Pioneer Verstärker A-501R Eingangswahlschalter/ Inputselector

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crunchmaster
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Okt 2012, 07:44
Hallo,
ich habe folgendes Problem, nachdem ich versucht habe die Kontakte des Wahlschalters/Inputselctor
meines Pioneer Verstärker A-501R zu reinigen, ist mir das Zahnrad an der Welle des Inputselectors zerbröselt. Es stellt sich die Frage, ob das ganze Teil erneuert werden muß.
Hat jemand Erfahrungen?
Kann mir jemand sagen wie man z.B. das Teil öffnet um an die Kontakte zu kommen?
Oder wie das Teil auf der Platine montiert ist, wie muß man vorgehen um es zu wechseln?

Hier ist ein ein Foto:
http://s7.directupload.net/file/d/3052/ue5yjhil_jpg.htm

Vielen Dank im Voraus


[Beitrag von crunchmaster am 24. Okt 2012, 09:50 bearbeitet]
crunchmaster
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 24. Okt 2012, 19:58
Das Rädchen konnte ich erst mal ersetzten und somit funktioniert alles wieder. Das Kontaktproblem konnte ich mit Tuner 600 Kontaktspray beseitigen, in dem ich es in die Öffnungen des Gehäuses eingebracht habe.
Jetzt frage ich mich natürlich, wie lange wird das jetzt funktionieren. Ich muss wohl damit rechnen, dass das Zahnrad der Antriebswelle ebenfalls stark porös ist und demnächst kaputt geht.
Deshalb wüsste ich gern, ob man den Motor irgendwie demontieren kann, um das Zahnrad/Ritzel zu ersetzen.
Oder ob man das Gehäuse des Schalters öffnen kann.
kingswood
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Nov 2012, 16:12

crunchmaster schrieb:
Deshalb wüsste ich gern, ob man den Motor irgendwie demontieren kann, um das Zahnrad/Ritzel zu ersetzen. Oder ob man das Gehäuse des Schalters öffnen kann.

Hallo
Der Motor ist am Blechgehäuse fest dran. Zum Demontieren:
1) gelochte Bodenplatte des Verstärkers abschrauben
2) kleinere grüne Platine von unten und kl. kupferfarbene Schraube an der Rückseite zw. den Buchsen für Control IN/OUT, Platine am Flachbandkabel belassen und wegbiegen, so dass man an die Lötpunkte der Hauptplatine herankommt
3) Das Blechgehäuse des Signalquellenschalter ist nur an einer Stelle in Motornähe angelötet, der Motor mit zwei Lötpunkten befestigt. Diese von unten auslöten (man kann die dicken Blechstreifen gut von unten von den anderen dünnen Bauteilbeinchen unterscheiden). Eine zweite Haltenase vom Schaltergehäuse ist ohne Lötpunkt in die Platine eingesteckt. (Ich nehme an, die schwarze Plastikkappe des Schalters hat man eh schon ab).
4) Achse mit dem Zahnrad von hinten aus dem kleinen Loch des Blechgehäuses herausstossen, damit das Gehäuse nicht an der Achse hängenbleibt
5) Blechgehäuse ist mit den "Kämmen" an den aufgereihten schwarzen Plastikgehäusen festgelipst. Die Haltenasen von den Plastegehäusen wegbiegen und Blechhülle nach oben abnehmen. Siehe Foto unten.
6) Die Schaltkontalte befinden sich innerhalb der drei Einzelschalter under den grauen runden Kappen. Lage der Schalter zueinander merken (es hat Markierungen auf den grauen Scheiben, die bei allen Scheiben nachher in die gleiche Richtung zeigen müssen), die Achse selbst ist ja abgeflacht, somit reicht die ungefähre Justage, den Rest richtet die eingeschobene Achse aus.
7) Ich habe die grauen Scheiben herausgeklipst, die Kontaktflächen gereinigt und mit Kontaktspray eingepinselt. Kontaktfedern gereinigt und ein klein wenig nachgebogen und wieder eingesetzt.
8) Einsetzen ist gerade bei den hinteren Scheibchen etwas mühsam
9) Wenn die grauen Schalterscheiben in etwa wieder die gleiche Lage zueinander haben, die Achse durchstecken.
10) Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge; zuerst nur die zwei Motorkontakte anlöten
Beim Einschalten findet der Motor von alleine wieder die richtige Lage, es ist also egal, ob man die Achse selber verdreht hat oder zwischendrin den Quellenschalter betätigt hat. Hauptsache, die drei Kontaktscheiben haben zueinander die richtige Lage.
Wenn alles ordentlich funzt, kann auch der eine Lötpunkt des Blechgehäuses wieder angelötet werden.

Hier das Foto des geöffneten Schaltergehäuses, der graue Kontaktring des ersten Schalters ist abgenommen (die sichtbaren runden Kontakltflächen putzen und mit Kontaktfett einpinseln):
Pioneer A501R Quellenschalter

Hier das abgenommene Kontaktscheibchen, die zwei Kontalte reinigen, einfetten und evntl. leicht nachspannen:
Pioneer A501R Quellenschalter Kontaktscheibchen
ciao
kingswood


[Beitrag von kingswood am 13. Nov 2012, 20:21 bearbeitet]
crunchmaster
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 14. Nov 2012, 14:07
Hallo Kingswood, super, vielen Dank für die gute Beschreibung bzw. Anleitung.
Damit kann ich mich jetzt an die Arbeit machen und die Schaltkontakte vernünftig reinigen und auch das zweite Zahnrad erneuern.

Gruß
Crunchmaster


[Beitrag von crunchmaster am 14. Nov 2012, 16:11 bearbeitet]
kingswood
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Nov 2012, 22:08
Hallo, viel Erfolg. Es lohnt sich. Einen so guten Verstärker mit so vielen sinnvollen Features findet man selten. Z. B. Phono: MC/MM-Umschaltung. Welcher Mittelklasse-Amp hat das noch?
Leider habe ich während der Reinigungsaktion nicht so viele Fotos gemacht, aber man findet die Lötstellen auch so.
Vielleicht kann jemand noch angeben, welche Pioneer-Verstärker ähnlich aufgebaut sind? A701R, A717, A616?
ciao
Kingswood
ole87
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Nov 2012, 13:20
Hallo, danke für die super Anleitung, kann jetzt auch endlich meinen A450R reparieren, ist exakt der gleiche Schalter.
cryhavoc
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Jan 2013, 23:47
Ich hatte auch einen A-501R mit Kontaktproblemen im Eingangsschalter.
Danke auch von mir für die Anleitung! Sie hat mich ermutigt meinen A-501R zu reparieren, anstatt mich weiter nach Ersatz umzuschauen (wie konnte ich nur...).
Leider hat sich auch bei mir das Zahnrad zerlegt. Der Kunststoff war total porös.
Ich brauche aber nur einen Eingang und habe das Problem mit der Holzhammer-Methode dauerhaft gelöst: Eingangsschalter auf Line-In gestellt, gemessen, welche Pins auf der Platinenunterseite von den Schaltern verbunden werden und den Eingangsschalter durch drei Drahtbrücken ersetzt

Edit: Noch ein Nachtrag - eben auf hifi-wiki gefunden: " TIP : über Adaptor IN funktioniert er immer störungsfrei, da dieser Eingang den Motorwähler umgeht."
Alle, die nur einen Eingang benötigen, können sich also die Reparatur auch sparen.


[Beitrag von cryhavoc am 06. Jan 2013, 00:23 bearbeitet]
Hambummel
Neuling
#8 erstellt: 16. Feb 2013, 01:32
Hallo,

habe ebenfalls ein Problem mit dem Kratzen bei meinem A 701 R. Ich habe den Eingangsschalter direkt am Drehknopf auseinander gebaut und die Kontakte unter der grauen Scheibe mit Druckkopfreiniger gesäubert. Das war wohl keine gute Idee.

Jetzt dreht der Motor ständig. Egal wie ich den Schalter auch stelle, er fährt immer ganz nach rechts und versucht immer weiter zu drehen. Ausserdem habe ich nun bei allen Schalterstellungen immer den Tunereingang.

Hat da jemand eine Idee? Täte mir leid um das gute Stück. Den Schalter gibt es auch nicht mehr als Ersatzeil.

Gruß
Hambummel
crunchmaster
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 16. Feb 2013, 13:02
Ich weiß nicht ob es bei dem 701 genau so ist wie bei meinem 501R.
Der Drehknopf ist vorn und der Schalter sitzt weiter hinten auf der Platine.
Ich hatte das Problem auch mehrfach, dass der Motor einfach drehte oder auf einmal aus heiterem Himmel anfing zu drehen. Da ich gerade dabei bin wieder einmal den Schalter zu reparieren weil mir das zweite Plastikzahnrad zerbröselt ist, welches auf der Achse des Motors sitzt, ist bei mir auch wieder dieses Problem aufgetreten. Ich drehe also die Achse in dem Schalter mit der Hand bis ich das richtige Signal höre, also CD oder Tuner usw.
Ich glaube, bin mir aber nicht sicher, dass der Drehknopf auch dementsprechend eingestellt sein muss. Also ich stelle den Knopf auf CD und such dann das Signal. Dann dreht der Motor offensichtlich nicht oder hört dann auf zu drehen. Ich hatte aber auch mal das Gefühl die Achse wäre falsch herum eingesteckt und hatte sie dann gedreht, könnte vielleicht auch der Fehler sein.
Ich habe irgendwie herum probiert und irgendwann ging es dann. Falls du alles wieder zusammengebaut hast, könnte es natürlich auch sein, dass sich jetzt eins von den Zahnrädern verabschiedet hat. Dann dreht auch der Motor.
Gruß
Crunchmaster
Hambummel
Neuling
#10 erstellt: 17. Feb 2013, 00:02
Nochmal zu dem Thema:

Hab heute den Quelleneingangsschalter hinten an den Cinchbuchsen ersetzt. Hatte ihn im Glauben bestellt, es handele sich um den Schalter am Einstellknopf. Naja, weil er nun mal da ist, habe ich ihn heute eingebaut.

Wenn ich jetzt den Tuner anschließe, höre ich nur noch ganz schwach das Radioprogramm. Muß wirklich bis zum Anschlag aufdrehen, damit leise und knisternd überhaupt etwas zu hören ist. Dies allerdings weiterhin unabhängig vom Stand des Drehknopf. Selbst wenn ich diesen Schalter (am Einstellknopf) auseinanderbaue und die graue Plastikscheibe entferne.@crunchmaster: Erstmal Danke für deine Antwort! Aber auch wenn ich die Kontaktscheibe mit dem Finger drehe, ändert sich nichts.

Bevor ich den neuen Schalter eingebaut habe, war es auch so, nur dass der Empfang klar und deutlich war und die Lautstärke normal.

Kann beim Einlöten etwas danebengegangen sein? Hab jetzt nicht die ganz große Praxiserfahrung damit.

Gruß
Hambummel
frankxy
Neuling
#11 erstellt: 16. Jun 2013, 16:47
Muss mich auch bedanken für die Anleitung. Zuvor hatte ich schon mal einen Anlauf unternommen, um den Quellenschalter zu reinigen. Nur Spray nutzt leider nichts, weil die Kontatkbahnen wohl aus Neusilber bestehen. Den Shit kennt jeder Modelbahner...also alles auseinander und sauber schleifen. Geht ganz gut mit Schleiffließ für Edelstahl. Dann verschwinden auch die schwarzen Oxidbahnen. Mal gespannt wie lange das hält....ansonsten ist der Verstärker A 447-R dermaßen gut verarbeitet....ist schon lange her, dass ich so etwas hochwertiges repariert habe.
art8
Neuling
#12 erstellt: 22. Sep 2013, 11:34
Hallo,

hat jemand die Maße des Zahnrads noch? Meines ist beim Reinigen mit Kontaktspray in Einzelteile zerbrochen. Die Reste kann ich nicht mehr ordentlich vermessen.

Danke auf jeden Fall für die Ausbauanleitung! Hat mir sehr geholfen. Ich habe eine A-503R, der anscheinend den gleichen Auswahlschalter verbaut hat (ALPS ASD1025). Leider musste ich bei mir den ganzen Schalter auslöten, um an die Kontaktflächen zu kommen. Dafür ist dann aber das Zerlegen und wieder Zusammensetzen einfacher.

Grüße,
art8


[Beitrag von art8 am 22. Sep 2013, 11:47 bearbeitet]
Andrea67
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Sep 2013, 19:44
Hallo art8,

1,7cm Durchmesser incl. Zahnrädchen. Oder welches Maß wird benötigt? Meiner hat die Bezeichnung ALPS ASD1017A Ich habe meinen zerbröselten Rest auf dem Tisch zusammengeleimt, um ein Vergleichsrad zu haben. Gefunden habe ich übrigens ein Rad in einem alten CD Rom. Mit Zweikomponentenkleber hält es perfekt auf der Welle.
Gruß
Andre
art8
Neuling
#14 erstellt: 24. Sep 2013, 19:41
Hallo Andre,

danke für die Information und den Tip mit dem CD-Laufwerk. Falls ich das Zahnrad doch noch bestellen muss bräuchte ich auch die Anzahl der Zähne.

Grüße,
art8
Andrea67
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 25. Sep 2013, 18:09
Hallo art8,
das Zahnrad hat 40 Zähne.
Güße
Andre
art8
Neuling
#16 erstellt: 09. Feb 2014, 17:20
Hi,

für's Archiv:
Ich hab' nach einiger Suche ein passendes Zahnrad gefunden.
Der exakte Außendurchmesser ist 16,8mm, was bei 40 Zähnen einem Modul von 0,4 entspricht. (Teilkreisdurchmesser 16,0mm)

Gefunden hab' ich es dann im Modellbauversand zum Beispiel bei Sehling (http://www.sehling.net/shop/article_DZMo0440z/Stirnrad-POM-gefr%C3%A4st-Mo.-04-40z.html)

Grüße
Art8
crisba
Neuling
#17 erstellt: 28. Aug 2014, 18:46
Hallo Zusammen,
erstmal großen Dank für alle die Leute, sich so um das alte Material kümmern. Mein 501R stand jetzt einige Jahre mit dem kaputten Input_Selektor im Schrank. Hab ihn nun nach Anleitung zerlegt, die Kontakte gereinigt und Voila- die Musik spielt wieder.
Leider ist mir beim Ausbau auch das Zahnrad zerbröselt. Also neues bestellt und eingeklebt.

Nun zu meinem Problem. Nach dem Zusammenlöten der ganzen Einheit läuft nun der Motor gar nicht mehr beim umschalten des Quellenwahlrades. Vor dem zerlegen drehte der noch einwandfrei. Lötstellen habe ich auf Durchgang geprüft.. .alles OK. Was ich allerdings nicht messe ist eine Spannung an den Motorkontakten beim umschaltvorgang. Ich finde es außdem merkwürdig, dass an dem einem der beiden Motorkontakte gar keine Leiterbahn endet. Läuft hier die Erdung über das Input-selektor Gehäuse?
Muss evtl. der Drehgeber erstmal wieder eine Referenzfahrt machen?
Laut Schaltpan gibt anscheinend auch noch einen ominösen Schalter der öffnet wenn kein Kontakt anliegt, könnte das die Ursache sein?:
501R Schaltplan

Also alles in allem bin ich nun mit meinem Latein an Ende. Vielleicht hat ja jemand von euch Experten noch eine Idee.
Falls gar nichts mehr hilft, kann mir jemand einen günstigen externen Quellenwahlschalter empfehlen, den ich einfach vor den nun fest eingestellten Line-In vorschalten kann.
Hab hier übrigens auch das Service Handbuch von dem Vertsärker, falls das jemand mal benötigt


Schon mal vorab vielen Dank und Grüße
Christian
Bronco79
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 05. Apr 2015, 08:41
Danke für diesen Tipp! Ich habe mir probeweise den A 503R ausgeliehen, der ebenfalls Probleme mit dem Quellenwahlschalter hat. Die Reperatur scheint mir dann doch ein wenig zu kompliziert zu sein. Wenn das über diesen Umweg klappen sollte, wäre das super. Hier würde ich nämlich einen DAC anschließen, der für die Quellenwahl zuständig wäre. Ich frage mich aber:

Wird dabei nur noch die Endstufe angesprochen? Ist dann die Klangregelung (Bass, Höhen, Loudness...) noch möglich?

Ich kann das leider erst in ein paar Tagen testen. Würde mich aber jetzt schon über Antworten freuen!


cryhavoc (Beitrag #7) schrieb:
Edit: Noch ein Nachtrag - eben auf hifi-wiki gefunden: " TIP : über Adaptor IN funktioniert er immer störungsfrei, da dieser Eingang den Motorwähler umgeht."
Alle, die nur einen Eingang benötigen, können sich also die Reparatur auch sparen.
Bronco79
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Apr 2015, 15:41

Bronco79 (Beitrag #18) schrieb:
Danke für diesen Tipp! Ich habe mir probeweise den A 503R ausgeliehen, der ebenfalls Probleme mit dem Quellenwahlschalter hat. Die Reperatur scheint mir dann doch ein wenig zu kompliziert zu sein. Wenn das über diesen Umweg klappen sollte, wäre das super. Hier würde ich nämlich einen DAC anschließen, der für die Quellenwahl zuständig wäre. Ich frage mich aber:

Wird dabei nur noch die Endstufe angesprochen? Ist dann die Klangregelung (Bass, Höhen, Loudness...) noch möglich?

Ich kann das leider erst in ein paar Tagen testen. Würde mich aber jetzt schon über Antworten freuen!


cryhavoc (Beitrag #7) schrieb:
Edit: Noch ein Nachtrag - eben auf hifi-wiki gefunden: " TIP : über Adaptor IN funktioniert er immer störungsfrei, da dieser Eingang den Motorwähler umgeht."
Alle, die nur einen Eingang benötigen, können sich also die Reparatur auch sparen.


Nur zur Info: Schließt man eine Abspielquelle über Adaptor IN an den Pioneer a 503R an, funktionieren alle Klangregler. Ein Drücken der verschiedenen Eingangwahlschalter für dazu, dass sich die Mechanik in Gang setzt, abgespielt wird aber nur das Gerät am Adaptor IN. Betätigt man die Direct Funktion, wird kein Ton ausgegeben. Ich schlussfolgere daraus, dass über Adaptor IN nicht die Klangregelung umgangen werden kann, die Direct-Funktion im eigentlichen Sinne ist nicht möglich. Falls ich daneben liegen sollte, kann man mich gerne korrigieren
rollermichi
Stammgast
#20 erstellt: 19. Jan 2016, 22:18

kingswood (Beitrag #3) schrieb:

ciao
kingswood


Vielen Dank für die gute Anleitung!

habe damit grade einen A-550R knarksfrei bekommen :-D

bis denne

Michael
bmsr89
Neuling
#21 erstellt: 21. Dez 2016, 01:14
Suche das Zahnrad bzw. das Ritzel vom Motor des ALPS Stufenschalter vom A501R Pionneer


Hallo, ich bin hier neu und habe ein Problem mit meinem A501R von Pioneer. Der Stufenschalter, Input Selector, von ALPS scheint wohl eine spät erkannte Kinderkrankheit sein, jedenfalls für uns Benutzer.
Das Kratzen war zum Anfang und man wuste, durch mehrmaliges betätigen des Wahlschalters ging es auch mal weg.
So, jetzt wollte der Stufenschalter, bzw. der Motor nicht mehr umschalten. Mir war klar, das es an der Mechanik und an den Kontakten liegen muß.
Ich wollte jetzt nicht den Aufwand betreiben, den Schalter auszulöten. Ich nahm daher folgenden operativen Eingriff vor, um auch spätere Reinigungen durchzuführen.
Ich habe über der Leiterplatte Zeitungspapier gelegt und ein Rechteck über dem Blechgehäuse offen gelassen und am Rand von diesem das Papier mit Gewebeband befestigt.
Danach hatte ich anhand den Bildern des offenen Stufenschalters orientiert. Habe 4 Löcher im Rechteck in das Blechgehäuse gebohrt und dann mit einer 1mm Flexscheibe den oberen Teil des Gehäuses entfernt.
Die Drehscheiben mit den Federkontakten ließen sich problemlos entfernen. Damit das Gehäüse nicht instabiel wird, wurde diese auch nicht in der ganzen Länge aufgeflext.
Die Vorderen 2 grauen Drehscheiben mit Kontaktfeder lassen sich ganz einfach aus der Arritierung des Schalters lösen. Bei der Hinteren muß man vorsichtig mit einem Schaubenzieher heblen und die Drehscheibe in eine Richtung drehen, dann löst sie sich.

Mein Problem ist es, das dass Ritzel/Zahnrad des ALPS Antribsmotors von diesem Stufenschalter zerbröselt ist.
Bitte helft mir, weiss einer von Euch, wo ich dieses Ritzel bekomme.

Pionner selbst verkauft nicht an Privatleute und deren Servicepartner meinen, das da, auf grund des Alters nichts zu machen sei.
Das Zahnrad von der Schalterwelle ist auch sehr schwammig , man könnte bald denken das diese PVC
Zahnräder durch das Gleit-oder Poolfett zersetzt wurde.
Also ich gebe jetzt nicht für einen neuen Stufenschalter, der noch erhältlich ist, über 100€ aus, weil ich nur ein kleines Plasteteil brauche.

Ich bin für jeden Tip dankbar, Gruß Thonas
Dominik.L
Inventar
#22 erstellt: 21. Dez 2016, 14:21

Ich wollte jetzt nicht den Aufwand betreiben, den Schalter auszulöten.



Ich nahm daher folgenden operativen Eingriff vor, um auch spätere Reinigungen durchzuführen.
Ich habe über der Leiterplatte Zeitungspapier gelegt und ein Rechteck über dem Blechgehäuse offen gelassen und am Rand von diesem das Papier mit Gewebeband befestigt.
Danach hatte ich anhand den Bildern des offenen Stufenschalters orientiert. Habe 4 Löcher im Rechteck in das Blechgehäuse gebohrt und dann mit einer 1mm Flexscheibe den oberen Teil des Gehäuses entfernt.
Die Drehscheiben mit den Federkontakten ließen sich problemlos entfernen. Damit das Gehäüse nicht instabiel wird, wurde diese auch nicht in der ganzen Länge aufgeflext.
Die Vorderen 2 grauen Drehscheiben mit Kontaktfeder lassen sich ganz einfach aus der Arritierung des Schalters lösen. Bei der Hinteren muß man vorsichtig mit einem Schaubenzieher heblen und die Drehscheibe in eine Richtung drehen, dann löst sie sich.


Und die Zerstörung des MultiSchalters war also in der Art kein "Aufwand"


Pionner selbst verkauft nicht an Privatleute

Schmarn....dafür gibt es den ET-Distributor, steht auch auf deren Hompage !!


und deren Servicepartner meinen, das da, auf grund des Alters nichts zu machen sei.

Schmarn ²...dann hast Du Dich nicht bei einem Servicepartner gemeldet, denn der Selector ist bis zum heutigen Tage, für knapp 49 Euros netto
lieferbar gewesen...das Zahnrad einzeln natürlich nicht macht ja auch keinen Sinn


Das Zahnrad von der Schalterwelle ist auch sehr schwammig

Das ist auch normal, denn ein weicheres Zahnrad ist beim Lauf ruhiger


Also ich gebe jetzt nicht für einen neuen Stufenschalter, der noch erhältlich ist, über 100€ aus, weil ich nur ein kleines Plasteteil brauche.

Stimmt, würde ich auch nicht machen...am besten ist: gleich zu entsorgen

Sry, aber Dein Beitrag forderte gerade zum Sarkassmus auf !

Hättest du im Forum / beim Hersteller gelesen /verstanden, hätte Dich der Geiz nicht das Gerät zerstören lassen sondern einen neuen Schalter gekauft,
und den von jemanden ohne Dremel aber mit Lötkolben einbauen lassen und an Weihnachten wäre die musikalische Untermalung gerettet gewesen.
bmsr89
Neuling
#23 erstellt: 22. Dez 2016, 02:16
Hallo, na toll ich bin hier der Neuling. Ab wann bin ich den Stammgast?
Spass bei Seite, also finde ich gut, das ich mich hier angemeldet habe, und auch Prommt eine Antwort bekommen habe.
Mit Kritik kann ich umgehen, iss kein Thema.
Natürlich war mein Eingriff mit der Flex etwas rabiat: Aber dem Stufideellerenschalter ist nicht´s passiert.
Wieso den Verstärker entsorgen. Ich habe ihn schon so lange und auch gekauft. Und nach 20 Jahren ist er schon ein Teil von einem selbst geworden. Er hat halt für mich einen ideellen Wert, er hat immer seine arbeit gemacht, auch bei voller Auslastung.
Ich habe an den Vorstufen Transistoren Alukühlbleche angebracht, damit diese einen stabieleren Arbeitpunkt heben. Für das Pseudo Quadro, die Leiterplatte mit Bauteilen gab es mal bei Conrad zum selbst verlöten, habe ich das NF Signal zwischen den Vor-und Endverstärker Stufen abgegriffen.
Das letzte pimpen waren zwei Elko´s mit 4700µF parallel zur symetrischen Spannungsversorgung.

Dominik, wenn du so nett wärest, mir zu sagen wo ich den kompletten Stufenschalter für 49€ bekomme.

Ich habe hier im Netz nur Angebote von 107-118€ gesehen.

MFG Thomas
Dominik.L
Inventar
#24 erstellt: 22. Dez 2016, 13:41

bmsr89 (Beitrag #23) schrieb:
Dominik, wenn du so nett wärest, mir zu sagen wo ich den kompletten Stufenschalter für 49€ bekomme.

Ich habe hier im Netz nur Angebote von 107-118€ gesehen.

MFG Thomas



..dann hast Du Dich nicht bei einem Servicepartner gemeldet, denn der Selector ist bis zum heutigen Tage, für knapp 49 Euros netto
lieferbar gewesen..


Ja, bis gestern ....wie schon geschrieben.
Ab heute ist dieser wirklich nicht mehr direkt verfügbar und du musst über dubiose Kanäle zu Knallerpreisen bestellen....
Das ist aber von Onkyo, dem neuen Besitzer der Pioneer-HomeSparte so gewollt

Ach ja, der Blechmantel bildet gleichzeitig einen "Schirm" gegen Einstreuung unerwünschter Frequenzen...mit dem entfernen,
zerstören, zerteilen ist es mit der Schirmwirkung dahin.

Ich weis auch wirklich nicht, wer solche Beiträge mit "aufbiegen und reinigen ohne auslöten" in die Foren verfasst, so das es
einige Nachahmer gibt, die entweder auch zu faul sind oder es einfach nicht besser wissen/verstehen.
Ich habe letztes Jahr von Kunden 4 !!! so zerstörter Geräte bekommen und repariert/eher restauriert ...Bleche zerfetzt, Pins rausgebrochen weil zu faul zum auslöten, Lötaugen von der Leiterbahn abgerissen....
Klar ist vieles reparabel, aber hätte der Besitzer es gleich richtig gemacht, wäre es sicher billiger geworden

Leute, das ist es nicht/ kanns doch nicht sein... das Auslöten ist kein Hexenwerk und danach kann man die Schalter vernünftig aus dem Gehäuse schälen, überholen, versiegeln und sauber wieder einbauen.ohne es zu zerstören.
Wer nicht löten kann, das Equippment dazu nicht besitzt, soll halt die 50 in die Hand nehmen und es jemanden geben, der das kann uns Werkzeug dazu hat....das Gerät wird es demjenigen danken.

Grüße
Dominik
Bono32
Neuling
#25 erstellt: 05. Jun 2017, 21:35
Kann man das einfach repairen,

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Dadeus44
Neuling
#26 erstellt: 16. Sep 2018, 22:22
Hallo an all die wunderbaren Experten , habe mich gefreut diese Beiträge gefunden zu haben .

Auch wenn das Ganze schon länger her ist :
Ich hatte schon mehrfach das Problem mit dem zerbröselten
Zahnrad .
Den ersten Ersatz hatte ich aus einem Acoms AS12 Servo für Tamya RC ausgebaut , mit Feilen und
Geduld hatte ich Ersatz .Allerdings gibt es die nur noch gebracuht bei ebay .
Nach längeren Recherchen habe ich das gefunden und drei Zahnräder bestellt:

https://www.steingra...stellnummer=RBM05840


Das Zahnrad muss aufgebohrt werden und die Arretierungen müssen ausgefeilt werden .
Dazu habe ich mir noch eine 4 mm Steckhülse gekauft , und habe die vor das Zahnrad geschoben und
mit 2 Komponentenkleber verklebt .

Das habe ich jetzt schon bei zwei Reparaturen angewendet

Viel Glück , evtl braucht jemand ja diesen Beitrag nochmal
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