Potentiometer reparieren!

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The_Raven
Neuling
#1 erstellt: 13. Jan 2006, 22:56
Hallo Leutz!!

hab heute in unserer Garage einen uralten Receiver ausgegraben (von Akai, Modell kennt ihr eh nich, is mind. 25 Jahre alt...) Klingt voll geil, so richtig retro, aber saftig... Nur ein Problem gibts:
Der Poti vom Lautstärkeregler is über die Jahrzehnte dem Verfall anheim gefallen. Er funktioniert zwar noch einigermaßen, knistert aber fürchterlich und die Lautstärke ändert sich unsauber und stoßweise...
Kann man das selber reparieren?? Irgendwie Spule reinigen oder so...

Weiss das jemand, nich das ich das schöne alte Teil verheiz...

Mfg, thanx, Raven
tuenni
Neuling
#2 erstellt: 13. Jan 2006, 23:34
Hallo.
Ich würde es mal mit Kontakt-Spray versuchen.
XyMcCoy
Inventar
#3 erstellt: 13. Jan 2006, 23:39
Ich habe folgendes gemacht. Gerät ausgeschaltet und den Poti als von Links nach Rechts gedreht und schwupps der Staub war weg..

Viel erfolg Ingo
Felix_B.
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Jan 2006, 04:00
Hallo the_Raven !
Manchmal kriegt man alte Potis auch nicht mehr hin, dann musst Du sie gegen passenden Ersatz austauschen. Kontaktspray kann ich Dir absolut nicht empfehlen, macht nach kurzer Zeit alles kaputt. Es gibt eine bessere Methode. Jetzt bitte nicht lachen: hole Dir aus dem Auto- Motorradzubehör (z.B. Louis, Polo, H.Gericke, oä.)eine Dose Bremsenreinigerspray (so 3 bis4.-Euro für 750ml), lege ne Zeitung unter und spühe das Poti ein zweimal damit aus. Jeweils mehrfach von Anschlag zu Anschlag durchdrehen dabei, dann trocknen lassen. Der Reiniger greift in der Regel Kunststoffe und Gummi o.ä. nicht an, ist mir zumindest noch nie passiert. Alternativ zum Bremsenreiniger kannst Du auch Videokopfreiniger aus dem Elektronikhandel verwenden, ist aber ungleich teurer. Wenn alles getrocknet ist, sprühst Du das Poti innen mit Vaselinespray aus dem Elektronikhandel ein. Mehrfach durchdrehen und mehrere Stunden "einziehen" lassen. Habe mit dieser Methode schon x Potis und Schalter wieder hin bekommen, vielleicht hast Du ja auch Glück.

Gruss Felix
raedel
Stammgast
#5 erstellt: 14. Jan 2006, 11:07
Moin Raven und alle..

Eine mühsame aber sichere Methode ist das Teil auszubauen und zu zerlegen. Alles schön putzen innen und wieder rein. (bissi Fett an die Achse)
Wenn es nicht grade unmöglich zusammengenietet ist...
Und das mit dem Bremsenreiniger wollt ich damal auch nicht glauben, hilft tatsächlich.

Gruß
Burkhard
GandRalf
Inventar
#6 erstellt: 17. Jan 2006, 10:23
Moin auch,

Felix_B schrieb:


Wenn alles getrocknet ist, sprühst Du das Poti innen mit Vaselinespray aus dem Elektronikhandel ein. Mehrfach durchdrehen und mehrere Stunden "einziehen" lassen. Habe mit dieser Methode schon x Potis und Schalter wieder hin bekommen, vielleicht hast Du ja auch Glück.


Das ist irgend so ein Tip aus der DJ-Szene um die Pitchregler oder Crossfader leichter gleiten zu lassen.
Den direkten Verschleiss verhindert das aber auch nicht.
Wenn du dann (wie ich noch in meiner aktiven Zeit in der Werkstatt) diese schmierigen, und mit Staub und Vaseline verklebten Regler reparieren sollst, kriegst du Auswüchse!!!
Reinigen, mit welcher Methode auch immer (viele Wege führen nach Rom), ist o.K. Aber von irgendwelchen Glibbersachen lasst bitte die Regler verschont!!!!

Felix_B.
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Jan 2006, 11:17
Morgen GandRalf !
der Tipp mit dem Vaselin bzw. Vaselinespray ist etwas älter als die ganze Dj-Szene zusammen. Verstehe aber nicht was Du gegen satt gehende Potis hast, ist mir zumindest lieber als eines das kratzt als hätte es Sand gefressen. Weiss ja nicht was andere Leute da so alles reinsprühen, hab aber schon etliche Potis wie o. beschrieben behandelt und keine Probleme damit, auch nicht nach Jahren. Wenn ein Poti verharzt ist einfach nochmal reinigen, vorsichtig mit Vaselin einsprühen, dann läufts schon wieder.

Gruss Felix
M8-Enzo
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jan 2006, 14:13
Tja, - es ist schon interessant .............
Sobald jemand einen Thread eröffnet und dort "knisternde Regler" oder "knacksende Potis und/oder Schalter" geschrieben wird folgt prompt der Hinweis (pauschal ausgedrückt) ==> "Kontaktspray drauf und gut ist......."

Und immer wieder wird in allen dazugehörigen Threads genau DAVOR eindringlicht gewarnt (übrigens auch von mir!!!). Dennoch braucht man gar nicht lange warten bis wieder jemand oder auch mehrere Leute erneut diese Mittel als "DIE LÖSUNG" vorstellen.

Es ist wirklich schade daß diejenigen keine Verantwortung übernehmen für Ihre sicherlich gut gemeinten Ratschläge. Denn die Leittragenden sind immer die Leute, die hinterher mit Ihren, wie auch immer, "eingesprühten" Geräten da stehen und letztendlich einen (viel) größeren Schaden in/an der Elektronik haben als vorher. Sicherlich dauert es etwas und das Mittel hilft auch für eine gewisse Zeit, aber der Hammer kommt - und dann?!?! Noch mehr Kontaktspray drauf??? Sehr clever!

........ aber es gibt ja auch Ebay - dort kann man ja dann solche Geräte als Privat und ohne Gewährleistung problemlos "entsorgen" ............ - sorry, aber ich kenne unzählige Fälle genau DIESER Art - und das mußte jetzt einfach raus!!! Insb. deshalb, da ich sehr oft solche Geräte, die natürlich am Anfang und für eine kurze Zeit einwandfrei funktionieren, zu einer fachgerechten Reparatur zugeschickt bekomme.

Jede Fachwerkstatt würde man zur Verantwortung ziehen wenn dort eine derartige Reparatur mit ein bißchen "Herumsprühen" durchgeführt werden würde da die Folgeschäden in der Regel viel zu massiv sind.
Hier im Forum jedoch nimmt man es gerne und gelassen in Kauf wenn man mit diesen "Sprühaktionen" sein Gerät letztendlich (massiv) beschädigt. Und das wirklich Schlimme ist doch, daß es jetzt (sehr) teuer wird!!!

Auch wenn der Vergleich mächtig hinkt, aber was macht man denn wenn man ein Loch im Auspuff hat? Klebt man dann einfach einen Kaugummi drauf und freut sich daß das laute Geräusch jetzt weg ist, - und glaubt das Rad neu erfunden zu haben?
Das Kaugummi hat allerdings keine schädlichen Nebenwirkungen - im Gegensatz zu Kontaktspray!

Sicherlich gibt es verschiedene Mittel um kratzende Potis und Schalter zu behandeln (Balistol, Vaseline, WL-Spray, Video-Spray, WD-40, Druckluft, Bremsenreiniger, Tuner-Spray, Kontakt 60/61 etc. usw.). Dennoch sollte man, wenn man es wirklich gut meint, dem Betroffenen mitteilen, daß eine fachgerechte Reparatur NICHT mit "mal eben" und NICHT mit ein bißchen "herumsprühen" durchzuführen ist.

Sorry, ich möchte wirklich niemanden bewußt zu nahe treten, aber es grenzt für mich schon an reine Körperbeherrschung bei diesen "Reparaturempfehlungen" --- einfach Kontaktsprays nehmen etc. --- dabei nichts zu sagen.
Aus diesem Grund zum x-ten Male ein solcher Beitrag von mir.

Gruß aus Werne

Guido


[Beitrag von M8-Enzo am 17. Jan 2006, 14:20 bearbeitet]
raedel
Stammgast
#9 erstellt: 17. Jan 2006, 18:23
Sehr ausführlich Enzo, gehts dir nu besser?

Burkhard
M8-Enzo
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jan 2006, 22:41
Hallo Burkhard,

danke der Nachfrage allerdings, - habe ich Deiner Meinung nach etwas Falsches geschrieben?

Gruß aus Werne

Guido
raedel
Stammgast
#11 erstellt: 17. Jan 2006, 22:58
Hallo Guido

Nee, haste natürlich nicht, fand's nur lustig....
Laß die Leutz doch sprühen was das Zeug hält.
machen sie sowieso

Gruß
Burkhard
M8-Enzo
Stammgast
#12 erstellt: 17. Jan 2006, 23:39
Hallo Burkhard,

tja, - da muß ich Dir leider absolut Recht geben. Da kann man ruhig eindringlichst und immer wieder warnen oder sogar als Beweis Bilder veröffentlichen welche Folgeschäden durch diese Sprühaktionen passieren können bzw. werden ......... - aus welchen Gründen auch immer - es wird trotzdem weiter gemacht.

Jeder kann ja mit seinem Gerät machen was er möchte, - keine Frage. Ich finde es lediglich alles andere als OK wenn immer wieder Leute diese pauschalen Ratschläge hier veröffentlichen - auch wenn diese Empfehlungen nur in bester Absicht gegeben werden! Andere lesen das und denken verständlicherweise "ach, so einfach ist das?!" - machen es nach und schon ........... Peng!

Ich persönlich finde es immer sehr schade wenn (ehemals) hochwertige bzw. sehr gute Geräte derart bearbeitet worden sind. Außerdem ist es immer reichlich Arbeit diese Teile wieder richtig zu reparieren.

MIR vergeht immer das Lachen wenn die Leute sich z.B. aus Ebay ein (hochwertiges) Gerät ersteigert haben, nach einer Weile Störgeräusche und/oder sonstige Fehlfunktionen auftreten - ich die Geräte zur "Überprüfung" bekomme und das Gerät stinkt als wäre es zuvor mit diesen Sprays abgeduscht worden....... - dann weiß ich schon was da auf mich zukommt.......
Daher reagiere ich wohlmöglich etwas überzogen wenn ich so etwas lese.......

Gruß aus Werne

Guido
frestyle
Stammgast
#13 erstellt: 18. Jan 2006, 00:04
Hallo,

Ich habe mir jetzt den Fred hier durchgelesen und wollte mal fragen was da dann die schlimmen Folgen sind?

Und ich habe bisher die Regler mit Isoprpanol, Elektronikspray oder Waschbenzin gereinigt, habe ich da bisher was falsch gemacht? Oder kann ich mit den Mitteln auch weiterhin reinigen?

Und das mit dem Vasilinespray lese ich zum ersten mal, soll man das dann lieber nicht verwenden oder trägt das was zum Schutze mit bei?
Felix_B.
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Jan 2006, 00:40
Schönen Abend !
wer es nicht für nötig befindet zwischen aggressiven Kontaktchemiekalien und alkali- säurefreiem Vaselin zu unterscheiden, ... der mag vielleicht auch überzogen reagieren. Zu dem was ich hier gepostet habe stehe ich nach wie vor. Was soll passieren? Ein kaputtes Poti bleibt weiter kaputt, dann kann ich es immer noch ersetzen. Wenn irgendein Grobmotoriker 1/2 Dose Vaselinspray in ein Poti spüht? ... es läuft unten wieder raus. Mir ist klar, dass so ein Tipp kommerziell keinen Sinn macht. Garantie kann auf so eine Arbeit keiner geben. Spätestens wenn ein verärgerter Kunde nach 3 Wochen wieder vor der Türe steht, weil der Fehler wieder da ist, habe ich als Reparateur ein Problem. Als Laie der für wenig Geld einen Rep.versuch macht sehe ich das nicht so eng. Vielleich trübt ja nur die Tatsache, dass ihr nur die völlig verranzten Kisten bekommt ein wenig den Blick. Die Kisten bei denen es funktioniert hat, seht ihr ja nicht wieder. Im übrigen besteht kein Zwang eine Reparatur selbst zu versuchen. Jeder kann sich gerne als erstes ein "Originalpoti" für 120 Eus einbauen lassen. Dass man mit Kontaktspray alles ruiniert habe ich oben auch schon gepostet, lasse mich da nicht einfach über einen Kamm scheren. M.M. nach macht es mehr Sinn ein bischen differenzierter zu Werke zu gehen, anders sprich Rundumschlag mit der großen Keule ist natürlich einfacher... Mag sein, dass ich mich jetzt zu unrecht angesprochen fühlte glaube aber so falsch lag ich nicht.

Grüsse Felix
tuenni
Neuling
#15 erstellt: 18. Jan 2006, 03:07
Hallo.
Ich bin doch sehr erstaunt welche Reaktion mein kurzer Beitrag
mit dem Tipp Kontaktspray zu verwenden hervorgerufen hat.
Trotz aller gegenteiligen Beiträge stehe ich trotzdem dazu.
Bei einem durch langes stehen verstaubten (nur Potis die eine
Öffnung haben können verstauben und auch nur die mit Spray
bearbeitet werden) Potentiometer, ist eine Behandlung mit
Kontaktspray durchaus erfolgreich. Es muß ja nicht unbedingt geflutet werden, sondern mit geringer Dosierung und manuellem,
wiederholtem drehen ist so manches Potentiometer wieder voll
funktionsfähig geworden.
Welche Folgeschäden sollen bei ordnungsgemäßem Einsatz von Kontaktspray (dazu gehört selbstverständlich auch das Spray nur bei ausgeschaltetem Gerät zu verwenden und danach eine Wartezeit bis zum einschalten vergehen zu lassen) auftreten?
Schlimmstenfalls muß es dann doch gewechselt werden.
tuenni
wometz
Neuling
#16 erstellt: 29. Jan 2006, 23:49
Hallo,

nachdem ich feststelle, daß hier offensichtlich auch einige wirkliche Experten mitmischen, kann mir vielleicht jemand sagen, was es ca. kostet einen defekten Potentiometer in einem Fachbetrieb austauschen zu lassen. Mein Receiver hat nämlich schon einige Jahre auf den Buckel und da überlege ich mir, ob es sich noch lohnt. Erst wenn ich zum Schluß komme, es lohnt nicht mehr, würde ich zu Selbsteversuchen greifen.

Gruß wometz
frestyle
Stammgast
#17 erstellt: 30. Jan 2006, 18:52
Ob es sich lohnt oder nicht kannst in erster Linie du entscheiden. Gefällt dir das Gerät, der Klang und der Rest? Oder kann es schon sein das es ein guter Oldtimer ist?

Ich würde an deiner Stelle mir diese Überlegungen machen, und wenn du zu dem Entschluß kommst das du das Gerät nur hast das es eben auch da ist udn sonst eigentlich zu nix zu gebrauchen dann würde ich erst an Selbsversuche denken wenn ich nixe davon verstehe.
gregger
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 31. Jan 2006, 00:14
Hallo M8-Enzo,
mich würde auch interessieren, warum Du so energisch gegen die "Sprühaktionen" Einspruch erhebst - was für Auswirkungen hat man zu befürchten? - Was tust Du , wenn Du ein so "versprühtes" Gerät zur fachgerechten "Nachreparatur" bekommst, daß es so von Dir verabscheut wird, diese reparieren zu müsssen?

Ich bin nun völlig verunsichert und kann mir die vielen widersprüchlichen Aussagen zum Thema nicht selber erklären.

Wer "A" sagt, sollt auch "B" sagen - autoritäre Behauptungen sollten erörtert werden, damit es alle nachvollziehen können. Hier tummeln sich sicher auch ein paar mehr Laien.

Dank im Voraus und
Viele Grüße gregger (greg)
spops
Neuling
#19 erstellt: 31. Jan 2006, 01:21
Interessante Lösungen für das kratzende Poti, - hier noch eine die ich bei meiner alten Quad33 Bj 1965 verwende :
GEL-ZAHNPASTA !
Poti zerlegen , säubern, Zahnpasta drauf und gleich mit sauberem Läppchen abwischen. Es bleibt ein Film mit restlichen Schleifkörperchen der das Poti immer wieder kontakten lässt.
M8-Enzo
Stammgast
#20 erstellt: 31. Jan 2006, 01:26
Hallo Greg,

Dein Einwand ist berechtigt!

Wenn Du Dich etwas mehr mit dem Forum befaßt und vor allem die "Suchen"-Funktion benutzt wirst Du sicherlich feststellen, daß gerade DIESES Thema (Potis/Schalter und Kontaktsprays/Reinigungsöle usw.) schon unzählige Male immer wieder bis ins Detail "durchgekaut" wurde. Es sind immer wieder die selben Fragen und immer weiser die selben Antworten zu diesem Thema nachzulesen.

Des weiteren wirst Du wahrscheinlich feststellen, daß ich immer wieder mehr oder weniger ausführlich bzw. das gleiche zu diesem Themen "... einfach ein bißchen Sprühen und drehen und gut ist ..." schreibe und eindringlichst davor warne mit derartigen "Methoden" vorzugehen. Als Beweis, damit man sieht daß meine Warnungen alles andere als dusseliges bla bla sind, biete ich immer an diverse Fotos zuzusenden damit man sieht welche Folgen diese Sprays haben können/werden (je nachdem was gemacht und wie das Ganze durchgeführt wurde).

Ich befasse mich nun seit 25 Jahren mit dem Thema Hifi (auch Reparaturen) und bilde mir aus diesem Grund ein beurteilen zu können wie man am besten und vor allem fachgerecht vorgeht.

Sorry, - aber ich habe auch schlichtweg keine Lust mehr immer und immer wieder das Gleiche zu schreiben. Irgendwann hört man auf gegen Windmühlen zu kämpfen ----- es dauert sowieso nicht lange bis wieder jemand meint das Rad neu erfunden zu haben mit der gloreichen "Reparaturmethode" Kontakspray etc. drauf und gut ist ( - natürlich ist das seehr platt und pauschal ausgedrückt).
Zu meiner freudigen Überraschung stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da wie ich doch immer wieder feststelle. Es gibt viele hier im Forum die im übertragenen Sinne lächelnd und kopfschüttelnd vor dem Monitor sitzen wenn sie solche "Sprühbeiträge" lesen - aber aufgegeben haben etwas dazu zu schreiben.

Ich möchte Dir gerne alle Deine Fragen beantworten, jedoch wäre das Ganze für jeden Leser hier schlichtweg unzumutbar die notwendige Textmenge zu lesen und für mich zu schreiben.
Um Deine Fragen ganz grob, kurz und knapp zu beantworten:
1) Durch diese Sprühaktionen werden, so wie diese meistens beschrieben sind, letztendlich viel mehr Schäden hervorgerufen als vorher dran waren. Im Extremfall werden die einzelnen Bauteile regelrecht zerstört!
2) Je nachdem wie massiv (und mit welchen Mitteln) das Gerät eingesprüht wurde muß die Platine bzw. müssen die Bauteile komplett gereinigt werden. Manchmal müssen die elektronischen Komponente auch erneuert werden da die Folgeschäden zu groß waren. Wie auch immer - diese Geräte machen sehr viel Arbeit!!! Kontaktsprays sowie Reinigungsöle haben hervorragende Kriecheigenschaften! Ähnlich wie Caramba - und damit kann man ja bekanntlich selbst große festgerostete Schrauben lösen.........

Ich finde es halt immer sehr schade wenn ich z.B. einen ausgezeichneten Verstärker (in der Klasse Onkyo Integra A-8870 / A-9711 / A-9911 oder Yamaha AX-Serie usw.) zur Reparatur bekomme weil das Gerät nicht mehr so funktioniert wie es sollte und dann auf meinem Nachfragen warum der Besitzer die Potis und Schalter eingesprüht hat die Antwort bekomme ".... das habe ich im Internet gelesen das man das so machen soll. Außerdem hat es auch wirklich für eine Zeit gut funktioniert... ging schnell und war billig ...". -------- Bravo!
Kennst Du den Spruch "... denn sie wissen nicht was sie tun ..."?!?! (ist vielleicht etwas überzogen, aber passend!)

Genau DAS ist der Grund warum ich bei diesen sicherlich nur gut gemeinten Tips etwas allergisch reagiere bzw. in der Vergangenheit reagiert habe. In Zukunft werde ich das jedoch nicht mehr machen. Es ist sowieso zwecklos da sich die Geschichten immer wieder wiederholen.
Man hat ein gutes Gerät was jedoch mächtig knistert. Also gut einsprühen und ordentlich drehen. Eine Weile Spaß haben und dann..... - oh oh, jetzt macht die Kiste erneut Probleme.... Schnell noch mal einsprühen und dann nichts wie rein damit bei Ebay. Privatverkauf ohne Rücknahme und Gewährleistung drunter schreiben, - kassieren, - Spaß haben, und nach mir die Sintflut. Sollte was nachkommen - "bei MIR lief das Gerät einwandfrei...." - Bravo!

....... jaaaaa ich weiß, das ist maßlos überzogen! Aber leider auch auffallend oft die Wahrheit!!!

Gruß aus Werne

Guido
gregger
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 31. Jan 2006, 09:38
"Sprühfreie Zone"


Hallo M8-Enzo,
danke für die Ausführungen.

Die Frage nach dem "Wie" hast Du aber noch nicht erörtert - ich denke aber, daß du die Potis ausbaust, zerlegst und mechanisch reinigst? - oder sehe ich das falsch.

Eine Frage noch:
Wie werden die Bauelemtente beim "Einsprühren" zerstört?
- gehen sie mechanisch kaputt, weil die Chemikalien sie angreifen
- oder elektrisch durch Kriechströme auf den besprühten Oberflächen

Mit was kann man die "eingesauten" Bauteile Platinen wieder reinigen, ohne zur verhindern, daß auch diese Reinigung schädlich auf die Technik wirkt?


Ich frage deshalb, weil ich befürchte schon einen derartige Fehler zu viel gemacht zu haben. Ich hatt die Tage ein Gerät (RK88-sensit) offen, daß ich vor einem Jahr mit Konkaktspray (ich glaub es heißt Kontakt60-rot)vom blauen Claus "behandelt" habe. Gestern habe ich festgestellt, daß sich an den verschiedensten Stellen so eine Art Kristalle gebildet haben - wenn man es wegwischt, hat man was klebriges in den Fingern. Auch mußte ich feststellen, daß die Potis nicht mehr so leicht gingen, wie kurz nach der Behandlung. Vermutlich ist das Sprühmittel in die Potiachsenlagerung eingedrungen und hat sich dort verklebt - Mist!!!
Die Schieberasterschalter habe ich auch mit dem Mittel eingesprüht.

Ich habe auch weiterhin das Gefühl, daß ich im UKW/FM-Betrieb des anssich super UKW-Teils vermehrt Störgeräusche (wie eine Art überlagerte AM-Störung: Pfeifen, Zwitschern, Surren ....) heraushöre - aber das ist nur subjektiv beurteilt und kann meinerseits nicht messtechnisch untermauert werden.
Könnte hier ein verstärktes Übersprechen verursacht durch den Sprühfilm Schuld sein?

Wie bekomme ich die Sprührückstände wieder ab?
- Alkohol und Wattestäbchen (das wird eine unendliche Fummelei)
- oder (sorry - soll keine Scherzsein) gibt es was zum Einsprühen, daß die Rückstände wieder entfernt

gruß gregger (greg)


[Beitrag von gregger am 31. Jan 2006, 17:50 bearbeitet]
M8-Enzo
Stammgast
#22 erstellt: 31. Jan 2006, 13:53
Hallo Greg,

die Frage nach dem wie bzw. wie man es in der Regel in einer Fachwerkstatt macht habe ich ebenfalls schon mehrmals und ausführlich gepostet.
Ich bekomme jedoch sehr stark das Gefühl vermittelt, daß dieses die meisten sowieso nicht wirklich interessiert da der beschriebene Aufwand schlichtweg zu groß ist. Außerdem verfügen die meisten sicherlich nicht über die notwenige Ausrüstung sowie Werkzeuge.
Das bestätigen dann auch die meisten anschließenden Beiträge wenn dort geschrieben steht ".... ach nö, das ist mir viel zu kompliziert, .... die Dose für 6,00 Euro tuts doch auch...." usw. Letzteres wiederum wird dann auch noch durch ergänzende Beiträge bestätigt indem viele schreiben, daß sie es ebenfalls so gemacht haben - und schon waren die Störgeräusche weg. Motto: Hauptsache einfach, schnell und das wichtigste - es darf nichts kosten!!! Fachwerkstätten zocken sowieso nur Geld ab usw. bla bla bla ........
Was bitte soll ich dazu noch schreiben?!?!

Was jedoch nach einer Weile mit dem "bearbeitetem Gerät" geschieht/geschehen kann, DAS schreibt natürlich so gut wie niemand! Es ist im gewissen Sinne sogar verständlich, - denn wer möchte schon sich selbst denunzieren indem er schreibt daß er Mist gemacht hat......?! - dann doch lieber schnell weg mit dem Gerät ---- naja, und wie der Folgeablauf dann in der Regel ist hatte ich ja bereits beschrieben .......

Alle Achtung daß Du die Courage hast und hier postest daß Du mit Deinem Gerät einen Fehler gemacht hast und es jetzt - also nach einer Weile - eben nicht mehr so funktioniert wie es sollte. Deine beschriebenen Folgeerscheinungen (optisch als auch technisch) sind die typischen "Nebenwirkungen" dieser sicherlich nur gut gemeinten "Reparaturempfehlungen". Das Ergebnis hast Du kurz und knapp umrissen. Wie schön wäre es, wenn alle so agieren würden!

Besonders spannend finde ich es immer, wenn absolute Laien hier nachfragen wie sie Ihr Gerät reparieren können und dann diese "3-Sätze-Reparaturanleitung" folgen! Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen - keine Frage. Warum wohl gibt es Fachleute die Ihren Bereich lange Jahre erlernen mußten?! Das wäre doch alles gar nicht notwendig wenn ich mit einer "Reparaturanleitung" in der Hand innerhalb 1 Minute zum Radio- & Fernsehtechniker "mutiere"!!! Hier wird jeder Landwirt, Bauarbeiter, Architekt, Arzt, Kellner usw. sofort zum Elektrofachmann............... - jaaaaa ich bin mir bewußt daß auch das maßlos übertrieben ist. Aber mal ehrlich, im Prinzip ist es doch so!

Wie Du siehst bin ich leider nicht in der Lage Dir in wenigen Sätzen mitzuteilen was und wie jetzt mit Deinem Gerät zu tun ist. Außerdem kommt es immer darauf an wie massiv die Elektronik angegriffen und beschädigt wurde.

Damit das hier nicht wieder ein ellenlanger Beitrag wird teile ich Dir per PN meine Telefonnummer mit. Dann können wir uns (heute abend) gerne weiter über das Thema unterhalten.

Gruß aus Werne

Guido
george_V
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 06. Feb 2006, 23:15
Hallo Guido,
könntest Du mir bitte auch deine Telefonnummer mitteilen?
Ich habe massive Probleme mit dem Phono-Eingang meines ersteigerten Onkyo 8670-Amp. Es klingt ganz dumpf und innerhalb von Minuten sinkt die Leistung mehr und mehr ab.
Zudem scheint ein Kanal nur ganz schwach zu kommen.
Vielleicht kannst Du mir helfen? Kontaktspray wurde wohl nie benutzt, der Eingang war angeblich nicht in Betrieb.
Besten Dank. Gruß Thomas
Gelscht
Gelöscht
#24 erstellt: 10. Nov 2007, 12:37
Ich hol das hier nochmal hoch!

Leider hat sich mir auch durch aufmerksames Lesen dieses und anderer Beiträge nicht erschlossen, welches nun die richtige Methode ist, ein kratzendes Poti wieder instandzusetzen.

Irgendwie gibts hier nur die Kontaktspray/Ballistol- und die "Tut das bloß nicht!!!" -Fraktion.

Wie gehts denn nun richtig?


Wär doch mal ganz nett, wenn der Moderator zu diesem immer wiederkehrenden Thema mal von jemand mit anerkannter Kompetenz was Festes in der Kopfleiste installieren würde.
Man sucht sich sonst den Wolf und findet doch nur Streitgespräche ohne Ergebnis.

Ich brauche die Erleuchtung übrigens für meinen SABA RS 960.



Grüßle aus dem verschneiten Grenzland
Gert
armindercherusker
Inventar
#25 erstellt: 10. Nov 2007, 12:49
Hallo Gert !

Hier solltest Du fündig werden :

http://www.hifi-forum.de/viewthread-84-5085.html

Deinen Wunsch nach Pinnen des Themas stelle ich intern mal zur Diskussion.

Gruß
Tiebone_21
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 11. Dez 2007, 14:38
Servus,
Hänge das hier mal dran vll erbarmt sich ja jemand einer Antwort.

Habe einen Yamaha Rx-v 800 und das Problem mit dem Poti ist folgendes:
Beim Drehen des Reglers ändert sich die Lautstärke sehr willkürlich. Das Display zeigt manchmal nur änderungen in 0,5 dezibel schritten an (die immer hin und her springen)auch wenn man eine ganze Umdrehung mit dem Regler macht.
Auch hat das drehen in eine Richtung nicht immer dasselbe Ergebniss zur folge. z.b. Lautstärke verringert sich sowohl beim links als auch beim nach rechtherumdrehen.
Wenn ich den Regler leicht nach ober oder unten drücke verringert sich die Fehlinterpretation des Drehimpulses ist allerdings immer noch vorhanden.

Rauschen oder knacksen tut es NICHT!

Komme ich mit einer vgl. günstigen Reinigung (ja in einer Fachwerkstatt!) davon oder ist ein neuer Poti fällig?

Habe das Gerät günstig gebraucht gekauft (nein nicht bei Ebäh) und denke über eine Rückgabe nach.

Bin für alle Tipps dankbar...

Greetings & Thx

Tiebone 21
armindercherusker
Inventar
#27 erstellt: 11. Dez 2007, 19:30
Hallo Tiebone 21 !

Ich kenne Dein Gerät nicht, aber vermutlich hat es kein "Poti", sondern einen berührungslosen Impulsgeber.

Der arbeitet optisch, indem ein Licht durch eine Taktscheibe fällt.

Wahrscheinlich ist die Glasscheibe verschmutzt oder wasauchimmerdalosist.

Da ich den genauen Aufbau nicht kenne, weiß ich leider auch nicht zu sagen, wie man dort rankommt

Fazit : Kontaktspray wäre hier unnütz ( sogar schädlich ) ...

Gruß
Tiebone_21
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 12. Dez 2007, 14:49
Servus,
Erstmal danke für die schnelle Rückmeldung.

Gibt es denn Potenziometer die endlos drehen können? Quasi nen Freiläufer?(Meiner ist so ein endlos drehbarer Lautstärkeregler hatte ich oben vergessen anzugeben).
Oder hat nen Poti immer nen Anschlag und bei den endlos Reglern handelt es sich um Impulsgeber?
Also das selbe Prinzip wie bei den alten Computermäusen? Ja die ollen Dinger mit den Kugeln drin? Da waren dann auch kleine Taktscheiben an den zwei Wellen verbaut um die Drehimpulse in X und Y Richtung zu ermitteln.

Kann ja mal ein Foto einstellen vll hilft das dann auch anderen weiter. Die Poti´s scheinen ja generell etwas anfälliger zu sein als andere Bauteile.

Greetings


[Beitrag von Tiebone_21 am 12. Dez 2007, 15:03 bearbeitet]
5_0_H_z_S_
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 12. Dez 2007, 15:05
Es gibt natürlich auch mechanische, "durchdrehbare" Potentiometer, macht jedoch bei Verstärkern keinen Sinn.

Wenn es sich an dieser Stelle NICHT um Potis mit optischer Abtastung handeln sollte ( wären ziemlich exotisch ), kann ich nur meine längere Erfahrung bezogen auf übliche, d.h. mechanische Kohleschichtpotentiometer mitteilen:
"Kratzen" diese, und sind sie einfach nur abgenutzt, also
nicht extremen Bedingungen ausgesetzt gewesen, bringen die Kontakt-(u.a.) -Sprays nur kurzfristige Abhilfe ( Ausrobieren kann trotzdem nicht schaden ! ).

Auf jeden Fall würde ich einen Tausch
einkalkulieren !

Gruss 5_0_Hz_S_
matej165
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Feb 2008, 11:23
Hallo liebe HiFi-Fachmänner

Ich habe von meinem Onkel eine Sony Stereoanlage bekommen.
Das gerät ist jedoch ca. 15-20 Jahre alt.
Das Poti bzw. der Lautstärkeregler geht etwas schwer und "springt", kratzt jedoch nicht. Das heißt wenn ich etwas schneller leise drehe, dann springt er nach vorne und es wird lauter. Den Effekt gibt es auch in entgegengesetzter Richtung.

In der Schule wurde mir vom Elektrotechniklehrer erklärt, dass man Potis ganz leicht reinigen kann.
Nun ist meine Frage ob das wirklich ein Poti ist, oder so ein optischer Lautstärkeregler. Mann kann ihn übrigens total durchdrehen.
Meine zweite Frage wäre folgendes: Ich hatte schon versucht das Gerät zu öffnen, jedoch wird das Poti/Lautstärkeregler von
einer Platine verdeckt. Kann ich die Platine einfach so abschrauben, oder muss ich da auf etwas besonders acht geben?

Vielen Dank für eure Antworten

Gruß
Matej
audiophilanthrop
Inventar
#31 erstellt: 10. Feb 2008, 16:36
In diesem Fall dürfte es sich um einen mechanischen Encoder handeln. Guck mal hier:
http://www.hifi-foru...read=1689&postID=9#9
Wie man am besten rankommt, ist vom Gerät abhängig. Wenn die besagte Platine sich ohne größere Probleme entfernen und hinterher auch wieder anschließen läßt, dann schraub sie ruhig ab. Du wirst allerdings zum Reinigen schwerlich um das Auslöten des Encoders herumkommen.
adxcvvdstwetr
Neuling
#32 erstellt: 05. Jan 2009, 02:01
Dieser Thread ist das zweite Google-Resultat zu der Suche "Potenziometer reinigen" (!).
Könnte daher jemand prägnant zusammenfassen, wie man nun ein Poti richtig reinigt?
M8-Enzo -- diese Google-Platzierung ist deine Chance, den Kontaktspraytipp aus der Welt zu schaffen
MartinBC
Neuling
#33 erstellt: 07. Feb 2009, 18:07
Hallo Guido und co.

Also ich habe einen alten Kenwood KA.4020 und liebe ihn über alles

Ich satnd schon mit der Kontakt61 Dose in der Hand als ich deine Beiträge dazu gelesen hab und das Ding in die Ecke geschmissen hab!!!

Problem ist nur dass ich noch nicht mal den Poti freilegen kann, hab alle schrauben ab und die Blende geht nicht ab... Gibts ne alternative zum Kompletten Auseinanderbauen ohne zu sprühen?
audiophilanthrop
Inventar
#34 erstellt: 07. Feb 2009, 22:54
Wenn's denn wirklich ein gewöhnliches ungekapseltes Poti ist: Nimm doch das K61, das ist m.W. harmlos. Potis zerlegen und vor allem wieder zusammenkriegen (!) ist nicht trivial, das kaum ersetzbare Teil ist so schnell ruiniert.

Ach ja, weil's in letzter Zeit gleich zweimal hochkam: Traktiert eure armen Potis um Gottes Willen nicht mit Schleifpapier. Gleiches gilt im übrigen auch für Relaiskontakte (und wenn die Edelmetallschicht schon total weggebrannt ist, ist das Relais eh fällig).

Bei mechanischen Encodern sowie Schaltern scheint zusätzlich zu angelaufenen Kontakten eine Mischung aus Schmiermitteln und Abrieb für Ärger zu sorgen, die man ohne Öffnen kaum rausbekommt. Bei endlos drehbaren Gerätschaften wäre noch die kürzlich hier vorgeschlagene Akkuschrauber-Methode einen Versuch wert (statt manuell zu kurbeln, den Akkuschrauber in moderater (!) Geschwindigkeit drehen lassen), evtl. in Kombination mit ein wenig K61 o.ä. (wenn man das denn reinbekommt).

Und wenn man nun einen notorisch kontaktschwachen mechanischen Encoder hat, der sich ohne größere Zerlegeaktionen nicht auslöten läßt? Da heißt es dann wohl in den sauren Apfel beißen und sich (am besten mit Service-Doku) dorthin durcharbeiten.
Clovenhoof
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 08. Mrz 2016, 21:48
Nur um das mal zu ergänzen: wer sich gerade erst mit dem Thema "Reparatur selbstgemacht" beschäftigt sollte tunlichst nicht tun, was mein Vorredner empfahl. Unerfahrenen oder nicht speziell ausgebildeten Menschen kann man vernünftigerweise nur raten: bezahlt jemanden dafür, und wenn es nur ein entsprechender Bekannter ist, den ihr mit einer Kiste Bier bestecht.

Außer dir selbst hat meistens niemand Interesse daran, dass die Reparatur hinhaut! Viele dieser Experten sammeln mit den ganzen gut gemeinten Tipps und Ratschlägen einfach nur Posts und Likes. Nichts für ungut, ich will niemanden vorverurteilen, aber ich habe zuletzt mit all den Internet-Spezeln und Experten ganz schlechte Erfahrungen gemacht.


[Beitrag von Clovenhoof am 08. Mrz 2016, 21:52 bearbeitet]
DonAdolfo
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 01. Dez 2016, 14:21
Hallo und Moin Moin ! Euer Thema war ja schon einige Jahre alt , Aber Immer noch Aktuell. Potis wieder zum Leben Erwecken ist nicht Einfach,
Vor allen wenn die Original Potis nicht mehr bekommst .Speziell Revox A 77 Potis 25 K Ohm LogaRhytmisch oder auch 5 K Ohm .Gibt es nicht mehr Entweder 22 KOhm oder 4,7 KOhm .Dann stimmt die gesamte Einstellung nicht mehr und man muß mit Ersatz widerstände arbeiten.Aber Prüfen ob Sie noch sauber Regeln mache ich mit Frequenz Generator und Ossi da sehe ich ob es sauber Regelt.Ich bin zum Glück in der guten Lage das ich Diverse Revox und Teac A3440 Ersatzteile habe.Komplette Platinen -Aber ich habe 3 Revox A77 eine mit 38 cms und 19 cms die anderen beiden mit 19cms und 9,5 cms.So wie die Teac A 3440 mit 38 cms und 19 cms . Da ich nur richtige Studio Bänder Benutze sind auch die Tonköpfe nicht so verschmiert und abgeschliffen.Ich liebe meine Analog Maschinen.Ich habe mit im Internet aus China kleine Schrauben gekauft 2 mm 16 und 38 mm lang ich öffne die Nieten der Potis und Reinige sie vorsichtig damit die Kohleschicht nicht Zerstört wird .Nun kann ich nach der Reinigung die Potis zusammen Schrauben.Etwas Fett an die Achse und es ist wieder wie neu.
skyranger73G
Stammgast
#37 erstellt: 11. Mrz 2017, 14:39
Hier noch ein Link zum Thema - Potentiometer:

http://klassiker-service.com/index.php/technik/potentiometer
DonAdolfo
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 11. Aug 2017, 19:09
Und was ist mit Tuner Spray ? Ich bin auch für sanfte Reinigung mit Qu Tipp oder ähnlichen .Ich habe noch schöne alte Reinigungs Stäber der Ehemaligen Bundespost Fernamt zur Reinigung der Relais Kontakte mit ganz feinen Leder bezogen.Alles beste Sahne .Ich habe mir 1 und 2 mm dicke und 40 mm lange Schrauben und Muttern aus China Bestellt und Öffne nun auch die Genieteten Doppel Poti der Revox Maschinen denn man bekommt diese sehr schlecht gekauft .Sauber mit etwas Waschbenzin auf den Qu Tipp . Ich messe dann mit den Oszilloskop und Tongenerator ob meine Potis Störungs frei arbeiten.
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