Gehe zu Seite: |vorherige| Erste Letzte

RIP Canton Plus B Subwoofer - Reperatur hilfe

+A -A
Autor
Beitrag
CarlM.
Inventar
#51 erstellt: 30. Dez 2025, 19:50
Dann kann sich "das Rudel" ja hier beruhigt zurückziehen und eine Lehrstunde von Herrn Valenzband bekommen wie es richtig geht - unter Berücksichtigung der Regeln einer wertschätzenden, psychologisch-korrekten Kommunikation.


[Beitrag von CarlM. am 30. Dez 2025, 19:50 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#52 erstellt: 30. Dez 2025, 20:13
Klare Ansagen per Frontalunterricht sind nachweislich die effizienteste Methode für Menschen, die überhaupt lernwillig und -fähig sind.
Alle anderen können meinetwegen in der Kneipe labern, da fällts wenigstens nicht auf.
Oder aus etwas anderer Perspektive: Was bei einer "wertschätzenden Kommunikation" herauskommen kann wird oben ganz gut erkennbar. Gut gemeint führt leider nicht immer zum Erfolg.
Das ist letztlich ein Grund, warum unser Land in den PISA Vergleichen schon seit Jahren immer miserabel abschneidet.
Jeder fünfte 15-Jährige erreicht gerade einmal Grundschulniveau! Wie heißt es doch: Wer mit Peanuts füttert züchtet Affen.


[Beitrag von Valenzband am 30. Dez 2025, 20:24 bearbeitet]
DerAchte
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 31. Dez 2025, 01:02
Logik hat den chat verlassen....
Aber ich stimnme dir zu Valenzband, Fachsprache ist auch nur eine Erfindung um Wissen anderen vorzuenthalten auch wenn es manchmal ermöglicht Sachen einfacher oder mit weniger Worten zu beschreiben und hält villeicht den Geist fit...
Es stellt halt eine Barriere zwischen Fachleuten und Amateuren auf.
Eine einfache klare Sprache ist immer deutlicher, auch manchmal unter Fachleuten.

Aber um das alles geht hier garnicht, die leute hier scheinen nach keiner sinnvollen oder konstruktiven Unterhaltung aus zu sein...
Ist eig sinnfrei hier weiter zu schreiben!


[Beitrag von DerAchte am 31. Dez 2025, 01:14 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#54 erstellt: 31. Dez 2025, 12:18
So habe ich das aber nicht gemeint.

Fachsprache ist doch keine Erfindung um andere blöd zu halten! Sie entsteht und wächst kontinuierlich mit der Weiterentwicklung des Wissens bzw. der Wissenschaften. Ob Außenstehende davon etwas mitbekommen (schon wegen wegen Desinteresse meist nicht), oder gar verstehen ist eine Frage der "Holschuld", nicht der "Bringschuld". Die Schulpflicht endet hier mit 18 Jahren. Darüberhinaus muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob und was er lernen will. Viele sind darin leider sehr bequem.

In den Wissenschaften werden Begriffe (Termini) aus deren Ursprung genutzt, um deren eindeutige Verwendung zu ermöglichen (Etymologie)
Dieses System ist also nicht nur effizient sondern vor allem stringent, so dass Fehlinterpretationen in der Kommunikation weitestgehend ausgeschlossen werden können:
Angenommen du kommst ins Krankenhaus, wegen "Bauchweh" . Das kann naturgemäß sehr verschiedene Ursachen haben, die aber erst einmal eindeutig diagnostiziert und klar benannt werden müssen, damit ein Ärzteteam die passende Therapie durchführen kann. Mit dem simplen Begriff "Bauchweh" wüsste letztlich keiner was gemeint ist und was zu tun ist.
Umgekehrt kann ein Laie (Patient) nicht erwarten, dass sich alle Leute um ihn herum sprachlich auf den "kleinsten gemeinsamen Nenner" begeben, um damit auch noch alle letzten Details zu erörtern.

Das Gebiet "Elektronik" ist längst so umfassend, dass die meisten Anwender, selbst Profis, nur noch einen kleinen Teilbereich wirklich verstehen.
Anderenfalls müsste jeder erst einmal ein vollständiges Physikstudium mit den Schwerpunkten Festkörperphysik und Quantentheorie absolvieren.
Darauf noch ein Aufbaustudium der Halbleiterphysik und Halbleitertechnik, idealerweise noch Mikrolithographie.
Frag mal einen Elektromeister, was er davon versteht... Vermutlich wird er dich daraufhin erden


[Beitrag von Valenzband am 31. Dez 2025, 12:19 bearbeitet]
DerAchte
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 01. Jan 2026, 08:17
Okay, du hast recht es wurde an sich nicht erfunden oder hauptsächlich dafür eingesetzt Wissen geheim zu halten (Habs mal so gesagt bekommen, dass Ärtze darum lateinische Begriffe benutzten würden und damals gab es noch keine KI, die man fragen konnte...).
Aber es haben z.B. Ärzte Rezepte auf Lateinisch verfasst um ihr Wissen tatsächlich geheim zu halten...

Der wahre Grund für Latein scheint aber die Kommunikation im Mittelalter zwischen den verschiedenen Völkern unter Fachleuten gewsen zu sein...

Ich mein das aber auch nicht so, dass man keine Fachbegriffe lernen oder benutzen sollte. Die kommen eh von selbst, wenn man sich meinem Thema befasst. Finde nur, dass sie durchaus stören können, vor allem wenn man es mit Leuten zu tun hat, die einfach nicht in diesem Gebiet stecken - erschwert einfach die Kommunikation...

Dein Beispiel mit Bauchweh, kann man aber auch ohne Fachbegriffe einfach genauer bescheiben. Z.B. hat jemand ganz einfach einen gereizte Magenhaut, weil sein Magen zu viel Salzsäure zu produzieren scheint... So würde es auch tatsächlich der Artz dem Patienten erklären und nicht meinen dass Hyperazidität vorliegen würde (habs extra nachgeschaut!) und am besten noch lateinische Begriffe für Magenhaut und alles andere verwenden...
Anderst gheht das auch kaum...

Wenn man möchte verstanden zu werden, muss man sich eben anpassen. Und falls du einem nicht der kein Deutsch kann, was erklären möchtest musst du halt seine Sparache lernen oder einen Übersetzer finden oder sonst was.

Umgekehrt wenn man verstehen möchte, muss man sich auch anpassen.

Das ist auch der Grund wieso ich es niemals übertreiben würde mit Fachbegriffen oder komplexen Sätzen, Weil ich einfach vertsanden werden möchte und nicht mit der Anzahl meiner benutzen Fachbegriffen Bewunderung erlangen möchte. Finds öfters sogar lächerlich!

Übrigens schauen selbst Ärtze öfters nach, was genau bestimmte Begriffe nochmal bedeuten!!!
Poetry2me
Inventar
#56 erstellt: 03. Jan 2026, 14:59
Ich hatte mal einen Ersatz für solche Hybridmodule (ähnlich wie das Philips OM961) für ein Forumsmitglied im Old-Fidelity Forum entwickelt. Diese Lösung kam auch bei einigen Anderen gut an und wurde mittlerweile mehrfach umgesetzt, siehe auch:

http://www.hifi-foru...d=17417&postID=27#27

Damals waren Hybridverstärker defekt in einem Sony STR-313 Receiver, sowie Sony STR-333 Receiver und Sony TA-313 Verstärker.

Es ging um Hybridmodule OM961-ähnlicher Bauart, die ebenso stinknormal als Leistungsverstärker beschaltet waren und dadurch pro Kanal perfekt durch ein IC namens LM3886 ersetzt werden konnten. Dieses universelle Verstärker-IC hat sehr gute Stabilität und gibt es "an jeder Straßenecke". Klanglich macht man dabei ebenfalls keinen Fehler, es gibt weltweit eine große Fangemeinde des LM3886 (Stichwort "Gainclone").

Ich kann diesen gut funktionierenden Workaround all Denjenigen empfehlen, die sich nicht durch überflüssige Diskussionen der bekannten Theoretisierer-Trolle hier im Forum verrückt machen lassen.

Eine fertig aufgebaute Lösung mit einem anderen integrierten IC habe ich gerade bei ebay gesehen, die ist schon fertig aufgebaut und etwas voluminöser und müsste man sich genauer ansehen, ob sie passt:
ebay item 115691163252

- Johannes


[Beitrag von Poetry2me am 03. Jan 2026, 21:35 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#57 erstellt: 03. Jan 2026, 22:43

Poetry2me (Beitrag #56) schrieb:
all Denjenigen empfehlen, die sich nicht durch überflüssige Diskussionen der bekannten Theoretisierer-Trolle hier im Forum verrückt machen lassen.

Im Gegensatz zu bekannten "Praktikanten"-Trollen mit ihren ständig wiederholten Räuberpistolen, pinkeln Theoretiker nicht gegen den Wind, s.a. letzte Zeile.
Poetry2me
Inventar
#58 erstellt: 04. Jan 2026, 10:32
Die entscheidenden Hinweise wurden schon gegeben
Post #35 Rabia_sorda
Post #48 PBienlein
Post #51 CarlM

Ohne Experten bleibt noch die rustikale Lektionierung vom Troll übrig.
Bin hier auch weg.
Valenzband
Inventar
#59 erstellt: 04. Jan 2026, 11:59

Poetry2me (Beitrag #58) schrieb:
Die entscheidenden Hinweise wurden schon gegeben
Post #35 Rabia_sorda
Post #48 PBienlein
Post #51 CarlM

Ohne Experten bleibt noch die rustikale Lektionierung vom Troll übrig.

Die "Zitate" vom selbsternannten "Trollpolizisten" sind entweder ohne jeden erkennbaren Bezug zum Thema (#35), oder widersprechen sogar dem durchschaubaren Versuch einerr Diskreditierung (#48): Versuche er besser noch einmal zu verstehen, wer und was überhaupt mit "Dunning-Kruger" gemeint ist und wer an besagter Stelle damit angesprochen wurde.


[Beitrag von Valenzband am 04. Jan 2026, 12:00 bearbeitet]
gst
Inventar
#60 erstellt: 04. Jan 2026, 12:27
Aus meiner Sicht:
Gutgemeinte Hinweise sind am TE in Mengen abgeprallt. Neben Dunning Kruger als Hinweis auf dessen Voraussetzungen kann man hier auch falsche Vorstellungen in Bezug auf dieses Forum vermuten: Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Hilfe und Unterstützung.
Es erleichtert den Hilfegebenden aber bei ihren Versuchen ungemein, wenn der TE gleich komplett mit allen Informationen zu seinem Problemfall herübergekommen wäre und: Wedelt der Hund mit dem Schwanz oder der Schwanz mit dem Hund?.
Auch wenn ich häufiger nicht einer Meinung mit poetry bin, hätte sein Ansatz eines Ersatzes der alten Valvo-Module vielleicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt, wenn ein anderer TE mit gleichem Problem das Angebot der Forenteilnehmer angenommen hätte.


[Beitrag von gst am 04. Jan 2026, 12:31 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#61 erstellt: 04. Jan 2026, 13:14
Gegen einen Gain-Clone, ob als Bausatz oder Fertig-Modul, ist nichts einzuwenden, solange die wesentlichen Betriebsparameter wie Spannungsversorgung und min. Lastimpedanz passen. Die Canton Box verwendet unstabilisierte +/- 39V Rails (nominal), was unter Berücksichtigung der zur Bauzeit noch gültigen 220V Norm und der gegenwärtig erlaubten Netzschwankungen von bis zu 253V eine Spannungsfestigkeit der Module von mindestens +/-45V erfordert.
Damit scheidet der beliebte gain-clone LM3886 schon aus, denn dessen Spannungsfestigkeit beträgt laut Datenblatt maximal 84V ("mit Eingangssignal") total bzw. +/-42V. Ein TDA7294 (+/-50V) würde dagegen ausreichend spannungsfest sein.
Weil hier speziell die Canton Plus B einen Teil der Gegenkopplung im Bassmodul aus dem Ausgangsstrom ableitet, sollte man die Stabilität der geschlossenen Regelschleife prüfen.
Unabhängig davon muss das Ganze natürlich auch mechanisch, inkl. Kühlkörper, passen.
CarlM.
Inventar
#62 erstellt: 04. Jan 2026, 14:56

Valenzband (Beitrag #61) schrieb:
... was unter Berücksichtigung der zur Bauzeit noch gültigen 220V Norm und der gegenwärtig erlaubten Netzschwankungen von bis zu 253V eine Spannungsfestigkeit der Module von mindestens +/-45V erfordert.


... was laut Datenblatt vom Original OM961 auch nur ganz knapp erfüllt wird. Philips empfiehlt +/-31 bis 35 VDC.

https://www.alldatas...0/PHILIPS/OM961.html

Das Grundproblem ist aber ein anderes. Wenn man solche Module als Ersatzlösung verwendet, muss man hinreichende Fachkenntnisse besitzen, um beurteilen zu können, ob das Modul überhaupt geeignet ist und - falls ja - wie es konform mit Sicherheitsleitlinien verbaut werden kann.
Letztlich könnte ja ein solches Modul auch einen höheren Wirkungsgrad als das Original besitzen und die verbauten Lautsprecher oder das Relais überfordern. Eventuell muss die Eingangsimpedanz angepasst werden ...

Aus der Ferne lässt sich das auch nicht zuverlässig sagen, weil der Teufel bekanntlich im Detail liegt.
Auch wenn es so pauschal ggf. nicht immer zutrifft ... aber in den meisten Fällen sind Personen, die das Obige erfüllen nicht auf Hilfestellung durch das Forum angewiesen.
gst
Inventar
#63 erstellt: 04. Jan 2026, 15:42
Die Fachkenntnisse dazu wäre vom TE natürlich nicht zu verlangen. Allen hier ist aber hier klar, dass der OM961 nicht zu reparieren ist. Keine Werkstatt würde sich Gedanken über ein Ersatzmodul machen. Immer unter dem Vorbehalt des Totalverlustes wäre es uns möglich, einem TE (sicher nicht gerade diesem) ein Ersatzmodul vorzuschlagen, dass die hier erörterten Bedingungen wie Betriebsspannung, Ausgangswiderstand, Eingangsbeschaltung zur Bestimmung des korrekten Verstärkungsfaktors etc. vielleicht hinbekommt. Der Anbau an den Kühlkörper wäre auch zu berücksichtigen. Sicher wäre ich nicht in der Lage, die Auswirkungen des vermutlich unterschiedlichen Frequenzganges zwischen OM961 und TDA7294 zu bestimmen. Aber das müsste mit einer der Netzleitung vorgeschalteten Glühbirne zu testen sein und wenn nicht, dann nicht.


[Beitrag von gst am 04. Jan 2026, 15:42 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#64 erstellt: 04. Jan 2026, 16:23
Unerfahrene, das sind eben meistens "TEs mit Reparaturbedarf", unterschätzen regelmäßig Aufwand und Komplexität von Reparaturen, oder gar Modifikationen. Sofern eine bestimmte Reparatur mit den Fähigkeiten und der Ausrüstung des Hilfesuchenden möglich erscheint, ist unter gewissenhafter Anleitung und Hinweisen auf wichtige Sicherheitsaspekte alles noch OK.

Keinesfalls sollten jedoch unsinnige, völlig überflüssige "Modifikationen" oder angebliche "Verbesserungen" unter haltlosen Versprechungen, wie etwa "es lohnt sich", oder "man hört es", an den Hilfesuchenden herangetragen werden. Leider ist aber genau dies im Forum immer wieder zu beobachten, obwohl (oder gerade weil ?) der Hilfesuchende erkennbar wenig Erfahrung oder themenverwandtes Grundlagenwissen hat. Ganz abgesehen von ggf. erforderlichen Messgeräten und Werkzeugen (Kontrolle, Abgleich), ohne die der Reparaturerfolg schon eher zufällig wird, öfters aber einen Rückschlag bewirkt.
Jeder Eingriff ist letztlich ein zusätzliches Risiko. Alles was vermeidbar, unnütz, oder gar unsinnig ist, sollte unterlassen bleiben.
Suche:
Gehe zu Seite: |vorherige| Erste Letzte

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder930.913 ( Heute: 9 )
  • Neuestes Mitglied#_Alpine_#
  • Gesamtzahl an Themen1.564.161
  • Gesamtzahl an Beiträgen21.845.332