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Multiroom DIY

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sLashi
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mrz 2014, 15:51
Hallo Leute,

nachdem ich jetzt mein Heimnetzwerk auf einen, für meine Belange, sehr guten Stand gebracht habe, möchte ich dieses Heimnetz jetzt für den Multiroom betrieb nutzen.

Mein Heimnetz hat folgenden Aufbau:

Internet <> VDSL Modem <> Ipcop <> 3 Subnetze - WLan, LAN und eine DMZ

Im Haushalt leben 2 Personen und für die würde ich gerne folgendes Szenario realisieren:
Auf beiden Handys (Android) läuft Spotify. Das WLan ist im ganzen Haushalt verfügbar.

Ich habe im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer, in der Küche, im Bad und im Schlafzimmer derzeit Lautsprecher: Wohnzimmer: 5.1 mit AV Receiver; Arbeitszimmer 2.1 Klinke über PC; Küche 2.1System (alte PC Lautsprecher); Schlafzimmer: So ne Box mit Klinke; Bad ebenfalls einfache Aktiv LS

Ich würde jetzt gerne über die Handys die Musik an einen zentralen Server (hatte dafür an einen Linuxserver gedacht) streamen und dieser zentrale Server verteilt die Musik an alle Empfangsgeräte in jedem Raum.
Dafür würde ich gerne einfach ein Gerät mit WLan und Klinke an den Eingang der LS hängen - wenn die Boxen an sind, läuft die Musik, wenn sie ausgeschaltet sind, dann natürlich nicht. (Steuerung an/aus über FHEM + Funksteckdosen)

Soweit meine Theorie.....

Wie sieht das aber in der Praxis aus? Hat einer von Euch so ein Projekt schon erfolgreich realisiert?
--> Ein eventueller Zeitversatz zwischen den Räumen wäre kein Problem, da eh sehr sehr sehr selten in zwei Räumen gleichzeitig Musik gehört wird!

Zuerst hatte ich ja an das Apple Protokoll Airplay gedacht - aber leider fehlt mir in der Hinsicht jegliche Erfahrung

So kompliziert kann es ja eigentlich nicht sein - man braucht lediglich einen zentrales Abspielgerät (der Linuxserver) an dem per WLan einfach paar Boxen hängen...aber da spricht die Logik eines Sysadmins

Viele Grüße
promocore
Inventar
#2 erstellt: 31. Mrz 2014, 22:53
Das Problem ist die Wlan Brücke dazwischen. Wenns mit Kabel geht wäre das ne günstige Sache.
Mit einfachen Renderern kommt man auch nicht weit. Windows und Linux unterstützen nativ kein multi Audio out. Selbst mit einer virtuellen Soundkarte wirds schwierig, da es ja immer noch upnp Renderer sind.
sLashi
Stammgast
#3 erstellt: 01. Apr 2014, 09:15
Hi,

betreffend der Kosten ist deine Vermutung nicht ganz richtig - ich schaue zwar natürlich auf das Geld, aber prinzipiell geht es mir eher ums Befriedigen des Basteltriebes
Sprich, im Prinzip könnte ich überall ein AppleTV hinstellen - allerdings würde ich lieber für den gleichen Preis jeweils ein Raspberry PI benutzen (PI + SDCard, WLAN, Gehäuse, USB Soundkarte....kostet auch fix 90+€)
Dazu kommt, dass ich einfach zu Geizig/Umweltbewusst bin, als dass ich meine funktionierenden LS, die ebenfalls ein paar Euro gekostet haben, nicht einfach wechseln möchte - das "Feature" muss sich doch irgendwie individuell Nachrüsten können.

WLan selber sollte ja im Prinzip genug Leistung bringen können oder?
Ich habe meine Wohnung relativ detailliert ausgeleuchtet - die Versorgung ist nahezu bei 90% mit konstanten 110MBit... das sollte m.E. für Audio von der Theorie locker reichen

Betreffend Kabel bin ich durch Zufall auf dieses Gerät gestoßen, was durchaus interessant klingt - ich dem ganzen aber noch nicht so wirklich trauen mag (vlt, weil ich das nicht hundertprozentig verstehe, wie das gerät funktioniert...), ob mein vorhaben damit umgesetzt werden kann:
http://www.heise.de/...-100pes-a887635.html

Wieso braucht man denn multi Audio Out? Kann man nicht sowas wie ein Audio Broadcast ins Heimnetz streamen, den dann jedes Gerät bei Bedarf abrufen kann - wie z.B. das auch bei IPTV gemacht wird - hier kann ich ja auch ein VLC Player nehmen und z.B. den Prozieben Stream abgreifen (vorrausgesetzt mein PC ist im gleichen VLAN...) ?

Hab mal zur Veranschaulichung ein total tolles Painbild gemalt (jaja, ich weiss, dass ich talentiert in Paint bin... )
http://i59.tinypic.com/29ut5yc.jpg


Um es nochmal zu unterstreichen:
Ich möchte NUR mit meinem Handy Musik über Spotify streamen - und egal in welchem Raum ich bin, wenn ich die Lautsprecher einschalte (per Haussteuerung), soll der Stream gespielt werden, ohne, dass ich mich vorher noch auf ein Bluetooth Adapter oder ähnliches verbinden muss.

Man merkt vlt, dass ich wenig Erfahrungen in Sachen Audio + Multiroom habe - aber ich hoffe, ich konnte meine Idee soweit verständlich beschreiben

Viele Grüße
promocore
Inventar
#4 erstellt: 01. Apr 2014, 09:44
Bei upnp Renderer erscheint jeder einzelnd als selbstständige Soundkarte unter Windows. Windows kann nativ nicht mehrere gleichzeitig anspreche .

Wenn du kleine rechner vor Ort hast wirds einfacher.
Du Betreibst ein eigenes Radio im lokalen Netzwerk. Dazu setzt du auf deinen Server einen Shoutcast/Icecastserver auf. Streamst von einer Quelle Handy/Pc das Audiosignal zum Shoutcastserver. Alle Clients greifen das Audiosignal vom Server mit einem Mediaplayer ab.
Das wäre dann ein klassischer online Radiosender wie man sie z.B. bei TuneIn findet.
Ob es fürs Handy streamplugins gibt weiß ich nicht. Rdp geht aber notfalls immer.

Natürlich bietet vlc auch broadcast an. Hab ich aber nie getestet. Das mit dem Radio klappt sehr gut.


[Beitrag von promocore am 01. Apr 2014, 09:47 bearbeitet]
promocore
Inventar
#5 erstellt: 01. Apr 2014, 10:05
Kabel war ehr auf Audiokabel bezogen.
Die anderen Lödungen bilden nur Brücken um am Ende Audio auszugeben.
So könnte man eine Soundkarte nehmen, 6 Y Kabel und gut ist.
sLashi
Stammgast
#6 erstellt: 01. Apr 2014, 10:17
So einfach könnte man es auch beschreiben ... :)))

Vielen Dank für deine Denkanstöße - werde mich mal ins Thema Shoutcast und Co einlesen.

Mal ne andere (eventuell total blöde Frage): Was macht denn Sonos oder Raumfeld jetzt anders als ein "klassischer online Radiosender" ?

Bei Airplay habe ich es verstanden (glaube ich zumindest) - was mich daran stört ist, dass man sich jeweils immer wieder erneut auf ein Audiogerät "connecten" muss. So ein "Handover" fehlt mir hier irgendwie.
Es gibt zwar "Multi Airplay Streaming Apps", aber irgendwie gefällt mir das nicht so.

Am Besten wäre natürlich, dass man eine interne Ortung über 3 WLAN APs realisiert um dann ein echten automatischen Handover der Musik auf einen anderen Raum zu realisieren - aber erstmal noch eine Wunschvorstellung


Kleiner Nachschlag für interessierte mit einem ähnlichen Vorhaben
Meine Recherche nach dem Denkanstoß von promocore (Spotify + Shoutcast Server)

http://forums.slimde...df8497d24322fa5f9912

http://blog.sa.muel.be/stream-spotify-to-all-your-devices/


[Beitrag von sLashi am 01. Apr 2014, 10:39 bearbeitet]
promocore
Inventar
#7 erstellt: 01. Apr 2014, 15:17
Sonos und Raumfeld synchronisieren die Clients und können unterschiedlicher Sachen an die Clients senden.
Im Prinzip das gleiche, als wenn du die Onlineradiosender mit einem Mediaplayer durchzappst. Bei Sonos und Raumfeld organisiert das aber der Server. Die Clients bekommen nur irgendwann ihre Musik serviert bzw. eine verweis wo die Musik zu finden ist und melden ihr Latenzen an den Server.


[Beitrag von promocore am 01. Apr 2014, 15:19 bearbeitet]
sLashi
Stammgast
#8 erstellt: 02. Apr 2014, 15:03
Irgendwie hab ich hier immernoch ein Knoten im Kopf betreffend der Begrifflichkeiten

also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, fordern die clients von einem zentralen speicher mediadateien ab und geben diese wieder -- und die clients können untereinander sprechen und sich verständigen (über den server), was sie wie gerade abspielen und können sich somit synchronisieren....

wo ist denn (bis auf die synchro) jetzt der unterschied zwischen (überspitzt gesagt) ein apple tv in jedem zimmer + nas?

für mich ist das kein multiroom, sondern simple zentrale datenverwaltung -- ich mach aus meinem nas ja auch nicht gleich ne mega cloud, nur weil ich den ans inet hänge....

Multiroom ist für mich, dass ich die gleiche Musik von der gleichen Quelle in jedem Raum ohne versatz höhren kann bzw. auswählen kann, in welchen Räumen die Musik gespielt werden soll.

--> Da mein Verständnis für Multiroom anscheinend falsch ist (bzw. ich darunter einfach was anderes verstehe) ist es auch kein Wunder, warum ich wenig hilfreiches bei Google und Co gefunden habe

Lange rede..... - ich glaub ich habe für mein "Multiroom" Projekt jetzt die perfekte Lösung - mal schauen wie die sich in einer Testumgebung machen wird.
promocore
Inventar
#9 erstellt: 02. Apr 2014, 15:47
Vielleicht habe ich es ungünstig erklärt. Ein neuer Versuch

Sonos und Raumfeld können beides und das auch im Mix, sowohl zentrale Medien wie auch auch Onlineinhalte.

Beispiel:
Raum 1 und Raum 2 spielen synchron Online Radio
Raum 3 spielt Lokal vom NAS

Nun möchte Raum 2 etwas anders Hören, Raum 1 nicht. Raum 3 gefällt die Musik in Raum 1 und möchte mithören.
Ein klick:
Raum 1 und Raum 3 hören syncron Online Radio
Raum 2 hört etwas anderes.


Wenn du Shoutcast Server nutzt, reicht die alte einser Version. Die hat nur eine Konfigdatei, recht übersichtlich. Die alte Version kannst du ohne neukonfiguration starten und läuft auf localhost mit passwort changeme.
Die neue Shoutcastversion ist ein bischen besser bei 320Kbps hinsichtlich des Buffers im Internetbetrieb, hat größere Rechteverwaltung und kann pro Server mehrer Streams hosten.

Ich kenne Apple TV nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.


[Beitrag von promocore am 02. Apr 2014, 15:53 bearbeitet]
sLashi
Stammgast
#10 erstellt: 02. Apr 2014, 16:21
Gut, soweit hab ich es verstanden (glaube ich *g*)
Erklärt haste es ja gut, aber bin mit dem Vokabular noch nicht ganz auf einer höhe und werf die noch bissel durcheinander.....

Ahh, okay, dann vereint Sonos und Raumfeld sogesehen Multiroom mit Onlineradio und paar features -- dadurch verwirrt mich das wohl etwas.

Betreffend Apple: Kenn mich selber auch nicht hundertprozentig aus (kein Applebesitzer) - aber so wie ich es verstanden hat funktioniert Airplay (so heisst das Protokoll von Apple) im Prinzip wie UPnP/DLNA arbeitet (wo bei mir das Zusammenspiel zwischen UPnP/DLNA nicht sooooo ganz klar ist....)
Platt gesagt: Sender kann direkt über IP an ein Airplaygerät (wie nen UPnP Renderer) senden. Man kann daher mehrer Airplay Empfänger verteilen und diese einzeln ansprechen - mit Workarounds lassen sich auch zeitgleich mehrer Empfänger ansprechen.

Aber bbt:

ich bin über einen interesanten Artikel gestolpert:
http://www.instructa...C-Contr/all/?lang=de
http://forum.xbmc.org/showthread.php?tid=134943

Sind zwar etwas unterschiedliche szenarien, aber neu kombiniert könnte ich eine Lösung für mich entdeckt haben - habe dazu mal ein kleines Versuchsnetz aufgebaut:

Altes Netbook mit Atom als LMS und 2 RPis als Clients - handy als Steuergerät...:)

Btw. - es gibt jetzt eine dedizierte Soundkarte für den RPi zum nachrüsten :))
sLashi
Stammgast
#11 erstellt: 09. Apr 2014, 09:13
Nach vielen Stunden ausprobieren und am Lötkolben verbrennen habe ich nun ne Top Lösung und für mich eine echte DIY alternative für die etablierten Multiroom anbieter gefunden, das mein Bastlerherz höher schlagen lässt

Ich habe für mich das Logitech Produkt "Logtech Media Server" entschieden (nachfolger der Squeezebox Server /Slimserver) - das tolle für ein Softwareprodukt eines größeren Herrstellers: Die Software läuft unter einer OpenSource Lizenz!

Nach vielen Versuchen hab ich nun folgenden Aufbau gewählt:

Server:
Dafür hab ich meinen QNAP Nas 419 genommen, -- ncahdem ich eine Woche den Ressourcenverbrauch des QNAP unter derzeitigen Bedienungen getestet habe (rein Datenverwaltung + Backupjobs), ist hier noch genug Luft nach oben - Perfekt als zusätzlichen Service Musikstreaming an zu bieten!

Clients:
Neben meinem XBMC und Desktop PC haben sich mittlerweile auch 3 Raspberry PI in meiner Wohnung eingefunden.
Nach langer Recherche im Internet bin ich auf ein sehr sehr interessantes Projekt gestoßen: PiCore Player -- eine Distri, die ganz darauf abzielt, den Pi als Standalone Streamingclient zu nutzen -- und zwar mit dem Ziel einen dedizierten DIY Squeezebox Client an zu bieten!
Und Dank der neuen dedizierten und nachrüstbaren Soundkarte für den RPi ist der Klang mittlerweile sehr gut - zumindest Ausreichend für Küche, Bad und Schlafzimmer!

Ich bin zumindest sehr begeistert - spotify wird perfekt unterstützt und die Clients synchronisieren sich untereienander und können gleichzeitig unterschiedliche Quellen wiedergeben -- somit kann ich nun echtes Multiroom genießen.

Und das tolle (zumindest für mich *g*) -- sehr sehr schön erweiterbar -- für die Küche plane ich eine eigene Box zu bauen (Visaton LS Kit + Rasp. in einer Kiste) und im Bad werde ich den PI noch für paar weitere Aufgaben verwenden -- Sensor, ob jmd im Badezimmer ist (automatisch Licht + Musik anschalten) und ein Touch Display mit RSS Feeds
promocore
Inventar
#12 erstellt: 09. Apr 2014, 11:38
Coole Sache,

meinst du kannst nochmal eine Linksammlung posten, falls jemand sowas nachbauen möchte?

Läuft das System soweit stabil ohne Aussetzer?
sLashi
Stammgast
#13 erstellt: 09. Apr 2014, 15:37
Klar - wobei man hier eigentlich nur die richtigen "Stichworte" für Google benötigt

Zum Server selber brauche ich sicherlich nicht viel Sagen -- LMS (Logitech Media Server) ist ein in Perl geschriebenes Programm, was dadurch auf nahezu jeder Plattform lauffähig ist - sogar Netgear NAS werden nativ und diverse andere Geräte (Qnap, Synology...) durch die Community unterstützt.

Die Einrichtung ist sehr einfach und bedarf eigentlich keiner größeren Vorbereitung.

Zum Client:
https://sites.google.com/site/picoreplayer/home -- Version einer dedizierten Squeezebox Software - Lauffähig auf einem RPi --- für andere Clienthardware muss man eventuell Google belästigen.
Meine Erfahrungen mit PiCorePlayer -- WOW ... läuft nahezu ootb.


Langzeiterfahrungen hab ich noch keine (der Aufbau ist nun erst 36h alt ;)) - aber ich höre fleissig Musik und teste alle szenarien.

Als nächstes werde ich mal die Synchro genauer unter die Lupe nehmen -- bis jetzt habe ich nur 2 Pis nebeneinander gestellt, einen mit Kabel und einen mit Wlan angebunden - und jeweils ein Kopfhörer ran und je Ohr eine Seite -- die Syncrhonität war da schon sehr gut -- allerdings war die Kabellänge von 1m und die Funkverbindung von 60cm keine wirklich große Herausforderung

ich werde mal folgenden Versuchsaufbau als nächstes probieren:
1 Pi mit Kabel über ein zweiten Switch anbinden, 1 pi im nebenraum per Wlan und einen 1 Pi über einen WLan Repeater soweit weg wie möglich
Mal schauen was die Laufzeitkorrektur hier kann -- bin gespannt


Betreffend Stabilität -- Keine Probleme....der LMS streamt vom NAS direkt MP3, als auch Spotify ohne hänger, pausen oder knacken....lediglich 2 pis sind noch ohne dedizierte soundkarte - was nicht so ein schönes klangbild schafft --- derzeit allerdings vernachlässigbar im Testaufbau
sLashi
Stammgast
#14 erstellt: 10. Apr 2014, 17:10
***Update***

Alle 3 Pis laufen perfekt Synchron! -- Die Qualität über USB Soundkarte ist ein tickchen schlechter (zumindest meine uralte von Icemat) als die dedizierte Soundkarte von Wolfson - aber ich bin mir noch nicht sicher, ob sich der Preisunterschied rechtfertigt --- USB Soundkarte = 5€; Wolfson RPi Soundkarte = 35€....
Also an meiner Sonoro hör ich kaum ein Unterschied -- direkt am AV Receiver ist der Unterschied schon zu hören - wobei der Sound von USB für Webstreaming gleich ist -- nur bei hochbitratigem Material hör ich einen echten Unterschied...

Ich sehe noch viel viel viel Potential in den kleinen Kistchen (RPi) -- Multiroom läuft jetzt Perfekt --- sowohl Spotify und eigene MP3 Bibliothek laufen super - und das perfekt Synchron.

Die Kosten finde ich auch überschaubar:
RPi UK mit Gehäuse 39€
WLan Stick 8,10€
Netzteil 4,30€
SD Karte 1 Bier (war nur eine 128 und eine 256MB Karte)
________________________________
So komm ich auf kanpp über 50€ für ein höchst individuell nutzbaren Gegenstand, der mir nebenbei noch multiroom ermöglicht...und mein Bastelherz schlägt höher...

Somit ergeben sich für mich 3 neue Folgeprojekte

Küche: der PI bekommt mit schönen Breitbändern eine eigene Holzkiste - dazu noch 3-4 einstellbare Timer mit Display fürs kochen (Irgendein Mehrwert muss die Frau des Hauses davon ja auch haben... *g* )

Schlafzimmer: Pi wird mit in die Sonoro Tray integiert - Dank Stromversorgung per USB und Wlan kann man den Perfekt unter die Abdeckung integrieren - eventuell lässt sich hier noch irgendwie ein Wecker realisieren.

Wohnzimmer: Pi als RGB LED Stripe Controller - mit "Disko" Funktion und Funksteckdosen bedienen - 434 MHz Transmitter ist schon angekommen *gg*

Badezimmer: Bin ich noch am grübeln, was wo wie -- tendenz geht zu einem einbau in ein altes, defektes 70er Volksradio von schaub lorenz - aber da ich das Badezimmer als badezimmer nutze, eilt das hier jetzt nicht unbedingt....

Vlt konnte ich irgendjmd mit dem Thread helfen, der was ähnliches realisieren will und gerne ein bisschen bastelt - neben paar Linux Grundkentnissen, IP Grundlagen, Zeit und Lust braucht man eigentlich nichts weiter...
Lexan
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 10. Apr 2014, 21:07
Hi,

interessantes Projekt.

Mal eine Frage:
Kannst du die Pis dann auch mittels der Squeezebox-App vom Smartphone steuern, oder wie steuerst du die Pis.

Hast du an den Pis derzeit normale PC-Lautsprecher hängen. Wie wirst du die dann später schalten das die nicht dauernd an sind??

Danke schonmal.

Gruß Lexan
sLashi
Stammgast
#16 erstellt: 11. Apr 2014, 10:27

Lexan (Beitrag #15) schrieb:
Hi,

interessantes Projekt.

Mal eine Frage:
Kannst du die Pis dann auch mittels der Squeezebox-App vom Smartphone steuern, oder wie steuerst du die Pis.

Hast du an den Pis derzeit normale PC-Lautsprecher hängen. Wie wirst du die dann später schalten das die nicht dauernd an sind??

Danke schonmal.

Gruß Lexan


Japps, die PIs sind komplett mit den diversen Smartphone Squeezecontroller Apps bedienbar -- darüberhinaus steht natürlich noch das Webinterface vom LMS zur Verfügung.

An dem Punkt bin ich auch noch am Grübeln - eine einfache Variante wäre das manuelle an/ausschalten

Im Wohnzimmer habe ich meinen PI bereits mit einem 434MHz Sender erweitert und kann so mein HTPC, AV Receiver, Fernseher per Funksteckdosen bereits per Handy über ein Webinterface steuern.

Im Schlafzimmer werde ich wohl den manuellen Weg wählen, da der Pi ja auch erst mit Strom versorgt wird, wenn die Box angeschaltet wird.
Und in der Küche werde ich mir eh Bald eine eigene Holzbox bauen - ich denke ich werde auch dort einen Schalter zum an/ausschalten des ganzen Gerätes integrieren (also PI + Lautsprecher)

Wenn man einen Lötkolben schwingen kann (und entsprechendes elektrotechnisches Wissen hat), dann kann man natürlich auch den PI als Schalter zwischen die Stromversorgung und den Lautsprechern hängen und den PI einfach schalten lassen.


Viele Grüße
promocore
Inventar
#17 erstellt: 11. Apr 2014, 11:09
Laufen eigentlich mit den RPis auch hochwertige Soundkarten?
Ich wollte jetzt erstmal das Grundsystem in VMs zum testen nachbauen.

Funzt alles so gut wie bei dir, steht wohl dem Wechsel von RF nach RPI nichts mehr im wegen....
sLashi
Stammgast
#18 erstellt: 11. Apr 2014, 11:51
Was meinst du mit hochwertigen Soundkarten?

Der onboard Analoganschluss ist durchaus recht störanfällig -- hohes grundrauschen, niedrige vorspannung, niedrige Lautstärke.

Ich habe mir eine Sounderweiterungskarte von Wolfson gekauft (http://www.amazon.de/Wolfson-Audio-Card-f%C3%BCr-Raspberry/dp/B00IOS77RY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1397209457&sr=8-1&keywords=pi+soundkarte) - das ist im Prinzip eine dedizierte Soundkarte für den Pi zum nachrüsten (mit kleiner Mosfet Stufe) - Cinch mit SPDIF ein/ausgang, Klinke ein/ausgang, mems mikros....

Der HDMI Anschluss selber ist natürlich vollkommen in Ordnung - vorrausgesetzt man hat einen Receiver mit HDMI Eingang. (meiner ist schon so alt, das ist ein Einstiegsmodell von Denon, welches sogar eine Metallfront hat, besitze - heute eine seltenheit *g*...)

USB Soundkarten bringen zumindest auf einen klinke Anschluss eine bessere Qualität.

Ich habe mich entschieden, dass die USB Soundkarten an den Lautsprechern in Küche und Schlafzimmer vollkommen ausreicht -- guter Bass, keine Störgeräusche/Rauschen... und da ich eh fast nur Spotify streame, kein wirklich hörbarer Unterschied zwischen USB Soundkarte und dedizierter...

meine Empfehlung: Wenn du keine hochtbitratigen Files hast, wie z.B. FLAC, deine Sammlung aus 192kbit Files und Streams besteht, dann reichen günstige USB Soundkarten vollkommen aus.
Die onBoard des RPi ist nur zu empfehlen, wenn du den HDMI Ausgang nutzen kannst!
und das Nachrüstboard (siehe oben) lohnt sich wirklich nur beim Anschluss an einen guten Verstärker.
promocore
Inventar
#19 erstellt: 11. Apr 2014, 12:17
Genau das meine ich mit hochwertig. Ich möchte wenn an meinen Hauptlautsprechern Musik genießen. Meine Sammlung sind überwiegend CDs bis Studiomaster.
Ich benötige wenn einen analogen Stereoausgang, wenns geht symetrisch ist aber kein Muss.
Ich kann bestimmt nicht jede USB Soundkarte an den PI hängen oder?
wolkenlos
Stammgast
#20 erstellt: 11. Apr 2014, 12:58
Hallo!


Was meinst du mit hochwertigen Soundkarten?

Werfe hier Volumio in den Raum... läuft in Verbindung mit einer Soundkarte von Hifiberry auf einem Raspberry PI fast perfekt. Die Dateien liegen auf einem extern USB Laufwerk. Die Einbindung eines NAS Servers ist möglich. Der Klang ist wirklich gut. Ich spiele damit vorwiegend FLAC Dateien ab. Die Soundkarte kann hochauflösende Dateien bis 192khz/24bit abspielen.

Links:
http://www.volumio.com
http://www.hifiberry.com (kommt als Selbstbaukit - es muss ein wenig gelötet werden :-)

Gesteuert wird bei mir zu Hause über Webinterface im Browser (PC, Notebook) sowie über APP und IPOD Touch. APP´s für Android gibt es auch. Umsetzungsmöglichkeiten im Gehäuse:
http://volumio.org/forum/project-boxes-t891.html

lg
wolkenlos

PS: Ich plane bereits eine mobile Lösung in Verbindung mit Nahfeldmonitoren. Bin ein absoluter Linux NOOB ;-)


[Beitrag von wolkenlos am 11. Apr 2014, 13:46 bearbeitet]
magicteddy
Neuling
#21 erstellt: 11. Apr 2014, 21:58
Moin,

habe mir den PiCorePlayer angesehen, läuft prima, respekt!
Er läuft jetzt als Testplayer.
Als Client bietet sich auch noch Squeezeplug an deutlich größer aber dafür ein komplettes Linux wenn mehr als nur einen Player braucht.

Für einige Clients habe ich einen schampeligen USB Cmedia Adapter im Einsatz, im Wohnzimmer habe ich einen Behringer UCA 222 per optischem S/P-Dif angeschlossen.

Als Server habe ich ein Cubieboard2 gewählt das es einen Sata-Port hat.

Meine Bastelei

-teddy


[Beitrag von magicteddy am 11. Apr 2014, 22:00 bearbeitet]
sLashi
Stammgast
#22 erstellt: 12. Apr 2014, 02:56
@Wolkenlos: Das Board sieht sehr interessant aus - den werde ich mir defintiv mal detaillierter anschauen - scheint eine echte alternative zum wolfson board (bietet zuviel, was ich nicht brauch) und einer usb soundkarte...
Volumio selber scheint nicht das zu sein, was ich möchte - mir sieht das eher nach einem "normalen" headless player aus, der mp3s direkt wiedergeben kann - zumindest auf der Homepage habe ich nix über Multiroom oder ähnliches gelesen...

@magicteddy:
bin auch begeistert von picoreplayer (schon alleine, da meine alten 128 und 256 mb sd karten wieder zum einsatz kommen! :D)- und man bedenke die Startzeit von knapp über 10 Seks....
Wegen dem Behringer - hast du keine Probleme am Pi? Laut diversen Foren soll der Pi ja Probleme bei einem output über 96k über USB dacs haben - abbrüche etc. im playback hast du nicht?

Zu deinem Setup: Das Problem an Seafile oder Owncload auf einem SoC Board ist schlichtweg die Anbindung an den SQL Server --- in den Standardinstallationen setzt zumindest Owncloud auf SQLite, was einen enormen Flaschenhals im Zusammenhang mit den Webserver darstellt -- auch ein reiner mySQL Server bringt nur wenig Geschwindigkeitsvorteile -- Wenn du eine wirkliche Cloud mit Caldav und carddav betreiben willst, solltest du lieber ein atom dual core board nehmen - oder ein altes netbook (nen msi win u100 bekommt man ja hinterher geschmissen-schluckt nur 15 Watt und hat sogar ne "USV" *g*) -- die ARM SoCs haben m.E. nicht genug Power sinnvoll ne DB zu betreiben.....und gerade Ownclouds sind sehr DB intensiv (durch Synchro, Caldav etc...) --- und im vergleich auf performanter hardware stehen sich beide lösung in nichts nach ... meiner Meinung ist es reine Geschmackssache
Ich für meinen Teil hab oben genanntes Netbook einfach mit Owncloud ausgestattet und nutz es mit WOL über VPN und WLan für Kontakte, Kalender und sonstigen Datenkramsynchro vom googlefreien android - performant und einfach
magicteddy
Neuling
#23 erstellt: 12. Apr 2014, 13:24
moin sLashi,

danke für die Erläuterungen zu Seafile, der Part ist bei mir eingerichtet, wird aber noch nicht genutzt aber die Hinweise sind im Hinterkopf abgelegt.
Ein Acer Netbook liegt hier noch einsatzbereit rum.

Zum Behringer: Den DAC benutze ich nicht, ich gehe digital in den Verstärker. Ich hoffe jetzt die waren nicht so verpeilt und machen nicht digital --> analog --> digital?
Im kurzen Testbetrieb am Kopfhörer hat der analoge Ausgang aber keine Macken gezeigt, auf Aussetzer reagiere ich sehr allergisch.

-teddy
wolkenlos
Stammgast
#24 erstellt: 12. Apr 2014, 22:03
hi!

volumio + multiroom
http://volumio.org/soundhome-multi-room-audio-system/

getestet habe ich es (noch) nicht.

lg
wolkenlos
promocore
Inventar
#25 erstellt: 27. Jun 2014, 23:12
Heute ist meine RasperryPi aus Shanghai gekommen,
da habe ich mich direkt an den Picoreplayer ran gemacht.

innerhalb von 20 Minuten war der Server installiert und die komplette Hardware + Software für den RasperryPi installiert.

Als DACs habe ich dann direkt mal ne Soundblaster, Fostex, und NI getestet. Alle liefen super.

Die Performance der Hardware und Software des Systems ist im Gegensatz zu meinem Raumfeldsystem überwältigend.

Gibt es derzeit schon Langzeiterfahrungen zur Synchronität des Picoreplayers?
promocore
Inventar
#26 erstellt: 02. Jul 2014, 10:08
Also Picore bleibt untereinander synchron. Zu anderen Softwareplayer oder auch Hardwareplayern gibt es in bestimmten Situationen Probleme.
Wer also nur picore einsetzt, hat ein funktionierendes und echtes Multiroomsystem für kleines Geld.
Lexan
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 04. Aug 2014, 20:52
Hallo,

Habe da mal 2 Fragen

Brauch ich für Spotify über den Picoreplayer einen Premium-Account?

Wenn ich den Raspberry starte, fängt er dann gleich an etwas abzuspielen oder muss ich dies über Smartphone/Tablet starten/anstupsen.

MfG Alex
promocore
Inventar
#28 erstellt: 04. Aug 2014, 21:59
Picoreplayer ist ein Client für Logitech Media Server. Erst hiermit kann der volle Umfang genutzt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech_Media_Server

Daher müssen Plugins hier installiert werden.
Lexan
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 05. Aug 2014, 20:09
Hallo,

Also der Logitech Media Server läuft auf meiner Synology NAS.

Aber benötigt man für Spotify einen Premium-Account oder ist dies auch ohne möglich.
promocore
Inventar
#30 erstellt: 05. Aug 2014, 20:26
Keine Ahnung. Installier doch einfach dss Plugin. Innerhalb weniger Minuten weißt du es.
flacfan
Stammgast
#31 erstellt: 05. Aug 2014, 20:41
Hallo, ich kann euch aufklären. Man benötigt ein Premiumaccount. Um mit dem Pi Spotify zu streamen muss man Triodes Plugin installieren. Funktioniert dann einwandfrei.


[Beitrag von flacfan am 05. Aug 2014, 20:42 bearbeitet]
johannes1984
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 18. Aug 2014, 08:22
Hallo,

ich habe mal noch eine Frage zu Spotify. Kann man mit dem PiCorePlayer auch auf die "neue" Musikdarstellung "Your Music" zugreifen, also nicht nur über die Playlisten?

Danke und LG

Johannes
sLashi
Stammgast
#33 erstellt: 19. Aug 2014, 15:25
@jtheile: was meinst du genau - würde das dann mal für dich ausprobieren....

hab die Deutsche Version installiert -- daher nur eine Vermutung, was du meinst

--> Ich kann alle meine selbsterstellten Playlist, die unter "Deine Sammlung" liegen aufrufen und in shuffle/reihenfolge abspielen
johannes1984
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 19. Aug 2014, 17:51
@sLashi: Spotify speichert ja seit ein paar Monaten alle Musik unter "Meine Musik" und dann aufgetrennt nach Titel, Interpret, Album.

Wird das auch von Sonos angezeigt? Oder kann Sonos nur normale Playlisten?
sLashi
Stammgast
#35 erstellt: 19. Aug 2014, 18:02
betreffend sonos biste hier zumindest im falschen thread ;))

hmm, bei mir hab ich nach wie vor meine playlists - gibt zwar die möglichkeit über meine musik nach einzelnen interpreten etc. zu sortieren/suchen -- aber ich kann auch einfach die jeweiligen playlist auswählen und abspielen - funktioniert bei mir beides...
johannes1984
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 19. Aug 2014, 18:02
Sorry :-) Hab PiCorePlayer gedacht, aber Sonos geschrieben :-( Meine natürlich PiCorePlayer.
sLashi
Stammgast
#37 erstellt: 19. Aug 2014, 18:36
Also ich kann normal Interpreten etc. suchen und auf meine Playlists zugreifen -- Radio starten (basierend auf...) probier ich nachher mal aus...die vordefinierten radios sind auswählbar.
johannes1984
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 20. Aug 2014, 15:26
So, jetzt habe ich auch mal einen Versuchsaufbau gebastelt... Garnicht so schwer.

Auf meinem Windows PC läuft der LMS und PiCorePlayer auf dem RPi. Wenn ich mich nun über die Weboberfläche auf dem LMS einlogge, dann kann ich im 3rd Party Spotify Plugin folgenden Menüpfad aufrufen: Hauptmenü > Spotify > Sammlung > Tracks.

Ist das bei euch auch leer?

LG Johannes
aftours
Neuling
#39 erstellt: 25. Aug 2014, 23:39
Ich wollte gerade vorstellen, wie ich mein Multiroomsystem gelöst habe, aber das ist hier ja sehr gut beschrieben und im Endeffekt das gleiche was ich habe :-)

Sehr cool!

Eine Ergänzung meiner Seits:
Ich rippe die Musik auf dem Laptop und tagge diese dann per Puddletag. Ich nutze nur ID3v2.4 und alle anderen Tags werden gelöscht. Erkennung funktioniert super!

Mein Logitech Server läuft aber auf meinem Homeserver (HP Microserver N54L) und die Musik ist auf dem Laptop, da ich die gerne immer dabei habe. Mit Hilfe von Bittorrent Sync synchronisiere ich die Musik dann zwischen dem Server und meinem Laptop und jeden Abend um 20 Uhr guckt mein Server nach, ob neue Musik vorhanden ist oder ob ich die Tags geändert habe!!!! Mir persönlich sehr wichtig bei Album Cover, die ich nachtrage!

Mit dem Android Smartphone steuer ich die Musik in den Unterschiedlichen Räumen und kann mir die Playlist herunterladen, die gerade aktiv ist! Super!

Jetzt brauch ich nur noch eine Möglichkeit die Playlist besser zu bearbeiten.
Würde gerne Lieder zur Playlist nachträglich hinzufügen, ohne diese erst im Webinterface zu öffnen.
Hat da jemand eine Idee?

So ein geniales, einfaches, günstiges System hätte ich nicht erwartet!
promocore
Inventar
#40 erstellt: 26. Aug 2014, 00:29
Und es funktioniert .Seit Wochen ohne Probleme.
Hab jetzt bei mir auch noch 3 hifiberrys eingebaut mit einem super Klang. Auch das ging ganz fix und easy.
Wlan und Lan Geräte bleiben zueinander auch synchron.

Was will man mehr.
aftours
Neuling
#41 erstellt: 26. Aug 2014, 12:23
Wie verwaltet und bearbeitet du denn Playlisten?
Das ist mein einzig offener Wunsch ^^

Am liebsten wäre mir ne APP oder auch im Webinterface nen rechts klick oder Menü auf ein Lied und dann ein "zur playlist x" hinzufügen.


[Beitrag von aftours am 26. Aug 2014, 12:26 bearbeitet]
promocore
Inventar
#42 erstellt: 26. Aug 2014, 16:17
Ich organisiere meine Musik anders.
Aber angeblich solltr der Server diese Sachen unterstützen.
http://wiki.slimdevices.com/index.php/Playlist_formats

Somit kann man einfach mit externen Programmen welche erstellen.


[Beitrag von promocore am 26. Aug 2014, 16:18 bearbeitet]
sLashi
Stammgast
#43 erstellt: 01. Okt 2014, 10:08
Kleines Update von meiner Seite:

Da ich eigentlich gar keine Musik mehr auf optischen oder anderen digitalen Medien habe und ausschließlich alles Streame, war mir eine Lösung mit dem LMS einfach zu umständlich (gerade was die Bedienung angeht: suchen bei spotify/playlisten etc.)
Und Performant lief das über das NAS jetzt auch nicht wirklich (langsame Zugriffszeiten) war eben alles doch nur ein workaround

Ich bin über den Post über Volumio von wolkenlos auf insgesamt 3 interessante mpd standalone os für den pi gestoßen:
RuneAudio (http://www.runeaudio.com/), Volumio (http://volumio.org/) und PiMusicbox (http://www.woutervanwijk.nl/pimusicbox/)

Derzeit habe ich alle 3 auf einzelnen Pis am laufen und teste -- bis dato bin ich total begeistert von der PiMusicBox (vor allem die umfassenden Streamingmöglichkeiten - google music, spotify, soundcloud.....) und die einfache Steuerung über mpd clients - aber auch die echt flotte webgui kann überzeugen!

Für mich egal - für andere wichtig: PiMusicbox kann kein multiroom - wobei ich das in einem 2 personen haushalt in einer wohnung einfach nicht brauche.
promocore
Inventar
#44 erstellt: 02. Okt 2014, 20:36

sLashi (Beitrag #43) schrieb:

Und Performant lief das über das NAS jetzt auch nicht wirklich (langsame Zugriffszeiten) war eben alles doch nur ein workaround



Komisch, der Qnap 419 ist doch eigentlich eine recht flotte Kiste oder?

Bei mir läuft der LMS auf einem Xeon V3.
Selbst mit einer Datenbank von 200 000 Einträgen gibt es keine Wartezeiten, solang das Festplatten Array nicht im Idle ist.
Das Suchen von Einträgen funktioniert immer unter 2 Sekunden. Abspielen eines Albums unter 1 Sekunde.

Ein anderes System kann ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen
sLashi
Stammgast
#45 erstellt: 06. Okt 2014, 11:01

Komisch, der Qnap 419 ist doch eigentlich eine recht flotte Kiste oder?


Fix ist er - keine Frage - ABER....man merkt, dass im Hintergrund noch bissel was läuft und die Weboberfläche ist vom "Look'n'Feel" für meinen Geschmack etwas zu langsam, was irgendwie das "Musik-abspiel-erlebnis" bissel trübt.
Das Suchen + Abspielen der digitalen Musiksammlung (die Sachen, die ich zumindest noch Digital "über" habe) werden auch super flott gesucht, abgespielt etc. pp....aber wenn ich auf Spotify zugreife (Playlist erstellen, Titel zur Playlist hinzufügen, Radio erstellen, Titel suchen etc.) vergeht mir irgendwie bissel die Lust.

--> Zum Streamen der eigenen Musikbiblio ist LMS + PiCore super klasse und auch auf "schwächerer" Hardware lauffähig - allerdings hört das beim Streaming (Spotify, Google Music, Soundclound, div. Internetradios) leider auf - z.B. die Suche über den LMS bei Spotify dauert für meinen Geschmack zu lange.

Mittlerweile laufen 2 PiMusicBoxen bei mir und bis dato find ich die Klasse (echtes Multiroom - joa..wäre cool, aber Receiver auf 12 Uhr Stellung und ich hab auch "Multiroom" ;)))) )

Traumhaft wäre ja, wenn Spotify die "Spotify Connect" Api veröffentlich -- dann könnte man über die Pis ganz einfach Spotify Connect nachrüsten und ohne viele Umwege direkt aus Spotify die LS ansteuern
promocore
Inventar
#46 erstellt: 07. Okt 2014, 01:55
Hier die Rückmeldung aus dem Raumfeldtread bezüglich Synchronisation zwischen PC und Rasperrypi mit Picoreplayer/Squeezelight.

Läuft Rasperry Pi mit einem Windows PC synchron?

Das System läuft 100% Synchron.
Test war mit einem Pi an einem Channel meiner Monitore, der andere wurde durch meinen HP A4 belegt.
Der Pi nutzte direkt den Hifiberry DAC, der Fostex wurde mit ASIO angesprochen.

Der Logitechserver bietet für die Synchronisation genügend Einstellungen.

Logotech Server


EDIT:

Ich mein der Sync schwangt schonmal ganz leicht. Das Stereofeld wandert leicht.
Sollte aber bei der Synchronisation von Räume keine Rolle spielen...


[Beitrag von promocore am 07. Okt 2014, 02:19 bearbeitet]
quadrophoeniX
Inventar
#47 erstellt: 08. Okt 2014, 00:00
Oh oh, das wird interessant...Jetzt fehlt echt nur noch der line in. Danke für den Test.
promocore
Inventar
#48 erstellt: 08. Okt 2014, 00:02

quadrophoeniX (Beitrag #47) schrieb:
Oh oh, das wird interessant...Jetzt fehlt echt nur noch der line in. Danke für den Test.


Wenn Latenz keine Rolle spielt, geht immer ein Shoutcastserver auf dem eigenen Rechner.

Alternativ gibts das hier.
http://wiki.slimdevices.com/index.php/WaveInput_plugin
...habe ich aber noch nicht getestet.


[Beitrag von promocore am 08. Okt 2014, 00:07 bearbeitet]
quadrophoeniX
Inventar
#49 erstellt: 08. Okt 2014, 00:30
hm läuft aber beides nur auf dem LMS Host und braucht dazu Windows/Linux... mir schwebt aber eher was in der Richtug vor dass man von der Anlage anm der einClient steht, auf andere Clients streamen kann, eben so wie der Line In bei Raumfeld/Sonos... aber man kann wohl nicht immer alles haben.
Hop_Sing2
Stammgast
#50 erstellt: 13. Okt 2014, 12:56
Hm, liest sich alle super gut, allein weil alle zufrieden sind (außer quadro, aber der schmeißt ja auch Partys damit ihm die Gäste die Bilder aufhängen... )
Ich steige nur leider so gar nicht durch, ob ich mit dem hier beschriebenen Kram auch was anfangen kann – meine RS-Speaker will (und kann) ich nicht einmotten... Ich würde mich nämlich gerne von der rs-soft lösen, andererseits aber auch nicht einen Rechner einschalten müssen, um Musik zu hören (sonst hätte ich mir ja kein raumfeld holen müssen, vorher hing mein Rechner einfach am HK 670 und die Bedienung mittels Winamp war einfach klasse... )


[Beitrag von Hop_Sing2 am 13. Okt 2014, 13:01 bearbeitet]
promocore
Inventar
#51 erstellt: 13. Okt 2014, 15:24

Hop_Sing2 (Beitrag #50) schrieb:
meine RS-Speaker will (und kann) ich nicht einmotten...


Sind vermutlich normale passive Hifi LS oder?


Hop_Sing2 (Beitrag #50) schrieb:

Ich würde mich nämlich gerne von der rs-soft lösen, andererseits aber auch nicht einen Rechner einschalten müssen, um Musik zu hören (sonst hätte ich mir ja kein raumfeld holen müssen, vorher hing mein Rechner einfach am HK 670 und die Bedienung mittels Winamp war einfach klasse... )


RS-Soft? was ist das?
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