Kopfhörerverstärker für Pc

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Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Dez 2020, 22:15
Guten Tag,
ich kenne mich nicht so gut mit dem Thema aus aber vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen
Ich suche nach einen Verstärker für Pc, bei dem sich auch nochmal nach lust und laune Bass und vielleicht andere Einstellungen Analog regeln lassen. Der Sound mit der Onboard Soundkarte ist schon sehr angenehm und schön, aber ich lese, dass man da noch mehr rausholen kann als die Onboard Soundkarten von Pc's überhaupt bieten können. Habt ihr Erfahrungen, allgemeine Empfehlung oder auch vielleicht Erfahrung speziell mit Verstärkern in Verbindung mit den DT 770 Pro von Beyerdynamic und könnt mich ein bischen beraten?
Preistechnisch würde ich gern um die 100€ sein, aber vielleicht sind auch andere auf der Suche für mehr oder weniger Geld und stoßen auf diesen Beitrag. Also gerne auch Empfehlung für verschieden Preisklassen.

Mit freundlich Grüßen
+snofru+
Stammgast
#2 erstellt: 21. Dez 2020, 23:18
JDS Labs Atom
Bekommt man auch bei uns.
Damit kannst du die Beyer auf jeden Fall voll ausfahren.
Fürs Equalizing gibt es EQ APO
Umfangreicher und besser als das ein bezahlbarer analoger EQ jemals könnte - vollkommen kostenlos.
Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 22. Dez 2020, 02:50

+snofru+ (Beitrag #2) schrieb:
JDS Labs Atom
Bekommt man auch bei uns.
Damit kannst du die Beyer auf jeden Fall voll ausfahren.
Fürs Equalizing gibt es EQ APO
Umfangreicher und besser als das ein bezahlbarer analoger EQ jemals könnte - vollkommen kostenlos.


Vielen dank für die Empfehlung.
Die Produkte sehen auf den ersten Blick und nach ein zwei reviews sympathisch aus aber dennoch habe ich ein paar fragen dazu...
1. Wo ist der Unterschied zwischen Atom Amp und Dac?
2. Wenn ich mir den Dac bestellen möchte, sehe ich dass da ein USB Typ B stecker ist. Wird der mit geliefert, hab den nähmlich nicht.
3. Bis wie viel Ohm sind diese zu Empfehlen, wollte mir nähmlich vielleicht auch noch Kopfhörer mit mehr Ohm kaufen zum testen


[Beitrag von Ben000001 am 22. Dez 2020, 03:01 bearbeitet]
Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 22. Dez 2020, 02:56
Aus einem anderem Beitrag von diesem Forum geht heraus, dass DAC's heute wohl eher überflüssig sein sollen. Und die AMP's die eigentlich Kopfhörerverstärker sein sollen.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-32-73119.html
Mich würde deine Meinung dazu interessieren, da du die Opferungsbereitschaft aufgebracht hast mich ein bischen zu beraten
MBurock
Stammgast
#5 erstellt: 22. Dez 2020, 03:03
AMP steht für Amplifier, also Verstärker. Der Amp nimmt ein bestehendes Signal und hebt es in einen Bereich, den dein Kopfhörer wiedergeben kann.
Der größere Einfluss ist durch den Verstärker gegeben, der DAC macht aber durchaus einen Unterschied bzgl des Signals. DAC ist der Digital Analog Converter, er nimmt ein digitales Signal, wie es am Rechner vorliegt, und übersetzt es in ein analoges Signal, das der Verstärker dann verstärkt. Wie gut das zu hören ist welchen DAC man nimmt, da scheiden sich die Geister. Ich nutze unter anderen den Atom DAC und bin zufrieden damit. Das USB-Kabel war dabei.
Wenn man nur eine Komponente kaufen kann aber definitiv den AMP nehmen. Der DAC ist nur der Zucker oben drauf.
score_P.O
Inventar
#6 erstellt: 22. Dez 2020, 03:18
Um Sounddateien hören zu können brauchst du prinzipiell DAC (Digital/Analog Konverter) und einen analogen Verstärker.

Dein Computer hat auch einen DAC und einen Verstärker - die Güte variiert aber an deinem Kopfhörerausgang des PC kommt das Ergebnis aus beidem raus.

Jetzt gäbe es die Möglichkeit beides aus deinem Computer auszulagern und per Toslink oder USB in ein DAC/KHV-Kombigerät zu gehen oder nur den Verstärker auszulagern (reiner KHV).

Die komfortabelste und meist bessere Option ist ein USB-DAC/KHV-Kombigerät an den PC zu klemmen und gut ists.
Produkte gibts da unzählige in allen Preislagen und Bauformen.

Ein aktueller Nobrainer ist der Topping DX3 Pro, kostet aber schon gut das doppelte deiner Vorgabe, der LOXJIE D30 scheint auch keine Gurke zu sein und liegt bei 150.
Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Dez 2020, 04:12
Vielen dank für die Antwort.
Ich denke ich werde mir den AMP erst einmal kaufen und wenn es mir nicht genug sein sollte, kommt der DAC dazu.
Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 22. Dez 2020, 04:20

die Güte variiert aber an deinem Kopfhörerausgang des PC kommt das Ergebnis aus beidem raus.

Ein bischen verwirrend... Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann bringt es nicht viel, wenn ich von PC Aux Ausgang auf Amp und dann auf die Kopfhörer gehe, weil der PC-Ausgang keine gute Tonqualität vornerein bringt? Aber das ergäbe dann ja keinen Sinn, denn sonst würden die Amps und Dac's ja überflüssig sein.
Wen ich das falsch verstanden haben sollte, kannst du da vielleicht nocheinmal anders erklären?

Der Richtwert 100€ war jetzt auch nur, weil ich ungern mehr ausgeben wollte, als ich für die Kopfhörer bezahlt habe.

Edit: Nachdem ich die beiden DAC/AMP's näher betrachtet habe, scheint mir der Topping doch sehr sympathisch.

Ich sollte allerdings nochmal klarstellen, dass ich kein Musikmixer bin. Die Kopfhörer sollen nur zum Musik hören, Filme gucken und zum zocken dienen.


[Beitrag von Ben000001 am 22. Dez 2020, 04:43 bearbeitet]
MBurock
Stammgast
#9 erstellt: 22. Dez 2020, 04:29
Dem widerspreche ich. Das Problem des Ausgangs am Rechner sind der Ausgangswiderstand und die mangelnde Leistung, um gute Kopfhörer zu betreiben. Wenn man nun einen KHV dazwischen hat, ist das schon recht gut.
Mein Rechner hat als DAC einen ALC1220 verbaut, ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen im Blindtest den Unterschied zum ATOM DAC, den ich am Rechner verwende, zu hören. Ausschließen will ich es auch nicht, aber der Unterschied ist definitiv nicht sehr groß. Wenn ich allerdings direkt mit meinen AKG K702 an den Rechner gehe, klingt es wirklich schrecklich! Meine anderen Kopfhörer sind da allerdings auch weniger extrem im Unterschied.
Kurz gesagt, wenn es ein normaler Rechner ist, ist das erst einmal durchaus ok und gut "nur" einen KHV zu nutzen. Bei Hardware wie RPI 2/3 wäre das was anderes, da ist der DAC tatsächlich schlecht.
Basstian85
Inventar
#10 erstellt: 22. Dez 2020, 10:32
DACs, wie schon gesagt, wandeln digitale Daten in analoge um. Ich lehne mich jetzt aus dem Fenster und sage, die meisten Leute hören da idR keine Unterschiede, die Dinger sind schon lange ausgereift und transparent.

Der Verstärker wiederrum treibt den Kopfhörer an. Da gibts schon Unterschiede, welche aber meist nicht allzugroß und abhängig vom verwendeten KH sind. Die Ausgangsimpedanz zB kann den Frequenzgang des KHs beeinflussen und je nach Kopfhörer sogar um mehrere dB verziehen.

Ich persönlich halte nicht so viel von analoger Verbindung eines Verstärkers an den PC, weil es hier oft Störgeräusuche oder Brummschleifen geben kann (nich muss) und das Kabel ist etwas wichtiger (etwas) Ausserdem ist man mit DAC/KHV kombis flexibler, man kann digital reingehen (meist USB, Toslink und Coax) und meist auch noch analog (idR RCA). Gab hier schon öfters Leute die sich einen neuen PC gekauft haben, der dann plötzlich Störgeräusche hatte. Man kann natürlich aber auch später noch einen DAC nachkaufen und einbinden...

Edit: Ach ja, bezügl EQ APO, gibts ein oratory-Preset für den DT770 hier irgendwo im Thread. Bzw. hier. Ich finds als Startpunkt wirklich gut. Ist aber Geschmackssache...


[Beitrag von Basstian85 am 22. Dez 2020, 10:41 bearbeitet]
score_P.O
Inventar
#11 erstellt: 22. Dez 2020, 12:03

Basstian85 (Beitrag #10) schrieb:
Ich persönlich halte nicht so viel von analoger Verbindung eines Verstärkers an den PC, weil es hier oft Störgeräusuche oder Brummschleifen geben kann (nich muss) und das Kabel ist etwas wichtiger (etwas) Ausserdem ist man mit DAC/KHV kombis flexibler, man kann digital reingehen (meist USB, Toslink und Coax) und meist auch noch analog (idR RCA). Gab hier schon öfters Leute die sich einen neuen PC gekauft haben, der dann plötzlich Störgeräusche hatte. Man kann natürlich aber auch später noch einen DAC nachkaufen und einbinden...


Genau so sehe ich das auch. Vorallem die Frontanschlüsse sind oft rustikal quer durchs Gehäuse gedengelt.
Kann aber auch alles bestens sein, dann gehts tatsächlich nur um niedrige Ausgangsimpedanz und mehr Power (und einen Lautstärkeregler in Griffweite).
Eleassar
Stammgast
#12 erstellt: 22. Dez 2020, 12:59
Für den Beyer DT770 sollte auch ein Audioquest Dragonfly Black locker reichen.
Basstian85
Inventar
#13 erstellt: 22. Dez 2020, 13:31
Das glaube ich nicht. Der DT770 ist mit 250ohm und 96dB/mW kein leicht anzutreibender KH. Der AQ Black hat laut dieser Messung an 300ohm gerade mal ein paar mW. Clipping ab 0,7mW

Hier noch eine Orientierungshilfe wieviel mW ungefähr an der Nominalimpedanz nötig sind.


[Beitrag von Basstian85 am 22. Dez 2020, 13:37 bearbeitet]
+snofru+
Stammgast
#14 erstellt: 22. Dez 2020, 19:35

Basstian85 (Beitrag #13) schrieb:
Das glaube ich nicht. Der DT770 ist mit 250ohm und 96dB/mW kein leicht anzutreibender KH. Der AQ Black hat laut dieser Messung an 300ohm gerade mal ein paar mW. Clipping ab 0,7mW
....


Autsch. Und ich dachte da kommt etwas mehr raus. Da kann ja sogar ein 30€ Sharkoon mehr. Ist aber eben doch nur ein USB-Dongle.
Sowas ähnliches hab ich mir vor geraumer Zeit auch mal gekauft (Kostenpunkt um die 20€ wenn ich mich recht erinnere) um mit meinen DT990 Pro (ähnlicher Treiber wie der DT770 Pro) auf Dienstreise am Firmenlaptop Musik hören zu können. Die 3,5mm Klinkenbuchse am Thinkpad von 2011 war echt grottig. Es war deutlich besser als der Laptop, aber die Erfüllung war es sicher auch nicht. Für 100€ würde ich mir aber garantiert keinen Stick sondern einen richtigen KHV kaufen. Der Atom spielt da in einer ganz anderen Liga und kann auch noch mit hochohmigen Kopfhörern umgehen.
Wenn man den DAC aus dem PC noch auslagern will, dann muss man entsprechend nochmal drauf legen oder sich eben mit deutlich weniger Verstärkerleistung zufrieden geben (Stichwort Headroom).
Mit dem KHV direkt an die Klinkenbuchse vom PC zu gehen kann funktionieren, muss aber nicht wie Basstian schon geschrieben hat
nightowl2
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Dez 2020, 12:00
Der Hilfesuchende hatte nicht erwähnt, welche Ohm-Version sein DT 770 hat.

Die 80 Ohm-Version lässt sich auch an Onboard lautstärketechnisch ausreichend betreiben. Klangtechnisch war ich aber nicht überzeugt.

Das kommt auch drauf an, um welche Onboardkarte also Mainboard es sich handelt (obwohl der Klang dann auch je nach Implemention und Gehäuse variieren kann).

Meine Meinung: Mit 100€ kommst du nicht allzu weit und würdest dich nicht wirklich verbessern. Mit den 220€ für den Topping DX3 Pro bist du da schon besser beraten und holst alles raus, was der DT 770 zu bieten hat. Der DAC/KHV kostet dann aber auch gleich deutlich mehr als dein Kopfhörer.

Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du mit dem Klang nicht unzufrieden, sondern suchst nach einer Möglichkeit, die Frequenzen wie Bass anpassen zu können. So ein Gerät mit diesen Einstellungsmöglichkeiten kostet dann schon deutlich mehr. Wenn dir die 220€ für den Topping fürs erste zu viel sind, versuch doch mal den genannten Equalizer APO zum Anpassen des Klangs nach deinen Wünschen und nenn vielleicht noch deine Soundkarte bzw. Mainboard, dann kann man mehr dazu sagen. Je nachdem wie gut dein Soundkarte ist, wirst du gar nicht viel mehr, wenn überhaupt, aus den Kopfhörern rausholen können.
MBurock
Stammgast
#16 erstellt: 24. Dez 2020, 16:49
Der Topping ist für mich kein Tipp mehr. In der aktuellen Revision ist die Ausgangsimpedanz gestiegen. Empfindliche Kopfhörer, mein K701 ist ein solcher, werden da schon beeinflusst.
nightowl2
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 24. Dez 2020, 19:39
Interessant, das wusste ich bislang nicht. Die Ausgangsimpedanz ist wohl auf 10 Ohm gestiegen. Für viele Kopfhörer wohl nicht unbedingt ein Problem. Aber für niederohmige wäre mir die Kiste auch zu unsicher.

Gibt ja trotzdem genug Auswahl, auch von Topping. Im gleichen Preisbereich könnte man z.B. zum D10s als DAC und zum L30 als KHV greifen. Macht zusammen 240€, übertrifft leistungstechnisch den DX3 Pro und man ist sogar flexibler unterwegs, da man zwei Geräte hat (welche gleich groß sind und auch vom Optischen her problemlos übereinander gestapelt werden können).
MBurock
Stammgast
#18 erstellt: 24. Dez 2020, 23:04
Ja, für viele Kopfhörer ist es sicher unkritisch, für andere leider nicht.
Ich habe zuletzt einen Atomstack gekauft zu vergleichbarem Preis. Damit bin ich recht glücklich, allerdings habe ich den Lautstärkeregler wie so viele andere auch, durch einen besseren ersetzt.
nightowl2
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Dez 2020, 23:30
Gegen welchen Regler hast du ihn ersetzt und worauf muss man da achten?
MBurock
Stammgast
#20 erstellt: 25. Dez 2020, 00:46
Genau genommen habe ich wirklich nur den Knopf ersetzt. Es ist eine Standardgröße. Welchen genau kann ich aus dem Kopf nicht mehr sagen, es war ein Aluknopf aus der Veranstaktungstechnik.
Zu beachten gibt es nicht viel außer der Größe: Platik abziehen, neuen aufstecken, Schraube reindrehen.
Mehr ist es nicht . Man kann hmgooglen qelcher Knopf passt, habe ich auch vor der Bestellung gemacht.
nightowl2
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 25. Dez 2020, 01:26
Gut zu wissen, danke!
Ben000001
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 25. Dez 2020, 04:39
Du liegst genau richtig, ich bin mit dem sound nicht unzufrieden und suche nur eine möglichkeit nach mehr... Qualität, noch besseren Sound...

Den empfohlenen Equalizer hab ich auch bereits heruntergeleaden und ist eine schöne spielerei mit der ich auch meine Basssucht befriedigen kann.

Meine Mainboard Asus Prime X370 Pro, hat einen Realtek ALC 1220-Codec und reicht für meine Kopfhörer (80 Ohm) vollkommen aus.

Ich werde mir demnächst die Topping oder Jds Labs bestellen, um sie einfach mal zu testen, esseiden ihr seid alle der Meinung, das ich keinen Unterschied hören werde.

Vielen dank für die Zahlreichen antworten und frohe Weihnachten wünsche ich
+snofru+
Stammgast
#23 erstellt: 25. Dez 2020, 09:08
Im Frequenzkeller wird besonders viel Leistung verbraten. Davon dürfte dein Onboardsound allerdings nicht übermäßig haben. Im Bassbereich und auch generell passiert da schon noch etwas mit mehr Leistung. Die Beyer sind mit 100mW Nennbelastbarkeit angegeben die der Onboard niemals liefern wird.
Wenn du den Bass hochdrehst, wirst du mit entsprechend potentem KHV dann irgendwann an die Grenzen der Treiber kommen
nightowl2
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 25. Dez 2020, 13:52
Da habe ich mit dem gleichen Kopfhörer und meinem älteren Mainboard mit schlechterem Audio-Codec andere Erfahrungen gemacht. Klar stöpsel ich ihn lieber in meinen THX AAA 789, wodurch er nochmal etwas besser aufspielt, Welten liegen aber nicht dazwischen und ausreichend laut wird es auch am Onboard.

Aber bevor du nachts nicht schlafen kannst Probier einfach mal einen besseren KHV aus und dann kannst du selbst entscheiden, ob es dir etwas bringt und ob es dir das Geld wert ist.
+snofru+
Stammgast
#25 erstellt: 25. Dez 2020, 17:51
Zwischen meinem Onboard (ALC1220 auf MSI X570) und meinem Mayflower Elctronics ARC MKII (365mW an 150Ohm, 92mW an 600Ohm) lag gerade bei bassintensiven Sachen an meinem DT990 Pro 250Ohm schon nochmal ein deutlicher Unterschied wenn man laut gedreht hat. Bei gemäßigtem Pegel macht der Onboard seine Sache schon ordentlich, aber beim Headroom ist irgendwo einfach Ende
nightowl2
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Dez 2020, 18:16
Da gebe ich dir Recht, besonders was Headroom betrifft, wobei die 250 Ohm da noch ein mal etwas schwieriger anzutreiben sind, auch wenn der Unterschied nicht gewaltig ist. Ich würde sagen, hier kommt es aufs Budget an. Muss das Geld für einen zusätzlichen D/A-Wandler und KHV mühsam zusammengekratzt werden und könnte woanders sinnvoller eingesetzt werden (Essen und Kleidung brauchen wir am Ende ja auch noch, nackt und hungrig lässt sich der beste Sound nicht genießen ), kann bei der recht guten Soundkarte drauf verzichtet werden. Hat man das Geld aber übrig, ist ein kleiner, günstiger KHV definitiv empfehlenswert. Muss bei dem Kopfhörer ja nichts großes sein.
ZeeeM
Inventar
#27 erstellt: 25. Dez 2020, 20:12
Der ALC 1220 ist schon ein respektabler Chip, wird aber entweder Strom oder spannungsbegrenzend sein, wenn die Last es fordert. Über die Jahre habe ich, ohne wirklich das quantifiziert zu haben, das Gefühl, das > 20dB Headroom zum Normalbetrieb nicht verkehrt ist.
Big_Jeff
Stammgast
#28 erstellt: 25. Dez 2020, 21:51

+snofru+ (Beitrag #2) schrieb:
JDS Labs Atom
Bekommt man auch bei uns.


Wo?
+snofru+
Stammgast
#29 erstellt: 25. Dez 2020, 23:51
"Aktuell nicht lieferbar" finde ich ... Merke auch gerade dass ich den DAC und nicht den AMP verlinkt habe.
Mein Fehler. Asche auf mein Haupt
Silence07
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 26. Dez 2020, 00:19
war nach langer suche bei nem S.M.S.L M500 gelandet. Evtl. zu teuer aber unter 200 EUR wird es schwer wenn der Anspruch etwas höher ist... JDS hatte noch was, aber war auch nicht viel günstiger (DAC + KHV)...
nightowl2
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 26. Dez 2020, 01:44
Naja, was heißt "Anspruch etwas höher"?

Der M500 wird nicht besser klingen als die Topping E30 + L30 Combo und bietet außer MQA nicht mehr. Und wer braucht/will schon MQA?
Silence07
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 26. Dez 2020, 11:10
ich würd einfach mal die Testberichte checken (gab ne super US Seite aber finde sie grad nicht), wie die allg. Daten( SNR,...) sind & vor allem mal probehören... Ganz so linear ist dann doch nichts auf der Welt...

JDS Element && Topping DX7 Pro war auch noch bei mir im Fokus...

MQA stimme ich zu, ist sicherlich nicht das Essentielle, aber wenn es es kann warum nicht
Mir war Opto & USB wichtig / gute Fernbedienung... Funktioniert super auch am Mac ohne große Treiber...
MBurock
Stammgast
#33 erstellt: 26. Dez 2020, 13:32
audiosciencereview.com vielleicht?
Silence07
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 26. Dez 2020, 16:56
exakt, hier waren ordentlich Messungen und einigermaßen neutrale Bewertungen ;-)
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