CT248 in anderem Gewand (Baubericht)

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danko71
Stammgast
#1 erstellt: 13. Mrz 2020, 00:35
Hallo liebe Leute!

Nun habe ich mich doch wieder zu einem DIY-Lautsprecherprojekt durch gerungen obwohl ich eigentlich mal was von der Stange (Fertigbox) kaufen wollte.
Die Preise für wirklich gute Boxen sind aber recht gepfeffert und man ist da schnell mal (selbst für eine Regalbox) 600-800€ pro Stück los.
Also habe ich mich nach dem passenden Projekt umgeschaut um die gedanklich schon fertigen Gehäuse zu füllen.
Es ist die CT248 aus der K&T 3/2010 geworden. Die Lautsprecher dafür sind alle noch erhältlich und die Kosten halten sich in Grenzen.
Die Gehäuse sollten dieses mal keine geraden Kästen werden und dafür hatte ich vor einiger Zeit schon eine Frässchablone erstellt.

Hier nun die Anfänge des ersten Gehäuseprototyps:

CT248 Prototyp 10,5L 001CT248 Prototyp 10,5L 001CT248 Prototyp 10,5L 003

Die Deck- und Bodenplatte sowie die innere Verstrebungsebene sind mit der Frässchablone erstellt.
Beim ersten Prototyp fällt einem ja beim Bauen immer wieder auf was so nicht brauchbar umsetzbar ist und wie man es einfacher gestalten könnte.
So hatte ich meine liebe Mühe das selbst gefertigte Biege-MDF auch zum Trocknen vernünftig an Deckel und Boden zu fixieren. Der zweite Prototyp bekommt dafür 12mm Nuten in der Biegung so dass man hier einfach mit Schrauben arbeiten kann. Die jetzt noch 12mm Seitenwände werden noch mit einer weiteren 10mm Schicht Biege-MDF aufgedoppelt. Front, Rückwand, Boden und Deckel werden dann auch noch mit 1,8mm Hartfaserplatten beklebt so dass am Ende keine Stoßkanten mehr zu sehen sind. Das wird mir hoffentlich beim Lackieren zugutekommen.

Das soll es vorerst mal gewesen sein.
Weitere Berichte werden folgen.

cu danko


[Beitrag von danko71 am 13. Mrz 2020, 00:38 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#2 erstellt: 15. Mrz 2020, 18:28
So, weiter geht's.

Ich habe irgendwie die innere Lage des selbst gefertigten Biege-MDF an die Deck- und Bodenplatte angeklebt bekommen.
Die nächste Variante bekommt Nuten an den Seiten der Deck-/Bodenplatte um die Montage stark zu vereinfachen.
Aber man lernt ja beim Bauen und macht den gleichen Fehler nicht zwei mal. Dennoch will ich den ersten Prototyp nicht verwerfen, dafür steckt schon zu viel Arbeit drin und man sieht nach der Lackierung ohnehin nichts mehr davon.

CT248 Prototyp 10,5L 004CT248 Prototyp 10,5L 005

So sieht es jetzt mit der zweiten Lage Biege-MDF auf den Seiten aus.
Das Kleben der zweiten Lage Biege-MDF war mit diversen Problemen verbunden und ich hatte große Mühe selbst mit vier Spanngurten die Platten bündig auf die erste Lage zu bekommen. Ich hatte dann kurz überlegt mir eine Vorrichtung zum fixieren von 3mm HDF-Platten zu bauen um diese dann in 5-6 Lagen schon gebogen zu verkleben. Der Aufwand dafür würde aber nur lohnen wenn ich noch 2-3 weitere Pärchen dieser Gehäuse bauen würde.

Leider schimmern die Biegestellen der Seitenwände leicht durch aber nach einem kurzem Schliff sieht die Seitenfläche schon wieder glatt aus.
Im nächsten Arbeitsschritt werden die Front, die Rückwand sowie Deckel und Boden noch mit den 1,8mm HDF-Platten aufgedoppelt um eine stoßfreie Oberfläche zu bekommen.

So, das soll es für heute gewesen sein.

cu danko


[Beitrag von danko71 am 15. Mrz 2020, 19:29 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#3 erstellt: 17. Mrz 2020, 23:47
Hallo allerseits!

Auch wenn ich hier scheinbar Selbstgespräche führe geht es mit dem "Neubau" weiter.
Die Aufdoppelung mit 1,8mm HDF ist fertig und hat sehr gut funktioniert.
Heute bin ich dann leider nur noch dazu gekommen den Ausschnitt für den TMT zu fräsen.
Dabei musste ich feststellen dass HDF deutlich weniger ausfranst als MDF und so die Ausschnitte besser aussehen.

CT248 Prototyp 10,5L 008CT248 Prototyp 10,5L 009

Morgen geht es mit der Arbeit weiter.
Ich warte auch noch händeringend auf die Weichenteile. Mal sehen wann die endlich eintreffen.

Zwei Dinge machen mir bei der Umsetzung momentan etwas Sorge.

1. wie viel ist nach dem ersten Lackierdurchgang noch von der Biege-MDF-Struktur die im Moment so leicht an den Seiten durchscheint zu sehen
und
2. wie bekomme ich den Ausschnitt des TMT auf der Innenseite der Schallwand freigefräst damit dieser besser atmen kann.
Vielleicht hat jemand zu 2. noch eine zündende Idee.

cu danko


[Beitrag von danko71 am 18. Mrz 2020, 08:24 bearbeitet]
MBU
Inventar
#4 erstellt: 17. Mrz 2020, 23:52
Tust du nicht! Mein Klappstuhl steht schon die ganze Zeit in diesem Fred.
thonau
Inventar
#5 erstellt: 18. Mrz 2020, 08:25
dito


Vielleicht hat jemand zu 2. noch eine zündende Idee.


Bei allem nicht sichtbarem nehme ich gerne diese Dinger mit der Bohrmaschine:

https://www.amazon.d...id=1584508838&sr=8-8
käptnblaubear2
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 18. Mrz 2020, 10:08
Schönes Projekt

Ich wollte bald auch anfangen meinen CT248 ein neues Gehäuse zu spendieren. Ebenfalls mit gerundeten Seitenwänden.
Daher lese ich mal gespannt mit.

Zu 2.
Vielleicht funktioniert das mit einem Zinkenfräser. Weiß nur nicht, ob es einen mit Anlaufring gibt.
Oder einfach mit der Feile nach hinten etwas aufweiten.
danko71
Stammgast
#7 erstellt: 18. Mrz 2020, 18:33

käptnblaubear2 (Beitrag #6) schrieb:

Zu 2.
Vielleicht funktioniert das mit einem Zinkenfräser. Weiß nur nicht, ob es einen mit Anlaufring gibt.


Ein Zinkenfräser würde auch ohne Anlaufring gehen denn für eine Runde rum kann man auch den Schaft schrubbeln lassen.
Der hat allerdings nur 14° was nicht allzu viel ist.

cu danko
audio.novize
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 18. Mrz 2020, 18:33

Zu 2.
Vielleicht funktioniert das mit einem Zinkenfräser.


Ja, mit einem Zinkenfräser habe ich schon gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte mir zum Einstieg in den DIY-Lautsprecherbau das Fräser-Set von Bosch zugelegt, dort ist auch ein Zinkenfräser enthalten. Das hat, wie gesagt, ganz gut funktioniert. Klar, das Set ist jetzt nicht wirklich hochwertig, aber nach 5 gebauten Lautsprechern sind die Fräser noch gut zu gebrauchen. Siehe zum Set hier:

amazon.de
Dirk_He
Stammgast
#9 erstellt: 19. Mrz 2020, 01:53
Die Bohraufsätze gehen. Aber eine normale Holzfeile tut es auch...selber schon gemacht.
(Ich mag die CT248. Mein erster DIY LS und werd ich nie hergeben)
danko71
Stammgast
#10 erstellt: 19. Mrz 2020, 23:03
Hallo zusammen!

Heute hatte ich Mal wieder Zeit etwas an dem CT248 Neubau zu arbeiten.
Außerdem sind endlich die Weichenbauteile angekommen.

CT2480 009CT2480 Weiche

Leider werde ich am Wochenende zum Renovieren gebraucht und kann daher erst nächste Woche wieder an den Boxen bauen.

Bleibt gesund,
cu danko
danko71
Stammgast
#11 erstellt: 25. Mrz 2020, 11:43
Hallo allerseits!

Die letzten Tage hatte ich wenig Zeit für das CT248-Projekt und die Schließung des Holzzuschnitts in den Baumärkten der Umgebung hat mich doch etwas zurück geworfen. Im Momment bin ich dabei die Anschlussterminals und die FW-Platine zu bauen. Dieses eine Mal werde ich eigen konstruierte Terminals aus 6mm Alu mit direkt aufgesetzer FW-Platine, welche ich mit einer gebohrten 5mm Pertinaxplatte realisiert habe, einsetzen.
IMG_20200325_195153IMG_20200325_195245
Dazu musste ich einen rechteckigen Ausschnitt in die Rückwand fräsen, was auch mit Fräslehre nicht so einfach wie ursprünglich gedacht war.
Irgendwie hat es dann aber doch geklappt.
Parallel dazu habe ich mir schon Gedanken über die Lackierung gemacht und erst einmal den geeigneten Füller/Grundierung bestellt.
Es ist dann der HESSE LIGNAL HYDRO ISOLIERFÜLLER HP 6645-9343 geworden. Der ist laut Herstellerangabe als Untergrund für alle Arten von Decklack geeignet.
Für die Dämmung der Gehäuse werde ich mich wohl auf Bitumen für die Seitenwände und Füllung mit IT Sonofil beschränken.


Bis bald und bleibt gesund
cu danko


[Beitrag von danko71 am 25. Mrz 2020, 22:00 bearbeitet]
Dirk_He
Stammgast
#12 erstellt: 25. Mrz 2020, 13:27
Bitumen allein hat nach den Tests im Visaton-Forum nicht viel gebracht. Wie sieht es mit Doppellage Alubutyl aus?
danko71
Stammgast
#13 erstellt: 25. Mrz 2020, 13:32
Eigentlich ist die Lage Bitumen ja nicht unbedingt notwendig da die Seitenwände 24mm dick sind, was selbst für einem Subwoofer ausreichend wäre.
Es ist also nur was fürs Gewissen und sollte nicht zu viel Volumen verschwenden.

cu danko
Dirk_He
Stammgast
#14 erstellt: 25. Mrz 2020, 14:08
Ich hab hier auch eine CT248 stehen (Edit: Auf meinem Forumsbildchen in der Mitte) und habe die ganz simpel nach Bauplan aus 19mm MDF gebaut. Mag ich immernoch, auch wenn ich mittlerweile noch andere habe.

Wollte Alubutyl nur kurz einwerfen. Welche Stärke Bitumen wolltest du nehmen? Oft ist es ja 4mm und da wäre genannte Doppellage Alubutyl (in der Regel 2mm Stärke) identisch.
Insgesamt ist das aber vermutlich alles die "Kanonen auf Spatzen" Version, egal ob Bitumen oder Alubutyl.


[Beitrag von Dirk_He am 25. Mrz 2020, 14:11 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#15 erstellt: 28. Mrz 2020, 23:37
Hallo liebe Leute!

Heute bin ich dann doch noch dazu gekommen etwas an Gehäuse Nr.2 zu arbeiten.
Dabei habe ich versucht all die Optimierungen die mir bei Nr.1 eingefallen sind umzusetzen.
Einzelteile gefräst
Hier sind nun Front, Rückwand und 1x Biege-MDF im Hintergrund sowie der Boden, Deckel und Versteifung im Vordergrund zu sehen.
Boden und Deckel haben nun eine 12mm Nut zur einfacheren Montage der ersten Lage Biege-MDF.
Die restlichen 12mm MDF Platten müssen leider noch zu Biege-MDF umgearbeitet werden was aber Sonntags im Keller eines Mietshauses nicht möglich ist oder zumindest von den Nachbarn als sehr negativ empfunden wird
Also werde ich morgen nur die verfügbaren Teile verleimen.

Bleibt gesund,
cu danko


[Beitrag von danko71 am 29. Mrz 2020, 17:14 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#16 erstellt: 29. Mrz 2020, 17:15
Hallo!

Update vom heutigen Tag

IMG_20200329_170422

Eine weitere Sache geht mir aber schon die ganze Zeit durch den Kopf.
Ich überlege ob man das Gehäuse etwas universeller gestalten könnte um auch für zukünftige Modifikationen gerüstet zu sein.
Im Bereich des TMT passen ja diverse Seas Excel Chassis in die Einbauöffnung, beim Hochtöner wird es mit knapp 98mm Frontplattendurchmesser etwas schwer. Die meisten Hochtöner haben der Zeit wohl 110mm Frontplatten. Was wäre also wenn ich die Öffnung für den Hochtöner auf 110mm auslege und die Seas 22TAF/G mit entsprechend größeren Frontplatten ausrüste. Die Werkzeuge zur Anfertigung einer 110mm Alufront hätte ich ja zur Verfügung.
Was meint ihr dazu?

Bleibt gesund,
cu danko
danko71
Stammgast
#17 erstellt: 06. Apr 2020, 12:34
Hallo allerseits!

Da habe ich nun doch noch einen Baumarkt gefunden bei dem der Zuschnitt nicht geschlossen war und mir die fehlenden 12mm MDF-Platten mitgenommen. Damit konnte ich über die letzten Tage die zweite Box bis auf die Öffnung fertig stellen. Nebenbei war auch noch Zeit für das Finish der Anschlussplatten mit den Weichenplatinen. Wenn alles glatt verläuft und diese Woche auch noch die beiden Seas 22TAF/G von Soundimports eintreffen wird es über Ostern ein mittelgroßes Probehören geben. Da ich zwei neue 22TAF/G geordert habe muss ich auch die Neutrino nicht auseinander reißen.
Ich habe mich dazu entschieden die Boxen vorerst nur in mehreren Schichten zu grundieren und dann einige Wochen das Nachtrocknen/Einsacken der Grundierung abzuwarten. Dann wird nochmals nachgrundiert bevor ich entscheide ob ich das Finish von einer Firma machen lasse.

Fotos folgen noch,

bleibt gesund,
cu danko
danko71
Stammgast
#18 erstellt: 08. Apr 2020, 23:01
Hallo allerseits!

Endlich Osterurlaub
Wenn auch der Kurztrip wegen Corona ausfallen musste versuchen wir uns doch etwas zu erholen.
Für mich bedeutet es dass das CT248 Projekt wieder etwas Fahrt aufnimmt da ich nun täglich 1-2 Stunden daran arbeiten kann.
Hier mal ein Bild der fertigen Weichen/Anschlusspanel-Kombination.
CT248-FW-fertig

Bleibt gesund,
cu danko
danko71
Stammgast
#19 erstellt: 14. Apr 2020, 21:08
Hallo liebe Leute!
Auch wenn sich scheinbar nicht so viele Leute für mein Projekt interessieren will ich doch wieder ein Update veröffentlichen.
Das zweite Gehäuse ist fertig und beide sind inzwischen beschliffen.
Die ersten Schichten Füller/Grundierung sind auch schon aufgebracht und es gibt Grund zur Hoffnung dass ich ohne weiteres Spachteln der Kanten auskommen werde. Ich bin noch am Überlegen wie viele Schichten Grundierung wirklich nötig sind. Die Flächen sehen schon ganz gut aus aber bei jedem Schliff ist fast die ganze Grundierung wieder von den Kanten ab. Irgendwie hab ich es noch nicht richtig raus wie man das macht.

IMG_20200414_204106IMG_20200414_204351IMG_20200414_204147IMG_20200414_204119

Zwei bis drei Durchgänge werde ich wohl noch mit der Grundierung arbeiten müssen bis es zum Decklack geht.
Ich bin noch am Überlegen ob ich mir ein Angebot vom Profi einhole.
Hat jemand von euch eine Idee was das bei den beiden Böxchen so kosten sollte?

bleibt gesund,
cu danko


[Beitrag von danko71 am 14. Apr 2020, 21:27 bearbeitet]
MBU
Inventar
#20 erstellt: 14. Apr 2020, 22:45

danko71 (Beitrag #19) schrieb:
aber bei jedem Schliff ist fast die ganze Grundierung wieder von den Kanten ab. Irgendwie hab ich es noch nicht richtig raus wie man das macht.


Du schleifst die Kanten schon von Hand, oder?
Dirk_He
Stammgast
#21 erstellt: 15. Apr 2020, 07:35
Ich schaue hier immer mal rein.
Sehr schöne Ausführung! Meine sind dagegen simpel.
Ich habe es aber leider nicht mit lackieren und kann damit leider nichts beitragen.
danko71
Stammgast
#22 erstellt: 15. Apr 2020, 08:54
Moin!

Ja, ich schleife natürlich von Hand.
Inzwischen bin ich von 240er auf 400er Papier umgestiegen aber hier und da bin ich wohl dennoch zu unvorsichtig.

Ein Kollege hat mir angeboten die Böxchen mit der Pistole zu lackieren.
Was ich bisher so von ihm gesehen habe (er lackiert sonst Motorradteile) war schon sehr ordentlich.
Ich bin mir aber noch unsicher. Nochmals anschleifen und doch noch zum Lackierer bringen geht aber wenn das nix zufriedenstellendes wird.

Nachtrag:
Habe vorhin mal mit 600er Papier einen Nassschliff probiert.
Die Oberfläche wird arschglatt aber dennoch geht es an den Kanten zu fix runter. Dabei war ich wirklich wirklich vorsichtig.
cu danko


[Beitrag von danko71 am 15. Apr 2020, 21:00 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#23 erstellt: 16. Apr 2020, 10:28
Hallo allerseits!

Mal abseits vom Baubericht habe ich diese Seite gefunden auf der ähnlich der CT248/XL der 22TAF/G mit verschiedenen 5 Zoll Seas Chassis gepaart wird.
Das FW-Design unterscheidet sich allerdings etwas von dem der CT248 und auch der XL, dennoch sehr interessant/aufschlussreich.

cu danko
danko71
Stammgast
#24 erstellt: 18. Apr 2020, 14:59
Moin liebe Leute!

Auf den Soundcheck über Ostern mit den halbfertigen Boxen habe ich nun doch verzichtet.
Statt dessen habe ich mich mit grundieren, schleifen, grundieren, schleifen und wieder grundieren und nochmals schleifen beschäftigt.
IMG_20200418_150453
Jetzt noch der letzte Durchgang dann habe ich vier Schichten Grundierung drauf, dann der Anschliff und die erste Schicht Decklack.
Ich habe wie indirekt von lonelybabe69 empfohlen den Caparol Capalac SuperWeiß bestellt.
Caparol Capalac SuperWeiß
Mal sehen ob der wirklich hält was er verspricht. Ich richte mich aber schon mal auf 3-4 Lackiervorgänge ein.
Mann die Schleiferei treibt mich noch in den Wahnsinn

cu danko


[Beitrag von danko71 am 18. Apr 2020, 20:25 bearbeitet]
danko71
Stammgast
#25 erstellt: 20. Apr 2020, 21:32
Hallo und weiter mit den Selbstgesprächen

Heute sind endlich die beiden 22TAF/G aus NL angekommen (waren 20 Tage unterwegs, scheinbar einem Igel auf den Rücken gebunden).
Damit habe ich vier von den Hochtönern (zwei noch in den Neutrino verbaut).
Was meint ihr, lohnt bei vier Stück schon der Versuch ein Pärchen auszumessen?

cu danko


[Beitrag von danko71 am 20. Apr 2020, 21:33 bearbeitet]
Dirk_He
Stammgast
#26 erstellt: 20. Apr 2020, 21:49
Ich würde vielleicht erstmal die beiden neuen messen und dann schauen ob es da wirklich Bedarf gibt!?
danko71
Stammgast
#27 erstellt: 22. Apr 2020, 09:32
So liebe Leute, es gibt neues von der LS-Baufront zu berichten.

1. Habe ich vor der ersten Decklackschicht nochmals die LS-Ausschnitte geprüft und musste mit Erschrecken feststellen das schon die Grundierung doch mehr aufträgt als erwartet. Keine der Öffnung hat mehr gepasst. Also nochmals eine Zentrierung gebaut und die Öffnung auf +1mm nachgefräst.

2. Der erste Versuch mit dem Decklack von Caparol ergab einen sehr guten Verlauf und eine super Deckung aber....... der Lack zieht den Staub an wie ein Magnet. Während die Seiten arschglatt mit selbst ohne Politur sehr schönem Tiefenglanz geworden sind sieht der Deckel aus aus hätte ich den Staubsaugerbeutel darüber ausgeschüttet.
IMG_20200422_180124IMG_20200422_180117
Das bedeutet wohl für mich dass der Raum zum lackieren zu staubig ist. Ich habe aber keine Alternative. Ich habe noch keine gute Idee wie das zu lösen ist.

Mehr demnächst...

bleibt gesund,

cu danko


[Beitrag von danko71 am 22. Apr 2020, 21:56 bearbeitet]
lonelybabe69
Inventar
#28 erstellt: 25. Apr 2020, 16:13
Nettes Ergebnis

Wegen Staubflug Punkt #4 beachten

Gruß Viktor
danko71
Stammgast
#29 erstellt: 25. Apr 2020, 23:08
Hi Viktor!

Ja, im Keller lackieren ging gar nicht.
Habe den zweiten Lautsprecher jetzt probehalber in der Küche lackiert (meine Böxchen sind ja etwas handlicher als deine).
Dabei hatte ich einen Topf Wasser auf dem Herd am köcheln damit die Luft immer etwas feucht bleibt.
Ist ja erst die erste Schicht, da kann man kleine Mängel ja noch ausbügeln.
Mein Problem sind im Moment die langen Wartezeiten. Der Lack braucht deutlich über 24 Stunden zum ordentlich durchtrocknen.
Sonst bekommt man beim schleifen kleine Farbröllchen unter dem Schleifpapier.
CT248 Prototyp 10,5L Test Optik
Jetzt ist eben mal Geduld angesagt. Wenn alle Stricke reißen und ich mit dem Ergebnis nicht zu frieden bin kann ich noch immer einen Profi beauftragen.

cu danko


[Beitrag von danko71 am 26. Apr 2020, 14:49 bearbeitet]
tmsven
Stammgast
#30 erstellt: 03. Mai 2020, 10:37
Moin,

das mit den Selbstgesprächen kenne ich auch, finde ich manchmal etwas frustrierend, aber ich sehe es mittlerweile mehr als Bautagebuch für mich selbst. Da kann man immer mal nachschauen, was man irgendwann wann mal gebaut hat.
Was das lackieren angeht, würde ich dir folgenden Tipp geben, erst mal farblos grundieren, mittelfein zwischenschleifen, nochmal farblos drauf und wieder fein schleifen. Damit erhältst du eine schöne glatte Basis für den Füller. Je weniger gerundet die Kanten dann sind, umso vorsichtiger musst du nach dem füllern schleifen. Da du aber schon einen sehr glatten Untergrund hast, muss auch nicht mehr so viel geschliffen werden!

Jetzt hast du es ja eh schon fast geschafft aber vielleicht nützt es was beim nächsten Mal. Die Oberflächenbehandlung dauert immer sehr lange, ist aber entscheidend für das optische Ergebnis.

Durchhalten und weitermachen!

Gruß
Sven
danko71
Stammgast
#31 erstellt: 03. Mai 2020, 12:02
Hallo allerseits!

Ja, jetzt ist der Teil der Arbeit der wirklich hart an den Nerven zehrt.
Vor allem das ewige Warten bis der Lack für den nächsten Durchgang getrocknet ist macht mich fertig.
Im Moment lasse ich zwei Tage pro Schicht zum durchtrocknen vergehen bevor ich den nächsten Schliff wage.
Dazu kommt noch dass ich nur 5 der 6 Seiten auf einen Schlag lackieren kann und den Boden immer als Nachzügler nach Trocknung der anderen Seiten lackiere. Das kostet zusätzliche Zeit. Im Moment bin ich bei Lackschicht Nr. 2 und strebe etwa 4 Schichten an, je nach dem ob mir zwischendurch bei den Kanten kein Malheur passiert. Wenn ich dann zur Überzeugung komme dass der Lack noch nicht dick genug für die Endbehandlung ist kommt noch Schicht 5 oder gar 6 dazu.
Mittlerweile habe ich auch mit einem Autolackierer gesprochen und erfahren dass man dort auch nicht völlig gefeit von Staubfehlern ist und eben auch viel geschliffen und poliert wird um das auszugleichen. Zaubern können die also auch nicht, haben dafür aber viel viel mehr Routine bei solchen Sachen (und wohl auch das geschicktere Händchen als ich).

Bleibt gesund,

cu danko
danko71
Stammgast
#32 erstellt: 08. Mai 2020, 20:29
So liebe Leute, das lange Wochenende habe ich nun mal genutzt die CT248 zusammenzubauen und einen ersten Soundcheck durchzuführen.
Die Lackierarbeiten habe ich etwas nach hinten verschoben da der Lack wirklich sehr lange zum durchhärten braucht und ich auch langsam meine Zweifel habe dass ich das gewünschte Finish hin bekomme.
Jedenfalls konnte ich es nicht mehr abwarten und wollte die CT248 nun endlich hören.
IMG_20200508_195150
Dann die ersten Töne und oh je, auf einer Seite kommt kein Hochton
Die Fehlersuche ergab dann dass das heiße Ende des Spannungsteilers vor den Hochtöner nicht angelötet war.
Also war nix weltbewegendes defekt.

Weiter ging es mit der YPAO Einmessung und der Anpassung der Subwoofers (der bekommt nächste Woche ein Hypex FA251 spendiert).
Der erste richtige Klangeindruck mit Dua Lipa "Heart Break" brachte keine Überraschung.
Da in meiner Neutrino der gleiche Hochtöner Verwendung findet ist die klangliche Verwandschaft sofort aufgefallen.
Der Unterschied der allerdings sofort auffällt ist der nun viel präzisere und angenehmere Part des Tiefmitteltöners.
Wie soll ich das ausdrücken, der Seas 5" spielt deutlich präziser und trägt hier und da nicht so dick auf wie der 4" Tang Band.
Irgendwie ist die räumliche Stabilität auch besser geworden. Die kleinen Seas müssen ja auch erst mal einspielen so dass hier noch kein endgültiges Fazit erfolgen kann.

cu danko


[Beitrag von danko71 am 08. Mai 2020, 20:32 bearbeitet]
Merry
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 09. Mai 2020, 00:19
Ich finde, die sind richtig schick geworden. V.a. das selbst gemachte Biege-MDF is sehr cool.

Hoffe, Du bist dann am Ende auch zufrieden mit Deinem Werk und kannst die Klänge genießen!
achgila
Stammgast
#34 erstellt: 09. Mai 2020, 08:22
Wirklich sehr edel geworden

Ich bin erst jetzt auf den Bau aufmerksam geworden.
Den oder einen ähnlichen Lack habe ich auch schon verwendet. Aushärten hat immer lang gedauert.
Grundsätzlich verwende ich seit dem 2K-Lack. Kostet etwas mehr, riecht etwas mehr, lässt sich aber zügig verarbeiten.
Das beste Ergebnis bekommst du wenn du die Gehäuse vom Lackierer grundieren, also Füllern lässt.

Ich trage 6-8 Schichten Lack auf, und schleife dann runter. Am Schluss mit 3000-er Papier. Dann polieren.
Im Licht betrachtet dreht sich jeder Lackierer immer noch im Grabe um.

Lackieren mit dem Anspruch an eine glatte Oberfäche ist was für den Profi.
danko71
Stammgast
#35 erstellt: 09. Mai 2020, 08:58
Hallo allerseits!

Vielen Dank für das Lob
Hier noch zwei Bildchen für den Gesamteindruck.
IMG_20200509_084421IMG_20200509_084449
Klanglich habe ich mich gestern noch etwas reingehört.
Die Bühne machen die CT248 wirklich deutlich besser als die Neutrino, trotz gleichem Hochtöner.
Auch der Bass hört sich trockener und präziser an als es mit dem 4" Tang Band der Fall war.
Insgesamt kann man sagen Verwandschaft durch Hochtöner aber ein deutlicher Gewinn an Feingefühl und Präzision bei den CT248.
Jetzt wird erst mal ausgiebig gehört, die Sache mit dem Lack durchdacht und so langsam auf die Excel TMT gespart.
Das Zeil -> saubere Hochglanzoberfläche und CT248XL

Bleibt gesund,
cu danko


[Beitrag von danko71 am 09. Mai 2020, 08:59 bearbeitet]
Agetommy
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 04. Jun 2020, 14:17
Falls du noch etwas sparen möchtest:
Ich habe die CT248xl gebaut. Anstatt dem W15CY001 habe ich die Ferritausführung W15CY001 verwendet. Zum damaligen Zeitpunkt war der Preisunterschied noch deutlicher.
Frequenzgang und Werte im Datenblatt sind im Rahmen einer Mess-/Chassis-Toleranz, praktisch gleich.Und ich bin mit der XL sehr zufrieden.
danko71
Stammgast
#37 erstellt: 08. Jun 2020, 23:16
@Agetommy

Wie würdest du die klanglichen Unterschiede zwischen der CT248 und der CT248XL beschreiben?
Lohnt sich die Investition von derzeit 400€ für ein Paar Magnesiumcone Speaker aus klanglicher Sicht wirklich?

Welche Weiche hast du verwendet? Die von K&T oder die von http://www.troelsgravesen.dk/?

cu danko
Agetommy
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 11. Jun 2020, 08:01
Mir fehlt der Vergleich, da ich gleich die XL-Version gebaut habe.

Ich habe die K&T Weiche nachgebaut.
herr_der_ringe
Inventar
#39 erstellt: 11. Jun 2020, 10:55
vielleicht mögt ihr beide euch einfach mal treffen und beide LS gegeneinander im vergleich hören?

kann ja durchaus auch "auf neutralem boden" oder bei einem dritten user sein. schliesst euch einfach mal untereinander kurz.
und glaubt mir aus eigener erfahrung: das sind im regelfall äusserst angenehme nachmittage und es folgen meist weitere treffen.
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