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Grundig C6000 UKW-Band völlig verstellt

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hifibastler2
Stammgast
#1 erstellt: 22. Nov 2014, 22:33
Hallo liebe Grundigfans,

habe mit viel Mühe einen toten Grundig C6000 wiederbelebt (Elkokurzschluß im NF-Verstärker).
Das Gerät hat kaum Gebrauchspuren und daher ein schöner Klassiker, mit 710000 verkauften Exemplaren wohl der meistverkaufte Radiorecorder aller Zeiten.
Leider muss ich feststellen, daß da möglicherweise jemand früher Polizeifunk hören wollte oder so.
Jedenfalls ist ein Sender mit 90,4 auf der Skala 96.
Auf KW,LW,MW passt es dagegen, also von der Mechanik ist alles top.
Kann mir jemanda anhand des Schaltplanes: C6000 Manual
sagen, wo ich drehen muß? Ich will das schöne Gerät nicht irgendwie verstellen und damit den Empfang verhunzen.
Wäre schade, hat einen super Klang.

Gruß
Thomas
pelowski
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 23. Nov 2014, 14:46
Hallo Thomas,

leider weiß man ja nicht, woran der Vorbesitzer alles herumgeschraubt hat.
Die Frequenz am unteren Ende der Skala wird mit der Spule 092.01 (am Kollektor von T02) eingestellt.
Wenn nun, nachdem dein Sender 90,4MHz an der richtigen Stelle ist, aber ein Sender um 102MHz herum auf
einer falschen Skalenstelle erscheint, solltest du am Trimmer C328 drehen. Das Ganze dann ein paarmal wiederholen,
so dass die Sender am unteren und oberen Bereichsende hinreichend genau mit der Skala übereinstimmen.

Das ist natürlich nur ein Notabgleich, richtig würde man es mit einem Messsender machen und auch L152.01 und C317
mit einbeziehen. Aber das wäre nur nötig, falls das Gerät sehr unempfindlich sein sollte.

Gut wäre es, wenn du einen Schraubendreher mit nichtmetallischer Klinge hättest (kann man sich aus einem Kunststoffstab zurechtfeilen), sonst muss man drehen (Achtung, Spulenkerne sind meist spröde und springen leicht, wenn sie festsitzen), Schraubenzieher raus, Frequenz anschauen, drehen....bis es stimmt.

Grüße - Manfred
hifibastler2
Stammgast
#3 erstellt: 23. Nov 2014, 17:47
Hallo zusammen,

also durch Herumdrehen an den beiden empfohlenen Trimmern konnte ich die Skala von 90,4 bis 107,9 auf den Millimeter hinzirkeln, fast schon so genau wie ein PLL
Wobei der Versteller sich massiv an C328 vergriffen hatte.
Und dann habe ich mich noch an C317 gewagt, weil ich mir dachte, da könnte er auch herumprobiert haben und konnte eine enorme Empfangsverbesserung für schwache Sender erreichen. C317 hat auf die Frequenz keinen Einfluß, nur auf die Empfindlichkeit.

So jetzt wieder Skala zusammenbauen und das ganze Teil ins Gehäuse setzen. Danach geht es ans Kassettenteil. Dort wütet ja die bekannte Zahnradkaries. Da ist nochmal Improvisation gefragt.

Gruß
Thomas
pelowski
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 23. Nov 2014, 19:50

hifibastler2 (Beitrag #3) schrieb:
...Und dann habe ich mich noch an C317 gewagt, weil ich mir dachte, da könnte er auch herumprobiert haben und konnte eine enorme Empfangsverbesserung für schwache Sender erreichen. C317 hat auf die Frequenz keinen Einfluß, nur auf die Empfindlichkeit...

Richtig, das muss so sein.

Wenn du mit dem C317 eine deutliche Empfindlichkeitsseigerung erreichen konntest - ich hoffe, du hast das am "oberen" Skalenende gemacht, dann solltest du überprüfen, ob durch Veränderung von L152.01 auch eine Verbesserung im "unteren" Frequenzbereich machbar ist, Wenn ja, dann wieder abwechselnd C317 - L152.01.

Grüße - Manfred
hifibastler2
Stammgast
#5 erstellt: 24. Nov 2014, 21:35
Hallo Manfred,

mit C317 verbessere ich den Empfang auf dem ganzen UKW- Band mit der gleichen Trimmerstellung. L152.01. bringt an sich nichts, ich habe mir eingebildet, daß ein Verstellen um ca 45 Grad im Uhrzeigersinn den Klirr bei ganz schwachen Sendern verringert hat. Kann aber auch Einbildung sein.
Also ich habe jetzt die Skala zusammengebaut, mit warmweisser Power-LED für die Beleuchtung, im Vergleich zur Orginal-Osram-Birne eine geile Aufhellung bei gleicher warmer Farbtemperatur (bei den "blauen" Umbauten kriege ich das Grausen!).
Also der Empfang in meinem schwierigen Keller ist wahnsinnig gut. Was ich mit der ausgezogenen Antenne alle rauschfrei reinkriege ist für mich eine tolle Erfahrung, und in dem Keller sind schon viele Tuner getestet worden.

Gruß
Thomas
pelowski
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Nov 2014, 22:08

hifibastler2 (Beitrag #5) schrieb:
...Also der Empfang in meinem schwierigen Keller ist wahnsinnig gut. Was ich mit der ausgezogenen Antenne alle rauschfrei reinkriege ist für mich eine tolle Erfahrung, und in dem Keller sind schon viele Tuner getestet worden.

Gratuliere!


...Kann aber auch Einbildung sein...

Garantiert.

Grüße - Manfred
hifibastler2
Stammgast
#7 erstellt: 01. Dez 2014, 19:58
Hallo zusammen,
nach der Erfahrung mit dem total verstelltem UKW-Bereich habe ich mal das Laufwerk ganz ausgebaut und siehe, da wurde ein wahres Massaker angerichtet an Köpfen und Andruckrolle:
C6000 Kopfmassaker

naja, das war nur das Extremste, das ganze Laufwerk war übeall total verhunzt, z.B. Federn verbogen und gekürzt, verbastelt wäre untertrieben.
Da blieb nur ein Ersatzlaufwerk aus einem C4100 als Lösung übrig.
Nach dessen Reinigung und Feinjustage nunmehr echter 70er-Jahre Kassettensound. Die Eigenaufnahmen sind phänomenal und besser als das Abspielen von Aufnahmen von einem 626-Deck von Technics.
Der Sound mit dem eingebauten Lautsprecher ist wirklich satt und klar.

So gemütlich war es in den 70ern:
Grundig C6000

Gruß
Thomas
Bertl100
Inventar
#8 erstellt: 02. Dez 2014, 08:16
Hallo Thomas,

das mit dem Laufwerk ist natürlich schade :-(

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#9 erstellt: 02. Dez 2014, 23:10
Hallo Bernhard,

ja, aber Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Grundig hat dieses Laufwerk verbaut in C6000,6200,4500,4100.....
Also weit über 1 Million Mal. Also leicht und schnell zu tauschen aus einem günstigen Schlachtgerät, hier ein 4100er.
Diese C-Serien haben meine Jugend geprägt. Mein Kumpel hatte ein C4100, um das ich ihn so beneidete, mußte also auch so was haben, mir war das C6000 damals mit 600 DM zu teuer, wollte den Kumpel aber übertrumpfen, habe dann den neu herausgekommenen C5000 für 400 DM gekauft (40 Monate Taschengeld), der das komplett neue Full-Auto-Stop-Laufwerk CB100 hatte, aus Vollmetall.
C6000-Laufwerk war noch Vollplastik mit Vor- und Rücklauf nicht rastend, was mich damals total abschreckte und auch zum C5000 brachte.
Aber der Klang des an sich von Optik und Design affengeilen C5000 war schlecht, ich betrieb in später nur noch mir externen Lautsprechern aus einem geschlachteten SW-Fernseher meiner Omi. Dann ging das TCA des 5000er kaputt, und die Rep. kostete beim Grundig-Fachhändler vor Ort 145 DM, gleich ca. 10 Monaten Taschengeld (inzwischen gab es Erhöhung ;-)).
Nach dieser Erfahrung investierte ich 1980 über 2000 DM in RA/RC/RT200 von Telefunken und Acron 500B. Danach war ich blank ;-)
So, genug in alten Zeiten geschwelgt....

Gruß
Thomas
Calliheiko
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Mrz 2015, 19:13
Hallo Grundig Fans

Ich muss mich mal hier einschalten in die Unterhaltung.

Ich habe das gleiches Gerät auf meinem Kellertisch liegen, ein Grundig c6000.
Zu nächst habe ich den Fehler gefunden, woran des Kassettenteil krankte.
Die Riemen waren gerissen, die neuen waren schnell gefunden und auch eingebaut.
Doch nun ist es so dass das Gerät keinen Ton von sich gibt, die Beleuchtung ist auch kaputt und irgendwie komisch in die Schaltung intergiert, aber gut wen es funktioniert soll mir das egal sein.

Kann es sein das die Beleuchtung für die Radio-Skala der Fehler sein kann, dass kein Ton raus kommt, bestimmt nicht?

Und woran erkenne ich,
„habe mit viel Mühe einen toten Grundig C6000 wiederbelebt (Elkokurzschluß im NF-Verstärker)“
den Kurzschluss an diesem Gerät, könnte das der Fehler sein?

Ich stehe gerade im Wald mit dem Thema.

Kennt auch jemand das Problem dass das Laufwerk mit 90 min Kassetten überfordert ist,
gerade beim Spulen tut sich das Laufwerk bedenklich schwer.

Ich habe das Gerät mit die Eingeweide auf dem Tisch liegen, es wäre doch gelacht wen wir das nicht wieder hin bekommen.
hifibastler2
Stammgast
#11 erstellt: 21. Mrz 2015, 20:42
Hallo zusammen,

wenn der Gummiidler und seine Nachbarn mit Alkohol gut gereinigt wurde, spult das Gerät an sich gut, allerdings hat das Gerät noch keine Rastung, keine Ahnung was die Gründe bei der Konstruktion 1973 waren.
Ob der Elko die Ursache ist, kann man dadurch feststellen, daß die Sicherungen fliegen. Dann raus mit dem Ding, die drei Minusbeine brücken und über die Batterieeinspeisung betreiben, dazu braucht man den Elko nämlich nicht.
Die Lampe brennt oft durch und geht nur bei Netzbetrieb.

Gruß
Thomas
Calliheiko
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Mrz 2015, 18:05
Hallo Thomas
Erst ein mal Danke für die schnelle Antwort.
Ach du meinst den Siebelko am Trafo.
Nein nein, dar funktioniert bei meinem Gerät, ich dachte da eher an den Elko am Verstärkerteil oder bei der Vorstufe der.
Aber okay.
Ach ja, die Riemen sind neu und ich denke nicht das der Riemen durchgeht, ich habe die Schwungscheibe beim Spulen beobachtet und die dreht mit der üblichen Geschwindigkeit, ich denke da eher an die Rutsch Kupplung.
Da sollte zumindest eine sein, so wie ich die meisten Geräte zerlegt hatte war immer eine drin, dar Antrieb würde doch sonst nicht lange Funktionieren, weil der Umfang von den beiden Bandspulen in der Kasete sich verändert und damit die Spulgeschwindigkeit.

Ich mein das ist das Zahnrad direkt unter dem Kasettentrieb, wo die Kasettenräder hinein gelegt werden.

Bis dahin hatte ich das Laufwerk schon zerlegt gehabt, dann muss es eben noch einmahl zerlegen.

Dennoch Danke für die Hilfe.
Gruß HEIKO
hifibastler2
Stammgast
#13 erstellt: 22. Mrz 2015, 20:58
Nein, ich meine nicht den Riemen sondern den Idler, der jeweils bei Vor- und Rücklauf hin- und herspringt. Er ist gummiert und seine Reinigung wirkt oft Wunder. C647 oder C648 war der Bösewicht des Gerätes wegen ich diesen Thread aufgemacht habe.
Gruß
Thomas


[Beitrag von hifibastler2 am 22. Mrz 2015, 21:02 bearbeitet]
hf500
Moderator
#14 erstellt: 22. Mrz 2015, 21:58

hifibastler2 (Beitrag #11) schrieb:
. Dann raus mit dem Ding, die drei Minusbeine brücken und über die Batterieeinspeisung betreiben,


Moin,
au weia ;-)

Dabei ist das so leicht reparierbar. Man beschafft einen axial bedrahteten Elko mit gleichem Durchmesser, 2200µF oder 3300µF/25V sollten das liefern.
Den dreibeinigen Standring hebelt man von dem defekten Elko ab, die Schweisstellen halten nicht viel aus. Dann stellt man den neuen Elko mit dem Pluspol auf den Standring, verlaengert den Minusdraht und loetet den an den Standring. Das Ganze wieder einbauen unf fertig.
Der Elko wird auch bei Batterieeinspeisung gebraucht, denn er ist der Wechselstrominnenwiderstand der Stromversorgung und der sollte moeglichst klein sein. Der Verstaerker leistet immerhin um die 4-5W, da ist eine niederohmige Versorgung wichtig.

73
Peter
audiophilanthrop
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2015, 00:49
Wenn übrigens noch wer einen hypsch bunten Schaltplan zum C 6000 brauchen sollte, den habe ich mal gescannt.

Wie sind eigentlich eure C6000 oder auch Concert Boy 1100 (gleiches Empfangsteil) so auf UKW? Mein 1100er hat ab und zu mal mit der 200-kHz-Trennung etwas Mühe, und bei meinem Haus-und-Hof-Sender trübt seit eh und je ein leichtes Zwitschern den Empfang, wohl irgendein Mischprodukt, das bei Verstellen der Frequenz höher und niedriger wird und auch mal gen 0 Hz verschwinden kann, aber driftbedingt nicht dauerhaft dort bleibt.

Aber klingen tut der Kasten schon gut. Habe erst am Wochenende mal wieder den Kurzwellenempfang genossen. Die Sendereinstellung auf K2 ist zwar was für Safeknacker, aber die Frequenzstabilität ist für so eine Analogkiste echt respektabel. Trennschärfe ist auch ganz gut brauchbar. Nur ab und zu mal Pfeifen, das auf Mischer-Nichtlinearität hindeuten würde. Klar, Spiegelfrequenzen sind beim Einfachsuper mit drin, aber bei einem reinen Rundfunkgerät...

Eine deutliche kapazitive Kopplung des Netztrafos auf einer Seite scheint bei diesem Modell (1100) übrigens normal zu sein. Beim deutschen Modell kann man ja einfach den Netzstecker rumdrehen, aber mich hat mal einer aus UK angeschrieben, wo die Stecker verdrehsicher sind, und bei ihm war's natürlich gerade so, daß der Kasten gebrummt hat...

@Peter: Ich hoffe, du hast inzwischen einen besseren Scanner als damals. (For the uninitiated: Er war seinerzeit mal so freundlich, mir den Plan zum 1100er zu scannen, die Lampe im Uralt-Scanjet war aber sichtbar reichlich fertig.) Für 08/15-A4 nehme ich ganz gern den ollen Epson Perfection 1640SU plus Treiber-"Hack" (Alternative: VueScan, oder SANE auf Linux), ziemlich unverwüstliche Kisten. Wer noch einen Rechner mit SCSI rumfahren hat, der hat bei den weniger gefragten A3-Epsons ziemlich freie Auswahl (für Details meine Scanner-Fanpage fragen).


[Beitrag von audiophilanthrop am 23. Mrz 2015, 00:53 bearbeitet]
hifibastler2
Stammgast
#16 erstellt: 23. Mrz 2015, 17:57
Hallo zusammen,
also um über die Batterieanschlüsse kurz zu testen ob es ganz sicher der Elko ist, brauche ich ihn definitiv nicht!
Das mit dem Ring abhebeln ist ja eine tolle Idee, auf die ich noch gar nicht gekommen bin. Ich habe einen heutzutage viel kleineren in zwei der Bohrungen genau hineingebracht und irgendwie alle 3 Minusse gebrückt. Hat an sich immer gut geklappt, war auch schon mal bei einem C6200 nötig.

Gruß
Thomas
hf500
Moderator
#17 erstellt: 23. Mrz 2015, 19:29
@audiophilantrop,
Moin,

ja, inzwischen habe ich einen A4 USB-Scanner (Canon D660U), den ich mal fuer nahezu umme auf einem Flohmarkt fand. Funktioniert, aber der von dir bemaengelte HP hat imer noch den Vorteil, dass er US-Legal kann und damit groesser als A4. Die Schwaeche der Farbwiedergabe hat mich nie ernshaft gestoert, eher, dass er wegen zu kleinen internen Pufferspeichers nicht der Schnellste ist.

@ Thomas,
wenn du diese Kondensatoren noch nicht weggeschmissen hast, probier es aus. Die Schweisstellen, die den Ring mit dem Kondensator verbinden, halten nicht viel aus, es ist schliesslich verzinntes Kupfer-/Messing- oder Stahlblech (habe es noch nicht genauer untersucht) an Alu geschweisst. Sowas "klebt" eher als dass es eine feste Verbindung ergibt. Wenn du wegen der Becherabmessungen fuer den Ersatz bei 4700µ/25V landest, macht das auch nichts.
Ein 25V Elko sollte es schon sein, bei Netzbetrieb liegt die Spannung schon rechlich knapp an der fuer 16V-Elkos ungesunden Grenze. Schliesslich ist ja auch bei Fremdspeisung eine Eingangsspannung von 8 bis 16V zulaessig. Mit dem 25V-Eko vertraegt es womoeglich mehr als die 16V. Damit wird dann die 7W Musikleistung langsam zur Nennleistung ;-)

73
Peter
hifibastler2
Stammgast
#18 erstellt: 24. Mrz 2015, 20:59
Ja der C6000 hat ja eine voll diskrete Gegentaktendstufe (richtig?) mit 2 fetten Transen und Kühlblechen
Die würde ja wohl auch 10 Watt Sinus bringen können, oder?
Aber die Bass- und Höhenregler bereiten mir Kopfzerbrechen.
Irgendwie bringen die nicht wirklich was. Im Schaltbild sehe ich auch keinerlei Transen bei den Reglern.
Folgende Grafik aus der 75er Grundigrevue:
Grundig C6000 Klangregler
brachte mich auf die Idee, ob das nicht nur passive Regler sind, also nicht besser als eine Klangwaage wie beim C5000.
Also daß wäre ja echt enttäuschend bei der Preisklasse, mit ein paar Pfennig mehr Bauteilen wären ja aktive +12dB-Regler wie bei Grundig R3000 oder so möglich, oder?

Gruß
Thomas
hf500
Moderator
#19 erstellt: 24. Mrz 2015, 21:11
Moin,
die Koffergeraete hatten bis auf wenige Ausnahmen, die ich nicht kenne (Satellit 600?) alle keinen "Kuhschwanzentzerrer". Es gab nur eine einfache Hoehen-/Tiefenabsenkung, dazu eine gewisse Grundanhebung bei Tiefen und Hoehen, um den "satten" Klang bei voll aufgedrehten Tiefen/Hoehen herzustellen.

73
Peter
Bertl100
Inventar
#20 erstellt: 25. Mrz 2015, 09:54
Hallo zusammen,


mit ein paar Pfennig mehr Bauteilen wären ja aktive +12dB-Regler wie bei Grundig R3000 oder so möglich, oder?

Nun, das schon. Aber bei stark angehobenen Bässen steigt die erforderliche Ausgangsleistung erheblich an. Frühes Übersteuern wäre die Folge. Und der Lautsprecher muß das ja auch noch können.
Ich würde daher mal annehmen, dass eine stärkere Bassanhebung ohne weitere Maßnahmen nicht möglich war.

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#21 erstellt: 05. Apr 2015, 17:02
Hallo zusammen,
habe gerade einen schönen zweiten C6000 in der Kur, dessen UKW-Teil erstklassig funktioniert, im Tunerbereich fiel mir folgender Kondensator auf, der Schimmel ? o.ä. gebildet hat. Kann man den belassen oder ist das eine bekannte Krankheit, die ein Tauschen erfordert:
Schimmelkondensator

Gruß
Thomas
hf500
Moderator
#22 erstellt: 05. Apr 2015, 18:13
Moin,
manche dieser Kondensatoren sind gewachst, um sie feuchtigkeitsbestaendiger zu machen. Moeglicherweise auch dieser hier.
73
Peter
hifibastler2
Stammgast
#23 erstellt: 11. Apr 2015, 11:35
Hallo zusammen,

gestern habe ich einen letzten C6000 fertig restauriert, jetzt habe ich vier schöne und das reicht. Diesmal habe ich erstmals zwei LEDs als Beleuchtung probiert, man sieht, das die zweite, die zwangsläufig näher am Display sitzt, welches dort keilförmig ausläuft, nicht so dezent reinleuchten kann, möglicherweise müßte man den Keil abschleifen zu einer geraden Fläche wie im Orginallämpchenloch und hochglanzpolieren. Aber ich wollte einen orginalgetreuen Rückbau möchlich lassen, das Foto übertreibt aber, in echt sieht es gleichmäßiger aus.
C6000 Doppel-LED

Hochinteressant sind die Klangregler dieses Geräts. Während bei den anderen 3 Geräten kaum etwas bewirkt wird, siehe mein Beitrag oben, so sind diese hier phänomenal. Fette Bässe bis zum Durchschlagen des LS und kristallklare Höhen bei Regler auf Rechtsanschlag.
Klanglich das beste der vier Geräte, vom Empfang unter den zwei Besten, optisch trotz Intensivreinigung nur 2-, weil ehemals wg. ursprünglicher Farbspritzer wohl Bauradio. Kassette gut, kein Leiern, aber leiser wir Radio, wiederholte Erscheinung, aber keine Ursache zu finden, Einstellregler auf TB-Platine nicht vorhanden.
Warum die anderen 3 Geräte anders sind, vollkommen rätselhaft, Elkos sind in Schaltungsweg der Klngsteller nicht vorhanden. Sollten alle Klangsteller defekt oder die empfindlichen Lötverbindungen zur Platine, von der Art wie die berüchtigten VAT-Regler, unterbrochen sein? Sehr unwahrscheinlich.

Gruß
Thomas
pelowski
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 11. Apr 2015, 11:49

hifibastler2 (Beitrag #23) schrieb:
...Warum die anderen 3 Geräte anders sind, vollkommen rätselhaft, Elkos sind in Schaltungsweg der Klngsteller nicht vorhanden. Sollten alle Klangsteller defekt oder die empfindlichen Lötverbindungen zur Platine, von der Art wie die berüchtigten VAT-Regler, unterbrochen sein? Sehr unwahrscheinlich.

Hallo,

das sollte doch für einen erfahrenen hifibastler keine unüberwindliche Hürde darstellen.
Einfach mal messen.

Grüße - Manfred
Calliheiko
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Jun 2015, 15:35
Hallo Grundig Fans

Habe mich so langsam in diese Geräte Verliebt und ich werde ein Paar C6000er wieder restaurieren.

Danke an Thomas, der Tipp mit den Ruppler hat funktioniert, oder wie das, hin und her-spring Teil im Kassettenteil auch heißt.

Nun melde ich mich noch einmal mit ein Problem an alle.
Und zwar bin ich gerade fertig geworden, das zerlegte Gehäuse gewaschen und Poliert zu haben und probiere das zusammengesetzte Teil wieder aus.

Pustekuchen! Der brummt nur heftig und wenn man den Lautstärke Regler aufdreht, wird nicht etwa das Brummen lauter nein, sondern die Radiomusik im Hintergrund und die Beleuchtung sieht auch recht schwach aus.
Ist etwa das Netzteil kaputt?
Wer weiß den Fehler?
Gruß Heiko
Bertl100
Inventar
#26 erstellt: 22. Jun 2015, 15:54
Hallo zusammen,

miss doch einfach mal die Netzteilspannungen +A und +B nach! +A sollte ca. 15V haben, +B 9.8V hoch, und nicht verbrummt sein.

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#27 erstellt: 22. Jun 2015, 17:50
Ich empfehle dringend, zuerst mit einem Labornetzteil Einstellung: 9V/ 200mA angeschlossen an die Batteriezungen weiterzumachen.
Erst wenn die Kisten einwandfrei laufen, steige ich aufs eigene Netzteil um.
Gruß
Thomas
Calliheiko
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 22. Jun 2015, 18:27
Hallo

Danke für die Antworten!

Ich habe gemessen, allerdings nur die Gleichrichtdiode und die "sagt", von zwei Dioden, auf einer Seite 0 Durchgang auf der anderen Seite hat sie Durchgang.
Dann fiel mir ein, den Fehler hatte ich schon einmal, mit dem selben Fehler und der selben Dioden Messung.
Und da habe ich auch nur die Gleichrichtdiode getauscht fertig.

Habe nicht richtig nachgedacht und erst geschrieben dann gegoogelt und dann fiel es mir wieder ein.

Auch daran habe ich gedacht, eine Gleichspannungsquelle anzuschließen, leider habe ich keine solch eine variable Spannungsquelle nicht zur Hand und die die ich habe sind zu klein.

Ich habe die Diode und einen Kondensator schon Bestellt, ich melde mich wieder wenn es geraucht hat.

Gruß Heiko
Calliheiko
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 19. Aug 2015, 18:59
Hallo Grundig Freunde

Nein, geraucht hat es nicht als ich das Netzteil einschaltet hatte.
Da für war es der Fehler auch nicht gewesen, den ich vermutet hatte.
Ich hatte plöder weiße den Stecker vom Kassettenlaufwerk falsch herum angeschlossen.
Ja ja, ich weiß, spart Euch bitte unangepasste Stellungsnahmen.
Ihr könnt Euch statt dessen, an der Schadenfreude von mir erfreuen.

Nun habe ich ein weiteres C 6000 im Keller liegen, welches sehr verdreckt war aber funktionierte.
Nun ist es sauber bis in die kleinste Schraube, nur wen ich Play drücke dann raucht der große Widerstand neben dem Kopfhöreranschluss, oben an der Schalter Platine fast ab, wenn ich nicht vorher ab schalte.
Also wieder ein Kurzschluss. Nur wo?
Das Radio funktioniert allerdings tadellos, auch die Skalen Beleuchtung brennt unverändert.
Wenn ich dann den kleinen Stecker von der Motor Platine abziehe und Play erneut drücke passiert nix mehr.
Der Motor durch gebrannt?
Könnt ihr helfen?
hifibastler2
Stammgast
#30 erstellt: 19. Aug 2015, 20:41
In der Laufwerksplatine ist ein Axialelko, der gern mal einen Kurzen hat.
Gruß
Thomas
Calliheiko
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 24. Aug 2015, 15:28
Hmmh?!
Kondensatoren sind Bestellt, doch meine Vermutung ist, das der Motor einen Kurzschluss hat.
Das ist doch ein Gleichstrom Motor, der im Laufwerk arbeitet, wo zu braucht man dann drei Kontaktstellen an dem Teil?
Doch mit einer 9 Volt Batterie sollte der doch laufen.
Tut er aber nicht und da hab ich noch mehr die nicht laufen wollen.
Da hab ich wohl auf einer der Platinen einen kurzen drauf.
Da habe ich wohl noch etwas suche vor mir.
Gruß Heiko
Bertl100
Inventar
#32 erstellt: 24. Aug 2015, 16:30
Hallo zusammen,

der dritte Pin heißt laut Schaltplan "FB", ich vermute mal Fernbedienung. Damit kann man den Motor wohl über die 8-polige Mikro-Buchse fernsteuern.
Schau doch mal die Elkos an auf der Motorplatine. Sind ja nur drei.

Gruß
Bernhard


[Beitrag von Bertl100 am 24. Aug 2015, 16:31 bearbeitet]
hifibastler2
Stammgast
#33 erstellt: 25. Aug 2015, 08:56
Hallo zusammen,
Bernhard hat genau recht. Der Motor hat eine integrierte Ansteuerelektronik, damit der Motorstrom nicht die Kontakte auch der Bandendabschaltung bei Play überlastet. Das der Motor einen Kurzen hat, hatte ich noch nie. Der Elko dagegen schon öfter.
Gruß
Thomas
Calliheiko
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 13. Sep 2015, 19:45
Hallo Leute
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Leider sind die Motoren Schrott, ich habe dann einen geöffnet um zu sehen was drinnen steckt.
Allerhand ist da rein gestopft worden damals.
Laufwerksmotor Grundig C6000
Nun ja, die haben es nun hinter sich.
Und Ja, "FB" ist eine Fernbedienung für den Motor, laut Schaltplan und auch auf der Platine zu verfolgen, sind zwei Schalter vorgeschaltet, der ein Band-Abschalter und der andere der Ein- Schalter für die Laufwerksaktivierung, die 15 Volt am Motor haben mich erst ein Mal richtig in die Irre geführt.

Doch eines kann ich jetzt schon sagen, der Kondensator C118 war es nicht.
Immer noch wird der Wiederstand R812 bei Play zu heiß.

Ich habe mir dann den Ton-teil (LP auf dem Laufwerk) genauer angesehen.
Das heißt, Bauteil für Bauteil verfolgt, Spannungen gemessen die im Schaltplan stehen, weiter und weiter.
Dann sind mir einige Transistoren Aufgefallen die eine viel zu hohe Spannung haben.
Da sollten 4,3 - 5,1V anliegen da habe ich aber 6,7 auf der einen 9,5 und dann als "Summe" 8,2 Volt gemessen das alles im Betrieb ohne Motorstecker und an einem Kondensator.
Ich kann aber noch nicht sagen woher die hohe Spannung kommt, da müsste ja dann auch ein Wiederstand kaputt sein.

Wie geht Ihr denn vor, wenn Ihr einen Transistor Kaufen müsst, der so im Schaltplan und so auf Webseiten stehet?

z.B. T105 vom Ton-Teil wird als BC 238C Deklariert, nur finde ich keinen mehr der so heißt im Web.

Gibt es da vergleichslisten?

Gruß Heiko
Bertl100
Inventar
#35 erstellt: 13. Sep 2015, 20:45
Hallo zusammen,

BC238C kann man eigentlich durch jeden Standardtypen ersetzen, z.b. BC548C.

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#36 erstellt: 14. Sep 2015, 16:08
Daß Transistoren auf der TB-Platine kaputtgehen ist sehr ungewöhnlich, aber natürlich möglich. Zum Testen der Transistoren eignet sich der Komponententester der Hameg-Oszis hervorragend. Wenn man zwei gleiche Platinen hat, flutscht die Fehlersuche geradezu

Gruß
Thomas
Bertl100
Inventar
#37 erstellt: 14. Sep 2015, 16:14
Hallo zusammen,

ich will nicht widersprechen. Aber meine Erfahrung ist, dass bei solch relativ alter Elektronik doch öfter unerwartete Defekte auftreten. Ich hatte schon alle möglichen seltsamen Fehler.
Z.b. Feinschluß bei einem BC238C von Kollektor auf Basis. Und das in Schaltungsteilen wo der Transistor fast keine Eigenerwärmung hat.

Gruß
Bernhard
HerrBokel
Neuling
#38 erstellt: 29. Dez 2015, 22:50
Hallo liebe Bastler,

ich habe ein Grundig C6000 für 7€ bei mir um die Ecke auf dem Trödel auf gut Glück mitgenommen. Leider funktionierte es im Netzbetrieb nicht. Dann der Test mit Batterien und sieh an, es funktionierte.
Jedoch nur für einige Stunden und dann nicht mehr. Neue Batterien und das gleiche Spiel. Es funktionierte und nach kurzer Zeit nicht mehr. Jetzt schlägt die Batterieanzeige nur ein wenig aus und nichts tut sich.
Hat wer eine Idee woran es liegen könnte? Der Klang war super und die Frequenzeinstellung hat auch tadelos funktioniert.

Ich hatte bereits festgestellt, dass die erste Sicherung (125mAT 205V) hinüber war und heute neue gekauft. In der Hoffnung, dass der Netzbetrieb daher nicht läuft. Das hat nun allerdings dazu geführt, dass die zweite Sicherung durchgebrannt ist.

Wäre für eure Hilfe sehr dankbar! Habe leider überhaupt keine Ahnung von alter Technik, bin nun aber gefesselt und möchte das schöne Radio wieder im Laufen bringen.

Beste Grüße
Philip


[Beitrag von HerrBokel am 29. Dez 2015, 23:21 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#39 erstellt: 30. Dez 2015, 03:06
Schau dir dazu den Hinweis auf dieser Seite an.

Hier ist unten links der Spannungswahlschalter zu erkennen. Oben rechts ist in grau die Graetzbrücke und links davon noch eine Diode. Diese 3 Teile solltest du dir mal optisch und messtechnisch zu Gemüte führen.

grundig_c_6000_nt_platine
HerrBokel
Neuling
#40 erstellt: 30. Dez 2015, 10:40
Hallo Karsten,

danke für die Hinweise. Die Bügel des Spannungswahlschalters hatte ich bereits gereinigt, die sollten funktionieren, da ja auch der Strom bis zur zweiten Sicherung fließt.

Woran kann ich optisch erkennen, ob die Diode bzw. die Graetzbrücke defekt ist? Messtechnisch habe ich leider keine Möglichkeit dazu.

Würde mir in den kommenden Tagen eine neue zweite Sicherung mit 1 AT besorgen. Oder lohnt das nicht?

BG
Philip
Bertl100
Inventar
#41 erstellt: 30. Dez 2015, 11:27
Hallo zusammen,

ja, besagte Teile prüfen.
Ich würde aber auch großen Siebelko C806 (2200µF) mal unter die Lupe nehmen.
Des weiteren fließt der Strom über diesen Batterie-Umschalter, auf der Platine, wo auch die Antennenbuchse sitzt. Der könnte Kontaktprobleme haben.
Des weiteren sieht es so aus (hab kein solches Gerät hier), als ob genau diese Platine stehend in die Platine mit den L M K U usw. Schaltern eingelötet ist. Diese Lötverbindungen schaut man sich besser auch mal an.

Gruß
Bernhard
Rabia_sorda
Inventar
#42 erstellt: 30. Dez 2015, 12:22

Woran kann ich optisch erkennen, ob die Diode bzw. die Graetzbrücke defekt ist? Messtechnisch habe ich leider keine Möglichkeit dazu


Optisch nur durch Brandstellen, kalte Lötstellen oder das/die Gehäuse haben einen Riss oder sind geplatzt.
Ansonsten hilft da nur messen.
Ein billiges Multimeter gibt es schon für´n Zehner und kann man immermal gebrauchen.

Und genau, den Siebelko C806 (2200µF) nicht vergessen.


Würde mir in den kommenden Tagen eine neue zweite Sicherung mit 1 AT besorgen. Oder lohnt das nicht?


Was soll das?! Es liegt definitiv ein Defekt vor und du riskierst dadurch noch einen weiteren Defekt. Dieser muss erstmal behoben werden.
hifibastler2
Stammgast
#43 erstellt: 31. Dez 2015, 00:41
Hallo zusammen,

erfreulich, das der 40 Jahre alte C6000 so großes Interesse hervorruft.
Bei Kurzschlüssen ist der Netzteilelko immer mein erster Verdächtiger. Einen defekten Siliziumgleichrichter hatte ich noch nie. Die Dinger sind wirklich robust. Wenn bei Play was kurzschließt, dann ist es meist der Axialelko auf der TB-Platine.

Gruß
Thomas
Zunamy
Neuling
#44 erstellt: 26. Feb 2016, 21:42
Hallo liebe Gemeinschaft.

Habe dieses Gerät als "Erbstück" von meiner Oma, benutzte den als Kind immer zum Kassette hören. Etwas banaler mein Anliegen hier also.
Möchte den gerne reinigen, bzw ist die Lautstärkeregelung sehr verkorkst, tlw hört man gar nichts, dann wieder extralaut. Ich will das ganze Gerät jetzt mal reinigen und ev etwas Graphit in die Lautstärkeregelung sprühen. Bin jedoch am ersten Teil des Vorhabens schon gescheitert. Wie baut ihr denn das Ding auseinander, hab dazu leider nichts gefunden und bin zu feig, das alleine zu versuch
Den Deckel auf der Rückseite bekomm ich noch ab, aber dann wirds mir zu kompliziert...
Vielleicht hat jemand ein paar Bilder mit ensprechender Beschreibung parat? Ich wär demjenigen sehr dankbar.
VLG Zunamy


[Beitrag von Zunamy am 26. Feb 2016, 21:43 bearbeitet]
eckibear
Inventar
#45 erstellt: 26. Feb 2016, 22:03

Zunamy (Beitrag #44) schrieb:
Wie baut ihr denn das Ding auseinander, hab dazu leider nichts gefunden und bin zu feig, das alleine zu versuch
Den Deckel auf der Rückseite bekomm ich noch ab, aber dann wirds mir zu kompliziert...
Vielleicht hat jemand ein paar Bilder mit ensprechender Beschreibung parat? Ich wär demjenigen sehr dankbar.


Ein Service Manual mit Bildern und Schaltplan gibt es hier: http://freeservicemanuals.info/en/servicemanuals/viewmanual/Grundig/C6000/
Rabia_sorda
Inventar
#46 erstellt: 26. Feb 2016, 23:25

...etwas Graphit in die Lautstärkeregelung sprühen


Calliheiko
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 29. Feb 2016, 10:57
Hallo Grundig Fans und Liebhaber alter Radios.
Mir ist bei der letzten Auktion eine Antenne in die Hände gefallen.
Ich denke Sie ist von Grundig und von einem C 9000 oder RRs.
Da ich solche Geräte nicht habe, möchte ich Sie verkaufen.
Brauche aber den Geräte Typ dazu.
Könntet Ihr mir mit Eurer Erfahrung helfen?

Die Antenne ist ca. 78 cm lang, ist ca. 16 cm im Durchmesser an der Befestigingsmanschette und hat einem großen dicken Knuppel an der Spitze.


verm. Grundig Antenne Gerät?
Bertl100
Inventar
#48 erstellt: 29. Feb 2016, 15:59
Hallo zusammen,


Bei Kurzschlüssen ist der Netzteilelko immer mein erster Verdächtiger.

Hab gerade am Wochenende einen "reinbekommen". Auch hier: Netzteilelko kurzgeschlossen.
Ist auch fahrlässig, 15.6V (gemessen) an einen 16V Elko anzulegen ....

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#49 erstellt: 29. Feb 2016, 17:04
Hallo zusammen,

wie das Gerät konstruiert wurde, konnte Grundig möglicherweise noch nicht ahnen, das die Spannung von 220 auf teilweise über 230V angehoben würde.
Bei 233V, was ich schon bei uns gemessen habe, erhöht sich die gleichgerichtete und durch den Bösewicht gesiebte Spannung um immerhin über ein Volt.

Habe vor kurzem eine RPC450 von 220- auf 240-Stellung umgelötet. Das Teil braucht gleich mal so 20 Watt weniger und den riesigen Trafo kann man nunmehr nach stundenkangem Betrieb wieder angenehm anlangen. Vorher wurde er so heiss, das er unangenehm gerochen hatte

Gruß
Thomas
Bertl100
Inventar
#50 erstellt: 07. Mrz 2016, 10:37
Hallo zusammen,

ja, die Umstellung 220V -> 230V macht da sicher etwas aus. Dennoch denke ich, dass hier zu knapp dimensioniert wurde.

Gruß
Bernhard
Calliheiko
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 16. Mrz 2016, 11:28
Hallo Thomas
Du hattest recht mit "deinem" Siebkondenstor C 806.
Danke!
Dennoch ist das das erste von fünf Geräten auf meinem OP Tisch, bei denen dieser Kondensator einen Kurzschluss hatte.
Nun meine Frage, welche Kondensatoren baust du statt dessen ein?
Ich meine, eher die Bauform und Art, als andere Werte.
Ich habe mir nun Axiale ROH Kondensatoren gekauft um diese dort ein zu Bauen.
Den Sockelring mit die Lötstifte, habe ich vor wieder zu verwenden.


Wegen der Antenne "oben" hat keiner eine Idee, oder?

Gruß Heiko
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