| HIFI-FORUM » Reparatur & Wartung » Hifi-Klassiker » Nakamichi BX 125E | |
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Nakamichi BX 125E+A -A |
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Stammgast |
#1
erstellt: 01. Apr 2026, 18:44
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Guten Tag zusammen, habe momentan keinen Strom auf der Laufwerkstastatur. Alle Lämpchen sind aus. Hat jemand eine Idee wie man die Ursache finden könnte? VG Martin |
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CarlM.
Inventar |
#2
erstellt: 01. Apr 2026, 19:01
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Die LED benötigen 12VAC und +12VDC. 12 VAC (= V~) kommen direkt vom Trafo. beide Leitungen sind durch eine Feinsicherung (Glassicherung) auf der Hauptplatine gesichert. Deshalb zuerst diese beide Sicherungen prüfen. Am besten mit einem Multimeter auf Durchgang prüfen. Die Sichtprüfung ist nicht immer zuverlässig. Die +12VDC werden ebenfalls aus den 12 VAC generiert. Am besten. man misst an Pin 1 des Platinenverbinders FC-3, ob dort +12 VDC gegen GND messbar sind. Ansonsten muss man die Halbleiter des Bereichs prüfen. Beginnen würde ich mit der Zener-Diode ZD 201. [Beitrag von CarlM. am 01. Apr 2026, 19:02 bearbeitet] |
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Stammgast |
#3
erstellt: 01. Apr 2026, 19:12
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Die Sicherungen T 1A 250V habe ich getauscht. Nach der Diode suche ich gerade. An den beiden gelben Pins unterhalb der Sicherungenliegen jeweils 18,69V AC gegeb Masse! Die Sicherungen haben Durchgang. Die beiden Aussteuerungs LED leuchten unten korrekt nach dem Einschalten. P.S. Die Diode ZD 201 habe ich gefunden, diesen PIN 1 leider bisher nicht. An der Diode messe ich davor und dahinter 0V gegen Masse. Mehr finde ich jetzt aktuell leider nicht heraus VG Martin [Beitrag von leserpost am 01. Apr 2026, 19:54 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#4
erstellt: 01. Apr 2026, 20:21
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Pin1 : ersatzweise am Widerstand R242, der Verbindung zu dem Kollektoren von Q206 und Q104 hat. |
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Stammgast |
#5
erstellt: 01. Apr 2026, 20:42
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R242 habe ich gefunden. Der sitzt direkt über der Diode ZD 201. Quatsch ich muss DC messen. 1,13V an beiden Enden des Widerstandes! VG Martin [Beitrag von leserpost am 01. Apr 2026, 20:45 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#6
erstellt: 01. Apr 2026, 20:54
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Ich habe aktuell nur einen Teil des Manuals vorliegen. Es kann sein, dass die +12 VDC nur bei gedrückter Play-Taste anliegen. |
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CarlM.
Inventar |
#7
erstellt: 01. Apr 2026, 21:02
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Nochmal präzise ... Auf dem Tastenblock funktioniert keine der Tasten und keine der LED? Die LED für UP und DOWN einerseits sowie PLAY, PAUSE und REC andererseits werden aus unterschiedlichen Quellen versorgt. So ... habe mir das komplette SM nochmals besorgt. Am besten die Spannungen +5VDC und +12VDC prüfen: Auf der Hauptplatine nicht weit entfernt von den beiden Sicherungen gibt einen Lastwiderstand R406 22Ohm 2W. An ihm sollen immer +12 VDC anliegen. Der benachbarte Transistor Q401 erzeugt mit Hilfe der Z-Diode ZD402 ca.+5 VDC. Die sollte man gut an einer kleinen Drahtbrücke messen können, die neben R407 100k (bei der Feinsicherung) liegt. [Beitrag von CarlM. am 01. Apr 2026, 21:22 bearbeitet] |
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Stammgast |
#8
erstellt: 02. Apr 2026, 06:38
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So. Habe jetzt auch mal unten aufgemacht. Da kommt man besser hin zum messen und die Bauteile sind dort ebenfalls beschriftet. Ein bischen staubig dort. Werde mal etwas absaugen und mich dann ans messen machen. Melde mich wenn ich soweit bin VG Martin |
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Stammgast |
#9
erstellt: 02. Apr 2026, 07:14
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So ich habe nun das schwarze Massekabel von meinem Messgerät nochmal korrekt am Massepin vom Trafoeingang fest geklemmt. So brauch ich nur die rote Messspitze halten. Die Messung von gestern nochmal an R242 wiederholt. Da liegen 1,12VDC Den R406 gefunden. Dort liegen dieselbigen 1,12VDC An dieser ZD 402 liegen auf der Seite vom schwarzen Ring auch 1,12VDC, auf der anderen Seite 0VDC. Etwas unterhalb ist eine kleine Drahtbrücke. Da messe ich -6,15VDC. P.S. Ja, der Tastenblock ist komplett tot. Keine LEDs und auch keine Funktion. Auf keiner einzigen Taste tut sich irgendetwas. Das Laufwerk selber mit Stellmotor habe ich bereits überholt weil ich zuerst dachte die Kohlen am Servomotor sind das Problem. Aber leider Pustekuchen! VG Martin [Beitrag von leserpost am 02. Apr 2026, 07:26 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#10
erstellt: 02. Apr 2026, 10:35
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Dann solltest Du in der Nähe des Netzteils weitermachen. Da wäre das Umfeld des Spannungsreglers IC402 7812. Da kann der Regler selbst oder einer der Elkos C407 / C408 defekt sein. An Pin 1 und Pin 3 vom 7812 müssen ca. +22V und +12VDC anliegen. Vorsicht bei der Messung ... nicht abrutschen. Am besten, im ausgeschalteten Zustand mal testen, ob sich die Messspitze gut positionieren lässt. Die beiden Fein-Sicherungen am Trafo hast Du sicherlich schon geprüft ... Die Thermosicherung TF1 sollte okay sein, weil die Spannung auch an der Z-Diode zu niedrig ist. |
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Stammgast |
#11
erstellt: 02. Apr 2026, 11:22
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Gut, dann werde ich dort jetzt mal recapen und dann messen wir weiter. Melde mich wenn ich fertig bin. VG Martin |
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Stammgast |
#12
erstellt: 02. Apr 2026, 14:52
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So jetzt habe ich die ganzen linken 5cm mal recapt. War nicht mehr alles ganz astrein aber der Fehler ist es sicher nicht gewesen. Geändert hat sich das anstatt 1,12VDC jetzt 0,9VDC an R242 anliegen. Also habe ich mich mal mit dem IC402 beschäftigt. Da liegen an PIN1 24VDC an, aber an PIN drei messe ich die gleichen 0.9VDC die ich auch an R242 messe. Das heißt an der Stelle kommen keine 12VDC heraus. Das könnte zumindest mal eine wenn nicht sogar schon die Ursache sein? VG Martin |
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Stammgast |
#13
erstellt: 02. Apr 2026, 15:19
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Das war die Ursache. Ich hatte noch so einen Regler da. Austgetauscht, angeschalten und siehe da, wie von Zauberhand. Volle Funktion der Tastatur und Laufwerk! Vielen Dank für die kompetente Hilfe! Wenn sich was dreht oder bewegt komme ich gut klar, wenn Elektronen fließen weniger. Frohes Osterfest! VG Martin [Beitrag von leserpost am 02. Apr 2026, 15:20 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#14
erstellt: 02. Apr 2026, 18:06
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Prima. Ich kaufe meistens die Regler in der 1,5A-Version von STM. Man muss nur darauf achten, dass es sie in einer isolierten Version (komplett Kunststoff) und einer Version mit Metallrückseite gibt. |
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Stammgast |
#15
erstellt: 02. Apr 2026, 19:02
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Wobei ich mit dem Tapedeck wohl noch lange nicht durch bin. Momentan schaltet Play so nach 60% einer c90 Cassette ab. Es scheint irgendwo etwas Kraft oder Grip zu fehlen. VG Martin |
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CarlM.
Inventar |
#16
erstellt: 02. Apr 2026, 19:20
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Dabei werden Dir die Tapedeck-Spezis kompetenter helfen können ... (soweit Du dazu überhaupt Tipps benötigst). |
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Rabia_sorda
Inventar |
#17
erstellt: 02. Apr 2026, 19:40
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Entweder ist hier der Gummi des Idler (Zwischenrad) ausgehärtet/abgenutzt oder der Reel-Motor hat einen "Totpunkt" am Kommutator. Der Idler-Gummi lässt sich zwar wieder auffrischen, jedoch ist dies oftmals nicht von langer Dauer geprägt und es fällt irgendwann wieder aus. BILD Idler-GummiDen Reel-Motor müsste man ansonsten öffnen und seinen Kommutator vom Abbrand/Oxid befreien (Schleifen). Möglich wären aber auch ausgeleierte Riemen (ich denke aber aktuell eher an den Idler). Ansonsten erstmal einen Glückwunsch zur Reparatur der Elektronik @Carl:
Wobei ich immer zu der metallischen Variante greife. Diese finde ich eher häufiger (ca. 90 %) irgendwo an und falls doch nicht, dann nehme ich einen Isolierpad und einen Schraubenisolator. Aber dies bleibt natürlich jedem selbst überlassen |
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Stammgast |
#18
erstellt: 03. Apr 2026, 15:38
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Den Idler habe ich zwischenzeitlich getauscht. Was den Umspulmotor betrifft: Die Bedienungsanleitung gibt für das BX 125 für C60 Cassette eine Umspulzeit von 85 Sec an. Real erreiche ich aktuell TDK D-C60 - Vor 90 Sec , Rück 105 Sec BASF TP II Reference Maxina - Vor 97 Sec , Rück 105 Sec Nicht ganz optimal aber auch nicht so das ich die Abschaltproblematik durch mangelnden Grip am Idler oder gar mangelnde Motorleistung vermute. Bleibt Andruckrolle und Riemen. Da habe ich noch nichts gemacht. Die Teile sahen nicht so schlecht aus und wie gut Neuteile sind weiß man ja auch nicht. Wenn allerdings die Funktion nicht mehr gegeben ist bleibt nichts andres übrig. VG Martin [Beitrag von leserpost am 03. Apr 2026, 15:39 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#19
erstellt: 03. Apr 2026, 16:36
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Wenn 85 Sek. dazu angegeben werden und das Deck dazu relativ viel länger braucht, dann kann es ja nicht an der A.-Rolle oder den Riemen liegen, denn diese werden bei einem Umspulen gar nicht genutzt und dazu ist allein der Reel-Motor ("Umspul-Motor") zuständig. |
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Stammgast |
#20
erstellt: 03. Apr 2026, 17:07
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Ja, das ist schon richtig. Mir ging es auch zunächst darum diesen Reelmotor - wie du ihn nennst - mal zu testen. Meinst du der Motor ist zu schwach wenn er die 85 Sec nicht erreicht? Was schlägst du vor? VG Martin [Beitrag von leserpost am 03. Apr 2026, 17:07 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#21
erstellt: 03. Apr 2026, 18:09
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Der Reel-Motor könnte schwergängig drehen und "zieht" somit dessen Spannungsversorgung durch eine Überlastung herunter. Da würde ich einen Tropfen Sinterlageröl an seinem Wellenlager geben und es ein paar Stunden Zeit lassen, damit es genügend hineinlaufen kann. Dazu sollte der Motor (das Gerät) also besser "hochkant" gestellt werden. Aber die Spannungsversorgung kann auch selbst schon schwächeln und dazu sollte man die anliegende Spannung mal mit dem Service-Manual gegenprüfen. Bei diesem Fehlverhalten könnte es durchaus ein schwächelnder Puffer-Elko sein. Übrigens habe ich mir die Bez. "Reel" nicht ausgedacht, sondern sie stammt aus dem Englischen und steht für "Bandspule". Z.B. nennt man Tonbandgeräte auch Reel to Reel (R2R). [Beitrag von Rabia_sorda am 03. Apr 2026, 18:11 bearbeitet] |
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Stammgast |
#22
erstellt: 03. Apr 2026, 19:14
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Öl ist dran. Lass es jetzt mal über Nacht hochkant stehen. Welcher ist der Pufferelko? Dann tausche ich den mal sicherheitshalber aus. VG Martin [Beitrag von leserpost am 03. Apr 2026, 19:15 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#23
erstellt: 03. Apr 2026, 19:43
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Wenn du die Pufferelkos nicht prüfen kannst dann kannst du es ja nur mit einer pauschalen Erneuerung versuchen. Evtl. war C406 sogar mal der Auslöser für den Defekt des IC402, aber dies hatte Carl ja auch schon erwähnt. Also der C406 sollte definitiv ersetzt werden und besser auch noch C407. Diese sind aber nicht direkt für den Reel-Motor zuständig denn dieser wird kaum mit 12 Vdc betrieben werden, sondern wohl eher mit 5 bis 6 Vdc. Aber was heißt das:
Meinst du damit das du alle Elkos der 5 V-Schiene erneuertest? Somit wären dann also die Puffer-Elkos für den Reel-Motor bereits erneuert. |
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Stammgast |
#24
erstellt: 04. Apr 2026, 08:23
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Also der Ansatz den Reelmotor - jetzt nenne ich ihn halt auch mal so obwohl ich eigentlich gerne das deutsche Wort Bandwickelmotor benutze - im eingebauten Zustand vernüftig ölen zu können, hat sich als nicht sehr erfolgversprechend heraus gestellt. Das Lager ist von der Oberseite des Motors ca. 1,5 mm nach oben abgesetzt. Öl das am Boden des Motors landet hilft an der Stelle logischerweise nichts. Man ölt alles nur nicht das Lager. Man musss also zerlegen! Bandwickelteller müssen heraus. Der Idler auch. Drei Schrauben an der Rückseite lösen. Auch das Ritzel auf dem Motor mach man besser herunter. Dazu ist eine kleine Madenschreibe zu lösen. Ganz schön aufwendig im Vergleich dazu nur den Riemen zu wechseln. Mit einer Legende, die mir ChatGpt ins Ohr gsetzt hat, kann ich gleich mal aufräumen. Es teilte mir nämlich mit das der Zählwerksriemen ziemlich kräftig sein muss weil er auch die Bewegung im Laufwerk messen würde und somit für das abschalten - z.B. bei einer Blockade o.ä. - verantwortlich wäre. Das ist ein Schmarrn! Unter dem rechten Bandteller sitzt eine Fotodiode! P.S. Ja, die 400er Elkos sind alle getauscht. Dann passt das mit dem Pufferelko also schon. VG Martin [Beitrag von leserpost am 04. Apr 2026, 10:53 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#25
erstellt: 04. Apr 2026, 11:31
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Dann schaue dir den Kommutator an. Dieser dürfte schwarz sein und dann muss er blankgeschliffen und poliert werden. |
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Stammgast |
#26
erstellt: 04. Apr 2026, 11:49
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Gut, ob ich den Motor auch noch aufmache muss ich sehen. Zerlegen meinte bis zum Motor. Beim Laufwerksmotor habe ich es zwar gemacht. Aber der ist bei den Sankyo Laufwerken auch bekannt für Ausfälle. Capstan und Bandwickelmotor sind noch so wie sie waren. Ich werde das alles jetzt erst mal so testen. ich meine bei welchem Tapedeck zerlegt man wirklich die Motoren? Noch nicht mal bei einem ollen Dual 8030 habe ich das gemacht. Ich hoffe das Naka kann mit der Dualqualität noch halbwegs mithalten... ![]() Schau mer mal was raus kommt... VG Martin [Beitrag von leserpost am 04. Apr 2026, 12:12 bearbeitet] |
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Stammgast |
#27
erstellt: 04. Apr 2026, 12:01
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Wobei es glaube ich schwer wäre für den Motor einen Ersatz zu finden. Ich habe ja doch eine kleine Motorensammlung vorrätig. Aber mit so einer langen Welle ist keiner dabei. Wenn das also nicht hilft spult das BX 125 halt 95 sec und nicht 85. Man kann nicht alles in den Neuzustand versetzen. VG Martin |
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Rabia_sorda
Inventar |
#28
erstellt: 04. Apr 2026, 12:46
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Ich dachte, er schaltet sich auch im Playbetrieb ab: ( )
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Stammgast |
#29
erstellt: 04. Apr 2026, 13:54
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Ja, wir arbeiten eins nach dem anderen ab. Die erste Diagnose war Play Abbruch ab ca. Cassettenmtte. Die zweite Diagnose war etwas lange Umspulzeit. Wir begannen uns zunächt mit dem zweiten Problem zu beschäftigen! Nun wurde also der Bandwickelmotor geölt. Das zerlegen ergab das ziemlich viel grüne Pampe unter den Bandwickeln saß. Es wurde also - bis auf den Motor selber - alles zerlegt, gereinigt mit ein paar Tropfen Öl wieder zusammen gesetzt. Und siehe da. TDK D-60 Vor 70sec und Rück 75 sec. Allerdings ohne das der Bandzähler angegurtet ist. Wenn der noch a bisserl bremst passt es eigentlich mit den 85 sec. Ob das jetzt auch auf Play Einfluss hat teste ich gerade. Schaut aber bereits gut aus. Die C60 ist zu 4/5 durch. Bisher kein Abbruch! Danach teste ich eine C90. [Beitrag von leserpost am 04. Apr 2026, 14:02 bearbeitet] |
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Stammgast |
#30
erstellt: 04. Apr 2026, 16:07
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Auch die C90 läuft jetzt durch. Somit ist es jetzt eigentlich schon wieder in einem brauchbaren Zustand. Besser geht natürlich immer. Mein erstes Nakamichi. Ich meine es liegt klanglich noch einen Tick hinter meinem Kenwood KX-5010. Aber nicht viel. Könnte aber auch daran liegen das das Kenwood einen Tick lauter spielt. Nachdem ich ja schon mit dem recapen angefangen habe. Man könnte natürlich komplett recapen. Wenn es die gibt. Was meinen Nutzer des Tapedecks hier. Lohnt der Aufwand? VG Martin [Beitrag von leserpost am 04. Apr 2026, 16:10 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#31
erstellt: 04. Apr 2026, 16:30
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Meinen Glückwunsch! An was lag es denn nun genau? So richtig durchgeblickt hatte ich zuletzt ja nicht mehr.
Das lohnt sich nur wenn die Elkos auch "defekt" sind. Ansonsten kann man dabei natürlich auch selbst einen Fehler einbauen und einen Defekt verursachen. |
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Stammgast |
#32
erstellt: 04. Apr 2026, 16:54
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Danke. Ich denke was man sicher sagen kann ist das es nicht an der Andruckrolle lag, denn die ist noch die die vorher auch drinnen war. Ansonsten. Mag sein das das ölen des oberen Lagers des Reelmotor etwas bewirkt hat. Richtig hinkommen tut man da aber nur wenn man den Motor komplett ausbaut. Dazu müssen eben dann auch die Bandwickelteller und das Idlerrad raus. Erst da habe ich gemerkt wie schlecht das an den Achsen der Bandwickelteller ausgeschaut hat. Ich würde also sagen nach Adam Riese 50% Reelmotorlager ölen und 50% Bandwickeltellerachsen reinigen und leichtgängig machen. Ich habe zwar momentan auch einen anderen Antriebsriemen drinnen, aber der war auch gebraucht aus meinem Fundus. Er war nur etwas schmaler als derjenige der drinnen war. Das erschien mir zweckmäßiger. Ich denke auch. Recapen lass ich erst mal. Habe ich ja bei meinem Kenwood KX 5010 auch nicht gemacht. Die Elkos die ich während der Suche nach dem Fehler in der Elektronik vorsichthalber getauscht habe waren ja auch nicht defekt. Vielleicht nicht mehr ganz taufrisch aber nicht ausgelaufen o.ä.. VG Martin [Beitrag von leserpost am 04. Apr 2026, 16:56 bearbeitet] |
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Stammgast |
#33
erstellt: 04. Apr 2026, 17:29
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Ein elektrisches Problem besteht aber leider noch. Die Aufnahme liefer immer wieder kratzen zwischendrin. Können das die Schieberegler sein? Sind auch einige Orange Caps drinnen die gerne solche Nebengeräusche liefern. Könnte mir da jemand aufzeigen welche Elkos da im Signalweg der Aufnahme liegen könnten? Vg Martin |
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vectra_1
Inventar |
#34
erstellt: 04. Apr 2026, 17:59
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Die Orange Caps sollten bei dem Gerät generell getauscht werden. Man weiß nie, ob da ein faules Ei bei ist. Danach würde ich nochmal mit Record probieren. Gruß Andy |
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Rabia_sorda
Inventar |
#35
erstellt: 04. Apr 2026, 18:06
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Durchaus auch der/die.
Nakamichi hatte immer Probleme mit den "Lutschbonbons" und sie sollten daher immer getauscht werden. Dazu eignen sich ganz normale Folien-Kondensatoren.
Braucht es erstmal nicht. Wirf erstmal die "Drops" raus und mache den/die Schieberegler gängig (falls es die Ursache sein sollte). Danach sehen wir weiter. Möglich wären aber auch Oxidationen an sämtlichen Schaltern und auch Kontaktprobleme am Pb-/Rec-Umschaltrelais RL301. |
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Stammgast |
#36
erstellt: 04. Apr 2026, 19:07
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Danke für die Hinweise. Dann ist erstmal weitere Arbeit angesagt. Melde mich wieder wenn ich fertig bin. VG Martin |
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Stammgast |
#37
erstellt: 10. Apr 2026, 05:58
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Jetzt mal neuer Zwischenstand: Die Orange Caps sind jetzt alle raus. Hat ein wenig gedauert weil nicht alle Werte hier vorhanden waren. Es hat sich für die Störgeräusche noch ein Problemkandidat gezegt - das Ausgangspoti! Hier warte ich momentan auf eine Bestellung eines PTD902-2015F-A103 Potentiometers Dann werde ich sehen ob damit die Nebengeräusche weg sind. VG Martin |
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Rabia_sorda
Inventar |
#38
erstellt: 10. Apr 2026, 15:36
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Nur wenige Decks besaßen so einen Output-Pegelsteller für die Line-Ausgänge und dieser wird auch eher nie benötigt. Es sei denn, dieser stellt nur (oder auch?) die Kopfhörer-Lautstärke ein. Falls er aber nur für die Line-Ausgänge zuständig ist dann hätte ich diesen wohl einfach lahmgelegt, also sozusagen "überbrückt" und gut ist. |
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Stammgast |
#39
erstellt: 12. Apr 2026, 09:15
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Ja, rational ist das hinsichtlich der Kosten nicht den zu ersetzen. Aber nachdem ich nun schon mal alles zerlegt habe und einige Potis, die als Ersatz in Frage kommen bestellt habe, werde ich zumindest den Ersatz versuchen. Ohne die Zerlegung hätte ich wohl auch zwei versteckt sitzende Orange Caps noch übersehen. Ein neues Relais kommt auch noch rein. Momentan ist wegen warten auf Ersatzteile erst mal Funkstille. VG Martin |
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