Reparatur hilfe Pioneer SA-800

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Neuling
#1 erstellt: 02. Apr 2010, 13:02
Hallo,

ich habe hier (empfinde ich zumindest so) einen schönen HiFi-Klassiker leider verweigert dieser den Dienst (es kommt kein Ton aus ihm Heraus)

Symptome:

1. Problem: Netzstecker rein > Es tat sich ersteinmal überhaupt nix.
1. Lösung: Sicherung gewechselt (US-Norm-Glassicherung (6,3mm x 32mm) 1A/T/250V)



^^Nunja, was soll ich sagen: Erstmal war ich darüber erstaunt, dass sich nun die "Power Lampe" zum leuchten überzeugen lies. Aber das war es auch schon -mehr tut sich leider immer noch nicht.

Nun meine Frage an alle Pioneer erfahrene:

Wie kann ich weitere Probleme sinnvoll Lokalisieren und sie beseitigen?

Hinweis:
Werkzeuge wie Multimeter, Lötkolben und Schraubendreher sind vorhanden. Auch etwas logischer Sachverstand

Falls es erforderlich werden sollte, könnte ich auch auf ein Osziloskop zurückgreifen, aber leider nur sehr umständlich -falls es auch ohne geht; diesen kleinen Schatz wieder zum singen zu bringen, dann würde ich es gerne mit Eurer Hilfe auch ohne Oszi. schaffen.

Was sehr schön währe, wenn sich das hier zu einer Art How-To entwickeln würde. Ich versuche hier sämtliche Bauteile welche ersetzt werden müssen hier mit Bilder und genauester technischen Angaben zu Dokumentieren, damit sich hieraus auch andere in Zukunft Bedienen können.

Vielen Dank für Eure Hilfe im Vorraus
EinerMehr

P.S.: Was die Rechtschreibung angeht: Ich hoffe es tut nicht zu sehr weh beim Lesen.


[Beitrag von einermehr am 04. Apr 2010, 11:14 bearbeitet]
Warf384
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Apr 2010, 20:11
Hast du den Verstärker zum Sicherungstausch aufschrauben müssen oder nochnie geöffnet? Wenn letzteres dann guckmal nach ob irgendein Bauteil schwarz ist was eigentlich nicht schwarz sein sollte... und poste bitte mal Bilder von den Platinen.

P.S.: Was die Rechtschreibung angeht: Ich hoffe es tut nicht zu sehr weh beim Lesen.

Wird schon gehen: Ein Bekannter von mir ist Legasteniker und wenn man Texte von ihm liest, kriegt man Krämpfe

PS: Gib dem Verstärker mal Signal und mess nach ob überhaupt Spannung am Ausgang liegt, wenn nötig schliess den Lautsprecher an (Schutzschaltung)


[Beitrag von Warf384 am 02. Apr 2010, 20:14 bearbeitet]
einermehr
Neuling
#3 erstellt: 04. Apr 2010, 14:15
Das werde ich noch tun sobald ein bisschen mehr Zeit ist (muss leider auch über die Sonn- und Feiertage arbeiten):


Warf384 schrieb:
Hast du den Verstärker zum Sicherungstausch aufschrauben müssen oder nochnie geöffnet? Wenn letzteres dann guckmal nach ob irgendein Bauteil schwarz ist was eigentlich nicht schwarz sein sollte... und poste bitte mal Bilder von den Platinen.

P.S.: Was die Rechtschreibung angeht: Ich hoffe es tut nicht zu sehr weh beim Lesen.

Wird schon gehen: Ein Bekannter von mir ist Legasteniker und wenn man Texte von ihm liest, kriegt man Krämpfe

PS: Gib dem Verstärker mal Signal und mess nach ob überhaupt Spannung am Ausgang liegt, wenn nötig schliess den Lautsprecher an (Schutzschaltung)


Das hab ich bereits kurz durchgemessen:


!!!ACHTUNG: FOLGENDE MESSUNGEN IN DIESEM POST NUR BEI AUSGEZOGENEM NETZSTECKER DURCHFÜHREN!!! LEBENSGEFAHR !!!

zur Erläuterung des obigen Bildes:
1. Folgende Messpunkte auf Durchgang geprüft (Multimeter
1.1 - A1 und A2 > Sicherung ist OK
1.2 - B1 und B2 > Sicherung ist OK
1.3 - C1 und C2 > Sicherung ist OK

-------------------------------------------------------------


Größenangabe bei diesem Bild bezieht sich nur auf das Vorschaubild (Thumbnail) ein guter Freund hat mir hier etwas Platz zur Verfügung gestellt um diese Bild zur Verfügung zu stellen.

auf diesem Bild habe ich mal alle Platienen abgelichtet, welche sich unter der Bodenplatte befinden (das File ist ca. 26MB Groß, damit man auch was erkennen kann.)
Desweiteren habe ich das Relais (OMRON Typ MY2 = 24V / Spule sollte ca 650 Ohm haben)

Folgende Messung wurde hier durchgeführt:
Messpunkte: D1 und D2 = Spule des Relais: = 658Ohm

-------------------------------------------------------------
Damit sich jeder auch ein Bild davon machen kann über was wir hier überhaupt sprechen
Warf384
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Apr 2010, 06:36
Insgesamt sieht der Ausbau diess Verstärkers mit dem Kabelwirrwar sehr unübersichtlich aus....
Kann man auf die Seite der Platine gucken die von dem Kühlblech bedeckt wird bzw kann man das abnehmen?
Vorsichtig, NICHT gewaltsam entfernen, weil die darunter vorborgenen TRansitoren oder ICs beschädigt werden können.
Ich vermute einen defekt in der Endstufe, und ich vermute, dass die Endstufe das mit dem Kühlblech ist.
einermehr
Neuling
#5 erstellt: 05. Apr 2010, 12:13

Warf384 schrieb:
Insgesamt sieht der Ausbau diess Verstärkers mit dem Kabelwirrwar sehr unübersichtlich aus....

Nunja, man darf nicht vergessen dass dieses Gerät schon fast 30 Jahre auf dem Holz hat. So wurde eben früher gebaut



Warf384 schrieb:
Kann man auf die Seite der Platine gucken die von dem Kühlblech bedeckt wird bzw kann man das abnehmen?

Nein, nicht ohne die 4 Leistungstransistoren vorher zu Entlöten. aber unter der Platine (also die Lötseite) sieht es recht gut aus. D.H. es sind hier keine Spuren von verbrennungen oder gar übermäßiger Hitze zu erkennen.



Warf384 schrieb:
Vorsichtig, NICHT gewaltsam entfernen, weil die darunter vorborgenen TRansitoren oder ICs beschädigt werden können.

Verborgene IC's / Transistoren gibt es hier keine



Warf384 schrieb:
Ich vermute einen defekt in der Endstufe, und ich vermute, dass die Endstufe das mit dem Kühlblech ist.

Hm, ich weis nicht aber ausschliesen können wir das ab hier glaube ich auch noch nicht wirklich. Ich vermute aber eher, dass es sich hier um die Schutzschaltung handelt, welche aufgrund eines defektes (wir suchen ja noch) auslöst. Somit zieht auch das Relais nicht an und die Lautsprecher werden nicht befeuert.


ich habe heute mal kurz noch ein paar messungen an den Leistungs-Wiederständen (nennen wir die Platine einfach mal "Endstufe") durchgeführt. Hier mal eben ein kleines Bild von den Messpunkten:



Was habe ich gemessen (Multimeter):
1. E1 und E2 = 0,8 Ohm
2. F1 und F2 = 0,8 Ohm
3. G1 und G2 = kein Wert messbar (durchgebrannt?)
4. H1 und H2 = 0,8 Ohm

Ich weis, das Messen in eingebautem Zustand ist mehr als ungünstig, aber ich glaube hier ist dies durchaus machbar um eine Fehlfunktion zumindest grob abschätzen zu können.

auf dem Bild ist zu erkennen, dass die Wiederstände mit den messpunkten G und H wohl seinerzeit etwas wärmer gewesen sein mussten als die anderen zwei. Nur stellt sich die Frage ist das "normaler" verschleiß / Falsches Lautsprecher setup / etc.? Oder ist das die Folge eines anderen defektes auf der "Endstufe"?

Ich werde morgen bei unserem lokalen Elektronik-Shop vorbeigehen und gleich mal schauen ob er diese Bauform bzw. irgendwas was man dafür hernehmen kann mit 2W 0,5 OhmK (Aufdruck auf dem Wiederstand) auf Lager hat und so 5 bis 6 Stück mitnehmen.

Ich werde alle 4 (auf dem obigen Bild) ersetzen und 1 bis 2 als Reserve mitnehmen, falls wir noch nach weiteren Fehler suchen müssen und einer wieder verpufft.


[Beitrag von einermehr am 05. Apr 2010, 12:34 bearbeitet]
Warf384
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Apr 2010, 12:24
Auf den Widerständen steht 0,5 K und 2 W...
Das wären 2 Watt und 500 Ohm, also hol dir welche mit den angegebenen Daten 0,5k und 2 Watt und nicht die gemessenen.
Ach ja und dass die jetzt weniger haben ist wohl vielleicht der Grund für die Fehlfunktion... vieleicht aber auch nicht.

PS: Ich hoffe du hast noch keine neuen mit 0,8 Ohm gekauft und eingebaut bzw getestet, dann könnten jetzt einpaar Teile mehr Reperaturfälig sein...
Achte darauf dass die neuen 500 Ohm (0,5 KILO Ohm ) und 2 Watt haben!!!


[Beitrag von Warf384 am 05. Apr 2010, 12:26 bearbeitet]
einermehr
Neuling
#7 erstellt: 05. Apr 2010, 12:45
Achtung an Nachbauer, folgende Aussage in diesem Post ist wohl etwas streitig:


Warf384 schrieb:
Auf den Widerständen steht 0,5 K und 2 W...
Das wären 2 Watt und 500 Ohm, also hol dir welche mit den angegebenen Daten 0,5k und 2 Watt und nicht die gemessenen.
Ach ja und dass die jetzt weniger haben ist wohl vielleicht der Grund für die Fehlfunktion... vieleicht aber auch nicht.

Ich habe das in meinem vorhergehenden Post korregiert. Ich habe das K hinter dem Ohm wohl irgendwie unterschlagen liegt wohl daran, dass man umgangssprachlich das "Kilo" vor dem Ohm nennt -sorry war mein Denkfehler < Danke für den Hinweis.


Warf384 schrieb:

PS: Ich hoffe du hast noch keine neuen mit 0,8 Ohm gekauft und eingebaut bzw getestet, dann könnten jetzt einpaar Teile mehr Reperaturfälig sein...
Achte darauf dass die neuen 500 Ohm (0,5 KILO Ohm ) und 2 Watt haben!!!

Nein, ich habe noch keinen 0,8 Ohm eingekauft. Ich hätte aber wohl schon nach 0,5 Ohm Ausschau gehalten wenn du mich Nettwerweise nicht darauf aufmerksam gemacht hättest
^^-Ich werde 500 Ohm mit 2Watt besorgen, aber erst Morgen da heute bei uns Feiertag ist ;).

Danke nochmals, vielen Dank.

Streitig Ende.


[Beitrag von einermehr am 05. Apr 2010, 23:16 bearbeitet]
Warf384
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Apr 2010, 14:48
Dass die 0,8 k haben ist wohl üblicher verschleiß. Dabei werden die nach einiger Zeit hoch bzw niederohming. In einem meiner verstärker hatte ein 250K Poti auf der einen Seite nurnoch 210K, auf der anderen 170K.

Aber bei dir liegts wohl zum größten Teil an dem unendlich-viel-K-Ohm-Widerstand, der eiglich 0,5k hat
einermehr
Neuling
#9 erstellt: 05. Apr 2010, 23:43

Warf384 schrieb:
Dass die 0,8 k haben ist wohl üblicher verschleiß. Dabei werden die nach einiger Zeit hoch bzw niederohming. In einem meiner verstärker hatte ein 250K Poti auf der einen Seite nurnoch 210K, auf der anderen 170K.

Aber ich habe doch nur einen Messbereich (am Multimeter Metex ME21) "bis 200 OHM" eingestellt. Desweiteren habe ich geschrieben, dass hier 0,8 Ohm gemessen wurden, auser bei einem, welcher unendlich-viel-Ohm aufweist.


Warf384 schrieb:
Aber bei dir liegts wohl zum größten Teil an dem unendlich-viel-K-Ohm-Widerstand, der eiglich 0,5k hat


Ich hoffe doch dass "nur" es an diesem einen liegen wird.


Ich habe zwischenzeitlich das Service-Manual zu diesem Verstärker gefunden

hier mal ein paar kleine aber entscheidende Stücke Bildgut:

Hier die genaue Typenbezeichnung der "Main Amp Unit W23-009"


das Stück aus dem Schaltplan um welches es hier geht (im Detail sind hier nur 2 der 4 Wiederstände zu sehen (sind aber normalerweise R40,R41,R42 und R43))


hier noch ein Stück aus der Legende des Schaltplanes:


ich glaube hier sind tatsächlich "nur" 0,5 OHM / 2 Watt gemeint. Oder sehe ich das Falsch?


[Beitrag von einermehr am 05. Apr 2010, 23:44 bearbeitet]
Warf384
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Apr 2010, 09:31
Da steht:
Non mark : Ohm
K : Kilohm

Wenn du nochmal genau hinguckst steht da "K" hinter 0,5
und dass sind dann 500 Ohm

PS: Wenn der Verstärker schonmal funktioniert hat und die Widerstände nicht ausgetauscht wurden, würde ich es mit 0,5 Kiloohm versuchen.Ein Druckfeher im Schaltplan ist nicht auszuschliessen.

2tes PS: Da Widerstände nicht sonderlich teuer sind, Uralte Leistungstransistoren für die man vllt kein Ersatz bekommt schon, solltest es es wirklich erst mit 0,5 K versuchen.
Von zu viel Strom gehen sie schrott, von zu wenig schnarren sie höchstens.
Also sei vorsichtig


[Beitrag von Warf384 am 06. Apr 2010, 09:36 bearbeitet]
einermehr
Neuling
#11 erstellt: 06. Apr 2010, 15:30

Warf384 schrieb:
Da steht:
Non mark : Ohm
K : Kilohm

Wenn du nochmal genau hinguckst steht da "K" hinter 0,5
und dass sind dann 500 Ohm

PS: Wenn der Verstärker schonmal funktioniert hat und die Widerstände nicht ausgetauscht wurden, würde ich es mit 0,5 Kiloohm versuchen.Ein Druckfeher im Schaltplan ist nicht auszuschliessen.


Ja schon da steht ein K aber das ist hinter dem Ohm Zeichen.
Schön wäre sich hierzu auch noch ein weiterer Mitleser dazu äusern würde, da auch meine Freunde hier wiedersprüchliche aussagen dazu machen. Das Problem hierbei ist aber auch: wenn ich hier einfach einen 0,5KOhm Wiederstand verwende, dann fällt im rest der Schaltung auch ein höherer Strom an, welcher auch wieder zur Zerstörung anderer Bauteile führen kann. (Stichwort: Kirchhoffsche Regeln)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0608011.htm


Warf384 schrieb:
2tes PS: Da Widerstände nicht sonderlich teuer sind, Uralte Leistungstransistoren für die man vllt kein Ersatz bekommt schon, solltest es es wirklich erst mit 0,5 K versuchen.
Von zu viel Strom gehen sie schrott, von zu wenig schnarren sie höchstens.
Also sei vorsichtig

Wegen den Kosten für die Wiederstände ist es nicht. Ich stimme dir da schon zu alte Leistungstransistoren sind teurer, aber Kirchhoff hat ja auch nicht Unrecht.

Hier nochmal ein Foto eines der Wiederstände:

Kennt vielleicht jemand diesen Wiederstand und wie ist der Einzustufen (ist diese Bezeichnung einfach nur falsch / oder einfach nur eine Marktbezeichnung oder einfach nur falsch Bedruckt?)

darauf ist das K durchaus zu erkennen, aber das steht nunmal hinter dem Ohm. Da ich jetzt auch nicht unbedingt glaube, dass 3 der Wiederstände von 500 OHM auf genau 0,8 Ohm fallen und einer eben nicht Messbar ist. Ich einen Druckfehler im Schaltplan eher für unwahrscheinlich. 0,5 Ohm (+-10%) +Fertigungstolleranz vor 30 Jahren sind 0,8 Ohm meiner Meinung nach schon sehr nahe an der Realität.

Ich tendiere eher zu dem 0,5 OHM Wiederstand. Traue mich aber immer noch nicht die dinger da jetzt einfach so aus dem Bauch heraus einzulöten
Warf384
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Apr 2010, 17:56
Oh... auf dem ersten Foto was du reingestet hast sah das Ohm wie eine 0 aus...
Ganz klar, es sind 0,5 Ohm. Wenn die sich auf 0,8 erhöht haben ist es nur logisch, weil wenn sie sich von 500 auf 0,8 verringert hätten, dann hätten sich die Bauteile runddherum auch farblich in richtung Schwarz geändert.
Hm ... ich würde es einfach tun
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 08. Apr 2010, 20:34
K dürfte hier für die Toleranz stehen (*such* +/-10%). Also was mit 0,47 Ohm 2 W kaufen (0,5 ist kein Normwert) und glücklich sein. Die 0,3 Ohm zuviel würde ich mal dem Multimeter anlasten, deutlich unter 1 Ohm kann man billige ziemlich vergessen.

Den zugehörigen Endtransistor sicherheitshalber auf Kurzschluß prüfen, ggf. ebenso dessen Treiber. Im Zweifelsfall ist mal Strom von der Betriebsspannung durch den nunmehr hochohmigen Widerstand geflossen.

Das Gerät ist mit dieser quasikomplementären Endstufe übrigens todsicher nicht nur fast 30, sondern mindestens 35 Jahre alt. Da war die Herstellung von wirklich komplementären pnp-Leistungstransistoren noch recht schwierig. *such* Der SA-800 wurde wohl von '71 bis '73 gebaut, haut hin. War das zweitgrößte Modell nach dem SA-1000.

Dieser Thread gehört übrigens eigentlich nach nebenan zu den Klassikern.
einermehr
Neuling
#14 erstellt: 09. Apr 2010, 06:49

K dürfte hier für die Toleranz stehen (*such* +/-10%). Also was mit 0,47 Ohm 2 W kaufen (0,5 ist kein Normwert) und glücklich sein. Die 0,3 Ohm zuviel würde ich mal dem Multimeter anlasten, deutlich unter 1 Ohm kann man billige ziemlich vergessen.

also die Frage nach dem Widerstand hat sich bereits geklärt, Ich habe zwischenzeitlich ein Stück des Service Manuals Danke.
Ich habe unter anderem die hier ausgeguggt:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=2581;PROVID=2402 und bestellt (5 Watt / 0,51 Ohm)


Den zugehörigen Endtransistor sicherheitshalber auf Kurzschluß prüfen, ggf. ebenso dessen Treiber. Im Zweifelsfall ist mal Strom von der Betriebsspannung durch den nunmehr hochohmigen Widerstand geflossen.

-Ja, davon müssen wir ausgehen. Messungen laufen noch ;)... Ich versuche mich da rein zu denken und das mit dem Testen der Dioden-Strecken in eingebautem Zustand widerstrebt mir etwas... aber ich übe das bereits und werde es noch Lernen (I hope so)


Das Gerät ist mit dieser quasikomplementären Endstufe übrigens todsicher nicht nur fast 30, sondern mindestens 35 Jahre alt. Da war die Herstellung von wirklich komplementären pnp-Leistungstransistoren noch recht schwierig. *such* Der SA-800 wurde wohl von '71 bis '73 gebaut, haut hin. War das zweitgrößte Modell nach dem SA-1000.

Dieser Thread gehört übrigens eigentlich nach nebenan zu den Klassikern.


Joa, inzwischen würde ich diesen Thread auch gerne Verschieben, aber ich weis nicht ob das nun noch möglich ist.
Warf384#
Inventar
#15 erstellt: 12. Apr 2010, 12:48
Naja hier bei Reparatur und Wartung isser sicher auch nicht falsch.
Und, schon eingebaut?
Falls ja funktionierts?
detegg
Inventar
#16 erstellt: 14. Apr 2010, 08:28
Moin,

nun steht der Thread in der richtigen Rubrik.

Wurden eigentlich die Ub schon gemessen?

:-) Detlef
einermehr
Neuling
#17 erstellt: 14. Apr 2010, 12:36
Hi,

erstmal danke für das Verschieben des Threads und die bissher freundliche Hilfe auch in diesem Forum

Zu deiner Frage bezüglich der UBE Messungen:
Das habe ich noch nicht gemessen, da meine Lieferung mit den bissher benötigten Ersatzteile (unter anderem auch ein paar Klemm-Prüfspitzen) hoffentlich bis zum Wochenende eintreffen wird :L.

Ich halte Euch aber selbstverständlich auf dem laufenden.

Viele Grüße
EinerMehr
detegg
Inventar
#18 erstellt: 14. Apr 2010, 13:02

einermehr schrieb:
Zu deiner Frage bezüglich der UBE Messungen ...

... ich meinte eigentlich die Betriebsspannungen der Vor-/Endstufen. Damit das Netzteil als Fehlerquelle ausgeschlossen werden kann.

Aber lass´ Dir ruhig Zeit!

Vlt. bastelst Du Dir zwischendurch mal einen einfachen Signalverfolger als Ersatz für das Oszi



Diesen an einen Hochpegeleingang eines Hilfsverstärkers angeschlossen, den Eingang Deines Probanden mit dem PC (Signalgenerator) oder CDP (Disk mit aufgenommenem 1kHz Signal) speisen und relevante Punkte der Schaltung von "vorne nach hinten" testen.

:-) Detlef
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