Kenwood KR-3130.Balance Problem

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plook
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jul 2008, 12:25
Hallo zusammen,

ich habe mir bei ebay einen Kennwood receiver 3130 gekauft, nachdem ich wieder ein Kabel drangemacht habe lief er auch. Nur das Balance-Poti hatte irgendwie einen defekt. der rechte Kanal klingt verzerrt, die Bässe sind gar nicht da, und die Höhen übersteuert.

Hier im Forum wurde mir geraten mal die Potis zu reinigen, das habe ich auch gemacht.. brachte aber leider keine besserung...:(
dafür funktioniert jetzt der Volume regler ohne Probleme...;)

Ich habe ein Tape angeschlossen und da trat das Problem auch auf, also muss es vom Verstärkerteil kommen.

Das Poti selbst ist 100% OK ich habe die Anschlüsse umgelötet und der Fehler trat auf dem anderem Kanal auf.

Der Linke Kanal geht ohne Probleme.

Was könnte der Fehler sein? Ich kenne es von Röhrenradios das durch defekte Kondensatoren der Ton oft verzerrt. Oder könnte es der Verstärker-Transistor sein? Bekommt man soeinen überhaupt noch?

Grüße Johannes
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 30. Jul 2008, 12:42
Das ist m.E. ein Problem mit dem Verstärker (Vor- oder Endstufe) und hat mit dem Balancepoti erst einmal nichts zu tun. Nachdem die Schutzschaltung nicht anspringt, würde ich darauf tippen, daß irgendein Widerstand hochohmig geworden ist, z.B. einer der Emitterwiderstände. Um eine Meßaktion wird man kaum herumkommen.
norman0
Inventar
#3 erstellt: 30. Jul 2008, 13:14
Hallo Johannes,

schönes Gerät. So einen hatte ich auch mal Der KR3130 hat kein Relais und keine Schutzschaltung.
Du solltest mal ein paar Messungen machen. Tipps dazu findest Du hier
Ersatzteile solltest Du ohne Probleme bekommen. Du kannst auch Vergleichsmessungen links/rechts machen.
armin777
Gesperrt
#4 erstellt: 30. Jul 2008, 15:30
Hallo Johannes,

so einen Defekt hatte ich auch mal - gerade an einem KR-3130.
Alles Messen half nichts - der Fehler war nicht zu finden!!
Am Ende half Kommisar Zufall - der Schalter an der Rückwand:
Normal-Separated - hatte diesen Fehler verursacht!
Reinige den mal und schaue dann, ob es noch einen leisen verzerrten Kanal gibt!

Beste Grüße
Armin
plook
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Jul 2008, 17:37
Hallo,

den Schalter habe ich gereinigt, aber leider brachte das keinen Erfolg.
In dem verlinktem Beitrag von normand0 ist leider kein Hinweis auf irgendwelche Messungen.

Ich kann mit einem Messgerät umgehen, das ist kein Problem, nur weis ich nicht wo ich ansetzen soll....

Danke für die Hilfe
Johannes
plook
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Aug 2008, 11:18
Hallo zusammen,

ich habe zwei Kondensatoren ausgetauscht (1000µF) die verdächtig aussahen, allerdings änderten sich das Problem nicht.
Auf dem rechten Kanal sind weiterhin die Bässe weg und die Höhen verzerren.

Die drei Widerstände bei den beiden 1000µF Kondensatoren werden sehr heiß, man kann sie nicht mehr berühren. Ich habe Sie durchgemessen, und sie sind OK.

In dem Beitrag über den DC OPffset, steht leider nichts von Grundmessungen, nur das die Endstufe Komplimentär aufgebaut ist und man die Pottis aufs untere Drittel stellen muss...

Ich wäre dankbar wenn mir jemand einen kleinen Tip geben könnte, alle Widerstände sehen absolut normal aus, ebenso die Kondensatoren. Die Potis wurden gereinigt. Hätte jemand eventuell einen Schaltplan für mich? Armin777?

Grüße Johannes
armin777
Gesperrt
#7 erstellt: 07. Aug 2008, 11:24
Hallo Johannes,

jepp, Service Manual ist vorhanden, allerdings "altdeutsch", also auf Papier und ich verfüge nicht über einen Scanner.

Also vielleicht per PM wegen einer Fotokopie?

Beste Grüße
Armin
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 07. Aug 2008, 11:35

armin777 schrieb:
... und ich verfüge nicht über einen Scanner.

Solltest du vielleicht mal drüber nachdenken - ist schon sehr praktisch, so'n Ding. Sollte für Schaltpläne aber schon A3 sein, und die sind ziemlich teuer, solange man sich nicht mit einem Hauch von Plastik zufriedengeben will (es gibt da einen von Mustek für ca. 129, der für den Hausgebrauch ganz brauchbar zu sein scheint, auch wenn die Software wohl wie üblich mäßig ist). Mein Epson (1640XL) hat mich zwar nur einen Bruchteil des Neupreises gekostet, aber auch das war noch deutlich jenseits der Preisklasse "ein Hauch von Plastik" - das sind freilich auch 20 Kilo solide IT-Hardware mit internem DSP und Speicher, einstellbarem Fokus und einer immer noch hohen Scangeschwindigkeit, die Software ist ebenfalls gut brauchbar.

Ein Knackpunkt ist allerdings die Bearbeitungszeit, bis man die Scans dergestalt optimiert hat, daß sie in netztauglicher Größe bei guter Qualität vorliegen. Für insgesamt 12 Scans Grundig RF 830 (teils A3, teils bunt) habe ich gestern so 1h40min gebraucht. Das Resultat kann sich aber auch sehen lassen.


[Beitrag von audiophilanthrop am 07. Aug 2008, 11:41 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#9 erstellt: 07. Aug 2008, 11:40
Hallo Philantrop,

danke für Deine wohlgemeinten Ratschläge. Ich verfüge über rund
10.000 Schaltpläne und es werden ständig mehr. Die alle zu scannen wäre für mich weder finanziell (bin froh, wenn ich immer ausreichend zu essen habe) noch zeitlich (ich muß ja viel arbeiten, wegen des mangelnden Geldes) tragbar. Also lieber fotokopieren, den Kopierer habe ich noch von früher aus meiner pleite gegangenen Firma übrig - ist aber auch nur Din A4.

Beste Grüße
Armin
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 07. Aug 2008, 11:45
Das mit Zeit und Geld dachte ich mir schon fast. Da ist die Kopie in der Tat die praktischere Alternative...

Die Scannerei ist dann mehr was für die Freaks (Ich käme auch nie auf die Idee, alle meine nur zweistellig vorhandenen Mennjuells scannen zu wollen, muß schon irgendwo einen konkreten Anlaß geben...)
plook
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Aug 2008, 13:06
Hallo zusammen,

die Diskusion über Scanner ist schön aber kann mir wirklich keiner weiterhelfen mit meinem Kenwood KR 3130?

Kann ich die Verstärker Transistoren messen, damit ich weis ob die noch ok sind? Was sind anfällige Widerstände die defekt sein könnten?

Grüße Johannes
audiophilanthrop
Inventar
#12 erstellt: 07. Aug 2008, 14:42

plook schrieb:

Kann ich die Verstärker Transistoren messen, damit ich weis ob die noch ok sind?

Ja, z.B. per Diodentest bzw. Ohmmeter. Nicht Hightech, aber für ein "ups, dieses Transistorbeinchen ist ja gar nicht verbunden" oder "hoppla, der hat ja 'nen fetten Schluß von Kollektor nach Emitter" oder einen Quervergleich lechts-rinks reicht's. Ausgelötet geht's logomatischerweise noch besser.

Weiterhin zu prüfen: Emitterwiderstände und andere Hochlast-Rs auf korrekten Wert.

Und sobald du ein Schaltbild hast: Sämtliche Betriebsspannungen abklopfen! Danach die Spannungsangaben im Endverstärker.

Wenn irgendwas bedenklich heiß wird, immer wieder mal ausschalten.


[Beitrag von audiophilanthrop am 07. Aug 2008, 14:44 bearbeitet]
norman0
Inventar
#13 erstellt: 07. Aug 2008, 15:45

plook schrieb:
Kann ich die Verstärker Transistoren messen

Transistoren testen
plook
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Aug 2008, 19:11
Hallo zusammen,

ich habe nun oberseits auf der Platine alle Widerstände durchgemessen. Ich weis das man die Dinger auslöten sollte, aber als Anhaltspunkt ob die Dinger hochohmig sind denke ich reichts. Außerdem habe ich ja immer die linke mit der rechten Seite verglichen.
Ergeniss: alles in Ordnung

Auch die Dioden sind OK. Zwei Dioden haben keinen Durchgang, wobei das aber links und rechts auftritt, sieht also aus als ob das so sein müsste. Die Bauteile sehen auch nicht aus wie typische Dioden, sie sind nur mit d4 usw bezeichnet, da dachte ich...

Nun istmir heute aufgefallen das der Ton über Kopfhörer einwandfrei klingt! auf beiden Kanälen!
Von der KH-Buchse gehen 2 Drähte mit Widerstand zum Lautsprecherwahlschalter. Warum? Dort kann ja nur a, b oder a+b ausgewählt werden.

Wird das KH-Signal eigens verstärkt, oder wird es von der Endstufe abgezweigt.
Wenn zweiteres der Fall ist, müsste doch der Fehler an irgendeinem Poti liegen oder? und man könnte sagen das die Transistoren ok sind...

Ich hoffe das es für euch ein brauchbarer Hinweis ist, das mit den KH, und mir irgendjemand behilflich sein kann...

Grüße Johannes
armin777
Gesperrt
#15 erstellt: 07. Aug 2008, 20:09
Hallo Joahannes,

also, der Ton der KH kommt von der Endstufe, genau von dort, wo die Lautsprecher ihre Signale her bekommen. Damit es ncht so laut ist, sind dort die Widerstände eingebaut - das ergibt Spannungsteilung, also kannst Du die KH nicht so schnell überlasten.

Wenn dort (KH) alles in Ordnung ist, ist der Fehler sehr schnell eingegrenzt - eigentlich kommt nur noch der Lautsprecherwahlschalter (A, B, A+B) als Übeltäter in Frage!
Etwas anderes ist nicht mehr im Signalweg - also reinige den mal und dann sehr häufig betätigen.

Beste Grüße
Armin
gst
Stammgast
#16 erstellt: 07. Aug 2008, 20:24

Nun istmir heute aufgefallen das der Ton über Kopfhörer einwandfrei klingt! auf beiden Kanälen!
Von der KH-Buchse gehen 2 Drähte mit Widerstand zum Lautsprecherwahlschalter. Warum? Dort kann ja nur a, b oder a+b ausgewählt werden.


Ich würde nicht ausschließen, daß bei der einen Endstufe die Endtransistoren defekt sind, denn Kopfhörer kann eine funktionierende Treiberstufe auch ohne Mitwirkung der Endstufentransistoren gut bedienen. d.h. mit Lautsprechern Verzerrung und nur mit Kopfhörer-Last verzerrungsfrei?

Wenn du per Kopfhörer hörst und schaltest die Lautsprecher dazu, bleibt der Klang im Kopfhörer ok.?
gst
norman0
Inventar
#17 erstellt: 07. Aug 2008, 21:24
Probiere doch auch mal das andere LS-Paar aus. Den Tip von Armin kann ich Dir auch raten.
plook
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 08. Aug 2008, 19:57
Hallo,

der Fehler tritt auf beiden Lautsprecher-Paar Anschlüssen auf, also auf A und auf B, jeweils am rechten Kanal!

@gst
du hast recht, wenn ich die Boxen zuschalte dann klingt der KH auch verzerrt!

den Wahlschalter habe ich gereinigt, nun zum zweiten mal.

Kann man nun sagen das die Endstufentransistoren defekt sind? oder könnte noch was anderes die Ursache sein?
Kann man das irgendwie gesichert feststellen, z.B. mit aus und umlöten?
Auf den Dingern steht Hitachi C1060 drauf, woher würde man sowas bekommen?

Grüße Johannes

p.s. wenn ich auf A+B schalte kommt kein Ton mehr obwohl ja z.b. auf A LS angeschlossen sind und die ja zu hören sein müssten! Ist das normal? geht A+B nur wenn 4 LS angeschlossen sind...?
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 08. Aug 2008, 23:59

plook schrieb:

Kann man nun sagen das die Endstufentransistoren defekt sind? oder könnte noch was anderes die Ursache sein?

Hochohmige Emitterwiderstände, platte Siebelkos (das bei nur einem betroffenen Kanal wohl eher weniger), ...

Kann man das irgendwie gesichert feststellen, z.B. mit aus und umlöten?

Auslöten und in 'nem Transistortester stopfen. Diodentest tut's notfalls auch.

Auf den Dingern steht Hitachi C1060 drauf, woher würde man sowas bekommen?

Hitachi ziemlich gar nicht. Vielleicht gibt es andere Hersteller von 2SA670 / 2SC1060 oder Alternativtypen.

p.s. wenn ich auf A+B schalte kommt kein Ton mehr obwohl ja z.b. auf A LS angeschlossen sind und die ja zu hören sein müssten! Ist das normal? geht A+B nur wenn 4 LS angeschlossen sind...?

Ja, Reihenschaltung. Anfang/Mitte 70er noch ganz typisch, später konnten die Transistoren höhere Ströme ab.


[Beitrag von audiophilanthrop am 09. Aug 2008, 00:00 bearbeitet]
plook
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 19. Aug 2008, 13:02
@audiophilanthrop

ich habe nach 2sc1060 gesucht aber leider nichts gefunden. Wieso erwähnst du den 2sa670? in meinem Verstärker befinden sich nur 4Stück c1060
Sind die nun gleich mit dem 2sc1060? Was könnte man als ersatztyp hernehmen, ich habe in einem anderem Forum was von einem 2sc1061 gelesen aber der ist bei reichelt und co auch nicht zu finden...

Wenn ich von vorne und oben auf den Verstärker schaue, welche der vier Transistoren sind dann für den rechten und welche für den linken Kanal?

Danke für eure Hilfe
Grüße Johannes
audiophilanthrop
Inventar
#21 erstellt: 19. Aug 2008, 13:31

plook schrieb:
in meinem Verstärker befinden sich nur 4Stück c1060

OK, dann hat der noch 'ne quasikomplementäre Endstufe, das war in den frühen 70ern noch üblich. In einer komplementären wäre immer 2SA670 und 2SC1060 paarweise verbaut.

Sind die nun gleich mit dem 2sc1060?

Das sind 2SC1060.

Was könnte man als ersatztyp hernehmen, ich habe in einem anderem Forum was von einem 2sc1061 gelesen aber der ist bei reichelt und co auch nicht zu finden...

Hier ein paar Ersatztypen.
Im konkreten Fall immer Daten vergleichen!
Am besten ist es, wenn jemand bereits Erfahrung mit einem Tausch hat. Nicht jeder theoretische Ersatztyp läuft auch praktisch in der Schaltung gut, da kommt es manchmal zum Schwingen und ähnlichen Späßen.

Wenn ich von vorne und oben auf den Verstärker schaue, welche der vier Transistoren sind dann für den rechten und welche für den linken Kanal?

Vielleicht hilft der Tip von Armin:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-607.html
plook
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Aug 2008, 15:00
Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal die 4 Transistoren mit einem Multimeter in Diodenteststellung durchgemessen, im eingebauten Zustand (da ich gelesen hab bei Transistoren funktioniert das):
Da es sich um pnp Transistoren handelt habe ich Plus an Basis angelegt, das Gerät war ausgeschaltet
hier die Werte:
T1: B-E 0,296V
B-C 0,576V
C-E 0,783V E-C 0,794V

T2: B-E 0,296V
B-C 0,529V
C-E 1,185V E-C 0,597V

T3: B-E 0,298V
B-C 0,526V
C-E 1,122V E-C 0,596V

T4: B-E 0,297V
B-C 0,517V
C-E 0,786V E-C 0,695V

Zwischen Collector und Emiter dürfte ja eigentlich nichts zu messen sein, aber das liegt dann wohl daran das die Dinger noch eingebaut sind. Ansonsten sind die Werte ja recht identisch bzw symetrisch ausser das T1 bei E-C und B-C etwas zu hoch ist. Wobei ich nicht einschätzen kann ob dieser unterschied was ausmacht...
Somit müssten alle Transistoren OK sein oder?

Danke für diesen Tip
http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-607.html
aber der wurde weiter oben schon mal genannt, hilft mir allerdings nicht viel weiter, da bei mir der dc offset ok ist, rechts event etwas höher als links, und ich am Ruhestrom nichts verstellen will, da dort meiner Meinung nach auch nie was verstellt wurde...-> es müsste also passen, zumal dort auch nur eine Einstellung ohne amperemeter empfohlen wird...
Ach ich sehe grad du meinst wohl wegen der rechts links zugehörigkeit:
Da ich keinen Schaltplan habe kann ich leider auch nicht die Teilenummer der Transistoren wissen und somit auch nicht zu welchem Kanal sie gehören. Auf den Platinen ist sie ja aufgedruckt...

Grüße Johannes
plook
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 21. Aug 2008, 10:54
kann mir niemand helfen und meine Messergenisse etwas interpretieren?

Grüße Johannes
audiophilanthrop
Inventar
#24 erstellt: 21. Aug 2008, 14:08
Würde vermuten, daß 1 und 2 sowie 4 und 3 zu je einer Endstufe gehören. Sieht erstmal OK aus. Kannst du evtl. mal die ganze Schalteritis einfach überbrücken (also Endstufen direkt an LS-Ausgänge)?
plook
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Aug 2008, 00:51
Hallo audiophilanthrop,

danke für deine Antwort,
ja ich könnte die ganzen Schalter schon "überbrücken" aber ich bin momentan nicht am Receiver erst wieder ab Freitag und hab das jetzt nicht vor augen sondern nur im Kopf.
Du müsstest mir etwas Hilfestellung geben, wo wird das Signal zuerst durchgeschleust? bzw welchen weg legt es zurück? Ich kenne mich nur in Röhrenradios einigermaßen aus,nicht in Transistor Verstärkern. Und wie soll das dann praktisch von stattengehen, ohne Powerknopf und Lautstärkeregelung? Die werden dann wohl dran bleiben...

Ich denke ich kann die Schalter ausschließen, da ich sie schon des öfteren gereinigt hab und das Balance Poti hab ich eh schon mal überbrückt...das kann es also definitiv nicht sein...wobei es natürlich nicht auszuschließen ist das es z.B. der Wahlschlater ist.
Die Wiederstände auf der Platine habe ich schon symetrisch durchgemessen, sind alle ok, das messgerät zeigt zwar nicht die angegeben werte an aber sie sind ja noch eingebaut. Sie sind zumindest nicht hochohmig.
Möchte eigentlich nicht unnötig dran rumlöten schon gar nicht bei sovielen widerständen und dioden. An Röhrenradios ist das was anderes
Auch die Dioden sind ok.

Ich weis jetzt bald wirklich nicht mehr weiter...

Grüße Johannes
audiophilanthrop
Inventar
#26 erstellt: 22. Aug 2008, 07:54

plook schrieb:

Du müsstest mir etwas Hilfestellung geben, wo wird das Signal zuerst durchgeschleust? bzw welchen weg legt es zurück? Ich kenne mich nur in Röhrenradios einigermaßen aus,nicht in Transistor Verstärkern. Und wie soll das dann praktisch von stattengehen, ohne Powerknopf und Lautstärkeregelung? Die werden dann wohl dran bleiben...

Ähm, nur von den Endstufenausgängen zu den LS-Ausgängen würde ja schon reichen. Da müßte man nicht einmal unbedingt was brücken, nur einen Draht an der richtigen Stelle anlöten und da halt 'nen Lautsprecher dran. Prüfe mal, ob die Minus-Anschlüsse für die Boxen an Gehäusemasse liegen, das würde die Sache recht einfach machen. Bevor das nicht dieselben Resultat bringt, traue ich den Schaltern nicht, dazu sind die bisherigen Meßwerte zu unauffällig.
plook
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 27. Aug 2008, 13:40
Also die LS-Anschlüsse gehen zu dem LS-Wahlschalter, soweit ich das sehen konnte. Vorher machen Sie natürlich noch ne Schleife zu den Endtransistoren.

Wo sind die Endstufenausgänge, wo ich das Signal abzapfen soll? Vermutlich am Endtransistor oder. Entschuldige bitte mein geballtes Unwissen, aber ich denke doch dass das Signal vom Tuner (Tape, Phono etc) kommt mit der Endstufe Verstärkt wird, vom Endtransistor zum Wahlschalter geht und von dort zu den eingestelltem LS_Paar oder? nur damit ich mal die Grundfunktion verstanden hab...
Aber wenn ich von den Endtransistoren zum LS gehe, dann liegt da ja die volle LEistung an oder nicht?

Grüße johannes
armin777
Gesperrt
#28 erstellt: 28. Aug 2008, 11:23
Hallo Johannes,

ganz so schlimm ist es zum Glück nicht. Es gibt ja noch den Lautstärkesteller, volle Leistung hast an Du an den Endtransistoren nur dann, wenn der Lautstärkesteller auf Rechtsanschlag steht.

Beste Grüße
Armin
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