne, dass es einer selbst ausprobiert hätte.

Ich habe meine Nachtischlampe an meinen eigenen Stromkreis mit Lapp-Kabel und AHP-Lichtmodul mit speziellen goldenen Feinsicherungen selbst ausprobiert und es war alles viel klarer zu lesen . Es war so als hätte jemand meine Brille geputzt. Ganz neue nie gelesene Details kamen zum Vorschein, praktisch ein inhaltlich neues Buch. Die Buchstaben hatten mehr Fundament und das Lesen war irgendwie zeitrichtiger. Die Druckerschwärze war abgrundtief und richtig satt. Auch die Bühne bei der Vorstellung der Handlung bekam mehr Tiefe. Mit der neuen Verkabelung strahlt meine Nachtischlampe so manches High-end Lampe echt an die Wand und das mit nur 2o Watt.

Auch meine Frau, die sonst gar nicht lesen kann, konnte es nachvollziehen.

Es sind halt nicht alle Dinge per Luxmeter nachmessbar, letztendlich wissen wir noch nicht mal genau, was die Natur des Lichtes ist.

Also ich habs gesehen, da könnt ihr schreiben was ihr wollt und ein Blindtest bringt beim Lesen ja nun mal überhaupt nichts.

Gruß vonna Küste

Schöner Beitrag Kptools
SirVival
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 08. Mai 2006, 07:18
Hi tobitobsen,

habe deine Konfiguration gleich ausprobiert. Endlich kann ich lesen, was zwischen den Zeilen steht. Damit steht einer gehaltvollen Diskussion über das jeweils zu verhandelnde Topic mit meinem Chef nie nicht niemals mehr etwas im Wege.


Grüße
sveze
Inventar
#29 erstellt: 08. Mai 2006, 07:36
Genial geschrieben .

Das schreit ja schon nach Veröffentlichung in einem Fachmagazin. Ob es welche gibt, die sich nicht so bierernst nehmen ?

Toller Beitrag. Hatte sehr viel Spass beim Lesen und habe den Link auch schon an ein paar Bekannte weitergetragen. Absolut lesenswert!
kptools
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 08. Mai 2006, 08:36
Hallo,

sveze schrieb:
Toller Beitrag. Hatte sehr viel Spass beim Lesen und habe den Link auch schon an ein paar Bekannte weitergetragen. Absolut lesenswert!

Da bin ich doch überrascht, daß dieser Beitrag auf so positive Resonanz stößt. Dabei hatte ich mir sehr lange überlegt, ob ich mich überhaupt "trauen" soll.
Deswegen ein Dankeschön an "Alle" für das positive Feedback.

Grüsse aus OWL

kp
toto_el_bosse
Stammgast
#31 erstellt: 08. Mai 2006, 08:47

tobitobsen schrieb:
Auch meine Frau, die sonst gar nicht lesen kann, konnte es nachvollziehen.

Jaja, das Beispiel kommt immer dann, wenn einem die Argumente ausgehehn...

Also ich habs gesehen, da könnt ihr schreiben was ihr wollt und ein Blindtest bringt beim Lesen ja nun mal überhaupt nichts.

Wer denn dann auch lesen kann ist klar im Vorteil, ich fordere nämlich schon lange den Doppeltaubtest. Aber wie immer verschwinden die Goldaugen dann sofort wieder unter der Bettdecke...
Was mich letztlich wirklich dazu brachte, alle meine Bücher nocheinmal zu lesen und dabei neu zu entdecken, war die stärkere Birne. Fertig.
rotel_965
Neuling
#32 erstellt: 11. Mai 2006, 10:16
Ich bin zwar neu hier

aber sowas geniales gibt es selten

immer weiter so nicht aufgeben

rotel 965
paragrafix
Stammgast
#33 erstellt: 11. Mai 2006, 13:43
Hallo kaahpeee,

vielen Dank für diesen meinen Bürotag rettenden Thread....gerade schaute mein Kollege rein und fragte, ob ich sie noch alle hätte...sooo laut zu lachen, ohne vorher in den Keller zu gehen (Anmerkung: gebürtiger OWLer).

hoffentlichen entdecken die Voodooisten den Thraed auch noch....

Grüße
Martin
meierzwo
Stammgast
#34 erstellt: 11. Mai 2006, 16:43

Einer der besten Beiträge (mitsamt Folgethread) seit langem!. Macht richtig Spaß zu lesen.

Und das sage ich nicht nur, weil ich (auch) gebürtiger OWLer bin.

--meierzwo--

PS: Endlich kann ich auch wieder Bücher lesen.
Bei mir hat die Lichtausbeute nur noch (wegen der Größe der Buchstaben) für die Bildzeitung gereicht. Man war das ein Schei....
.halverhahn
Stammgast
#35 erstellt: 16. Mai 2006, 12:20
Warum benutzen die highend Leser eigentlich Glühbirnen, wäre da nicht eine Leuchtstofflampe mit EVG die erste Wahl?

Sie ist Farbneutraler, langlebiger und gibt mehr Licht bei gleicher Leistungsaufnahme.
sveze
Inventar
#36 erstellt: 16. Mai 2006, 12:38

.halverhahn schrieb:
Warum benutzen die highend Leser eigentlich Glühbirnen, wäre da nicht eine Leuchtstofflampe mit EVG die erste Wahl?


Technologie zu neu .


.halverhahn schrieb:
... und gibt mehr Licht ...


Das hat ja dann mit Purismus überhaupt nichts mehr zu tun. Geht nicht !
hal-9.000
Inventar
#37 erstellt: 16. Mai 2006, 12:48

.halverhahn schrieb:
... gibt mehr Licht bei gleicher Leistungsaufnahme.

Da ginge auch die warme Darstellung 'flöten'


[Beitrag von hal-9.000 am 16. Mai 2006, 12:49 bearbeitet]
visir
Inventar
#38 erstellt: 16. Mai 2006, 13:03
bissl OT:


kptools schrieb:
Hallo,

mamü schrieb:
Kann man denn auch Salzkristalllampen tunen?

Wohl eher nicht, denn sie sind das "High-End" im Lampenbereich, gesoundet sozusagen.

Siehe dazu mal hier:

http://www.fengshui-...alzkristallampen.htm


Wau, was da so versprochen wird, kann glatt mit Hifi-Voodoo mithalten (wobei es wohl eher umgekehrt ist: Hifi-Voodoo orientiert sich an Esoterik-Versprechen)

Die Luft wird ionisiert... und was, wenn ich nicht ausreichend positive Ionen in der Luft habe? Lädt sich dann die Luft negativ auf? Wie wirkt sich das auf die Stereoanlage im selben Raum aus?

Die Ionisierung erreichen die durch eine ganz banale Lampe in einem Kristall! Nobelpreisverdächtig!


lg, visir
.halverhahn
Stammgast
#39 erstellt: 16. Mai 2006, 14:53

hal-9.000 schrieb:

.halverhahn schrieb:
... gibt mehr Licht bei gleicher Leistungsaufnahme.

Da ginge auch die warme Darstellung 'flöten' ;)

Wenn es um Wärme geht hilft nur eines, Heizung aufdrehen und/oder mit der Decke/Freund(in) kuscheln.
visir
Inventar
#40 erstellt: 16. Mai 2006, 15:04
"warme" Darstellung bekommt man auch in einem Homo-Lokal.
Ob das aber einer Nachtischschlampe vorzuziehen ist...

lg, visir
hohesZiel
Stammgast
#41 erstellt: 02. Jun 2006, 22:53
@ kptools

Glückwunsch!

HAbe mich köstlich amüsiert, ebenso das von Tobitobsen weitergesponnene.

Dabei ist es doch nichts als die blanke Wahrheit...

Gruß
hohesZiel


[Beitrag von hohesZiel am 02. Jun 2006, 22:57 bearbeitet]
tobitobsen
Inventar
#42 erstellt: 03. Jun 2006, 09:39

ebenso das von Tobitobsen weitergesponnene.


Wieso gesponnen ? Das kann man genau sehen ! Wer das nicht sieht ist entweder blind oder hat ne Ikea-Nachttischlampe.

Wer will ist eingeladen mit seiner Nachttischlampe zu mir zu kommen... dann werden wir ja sehen.
Mit Euren Funzeln werdet Ihr bei Dämmerung schon an Arial 9pt scheitern !
Dann kann sich jeder von der Wirksamkeit des besseren Stromes überzeugen.

Ich habe jetzt noch einen Bimba-Chip an die Stromleitung der Lampe geklemmt (gabs bei ebay günstig für 25 Euro mit Versand) ?

Was soll ich sagen ? Die Buchstaben nochmals klarer, bessere Auflösung, das Lesen ist jetzt irgendwie schneller, auch die Konturen sind irgendwie schärfer... es ist fast so als hätte man einen feinen Vorhang weggezogen.

So langsam geht mit der Lampe echt die Sonne auf.

Gruß Tobias

Alle anderen haben keine Ahnung


[Beitrag von tobitobsen am 03. Jun 2006, 09:40 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 03. Jun 2006, 10:27
Hallo,

es ist schon schlimm. Da möchte man mal ein Thema neutral angehen und sachlich diskutieren, schon sind sie da....die Fundamentalisten .


tobitobsen schrieb:
Was soll ich sagen ? Die Buchstaben nochmals klarer, bessere Auflösung, das Lesen ist jetzt irgendwie schneller, auch die Konturen sind irgendwie schärfer... es ist fast so als hätte man einen feinen Vorhang weggezogen.

Das hört sich für mich aber eher so an, als hättest Du das Buch schon gekannt. Außerdem kann man viel erzählen, wo bleiben die Beweise?

Grüsse aus OWL

kp
SirVival
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 03. Jun 2006, 12:45
Hi,

nein, sowas läßt sich nur über einen Blindtest prüfen?

Grüße


[Beitrag von SirVival am 03. Jun 2006, 12:46 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 03. Jun 2006, 13:01
Statt Nachttischlampe empfehle ich Taschenlampe unter der Bettdecke, so wie früher. Da werden selbst die drögsten Geschichten zu Abenteuerromanen.
hifiaktiv
Inventar
#46 erstellt: 03. Jun 2006, 13:10
Hallo kptools!
Du hast die Sache aber noch lange nicht zur Perfektion gebracht. Weder hast du die Nachttischlampe auf Spikes gestellt, noch in die Waage gebracht, noch das Netzkabel auf Häkelschweinchen gestellt. Das sind alles grobe Versäumnisse. Weiters könntest du noch Tests (aber bitte nur valide Blindtests ohne Ergebnisschuldung!) mit Simba-Clips machen.
Wie du sicher weisst, sind auch die "Kabelarmaturen" (Netzstecker) von Bedeutung. Ebenso solltest du eine eigene Netzzuleitung - selbstverständlich mit dem Lichtmodul davor - verwenden. Du verschenkst sonst unglaublich viel an Lichtqualität.
Ich würde auch dringend zu Solid-Multicore Kabel raten und nicht vergessen, dass sie kreuzverschaltet sein müssen.
Neuerdings soll es auch spezielle Reinigungstüchlein für die Lampe geben, nur 40 Euro das Stück. Kontaktspray ist sowieso klar. Ein spezieller Gummiring (20 Euro), so wie er für Audioröhren gegen Mikrofonie Verwendung findet, könnte auch einen Versuch wert sein. Ich würde auch einmal den C-37 Lack anwenden, und, und, und......

Dann mein lieber Freund, kommt die Erleuchtung. Du wirst sehen!

Gruß
David
kptools
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 03. Jun 2006, 14:22
Hallo,

tobitobsen schrieb:
Ich habe jetzt noch einen Bimba-Chip an die Stromleitung der Lampe geklemmt....


hifiaktiv schrieb:
....mit Simba-Clips machen.

Ist heute angekommen, mehr dazu im anderen Thread.

@all
Ich danke euch für die vielen wohlgemeinten Ratschläge. Nur gemeinsam können und werden wir es schaffen .

Grüsse aus OWL

kp
andisharp
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 03. Jun 2006, 14:28
Ich kann nur noch mal meinen Tipp mit der Taschenlampe wiederholen, denn nur so ist gewährleistet, dass sich Störungen aus unserem extrem verunreinigten Stromnetz nicht auf die Lichtabgabe auswirken. Das war mir schon als Zwölfjähriger nur zu bewusst. So habe ich hunderte von Büchern nächtelang und in bester optischer Auflösung enießen können.
kptools
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 03. Jun 2006, 14:31
Hallo,

so ein autarker Batteriebetrieb ist eben unschlagbar.

Grüsse aus OWL

kp
hohesZiel
Stammgast
#50 erstellt: 03. Jun 2006, 14:47
Also, das sind doch alles nur halbe sachen!

Schliesslich gibt es heutzutage light-emitting diodes (LED)

Habe mir aus günstig bei Ebay erstandenen Accuphase-CDPs die ganzen Laser ausgebaut, mit dem Diagnosestecker an meinem Hinterkopf über eine Swoboda-Modifikation meines EEG-gerätes verbinden lassen und kann nun die 48 Laserdioden nur durch meine Voodoo-kräfte über die zeilen huschen lassen. Ergebnis: Eine zuvor nie gekannte Auflösung des textes, der jeweils einzeln angestrahlte Buchstabe steht wie auf einer riesigen Bühne geradezu plastisch da. Alles andere versinkt im Dunkel. Die Laserdioden haben ein striktes Bündelungsmaß von 0,001 Grad .Ich kann nur milde über eure völlig überholten und archaischen Analog-Lösungen lächeln, Ihr Diffusmumpflicht-Leser!

Als nächstes werde ich eine Lösung mit 96-fachem Lasersampling anschaffen, natürlich in strikter Doppelt-genoppelter Monokel-Ausführung, vierfachem zeilenscanning und automatischer Epilepsie-Abschaltung.

Wenn ich die Augen nicht mehr aufbekomme, wird der text von dieser Ultimativen Nachttischlampe automatisch eingescannt und über die Hörgeräte als Sprache ausgegeben.

Aber - mein Gott, wer liest denn heute noch selber!?!

Zumeist lasse ich mir jedoch lieber im Dunkeln den text von einer netten Dame ins Ohr flüstern...

Wichtig sind natürlich auch raumlichtechnische Maßnahmen, um Lichtmoden und Lichtverfärbungen zu vermeiden.

Das weisseste Licht meines Lebens.

holographischen Gruß


hohesLichtziel


[Beitrag von hohesZiel am 03. Jun 2006, 14:49 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 03. Jun 2006, 15:22
Hallo,

@hohesZiel
Analog ist und bleibt besser. Und ist das Lasersampling auch noch so hoch, es bleibt immer das gefürchtete Buchstabenzittern und das führt zwangsläufig immer zu Lesefehlern und Augenzucken. Langzeitlesen ist damit unmöglich.

Grüsse aus OWL

kp
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