Technics SU-VX800 kratzt.

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MichaelF.
Stammgast
#1 erstellt: 04. Dez 2011, 13:56
Juten Tag,
Ich hab da ein Problemchen mit dem oben genannten Verstärker, seit neustem kratzt er bei leiser Musik. Hab schon alles durchprobiert, Boxen an anderem Relais laufen lassen, Poti gereinigt... Andere Verstärker, welche das selbe Signal bekommen kratzen nicht, hab auch mal die Kanäle getauscht (Chinchstecker) selbes ergebnis, der linke Kanal kratzt.... Woran kann das liegen?
MichaelF.
Stammgast
#2 erstellt: 04. Dez 2011, 14:07
Vielleicht noch etwas zu meiner Verschaltung:

Der Pioneer A209R bildet die Zentraleinheit, via Monitorfunktion wird das kommende Audiosignal in den Preamp geschickt, dann über ein Mischpult (wegen Anschluss von Gitarren) geleitet und kommt dann zuletzt am Equalizer an. Am Tape-Out ist dann der Technics SU-9021 angeschlossen und der SU-VX800, alle Verstärker spielen sauber! Außer der dicke Brummi... Hab dann mal die Chinchstecker getauscht um zu gucken, ob mein kleiner Technics vielleicht Kontaktprobleme hat und deshalb der große kratzt, aber der das bringt keine Änderung. Sobald ich lauter drehe verschwindet das Kratzen.
MichaelF.
Stammgast
#3 erstellt: 05. Dez 2011, 17:32
Weiß hier niemand was das sein könnte?
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 05. Dez 2011, 21:27
Da wirst du dich wohl von hinten durchmessen müssen. Mal die Emitterwiderstände nachmessen, Ruhestrom bestimmen, Lötstellen angucken, sowas halt. Die Endstufe ist leider einigermaßen komplex. Das Mennjuell müßte irgendwo bei den üblichen Verdächtigen um Netz rumlaufen.
MichaelF.
Stammgast
#5 erstellt: 18. Dez 2011, 16:10
Tag, sorry für die späte Antwort, Lötstellen sehen sauber aus, Ruhestrom hab ich nachgestellt, war aber nur leicht verstellt, jedoch bleibt das ergebnis das selbe...
audiophilanthrop
Inventar
#6 erstellt: 20. Dez 2011, 17:49
Hast du schon mit einem Kopfhörer getestet - Ergebnis?

Hier könnte man wirklich 'nen Signalverfolger gebrauchen. Damit könnte man schnell das Signal zwischen R329 und R331 sowie C411/413 prüfen. (Sowas ist normalerweise nichts weiter als ein robuster Verstärker mit Lautsprecher und einem spannungsfesten, kondensatorgekoppelten Eingang evtl. mit zuschaltbarer Abschwächung.)

Die Endstufe ist schon ziemlich komplex, auch konzeptionell. Zuerst kommt da ein diskreter Opamp in invertierender Schaltung (FLAT AMP), gefolgt von einem Puffer und Levelshifter. Der nachfolgende Puffer als Ausgangsstufe des "Voltage control (V) amp" steckt in der ersten Gegenkopplungsschleife, und darin gibt's nachmal eine mit dem "Current drive (I) amp" inkl. der Ausgangsstufe mit den Endtransistoren. Daß nebenbei die Betriebsspannungen der beteiligten Opamps nachgeführt werden, um Common-Mode-Verzerrungen zu eliminieren, ist fast schon nicht mehr der Rede wert.

Wer immer das Ding konzipiert hat, hatte (a) richtig was drauf und dürfte (b) später Leistungsverstärker-ICs entwickelt haben...
MichaelF.
Stammgast
#7 erstellt: 23. Dez 2011, 14:20
Habs grade an Kopfhörern getestet und musste mit erschrecken feststellen, dass die Lautsprecherrelais, die ich erst vor kurzer Zeit!!!! getauscht hab, wohl einen Schaden haben..., denn am Kopfhörer ist nichts von einem Kratzen zu hören, aber ich sehe mir erstmal die Lötstellen wieder an und löte mal nach...
cmoss
Inventar
#8 erstellt: 23. Dez 2011, 18:39
Hallo,

Du könntest mal das LS-Relais im eingeschalteten Zustend überbrücken (Kabel mit Krokoklemmen). Dann hörst Du gleich, ob des das Relais ist.

Gruß
Claus
MichaelF.
Stammgast
#9 erstellt: 23. Dez 2011, 19:08
Leute, haltet euch fest! In meiner Wekrstatt hab ich ja andere Testlautsprecher. Als ich den Amp unten angeschlossen hab, war kein kratzen mehr zu hören, oben an meiner Anlage schon, also hab ich mal an oben in meinem Zimmer andere Boxen angeschlossen. Nur zur Info, der Amp treibt bei mir reine Bassboxen, 4 mal 12" Kenford mit insgesamt 1kW Sinus, eine Box hat 500W an 4 Ohm. Ich hab meinen Ohren nicht getraut, als ich hörte, dass einer der Tieftöner das Problem ist! Die Litze zur Schwingspule lag auf der Zentrierung und machte dieses Geräusch... Kein Wunder dass es weg war, sobald ich lauter drehte...

Trotzdem danke für die Hilfe Wer hätte schon daran gedacht? Ich nicht
cmoss
Inventar
#10 erstellt: 23. Dez 2011, 20:33
Na super, danke für das Feedback!

Gruß
Claus
audiophilanthrop
Inventar
#11 erstellt: 04. Jan 2012, 00:37
Puh! Das wäre auch leicht haarig geworden mit der Reparatur, von daher nochmal Schwein gehabt...
MichaelF.
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jan 2012, 18:22
Ich weiß, ich musste den schon mal reparieren...
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