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HD800 - Geldverschwendung für mich?

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papamogl
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Apr 2013, 12:22
Liebe Leute

Da ich einen neuen Kopfhörer kaufen möchte, habe ich mich etwas eingelesen und schon einmal probegehört. Ich liebäugle mit dem Kauf eines HD800, bin allerdings unsicher, ob er etwas für mich ist.
Eigentlich wollte ich mir den K701 holen - der Klang und die weite Bühne haben mich im Laden überzeugt. Allerdings war das Ding so unbequem, dass ich dann vorerst doch vom Kauf absah. Wenn es möglich ist, für 20€ saubequeme KH zu bauen, gibt es in dieser Preisklasse keine Entschuldigung.

Auch angehört habe ich mir den HD650. Der war zwar sehr bequem, löste mir im Vergleich zum K701 aber zu wenig auf. Mit dem AKG konnte ich viel deutlicher kleine Details hören, die mit dem Sennheiser zurücktraten (ich mags skalpellartig analytisch).
Dann habe ich mir auch noch den HD800 angehört, und das war dann doch nochmal ein Schritt vorwärts. Die Bühne gefiel mir noch besser als beim AKG, und auch die Auflösung war feiner.

Getestet habe ich einerseits mit mp3s direkt von meinem Handy (Lumia 920), und dann über das teure System des Shops (Cd, Kopfhörerverstärker und was weiss ich nicht noch alles). Und ich muss gestehen: zwischen den beiden konnte ich kaum einen Unterschied hören (ok, eigentlich gar keinen). Während ich zwischen den Kopfhörern deutliche unterschiede im Klang hören konnte, so kann ich das von den Quellen nicht behaupten. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich über mein Handy und über die Anlage des Shops nicht dieselben Stücke hören konnte.

Nun wird auf head-fi.org oft gesagt, dass mit einem HD800 mp3s unhörbar schrecklich klingen würden, und ohne einen Verstärker für 17000$ sei er eh nur Geldverschwendung. Ich halte es da zwar eher damit, was mir meine Ohren sagen und mit vielen Blindtests, in denen Kabel, KHV usw. nicht unterschieden werden konnten. Allerdings sind die Aussagen dort so stark, dass ich mich tatsächlich frage, ob es an meinen Ohren liegt? Vielleicht höre ich diese Unterschiede einfach nicht, und dann braucht es auch kein HD800 zu sein?

Ich will auf jeden Fall noch einmal probehören gehen, auch um den DT 880 (den ich noch nicht gehört habe, der mir vom Lesen her aber ebenfalls als Option erscheint) mit dem K701 und dem HD800 zu vergleichen.

Hören würde ich damit hauptsächlich klassische Musik ab PC. Als Verstärker würde der Preamp meines Monitor-Systems Blue Sky eXo2 dienen (http://www.thomann.de/de/blue_sky_exo2.htm). Leider kann ich nicht herausfinden, was dieser Preamp für KH taugt. Weiss da jemand Bescheid? Die Soundkarte werde ich mittelfristig aufrüsten, da ich mit dem PC Musik mache und geringe Latenzen brauche.

Ist unter diesen Umständen der HD800 für mich zu empfehlen? Oder soll ich besser diesen HD800 holen? http://www.thomann.de/de/the_tbone_hd800.htm

Danke für alle Tipps


[Beitrag von papamogl am 14. Apr 2013, 12:25 bearbeitet]
padua-fan
Inventar
#2 erstellt: 14. Apr 2013, 13:12
Hi,
ich würde dem ganzen Kram, der auf Head-Fi verzapft wird, nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Da wird auch 'ne Menge Unfug geschrieben. Wichtig ist doch im Endeffekt, was DU hörst. Und wenn dir der HD800 so sehr gefällt, dann kauf ihn dir doch.
Was den Unterschied zwischen Quellen angeht: Ich weiß nicht, wie gut das Lumia ist, aber prinzipiell ist es immer so, dass die KH 20x mehr Einfluss auf den Klang haben, als das Wiedergabegerät. Ich bin auch eher jemand, der denkt, dass es im Prinzip egal ist, was für einen Verstärker man hat, so lange der laut genug macht und sauber konstruiert ist (d.h. nicht übelste Verzerrungen produziert).
Mach dir nicht so viele Gedanken darum, was die Leute auf Head-Fi von deinem Amp halten - Hauptsache ist doch, dass du Spaß beim hören hast.

gruß Joscha
Marcel1995
Inventar
#3 erstellt: 14. Apr 2013, 13:55
Meinst du jetzt den Sennheiser HD800 oder diesen t.bone?
Wenn dir der Sitz des K701 zu unbequem ist (ist es das Kopfpolster mit diesen "Noppen", was dich stört?), dann wäre vielleicht der K702 65th Anniversary eine Option, der hat nämlich wie der K601 ein Kopfpolster ohne diese "Noppen", kostet aber mehr als doppelt soviel wie ein K701, bei gleichem Klang...
Oder du nimmst den 701 und tauschst das Kopfpolster gegen das eines 601 oder 702 65th (gibt es als Ersatzteile), mit etwas handwerklichem Geschick sollte das kein großes Problem sein.
papamogl
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Apr 2013, 14:53
Eigentlich meine ich natürlich den Sennheiser HD 800, den anderen habe ich nur als Scherz gepostet, weil ich die angeblich riesigen Unterschiede zwischen verschiedenen Quellen nicht hören konnte.
Danke für den Tipp mit dem Wechsel des Kopfpolsters - das ist es tatsächlich, das mir unbequem ist. Einen Anniversary werde ich bestimmt nicht kaufen - der Preisunterschied bei gleichem Klang ist nichts für mich. Und wenn ich 250 Tacken für einen K701 ausgebe, möchte ich eigentlich nicht noch gross daran rumbasteln müssen. Aber ich werde es mir noch überlegen.

Der Sennheiser HD800 wäre halt eine Art ein Traum. Aber beim nächsten Test gegen DT 880 und K701 versuche ich, genau darauf zu achten, wo ich Unterschiede feststell und ob mir das den fünffachen Preis wert ist. D. h. wenn Ihr anders als die Leute von head-fi mein Equipment nicht für völlig daneben haltet für den HD80
panzerstricker
Inventar
#5 erstellt: 14. Apr 2013, 15:17
Beim DT880 würde ich dir empfehlen direkt in die "Vollen" zu gehen und den mit 600Ohm Probe hören, da er meiner Meinung nach, doch besser auflöst als die 250Ohm Variante und dem Klang des K701 am nächsten kommt, dabei einen höheren Tragekomfort hat, in meinen Augen eine realistischer Bühne, bei einem Bassfundament, was ich sich Bassfundament nennen kann, wobei der K701 bei entsprechender Musik auch sehr schönen Bass darstellt.
shaft8
Inventar
#6 erstellt: 14. Apr 2013, 15:23

Oder soll ich besser diesen HD800 holen? http://www.thomann.de/de/the_tbone_hd800.htm

Bist du sicher, dass wir vom gleichen HD800 reden?
Kauf dir einen AKG 701, der siziert wunderbar.
Und wenn er drückt, kannst du ja ein bisschen Schaumstoff o.ä. drunter legen.

Den 701 richtig gehört zu haben ist wichtig, sonst fehlt dir ein grosser Erfahrungswert.
Stan-S
Stammgast
#7 erstellt: 14. Apr 2013, 15:55
Bei meinem K701 half es, diese harten Noppen einfach einige Zeit mit den Händen zu kneten. Das kann man z.B. beim Filme gucken oder so machen. Dadurch wurden die etwas weicher und drückten bei mir nicht mehr so.
papamogl
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Apr 2013, 16:01
Beim DT 880 hätte ich auch zur 600-Ohm-Variante tendiert. Ich werde nochmal alle 3 gegeneinander testhören und mich dann entscheiden (hoffentlich).
@shaft8 war das mehr eine Empfehlung für den K701 oder ein Abraten vom HD 800? (vergesst mal den tbone, das war doch nur ein dummer Scherz )
vanda_man
Inventar
#9 erstellt: 14. Apr 2013, 16:05
Kakapo, kommst du mal kurz?
Nein ehrlich, kaufen und testen und bei Nichtgefallen geht er wieder.
shaft8
Inventar
#10 erstellt: 14. Apr 2013, 17:51

@shaft8 war das mehr eine Empfehlung für den K701 oder ein Abraten vom HD 800?

Wenn man die Preise für einen 701 sieht (und erst Recht für ein Marketplace-Modell) ist das schon eine Empfehlung. Na klar und unbedingt!
Der Sennheiser kostet das 6fache.
Aber ich habe mir nochmal dein Anfangspost durchgelesen und es scheint dir nicht ums Geld zu gehen.
Da kommt der HD800 auch in Frage. Du verschenkst halt nur "Erfahrungspunkte der Klangschule" , wenn du ganz oben anfängst.
Die meisten nutzen ganz bewusst die Mittelklasse, weil sie dann auf Dauer genau abschätzen können wie sich der Klang zum Preis verhält. Das könnte dir fehlen.
Am 701 vorbeihuschen machen wohl nur reiche Leutz.
papamogl
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Apr 2013, 19:19
Geld ist schon ein Thema, klar. Ich hätte den K01 auch sofort genommen, wenn er wie gesagt nur nicht dermassen unbequem gewesen wäre. Jetzt teste ich halt noch einmal, inklusive dem DT880 der ja ähnlich detailreich zu sein scheint wie der K701. Danach werde ich sehen, ob mir der HD800 immer noch so viel besser gefällt, dass ich den Aufpreis in Kauf nehme.

Wenn ich so die FR-Graphen ansehe, kommen mir schon etwas Zweifel wo denn da die 800€ Preisunterschied herkommen. Die sind ja schon sehr sehr ähnlich:

graphCompare.php
panzerstricker
Inventar
#12 erstellt: 14. Apr 2013, 19:52
Frequenzgraph hin oder, der Beyer ist sicher ein Top Kopfhörer, aber der Sennheiser kostet nicht ohne Grund mehr. Er hat eine wunderbare Bühne und hat noch mal eine höhere Auflösung. Ob der riesige Preisunterschied von neuerdings mind 900€ gerechtfertigt ist, ist was Anderes
papamogl
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Apr 2013, 20:03
Das hat mich beim HD800 beim Probehören auch so überzeugt: der K701 hat zwar eine wunderbar breite Bühne, aber die Mitte schien mir etwas schwach besetzt, als würden die Instrumente nach aussen gezogen. Vor allem aber hatte ich ganz eindeutig den Eindruck, dass der Klang von hinten kommt, als sässe ich mit dem Rücken zur Bühne.
Bei meinem jetzigen Kopfhörer (AKG K99) kommt gar kein Raumgefühl auf - die Klänge kommen aus dem Kopfhörer. Mit dem K701 klang alles sehr Räumlich - bei einem Huster auf einer Live-Aufnahme dachte ich sogar zuerst, jemand im Shop habe gerade gehustet! Nur eben drehte ich mich nach hinten um, weil ich dachte, der Huster stehe hinter mir.
Beim HD800 wiederum empfand ich den Klang ebenfalls als sehr räumlich, nur war auch die Mitte gut besetzt und kam der Klang tatsächlich von vorne aus dem Raum. Bin gespannt wie sich das beim Dt 880 in dieser Hinsicht verhält
Marcel1995
Inventar
#14 erstellt: 14. Apr 2013, 21:01
Außerdem ist der HD800 jetzt auch noch teurer geworden, sonst war die UVP 999€, jetzt will Sennheiser 1199€ sehen, in einem HiFi-Laden hier hat er vorher auch 999 gekostet und jetzt 1200€.
padua-fan
Inventar
#15 erstellt: 14. Apr 2013, 21:06
Man bekommt ihn aber durchaus noch für 999€.
Marcel1995
Inventar
#16 erstellt: 14. Apr 2013, 21:10
Man hat wohl die Löhne erhöht, aber dafür werden dann auch deutsche Arbeitnehmer gut bezahlt , aber Beyerdynamic und AKG (zumindest in der höheren Preisklasse) zeigen ja, dass "Made in Germany/Austria" nicht unbedingt irre teuer sein muss, die sind ihr Geld auf jeden Fall mehr Wert als dieser China-Schrott mit rotem b...
sm2k6
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Apr 2013, 21:31
Hatte auch mit dem SH HD800 geliebäugelt (schreibt man das so???). Bin aber mit meinem Denon AH-D2000 noch rundum zufrieden. Hab noch einen selten benutzten HD650 im Schrank liegen. Da ich Brillenträger bin, komm ich mit dem HD650 auf keine lange Tragezeit. Der drückt dann so, was beim Denon nicht der Fall ist.
papamogl
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Apr 2013, 22:49
Irgendwie mühsam diese Preiserhöhung Aber die betrifft ja verschiedene Modelle von Sennheiser. Also wenn es den HD800 irgendwo für unter 1000CHF gäbe, würde ich wahrscheinlich zugreifen. Aber Sennheiser schaut ja sehr genau darauf, dass es bei ihren Modellen keinen Strassenpreis gibt, d. h. dass sie alle Händler zu demselben Preis anbieten. Da dürfte also schwerlich etwas zu finden sein.


Da ich Brillenträger bin, komm ich mit dem HD650 auf keine lange Tragezeit


Der Todesgriff der HD650 ist ja bekannt Ich fand ihn zwar sehr viel bequemer als den K701, aber mit Brille drückt er dann schon auch


[Beitrag von papamogl am 14. Apr 2013, 22:50 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 14. Apr 2013, 23:12
1200 Euro... Nutz man den 5 Jahre, dann sind das 66 Cent/Tag ...
papamogl
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 14. Apr 2013, 23:42
Gute Rechnung Wo bleibt Kakapo?

Für das Geld würde ich ihn sogar hoffentlich eher 10 Jahre nutzen können. Weiss jemand, wie es um ihre Lebensdauer bestellt ist? Ersatzteile sind ja leider ziemlich teuer.
Nur glaube ich halt, dass der Dt 880 nicht unbedingt eine kürzere Lebensdauer hat, der soll ja hervorragend verarbeitet sein.
Hier gibt es sogar ein Review, wo der Dt 880 dem HD800 vorgezogen wird:

http://kenrockwell.com/audio/beyer/dt-880.htm
panzerstricker
Inventar
#21 erstellt: 15. Apr 2013, 06:59

Marcel1995 (Beitrag #16) schrieb:
Man hat wohl die Löhne erhöht, aber dafür werden dann auch deutsche Arbeitnehmer gut bezahlt , aber Beyerdynamic und AKG (zumindest in der höheren Preisklasse) zeigen ja, dass "Made in Germany/Austria" nicht unbedingt irre teuer sein muss, die sind ihr Geld auf jeden Fall mehr Wert als dieser China-Schrott mit rotem b...


AKG produziert nur einen Over Ear in Österreich und das ist der K701 (und eben seine Brüder:K702,Q701 ...)

Der Rest ist chinesisch.
panzerstricker
Inventar
#22 erstellt: 15. Apr 2013, 07:01
Also Ersatzteilversorgung ist gut beim HD800, aber die Ersatzteile sind DEUTLICH teurer als die bsp vom DT880, wenn du zu einem hochpreisigen Kopfhörer greifen willst, dann teste doch auch mal den T1. Für den sind die Ersatzteile auch deutlich günstiger als vom HD800 und man bekommt ihn schon mal für 700€ im Angebot.
OliNrOne
Inventar
#23 erstellt: 15. Apr 2013, 07:49
Wenn schon Beyer, dann auch mal die sehr guten T90,T70 nicht vergessen....wobei ich die nur minimal besser als den 880 finde.Mir wars das jedoch wert mit dem T-70....

Was P/L-Verhältnis angeht, biste imho mit einem 880(600 Ohm) oder gebrauchten T-70 o.T-90 bei Beyer am besten bedient.
Meinen T70 verkaufe ich grade zu einem Preis, bei dem man nichts falsch macht...
kopflastig
Inventar
#24 erstellt: 15. Apr 2013, 09:15

papamogl (Beitrag #20) schrieb:
Hier gibt es sogar ein Review, wo der Dt 880 dem HD800 vorgezogen wird: [...]

Alles Geschmackssache, sagte der Affe und biss in die Seife.
Will sagen: es muss dir gefallen. Die Meinung anderer kann/sollte nur als grobe Vorauswahl dienen.

[...] der [DT 880] soll ja hervorragend verarbeitet sein.

Das ist er imho auch. Der einzige (immer wiederkehrende) Kritikpunkt betrifft die teilweise schon beim Kauf zu leichtgängige gerasterte Größenverstellung des Bügels. Allerdings gibt's das verantwortliche Bauteil günstig als Ersatzteil beim Hersteller.

Grüße,
Markus


PS:
Wo bleibt Kakapo? ;)

Achtung, schwere Kost im Anflug!


[Beitrag von kopflastig am 15. Apr 2013, 09:15 bearbeitet]
papamogl
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Apr 2013, 11:33
Danke für die Tipps mit T70/90 und T1. Die werden auch in die Testauswahl aufgenommen. Bei T70/90 würde es wahrscheinlich eher der 90er werden, da ich grosse Bühne mag und das bei geschlossenen ja bekanntlich schwieriger zu erreichen ist. Aber erst mal anhören

Morgen finde ich hoffentlich die Zeit für den grossen Showdown
Marcel1995
Inventar
#26 erstellt: 15. Apr 2013, 14:51

panzerstricker (Beitrag #21) schrieb:

Marcel1995 (Beitrag #16) schrieb:
Man hat wohl die Löhne erhöht, aber dafür werden dann auch deutsche Arbeitnehmer gut bezahlt , aber Beyerdynamic und AKG (zumindest in der höheren Preisklasse) zeigen ja, dass "Made in Germany/Austria" nicht unbedingt irre teuer sein muss, die sind ihr Geld auf jeden Fall mehr Wert als dieser China-Schrott mit rotem b...


AKG produziert nur einen Over Ear in Österreich und das ist der K701 (und eben seine Brüder:K702,Q701 ...)

Der Rest ist chinesisch.


Ich hab' ja auch gesagt, die oberen Modelle, der K430, 518 & Co. werden dort wohl nicht gebaut, höchstens die Prototypen und Muster neuer Modelle und der kaum bekannte K3003.
panzerstricker
Inventar
#27 erstellt: 15. Apr 2013, 17:09
Die oberen Modelle sind halt im Endeffekt nur ein Modell Aber hast ja Recht. Bin trotzdem von AKG entäuscht. Beyerdynamic hat das wesentlich mehr im Portfolio aus Deutschland.
thomaschek
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 15. Apr 2013, 17:10
Hier mal was Lesestoff vor Deiner Hörsitzung: Flagships compared. Der Mann hat 57 Flaggschiffmodelle verglichen und von den wenigen, die ich davon kenne, kann ich sagen, dass seine Beschreibungen gut mit meinem Eindruck übereinstimmen.

Was MP3s angeht: Kannst Du ganz einfach selber testen: dasselbe Stück mit verschiedenen Bitraten kodieren und vergleichshören. Ich höre ab 192 KBit/s (und besser) keinerlei Unterschied mehr zu lossless ... wo ich allerdings im direkten A-B-Vergleich einen Unterschied höre, das ist zwischen internem Wandler und externem D/A-Wandler (einen Kick besser). Ich höre hier z.B. ganz fantastisch und ortsungebunden mit HD800 und Fostex HP-P1, der das iPod-Signal digital abgreift und wandelt.

Kopfhörerverstärker: für den HD800 tut's jeder ordentlich aufgebaute KH-Verstärker ab 120 Euro (Objective2, Funk, Lehmann, Meier Audio, ...); der Rest ist Glaubenssache. Wobei rein subjektiv so ein herrlich leuchtender Röhrenverstärker für 20.000 Ocken durchaus überirdisch klingen kann. Es gibt da die Seh-Fraktion und die Hör-Fraktion. Bei ersterer spielt auch mit, was man sieht, letztere hört, was sie hört.

Wichtig bei einer Kaufentscheidung ist auch, wie langzeittauglich die Musikwiedergabe mit dem KH ist. Das ist recht schwierig zu beurteilen bzw. bedarf langer Hörsitzungen oder viel Erfahrung oder beidem und ist in der Regel, es klang hier schon an, mit (viel) Geld verbunden: man kauft sich schrittweise hoch.

Wobei sich Langzeittauglichkeit in zwei Zeitaspekte gliedert: Tag und Jahr.

Für den "Tag" ist wichtig, dass der Kopfhörer bequem ist und dass er (für Dich) schön Musik spielt. "Schön" ist bewusst vage formuliert - da versteht jeder was anderes drunter und jeder erwartet was anderes von seiner Musik. Ein sehr guter Kopfhörer ist unter diesen Aspekten der, den Du mal eben kurz aufsetzt, um in ein Lied reinzuhören - und dann erst Stunden später wieder abnimmst. Er zieht Dich in die Musik, nervt nicht und drückt auch nicht. Ermüdungsfrei und mit ständig neuen Entdeckungen Musik hören, so könnte man das wohl beschreiben.

Fürs "Jahr" ist wichtig, dass der Kopfhörer diese Tageseigenschaften Tag für Tag erfüllt, und dass kein Zweifel am "Besseren da draußen" das Hörvergnügen trübt. Dass man sich nicht immer wieder fragt: kommt der Bass auch satt genug, sind die Höhen nicht vielleicht doch ein wenig spitz, sind die Stimmen echt genug?

Kurz, wenn ein Kopfhörer es schafft, Musik zu spielen und Dich direkt in die Musik zu ziehen, und technische Fragen in den Hintergrund treten zu lassen, dann ist er gut.

Die Kunst ist nun, den KH zu finden, der für einen selbst genau das leistet.

thomaschek
papamogl
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 15. Apr 2013, 20:24
Vielen Dank tomaschek, dass sind ja wunderbare Tipps und Hinweise! Echt nett, dass Du Dir die Zeit genommen hast, einen so tollen und hilfreichen Post zu verfassen
kopflastig
Inventar
#30 erstellt: 15. Apr 2013, 20:41

thomaschek (Beitrag #28) schrieb:
Es gibt [bei Kopfhörern] die Seh-Fraktion und die Hör-Fraktion.

Nun unterschlage mal nicht die Fühl-Fraktion. Mitglieder dieser Gruppe können sowohl in der Hör- als auch in der Seh-Fraktion vorkommen.
Ich zum Beispiel bin durchaus bereit für einen preislichen Zuschlag bei gleicher musikalischer Leistung, wenn sich das Gerät auch gut anfasst. So ein Violectric oder ein Meier-Audio ist einfach ein für die Ewigkeit gebauter Handschmeichler, den ich - sofern genügend Spielgeld vorhanden - einem O2 jederzeit vorziehen würde.



Fürs "Jahr" ist wichtig, dass der Kopfhörer diese Tageseigenschaften Tag für Tag erfüllt, und dass kein Zweifel am "Besseren da draußen" das Hörvergnügen trübt. Dass man sich nicht immer wieder fragt: kommt der Bass auch satt genug, sind die Höhen nicht vielleicht doch ein wenig spitz, sind die Stimmen echt genug?

Dieses Problem ist meiner Meinung nach nur fast ausschließlich auf Forenjunkies beschränkt. Ein normaler "Kopfhörer" lässt sich beraten, hört oder bestellt zwei bis drei Modelle zur Probe, entscheidet sich für das subjektiv passendste Modell und ist damit - weil Welten besser klingend als alles bisher Gehörte - glücklich bis an sein oder des Kopfhörers Lebensende.
Der Forenjunkie wiederum macht obiges durch, liest aber hier oder an anderer Stelle im Internet immer wieder etwas von neuen, "besseren" Kopfhörern. Das facht seine Neugier an, und kann im Extremfall zum lustigen Kopfhörer-wechsel-dich-Spiel ausarten.
Normalerweise endet dieses mit dem Besitz mehrer mehr oder weniger kostspieliger Kopfhörer, von denen man(n) sich nur sehr schwer trennen kann, auch wenn man(n) eigentlich nur einen (oder zwei ) braucht/haben wollte.

Grüße,
Markus


[Beitrag von kopflastig am 15. Apr 2013, 20:42 bearbeitet]
thomaschek
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 15. Apr 2013, 21:11

papamogl (Beitrag #29) schrieb:
Vielen Dank tomaschek, dass sind ja wunderbare Tipps und Hinweise! Echt nett, dass Du Dir die Zeit genommen hast, einen so tollen und hilfreichen Post zu verfassen :hail


Immer gerne

thomaschek
thomaschek
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 15. Apr 2013, 21:28

Nun unterschlage mal nicht die Fühl-Fraktion. Mitglieder dieser Gruppe können sowohl in der Hör- als auch in der Seh-Fraktion vorkommen. Ich zum Beispiel bin durchaus bereit für einen preislichen Zuschlag bei gleicher musikalischer Leistung, wenn sich das Gerät auch gut anfasst.


Stimmt. Da reihe ich mich auch ein: Aussehen und Haptik können auch mich begeistern. Allerdings nicht zu jedem Preis. Dennoch: das Auge hört mit, stimmt schon.


Ein normaler "Kopfhörer" lässt sich beraten, hört oder bestellt zwei bis drei Modelle zur Probe, entscheidet sich für das subjektiv passendste Modell und ist damit - weil Welten besser klingend als alles bisher Gehörte - glücklich bis an sein oder des Kopfhörers Lebensende.


Solche Menschen kenne ich nicht

thomaschek
sm2k6
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 15. Apr 2013, 23:04
@tomaschek, auch ich danke dir.
Kakapofreund
Inventar
#34 erstellt: 16. Apr 2013, 02:01

papamogl (Beitrag #11) schrieb:
Geld ist schon ein Thema, klar.


Rein preislich gesehen würde ich das Folgende machen, als Klassikhörer:

Entweder viel ausgeben und mit relativ schlechtem Preisleistungsverhältnis leben:
Das heißt dann HD800 oder T1

Oder weniger ausgeben und mit besserem Preisleistungsverhältnis leben:
Das wäre dann T90 oder K712 Pro

Oder noch weniger ausgeben und mit sehr gutem Preisleistungsverhältnis leben:
Das sind dann MA900, HD600, DT880/600 oder K701.

papamogl
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 16. Apr 2013, 13:30
Danke für die informative Aufstellung. Meine Idee ist ja, mit dem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis auszukommen oder dann gleich in die Vollen zu gehen. Ich denke mal, dass sich so mittelfristig Geld sparen lässt indem man die Modelle dazwischen auslässt
Verrückt, dass AKG den K701 sogar noch einmal neu auflegt (K712)! Das ist jetzt die gefühlt etwa 17. Variante. Ist mir eigentlich unsympathisch diese Geschäftsstrategie, aber abwarten. Vielleicht gefällt er mir dann klanglich so gut, dass ich doch zugreife
Marcel1995
Inventar
#36 erstellt: 16. Apr 2013, 14:37
Vielleicht klingt er ja wie der Q701 wieder etwas anders als K701/K702/K702 65th Anniversary...
Aber wo bleibt der K701 mit wechselbarem Kabel, K702 und Q701 kosten ~300€ und der K701 nur 200, aber mit festem Kabel! Die sollen den endlich in Rente schicken, ich würde mir auch nur ungerne ein Auto kaufen, wo ich die Reifen nicht wechseln kann.
padua-fan
Inventar
#37 erstellt: 16. Apr 2013, 14:46
Wozu? Wie häufig willst du denn das Kabel an dem KH wechseln? Der wird doch eh nur stationär eingesetzt und ist somit kein unbedingter Kandidat für Kabelbruch o.Ä.
Marcel1995
Inventar
#38 erstellt: 16. Apr 2013, 14:55
Stimmt auch, ich will ihn auch nur zuhause benutzen (will mir bald einen kaufen), aber ich will mir eben nicht so einen teuren Kopfhörer kaufen, bei dem das Kabel fest ist, das geht auch bei meinem >30 Jahre alten HD430, für mich gehört das ganz klar in die Kategorie "Geplante Obsoleszenz", anstatt, dass der Besitzer das Kabel wie beim Q701 oder K702 ganz einfach selbst wechseln kann, muss er ihn zu AKG o.ä. einschicken und womöglich noch für die Reparatur blechen, da es wohl erst nach mind. 2 Jahren kaputtgehen wird.
panzerstricker
Inventar
#39 erstellt: 16. Apr 2013, 16:33
Naja, bei Beyerdynamic sind die Kabel auch fest. Aber man kann sich ein Ersatzkabel bestellen und das selber rein löten. Echt easy.
papamogl
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 16. Apr 2013, 20:17
So, heute war die nächste Probehör-Session, mit im Rennen K701, Dt 880 Pro 250 Ohm und ein HD800

Ich machs spannend: als erster rausgeflogen ist... tadaa... der HD800. Eigentlich merkwürdig, fast überall gefiel er mir am besten, und doch fällt er raus. Die räumliche Darstellung war sehr weit und sauber, klanglich beinahe makellos ausgeglichen. Nur beim Bass zog er meines Erachtens den Kürzeren gegen den Dt 880. Kann sein, dass dieser im Bassbereich leicht angehoben ist, jedenfalls schien mir der Beyerdynamic gegenüber dem Sennheiser etwas mehr Impact zu haben (tief runter gingen beide). Und wirklich "mehr" hören (im Sinne von detailreich analytisch) konnte ich gegenüber den anderen beiden nicht. Deshalb lohnt für mich vorerst der doch happigen Aufpreis nicht (obwohl ich unbedingt einen haben will, wenn ich gross bin )

Bleiben K701 und Dt 880. Und hier habe ich mich für den Beyerdynamic entschieden. Im Bereich Bass war er doch einiges stärker (nicht im Sinne von bassheavy, aber einfach mit Impact. Man fühlt den Bass auch und hört ihn nicht nur). Tief runter gehen ja alle drei, aber der AKG war da etwas blass. Die Bühne ist beim AKG weiter - was mir sehr gefällt - dafür aber weniger tief. Mit binauralen Aufnahmen war das schön zu hören: der K701 ist zwar sehr breit, doch ist die Bühne dadurch "oval". Ich hatte einen Track, bei welchem sich die Musik um den Hörer herum dreht. K701: die Musik geht zwar sehr weit nach aussen, doch wenn sie vorne oder hinten am Hörer vorbeikommt, ist sie ihm sehr nah. Die Musik wird (künstlich) in die Breite gezogen.
Beim Dt 880 (und beim HD800) beschrieb sie hingegen einen perfekten Kreis. Zwar ging sie beim Beyerdynamic nicht so weit nach aussen (wenn auch so ziemlich weit), dafür aber deutlich weiter nach hinten und nach vorn.

Von den Details her schienen mir die beiden gleichauf zu sein, vielleicht mit einer Spur mehr beim Beyerdynamic.

Da sie keine 600 Ohm Variante im Laden hatten, lasse ich mal eine kommen und warte noch ab, was der K712 an Mehrwert bringt. Wenn er gegenüber dem K701 nochmal deutlich zulegt, könnte er sehr interessant sein, da der K701 mir dem Beyerdynamic ebenbürtig schien. Bei mir haben nur geschmackliche Präferenzen und die Wertigkeit und der Komfort den Ausschlag für den Beyerdynamic gegeben.


[Beitrag von papamogl am 16. Apr 2013, 21:19 bearbeitet]
Marcel1995
Inventar
#41 erstellt: 16. Apr 2013, 21:18
Ja, ich kann ja auch löten, habe aber nicht unbedingt Lust dazu, an einem Kopfhörer, der einen dreistelligen Betrag kostet, rumzulöten, mache ich nur an meinem Koss Porta Pro.
Aber jetzt mische ich mich nicht mehr ein.
kamikaze7777
Stammgast
#42 erstellt: 16. Apr 2013, 22:07
Wird hier nirgends erwähnt, deswegen meine Frage: schon mal Magnestotaten in Betracht gezogen?
Sprich Audeze LCD2 oder Hifiman HE400/HE500. Würde empfehlen unbedingt probezuhören.
BurtonCHell
Inventar
#43 erstellt: 16. Apr 2013, 22:29
Von den Dreien käme der HE-400 abstimmungstechnisch und vom Bass-Impact dem DT880 am Nächsten, wäre von der "Sauberkeit" der Präsentation mE noch eine Steigerung dazu.
papamogl
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 17. Apr 2013, 16:14
Hm, leider sind sowohl Audeze als auch Hfiman in der Schweiz sehr schwer probezuhören. Ausserdem habe ich gelesen, dass sie eher warm und sehr musikalisch seien. Ich möchte den Hörer aber analytisch - einen Sezierer halt. Ich hatte die beiden deshalb gar nicht auf der Liste.
Jetzt bin ich allerdings sehr gespannt auf den AKG K712, vielleicht kann der meine Entscheidung für den Dt 880 nochmal umstossen. Weiss man schon, wie der Strassenpreis ungefähr aussehen wird? Und wann kommen die ersten Tests und FR-Graphen?
OliNrOne
Inventar
#45 erstellt: 17. Apr 2013, 16:26
Ich bin mir aber ziemlich sicher, das dir ein T70 oder T90 sehr zusagen würden, wenn dir der 880 schon so gefällt...kannst die nirgends hören ?

Bei meinem Händler hab ich Dusel...der hat vom 770 bis zum T1 alles da, für mich als Beyer-Fan natürlich das Paradies !
Cucera
Stammgast
#46 erstellt: 17. Apr 2013, 21:54
Hm, du solltest vielleicht nach deiner ganzen Beschreibung den T1 probehören, er wäre dem dt880 ähnlich aber mit viel größerer Bühne.
papamogl
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 17. Apr 2013, 22:06
Sehr gut möglich, dass mir der T70/90 gefallen würde. Allerdings ist er hier gut doppelt so teuer wie Dt 880 und K701. Und dann würde ich wohl gleich in die Vollen gehen und mir den HD800 holen, an dem ich wirklich gar nichts aussetzen kann. Das gleiche gilt wohl für den T1
starsplitter
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 17. Apr 2013, 23:46
Habe den T1 nun 4 Monate gehört und seit 2 Tagen den HD 800 zum Vergleich hier.
Beide haben eine ähnliche Betonung der Höhen aber wenn man den Weg eines hochauflösenden KHs geht dann ist der HD 800 der logischere Weg wie ich finde.Bei Klassik ist er dem T1 überlegen. Bei Rock sind sie gleichwertig.
Der HD 800 hat den strammeren Bass und klingt insgesammt ausgewogener und vorallem hat er die natürlichere Instrumentenwiedergabe und zeigt, was ich eigentlich nicht mehr für möglich gehalten habe, noch mehr Details. Und dies etwas unangestrengter wie der T1.
Der T1 hat mehr Bass aber kann in den Höhen manchmal zu viel Gas geben.(Gittaren können aber Himmlisch mit ihm klingen). Der DT 880 kackt gegen den T1 deutlich ab. Der T90 kommt schon näher an ihn ran.Verarbeitungsmäßig finde ich den T1 deutlich stabiler und unempfindlicher als den HD 800. Den kann man auch ohen Samtunterlage mal auf den Tisch legen ohne das etwas rankommt.
Eigentlich muß man beide gehört haben. Außerdem sollte man sein Ohr auch mal in einen Magnetostaten gesteckt haben.Ich fand am Anfang auch alles Analytische toll, nur mit der Zeit werden meine KH etwas dunkler in der Abstimmung. Der HE 500 kann sowas von entspannt und gleichzeitig mitreißend klingen.
Da leg ich den T1 und HD 800 in die Ecke.
Kakapofreund
Inventar
#49 erstellt: 18. Apr 2013, 01:30

starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Bei Klassik ist er dem T1 überlegen. Bei Rock sind sie gleichwertig.


Ja, sehe ich auch so.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:

Der HD 800 hat den strammeren Bass und klingt insgesammt ausgewogener und vorallem hat er die natürlichere Instrumentenwiedergabe und zeigt, was ich eigentlich nicht mehr für möglich gehalten habe, noch mehr Details. Und dies etwas unangestrengter wie der T1.


Japp. Leichter Vorteil für den HD800. Finde ich auch.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Der T1 hat mehr Bass aber kann in den Höhen manchmal zu viel Gas geben.(Gittaren können aber Himmlisch mit ihm klingen).


Jawoll, und der T1 klingt trotz "höheren Höhen" alles in allem dunkler als der HD800.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Der DT 880 kackt gegen den T1 deutlich ab.


Nein, nicht deutlich.

Der ältere DT880/2003 kommt zumindest per EQ sogar ziemlich nah heran an den T1 heran, alles in allem.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Verarbeitungsmäßig finde ich den T1 deutlich stabiler und unempfindlicher als den HD 800. Den kann man auch ohen Samtunterlage mal auf den Tisch legen ohne das etwas rankommt.


Der Lack des HD800 ist empfindlich, jo. Aber alles andere ist nicht zu beanstanden und hält bei mir seit >2 Jahren fast täglicher Plackerei tapfer stand.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Eigentlich muß man beide gehört haben.


Das sowieso.


starsplitter (Beitrag #48) schrieb:
Außerdem sollte man sein Ohr auch mal in einen Magnetostaten gesteckt haben.Ich fand am Anfang auch alles Analytische toll, nur mit der Zeit werden meine KH etwas dunkler in der Abstimmung. Der HE 500 kann sowas von entspannt und gleichzeitig mitreißend klingen.
Da leg ich den T1 und HD 800 in die Ecke.


Auch bei Klassik? Wozu dann überhaupt noch HD800 und T1?!

Und wenn dem so ist, dann wäre der HE6 plus potentem Antrieb wohl das Ulitmative für Dich, kann ich mir vorstellen.

papamogl
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 18. Apr 2013, 09:06
Jaja, das gute alte HD800-Loblied Völlig zurecht, wie ich finde. Allerdings bin ich erstaunt, wie gut Dt 880 und K701 mithalten können. Die machen im Prinzip das Gleiche, nur halt meistens nicht ganz so gut wie der HD800. Aber ein Tag und Nacht-Unterschied ist das nicht.

Hätte ich doch den Dt 880 gleich genommen, jetzt bin ich bereits wieder unsicher, ob nicht doch der K701 das Richtige für mich wäre... Ein weiteres Probehören muss her

Wie verhalten sich die beiden denn bezüglich Analytizität (auf welchem sind mehr Details zu hören) und Instrumentenseparation? Gibt es für den K701 einen erprobten Mod, der dem Bass mehr Impact verleiht? Das habe ich bei ihm gegenüber dem Dt 880 doch vermisst. In diversen Foren und Tests ist zu lesen, dass der K701 technisch der "bessere" Hörer sei.

Ganz generell: wenn ich vor allem klassische Musik, und da vor allem Kammermusik (Streichquartett, Klaviersonaten etc.) höre, welchen der beiden würded Ihr stärker empfehlen? Immer unter der Voraussetzung, dass ich einen neutralen, extrem detailreich "sezierenden" Hörer mit ganz exakt verortbaren Instrumenten suche


[Beitrag von papamogl am 18. Apr 2013, 09:13 bearbeitet]
panzerstricker
Inventar
#51 erstellt: 18. Apr 2013, 09:25
Also ich stand auch mal vor der Qual der Wahl und bin beim DT880 mit 600Ohm gelandet. Der K701 ist ein toller Hörer mit einer riesigen Bühne, welche mir aber unnatürlich vor kam. Beim DT880 gefiel sie mir besser und die ist auch wirklich toll. Von der Analytik fand ich beide auf dem gleichen Level und vom Tragekomfort gefällt mir der DT880 auch besser. Ein ausschlaggebender Punkt war auch die perfekte Ersatzteilversorgung für Beyerdynamic Kopfhörer. Den werde ich mein Leben lang behalten, so wie mein Vater einen 20 Jahre alten DT990 hat. Letzten Monat habe ich den für ein paar Euronen wieder zu neuem Glanz verholfen. So lobe ich mir das.


[Beitrag von panzerstricker am 18. Apr 2013, 09:30 bearbeitet]
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