Pioneer TX-7800 Frequenzanzeige verschoben

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lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Aug 2007, 20:47
Hallo

Ich habe gestern einen Tuner Pioneer TX-7800 bekommen. Der Empfang ist prima. Leider habe ich festgestelt das die Frequenzanzeige ca 1.2MHz verschoben ist. Voran es liegt und was könnte ich tun.

Grüsse


[Beitrag von lupus55 am 08. Aug 2007, 21:25 bearbeitet]
Stormbringer667
Gesperrt
#2 erstellt: 08. Aug 2007, 20:54
Du könntest natürlich den Skalenzeiger soweit auf der Skala verschieben,bis es bei einem fest eingestellten Sender paßt.Das ist aber Pfusch,weil es dann an den Enden der Skala nicht mehr paßt.Eventuell solltest du deinem Tuner mal einen neuen Ableich gönnen.Das macht jede gut ausgestattete Fachwerkstatt innerhalb einer Stunde für maximal 50-60 Mücken.Das lohnt sich für den Tuner allemal.
hf500
Moderator
#3 erstellt: 08. Aug 2007, 21:04
@lupus55
Moin,
wenn man eine Abweichung von 1,2 Millihertz noch sehen kann, hat das Geraet eine riesige Skalenlaenge ;-)

Gegenfrage: Ist die Abweichung an beiden Enden der Skala gleich gross?

73
Peter
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 08. Aug 2007, 21:22

hf500 schrieb:
@lupus55
Moin,
wenn man eine Abweichung von 1,2 Millihertz noch sehen kann, hat das Geraet eine riesige Skalenlaenge ;-)

Gegenfrage: Ist die Abweichung an beiden Enden der Skala gleich gross?

73
Peter




Sorry

Falsch getippt. Natürlich sind es 1.2MegaHz.

Grüsse
hf500
Moderator
#5 erstellt: 08. Aug 2007, 21:31
Moin,
deswegen das ;-)

Aber die Frage musst Du noch beantworten, davon haengt ab, was fuer ein Fehler wahrscheinlich ist.

73
Peter
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Aug 2007, 08:08

hf500 schrieb:
Moin,
deswegen das ;-)

Aber die Frage musst Du noch beantworten, davon haengt ab, was fuer ein Fehler wahrscheinlich ist.

73
Peter



Hallo

Der Unterschied links ist ca 0.6MHz und rechts ca 1.3MHz

Grüsse
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 09. Aug 2007, 13:40

lupus55 schrieb:

Hallo

Der Unterschied links ist ca 0.6MHz und rechts ca 1.3MHz

Grüsse

Abgleich weggelaufen, und zwar recht gründlich. Steht die Frequenz wenigstens stabil? Falls nein (auch verdächtig: Kratzen im Hintergrund einer starken Station beim Hin- und Herdrehen des Abstimmknopfes) --> siehe Reinigungsanleitung von armin777. Falls ja, ist es "nur" der Abgleich. (Was nicht ungewöhnlich wäre, es kann ja nicht alles so langzeitstabil sein wie 'n Kenwood-Frontend.) Man könnte natürlich versuchen, selbst den LO nachzuziehen, aber wenn der soweit daneben hängt, wird es um die anderen Vorkreise nicht besser bestellt sein, zudem macht das ganze ohne Abgleichwerkzeug nicht wirklich Spaß (1 metallener Schraubenzieher am Trimmer-C = ein paar 100 kHz). Da solltest du mal einen fragen, der sich mit sowas auskennt (und vorzugsweise Service-Doku hat). Die Chancen stehen nicht schlecht, daß man noch mehr neu einstellen wollen wird, z.B. die AFC.
hf500
Moderator
#8 erstellt: 09. Aug 2007, 15:30
Moin,
der Fehler laesst darauf schliessen, dass "nur" der Kapazitaetsabgleich des Oszillators nicht mehr stimmt.
Wenn es nur das ist, ist die Korrektur noch leicht machbar.

@audiophilanthrop

ich habe genug Geraete, die wesentlich aelter sind als ein 25 Jahre alter Kennwood und trotzdem ihren Abgleich behalten haben.
Und das, obwohl sie noch nicht mal von Kennwood sind ;-)

73
Peter
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 09. Aug 2007, 18:29

hf500 schrieb:
@audiophilanthrop

ich habe genug Geraete, die wesentlich aelter sind als ein 25 Jahre alter Kennwood und trotzdem ihren Abgleich behalten haben.
Und das, obwohl sie noch nicht mal von Kennwood sind ;-)

Schon klar, sauber temperaturkompensiert und mit (evtl. vorgealterten) Qualitätsbauteilen arbeiten konnten andere natürlich auch.
Aber wenn ich daran denke, daß sich z.B. Yamahas (T-2), Onkyos (T-9), Sanyos (Saba TS-2000) und eben Pioneers (spontan fällt mir da nur der kleine TX-3000 ein) von Ende der 70er in Sachen Langzeitstabilität nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben, schlagen sich die Kennis schon nicht schlecht. (KT-80 etwa 200-300 kHz zu niedrig, KT-1100 so 200 kHz zu hoch.)
Europäische Tuner kenne ich zu wenige; Grundigs gelten ja an sich als recht abgleichstabil, mein T7000 war da wohl ein Ausreißer-Modell (vom T7500 habe ich bisher die Finger gelassen, er schien mir aber im Vergleich zum Onkyo T-4650 empfindlicher und von daher HF-mäßig wohl noch ganz gut in Schuß).

Edith: Beim T-4650 (den benutze ich eh nur noch seltenst) habe ich vorhin mal am Abgleich gedreht. Da ließ sich nach Gehör ziemlich gar nichts verbessern, vielleicht noch der Eingangskreis, aber der ist eh recht breitbandig. Dessen Mitsumi-Frontend hat sich also gut gehalten - dort kann man übrigens sogar mit 08/15-Schreckschraubenzieher an den Trimmern drehen, ohne daß dadurch was verstimmt wird, nobel. (Eine entsprechende Unempfindlichkeit hatte ich aber schon beim KT-80 festgestellt.) Dann ist der T-4650 wohl tatsächlich nicht so empfindlich wie spezifiziert, ähnlich wie es beim T-4670 festgestellt wurde.


[Beitrag von audiophilanthrop am 09. Aug 2007, 21:18 bearbeitet]
hf500
Moderator
#10 erstellt: 09. Aug 2007, 19:33
Moin,
ich habe einen Grundig von 1951, der ist immer noch gut ;-)

Der T7000 an sich auch, was Probleme machen kann, sind alle Potis fuer die Abstimmspannung.
Solange sie keine Defekte einfangen, habe ich fast alle meine Geraete als abgleichstabil erlebt.
Auch "Schuettelware" (Kofferradios, Autosuper).

Der T7500 leidet eher an defekten Selengleichrichtern als an fehlerhaftem Abgleich durch Alterung.

73
Peter
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 09. Aug 2007, 20:23

hf500 schrieb:
Moin,
der Fehler laesst darauf schliessen, dass "nur" der Kapazitaetsabgleich des Oszillators nicht mehr stimmt.
Wenn es nur das ist, ist die Korrektur noch leicht machbar.

@audiophilanthrop

ich habe genug Geraete, die wesentlich aelter sind als ein 25 Jahre alter Kennwood und trotzdem ihren Abgleich behalten haben.
Und das, obwohl sie noch nicht mal von Kennwood sind ;-)

73
Peter



Hallo

Was sol man tun? Gibt's irgendwo eine Einleitung?

Grüsse
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 09. Aug 2007, 20:30

audiophilanthrop schrieb:

lupus55 schrieb:

Hallo

Der Unterschied links ist ca 0.6MHz und rechts ca 1.3MHz

Grüsse

Abgleich weggelaufen, und zwar recht gründlich. Steht die Frequenz wenigstens stabil? Falls nein (auch verdächtig: Kratzen im Hintergrund einer starken Station beim Hin- und Herdrehen des Abstimmknopfes) --> siehe Reinigungsanleitung von armin777. Falls ja, ist es "nur" der Abgleich. (Was nicht ungewöhnlich wäre, es kann ja nicht alles so langzeitstabil sein wie 'n Kenwood-Frontend.) Man könnte natürlich versuchen, selbst den LO nachzuziehen, aber wenn der soweit daneben hängt, wird es um die anderen Vorkreise nicht besser bestellt sein, zudem macht das ganze ohne Abgleichwerkzeug nicht wirklich Spaß (1 metallener Schraubenzieher am Trimmer-C = ein paar 100 kHz). Da solltest du mal einen fragen, der sich mit sowas auskennt (und vorzugsweise Service-Doku hat). Die Chancen stehen nicht schlecht, daß man noch mehr neu einstellen wollen wird, z.B. die AFC.



Hallo

Wie kann ich LO(ist es Loal oscillator)einstellen und ob es es mit 1.2MHz klappt?

Grüsse
hf500
Moderator
#13 erstellt: 09. Aug 2007, 21:14
Moin,
das kannst Du nur durch Versuch herausfinden.

Du suchst einen Sender am oberen Skalenende, dessen Frequenz bekannt ist.
Der Trimmer fuer den Oszillator ist der, der bei geringem Verdrehen einen anderen Sender einstellt,
er liegt dem eigentlichen Drehkondensator parallel.

Duch vorsichtiges wechselweises Drehen an Timmer und Senderabstimmung sucht man dann den Zeiger wieder
dahin zu bringen, wo er hingehoert.
Voraussetzung: Bei eingedrehtem Drehko muss der Zeiger auf seiner Endmarke am unteren Skalenende stehen.
Es hat alles keinen Sinn, wenn die mechanische Einstellung des Skalentriebes nicht stimmt.

In welche Richtung ist denn der Fehler? Steht der Zeiger auf einer zu hohen Frequenz?
Dann ist es moeglich, dass jemand daran herumgeschraubt hat, um den Bereich unterhalb von 87,5MHz hereinzubekommen (noebL-Funk).
Meist waren es dann Dilettanten, die nur am Oszillatortrimmer herumgedreht haben. Dann hat man Glueck gehabt und
muss nicht auch noch einen Defekt reparieren.

73
Peter
audiophilanthrop
Inventar
#14 erstellt: 09. Aug 2007, 21:38
Hier noch die von mir weiter oben erwähnte Anleitung:
http://www.hifi-foru...um_id=185&thread=924

Zunächst würde man sicherstellen, daß der Drehko guten Kontakt hat, dann wie von Peter beschrieben den LO wieder hinziehen (am meisten Alterung tritt zum Glück i.d.R. bei den leichter einzustellenden Kapazitäten auf). Wie gesagt ist es nicht unwahrscheinlich, daß man spezielles Abgleichbesteck braucht. Als talentierter Schnitzer hat man es bei dessen Beschaffung vermutlich leichter, ansonsten wird man bei einem der üblichen Elektronikversender ein paar Fragezeichen lockermachen müssen...
Wenn es drinnen keine Anzeichen für vorherige Schraubversuche gibt, wird man auch die restlichen Vorkreise auf maximales Signal nachziehen wollen. Wenn man das nach Gehör macht, wird man mit eher wenig Antenne und mit tendenziell grenzwertigen Sendern arbeiten, dann hört man's schlicht besser.


[Beitrag von audiophilanthrop am 09. Aug 2007, 21:39 bearbeitet]
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 10. Aug 2007, 09:19

hf500 schrieb:
Moin,
das kannst Du nur durch Versuch herausfinden.

Du suchst einen Sender am oberen Skalenende, dessen Frequenz bekannt ist.
Der Trimmer fuer den Oszillator ist der, der bei geringem Verdrehen einen anderen Sender einstellt,
er liegt dem eigentlichen Drehkondensator parallel.

Duch vorsichtiges wechselweises Drehen an Timmer und Senderabstimmung sucht man dann den Zeiger wieder
dahin zu bringen, wo er hingehoert.
Voraussetzung: Bei eingedrehtem Drehko muss der Zeiger auf seiner Endmarke am unteren Skalenende stehen.
Es hat alles keinen Sinn, wenn die mechanische Einstellung des Skalentriebes nicht stimmt.

In welche Richtung ist denn der Fehler? Steht der Zeiger auf einer zu hohen Frequenz?
Dann ist es moeglich, dass jemand daran herumgeschraubt hat, um den Bereich unterhalb von 87,5MHz hereinzubekommen (noebL-Funk).
Meist waren es dann Dilettanten, die nur am Oszillatortrimmer herumgedreht haben. Dann hat man Glueck gehabt und
muss nicht auch noch einen Defekt reparieren.

73
Peter


Hallo

Zu erst danke für die Bemühungen. Ich habe 2 Fotos gemacht da bei mir die Schraube anders liegt.Is es richtig? Die Frequenz ist nach links verschoben. Der Sender von 104.05 MHz finde ic bei 102.9MHz. Wie ich verstanden habe, sol ich die Schraube in Uhrzeigersinn drehen.

http://img248.imageshack.us/img248/41/tx7800nr1ml0.jpg

Grüsse


[Beitrag von lupus55 am 10. Aug 2007, 09:21 bearbeitet]
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 10. Aug 2007, 09:30

audiophilanthrop schrieb:
Hier noch die von mir weiter oben erwähnte Anleitung:
http://www.hifi-foru...um_id=185&thread=924

Zunächst würde man sicherstellen, daß der Drehko guten Kontakt hat, dann wie von Peter beschrieben den LO wieder hinziehen (am meisten Alterung tritt zum Glück i.d.R. bei den leichter einzustellenden Kapazitäten auf). Wie gesagt ist es nicht unwahrscheinlich, daß man spezielles Abgleichbesteck braucht. Als talentierter Schnitzer hat man es bei dessen Beschaffung vermutlich leichter, ansonsten wird man bei einem der üblichen Elektronikversender ein paar Fragezeichen lockermachen müssen...
Wenn es drinnen keine Anzeichen für vorherige Schraubversuche gibt, wird man auch die restlichen Vorkreise auf maximales Signal nachziehen wollen. Wenn man das nach Gehör macht, wird man mit eher wenig Antenne und mit tendenziell grenzwertigen Sendern arbeiten, dann hört man's schlicht besser.


Hallo

Die Schraube ist tief(ca 2cm) versetzt und deshalb sende ich noch ein Foto. Ich bin nicht ganz sizher ob es die richtige Schraube ist.

http://img248.imageshack.us/img248/41/tx7800nr1ml0.jpg
http://img248.imageshack.us/img248/7256/tx7800nr2md1.jpg

Grüsse
audiophilanthrop
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2007, 10:48
Die zusätzliche Abschirmung riecht schon sehr danach, daß sich darunter der LO verbirgt. Der nämliche Trimmer dürfte es wohl sein. Kurzer Test: Halt mal einen metallenen Schraubenzieher ran, dann dürfte die Frequenz weglaufen. Kannst du mal eine Draufsicht auf das komplette Frontend posten? Irgendwo muß auch der IFT nach dem Mischer stecken, und den will man ohne Meßequipment nicht verstellen.

Eine typische Abgleichfrequenz für die C-Einstellung ist übrigens ca. 106 MHz.
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 10. Aug 2007, 11:16

audiophilanthrop schrieb:
Die zusätzliche Abschirmung riecht schon sehr danach, daß sich darunter der LO verbirgt. Der nämliche Trimmer dürfte es wohl sein. Kurzer Test: Halt mal einen metallenen Schraubenzieher ran, dann dürfte die Frequenz weglaufen. Kannst du mal eine Draufsicht auf das komplette Frontend posten? Irgendwo muß auch der IFT nach dem Mischer stecken, und den will man ohne Meßequipment nicht verstellen.

Eine typische Abgleichfrequenz für die C-Einstellung ist übrigens ca. 106 MHz.



Hallo

Es hat geklappt. Ich habe ein Sender der auf 103.9MHz genau eingestellt. Die Sender auf der andere Seite der Skala haben kleine Abweichungen aber es stört nicht viel. Könnte man es in Ordnung bringen?

Danke für die wertvolle Tipps
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 10. Aug 2007, 11:50

lupus55 schrieb:

Es hat geklappt. Ich habe ein Sender der auf 103.9MHz genau eingestellt. Die Sender auf der andere Seite der Skala haben kleine Abweichungen aber es stört nicht viel. Könnte man es in Ordnung bringen?

Grundsätzlich ja (durch Einstellen der Induktivität um 90 MHz, danach nochmal alles wiederholen, bis es auf dem ganzen Band gut paßt), allerdings kann ich nicht sagen, ob das Teil unter dem anderen Loch dafür zuständig ist und wenn ja, mit welcher Sorte Werkzeug man das verstellt. (Versuch das mal etwas besser beleuchtet abzulichten.) Oft sind das Luftspulen, die etwas zusammen- oder auseinandergebogen werden (unter Verwendung einer Messingklinge als Indikator, weil Messing in der Spule die Induktivität etwas verringert), für den unerfahrenen Nichttechniker wahrlich kein Spaß. Bei meinen Kenwoods sind die in den LOs noch mit Heißkleber o.ä. fixiert. Den Luxus von Ls mit Schraubeinstellung habe ich zuerst im KT-727L (ca. 1984) gesehen.

Hat sich jetzt eigentlich in der Empfindlichkeit was getan (positiv oder negativ), gerade am oberen Bandende? Mein Grundig T7000 lag seinerzeit LO-technisch "nur" ein knappes MHz daneben und war schon eine ziemlich taube Nuß. Beim späteren Nachziehen der anderen Vorkreise wurde aber auch klar warum... Der TX-7800 soll (richtig abgeglichen) sehr empfindlich sein.


[Beitrag von audiophilanthrop am 10. Aug 2007, 12:01 bearbeitet]
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 10. Aug 2007, 12:50

audiophilanthrop schrieb:

lupus55 schrieb:

Es hat geklappt. Ich habe ein Sender der auf 103.9MHz genau eingestellt. Die Sender auf der andere Seite der Skala haben kleine Abweichungen aber es stört nicht viel. Könnte man es in Ordnung bringen?

Grundsätzlich ja (durch Einstellen der Induktivität um 90 MHz, danach nochmal alles wiederholen, bis es auf dem ganzen Band gut paßt), allerdings kann ich nicht sagen, ob das Teil unter dem anderen Loch dafür zuständig ist und wenn ja, mit welcher Sorte Werkzeug man das verstellt. (Versuch das mal etwas besser beleuchtet abzulichten.) Oft sind das Luftspulen, die etwas zusammen- oder auseinandergebogen werden (unter Verwendung einer Messingklinge als Indikator, weil Messing in der Spule die Induktivität etwas verringert), für den unerfahrenen Nichttechniker wahrlich kein Spaß. Bei meinen Kenwoods sind die in den LOs noch mit Heißkleber o.ä. fixiert. Den Luxus von Ls mit Schraubeinstellung habe ich zuerst im KT-727L (ca. 1984) gesehen.

Hat sich jetzt eigentlich in der Empfindlichkeit was getan (positiv oder negativ), gerade am oberen Bandende? Mein Grundig T7000 lag seinerzeit LO-technisch "nur" ein knappes MHz daneben und war schon eine ziemlich taube Nuß. Beim späteren Nachziehen der anderen Vorkreise wurde aber auch klar warum... Der TX-7800 soll (richtig abgeglichen) sehr empfindlich sein.


Hallo

Es war überhaupt nicht leicht die Fotos zu machen. Der Loch ist nurca 6-7mm gross aber ich hofe das es reicht. Wie kann der Induktivität um 90 MHz einstellen?
Wegen der Empfidlichkeit kann ich nicht viel sagen. Meiner Meinung nach ist ähnlich gleich wie vohrer.
http://img172.imageshack.us/img172/8936/tx7800nr4wi2.jpg
http://img172.imageshack.us/img172/144/tx7800nr3qb0.jpg
http://img172.imageshack.us/img172/7114/tx7800nr5ct1.jpg

Grüsse
audiophilanthrop
Inventar
#21 erstellt: 10. Aug 2007, 15:16
Das sieht doch gut aus; diese Induktivitäten mit Schraubeinstellung gab es auch im Frontend des KT-727L. An denen habe ich freilich nie gedreht, von daher kann ich dir nicht sagen, wie genau die Dinger zu handhaben sind; sieht danach aus, als bräuchte man dafür einen kleinen Innensechskant, Torx oder sowas. Mal abwarten, was die erfahreneren Tuner-Tuner meinen.

Ach ja, grundsätzliches Vorgehen beim Zweipunktabgleich (gegebene Werte für UKW 87,5 - 108 MHz):
1. Bei ca. 90 MHz Induktivität (L) auf Signal-Maximum bzw. richtige Frequenz abgleichen
2. Bei ca. 106 MHz Kapazität (C) auf Signal-Maximum bzw. richtige Frequenz abgleichen
3. Wiederholen ab 1., bis zufriedenstellendes Ergebnis

(Ist grundsätzlich nur eines von beiden einstellbar - was in einfachen Empfängern à la Kofferradio schon mal vorkommen kann - , so wird man i.d.R. in der Bandmitte abgleichen. Wenn man dagegen einen Tuner mit irgendwann mal erfolgtem Zweipunktabgleich hat, bei dem man nur die Trimmer-Cs nachziehen will, dann wird man diese natürlich wieder am oberen Ende des Bandes einstellen.)


[Beitrag von audiophilanthrop am 10. Aug 2007, 15:29 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#22 erstellt: 10. Aug 2007, 17:31
ich möchte noch eines hinzufügen:

ja, du brauchst einen kleinen inbus schlüssel.
denn wird es nur in metall geben. das heißt, dass du nach jedem verstellen mal wieder mit dem schlüssel rausgehen mußt, um das ergebnis beurteilen zu können. der schlüssel verstimmt nämlich den kreis.

UND:
versuch bitte nicht, mit irgendeinem nur halbwegs passenden werkzeug dran zu drehen. die kerne können leicht zerbrechen!! und das ist ganz sch...

und falls der kern festsitzt: das ganze heißföhnen, kern vorsichtig lösen.

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#23 erstellt: 10. Aug 2007, 17:46
Moin,
wie gross ist denn die Restabweichung bei 90MHz?

bei kleinen Abweichungen sollte man die Finger davon lassen. Skalen in Rundfunkempfaengern sind keine
Praezisionsinstrumente, geringere Abweichungen (um etwa 100kHz) muessen in Kauf genommen werden.

Veraendert man naemlich die Induktivitaet der Spule, stimmt auch die Kapazitaet nicht mehr,
man muss beide Abgleichelemente wechselweise abgleichen, bis keine Verbesserung erzielbar ist.
Dabei waechst die Gefahr, den Kern zu zerbrechen, ausserdem kann man sich dabei phantastisch verrennen,
so das ueberhaupt nichts mehr stimmt.

73
Peter
lupus55
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 10. Aug 2007, 22:42
Hallo

Ich höre auf. Die Abweichung ist nicht so gross und damit kann ich schon leben. Die Möglichkeit etwas falsch zu machen ist immer grösser und grösser.

Ich danke allen für die Unterstützung

Grüsse
armin777
Gesperrt
#25 erstellt: 14. Aug 2007, 06:59
@lupus55

Also zum Abgleich und Einstellen von Tuner gibt es schon das passende Werkzeug - so um 20 Euro als Satz. Sieht dann so aus:



Um Spule einstellen zu können, benötigt man in der Tat Sechskant-Schlüssel (wie Inbus) - jedoch aus Kunststoff. Sieht dann so aus:



Wer so etwas nicht findet, aber kaufen möchte, kann sich gerne an mich wenden!



Beste Grüße
Armin777
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